|
Aus der Praxis – für die Praxis: Ausgangssituation: LMC H577 Breezer lift auf Ducato 150 aus 2015, AGM-Bordbatterie 90Ah mit unbekanntem Alter. EBL 630 von Schaudt, Bustechnik, kein Ladebooster, aber ca. 110 W Solar mit MPPT- und Lithiumtauglichen Laderegler, Trennrelais, Absorberkühlschrank. Nach 1 Jahr Recherche in Sachen LiFePo4 Wahl: Bulltron 105 Ah Gründe: Ladefähigkeit bis -10 Grad, neues BMS in der App mit regelbarem Maximal-Ladestrom, mögliches Ausschalten der Ladung und auch Entladung (daher kein Batterietrennschalter nötig!!), automatisches Ausbalan-cieren. Bulltron wirbt mit der Möglichkeit, 1:1 tauschen zu können. So erfolgte auch der Einbau/Austausch, also ohne Ladebooster, ohne neuem Ladegerät, Umschaltung beim EBL auf Blei/Säure, Umschaltung Solarregler auf LiFePo4. Trennrelais blieb, Begrenzung des Ladestroms von max. 100 A auf 20 A (wegen des EBL). Erkenntnisse/Erfahrungen: Batterie hatte 100% Kapazität bei 0 Ladezyklen. Nach Einbau folgten die üblichen (leichten) Probleme des Aufweckens und der Verbindung per App. Zum einen war das Bluetooth im Handy schuldig, das Aufwecken erfolgte mit Landstromanschluss in Verbin-dung mit dem Einschalten von Verbrauchern. Damit hatte die Batterie „Verkehr“ und wachte auf. 1. Tag: Am Bordsystem Aufhebung der Stilllegung, aber an der Zentrale alles aus > keine Entladung in-nerhalb von 24 Std. 2. Tag: System ein über die Zentrale, keine Verbraucher, Radio (Naviceiver) stromlos. Das bedeutet, dass die Busmodule aktiv sind. >> keine signifikante Entladung, Kapazität 99%, Solar wenig ertragreich, da Wetter dunkelgrau, kurzes Tageslicht im Dezember. 3. Tag: Gleiche Einstellung wie 2., aber Ladung im BMS ausgeschaltet (also kein Solar) >> Kapazität bleibt bei 99%. Also (Selbst-)Entladung ist zu vernachlässigen. 4. Tag: Wie 3. Tag, aber Radio hochgefahren, also unter Stromversorgung, jedoch ausgeschaltet. Inner-halb zweier Tage sank die Kapazität nur aufgrund des Radios auf 75%!! Das war für mich erschre-ckend, dass die 0,9 Ah, die sich das Radio auch im ausgeschalteten Zustand als Ruhestrom genehmigt, eine Batterie in wenigen Tagen killen können. 6. Tag: Erste Fahrt, also Ladung über LiMa und EBL, System ein, Ladung ein (Wetter nach wie vor grau), Radio ein, Fahrlicht ein, bei Start die o.a. 75% Kapazität. Ladestrom innerhalb der ersten Minuten ca. 18A, danach 15A für 30 Min. In der Zeit danach pendelte der Ladestrom zwischen 12 und 13A. Das Laden von 75 auf 99% dauerte nur 1,5 Stunden! Hervorragend. Das hätte so mit AGM nicht im Ansatz geklappt. Danach Test unter folgenden Bedingungen: Kein Landstrom, Ladung (Solar) aus, Radio aus und stromlos, System an, Pumpen an, Heizung an incl. Steue-rung und Gebläse, (Dauerbetrieb wegen starken Frosts), abends Licht an, kleiner Gleichrichter (max. 300W) für Handys und Rasierer im Einsatz. Auch schon mal die Außenbeleuchtung nachts vergessen … Nach 3 frostigen Tagen und Nächten: Kapazität bei 64%. Neu LiFePo4 für mich: Die Spannung ist überhaupt kein möglicher Indikator mehr für den „Füllzustand“. Neu auch: Die Kapazitätsanzeige im Bedienteil 631 von Schaudt geht mit der angezeigten Kapazität des BMS in der App mit, also vorbei mit der ewiglich dauernden Synchronisation und einer Anzeige, die überhaupt nicht als belastbar einzustufen war. Nun ist sie es. Nach genau 4 Tagen Restkapazität von 52%. Abbruch dieses Tests, weil: Erste Ladung seitens Landstrom, also über EBL 630 von Schaudt, obwohl es LMC verbietet … Erinnerung: Umschalten des Batterietyps – falls keine LiFePo4-Einstellmöglichkeit gegeben – erfolgte auf Blei/Säure, weil diese Einstellung ein Laden über 4 Stunden gewährleistet. Nicht also Blei/Gel, weil hier die Ladung bis zu 16 Stunden dauert. Auch nicht AGM, weil hier die Ladespannung von 14,7 – 14,8V viel zu hoch wäre, und das auch noch zu lange. Da in verschiedenen Klugscheißerbüchern der max. leistbare Ladestrom beim EBL 630 mit 18-20A angegeben wird, habe ich in der App dem BMS die Grenze aufgezeigt: max. 20A. Ob das reicht …? Jaaaa! Die Ladung begann bei 16,5A (bei Rest von 52%), pendelte sich dann bei 15,xxA ein, nach 2 Stunden bei 11,xxA, um dann nach 2,5 Stunden bei 0,3A quasi zu enden – Kapazität 100%. Diese 100% zeigt auch das Be-dienmodul 631 in seiner Anzeige an. Batterietemperatur zu diesem Zeitpunkt 15 Grad C. Ich habe dann nach 4 Stunden per App das Laden abgeschaltet, damit die LiFePo4 nicht ständig einen auf die Mütze kriegt (so haben es einige Kenner hier bezeichnet). Diese Abschaltmöglichkeit in den Systemeinstellungen beim BMS soll angeb-lich neu sein – und erübrigt auf diesem Wege den Einbau eines Batterietrennschalters, denn auch das Entladen kann man abschalten. Fazit: Das alles ist (für mich) traumhaft gut und mehr als ausreichend. Im Vergleich mit der noch gut funktionierenden AGM-Batterie macht sich nun echte Sorglosigkeit breit. Weil ich als Fußgänger noch durchsteigen will, sollte es so wenig Eingriffe wie möglich in meinem laufenden System geben. Erinnerung hier: Kein Ladebooster, kein extra Ladegerät, Trennrelais sollte bleiben. Jaaa, ein spezielles Ladegerät für LiFePo4 liefert wohl die bessere Kennlinie. Aber: Ladung über Landstrom und während der Fahrt stellen beide übers Jahr gesehen einen überaus kleinen Anteil im einstelligen Prozentbereich dar. Den Löwenanteil liefert eher das Solarmodul – und das hat den richtigen und passenden Regler. Nur mal so, von wegen Reichtums. Kurzum: Wenn kein TV, Kaffeeautomat und Riesengleichrichter im Spiel sind, sind 5-6 Tage ohne jegliche Ladung auch bei strengem Frost überhaupt kein Thema (bei 105 Ah !!). Ja, und wenn natürlich das Radio stromlos ist – das allerdings ist die wirklich ärgerlichste Sache.
Danke für diesen Erfahrungsbericht. Dafür einen Guten! Bin gerade dabei eine 200 Ah Bulltron mit Booster und neuem Gleichrichter einzubauen. Hoffe ich werde die gleichen guten Erfahrungen machen. Schöne Beschreibung. Dafür auch an Gutn.
Frage zu diesem Satz. Könntest du das genauer erklären, was du gemacht hast. Franz
Das interessiert mich auch. Welche Version hat die App und das BMS?
Moin Moin, hast du evtl. das Passwort von Bulltron für mich? Ich habe die 300er und lade mit einem 2500er WR auch die Fahrradakku's auf. Das klappt 100%ig Kannst es auch gerne als PN an mich senden. VG aus Bremen Icke
ist es vielleicht das? --> Link Moin Wingper, genau die ist es. Möchte nichts ändern, aber es ist eben ein anderes Gefühl wenn man es könnte. Vielen Dank nochmal Icke Ich plane derzeit ähnliches wie Hejoessen. Ich habe günstig eine 100aH Bulltron erstanden und möchte damit nun meine Gel-Batterie in meinem alten Fahrzeug ( Bj 1998) ersetzen, ohne an der Verkabelung und Lade-Infrastruktur was ändern zu müssen. Plan ist es nur Konfigurationen anzupassen: 230V-Lader auf Blei stellen und Solarregler auf LIFePo4. Lediglich bei der Ladung über Lichtmaschine (120Ah) habe ich bedenken. Könnte sein, dass hier hohe Ladeströme fließen, die die Leitungen grillen. Da alles mit 50A abgesichert ist, wäre es vielleicht gut, das BMS auch auf max 40 oder 50A max Ladestrom einzustellen, damit das es abschaltet, bevor die Sicherung durchbrennt. Wie ist das eigentlich? Aktiviert sich das BMS im Falle eines Falles nach einer Weile dann wieder selbst oder muss man es einschalten?
Meine Ladung aus der LM geht durch das Reich ELB und das schein eh nur 20Ah zu machen bzw. durch zu lassen. Habe aber einen 30Ah Booster bei Bulltron mit gekauft ihn aber nicht /noch nicht eingebaut. Der Booster würde ja auch den Ah Durchlass senken. Ich habe aber keine Ahnung was meine LM leistet, wird aber sicher auch mehr als 20 Ah sein, denn in der Verkabelung zum ELB befindet sich auch eine 50A Sicherung. Icke Also: Die App heißt "Smart BMS". Läuft fein auf Deutsch. 2 QR-Code-Aufkleber (Apple und Android) auf der Batterie führen direkt in den Store. Ist aber auch sonst schnell zu finden. Version 2.0.1., das werksseitige Password ist 6 mal Null. Sollte man schnell ändern, andererseits hat das BMS nur eine Sendereichweite von knapp 2m. In dieser App unter Parametereinstellungen gibt es den Reiter "Schutzeinstellungen". Bei max. Ladestrom bin ich von den 100A werkseitig runter auf 20A. Hintergrund: Kabequerschnitte und EBL630 sollen aus meiner Sicht nicht überlastet werden. In den technischen Beschreibungen ist mal von max.18, mal von 20A die Rede, die der EBL rausschicken kann/soll. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ich habe in den letzten Tagen gemerkt, dass sich die Ladung selbst wieder einschaltet. Nach meinem Geschmack zu früh. Wann und warun das so kommt, muss ich noch erforschen. OK, danke für die Info Bei mir ist ein CBE C973 verbaut, darüber findet man gar keine Infos Aber es gehen nur dünne Leitungen rein und raus, daher denke ich nicht, dass der Ladestrom durchgeleitet wird
Für das EBL 630 beziehen sich die 18A (lt. meiner BA) auf das eingebaute Ladegerät das bei Landstrom verwendet wird. Mehr wird da auch nicht geliefert. Lt. Schaudt kann das Trennrelais das bei der Verwendung des Generators verwendet wird mit bis zu 50A belastet werden. Mit 40A dürfte man da auf der sicheren Seite sein. Wieviel der Generator liefert ist vom Generator aber auch den verwendeten Kabelquerschnitten abhängig, könnten mehr aber auch weniger als die 50A sein Hallo, Dumme Frage dazu: Das BMS regelt den Ladestrom aber nicht runter, sondern es schaltet die Ladung ab, wenn es mehr A werden? Gruß Klaus
Was ihr hier macht ist der absolut falsche Weg. Ihr habt ein BMS welches einen gemeinsamen Zweig für Laden und Entladen hat. Das BMS ist eine Schutzfunktion für den Accu. Und nicht dazu gebaut Schaltfunktionen auszuführen --> Link Wenns bei euch Rauchsignale gibt. Könnt ihr davon ausgehen, das die Zellen genug Strom liefern. Blöder Satz, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn ihr schon am BMS murkst, an den Einstellungen, dann sollt ihr auch wissen, was es macht. In einem korrekt laufenden Accu, und korrekt eingestellten BMS. gibt es keine Fehlermeldungen. Und das nach Jahren Betriebszeit. Denkt einfach darüber nach, bevor ihr mich in der Luft zerreist. :cry: :cry: Franz Hallo, Dann liege ich schon richtig, dass das BMS nicht den Strom begrenzt, sondern einfach bei mehr A als eingestellt die Ladung unterbricht und eine Fehlermeldung produziert? Und dass im Normalfall kaum im Fahrbetrieb geladen wird, weil der Booster bzw. die Lima ja mehr Strom liefert und dann das BMS einfach die Ladung sperrt? Gruß Klaus
Danke für den Hinweis, Dennoch: es wurde vielleicht nicht dafür gebaut, aber ich denke, man könnte es dazu missbrauchen. Ich möchte folgendes erreichen: Die LiFePo4-Batterie einfach anschließen und die alte vorhanden Ladeinfrastruktur ohne Anpassung weiterverwenden. Die Schwachstelle ist bei mir vermutlich die Verkabelung. Sie ist mit 50A abgesichert, also gehe ich davon aus, dass die Kabel bis zu 50A vertragen. Allerdings möchte ich vermeiden, dass beim Laden jedesmal die 50A-Sicherung zerstört wird, wenn die LM mal beim Versuch die leere Lithium Batterie zu laden, wesentlich höhere Ladeströme liefert. Daher würde ich das BMS auf 40A einstellen und quasi als Sicherungsautomat einsetzen. Falls das BMS selbst nicht rechtzeitig die Ladung unterbricht, dann habe ich ja immer noch die 50A -Sicherung. :ja: Das Ganze ist als reine Vorsichtsmaßnahme gedacht. Ich habe Batterie noch nicht eingebaut, kann daher noch keine Erfahrungswerte liefern, aber ich gehe davon aus dass der Ladestrom ähnlich niedrig liegt wie beim TE. Desweiteren habe ich keinen Wechselrichter, von daher werden max 30A von der Batterie gezogen, wenn ich mal alle Verbraucher gleichzeitig einschalte.
Du siehst das vollkommen richtig. Gebnauso wie sich die Mär von dem vielen Ladestrom über EBL hält. Das kommt von Winstonanlagen mit Relais. In den seltenen Fällen bei elektronischen BMS. Der Gesamtwiderstand einer EBL Verschaltung bestimmt den Ladestrom. Das sind: Klemm- und Steckverbinder. Sicherungen Relaiskontakte, Länge und Querschnitt der Verkabelung und der Spannungsabfall am BMS. Eine LM brennt auch nicht ab. DIe schützt sich einfach selber. Z.B Meine 95 A LM hängt direkt an einer 300 Ah LiFeYPo4. Ohne Trennrelais dazwischen. Direkt verkabelt.
Lieber die Sicherung als das BMS. Preisunterschied ist ein paar hundert Prozent. Und glaubt ihr wenn ihr eine oder 2 AGM eingebaut habt, und die leer sind. Das die weniger Strom ziehen als eine Lithium. Ihr wißt es nur nicht, Weil nie gemessen.
Du mußt unterscheiden. Zwischen EBL Ladegerät. Ladung der Maschine über EBL. Booster mit 30 A. Und Ladestrombegrenzung über BMS auf 20 A. Gehts noch. Und dann speißt noch der Solarregler ein. Und für alle hier ein Tipp. Ihr habt doch einen BC auf eurer App. Mit Amperanzeige. Lithium auf 50 % entladen. Also rein damit. Eine Ladequelle nach der anderen kontrollieren. Auf Ladestrom. Aber als erster startet ihr die Maschine. Nach einer Minute lest ihr den Ladestrom ab. Und seid ihr dort unter 25% eures Sicherungswertes des EBL Ladezweiges. Dann passt das. Aber nicht am BMS umhermurksen. Und damit den Accu aus dem Lot zu bringen. Weil irgend jemand glaubt das seine Einstellungen die Lebensdauer und auch noch die entnahmbare Kapazität erhöht.Oder sonstige Schauermärchen. Die 2 einzigen Funktionn eines BMS. Schutz des Accus innerhalb seiner Grenzen. Die Balance der Zellen zu gewährleisten. Und ihr solltet nicht am BMS umstellen. Den über Bulltron gibts bis jetzt keine negativen Einstellungsmängel, die bekannt sind. Der Accu läuft. Und ein techischer Defekt kann passieren. Aber eine falsche Einstellung eines Accus. Da gibt es andere Kaliber. Franz
Eine Wette biete ich dir an. Wette eine alte Untehose, das nicht mehr als 30 A über die Trennrelaisschaltung fliessen. Und ich kenne deine Karre nicht.
Lass das bleiben. Das was du vorhast, ist das blödeste, was du machen kannst mit einem Accu und BMS. Bei Liontron gibt es ja hier im Forum ein Ranking für Fehlermeldungen. Das kannst du dann schnell der Spitzenreiter sein. 1 Saison Betrieb. Temperaturabschaltung. 1700 Zelle Überspannung 750 mal. Das wirst du hoffentlich Toppen. Wenn du so weitermachst. Du gehst verkehrt an die Sache heran. Du glaubst es ist der Ladestrom der dir Probleme macht. Es wird eher die Temperatur sein. Darüber hast du dir hoffentlich Gedanken gemacht. Franz
Unterschätz mal mein Kleines nicht! Das hat eine grössere LM als Deines (120Ah) ;D Aber mal ernst: ich hoffe ja auch, dass max 30A Ladestrom ankommen, dann brauche ich auch keinen Ladebooster und muss nichts ändern. Mein Solarzellchen bringt max 6A
Versteh ich nicht. Die ureigenste Aufgabe eines BMS ist es doch, den Akku zu schützen, indem es zum Beispiel es die Verbindung kappt, wenn der maximale Ladestrom überschritten wird. Warum ist es schlecht, wenn man diese Grenze reduziert?? Die Batterie befindet sich bei mir in einem isolierten Außenfach
Das Rätsel lässt sich ganz einfach auflösen. Welches BMS ist verbaut. 150 oder 200 Ampere. Daly Und welchen Lade und Entladestrom können deine verbauten Zellen. Minimum 1 C. Bei Kleineren Zellen sind es teilweise 2-3 C. Und 1C sind immerhin 105 A. Wenn ich mich nicht irre. Und wenn du eine 250 A LM hast. Es ändert sich nichts am Ladestrom über den Ladezweig SB- EBL-BB. Dort liegt dein Denkfehler. Leider. Ohne dir auf die Zehen treten zu wollen. Und noch ein Tipp für dich. Schalte die Beleuchtung ein und das Gebläse. Und dann beobachte die Ladeschlussspannung deines Accus. Wirst die nächste Überraschung erleben. Beim Fahren. Franz Danke für Deine Ausführungen, aber damit wurde meine Frage nicht beantwortet. Was ist schlecht daran, wenn man die Ladeobergrenze im BMS reduziert?
Weil das BMS dafür nicht gebaut wurde. Und es auch nicht die Aufgabe ist eines BMS. Wie sie im WOMO- Bereich benutzt werden. Es werden immer wieder unseren verwendeten BMS Sachen angedichtet. Die aus der E-Mobilität sind. Franz
Hallo, dass gerade dann, wenn die Batterie geladen werden sollte, also wenn ein Stück weit fährt, die Ladung abgeschaltet wird, weil die Lima zu viel Strom liefert? Dann schaltet sich das BMS wieder kurz ein, dann gleich wieder aus. Und wieder nichts mit Laden. Ob das so sinnvoll ist? Warum dann nicht einen Ladebooster einbauen, der die Ladung konstant hält? So habe ich es bei mir gemacht, weil ich auch an der Verkabelung nicht so viel ändern wollte, vor allem von der Fahrzeugbatterie zur Aufbaubatterie. Er lädt jetzt mit 29 A. Gruß Klaus
Beantworte für mich (und andere) doch einfach mal folgende Frage: Warum, aus welchem Grunde, könnte denn der Ladestrom durch Lima/Booster/Solar/ EBL überschritten werden?????? Die stehen alle im Wettbewerb um Ladung der Aufbaubatterien und trotzdem fließt nichts wenn die Batterie voll ist (SoC 100%) Das liese doch den Schluss zu, dass die Batterie bestimmt wenn Schluss ist mit den Ladespielchen, oder Also, warum willst du im BMS was begrenzen was die Zellen ohnehin tun. Oder möchtest du den SoC begrenzen??? Dann stellt sich die gleiche Frage, warum?? noch einen guten Rutsch auf dem glatten Parkett der Batterietechnik Gruß Andreas
Meine Intention habe ich weiter oben bereits erläutert. Zuerst im Beitrag No 8 und dann nochmals im Beitrag No 17. Aber Deine Frage zeigt mir, dass ich mich offensichtlich unklar ausdrücke.
Weil die Zellen sich mit 100A laden lassen und mir das zuviel ist. Wenn ich 100A über meine alten Leitungen schicke, dann rauchen die ab, deshalb möchte ich die Obergrenze durch das BMS auf 40A reduzieren. Also: ich möchte das BMS nicht als Schutz für die Zellen einsetzen sondern als Schutz meiner alten Ladetechnik (siehe auch Beitrag 17)
Danke!, Wünsche ich Dir auch
Du hast keine Ahnung von den Elektrischen Zusammenhängen. Sonst würdest du so etwas nicht schreiben. Und wenn du deinen Accu neben der Starterbatterie hinstellst. Nimmst du 2 PKW Starterkabel und verbindest die Pole miteinander. So als würdest du Starthilfe geben. Bekommst du keine 100 A in deinen Accu. Guten Rutsch Franz Es kommt hier leider immer öfter vor, das sich Elektronik Laien in die Materie einlesen und schauen in Videos, aber die Grundsätze der Elektrotechnik nicht verstehen. Einige nehmen Hilfe an, andere beharren auf ihrem Standpunkt. Ist nun mal so deshalb halte ich mich hier zurück und habe großen Respekt vor z.B. Stocki333, soviel Energie hätte ich nicht, im Forum immer wieder auf die Grundsätze hinzuweisen. Wenn wir uns mal über den Weg laufen sollte gibt's ein Kaltgetränk dafür. Ist jetzt kein direkter Angriff auf einzelne Personen, betrifft einige E-Themen hier, soll zum Nachdenken anregen. Meine Meinung Zum Thema, in der Industrie gibt es auch Notausschalter, die machen die Maschine auch aus, ist aber nicht immer gut für die Maschine. So sollte man auch die "Schalter" im BMS betrachten. Eine guten Rutsch
Ein sehr guter Vergleich. Der hat was. Guten Rutsch Franz
Not-Aus ist ja auch ein Personenschutz. Bei Betätigung interessiert es absolut nicht, ob es gut für die Maschine ist. Hallo, obwohl ich nicht so viel Ahnung habe trotzdem noch ein paar Gedanken, vielleicht auch völliger Unsinn. Bei meinem Womo habe ich eine vedrstärkte Lima eingebaut (wenn ich es richtig weiß 130 A). Heute war mein Akku am Morgen bei ca. 70%. Darum habe ich mal beobachtet, was mit der Ladung passiert, wenn ich anlasse. Ich habe den Motor gestartet, Radio war an, Licht war an, Gebläse war an. Bereits im Leerlauf lieferte der Booster die 30 A, auf die er begrenzt ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Lima noch wesentlich mehr abgibt, wenn die Drehzahl höher ist und die auch die Starterbatterie wieder voll geladen ist. Für die Verkabelungssituation habe ich darum Verständnis und auch für die Einschränlung des Ladestromes (bei mir auf 30 A durch den Booster). Denn ich denke, dass die Lima noch erheblich mehr liefern würde, wenn sie dürfte. Aber wenn ich das so richtig sehe, dann entwickelt sich doch durch die Beschränkung des Ladestromes auf 40 A über das BMS ein etwas unsinnger Regel(teufels)kreis, vor allen, wenn die Lima, wie es der TE ja sagt, sehr viel liefern kann. Dann müsste doch folgendes passieren: Batterie braucht Ladung, BMS gibt Ladung frei - Lima regelt hoch und gibt möglichst viel Strom - BMS schaltet die Ladung ab, weil über 40 A - Lima regelt runter - BMS schaltet nach zwei Minuten wieder die Ladung ein - Lima regelt wieder hoch und liefert möglichst viel Strom - BMS schaltet die Ladung wieder ab, weil über 40 A, ... Ist das nicht genau der Unsinn, dass die Lima möglichst viel Strom leifert, aber dann das BMS abschaltet - und eben gar nicht geladen wird? Und eben genau ein Problem bei einer Lima, die sehr viel Strom zur Verfügung stellt? Der Strom zum Laden wird ja nicht begrenzt, sondern nur abgestellt? Gruß Klaus
Der Vergleich hinkt. Ein Notausschalter trennt in der Regel rigoros die Stromzufuhr. In unserem Beispiel würde 50A Sicherung diese Funktion übernehmen. Ein BMS hingegen sollte durchaus in der Lage sein einen "graceful shutdown" durchzuführen. Womit wir beim Kern meiner bisherigen Frage wären, die ja leider immer noch nicht beantwortet ist: Wo genau liegen Eure Bedenken beim Einsatz des Daly-BMS als "Sicherungsautomat"? Ist es der elektrochemische Aspekt? (LiFePo4-Zellen) oder der elektrotechnische Aspekt? (BMS-Hardware) oder der programmtechnische Aspekt? (BMS-Software) Und vor allem: beruhen Eure Bedenken auf hypothetischen Annahmen oder wurde das auch schon bewiesen? -------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich wünsche Euch allen noch ein gesundes und erholsames Jahr 2022 :ja:
Hallo, bei mir liegt das Bedenken an dem Punkt, dass Ladung nicht begrenzt, sondern dann verunmöglicht wird, wenn sie möglich wäre. Viel sinnvoller wäre es doch, die Ladung zu begrenzen auf das gewünschte Maß, und sie nicht zu verunmöglichen, sobald sie das gewünschte Maß übersteigt, was gerade bei einer starken Lima fast ständig der Fall sein dürfte. Gruß Klaus
Das mit dem Unsinnigen Regelkreis, Da hast du 100 % Recht.
Er verwendet ein Daly. Und er hat nicht gepostet: Ob sich diese Zeitkonstante einstellen lässt. Und ob er die Einstellung dessen überhaupt versteht. Ist die Zeitspanne zu kurz, kommt das Regelsystem des gesammten Kreises ins Schwingen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.
Einfacher vom Verständnis ist es wenn du das über die Spannung siehst. Der Strom definiert sich aus der Spannungsdifferenz. Und dem Innenwiderstand der LM und anderer Komponenten.z.B Drehzahl. Der Strom ist nur eine Folge der Differenz.
Punktlandung. :respekt: Franz
Das war ein Bildlicher Vergleich, die "Schalter" im BMC sollten nur im Notfall benutzt werden, wenn an der Batterie eine größere Last daran hängt, und die Elektronik schaltet kann es das BMS schädigen. Wenn ich die Ladung wegschalten möchte, nehme ich einen Schalter, Relais oder lasse das Ladegerät und die Batterie einfach machen. Wenn die voll ist, will die keinen Strom mehr. Wenn vonn der Lichtmaschine zuviel Strom kommt muss ich den durch einen Booster begrenzen, hört sich komisch an, ist aber so. Die Dinger sind gebaut worden um eine Stabile Spannung zur Ladung zur Verfügung zu stellen, mehr Strom als ankommt geht nicht. Noch mal zum BMS, die sind für eine ganz andere Anwendung entwickelt worden(E-Räder/-Roller, usw.), Da kommt ein gleichzeitiges Laden und Entladen mit hohen Strömen nicht vor, deshalb kann man einen Zweig billig mit Elektronik wegschalten ohne diese zu zerstören. Wir missbrauchen sie nur für unsere Zwecke, da sie billig sind. Und bei allen die das Verstehen funktioniert das auch. Wurde aber auch schon mehrmals geschrieben. Wer eine Erbse in meinen Text findet, darf diese behalten. Nochmal zum Verständniss. Der Stromfluss LM - BB - SB wird nicht von der LM als erste Instanz geliefert. Dein der Ladekreis ist SB - BB. Der Strom von der SB wird von der LM nachgeliefert. Und damit die Spannung der SB konstant gehalten. Und der Widerstand der Verkabelung SB - BB bestimmt den Ladestrom. Und nicht die Leistung der Lichtmaschine und nicht die Zellen selber.
Ja. Kurz und knapp. Ja. LM hängt direkt an der 300 A Winston. Auch geht über die Verkabelung der Starterstrom von 450 A über die selbe Verkabelung darüber. Nach deiner Theorie mußte ich nach ein paar Minuten im Motorraum eine Verkohlte durchgebrannte Lichtmaschine vorfinden. Werd mir sofort eine Neue kaufen. :cry: :cry: Im Dutzend sie günstiger. Hoffentlich. Und noch ein Punkt für dich zum nachdenken. Es gibt bei mir keine Starterbatterie. Alles wird über die Aufbaubatterie erledigt. System hat jetzt 110 TKM am Buckel. Deine Begrenzung im BMS ist ein hochgradiger MURKS. Das ist nur ehrlich. Soll dich vor Schaden bewahren. Franz Erst einmal: ich finde es toll, dass Ihr mich so engagiert beratet. Allerdings hab ich die bisherigen Ausführungen bereits vorher gewusst. Aber es ist dennoch schön, das alles noch einmal kompakt in einem Thread zu finden. Aber: ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. Deshalb lautet meine einfache Antwort auf die Feststellung:
Warum? meine Frage bezieht sich nur und ausschließlich auf das (Daly)-BMS, die möglichen Einsatzszenarien, die ich aufgezeichnet habe, verwirren zugegebenermaßen und die würde ich jetzt erst einmal beiseite legen und in der Betrachtung völlig außen vor lassen.
Weil dein BMS einen Common Port hat. Franz Jetzt hast Du mich verloren. Alfred ( nicht das Ekel) Lustig hier.. ...also, ich wäre glücklich, wenn meine Lima 100A an die 400er Li schicken würde...tut sie leider nicht... |
Anzeige
|