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Vielleicht durch den Drehsitz oder etwas abgebrochenes von oben auf die Pole ? Gruß Andi Bin ich blind? Wo steht was zur betroffenen Batterietechnologie?
Sind Blaue Zellen. Fotos anschauen bzw weiterklicken.im ersten Link Franz Merci. Ich hab nicht gesehen, dass da ne Fotostrecke ist. Was auffällt: Die Einzelzellen waren wohl in keinem Gehäuse. Die blaue Folie (!) ist noch weitestestgehend dran. Ein Fertigakku scheidet damit meiner Meinung nach aus, denn dann sähe man einen geschmolzenen Block. Selbstbau ohne Gehäuse sag ich mal. Die blaue Folie hat sich durchgescheuert und das Plus am Gehäuse ist mit dem Minus an der Karosserie in Kontakt gekommen. Sicherheitsventil bei der rechten Zelle scheint intakt zu sein ... Bild spricht eher gegen ein Ausgasen der Zellen, sondern wirklich für einen Brand um den Akku! Gehen wir nochmal durch: Folie an beiden rechten Zellen intakt. Das wäre unmöglich bei - ABS-Gehäuse bei einem Fertigakku. - Siebdruckgehäuse bei einem Selbstbauakku. Warum sollte die Feuerwehr auch einen Zellstapel aus einem Gehäuse fürs Foto pfriemeln? Daher meine Vermutung: Schnell 4 Zellen mit Tape zusammen gepackt, kleinen Balancer drauf (zumindest schauen die kleinen Kabel an der Oberseite danach aus) und ab untern Sitz. BMS ist fraglich. Wenn dann lose. Die Strombegrenzung des BMS - sofern vorhanden - muss auch nicht zwingend auslösen. Wenn da 100- 150 A über das Zellgehäuse (z.B. der beiden linken Zellen) an die Karosserie fließen reicht es für nen Brandherd locker und das BMS schaltet nicht zwingend ab. Nachtrag: Hab es mir jetzt am großen Monitor angeschaut. Das waren einzelne Balancer an den Polen verschraubt, oder was meint Ihr? Und die Bauhöhe der Zellen ist über 200 mm. Und damit hast du sehr wenig Platz bei Untersitzmontage. Nach dem Zustand der Zellen zu urteilen, ist der Brand oberhalb passiert. Ich sehe keine Schäden, das eine Zelle der Auslöser gewesen wäre. Hier war wohl Bruder Leichtfuß am Werk. Franz
Du meinst, DAS könnten z.B. EV Zellprints sein ... ![]() Die wären dann ja auch nicht für diese Art der Zellen geeignet (OVP 3.9 Volt)! Aber dennoch ... es scheint ja einstimmig kein Zellschaden vorzuliegen :wink: Bitte nicht irgendwas schreiben, sondern Hypothesen auf Fakten begründen ... Was mir auffällt: Die Zellen sehen völlig intakt aus. Beim Kurzschluss werden die heiss und dick. Also hat eher ein Verbraucher den Brand verursacht, vielleicht sogar das BMS. Wurde ja auch schon von anseren Forenmitgliedern beim Rauchen erwischt. Ich baue Batterien auch mit Isolierung zwischen den Zellen und einem einfachen Gehäuse aus Hartschaumplatten und Tape, in der gezeigten Form wär mir das auch zu windig. Scheint aber nicht ursächlich gewesen zu sein. Gruss Manfred
Du hast aber schon gelesen, was WIR bisher geschrieben haben?! Ich sehe auch keinen Kurzschluß IN den Zellen, sondern eher außerhalb! Bei der vorhandenen Energiemenege, wären die auch nicht so einfach zu löschen gewesen, wie es im Artikel beschrieben war. Gruß
Nach deinem Bild könnten es CM 100 - 400 ? Balancer sein, man erkennt sie an der roten Farbe und dem aufgedruckten + ![]() Übrigens ich habe mal nachgelesen, wie die Feuerwehr einen Brand löscht: - LFP Batterien mit Wasser - durch Kühlung - Elektrogeräte oder Kabelbrand, da Ladegerät 230V möglich ... immer mit Pulver/Schaum Bei unseren oberen Brand könnte es sich also um letzteres Handeln :( Eine Frage: Falls es so ein CM xxx Modul wahr, auf Zelle 1/2 sehen sie verbrannt aus, vernichten diese Module die z. Bsp. 2 A durch Erwärmen von Widerstand oder wie leiten sie den Strom weiter? Ich sehe da kein Kabel zu den anderen Zellen!
Hallo Manfred, ich sehe aber gar kein BMS, du meinst doch, wir sollten uns an Fakten halten .... Aber ein "elektrischen Stuhl" eines Minimalisten ist erkennbar. Wer baut solche AKKUs :wink: Zum Glück sind die Insassen mit einem blauen Auge davongekommen. Helmut Selber bauen ist doch ganz einfach. So wird es hier doch immer propagiert. Wie man hier sehen kann, sollte man nicht jeden daran lassen. Ein schönes Beispiel wo Frickelei hinführen kann. Hubert
Wenn man genau weiß, was man tut und was die Auswirkungen sind. Hier gab's ja auch schon Schlosser, die nen Blechkasten rum geschweißt haben. Ebenso die Metaller die kiloweise Kupferstangen mit x Schraubverbindungen verbaut haben. Hauptsache immer ein schöner rechter Winkel. Wie dem auch sei. Das Wohnmobil von denen ist ein Totalschaden und die eigentlichen Zellen sind zwar mitgenommen, aber weder geborsten, geschmolzen oder sonst was. Das spricht schon sehr viel für die Zelltechnik. Immer beachten: Strom macht klein, hässlich und schwarz.... Hallo zusammen, wäre interessant zu wissen wie sich die Versicherung in einem Selbstbau-Fall verhält. Ein CE-Zeichen wird ein solcher Frickel-Akku nicht haben... Viele Grüsse Andi Der Andi war schneller...
Was ich sehe: Zellen, die die Originalform haben. Nichts dick, nichts geplatzt, nichts geschmolzen. Einen Kurzschluss der Batterie oder einer Zelle kann man da nahezu ausschliessen. Ausserdem sieht man einen deutlichen Unterschied der Zellen vorn im Bild und hinten; die Brandursache lag hinten. Leider sieht man von da kein Bild. Aber so einen verschmorten Rest sieht man, wo die ganzen dünnen Kabel hingehen. Könnte vielleicht ein BMS sein, wird man aber nur erfahren, wenn sich der Besitzer melden sollte. Kaskoversicherung zahlt verschuldensunabhängig. Allein Brandstiftung ist vielleicht noch interessant, weil man da evtl jemand in Regress nehmen kann. Gruss Manfred
Der Akku scheint ja hier nicht der 'Schuldige' zu sein, sondern die Art und Weise des Einbaus. Einen Brand bekomme ich auch mit einem fabrikfrischen Bleiakku hin, wenn's sein muss. Volker
Huhu Cinzano, was ist denn das Problem mit Kupferstangen + Schraubverbindungen? Habe ich nämlich auch verbaut und sehe da kein Problem. Wenn es doch eins gibt, kann ich das noch korrigieren: --> Link Hier wäre tatsächlich die Ursache mal sehr interessant. Ein richtiger und andauernder Kurzschluss müsste deutlichere Spuren hinterlassen, oder?
Ganz einfach. Jede Schraubverbindung, die ich vermeiden kann ist eine zuviel. Dem Strom ist es egal, ob er nen rechten Winkel nehmen muss oder durch ein geschwungenes Kabel geleitet wird. Wenn ich die Wahl zwischen Kabel mit ordentlich gepressten Kabelschuhen, somit 2 Schraubverbindungen habe, oder eine optisch ansprechende Lösung mit Cu-Stangen, aber 5 Schrauben, nehme ich das Kabel. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Hi Cinzano, ok, die Ansicht teile ich. Jede zusätzliche Verschraubung ist eine mehr, die sich lösen kann. Bei mir ersetzen die Kupferstangen die Kabel mit der exakt gleichen Anzahl an Verschraubungen. Passt dann denke ich so. Danke fürs erklären. Grüße, Thomas Auf den BMS Balancer CM xxx hat sich die in Harz gegossene Elektronik gelöst. Da muss schon ein Kurzschluss/Brand gewesen sein. Dahinter wo die Balancer-Kabel hinführen, sind nur verbrannte Reste des BMS zu sehen! Außerdem ist an den Drähten überall die Isolierung verbrannt! :eek: ![]() Ich glaube, es ist unstreitig, dass es ein Brand war. Und dass die Brandursache neben der Batterie zu finden ist, wo die verkohlten Reste sind. Wenn das ein BMS war, wie ich vermute, könnte es die Ursache sein oder das erste Opfer. Als Learning kann man aber auf jeden Fall mitnehmen, dass man die Elektrik von leichtentzündlichen wie Papier und Plastikkram freihalten sollte. Gilt für alle Batterietypen. Elektrik kann immer durchschmurgeln, aber das muss ja nicht unbedingt was anzünden. Aufputzgehäuse aus dem Baumarkt sind gut und günstig. Gruss Manfred Spannende Frage ist, waren die Prints Brandursache (Defekt) , Brandauslöser ( haben etwas angesteckt) oder unbeteiligt. Dabei nehme ich mal an, das Landstrom angesteckt war, das Ladegerät also genug Zeit hatte, und wegen niedriger (Blei) Akkutemperatur die Spannung vielleicht hochgefahren war..... Nur als Diskussionsbeitrag.
1. Auf den Bildern glaube ich zu erkennen, dass am Akku Minuspol die Kabelschelle auf dem Print befestigt wurde. Das wäre ein Kardinalfehler, denn dann muss der Last- bzw. Ladestrom durch die dünne Beschichtung des Printmodules fließen. Bereits bei mittleren Strömen führt dass zu massiver Hitzeentwicklung. 2. Auch die Verwendung der EV Power Prints in Zusammenhang mit "blauen" LFP Zellen ohne Yttrium lässt vermuten, dass der Akku von einem Nichtfachmann zusammengebaut wurde. Dann liegt es auch nahe, dass zwischen den Zellen keine zusätzliche Isolation eingesetzt wurde. Dort kann es wegen der dünnen Schutzfolie zu einem Kurzschluss zwischen den benachbarten Alugehäusen der Zellen kommen mit erheblicher Hitzeentwicklung. Es wäre interessant zu erfahren, zu welchen Ergebnissen der Sachverständige der Versicherung kommt..... Gruß Ross
Ein Fehler, welchen man übrigens auf Bildern in den LiFePO4 FB Gruppen nicht so selten sieht ... :eek: Möglicherweise hat er die Prints nicht als Element eines schaltenden BMS auf die Zellen montiert, sondern "nur" als Top-Balancer, da sie ja höhere Balancer-Leistungen haben, als die China-BMS und bei 3.50V beginnen die Zell-Ladung zu drosseln (Strom verbrennen). ---> Eine weiter mögliche Theorie! :wink:
Hallo, Na ja, aber andersrum geht es es nicht, weil der Balancer breiter ist als der Kabelschuh. Außerdem fließt der Strom ja auch durch die Schraube, wenn es eine passende ist? Gruß Klaus
Eine Stahlschraube ?
......sorry, aber Du solltest mit solchen Aussagen andere nicht irritieren......sonst brennt wieder ein Womo...... 1. Man verwendet am - Pol des Akku eine Lasche, an der dann erst das Kabel angeschraubt wird. Das Print Modul MUSS AUF die Lasche geschraubt werden. 2. Der Innenwiderstand von Edelstahl ist 50 mal größer als der von Kupfer. Edelstahl ist ungeeignet als Hochstromleiter. 3. Ich hatte mal ein total verschmoortes Print Modul in der Hand, das falsch montiert war. Das prägt sich ein. Guten Rutsch Ross Das ist korrekt, Anschlüsse oder Verbinder gehören immer direkt auf die Pole, alles andere obendrauf. Ist aber in diesem Fall egal, weil es daneben gebrannt hat und nicht oben. Gruss Manfred
Hallo, völlig richtig, sorry. Ich habe nochmal in der Montageanleitung nachgeschaut, steht da auch so drin. Und dann bin ich voll Sorge zu meinem Womo und habe alles nochmal überprüft, ob ich Mist gemacht habe. Bei mir hat sich das Problem nicht gestellt, weil immer zwei Zellen parallel geschaltet sind, und dann ist auf der einen Zelle der Balancer oben auf dem Verbinder, auf der anderen Zellen dann der Kabelschuh direkt auf dem Verbinder. Da geht sich nichts im Weg um. Gruß Klaus
Eine feste Verbindung hat Probleme bei Ausdehnungen z.B. durch Temperatur oder Schwingungen (Fahrt). Da kann sich immer was lösen oder etwas vibriert mit oder etwas wird verbogen. Also IMHO weniger (direkte) elektrische Probleme als langfristig mechanische. Deswegen darf man ja auch nur Litzen im KfZ verbauen. RK |
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