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schöner ist die E4, brauchst aber 3 mal solange inkl. etlicher Fähren, am schnellsten geht Schweden hoch und Mo i Rana rüber.
maranot575 am 20 Jan 2022 11:08:06
Wenn Du viel Zeit hast dann durch Norwegen und ab Trondheim Inselhopping über die FV 17 bis Bodö. Brauchst aber viel Fähren, aber ist die schönste Route in Norwegen nach Norden. Und ab Bodö mit der Fähre nach A.
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Dirkmuc am 20 Jan 2022 11:51:06
Hallo,
wir werden auch im Juni Richtung Lofoten unterwegs sein und haben uns entschieden mit der Fähre nach Bergen zu fahren und dann via Trondheim nach Bodø. Ja es ist wesendlich länger, aber wir haben 4 Wochen Zeit. Die Rückkehr dann via Schweden.
Gruss Dirk
BiggiK am 20 Jan 2022 11:52:35
Das kommt in erster Linie auf eure reisedauer an. Wenn wenig Zeit zur Verfügung steht dann über Schweden rauf. Wenn mehr als drei Wochen zur Verfügung stehen (je länger desto besser) dann kann man auch durch Norwegen fahren. Ist landschaftlich schöner finde ich, dauert aber eben auch bedeutend länger Gruß Birgit
duca250 am 20 Jan 2022 11:54:59
Moin, wir werden die Fähre Kiel - Göteborg nehmen und erreichen Göteborg morgens nach dem Frühstück. Ausgeruht starten wir dann über den sogenannten Inlandsvägen in Richtung Lofoten. Eine Zwischenübernachtung ist bei Östersund, ansonsten Nonstop.
Das ist meine Routenplanung für 2023 nach der pandemiebedingten Absage 2020. Damit wir auf den Lofoten/Vesteralen mehr Zeit haben, verzichten wir auf ein "Zurückbummeln" entlang der norwegischen Küste und fahren die gleiche Route wieder zurück, dann allerdings mit 2-3 Zwischenübernachtungen und evtl. entlang des bottnischen Meerbusen. Viel Spaß der Duc
duca250 am 20 Jan 2022 12:01:54
Dirkmuc hat geschrieben:...haben uns entschieden mit der Fähre nach Bergen zu fahren und dann via Trondheim nach Bodø.
Moin Dirk, bitte berichte danach einmal welche Route ihr gefahren seit und wie lange Ihr gebraucht habt, danke :) Grüße und gute Fahrt der Duc
lonsome am 20 Jan 2022 12:05:00
Hallo,
Mein Tip immer wieder: Die Fähre Kopengagen - Oslo. Dann über Elverum/E3 über Trondheim nach oben. So fahre ich oft: Fähre kommt am Morgen um 10.00 Uhr in Oslo an, dann weiter bis so 50 km nach Trondheim. 2 Tag bis kurz nach Fauske auf der E6, 3 Tag dann Lofoten über Bognes/Lödingen.
Vorteil: viel Norwegen zu sehen, durch Schweden ist es eher immer: Wald, zur Abwechslung Moor, und damit das nicht langweilig wird wieder Wald mit Moor.
Gruß Klaus
bonjourelfie am 20 Jan 2022 12:41:02
Mann hat geschrieben:schöner ist die E4, brauchst aber 3 mal solange inkl. etlicher Fähren, am schnellsten geht Schweden hoch und Mo i Rana rüber.
Verwechselst du gerade die E4 mit der norwegischen E6? Auf der E4 gibt es meines Wissens keine Fähren und sie ist wohl die schnellste Verbindung in den Norden. Ich persönlich bevorzuge die E45, bin ich schon ziemlich oft gefahren. Leider musste ich die letzten Jahre feststellen, dass ihr Zustand immer schlechter wird und die Freistehmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt werden (Übernachten verboten etc.)
LGElfie
dietmardd am 21 Jan 2022 00:16:26
Wir sind 2015 auf der schwedischen Autobahn bis nahe Finnland und dann entlang der finnischen Grenze, mal diesseits und mal jenseits bis Norwegen gefahren. Man kommt nördlich von Tromsö in Nordnorwegen an.
Vorteile: 1. Die Strecken ist sehr viel schneller als durch Norwegen und hat trotzdem ca. 3 Tage gedauert, da es ca. 2000 km sind und die Straßen an der finnischen Grenze keine schnelle Fahrt zuließen. Durch Norwegen hätte es 10 bis 14 Tage gedauert, vor allem wegen der Fähren über die Fjorde. Damals waren wir noch in Arbeit, so daß die Reisedauer limitiert war. Eine Zeitersparnis ist da sehr wichtig.
2. Bis Tromso gibt es keinerlei Mautstrecken, in Norwegen vereinzelt Maut für überholte Straße und recht teure Fähren.
3. Norwegen ist im Norden ohnehin nicht breit. Es gibt eigentlich nur eine Straße in Nord-Süd. Warum zweimal die gleiche Strecke fahren?
4. Schweden und Finnland gehören zur EU, Norwegen nicht. Norwegen hat sehr strenge Einfuhrregeln für Lebensmittel und Alkohol, so daß es passieren kann, daß der Norwegische Zoll große Probleme bereiten kann, d.h. sehr hohe Strafen und Lebensmittelvorräte futsch. Das Preisniveau in Norwegen ist vergleichbar mit der Schweiz, so daß die örtliche Versorgung sehr teuer wird und außerdem gibt es z.B. praktisch keinen Kuchen, außer einem flachen Sandkuchen. Das ist für meine Frau ein Problem, da sie jeden Tag Nachmittags Kaffeetrinken will. Wenn man in Schweden hoch fährt, kann man mit "billigen" Lebensmitteln aus Deutschland 3 Tage länger leben und so hatten wir vor allem in Schweden Steaks gegrillt, Bier und Wein getrunken usw., in Vorbereitung der "Fastenzeit" in Norwegen. Trotzdem war unser Lebensmittelbestand oberhalb des erlaubten Limits noch erheblich, aber wir hatten Glück. An der Grenze von Finnland zu Norwegen war nur ein vernageltes Kontrollhäuschen ohne jedes Personal. Bei einer Einfahrt im Süden von Norwegen gibt es dagegen stichprobenartige Kontrollen und die Zöllner wissen, daß Womos oft unzulässig viele Lebensmittel einführen und sich deshalb Kontrollen lohnen.
5. Wenn man diese Route wählt, kann man u.a. das bekannte Tromsö und die sehr schöne Insel Senja besichtigen, bevor auf dem Weg in den Süden die Straße zu den Lofoten abbiegt. Wir sind dann mit einigen Abstechern bis A gefahren - wegen des Ortsnamens, aber das ist nicht zu empfehlen. Am Ende der Lofoten wurde die Straße für ein Womo recht schmal, vor allem, wenn etwas entgegen kommt. Wir sind dann per Schiff zum Festland übergesetzt und haben dann Norwegen von Nord nach Süd durchquert. Empfehlenswert sind sogenannte Panoramastraßen, welche aber manchmal sehr schmal und in einem Fall nur Schotterpiste waren, aber das Panorama ist eben toll.
Nachteile: 1. Wir sind per Schiff von Rostock nach Malmö übergesetzt, ca. 7 h Fahrtdauer plus insgesamt 1 h Auf- und Abfahren von der Fähre. Die 7 h Fährkosten waren billiger als die kleinen Hopser über die Fjorde. Das ist insofern ein Problem, weil man den Gaskühlschrank aus Sicherheitsgründen ausschalten muß. In 8 h kann da schon mal Fleisch und Wurst im dann warmen Kühlschrank vergammeln. Allerdings hat keiner kontrolliert, ob der Kühlschrank wirklich aus war. Besser haben es Womos mit Kompressorkühlschrank.
2. Die Straßen entlang der finnischen Grenze sind nicht so toll. 50 km/h sind zeitweise schon zu schnell. Da es auf dieser Strecke keine Werkstätten gibt, sollte man sein Womo nicht überstrapazieren.
3. Auf der einige Hundert km langen Strecke von Nordschweden nach Norwegen gab es nur eine einzige Tankstelle und man sollte es nicht darauf ankommen lassen und in Schweden nur von vollem Tank losfahren. Unterwegs gibt es keinen Mobilfunkempfang außer an einer Ortschaft - der mit der Tankstelle. Man kann also keine Hilfe holen und es kommen nur sehr selten Fahrzeuge vorbei.
BiggiK am 21 Jan 2022 10:36:26
dietmardd hat geschrieben:In 8 h kann da schon mal Fleisch und Wurst im dann warmen Kühlschrank vergammeln. Allerdings hat keiner kontrolliert, ob der Kühlschrank wirklich aus war. Besser haben es Womos mit Kompressorkühlschrank.
Also Dietmar, man könnte ja meinen man müsste den Lebensmittelvorrat für den gesamten Urlaub mit nach Norwegen schleppen. Dem ist nicht so. Es gibt auch in Norwegen Supermärkte in denen man Nahrungsmittel kaufen kann, teilweise teurer, aber sicher nicht unerschwinglich. Ausnahme sind Alkohol, Zigaretten und Schokolade. Und je weiter man in den Norden kommt, desto geringer die Dichte an Supermärkten. Trotzdem nehmen wir nur einen grundvorrat mit, darunter gefrorenes grillgut, etwas Wurst und Käse und einige haltbare Dinge, außerdem Bier. Alles andere kaufen wir vor Ort, auch wenn es teurer ist. Und ein gut vorgekühlter Kühlschrank übersteht 8 Stunden problemlos wenn er nicht geöffnet wird. Ich finde es schade, wenn man im Urlaubsland die einheimischen Kaufleute so gar kein Geschäft machen lassen will. Es ist auch interessant mal andere Lebensmittel auszuprobieren als immer nur das bekannte von zu Hause. Gruß Birgit
duca250 am 21 Jan 2022 10:58:51
...also ich sehe das auch so wie Birgit. Ein Problem ist der Kühli auf der Fähre nicht wirklich, zumindest auf den Fährverbindungen in Nord- und Ostsee.
Und wehe, es passiert was mit der dickfällig offen gelassenen Gasflasche. Und wehe es kommt raus, wer sich da fahrlässig (wenn nicht sogar vorsätzlich) verhalten hat. Da reicht die Haftpflichtdeckungssumme ganz schnell nicht mehr aus... Vielleicht ist Dietmar der geniale Trick mit den gefrorenen Wasserflaschen nicht geläufig? :D Grüße der Duc
lonsome am 21 Jan 2022 12:23:26
Hallo,
ein paar Dinge sollten richtig dargestellt werden: Wenn man durch Norwegen auf die Lofoten fährt, etwa auf meiner Route oder ganz der E6, dann gibt es keine einzige Fähre - nur die auf die Lofoten. Zeitaufwand: Wie ich geschrieben habe: In Oslo um 10.00 Uhr erholt nach der Nacht auf der Fähre losgefahren, am späten Nachmittag des dritten Tages bin ich auf den Lofoten, also keine 10-14 Tage. Die Straßen sind sehr weit ausgebaut worden, Wege um Fjorde herum entfallen, weil es Tunnels gibt. Sicher kommt da Maut hinzu, aber die Fahrtstrecke verkürzt sich manchmal durch einen Tunnel um 20 Minuten. Die E3 ist hervorragend ausgebaut, allerdings gab es vor zwei Jahren dort einige Baustellen. Wenn die fertig sein sollten, dann geht es da nochmals zügiger durch eine sehr schöne Landschaft. In Elverum nochmal den Kühli füllen nach der Fährüberfahrt - und los geht es.
Übrigens lohnt sich auch die Rechnung: Ist es billiger, den ganzen Landweg zu nehmen, oder eine längere Fähre? Diesel, Abnutzung Womo usw., da kommt einiges an Kosten zusammen, wenn man alles fährt. Und auch die Mühe: Ich genieße es, am Nachmittag in Kopenhagen einzusteigen und am nächsten Tag erholt in Oslo an Land zu fahren. Am Morgen ein Kaffee an Deck und dabei die Fahrt durch den Oslofjord - einfach phantastisch!
Gruß Klaus
kamikaze am 21 Jan 2022 13:43:30
Nicht alles, was 2015 galt, ist heute noch richtig. Aber meine Erfahrungen sind inzwischen auch schon zweieinhalb Jahre her.
Bei Lebensmittel ist die Einfuhr von Kartoffeln verboten, ansonsten sind Fleisch und Käse auf 10 kg beschränkt. Für den Zoll ist der Alkohol ein Thema. Um da alles richtig zu machen, hilft die App der norwegischen Zollbehörde (KvoteAppen) weiter. Hier kann man sehen, was man mitnehmen kann, wann man drüber ist und was es dann an Zoll kostet. Das kann man alles per App anmelden und mit der Kreditkarte bezahlen und dann durch den grünen Ausgang durchfahren. Grundsätzlich: wer auf Schnaps und Tabak verzichtet, hat dafür höhere Freigrenzen bei Wein und Bier, das erst über 2,5 % zählt. Und der Zoll auf einen zusätzlichen Liter Bier ist deutlich geringer als diesen Liter in Norwegen zu kaufen. Aber mit zuviel erwischt zu werden ist richtig teuer. Für Angler gibt es bei der Ausfuhr von selbstgefangenem Fisch Beschränkungen.
Was hier Aldi/Lidl sind, ist in Norwegen REMA1000, nicht mit der Dichte an Filialen, aber es ist dort noch keiner verhungert. Preise sind etwas höher wie die deutschen, aber es ist keineswegs so, wie auch Duc und Birgit schreiben, dass man deswegen alles aus D mitbringen muss.
Im zuvor durchgekühlten Kühlschrank mit ein paar Akkus aus dem Gefrierfach hat mein Kühli IJmuiden - Newcastle, fast 18 Stunden insgesamt, überlebt.
Und bei Nutzung des Fährpasses (dazu gibt es genügend Lesestoff im Forum, er gilt für das Auto und 1 Insassen) kostet eine Überfahrt nur noch die Hälfte. Sollte der zusätzlich zu bezahlende Mitfahrer Rentner sein, dann bitte sofort beim Vorzeigen des Passes "Honeur" sagen, das bringt dann auch einen Nachlass auf dessen Fährpreis.
Für eventuelle Maut in N (Straße, Brücke, Tunnel) bietet sich die Box von BroBizz an, mit der auch die Fähren bzw. die Brücke zwischen Schweden und Dänemark, Große Belt Brücke und Fähre Vogelfluglinie etwas preiswerter werden.
Ansonsten viel Spaß Günter
babl am 24 Jan 2022 09:50:48
Hallo zusammen,
dieser Beitrag ist zwar schon von 2016, aber immernoch richtig.