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Hallo zusammen, Im Moment bin ich ziemlich genervt, weil meine Reiseplanung immer wieder durch "neue" Störfaktoren geändert wird. Hintergrund: Ab morgen wollen wir für 2 1/2 Wochen auf Tour gehen. Ziel: Süden, Italien, Vinschgau, ggf. Bis zum Gardasee. Auf CP's wollen wir maximal 2 bis 3 Tage stehen, und dann weiter. Kriterien, die die Route bestimmen, sind neben der Wetterlage auch die Auslastung auf den CP's. Den ganz großen Rummel brauchen wir nicht. Meine Frage an Euch: Wie genau plant Ihr Eure Route? Steht zu Beginn schon jeder CP fest oder fahrt Ihr einfach los und entscheidet vor Ort? Danke für Eure Antworten Gruß Achim Wenn wir zur Hochsaison mussten, wegen der Kinder, haben wir manches vorgebucht, aber um diese Jahreszeit ist eher die Frage welche Plätze noch offen sind. Aber keine Bange, irgendeinen Stellplatz für eine Nacht findet man immer. Ich würde gar nichts vorbuchen. Wir planen unsere Touren schon grob vor, wobei wir Reservierungen, wenn möglich vermeiden. Dies schränkt die Flexibilität unnötig ein. Wir wollen das Mobil mehr als Reisemobil nutzen. Also nicht längere Zeit oder sogar den kompletten Urlaub an einem Ort verbringen. Natürlich läuft dann nicht immer als reibungslos ab. Hier mal ein Beispiel: --> Link Wir haben bei unserer Reise (Südtirol) am Vortag auf dem Campingplatz angerufen und einen Platz mit Satempfang reserviert. Das hat gut funktioniert, allerdings waren einige Plätze voll, beim nächsten hat es wieder geklappt usw. Meistens waren wir auf Wohnmobilstellplätzen ohne Reservierung (Bayern), bei Anreise am Vormittag hatte das gut funktioniert. Gruß Hans Hallo grobe Routenplanung, grobe Zeitplanung und dann mal sehen was kommt. Ist doch gerade das tolle am Wohnmobil, daß man nichts planen muß und einen Stellplatz für eine Nacht findet man immer. Aber das kann natürlich nicht für alle gültig sein, mit Kindern oder in der Hauptsaison sollte sieht das wieder anders aus. Gruß Joachim Als Freisteher planen wir grob wo wir überall etwas ansehen wollen. Das Plätzchen für die Nacht ergibt sich oft sehr schnell. Ich nehme mir schon mal einen Stellplatz vor. Man sollte aber immer bereit sein kurzfristig umzudisponieren weil der Platz voll ist oder nicht den Vorstellungen entspricht. Eine gewisse Autarkiefähigkeit und Bereitschaft zum Freistehen lässt einen dabei relativ locker bleiben. Den Stress mit Reservierungen die man dann auch noch bis zu einer gewissen Uhrzeit einhalten muss würde ich mir nie antun. Hubert Hallo, grobe Planung z.B. Bretagne oder Südfrankreich :wink: und dann am Vorabend den Wetterbericht (Großwetterlage) anschauen und nächsten Morgen einfach los fahren. Aber es könnte auch noch die Toscana werden, weil meine Frau in der Nacht noch eine tolle Idee hatte. Dies ist nämlich genau der Grund warum wir ein Womo haben. Hallo kurze Reisen, kleiner 4 Wochen planen wir nicht, da geht es der Nase nach. Lange Reisen, ab 4 Monaten, werden auf die Minute genau gelplant und dann auf den Monat genau eingehalten, immer nach unserem Eisernen Prinzip Nr.5 : Kein Plan ist so gross oder so kompliziert als dass man ihn nicht ändern könnte!!! :mrgreen: :mrgreen: Gruss yogi P.S. Das ist ernst gemeint!! Ich plane meine Touren "Generalstabsmässig" ,ich habe keine Lust abends noch einen Übernachtungsplatz zu suchen,zumal ich fast ausschließlich CP anfahre. Gruß Bernd Hallo, haben es dieses Jahr, wie auch schon letztes Jahr, so gehalten, daß wir maximal 2 Tage im voraus planen. Waren jetzt so 5 Wochen in Frankreich unterwegs und hat wunderbar geklappt. Stehen nun in Meersburg und werden nun noch ein paar Thermalbäder abklappern. Vorab: Das Folgende gilt bei uns für Nachsaisonzeiten!!!! Wir "planen" natürlich das grobe Ziel, z.B. zu Zeit Kroatien (und die Route bis Ljubljana). Also 2 bis 2,5 Urlaubstage im Voraus. Des Weiteren noch den weitest zu erreichenden Ort auf der Reise. Z.B. Dubrovnik( aber ohne Zwang, unbedingt bis dorthin zu gelangen). Wir orientieren uns täglich während der Fahrt, welche -ungeplante- Sehenswürdigkeit auf der folgenden Strecke liegt, die spontan eingeschoben wird (oder auch nicht). Hilfreich sind bei den Sehenswürdigkeiten die Notizen meiner Liebsten, die sie zu Hause erstellt hat. Es ist uns nur selten passiert, dass wir an etwas "Wichtigem" (aus unserer Sicht) vorbei gefahren sind (haben aber auch gelegentlich noch mal am nächsten Tag einen kleinen Rückweg gemacht). Gegen Nachmittag entscheiden wir dann, bis zu welcher Gegend wir noch weiterfahren und suchen uns einen Ort oder See etc. aus, wo wir den Tag beschließen. Ein Blick in die Straßenkarte hilft. Danach prüfen wir in der Offline-APP von "park4night" , welcher SP oder, vorzugsweise, CP günstig liegt. Dabei machen wir uns nicht die Mühe, nun auch noch die Preisunterschiede der Plätze zu erforschen. Höchstens erfolgt ein Blick in den ACSI-Katalog. Nach unserer Erfahrung hat sich diese "Methode" fast täglich bewährt. Unsere Ziele waren: FIN NOR SWE bis Nordkap, Engl SCO, SARD, IT Stiefel, Süd NOR, IRL, F Zentralmassiv, SP mit Andalusien und POR Algarve, F Atlantik, F Provence, AT, CH usw. Vorausschicken müssen wir aber, dass wir uns zu Hause schon ausführlich mit dem Land beschäftigen (man sieht nur, was man weiß). Zu den Reiseführern gehören für uns NICHT die schmalen dünnen Po....t. Beste Erfahrungen haben wir mit den Führern von Michael M... gemacht. Zusätzlich bestellen wir noch das ADAC Tourset. Da ich ein Kartenfan bin, gehören Straßenkarten mit mindestens 1:300.000 zwingend zum Reisegepäck. Ach ja, unser G..in-Navi haben wir natürlich auch dabei. Uns stört die UNGEWISSHEIT, wo wir wohl abends ankommen, überhaupt nicht. Im Gegenteil, wir finden es (für unsere Verhältnisse) manchmal sogar ein wenig abenteuerlich. Naja..... Es fängt damit an, dass ich mich über die Sehenswürdigkeiten des Gastlandes informiere, diese markiere ich bei Google Earth. Anschließend werden diese Orte mit einer möglichst interessanten Route verbunden, wobei wir vor Ort die Autobahnen gerne vermeiden. Auf den Landstraßen lernt man ein Land viel besser kennen. Wir übernachten fast ausschließlich auf CPs. Es kommen nur Toplagen mit guten Bewertungen infrage, diese werden zuvor herausgesucht und im Navi abgespeichert. Das bedeutet, ich weiß i.d.R. morgens schon wo ich abends schlafen werde, vorgebucht wird aber nie. Die Tagesetappen liegen selten über 250km. Gesamtdauer der Reisen ist um die 8 Wochen in der Vor und/oder Nachsaison. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass der Plan nur ein Leitfaden ist von dem wir oft abweichen weil das Wetter nicht mitspielt und wir mal eben 800km fahren um einer Regenfront auszuweichen, uns jemand was von einsamen Stränden erzählt oder wir werden von Mücken zum Kurswechsel gezwungen. Andreas Wir planen auch grob die Regionen, z.B. letztes Jahr Rundreise Italien: Region Venedig, danach Adriaküste, dann Florenz, abschließend Gardasee, dieses Jahr Kroatien: Anfangs Istrien, danach Plitvicer Seen, danach wieder Küste. Plätze habe ich vorab einige auf FB-Seiten zu Kroatien und hier in der Datenbank sowie über Tipps aus dem Forum recherchiert und aufgeschrieben, letztendlich wurden es oft andere Plätze, aber alle herrlich! Wenn es mal nach 2 oder 3 vergeblichen Anläufen bei eingeplanten Plätzen erforderlich war, spontan eine andere Lösung zu finden, sind wir rechts rangefahren, habe kurz besprochen, wo wir stattdessen hinfahren wollen, schnell mal Plätze gegoogelt, dort angerufen und nach freien Plätzen gefragt, und dann sind wir beinahe jedesmal auf herrlichen Plätzen gelandet. Irgendwie gibt es jedes Mal Abweichungen von der ursprünglichen Planung, aber am Ende immer herrlich, und gerade das macht ja das Wohnmobil fahren aus. Wir fahren Zielorientiert: zB. "An der Donau von der Quelle bis zur Mündung" oder "Lappland " oder "Island" oder "Osteueropa mit Ukraine". Auf dem Weg und am Ziel lassen wir uns treiben und fahren nur "tagesaktuell", d.h. Tagesetappe zwischen 200 und 300km mit nur grober Richtung oder Sehenswürdigkeiten im Gebiet. Dauer der jeweiligen Reise 4-5 Monate. Habe die Ehre Gogolo Hallo, wir machen im Vorfeld einen groben Routenplan, bei dem wir festhalten, was wir eigentlich sehen, oder erleben wollen. Bei Hotspots (z.B. Großstädten) schauen wir, welche Übernachtungsmöglichkeiten es in der Umgebung gibt. Die tatsächliche Route und Dauer (!) ergibt sich dann während der Reise. Nach Wetter- und sonstigen Lagen kann man sich ja auch immer noch mal vollständig anders entscheiden. Während der Fahrt schauen wir dann jeweils für die kommenden 1-2 Nächte nach möglichen Übernachtungsmöglichkeiten. Unser Favorit ist das Park4Night App. Wir vergleichen meist noch mit 1-2 anderen Apps. Ggf. muss man halt mehrere Plätze anfahren, bis man einen guten Stellplatz gefunden hat. ... und wenn es nicht klappt, kann man immer noch irgendwo frei stehen. Wir haben auch schon mal in einem Industriegebiet übernachtet. Nicht gerade ein Traum, aber auch ok. Die Flexibilität und die Möglichkeit auch 'exotische' Stellplätze zu finden ist es, was für uns die Reise mit einem WoMo ausmacht. Wir haben unsere Erfahrungen mit Wohnwagen und Wohnmobil gemacht. Wohnwagen erfordert viel mehr Planung (und Reservierungen). Ich möchte jetzt nicht die ganzen Unterschiede auflisten, aber wenn man mit einem Gespann den 4., oder 5. CP bei der Suche nach einem Stellplatz anfährt, dann macht das keinen Spass mehr. Grüße Gunnar
Ist bei mir ähnlich. Da ich nicht soviel (Urlaubs-)Zeit habe, will ich sie gut ausnutzen. D.h. keine langen Fahrten hin und her sondern möglichst gute Entfernungen zwischen den Übernachtungen angepaßt auch an evt. Stops zum Besichtigen etc. Ich suche mir auch immer mögliche Übernachtungspunkte (CP, SP, frei) raus, damit ich nicht erst am Abend recherchieren muß (kommt schon vor, aber selten). CP Reservierungen (bisher) nur bei "kritischen" Plätzen (Städte, oder fürs Hobby). Manchmal gibts auch Fixpunkte (Zeit und Ort), die man dann vernünftig in die Planung einbauen muß, damit man nicht wieder lang zurückfahren muß oder gestreßt an allem vorbei. In der Praxis gibts natürlich immer Abweichungen (Wetter...), aber für die meisten Fälle habe ich schon vorher die Informationen, die ich brauche. Unterwegs wird trotzdem am Abend immer die Route angepaßt und kontrolliert, ob es vielleicht noch was interessantes gibt, das ich noch nicht am Plan hatte oder ob man wegen der Zeit Teile streichen muß. Manchmal sehe ich schon vorher Gabelungspunkte vor, wo die Route so oder so weiter gehen kann, je nach Vorliebe, Wetter, Zeit, oder variable Umkehrpunkte, je nachdem wie viel Zeit noch ist. Also frei fahren aber genau planen. RK Moin, als Berufstätiger plane ich meine Reisen gerne im Voraus, auch wenn es nur für ein Wochenende ist ... ich möchte meine Freizeit nicht mit der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten verbringen. Urlaubreisen zu Ferienzeiten buche ich weit im voraus und schaue mir die Plätze gerne auch mit google-maps an, Zwischenübernachtungen plane ich nur grob, ohne vorab zu Reservieren. Munter bleiben ! . . Bei uns steht meist (wie jetzt Italien) nur die Richtung fest. Alles andere ergibt sich. Das verbinde ICH mit mit dem Begriff "Reisefreiheit".
...genauso mache ich es auch und bin damit in Corona-Zeiten hervorragend gefahren :) Grüße der Duc Wir planen auch nur sehr grob. Allerdings ist es uns dieses Jahr wieder mal passiert, dass wir an einem Wochenende (auch noch das letzte Ferienwochenende) an einen Hotspot geplant hatten (Cinque Terre) wir haben dann am Vorabend ziemlich vile Plätze abtelefoniert und noch einen gefunden. Leider war es der schlechteste, was Preis-/Leistung angeht. Ansonsten wollen wir nicht vorbuchen und es klappt im Normalfall auch gut.
Jo, genauso machen wir das auch. Wir haben zwar eine grobe idee/Wunsch wo es denn am liebsten hingehen würde, aber das Wetter entscheidet im Endeffekt am Abfahrtstag ob's nach Frankreich, Italien, Kroatien oder gar Spanien geht, wenns überall anders zu greislig ist. Ich habe in den letzten 15 Jahren noch nie erlebt länger nach einem Übernachtungsplatz suchen zu müssen... früher gabs die Stellplatzführer als Buch, heute auf dem Handy. Sich die genaue Route mit Stopp-Plätzen für den nächsten Tag rauszusuchen ist dann eine schöne Beschäftigung an den Abenden unterwegs. Einfach losfahren und schauen wo es uns hinträgt. Wir buchen nicht vor. Warum? In diesem Sommer waren wir in Lappland. Tagesetappen ca. 200-250km. Ein Ziel hatten wir natürlich im Auge. Unterwegs nach ca. 100km seitlich an einer Nebenstraße an einem See einen gigantisch schönen Übernachtunsgplatz mit Feuerstelle und Holz gesehen. Kein Mensch vor Ort. TOLL! Da ist die Bremse des Gogolobils automatisch aktiviert worden und wir blieben hier zwei Tage. Hätte ich jetzt irgendwo vorgebucht und reserviert - ich hätte mir in den A.... gebissen. ![]() ![]() ![]() Habe die Ehre Gogolo Grobes Ziel und dahin treiben lassen, dafür haben wir ein WoMo, so wie gerade Ziel war Slovenien nun sind wir in Italien. Vor 3 Jahren haben wir unsere komplette Route im Stau auf den Ebbrücken in HH, über den Haufen geworfen. Statt direkt nach Slo und dann weiter sind wir über über NL, B, FR, IT nach Slo gefahren - gut und richtig war es :mrgreen: Gruß Fixes ziel nur wenn es zu einer regatta geht Sonst sind nur abreise und rückreisedatum fix und grob die richtung. Dann bestimmt v.a. das wetter wo es hingeht Bei meinen Reisen plane ich schon den groben Rahmen vor, heißt natürlich die Richtung (Nord, Süd, Ost oder West), die einzelnen Tagesetappen lege ich meist so, daß es höchstens 250 Kilometer pro Tag werden. Kann allerdings auch mehr werden, wenn ich ein Ziel schnell erreichen will. Meist allerdings ist für meine Reisen schon "der Weg das Ziel", soll heißen: ich plane schon so, daß ich mir auch unterwegs immer irgendwelche Orte (Burgen, Schlösser, Städte, Kanäle, Seen... usw. ) ansehe. Die Stell- oder Campingplätze suche ich schon so halbwegs vorher raus, meist mehrere alternativ mögliche gleich mit. Reservieren würde ich das allerdings nicht, weil ich meistens doch dann ganz woanders bleibe. Wenn ich unterwegs etwas Interessantes oder Schönes am Wegesrand finde, schaue ich mir das dann manchmal auch an ... und schon kommt meine Vorplanung durcheinander. Ich habe allerdings auch schon am Vorabend meiner Abfahrt auf die Wetterkarte gesehen und bin dann dorthin gefahren, wo das beste Wetter vorausgesagt wurde. das ist ja das Schöne am mobilen Reisen, man braucht nicht zu planen, man hat ja schließlich Urlaub. :) Ich habe erst einmal einen CP reserviert, weil voriges Jahr durch Corona alles anders war und ich mich auch durch Beiträge aus diesem Forum verunsichern ließ. Der CP gefiel mir semi und ohne Buchung hätte ich diesen nach Inaugenscheinname nicht angefahren. Ansonsten plane ich meine Touren vorab grob (Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Stellplätze mit Alternativübernachtungen). Wenn die Wetterlage nicht genehm ist, weiche ich hiervon ab und plane mit Apps und Reiseführern vor Ort neu. Das ist die Freiheit die Dank eines Womos möglich ist. Bei uns gibts beides. Manchmal buchen wir vor und stehen 2 Wochen, manchmal fahren wir zwei oder drei Wochen rum (dann aber nur mit grober Zielvorgabe, ich hasse durchgeplante Touren). Das schöne am Womo ist ja, dass das damit alles geht. Mit Wowa oder AirBnB ist man halt nicht so flexibel. bis denn, Uwe |
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