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Hallo allerseits, habe gestern mein WoMo zwecks Überwinterung in einer großen Halle abgestellt. Frage: macht es Sinn, die Hinterachse durch Herausfahren der Hubstützen zu entlasten? Danke für Euer Feedback warum möchtest du die ha entlasten :?: allesbleibtgut hartmut Servus Die Vorderachse nicht :?: Mann kann es auch übertreiben. Sind doch nur ein paar Monate.
meiner steht den Winter über auf den Stützen, die Achsen, in meinem Falle Drehstäbe und auch die Reifen werden entlastet, Erhöhung des Luftdruckes, was hier gerne empfohlen wird kann ich mir sparen.
Das kann ich nur bestätigen. Bei unserem alten Eura (3.85t) war nach 14 Jahren (11 davon in unserem Besitz) die Alko-Achse hin. Das Mobil stand schief und die Feder ist beim Überfahren von Bodenwellen insbesondere bei schneller Fahrt auf der Autobahn ständig durchgeschlagen. Bei Fiat Bley in Koblenz - spezialisiert auf Alko - hat man mir zur Ursache gesagt, dass die Hinterachsen anders als bei Transportern bei den meisten Wohnmobilen selbst im unbeladenen Zustand so gut wie ausgelastet sind, wenn sie nicht großzügig dimensioniert sind. Und das sind sie aus Kostengründen häufig nicht. Daher sollten sie bei Nichtnutzung unterstützt werden. Ich habe mir beim Tausch deshalb gleich die Hinterachse für den 4,5Tonner einbauen lassen und trotzdem noch in den weiteren 11 Jahren, solange das Wohnmobil noch in unserem Besitz war, in jedem Winter die Kurbelstützen ausgefahren und so hoch gedrückt wie möglich. Beim Verkauf war noch kein wesentlicher Verschleiß erkennbar. Da ich bei unserem Alpa ständig wiegen kann, weiß ich, dass die Alko-Achse auch bei diesem Fahrzeug im unbeladenen Zustand stark belastet ist. Jetzt unterstützen wir mit einer Luftfeder und haben dazu so noch allein auf der Hinterachse 300 Kilo auflasten können. Wie erkennt man bei einer Achse einen nicht wesentlichen Verschleiß? Alleine kein "wesentlicher "ist schon etwas das jeder anders definiert. Und ich glaube schon lange nicht mehr, was die Werkstätten mir erzählen. Unserer steht seit Anfang an das ganze Jahr über auf den Hubstützen, nicht nur wenn wir drin übernachten. Ich hatte mich bei der Montage bei Alko in Kötz explizit danach erkundigt und die Aussage bekommen: dafür sind die Stützen ja da und ohne Bedenken so nutzbar!
Abstand von Radhaus zum Reifen messen. Ich war da sehr empfindlich nach dieser ersten teuren Erfahrung Jörg welchen Abstand? In der Höhe? Das hängt von der Beladung ab. Und ist das den etwas oder doch etwas viel verschleiß?
Hallo WoMoKuki, mach es einfach, die hier mit uns in Spanien Überwintern und im Wohnmobil leben, haben die Stützen auch draußen. Es entlastet die Reifen (Standschaden), die Radlager und Federung! Meiner steht praktisch seit 2 Jahren ohne die geringsten Probleme auf Stützen, es sei denn ich bin am Fahren.
Ach echt, hängt von der Beladung ab? ;D Ok, ok ... Sarkasmus aus. Natürlich in der Höhe und natürlich immer im gleichen Zustand. Und den hat er im Winterlager bei uns immer. Das ist doch eine ganz einfache Kiste. Einfach Zollstock in die Hand nehmen und von Oberkante Felge bis zur Unterkante Radausschnitt messen. Wenn der Abstand über die Jahre immer weniger wird, nenne ich das Verschleiß der Drehstäbe. Und der war eben jetzt nach weiteren 11 Jahren nicht wesentlich oder nicht nennenswert oder kaum vorhanden. Kannst Dir eine Formulierung aussuchen. Besser erklären kann ich es jetzt nicht und eine Tabelle für die Messwerte habe ich nicht für erforderlich gehalten. Es ist ja mein Mobil und das habe ich in den 22 Jahren mehr verstanden als meine Ehefrau :lach: Wenn es immer noch nicht klar ist, müsste ich wohl eine Zeichnung machen. Das Ausfahren der Stützen und die damit verbundene Entlastung der Reifen wurde explizit bei der Einweisung von Goldschmitt empfohlen. Die daraus resultierende Wegfahrsperre ist „Beifang“ und freut mich sehr. ;D Hallo Bei meinen Goldschmitt Stützen gibt's speziell ein Position "Winter" Werner Vielen Dank Euch allen für die hilfreichen Kommentare. Werde sie also demnächst runterkurbeln. :tach: Hallo WoMoKuki Bereits das Wort von der Bedeutung her ist selbsterklärend: E n t l a s t u n g :lol: Wir haben eine Vollluftfederung und handhaben es so: Reifen auf 5,0 bar (fahren sonst mit dem Druck nach Reifenherstellerangaben und der Achslast), Fahrzeug auf maximale Höhe mittels Luftfederung angehoben, an den Aufnahmestellen für Wagenheber werden Unterstellblöcke stramm gestellt und die Luftfederung abgelassen (drucklos gemacht). Achtung, bei Entlastung nur einer Achse wird die andere belastet! Also wenn, dann „allseitig und gleichmäßig“ ohne das Fahrwerk zu verkanten. Grüße an die gesamte Gemeinde aus der Niederlausitz Klaus ![]() Was willst du mit den 5 Bar auf den Reifen? Die sind doch endlastet. Alles andere macht Sinn.
Ich kann dem Sanitäter-Klaus nur recht geben. Im Winterlager ist meiner Erfahrung nach um so mehr um so besser. Ich habe sogar 5,8 drauf, um allzu heftigen Standplatten wenigstens ein bisschen vorzubeugen. Es hat sich bewährt. Im Gegensatz zu einem selten von uns genutzten PKW, der die ersten Kilometer immer hoppelt wie ein Hase, bis sich die Reifen wieder "rund" gefahren haben (nein, es ist kein Ching-Chang-Chong-Reifen sondern es sind Pirelli P Zero 285/35 mit spezifischer Fahrzeugfreigabe und auch nicht der erste Satz :wink: ) tritt das beim Womo nach dem Winterlager deutlich weniger auf. Mir ist klar, dass man die zwei Fahrzeuge nur schwer miteinander vergleichen kann, aber schaden kann es auf jeden Fall nicht, im Winterlager den Druck angemessen zu erhöhen, insbesondere wenn es richtig kalt wird und der Druck in den Rädern immer mehr abnimmt. Jörg....er hat doch geschrieben daß er das Mobil auf Böcke stellt....somit sind die Räder zum Großen Teil entlastet...das Gewicht vom Mobil nehmen jetzt die Unterstellböcke auf....da macht das aufpumpen auf 5 Bar und mehr für mich keinen Sinn. Im Gegenteil...das führt nur zu einer Gefahr der Ablösung der Lauffläche im späteren Leben der Reifen.
doch, doch ... habe ich gelesen, mv4. Die Räder stehen aber trotzdem noch gut auf, weil sie mit der Luftfeder bei weitem nicht ausgehoben werden, wenn man Böcke unter das Fahrzeug stellen will. Das sind keine Hubstützen und die Räder müssen auch mit voll ausgefahrener Luftfeder noch ausreichend Grip auf den Boden bringen. Wir haben ebenfalls eine Luftfeder. Besser als Klaus kann man es nicht machen Ich mach es immer wie in den letzten 20 Jahren. Auto wird ende September unters Carport gestellt und fertig. So wie es benutzt wurde, nur gewaschen. Hubstützen bleiben eingefahren. Dann Wasser ablassen, Polster von den Wänden und 2 Fenster u. eine Dachluke auf Lüften und Stromstecker drann. Bis anfang April.
Diese Leicht-LKW-Pneus vertragen nach Herstellerangaben (Lastindex) noch weit aus mehr an Druck ohne Schaden zu nehmen. Da brauchen wir uns wegen den 5 bar keine Gedanken zu machen. Wichtiger ist es den Druck im Fahrbetrieb der Achslast anzupassen. :!:
Danke, da brauche ich es nicht weiter zu kommentieren :lach: Grüße aus der Oberlausitz Klaus So wie wir nicht fahren, werden Reifen und Federn entlastet. Nur noch etwas Bodenkpntakt. |
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