andwein am 12 Nov 2021 14:21:40 Fledermaus hat geschrieben:Servus Traurig ist doch das es wieder keine einheitliche Regelung in der EU gibt, und Deutschland sein eigenes Süppchen kocht. .
Sei doch froh, bei den Führerscheinklassen und alter III und 7,5-12t klappen die Ausnahmen doch in unserem Sinne. Gruß Andreas
Semaj am 12 Nov 2021 14:30:46 Bergbewohner1 hat geschrieben:Es gibt genügend LKW Parkplätze, es gibt nur zu viele LKWs. Es ist nicht nachvollziehbar, warum immer mehr LKWs die AB frühzeitig altern lassen, statt die Waren CO2 neutral auf die Schiene zu bringen.
Es ist nicht nachvollziehbar dass immer mehr Wohnmobile die Straßen frühzeitig altern lassen. :trotz: Du hast wohl im Büro gearbeitet, anders kann ich mir Deine Aussage nicht erklären. Die Fahrer (oft schlecht bezahlt) müssen nach einem stressigen Tag sich auch noch einen Schlafplatz suchen. Am besten im Industriegebiet wo es keine Sanitären Anlagen gibt. Die negative Liste könnte man noch beliebig lang erweitern. Ich schreibe aus Erfahrung, 37 Jahre unterwegs gewesen und immer noch Freude am Fahren. Grüße James
Semaj am 12 Nov 2021 14:35:30 Ja nee is klar, die armen Schweine, die den ganzen Tag am Bock hocken und unsere Amazon- und Co-Päckchen durch die Gegend karren sollen dann noch von der Bahn runter und in unbekannten Industriegebieten ohne Infrastruktur nach einem Schlafplatz suchen …… merkwürdiger Vorschlag …..
Die fahren im Gegensatz zu uns nicht zum Vergnügen durch die Länder![/quote]
Von mir ein positiv. Grüße James
rkopka am 12 Nov 2021 16:44:42 WomoTechnikService hat geschrieben:Weil der Gesetzgeber den Truckern sehr viele Auflagen erteilt hat, die diese einhalten müssen und dafür brauchen sie Parkplätze.
Im Flugverkehr gibts noch viel mehr Auflagen, aber sicher keine kostenlosen Stellplätze für Flugzeuge. Die lassen sich die Flugplätze gut bezahlen. Und die Hotelzimmer müssen die sicher auch selber zahlen. luketappe hat geschrieben:Ein Monteur bekommt ja auch vom Staat kein kostenloses Hotelzimmer und der wird auch gebraucht.
Der Monteur muss ja auch nicht auswärts schlafen, er könnte in seiner Heimat arbeiten, wenn er "auf Montage" geht, ist es für ihn persönlich lukrativer, z.B. weil er mehr verdient.
Oder er findet zuhause einfach keinen Job in seinem Feld und Montage ist das einzige, was überbleibt. In einem kleinen Bergdorf gibts keine Fachkräfte, um etwas spezielles zu bauen, die müssen von auswärts kommen und dort schlafen. Und die könne nicht mal schnell am Abend nachhausefahren. RK
peter1130 am 12 Nov 2021 19:57:56 Navigatore hat geschrieben:Is klar ... und Strom kommt aus der Steckdose. Aldi mit dem Lastenfahrrad zu beliefern, dürfte die Lust an frischer Ware erheblich einschränken und das Portemonnaie ordentlich leeren.
Oh man ... die Argumente werden immer haarsträubender
Solange es just in Time gibt sind das erheblich zuviele LKW. In anderen Ländern wie z.B. Österreich geht sehr viel mehr Transitverkehr auf die Bahn. Du siehst es wäre also nicht notwendig mehr Parkplätze zu bauen.
babenhausen am 12 Nov 2021 20:04:46 peter1130 hat geschrieben: Solange es just in Time gibt sind das erheblich zuviele LKW. In anderen Ländern wie z.B. Österreich geht sehr viel mehr Transitverkehr auf die Bahn. Du siehst es wäre also nicht notwendig mehr Parkplätze zu bauen. --> LinkHier die "berühmt und berüchtigte " ROLA Strecke über den Brenner als Bahnverladung das ist mit Verlaub lächerlich 4 Züge pro tag und Richtung
Navigatore am 12 Nov 2021 20:38:50 Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen. Ich beneide keinen Lkw-Fahrer darum, auf einem Autobahnparkplatz übernachten zu müssen. Um da schlafen zu können, muss man schon kurz vor einem Koma stehen oder selbst in der Nacht ganze Bäume zersägen. Kühlaggregate, aus- /einparkende und vorbeifahrende Fahrzeuge, Palaver der Pausierenden, Türenschlagen .... wenn sich das in der Nähe des eigenen Hauses abspielen würde oder in der Nähe eine Autobahn gebaut werden soll, gründet man sofort eine Bürgerinitiative, überschüttet die Ämter mit Beschwerden, nervt die Polizei mit Ruhestörungsanzeigen und erzählt jedem, ob er es hören will oder nicht, dass Lärm krank macht. Auf dem Weg in den Urlaub ist das dann plötzlich alles egal und man beschwert sich, dass mitten in diesem Lärmchaos kein Platz ist, um sich freiwillig mitten dazwischen stellen zu können.... Faszinierend!
Wir sind jetzt seit bald vierzig Jahre mit Wohnmobilen oder Gespannen unterwegs. Freiwillig übernachte ich garantiert nicht auf einem Autobahnparkplatz. Wir nehmen uns die Zeit, die dem Berufskraftfahrer nicht vergönnt ist, und suchen uns immer abseits der Autobahn ein ruhiges Plätzchen.
MoniDieter am 12 Nov 2021 21:52:07 Wie es aussieht wenn nicht genügend LKW unterwegs sind, lässt sich derzeit in England beobachten. Da fehlen nicht nur Nudeln und Klopapier. Diese Zustände werden auch hierher kommen, es gehen glaube ich 5 mal mehr LKW Fahrer in den Ruhestand als nachkommen. Der Beruf ist nicht ohne Grund als Mangelberuf eingestuft. Die Bahn kann Massengüter, früher Kohle und Erze, und heute Container. Lebensmittellogistik, kleine Sendungseinheiten, Verteilung in der Fläche, pünktliche Bearbeitung der Transportaufträge usw. bei der Bahn Fehlanzeige. Außerdem ist es eine Legende das die Bahn ohne Treibstoff und somit klimaneutral fährt. An der angespannten Parkplatzsituation ist auch der Zeitdruck in der Transportbranche schuld. Es ist schon ein Privileg auf Reisen in einem WoMo immer sanitäre Einrichtungen dabei zu haben. Lkw-Fahrer zahlen für's Klo, die Dusche und überteuerte Preise für Essen und Trinken. Das gibt es in keinem andere Berufsstand. Ich finde es nicht akzeptabel auf einem Lkw-Parkplatz zu stehen. Gruß Dieter
Semaj am 12 Nov 2021 22:34:11 Da erlaube ich mir ein Daumen hoch mit Sternchen, leider nur hier. Grüße James
Allradmobilist am 14 Nov 2021 10:48:02 Ich danke allen, die eine Antwort auf meine Frage gesucht haben! :)
KlausGibisch am 15 Nov 2021 20:02:13 Hallo Zusammen, auch ich komme nicht umhin, meine Meinung zu diesem sehr lebhaften Thema zum besten zu geben. Ja, die LKW-Fahrer brauchen zum übernachten Parkplätze. Aber muss es auch immer der PKW-Parkplatz auf der Autobahn sein, oder die Ein-/und Ausfahrt von Parkplätzen oder der Standstreifen, oder die Einfahrt zur Tankstelle? Ich fahre seit vielen Jahren mit meinem Wohnmobil beruflich durch Deutschland. Was ich im Laufe der Jahre feststellen musste, dass die Hemmschwelle für Verkehrsübertretungen bei LKW-Fahrer immer geringer wird. Die STVO im speziellen Verkehrsschilder zählen für diese Berufsgruppe schon längst nicht mehr. Dies betrifft auch das Überholverbot und das fahren auf der linke Spur. Von Geschwindigkeitsübertretung will ich schon garnicht mehr reden. Dies alles mit der Begründung zu tolerieren, "die fahren doch unsere Amazonpäckchen" halte ich schon für sehr weit hergeholt. Entweder es gibt eine STVO, und die gilt für alle Verkehrsteilnehmer, oder sie gibt es nicht. Die Begründung die LKW-Fahrer müssen auf Autobahnraststätten übernachten, da es hier Toiletten und Duschen gilt, kann ich leider auch nicht nachvollziehen. Trotz Toiletten, die nur ein paar Meter entfernt sind, wird an jeden Busch und Strauch gepinkelt, selbst das große Geschäft wird in der Nacht auf dem Grünstreifen verrichtet. Ich habe schon mehrmals LKW-Fahrer darauf angesprochen, entweder es kam nur Achselzucken, oder aber die Aussage man hat keine Zeit. Unsere Raststätte sind mittlerweile in einem Zustand, wie dies dies vor 30 Jahren im sogenannten Ostblock der Fall war. Scheinbar interessiert das aber niemanden, alles mit der Begründung wir brauchen ja die Ware von A-B und dabei musss man eben gewisse Kompromisse eingehen. Gleiches gilt übrigens auch für das nächtelange laufen lassen des Motors (ich spreche nicht von Kühllaster), hier spricht niemand von Umweltschutz, obwohl ein LKW das zigfache an Abgasen ausstösst als ein PKW. Ich kann nur sagen armes Deutschland, wie weit sind wir schon gekommen, dass solche Zustände als normal gesehen werden. Viele Grüße Klaus
Dirkulation am 15 Nov 2021 20:29:24 Meiner Meinung nach gibt es nicht zu wenig Parkplätze für Lkw, sonder zu viele LKW.
Das Ziel muss sein, dass wir viel weniger Ware transportieren und die Strecken verkürzen.
Da wir da aber (noch) nicht sind, brauchen wir (noch) Parkplätze für die Fahrer.
Es gibt ein Monopol an den Autobahnen und die Betreibergesellschaft verdient unfassbar viel Geld mit den Rastplätzen. Man sollte den einfach vorschreiben, dass mehr Plätze geschaffen werden oder denen die Lizenz entziehen.
Natürlich mache ich Pause auf den Rastplätzen, wenn ich eine Pause brauche. Das Risiko bei Müdigkeit zu fahren ist riesig. Mir reicht oft eine halbe Stunde und dann bin ich wieder topfit.
Mit dem Wohnmobil habe ich immer nach für mich vernünftigen Plätzen gesucht. Ich schlafe gerne ruhig und gehe auch noch gerne ein paar Meter spazieren. Ich liebe es, spontan nach einem guten Gasthof zu suchen, gut zu essen, noch 1-3 Bier zu trinken und am nächsten Morgen gut zu frühstücken. Das gehört für mich mit zum Reisen, wenn ich mit dem Mobil fahre.
Ich habe genauso wundervolle und tolle Dinge entdeckt.
Wer jedoch auf der Autobahn übernachten will, der soll das meiner Meinung nach tun.
Natürlich ist ein Lkw nicht wichtiger als ein Wohnmobil. Wer zuerst kommt, malt zuerst.
HerrKalle am 15 Nov 2021 23:30:12 Dirkulation hat geschrieben:Man sollte den einfach vorschreiben, dass mehr Plätze geschaffen werden oder denen die Lizenz entziehen.
Man sollte die Parkplätze die zur Übernachtung von den LKW genutzt werden kostenpflichtig machen. Auch in den Städten stehen doch immer mehr LKW herum (meistens aus dem Ostblock und Balkan) um die Gebühren an den Autohöfen zu sparen. Ich finde überhaupt nicht, das die Lkw irgendwelche Vorrechte haben sollten. Die nutzen die Straßen und Parkplätze für die Ausübung ihrer Geschäfte, da wäre es eher sinnvoll die Besteuerung und die Mautgebühren für LKW weiter zu erhöhen.
Navigatore am 16 Nov 2021 01:03:07 Dirkulation hat geschrieben: Es gibt ein Monopol an den Autobahnen und die Betreibergesellschaft verdient unfassbar viel Geld mit den Rastplätzen. Man sollte den einfach vorschreiben, dass mehr Plätze geschaffen werden oder denen die Lizenz .
Da hast Du die Falschen am Wickel. Das Gelände der Raststätten an den Bundesautobahnen und die Parkplätze gehören der bundeseigenen Autobahn GmbH. Das sind die mit den orangefarbenen Autos und dem Gelblicht auf dem Dach. Die Pommesverkäufer sind nur Konzessionäre und haben überhaupt keinen Einfluss auf die Parksituation.
Elgeba am 16 Nov 2021 01:12:28 Genau so ist es.Wenn ich hier so einige Beiträge lese,frage ich mich,ob deren Autoren überhaupt fähig sind,über den Rand ihrer reisemobilen Suppenschüssel hinauszusehen,oder ob ihnen der Blick durch Egoismus verstellt wird.
Gruß Bernd
Dirkulation am 16 Nov 2021 07:10:36 Navigatore hat geschrieben:Da hast Du die Falschen am Wickel. Das Gelände der Raststätten an den Bundesautobahnen und die Parkplätze gehören der bundeseigenen Autobahn GmbH.
Danke für den Hinweis! Da kann war ich wohl etwas vorschnell in meinem Urteil.
babenhausen am 16 Nov 2021 07:32:34 HerrKalle hat geschrieben: Die nutzen die Straßen und Parkplätze für die Ausübung ihrer Geschäfte, da wäre es eher sinnvoll die Besteuerung und die Mautgebühren für LKW weiter zu erhöhen.
Dir ist sicher klar dass dies ein zum Endverbraucher durchlaufender Posten ist . Um die Frachtmengen soweit zu reduzieren bis die Zahl der LKW an die derzeitige Parkplatzsituation für LKW angepasst müssen viele Regale und Lager leer bleiben,die auf der Insel haben damit schon etwas Erfahrung..
peter1130 am 16 Nov 2021 10:13:33 Das man den Verteilverkehr braucht dürfte wohl klar sein. Der Transitverkehr und dieser Just in Time Zirkus ist das Problem.
Warum werden die Läger auf die Strasse verlegt? Weils schön billig ist. Wenn das wegfallen würde könnte man zusammen mit dem Transitverkehr bestimmt 40 - 50 % LKW einsparen. Das setz allerdings eine funktionierende Bahn voraus die wir leider nicht haben.
Tinduck am 16 Nov 2021 10:35:23 peter1130 hat geschrieben:Warum werden die Läger auf die Strasse verlegt? Weils schön billig ist. Wenn das wegfallen würde könnte man zusammen mit dem Transitverkehr bestimmt 40 - 50 % LKW einsparen. Das setz allerdings eine funktionierende Bahn voraus die wir leider nicht haben.
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Läger wurden nicht auf die Strasse verlegt, sondern schlicht abgeschafft. Die Ware ist nicht länger auf dem LKW als in der Zeit, als es noch Läger gab. Just In Time bedeutet, dass die Ware vom Hersteller zum Kunden direkt angeliefert wird, wenn sie in der Produktion gebraucht wird. Das löst der Hersteller entweder mit einem eigenen Lager oder indem er Just In Time produziert. Es ist mitnichten so, dass der LKW so lange im Kreis fährt, bis die Ware gebraucht wird, das wäre ja auch kompletter Blödsinn und kostet auch Geld. Was den Transitverkehr angeht, könnte man bei nicht verderblichen Waren sicher mehr auf die Bahn setzen - aber die bekommts ja auch nicht hin. Man hört da öfter von Waggons mit irgendwas drin, die monatelang auf irgendwelchen Rangierbahnhöfen versauern, bevor sie jemand wiederfindet - und die ganzen Nachtzüge, die die Güter befördern, will auch niemand hinter seinem Haus herfahren haben. Da müsste erstmal ne Menge Geld reinfliessen, bevor die Bahn überhaupt wieder die Transportkapazität von 1980 oder so hat. bis denn, Uwe
Navigatore am 16 Nov 2021 11:09:49 Ich finde ja dieses Fingerzeigen immer so schön. "Macht die Straßen leerer und ab auf die Schiene" Aber wenn dann die Schiene am eigenen Grundstück vorbeiführen soll, wird sofort eine Bürgerinitiative gegründet und nach seltenen Regenwürmern gegraben.
Ich lebe in der Nähe des Mittelrheintals. Schneide da Mal das Thema "Schiene" an, da musst Du dann aber die Beine in die Hand nehmen. Und das obwohl die Schiene schon da war, als die meisten Anwohner dort noch nicht mal geboren waren.
Dirkulation am 16 Nov 2021 11:45:07 Wenn die Krabben nicht in Marokko gepult würden und mehr Äpfel aus dem alten Land nach Norddeutschland statt aus Italien kommen würden, dann muss man weder per Bahn dafür die Rheinschiene nutzen oder Autobahn-Parkplätze blockieren.
Ich denke, an einigen Stellen ist Transport zu günstig.
Wenn sich das langsam ändern würde, dann bleiben keine Regale leer. Und auch der Beruf des Fernfahrers könnte gerne nach und nach wieder aufgewertet und mehr geschätzt werden.
Navigatore am 16 Nov 2021 11:49:51 Kannst gerne zu uns in den Garten kommen, um Äpfel zu ernten.
2019 und 2020 haben die Bäume so gut wie keine Früchte getragen und dieses Jahr waren es zwar viele, sind aber klein geblieben und zum Teil schon am Ast gefault. Aldi als Vermarkter und Du als Konsument hätten ihre Freude gehabt.
Dirkulation am 16 Nov 2021 12:24:54 Hab meinen Baum geerntet und die vielen Apfelkuchen waren super.
Elgeba am 16 Nov 2021 12:37:26 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wer das mal so richtig ausprobieren möchte, was die Schiene den Bewohnern des Rheintals antut,dem sei eine Übernachtung auf dem SP in Braubach empfohlen. Gruß Bernd
WomoTechnikService am 17 Nov 2021 09:38:41 Elgeba hat geschrieben:Wer das mal so richtig ausprobieren möchte, was die Schiene den Bewohnern des Rheintals antut,dem sei eine Übernachtung auf dem SP in Braubach empfohlen.
Navigatore hat geschrieben:Ich lebe in der Nähe des Mittelrheintals. Schneide da Mal das Thema "Schiene" an, da musst Du dann aber die Beine in die Hand nehmen. Und das obwohl die Schiene schon da war, als die meisten Anwohner dort noch nicht mal geboren waren.
Genau das ist ja das Problem in D... Den Flughafen Dresden-Klotzsche z.B. gibt es seit 1935 am jetzigen Standort. Das sind 86 Jahre, also sind fast Alle, die in der Einflugschneise wohnen, selbst und bewußt dorthin gezogen oder haben gar dort gebaut. Trotzdem schreien sie wegem dem Fluglärm und fordern Verbote... LG Peter
Dirkulation am 17 Nov 2021 10:17:35 Ganz so ist es nicht.
Ich wohne auch am Flughafen und das war nie ein Problem. Tagsüber hört man die Flieger kaum, aber Nachts.
Ist ja kein Problem, da es ein Nachtflugverbot gibt, theoretisch.
Plötzlich fliegen die nachts durch und es wird jedes Jahr mehr.
Ich finde, ich habe ein Recht darauf zu meckern, dass es gesetzlich verboten ist nachts zu starten oder zu landen und dass sie es nicht nur machen, sondern massiv ausweiten.
Dein Beispiel ist schlecht.
teuchmc am 17 Nov 2021 11:10:24 Moin! Warum ist das Beispiel von Peter schlecht? Es ist nix Anderes wie das Problem von Fracht/Güterzügen im Mitterheintal, der Sächsischen Schweiz, durch den Ruhrpott, durchs dicke B oder dem "Hauptstadtflughafen" oder Flughafen Ffm als Beispiele. Grundsätzlich sind für die Situation die Sparpolitik des Staates beim Stichwort "Infrastruktur" und die Gewinnmaximierung der Unternehmen verantwortlich. Und das wird auf dem Rücken vieler Mitarbeiter in der Logistik-und Transportbranche ausgetragen. Und wo "Just-in-time" hinführt sieht man ja aktuell auch an Lieferfristen von Wohnmobilen. Braucht man eigentlich Erdbeeren aus Südafrika zu Weihnachten? Und die Situation der LKW-Fahrer ist in meinen Augen nicht nur kritisch, sondern ein unhaltbarer Zustand was die Einhaltung von Lenk-& Ruhezeiten betrifft. Fazit meinerseits ist, möglichst selbst bei kurzen Fahrtunterbrechungen keine LKW-Plätze belegen. Da nehm ich lieber 2 Pkw-Plätze. Der durchschnittliche SUV-Lenker benötigt ja meistens auch 2. ;D Sonnigen weiterhin. Uwe
rkopka am 17 Nov 2021 11:41:07 teuchmc hat geschrieben:Fazit meinerseits ist, möglichst selbst bei kurzen Fahrtunterbrechungen keine LKW-Plätze belegen. Da nehm ich lieber 2 Pkw-Plätze. Der durchschnittliche SUV-Lenker benötigt ja meistens auch 2. ;D
Das Problem dabei ist nur, überhaupt mal 2 PKW Plätze zu finden, die das Parken erlauben, ohne alles zu blockieren. Evt. sind auch alle schon von LKW belegt. Oder du kannst nicht auf die PKW Plätze (Balken) oder wirst gleich gestraft, weil da irgendjemand genau auf die Schilder achtet und es keinen Womobereich gibt oder der auch wieder von PKW und LKW vollgestellt ist (bis auf Strafen alles schon selber erlebt, die Strafe wurde hier schon mal beschrieben). Rücksicht muß immer in beide Richtungen gehen. Die LKW Fahrer können nicht erwarten, daß man alles toleriert, wenn sie alles ignorieren. Irgendwann wird die Meinung nicht mehr so pro LKW sein, wie man das ja auch schon bei geparkten Womos feststellt (die i.A. sogar legal stehen). Das Lärmproblem kann man mit Lärmschutzwänden halbwegs in den Griff kriegen (wenn auch nicht billig oder optisch schön). Ich habe auch eine Bahnlinie sehr nah. Seit der Verbauung hört man nur noch bei offenem Fenster und sonst Stille, daß da eine Bahn fährt, aber nicht viel mehr. RK
Dirkulation am 17 Nov 2021 11:44:35 Ich finde es schwierig, solche Dinge pauschal zu bewerten und zu vergleichen.
Grundsätzlich mag es stimmen, dass Leute bewusst ein Manko in Kauf nehmen und sich dann aufregen, dass sie mit dem Manko leben sollen.
Manchmal muss man jedoch genau hinsehen und man entdeckt gute Gründe, weil sich die Bedingungen verändert haben.
In Köln gibt es sündhaft teure Wohnungen am Rhein. Schon immer haben dort Schiffe angelegt und auf dem anderen Ufer wird abends oft gefeiert. Einige Bonzen haben sich bewusst dort eine Wohnung gekauft und wollen jetzt Party und Schiffe verbieten.
Wahrscheinlich regen die sich zu unrecht auf, aber als Außenstehender ist's schwer das zu beurteilen. Und wenn es gute Alternativen z.B. für die Schiffe zum Anlegen gibt, warum soll man es nicht ändern.
Ähnlich bei der Bahn. In den Tälern wohnen extrem viele Menschen. Die Bahnstecken sind im Tal viel günstiger als mit Brücken und Tunneln. Sollen Generationen weiterhin mit dem Lärm leben? Personenverkehr sollte schon dort geschehen, wo Menschen leben. Muss das auch für Güter gelten?
Straßen werden ja zum Glück teilweise mit einem Deckel versehen, damit der Lärm gemindert wird. Ganz früher fuhr man mit 100 über die Autobahn und heute bei freier Strecke über 200. Der Lärm ist ein ganz anderer.
Zurück zum eigentlichen Thema...
Im Moment ist Rücksicht wohl das sinnvollste auf den Parkplätzen.
|
|