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Kann mir jemand sagen, ob ich ein EcoFlow oder ähnliches Batteriepack an den 12V Ladeanschluss (12V Eingang) eines EBL hängen kann? Ziel ist es nicht damit die Wohnraumbatterie zu laden, aber zumindest zu unterstützen, damit die 95 AH Wohnraumbatterie auch im Winter eine Nacht mit aktiver Heizung übersteht ohne das ein 220V Anschluss vorhanden sein muss. Ein kompletter Umbau auf LiFe ist eigentlich keine Option, da ich den Zusatzstrom nur im Winter brauche. Im Sommer genügen die 95 AH und die 180W Solartasche problemlos. Ein Umbau auf LiFe würde auch ein kompletter Austausch des EBL bedeuten, da sowohl LMC und Schaudt keine LiFe installation vorsehen. ich weiß jetzt nicht was ein Eco Flow ist, aber ich nutze ein sogenanntes Powerpack als Ersatzlandstromanschuss und das funktioniert wunderbar. Hallo Heubi Warum stellst du dir nicht eine 2. Aufbaubatterie hinein? Kannst die 2. Ja im Frühjahr wieder raus nehmen, wenn die die paar Kilo zu viel sind. ;-) Lg, Sascha
Hallo, nein, den EBL kannst du auf alles stellen, was eine Ladeendspannung bis max. 14.6V liefert und damit klappt es auch bei LiFePO4. Was von Vorteil ist, wenn dein Solarregler eine Li-Einstellung hat. Davon ab, für das Geld was eine tragbare Stromversorgung kostet bekommst du allemal auch eine LiFePO4.
Möchtest du deinen Bordakku über einen 12V Eingang laden bzw. puffern, oder wie muss man das verstehen? Ich kenne zumindest kein EBL, dass einen 12V Eingang hat, nur 12V Ausgänge. Aber generell denkst du da sowieso zu kompliziert. Am besten für die kalten Jahreszeit einen zweiten, kompatiblen Akku zu deinem jetzigen Bordakku parallel schalten und du hast den gleichen Effekt.
Viele haben aber einen Solareingang oder einen für ein externes Ladegerät, was praktisch so was ist. Allerdings muß das die externe Quelle packen, daß da noch andere Spannungsquellen sind. RK Naja, 2. Batterie nur im Winter nutzen..... Sollten da nicht wieder die Bedenkenträger kommen und mahnen: Nur zwei gleich große und alte Batterien zusammen schalten? Hallo, auf der Vorderseite ist am EBL ein Anschluss für ein Extra Ladegerät meine ich, das sollte es ran gehen. Ach und ein Lithium Akku ist da auch kein Problem, läuft bei mir seit drei Jahren. VG Alfred Hallo Zusammen, Danke für die schnellen Antworten. Ich kann das einmal so zusammenfassen: Eine zweite Batterie wäre möglich, nur scheint mir hier der Platz unter dem Beifahrersitz nicht auszureichen. Das EBL 630 B, welches verbaut ist, hat neben dem Solareingang zwei zusätzliche Eingänge für weitere Ladeadapter. Gemäss Schaltbild hängt das ganze am 12V Netz. Das Powerpack direkt an diesen Ladeanschluss zu hängen geht aber eher nicht, da es nicht unbedingt damit klarkommt, dass da noch eine andere Quelle da ist. Um ehrlich zu sein, klingt am verlockensten die AGM2 Batterie durch eine LiFePO4 Batterie zu ersetzen. Ergibt mehr Leistung mit weniger Gewicht, wenn auch in der Anschaffung etwas teurer. Leider verfügen weder das EBL noch der Solarregler über eine LiFePO4 Einstellung. So wie ich das verstehe darf die Spannung bei LiFePO4 14.6V nicht übersteigen. somit fällt die AGM2 Einstellung weg (Ladespannung 14.75V). Bleiben also Bleigel/AGM1 mit Ladespannung 14.45V Ladeerhaltungsspannung 13.7V und Zeitphase 12h oder Bleisäure mit Ladespannung 14.45V Ladeerhaltungsspannung 13.55V und Zeitphase 4h Was passt zu einer LiFePO4?
Funktioniert bei meinem LMC in Verbindung mit LiFePO4 bestens und stresst von den vorhandenen Möglichkeiten den Akku am wenigsten und ist einer LiFePO4 Ladekurve am nähesten dran
Wenns nur ums Entladen geht, ist es egal. Beim Laden wird es etwas problematischer, wenn eine mies wird. RK
So ein Powerpack muss ja auch irgendwo hin und nimmt Platz weg wenn du es an den Solareingang des EBL anschließt. Da solltest du das Powerpack (oder jede andere geeignete 12V Batterie) genauso gut auch direkt an den Akku anschließen können, notfalls mit einem etwas längeren, ausreichend dimensionierten Kabel?
Da hast Du natürlich recht. Ich komme je länger je mehr zur Überzeugung die AGM Batterie 1:1 durch ein LiFePO4 zu ersetzen. Damit spare ich 13Kg und habe bei 100AH die doppelte Kapazität. Ich habe einmal ausgerechnet, dass ich mit dauerlaufender Heizung etwa 50-60AH brauche. bietet für mich also genug Reserve.
Wunderbar, dann fasse ich das ins Auge. Was ich gesehen habe hast Du ein mehr oder weniger Baugleiches WoMo. Ich gebe zwar bereits jetzt nicht sehr viel auf die Kapazitätsanzeige des Displays, nur zeigt das mit dem Umbau auf LiFePO4 überhaupt noch etwas sinnvolles an? Wahrscheinlich ist auch bei Dir ein Hella Batteriesensor verbaut, welcher über den LIN-Bus mit dem EBL verbaut ist. hast Du den nach dem Umbau wieder angeschlossen? Bei mir blieb alles Originale weiterhin angeschlossen. Allerdings habe ich einen extra Batteriecomputer ohne eigene Anzeige verbaut --> Link und werte den Ladezustand nur noch per App aus. Da aber immer genug Energie vorhanden ist (350W PV Anlage selbst heute am diesigen Regentag wurden 125W geliefert) lässt die Häufigkeit des "Kontrollierens" mit der Zeit immer mehr nach. Über den LIN Bus (--> Truma App) ist die Aussage über den Ladezustand (in %) nicht mehr zutreffend, da die Spannung der LiFePo4 längere Zeit hoch bleibt, der entnommene Strom (in A) ermöglicht aber immer noch eine zuverlässige Schätzung des Energierestes und passt auch mit den Werten des Batteriecomputers überein.
Danke Dir, somit ist alles klar und ich weiss, was ich zu tun habe.
Gute Entscheidung, beachte jedoch (je nach Einbausituation) die eingeschränkte Lademöglichkeit eines LiFePo4-Akkus bei Minustemperaturen. Ich konnte bisher auch auf Li umstellen ohne die Ladetechnik zu verändern. Helmut
Wieso sollte die 95Ah Batterie nicht mal eine Nacht durchhalten? Bei mir hält sie auch mal 2 oder 3 Nächte durch, wenn nur die Heizung läuft und etwas LED-Licht genutzt werden.
Hallo Helmut, ja, ich bin mir bewusst, dass das die Akkus nicht unbedingt Freude an kalten Temperaturen haben und sich in der Regel erst ab ca. 0 Grad laden lassen. Jedoch habe ich einen Akku (Voltic VLT100) gefunden, welcher laut Datenblatt bereits bei -30 Grad ladbar sein soll. Auch das Ladeprofil Bleisäure ist nicht ganz optimal, aber wie ManfredK weiter oben schreibt "stresst" das den Akku am wenigsten. Zusätzlich ist bei mir die Stromversorgung über die Solartasche ja auch nicht fix. Somit gibt es auch keine Ladeerhaltspannung, an welcher der Akkus evtl. keine Freude hat. Gruss aus der Schweiz Heuby
Das mag ich Dir echt gönnen. Ich muss zugeben, dass ich es nie ausprobiert habe, aber Aufgrund des Verbrauchs berechnet habe, dass die zu Verfügung stehenden 47Ah bei Minusgraden nicht reichen. Aber wie gesagt will ich Deine Aussage in keinster Art und Weise anzweifeln.
Die Aussagen zum Verbrauch sind immer nur für genau die gleichen Bedingungen vergleichbar. Gleiches Womo(Isolierung), Standplatz(Wind), gleiche Personenzahl, gleiche Temperaturwünsche... Eine Person und 25°C bei -10°C außen im Wind ist sicher was anderes als 4 Personen bei 18°C und 6°C außen und windgeschützt. RK
Das kann ich mir ohne Y nicht vorstellen, welches Datenblatt --> Link meinst du? Beachte auch "Max. konstanter Entladestrom: 100 A" , darüber schaltet der AKKU nach spätestens 10 Sekunden ab "Spitzen Entladestrom: 200 A (5~10s)" und da wird es vermutlich nix mit einem Nespresso Ich denke, da gibt es bessere und günstigere Möglichkeiten - Helmut
Ja, der Link zeigt zur richtigen Batterie. Ein Nespresso ist aber nicht das Ziel. ich kann, wenn ich freistehe problemlos auf 220V verzichten. Ich will lediglich auch im Herbst/Winter an einem schönen Ort übernachten können, ohne einen Stromanschluss. Und das ohne mir sorgen zu machen, dass die Batterie in die Knie geht und ich morgens um 3 Uhr frierend erwache. So wie ich das berechnet habe, sollte der Entladestrom normalerweise unter 10A liegen.
Diesen Akku wirst du auch bei Kälte ENTLADEN können, aber sicher nicht bei -30 Grad LADEN. LADEN könntest Du den AKKU auch im Winter, wenn er im beheizten Innenraum unterbracht ist. Wenn das ungenutzt abgestellte WOMO auch im Innenraum unter Null Grad hat, sollte das BMS das Nachladen verhindern, sonst gehen die Zellen kaputt. Da musst du dir im Winter vor Fahrtantritt was einfallen lassen, um den AKKU für die Ausfahrt voll zu kriegen.
Das sollte dieser AKKU bieten, ich will ihn auch gar nicht schlecht machen, sondern dir nur helfen, die richtige Kaufentscheidung zu trefffen. Es gibt auch günstigere Möglichkeiten (wie auch im Forum berichtet) , z.B. Ferigakkus von Liontron, Supervolt, CS, Robur und andere. Helmut
Ich gebe ja zu, dass mich laden bei -30Grad auch etwas gewundert hat, aber gemäss dem Datenblatt geht das (wie auch immer) --> Link Ich habe mich auch noch nicht auf einen Akku festgelegt, habe jetzt aber einige Marken, welche ich näher anschauen kann. Bevor ich etwas bestelle, frage ich sicher noch einmal im Forum nach. Ich bin dankbar für jeden Input. Heuby
Der Artikel ist nicht mehr lieferbar. Steht so dort. Vermutlich sind die bei den herbstlichen Tieftemperaturen defekt geworden. Franz
Das ist möglicherweise auch der Ective passiert, derzeit nicht lieferbar ... :lol: Klarstellung: Ich kenne beide AKKus nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass ein LiFePo4-AKKU bei einer Zelltemperatur von - 30 Grad ohne Schaden zu nehmen nennenswert geladen werden kann. Helmut Vermutlich ist wie in einigen anderen Akkus eine Heizmatte verbaut die den Akku nach entsprechend langer Zeit auf höhere Temperaturen bringt. Diskussionen hierzu gibt es einige |
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