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Hallo, in meiner Wohngegend gibt es 4 sehr gut besuchte Wohnmobilstellplätze. Aufgrund der Nähe kann ich ganzjährig das Campingverhalten der Wohnmobilisten beobachten und komme zu dem Schluss, dass ich es nicht verstehen kann was Menschen motiviert so etwas zu tun. Drei von den genannten Plätzen befinden sich an einem Gewässer, ein Platz am Ortsrand eines kleinen Städtchen. Bei den Plätzen an den Gewässern ist der jeweilige See vom Platz aus nicht sichtbar, das Städtchen am Ortsrand ist so klein, dass eine ausgedehnte Besichtigung maximal 45 Minuten dauert. Meine Beobachtung: Die meisten Wohnmobile stehen dicht nebeneinander gestellt auf dem Platz und die Besatzungen sitzen stunden- und tagelang vor dem Mobil und gucken Löcher in die Luft. Am Abend marschiert die Mehrheit nach innen und sieht in die Glotze. Was motiviert die Menschen dazu viel Geld auszugeben um so etwas zu tun? Wäre für solch ein Klientel ein Wohnwagen auf einem Dauerstellplatz oder ein gemieteter Kleingarten nicht die bessere Wahl? Grüße Thomas Na und ?? Warum soll man auf einem Dauerstellplatz oder Kleingarten jahrelang die selbe Umgebung , und hauptsächlich die selben Gestalten anglotzen? Dann doch lieber alle paar Tage andere Umgebung und andere Gestalten! Außerdem komme ich zu dem Schluss, dass ich es nicht verstehen kann, was Menschen motiviert, sich über die Campinggewohnheiten von anderen auszulassen. Robert Naja, es gibt zwei Arten von Menschen! Camper oder Nichtcamper! Die Verständigung der beiden Gruppen ist mitunter schwierig. Ich gehöre zur ersten Gruppe, ich habe ein Problem damit zu verstehen, wie man eine Pauschalreisen buchen kann, 2 Wochen am selben Ort, im selben im Hotelzimmer und nur am Strand rumhängen. Jeden Tag der selbe Ablauf! Das hatte ich auch jahrelang so gemacht, ich wollte es dann nicht mehr und habe nach einer Alternative gesucht und liege damit inzwischen voll im Trend! Gruß Hans Schade, dass es nur Gegenfragen gibt, anstatt auf die Frage einzugehen. Es klingt etwas provokant, aber ich habe das Gefühl, dass es ernst gemeint ist. Wenn es Menschen gibt, die das machen, dann gibt es sicher auch gute Gründe. Mich interessiert es wirklich, warum man an Orte fährt, die für andere anscheinend langweilig wirken. Es geht den TS nun wirklich nix an warum wer wo steht. Jeder kann das halten wie er will! Wenn einem ein Stellplatz nicht gefällt, um so besser, dann können die da stehen denen es gefällt. Mir habe überhaupt kein Verständnis für Leute die mich den ganzen Tag beobachten und dann noch bewerten wollen warum ich das mache. Geht auch keinen was an. Michael Naja Thomas, es gibt solche Stellplätze und andere Stellplätze. Auf dem einen stehst du dicht gedrängt und bekommst noch nicht mal ein Fenster vernünftig auf und auf dem anderen kannst du locker die Markise ausfahren und hast genug Platz. Wem es auf dem einen nicht gefällt, kann ja zum anderen fahren!! Alles Ansichtsache!!! Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, sollte man akzeptieren. Ich fahre regelmässig in ein kleines Skigebiet, da gibt es eine 11km lange Talabfahrt und 30km Off Piste, da gibt es auch Besucher die sich wundern, das man eine Woche dort ist, obwohl doch nur eine Piste da ist. Wenn man dann auf die Gelände Abfahrten verweist, wird man komisch angeschaut. Ich habe da mehr Spass als in grossen Skigebieten. Hallo Thomas, ich kann dir bestätigen dass diese Art des Wohnmobilstehens tatsächlich ziemlich oft vor kommt. Dem ganzen wird noch die Krone aufgesetzt wenn man sich die Kennzeichen ansieht und feststellt dass ein großer Teil keine Stunde nach Hause benötigt. Ich kann mir das für mich auch nicht vorstellen, aber wenn die damit glücklich sind ist doch alles OK. Es sind aber nicht alle Wohnmobilisten so. Sehr viele unternehmen ausgiebige Radtouren, Wanderungen, Stadtbesichtigungen oder betreiben sonst einen Sport oder ein Hobby und sitzen nur Abends vor dem Womo. Wir scheuen z.B. jede größere Ansammlung von Wohnmobilen. Wenn schon 3 da stehen und nur noch für einen knapp daneben Platz ist sagt meine Frau - "Voll!, fahr weiter". Hubert Das ist doch gerade der Reiz, nach 2 bis 3 Tagen weiter fahren, neue Umgebung, neue Eindrücke, neue Nachbarn usw. Eine schöne Altstadt, schöne Radwege, hügelige Landschaften, freundliche Menschen sind für uns ebenso lohnenswerte Reiseziele wie Seen und Küsten usw. Es gibt so viel zu entdecken! Viele Wohnmobilfaher sind schon alt und gebrechlich, die bleiben oft auf dem Stellplatz und freuen sich, dass sie das noch machen können. Es sei ihnen gegönnt! Ich wünsche mir, dass ich das auch im dem Alter auch noch so machen kann! Gruß Hans
Genau. Für die einen ist es ein Wohnmobil und für die anderen ein Reisemobil :mrgreen: Ich meide SP wann immer es geht,es sei denn, sie gehören zu der Sorte SP wie z.B.Bremerhaven Doppelschleuse.Ich fahre fast nur CP an,dort habe ich Platz um mich herum und nicht den Charme eines Parkplatzes.Ich wohne zu Hause im Grünen,da will ich mich im Urlaub nicht verschlechtern,ganz einfach. Gruß Bernd
Hallo Thomas, da Du ja auch schon knappe 8 Jahre zum Kreis der Mitglieder dieses Forums gehörst, denke ich mal, dass Du dich im Thema auch auskennst. Laß mich das mal am Beispiel einiger Stellplätze in Deiner Heimatregion Nürnberg erläutern. Ich nehme mal an, Du kennst die Stellplätze z.B. in Hilpoltstein, am Rothsee und am Großen Brombachsee. Zum Stellplatz am Main-Donau-Kanal in Hilpoltstein... hier kann man z.B. gut radfahren, den Schiffen auf dem Kanal zuschauen oder für die Fraktion der Hundehalter gibt es hier gute Auslaufmöglichkeiten für die Hunde. Am Rothsee; Seezentrum Heubach... hier findet man eine Rad/Wanderstrecke um den See von etwa 8 Kilometern Länge, man kann im See baden oder Boote mieten. Natürlich ist auch das leibliche Wohl hier am See gesichert. Am großen Brombachsee bietet das dort verkehrende Rundfahrtschiff Gelegenheit zu Rundfahrten oder Teilstrecken auf dem See. Das Radfahren um den Stausee (eigentlich ja drei Stauseen) ist auch eine gute Beschäftigung und einige Badestellen laden zum Planschen ein. Gerade am Brombachsee gibt es ja gleich mehrere Stellplätze. Aber Deine Frage ziehlt ja eher dahin, warum man so etwas macht, Stellplätze anfährt und dann eher passiv sich verhält. Nun, es gibt ja die Gruppe der aktiven Urlauber, die tagtäglich zu Wanderungen aufbrechen, hoch auf´n Berg kraxeln - oben im Restaurant ein alkoholfreies Weizen und ´nen Kaiserschmarrn bestellen und dann wieder runter kraxeln... oder radeln tagtäglich mehrere Zig Kilometer durch die Gegend... Und dann gibt es halt auch die Gruppe derer, die sich vielleicht mal den ein oder anderen Ruhetag gönnen und dann auch mal einfach nur "nichts" tun ... warum auch nicht? Ich mach das ja auch so. Wer sagt denn, daß diese Leute nicht Tage vorher - an einem anderen Ort - auch viele Aktivitäten unternommen haben und sich jetzt mal einen "Chill-Tag" erlauben? Es gibt zum Glück in den verschiedenen Regionen ja die unterschiedlichsten Stellplätze und es gibt halt auch ganz viele verschiedene Menschen. Jeder ist, wie er ist. Und ich denke, das gehört auch zu den Vorteilen des Campings, daß man sich seinen Urlaub nach Lust und Laune gestalten kann - jeder, wie er möchte... Was ist daran interessant, ganzjährig das Campingverhalten von anderen Wohnmobilisten zu beobachten? Und wie kommt man dazu, von den Beobachtungen auf 4 Wohnmobilstellplätzen in der Gegend um Nürnberg herum auf das grundsätzliche Verhalten von Wohnmobilisten zu schließen? Mich findet man, wenn ich unterwegs bin, zum Übernachten fast immer auf Wohnmobilstellplätzen. Meistens fühle ich mich da sehr wohl. Ist halt so, wie bei anderen Reisenden auch. Der Eine liebt Kreuzfahrten mit hunderten Menschen auf einem Schiff. Der Andere will ständig was neues erleben. Manche fahren jedes Jahr an den gleichen Urlaubsort oder braten 14 Tage in der Sonne usw. So unterschiedlich sind halt auch Wohnmobilfahrer. Jeder Jeck ist anders. Aretousa und Julia: Genauso :D Sommerloch... nehm ich an 8)
Ich verstehe die Frage des TE voll und ganz, wenn sich Leute darüber beschweren das es überall alles so voll ist. Na klar wenn man " mit Verlaub" so blöd ist und immer dahin fährt, wo alle hin und wo es einfach nur voll ist - Überraschung !! Ich unterscheide da für uns zwischen "Reisen" und "Fahren" Manche fahren halt ohne Sinn und Verstand von A nach B wieder nach A, um irgdendwo eine gewisse Zeit sein. Wir dagegen " reisen" an Orte, die wir sehen wollen, ohne Plätze zu treffen wo alle hinwollen ( was will ich da?) um Länder zu sehen die uns interessieren und nicht um an Stränden zu sitzen, wo all die sitzen, denen wir den Rest des Jahren eigentlich aus dem Weg gehen möchten. Wenn man das nicht möchte, kann man sich auch auf deinem Kreuzfahrer einmieten, dem für uns gedanklichen Antiurlaub, Sardienendosen fahren, mit allen erdenklichen Übeln. Wer sich darüber beschwert, das alles so böse voll ist, fährt entweder zur falschen Zeit, hat die falschen Ziele, oder verfolgt eine falsche Reise Philosophie. Nur meine Meinung Gruß Ich stelle mich auf einen Wohnmobilstellplatz wenn es nicht anders geht. Ist ja auch nur ein Parkplatz. Fernseher hab ich gar nicht, bin lieber draußen. Ich ziehe entweder wilde Plätze oder campingplatze vor, Stellplätze sind was um unterwegs nachts stehenzubleiben und VE Ich denke mal, jeder hat andere Vorstellungen / Wünsche. Wir sind eher "Nomaden", die es langweilt länger an einem Ort zu bleiben und Fernsehen gehört nicht zu unseren "Hobbies" im Urlaub (daheim allerdings auch nicht :D ). Auch sitzen wir nicht gerne stundenlang vor dem Mobil (das ist uns zu langweilig). Allerdings finde ich die "Beobachter und vor dem Mobil Sitzer" nicht schlecht - da kann man dann mit einem guten Sicherheitsgefühl auf Besichtigungstour / ins Restaurant gehen - die "Parkwächter" sehen und beobachten alles :mrgreen: LG Conny Ich liebe es hinter, vor und neben meinem Wohnmobil zu sitzen und dabei in der Nase zu Popeline oder zwischen den Zehen zu pulen. Jetzt stellt sich mir die Frage darf ich das auch in der Zukunft noch? Ich fahre wenn es hoch kommt 1 bis 2 mal auf den Campingplatz (nix für mich)! Ich stehe nicht irgendwo frei (auch nix für mich). Ich stehe gerne auf einem Stellplatz und lasse mich bei meinen Lieblingsbeschäftigungen beobachten. Ich frage mich nur, gibt es eigentlich keine andere Beschäftigung anderen aufs Maul zu schauen und sich darüber das Maul zu zerreißen. Die Fragen sind ist doch: Was ist beim Beobachten von anderen so reizvoll? Was ist beim Biertrinken auf einem Campinglatz so reizvoll! Usw. Michael Hallo Thomas, auf deine Frage einzugehen: Ich denke, es gibt Menschen, die am Wochenende einfach raus aus den 4 Wänden wollen. Teilweise sind es Bewohner von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern, die evtl. keine Garten und vielleicht auch nur einen kleinen Balkon haben. Vielleicht sogar noch in einer stickigen Großstadt. Die wollen am Wochenende einfach raus. Einige haben einen Schrebergarten, wo sie sich ausruhen können, die anderen ein Wohnmobil. Ich kenne auch Einige, die am Wochenende einfach wegfahren und sich mit einem schönen Buch in die Sonnen setzen und dann den ganzen Tag lesen. Andere machen kurze Wanderungen oder eine kleine Tour mit dem Rad. Abends dann den Sonnenuntergang beobachten und morgens draußen frühstücken. Das ist für Viele dann die Entspannung vom Alltag. Wir fahren auch gerne am Wochenende raus. Stellplätze ziehen wir vor, wir brauchen keinen Campingplatz. Wir sind allerdings tagsüber dann doch aktiv. Normal stehen wir nur 1 Nacht an einem Stellplatz. Wenn es aber mehr zu erkunden gibt, dann auch mal mehrere Tage. Jeder aber wie er möchte. Gruß Axel
Zu 1: Stimmt, es geht niemanden etwas an weshalb wer wo steht. Dies war übrigens auch nicht die Frage. Zu 2: Aus deinen Zeilen kann ich herauslesen, dass Du gerne auf solchen Plätzen verweilst um selbst gesehen zu werden, Du selbst den ganzen Tag vor dem Auto sitzt um Andere beobachten zu können und dich dies so sehr befriedigt, dass dich der Blick auf eine gegenüberliegende Biogasanlage und das Flair eines Großparkplatzes nicht stört. Die von mir genannten Plätze beobachte ich übrigens grundsätzlich nur im vorbeifahren, einen der Plätze auf dem Arbeitsweg sogar 2 x täglich. Anhalten und Aussteigen würde ich nicht um die Leute zu beobachten. Ich mag es nicht so gerne wenn an so einem Platz stehen bleibe und sofort ein "Camper" mit weißen Feinrippunterhemd um seinem Camper schleicht um mich besser beobachten zu können. Bist Du auch Feinrippunterhemdenfan? Was reizt einen jahrelang den gleichen Job zu machen, obwohl man diesen eigentlich nicht mehr mag? Was reizt einen nach der Arbeit in seine Wohnung zu gehen und dann den Fernsehen anzumachen. Um dann am nächsten Tag wieder in die Arbeit zu gehen und auf das WE zu warten. Menschen haben unterschiedliche Motivationen, aber ich kann dieses Verhalten der camper gut nachvollziehen. Es geht da ja nicht um den Platz an sich, sondern um die Gegend, um neue Menschen und evtl auch um die Fahrt dorthin. Es sind kleine Microabenteuer, die das Leben oft lebenswerter machen. Was ich allerdigs nicht verstehen kann, sind Menschen die andere grundlos anfeinden, Ihr Leben grundsätzlich für höherwertig halten und andere beleidigen. Hallo, es geht doch gar nicht darum die Menschen vor ihrem Auto zu beobachten. Und klar sind viele dabei die rund um solche Stellplätze etwa unternehmen (mit dem Fahrrad fahren, im See/Badeweiher baden usw.) Sehr viele von den von mir gemeinten "Campern" kommen tatsächlich oftmals aus einem Umkreis von rund 50 - 100 km. Einige kommen jede Woche und stehen z.T. sogar wöchentlich auf ihren Stammplatz (wenn sie diesen schnell genug ergattern). Nicht wenige kommen am Freitag an, parken ein, Markise und Stühle und Tisch mit Tischdecke raus, hinsetzen und fertig. Sonntag Nachmittag alles wieder einräumen und Abfahrt nach Hause. Wie gesagt, so ein - für mich merkwürdiges - Verhalten legen nicht alle an den Tag. Aber sehr (erstaunlich) viele. Für solch eine Nutzung eines Reismobils wäre ich nie bereit 100.000 Euro oder oftmals noch mehr zu investieren. Insbesondere in Franken gibt es unzählige Möglichkeiten sich zum relaxen an einem schönen Waldrand etc, zu stellen und einen schönen Ausblick auf/in die Landschaft zu haben. Gruß Thomas
Stimmt, da bin teile ich deine Ansicht. Aber gerade bei Dir hatte ich den Eindruck, dass Du andere anfeindest (Feinripp...) Wer mit seinem Leben zufrieden ist, schaut weniger auf das Leben anderer.
Ich sag mal "jedem Tierchen sein pläsierchen". Aber man hat uns auch schon auf so einem Stellplatz gesehen. Grund war die Durchreise. Morgens los gefahren, mittags am Stellplatz angekommen, nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang mit dem Hund gemacht und dann.... tatsächlich vor dem Wohnmobil gesessen und gewartet das der Tag herum geht. Früh am nächsten Tag ging es weiter. Es ist eben eine Frage der Nutzung. Wir wollen keine 600-700Km oder mehr am Stück fahren. Lieber auf so einem Stellplatz eine Nacht bleiben und am nächsten Tag weiter fahren. Wir fahren sonst auch lieber auf einen komfortablen CP. Auch für nur wenige Tage. Weil wir im Regelfall da etwas mehr Platz haben. Den Mehrpreis ist es uns wert. Aber zwischendurch geht es auch mal wieder auf den Stellplatz. Natürlich freut es mich, wenn ich einen schönen, interessanten Stellplatz mit toller Umgebung finde. Aber die liegen eben nicht immer an der Route. LG Carsten
Das meinte ich neulich mal als ich schrieb die dauercamper fahren jetzt Wohnmobil. Solche habe ich auch in der Verwandtschaft, die sind halt gern irgendwo wo sie alles kennen. Der meint auch, da kennt er die Leute und freut sich die am Wochenende zu sehen, und wäre todunglücklich wenn er woanders hin müsste. Der braucht halt seine festen Regeln und Rituale. Aber da jetzt irgendwen deswegen zu beurteilen ( ich sag jetzt mal speziell nicht verurteilen) finde ich schwierig. Kann doch jeder machen was er will und so leben wie er will. Diese Gruppe hat dann zwar wiederum gern kleine blockwarte, die auch gern andere auf die strikte Einhaltung von Regeln hinweisen die sie selber aufgestellt haben ( hier am Platz ist es üblich dass....) dann werde ich nett passiv aggressiv und erzähle ihm gern wo er sich seine Regeln hinstecken kann. Solange mich keiner mit sowas belästigt ist es doch egal wo er herkommt und was er macht, er hat die Freiheit das zu tun. Ich mach doch auch das wonach mir gerade ist.
Falsch, mir ist es völlig egal was die anderen machen, Hauptsache ich habe meine Ruhe. Guten Tag und Guten Weg.
Wieder falsch, ich trage grundsätzlich auf dem Stellplatz nur Badeschlappen und einen Ballonseide Trainingsanzug
Und dabei erkennst du die Wohnmobilfahrer im Feinripp!?! Wir fahren an den Wochenenden häufig nur 40 bis 50 km bis zum nächsten Stellplatz Samstag nach dem Frühstück hin und am Sonntag nach dem Kaffee wieder zurück. Warum mache ich das obwohl ich einen großen Garten über 2000qm habe und auf dem Land lebe? Weil ich es so will!! Michael Hallo, ich finde auch jeder kann es halten wie er will. Nach einer ausgiebigen Weinprobe sitze ich auch vor dem Wohnmobil, allerdings habe ich dann die Augen zu. Ebenso nach einer längeren Anfahrt, da macht man sich ein Bierchen auf und relaxt erstmal. Wenn ich Einsamkeit suche fahre ich nicht an die Mosel oder die Mainschleife. Wir haben auch auf Stellplätzen schon viele nette Stellpatznachbarn gehabt und auch am Abend die eine oder andere Flasche Wein zusammen getrunken. Wenn jemand stundenlang auf einen Fluss oder in die Landschaft schaut, na und, wenn’s ihm Spaß macht soll er doch. bin ich froh, dasz die überwiegende mehrheit unserer gäste eure probs entweder nicht kennt - oder einfach ignoriert! ;D alleswirdgut hartmut Als Angler werde ich oft gefragt, ob dies nicht langweilig sei. Oder Andere fragen despektierlich "gibt es etwas langweiligeres als Angeln, worauf ich antworte "zugucken " .... Ich bewundere diese übernatürliche Gabe des TE, beim Vorbeifahren den Stellplatz zu scannen und dabei den kompletten Tagesablauf der Camper aufzunehmen. :twisted: Oder ist vielleicht nur wieder das übliche Schubladendenken (die anderen verhalten sich wahrscheinlich so, wie ich es vielleicht nicht mache...) an dieser Art der Wahrnehmung beteiligt. :evil: Tom .... ich schau denen auch gerne zu, es gibt hierzu tolle Webcams mit Memo-Funktion, da kann man sogar zurück- und wieder vorspulen. :-) Doch doch, der TE hat schon recht, dazu kommen dann noch die - nach 4 Tagen muss ich IM Stellplatz umparken weil die max. Aufenthaltsdauer abgelaufen ist - meine Fahrräder stelle ich so an die Parzellengrenze dass da sicher niemand mehr neben mir einparkt (natürlich dürfen die dann auch nicht mehr benutzt werden) - Stundenlane Kabeltrommel"belagerung" ohne WoMo. - ..... ;-) ;-) ;-)
Der TE hat das keiner Silbe angezweifelt.
Das macht nix. Es geschieht dennoch. Und ganz unabhängig davon, ob Du das nachvollziehbar findest oder nicht. :wink:
Tom, der TE wohnt dort. Nix mit Vorbeifahren. Doch im Vorbeifahren.....
Mir sind die teilweise auch schon aufgefallen: riesige Liner, teilweise Reisbusgröße kommen auf einen Stellplatz, parken ein und dann sieht man drei oder vier Tage niemanden von denen ( zumindest nicht wenn ich mal an meinem Womo bin ) und dann fahren die wieder. ABER es soll auch Leute geben die einen Dauerstellplatz haben oder eine Ferienwohnung, oder ‘n Schrebergarten… Die machen das doch letztlich auch so: fahren freitags nach Feierabend los, verbringen das Wochenende in ihrem Zweitdomizil und fahren sonntags wieder. Der einzige Unterschied ist dass ein Womo mobil ist und man dieses Wochenende hier und nächste Woche da stehen kann. Beim Volksfest oder auch gerade da nicht, da wo die Sonne scheint oder man möchte dieses Wochenende mal Radfahren…. Grüße Dirk Das einzige was ich mal auf einem Stellplatz blöd fand, war mein Parkplatznachbar, der mir stolz erzählte, dass er auf dem kostenfreien Stellplatz so lange als möglich bliebe, um dann schnell auf den nächsten kostenfreien Platz zu wechseln. Er würde das ein gutes halbes Jahr so machen, es spare jede Menge Wasser und Stromkosten Zuhause! Gesehen auf einem Stellplatz mit Kostenfreien Wasser/Abwasser und Strom! Ja, solche Plätze gibt es immer noch. Will nur sagen, die Beweggründe sind vielseitig. Ob gut oder schlecht, geht mich nichts an, kann mich aber trotzdem irgendwie auf die Palme bringen. Denn andere Camper suchen verzweifelt einen Platz für eine Nacht. LG Carsten
Mal abgesehen davon dass die Rechnung vollkommener Quatsch ist, jeden Kilometer den er mit dem Womo fährt kostet auch Geld, wenn er denn 6 Monate unterwegs sein möchte dann kann er doch auch Stellplätze nutzen wie er will?!! Wenn er die kostenlosen nur 5x nutzen dürfte müsste er dann auf einen extra teuren für 20,- / Tag damit der Durchschnitt wieder bei 10,- liegt? Grüße Dirk
Lieber Dirk, dass Problem ist ja nicht, dass er 6 Monate unterwegs ist. Soll er doch! Aber er bliebt Wochen oder Monate lang auf einem Platz, um dann die nächsten Wochen wieder auf einem Platz zu stehen. Er reist ja nicht, er wohnt dort. Er pendelt nur zwischen zwei Plätzen, bis er dann irgendwann von der Stadt, dem der Platz gehört, verscheucht wird. Kurz darauf ist er wieder da. Ist ja nicht verboten. LG Carsten Hallo Carsten, wäre es denn Deiner Meinung nach besser wenn er nur Plätze anfahren würde die Geld kosten? Und wenn „ja“ wieviel Geld? Sind 5€/Tag genug oder müssten es mind. 10€ sein? Das das Verhalten eine Art von „Sozialschmarotzertum“ ist, keine Frage! Aber eben leider legal. Grüße Dirk
Nein, kostenfreie Plätz heraussuchen und ein halbes Jahr unterwegs sein finde ich vollkommen in Ordnung. Soll er doch! Wenn es ihm Spaß mach, alles ok. Ich finde es nur schade, dass er über Wochen einen Stellplatz blockiert, für den die Stadt wohl eine andere Nutzung vorgesehen hatte. oder der "nur Übernachtungsgast" draußen bleiben muss. Die kleinen Städte wollen mit einem kostenfreien Stellplatz auf sich aufmerksam machen und Besucher in die Innenstädte locken. Wir finden dieses Angebot toll und kommen auch dem Angebot der örtlichen Gastronomie und der kleinen Geschäfte gerne nach. So geht fair. Da kommen wir auch wieder zum Eingangsthema zurück. Nicht jeder dieser Plätze ist wirklich schön. Aber selbst diese Kleinstädte die man in "45 Minuten komplett gesehen hat" haben ihren Reiz. Es müssen nicht immer nur die Metropolen sein. Für mich sowieso nicht. Auch in diesen winzigen Innenstädten gibt es oft vieles zu entdecken, was dem Einheimischen gar nicht mehr auffällt! LG Carsten Hallo, Torsti5 bzw. Thomas, ich bin voll bei Dir.
Carsten ich bin da ganz bei Dir! Aber die Städte sind selber Schuld: es gibt Städte da kann / darf man auf dem SP z.B. drei Tage stehen ohne etwas bezahlen zu müssen und ab dem vierten Tag werden dann Gebühren fällig. Das kontrolliert auch tatsächlich das Ordnungsamt! Grüße Dirk
Da reizt vermutlich gar nichts, aber so hat man Geld fürs Leben. Und es ist einfacher als eine Alternative zu suchen, die für viele einfach nicht existiert oder zu erschreckend oder risikoreich ist.
Auch hier kein Reiz sondern teilweise einfach die Ermüdung nach dem Tag, wenn man keine Energie mehr hat, große Sprünge zu machen. Ich fahre auch manchmal übers WE mit dem Womo zu Veranstaltungen. Das ist interessant aber kaum eine Erholung.
Was aber bei den angesprochenen DauerwiederholungsSPnutzern kaum gegeben sein wird.
Mit jemandem in ähnlicher Lage habe ich mal in Schottland gesprochen. Der stand allerdings mit Womo und Hund an einem recht schönen Platz am Meer und hatte vor, dort noch einige Wochen zu bleiben. Ich weiß nicht wie seine Alternative (zuhause) wäre. Ich nutze SP gern, wenn es etwas interessantes oder schönes daneben gibt. Dann ist mir auch der SP egal. Ich will dort ja nur schlafen. Da brauche ich keine LuxusCPmöglichkeit. Oder wenn ich eine längere Strecke fahre und unterwegs eine Pause brauche, was meistens irgendwann in der Nacht ist. Ich habe zwar nur eine Wohnung ohne Garten, bin aber in verschiedenen Vereinen mit Clubgrundstücken (auch am Wasser), wo ich in der Natur sein kann. Kurze Entfernungen fahre ich praktisch nie mit dem Womo, außer es gibt einen triftigen Grund dort übernachten zu wollen (Modellflug Nachtfliegen oder das Womo als Transporter). Sonst kann ich das viel einfacher und billiger mit dem PKW machen und am Abend nach hause fahren. RK |
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