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Kaufentscheidung Lifepo4 Akku für Piaggio Ape


vollRabe am 20 Aug 2021 13:39:55

Hallo,
ich benötige einen Lithium Akku für den Betrieb eines mobilen Verkaufswagens (Piaggio Ape). Ich weiß das ist hier ein Womo Forum allerdings überschneiden sich die Anwendungsgebiete doch sehr stark deshalb stelle ich meine Anfrage hier rein. :)
Die Auswahl an Anbietern und Preisklassen sowie unterschiedlichen Spezifikationen ist ja wirklich groß. Allerdings bin ich unter den unten aufgelisteten Bedingungen (recht wenig Zyklen) zu dem Schluss gekommen, dass ich eigentlich auch mit einem billigen nicht so hochwertigen Modell eigentlich nichts falsch machen kann. Wie seht ihr das?

Meine Anforderungen an den Lifepo4 Akku:

> soll eine Kaffemühle mit 400 Watt (Anlaufstrom unbekannt) betreiben
> 80 bis 100 ah Kapazität
> wird ca. 1x pro Woche mit einem CTEK Geld Ladegerät (5 Ampere) nach bzw. wenn nötig voll geladen (natürlich ohne die Desulfatierungsfunktion)
> ist ständig an ein Solarmodul per MPPT Laderegler angeschlossen (max. 100 Watt also ca. 8 A max. Ladestrom)
> muss auch bei max. -4 ° Celsius zuverlässig Strom liefern
> wird manchmal bei 1° Celsius mit max. 5 - 8 A geladen
> wird im Laufe von 10 Jahren max. 500 Zyklen bestreiten


Meine Favoriten sind gerade: Bulltron, Ective und Supervolt

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

bhomburg am 20 Aug 2021 16:57:45

Ich gehe mal davon aus dass das Ding im Winter bei Minustemperaturen abgestellt, ausgeschaltet und nicht benutzt wird, also auch die Solaranlage nicht versucht den Akku zu laden. Das tötet die billigen Akkus nämlich ziemlich schnell.
Wenn ja - reicht der billigste Akku der von der Grösse her passt. Bekommt man heute schon für ca. 500 Euro und darunter.

Ich würde das gesparte Geld in ein ordentliches, für Lithiumbatterien ausdrücklich geeignetes wie das Ctek Lithium XS investieren.

ManfredK am 20 Aug 2021 17:18:25

vollRabe hat geschrieben:
>
> muss auch bei max. -4 ° Celsius zuverlässig Strom liefern


Egal was du kaufen willst, diesen Punkt würde ich mir als zugesicherte Eigenschaft schriftlich geben lassen, dto. die Ladefähigkeit um den Gefrierpunkt

Anzeige vom Forum


Stocki333 am 20 Aug 2021 21:28:55

Kauf dir 4 x 100 Ah Winston Zellen. Ein JBD BMS. Und die Temperatur kannst du vergessen. Und wenn du unbedingt bei -45 Grad noch laden willst.
Dann liegt der Fehler woanders. Oder nur die Beinharten kommen durch. :mrgreen: :mrgreen:
Zellen bekommst du Hier. gegen geringen Aufpreis auch initialgeladen. 3 Verbinder dazu.
--> Link
Und eine Kaffeemaschine kannst du damit auch noch problemlos betreiben.Passender WR vorausgesetzt.
Ne Kiste aus Siebdruckplatten. Fertig.
So würde ich es lösen.
soll eine Kaffemühle mit 400 Watt (Anlaufstrom unbekannt) betreiben

Das ist keine Frage des Accus.
Sondern des WR und des verbauten BMS.
muss auch bei max. -4 ° Celsius zuverlässig Strom liefern
> wird manchmal bei 1° Celsius mit max. 5 - 8 A geladen

Hier bist du mal schon in der Grauzone von normalen Accus. Sogenannten LiFePO4.
Bei Winston LiFeYPO4 Hast du beim Entladen und Laden einen Temperaturbereich von Minus 45 - Plus 70 Grad zur Verfügung.
Franz

vollRabe am 20 Aug 2021 22:10:39

Erstmal: vielen Dank für eure Hinweise! :)

bhomburg hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus dass das Ding im Winter bei Minustemperaturen abgestellt, ausgeschaltet und nicht benutzt wird, also auch die Solaranlage nicht versucht den Akku zu laden ...
Ich würde das gesparte Geld in ein ordentliches, für Lithiumbatterien ausdrücklich geeignetes wie das Ctek Lithium XS investieren.

Naja, wie gesagt entladen wird die Batterie auch noch bei -4 °C ... Aber die Solaranlage werde ich im Winter wenns kalt wird abschalten! Was ich nicht verstehe: Warum ein Lithium geeignetes Ladegerät? Ich lese immer wieder, dass ein Gel-Lader mit CCCV Ladekurve völlig ok ist?!


ManfredK hat geschrieben:Egal was du kaufen willst, diesen Punkt würde ich mir als zugesicherte Eigenschaft schriftlich geben lassen, dto. die Ladefähigkeit um den Gefrierpunkt

Also im Datenblatt von meinem aktuellen Favoriten steht z.B. "Temperaturbereich Entladen: -20 bis 60 °C" und "Temperaturbereich Laden: 0 bis 55°C". Würde dir das nicht reichen?


Stocki333 hat geschrieben:Kauf dir 4 x 100 Ah Winston Zellen. Ein JBD BMS. Und die Temperatur kannst du vergessen.

Ja, ein Selbstbau ist natürlich sehr interessant was Qualität UND Kosten angeht. :ja: Aber aus versicherungstechnischen Gründen will ich auf jedenfall einen Fertigakku mit CE Kennzeichen und UN38.3 zertifiziert ...


Stocki333 hat geschrieben:Hier bist du mal schon in der Grauzone von normalen Accus. Sogenannten LiFePO4.

Was meinst du mit Graubereich? Viele Hersteller / Händler von Lifepo4 geben doch Entladen bis -20°C an. Wenn ich dann mit ca. 10-20 % der maximalen Entladeleistung bei -4°C Strom entnehme darf es doch keine Probleme geben oder?!

huohler am 20 Aug 2021 22:24:56

Also 100 Ah liontron --> Link oder BullTron --> Link
Das sind im Moment hier im Forum die Favoriten.

Aber es gibt sicher noch viele andere Vorschläge.

Hubert

Tinduck am 21 Aug 2021 08:39:56

vollRabe hat geschrieben:Was meinst du mit Graubereich? Viele Hersteller / Händler von Lifepo4 geben doch Entladen bis -20°C an. Wenn ich dann mit ca. 10-20 % der maximalen Entladeleistung bei -4°C Strom entnehme darf es doch keine Probleme geben oder?!


Papier ist geduldig. Die Temperaturmessung in so einem Akku ist wegen der unbekannten Platzierung der Temp-Sensoren hinreichend ungenau, so dass nahe Null Grad nicht sichergestellt ist, dass die Akkus warm genug zum Laden sind.

Die meisten Selbstbauer hier geben die Ladung erst bei ca. plus 5 Grad frei, und das mit gut platzierten Sensoren…

Ausserdem ist es ja nicht so, dass der Akku bei Laden bei 0 Grad stirbt und bei +1 Grad ist alles tuffig.

Wenn Du die Ladefähigkeit nahe Null Grad wirklich brauchst, nimm Winstons. Kannst dir den Akku ja vor dem Einbau von nem Elektriker abnehmen lassen, dann solltest du rechtlich auf der sicheren Seite sein.

bis denn,

Uwe

Gast am 21 Aug 2021 09:04:49

huohler hat geschrieben:
...

Das sind im Moment hier im Forum die Favoriten.

...

Hubert


Ist das so? Und wenn, ist das wirklich ein Grund für eine Empfehlung?

Für ein Fahrzeug ohne Heizung zum Einsatz bei Minusgraden kann man ruhigen Gewissens nichts anderes als Zellen von Winston empfehlen.

UweHD am 21 Aug 2021 12:45:00

vollRabe hat geschrieben:....Warum ein Lithium geeignetes Ladegerät? Ich lese immer wieder, dass ein Gel-Lader mit CCCV Ladekurve völlig ok ist?!...

Das ist auch so, sofern der maximale Ladestrom (in der CC-Phase) und die Ladeschluss-Spannung (in der CV-Phase) den Anforderungen des Akkus genügen bzw. entsprechend einstellbar sind.
Generell stellt ein LI-Akku das Ladegerät vor keine besonderen Anforderungen bzw. benötigt keine besonderen Gimmicks wie bei Bleibatterien (Desulphatierung) oder NiCd/NiMH (Delta-Peak, etc.).
Allerdings bergen Universal-Lader mitunter eine gewisse Gefahr, versehentlich im falschen Ladeprogramm unterwegs zu sein. Oder aber sie starten nach Stromausfall standardmässig in einem ungeeigneten Ladeprogramm automatisch neu. Alles schon erlebt.

Aber wie schon gesagt, mit einem (möglichst einfachen) Lader für Bleiakkus und CC-CV Ladekurve kann man - passende Strom- und Spannungswerte vorausgesetzt - bei einem LI-Akku nicht viel falsch machen.

Stocki333 am 23 Aug 2021 09:15:38

UweHD hat geschrieben:Aber wie schon gesagt, mit einem (möglichst einfachen) Lader für Bleiakkus und CC-CV Ladekurve kann man - passende Strom- und Spannungswerte vorausgesetzt - bei einem LI-Akku nicht viel falsch machen.

Richtig. Und bei den mageren Balancerströmen ist eine Bleiladetechnik oft gar nicht so verkehrt. Der Balancerteil hat mehr Zeit zu Balancieren. So meine Erfahrung.
Franz

vollRabe am 23 Aug 2021 23:12:56

Danke für die vielen Beiträge! :)

Ich war zu folgendem Schluss gekommen:

- Ich verwende mein altes Blei Ladegerät weiter (geringe Leistung von 5A ist ja nur gut für den Akku und die Spannungskurve passt)
- Weil der Akku nur an wenigen Tagen im Jahr bei Temperaturen zwischen 0 - 5 ° Celsius geladen wird ist ein "Standard" Lifepo4 Akku völlig in Ordnung (500 Zyklen in 10 Jahren dürften ja selbst bei erhöhter Zellalterung an den paar Tagen kein Problem sein)


Allerdings bin ich eben auf einen "fertigen" Winston Y Akku mit 90ah und integriertem Balancer zum annehmbaren Preis (669 Euro) gestoßen (i-tecc). Jetzt komme ich doch noch mal ins grübeln. Wenn ich mir einen Smart-Shunt für 125 Euro und ggf. noch einen Unter/Überspannungsbegrenzer dazu hole habe ich für den selben Preis wie mein aktueller Lifepo4 Akku Favorit ein deutlich kälte-stabileres Setup. Oder seht ihr da Probleme weil kein richtiges BMS verbaut ist?

Stocki333 am 24 Aug 2021 07:45:00

Ist der Accu auch lieferbar. Geht schon was du vorhast. Aber eines fehlt dir beim Setup. Tritt der Fall ein das eeine zelle davon eilt oder früher die Untere Spgsgrenze erreicht- Gründe sind nicht wichtig.
Hast du keine Abschaltung des Accus. Das ist der Unterschied zu einem BMS.
Winston Zellen sind so was von robust. Aber im Netz findest du immer wieder gebraucht Zellen. die Aufgebläht sind. Warum wohl.
Womit wir wieder beim ersten Vorschlag sind. :mrgreen: :mrgreen:
Franz

Gast am 24 Aug 2021 08:44:37

Stocki333 hat geschrieben:
Winston Zellen sind so was von robust. Aber im Netz findest du immer wieder gebraucht Zellen. die Aufgebläht sind. Warum wohl.
:mrgreen: :mrgreen:
Franz


Wo hast du denn das gehört? Kannst du diese steile Information mit einem Link auf so ein Angebot belegen?

Stocki333 am 24 Aug 2021 09:37:51

pfeffersalz hat geschrieben:Wo hast du denn das gehört? Kannst du diese steile Information mit einem Link auf so ein Angebot belegen?

Du dürftest mich schon so kennen, das ich nicht der bin. der nur Blödsinn verzapft. Aber wenn du schon fragst, bekommst du ausnahmsweise mal eine Antwort.
--> Link
--> Link
Letzterer bietet immer wieder solche Zellen an- Und ist schon lange im Netz. Also nächstes mal selber schauen. Bevor du mir etwas unterstellst.
Franz

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