|
Hallo zusammen, ich habe eine vielleicht seltsame Frage und hoffe, dass ich den richtigen Threadbereich gewählt habe. Ich plane eine Reise über 14 Tage ca. in den Süden von Norwegen und zwar mit Frau und zwei Kindern welche um die vier und sechs Jahre alt sind. Wir haben eine Wohnmobilreise noch nie gemacht und deswegen die Frage, hat einer von euch solch eine Reise mit Kindern gemacht? Ist das was für Kinder bzw. wie ist eure Erfahrung gewesen? Vielleicht speziell in Norwegen gewesen? Also Tipps dazu? Vielleicht sogar ein Reiseblog mit Zielen zu empfehlen? Ich würde mir somit eine Menge an Planung sparen! Die Fährer ist so teuer, dass ich mir dachte, wenn man schon ein Wohnmobil hat, dann kann man doch direkt über Schweden fahren und hier ein paar Stopps machen. Wir würden gerne gegen Mitte Juli fahren, da sollen Fähren mit Wohnm. ca. 7 m lang über 700 Euro kosten…. Ich bedanke mich herzlich für konstruktive und nette Antworten! Grüße und frohes neues Jahr! Moin und auch Euch ein frohes Neues Jahr! Also gleich vorweg, ich war noch nicht in Norwegen oder Schweden, aber die Kombination Kinder und Schweden ruft bei mir gleich die gerade wieder im TV laufenden Michel-Filme oder Pippi Langstrumpf oder Bullerbü ins Gedächtnis. Diese Filme wurde ja großteils in Schweden gedreht. Hier mal ein --> Link aus dem weltweiten Netz. Für die Kiddies doch bestimmt ein Erlebnis, dorthin zu fahren, wo der Lausebengel "Michel aus Lönneberga" seinen Unfug trieb, oder wo Pippi Langstrumpf mit Tommi und Annika in der Villa Kunterbunt ihre Goldkiste bewacht hat. Das war jetzt nur so ein erster Gedanke von mir am frühen Sonntagmorgen. Vielleicht kommen ja in diese Richtung noch Tipps von den Nordland-Profis hier unter uns. Schönen Sonntag noch! :) Hallo, Norwegen, im Schwerpunkt der Süden, ist mit dem Wohnmobil ein Traum. Was ich an eurer Stelle bedenken würde ist, dass Norwegen in erster Linie mit landschaftlichen Werten (Schären an der Südküste, Wasserfälle, Felsformationen und Gletscher im Landesinneren, Fiorde) punktet. Aber diese sind nicht immer touristisch so erschlossen, wie wir es aus Deutschland gewöhnt sind. Gerade da ihr mit keinen Kindern unterwegs seid ist es hier und da schwierig mit Kinder-/Bollerwagen an die entsprechenden Ziele heran zu kommen. Zum Thema Fähre nutzen oder mit dem Womo auf dem Landweg nach Norwegen reisen sollten folgende Gedanken eure Entscheidung beeinflussen: - Vergleich der Dauer, d.h. wie lange dauert die Fährüberfahrt im Vergleich zur Anfahrt auf dem Landweg. - Kosten, d.h. Fährkosten für Fahrzeug und Familie, gegen Spritkosten, Mautgebühren auf der Strecke (Die Brücke über den Storebält, die Brücken-Tunnel-Kombination über den Öresund zwischen Dänemark und Schweden sind Mautpflichtig), Lebenshaltungskosten im Verhältnis zur Dauer. Vielleicht wartet ihr mit Norwegen noch bis die Kinder etwas älter sind, dann habt ihr alle mehr davon. Welche Fährverbindung? Mit einem halben Jahr Vorlauf habe ich in der gleichen Zeit ex Hirthals nach Kr.sand weniger als die Hälfte bezahlt. Für knapp 8 m. Moin, wir waren das erste Mal in Norwegen, als unsere Kinder 4 und 6 Jahre alt waren. Wir waren hauptsächlich in Fjord Norwegen. Im Süden sind wir durchs Setesdal bis an den Lysefjord gefahren. Dann weiter nach Norden nach Bergen usw. Da gibt es genügend Sehenswürdigkeiten am Wegesrand. Unsere Kinder sind jetzt 12 und 14 und wollen schon wieder nach Norwegen......Es gibt Natur, Tierparks, Minen usw. Die kostengünstigste Anreise ist mit der TT-Line nach Trelleborg. Man ist halt den ganzen Tag auf der Fähre und darf dann die gesamte schwedische Westküste bis Oslo fahren. Da gibt es aber auch viele nette Orte auf dem Weg, also Sandstrände, Felsritzungen usw. Es kommt halt immer darauf an, wievielt Zeit man hat. Wir sind beim ersten Mal über Dänemark gefahren und haben uns dafür 4 Tage lang Zeit gelassen. Der Vorschlag mit Schweden kam ja schon. Wenn die Kinder klein sind, ist Schweden super! Wir waren schon zweimal beim Michel und Pipi Langstrumpf. Dann gibt's noch Bullerbü und Wasserfälle, Tierparks und und und. Wir waren letztes Jahr in Finnland und sind dann bis ans Nordkapp gefahren. Bis auf den Südwesten von Norwegen und einen Teil der Küste haben wir in Norwegen, Schweden und Finnland schon fast alles gesehen. Und trotzdem wollen wir in diesem Jahr wieder hin, wahrscheinlich Dänemark kombiniert mit Süd-Norwegen. Meine Tochter will aber unbedingt nochmal auf die Vogelinsel Runde. Norwegen ist für mich das tollste Land der Welt. Dort ist es überall schön. Wenn Du Tipps willst, ließ sich Mal die vielen Reiseberichte hier im Forum. Viel Spaß beim Planen! LG Fred
Hi also ich habe diese Strecke Hirtshals - Kristiansand soeben nachgeschaut. Mit Wohnmobil und 4 Personen um die 450 Euro mit Colorline 640 wenn man das Restaurant mit buchen würde. Also 450 Euro wäre wahrscheinlich günstiger als pber Schweden zu fahren. Für die Kinder auch ein Erlebnis mit der Fähre zu fahren. Das müsste ich alles kalkulieren… :-) Wir sind aktuell noch auf der Suche nach einem komfortablen aber bezahlbaren Wohnmobil. Also sind am Anfang der Planung. Danke für die ersten Beiträge! Noch was, ich lese überall, dass die Lebensmittel sehr teuer sind. Mit wie viel kann ich realistisch rechnen für 2 Wochen 2 Erwachsene und zwei Kids, wenn man so normal einkauft wie hier? Wir geben in Deutschland so um die 100 Euro die Woche aus… circa. Gibt es ein Vergleich? Dient der allg. Kalkulation. Vielen lieben Dank!! Ich kann dir nur sagen dass ich quasi im Wohnmobil aufgewachsen bin, meine Eltern haben nie anders Urlaub gemacht, schon in den 70ern. Einfach machen. Hallo, Norwegen ist wunderschön, einfach machen und treiben lassen. Würde dir die Fähre empfehlen, wir sind 2019 auf der Rückfahrt vom Nordkap die Öresund und Stoerebaltbrücke gefahren. Imposante Bauwerke und schön sie mal gesehen zu haben. Preis Öresund einfache Fahrt ca 110 Euro und Stoerebalt nochmal ca 60 Euro. Da kannst entspannt Fähre auch fahren. Gruss Manfred Was die Lebensmittelpreise angeht, so musst Du wissen, dass die nordischen Länder ( DK,S und N) mit die teuersten Reiseländer sind. Als wir da gewesen sind, habe ich leichtsinniger Weise meiner Frau gesagt das man da oben alles genau so kaufen kann wie bei uns in D. Stimmt auch, aber alles weitaus teurer als bei uns. Also am besten nach Möglichkeit so viel wie möglich bunkern. Hallo, ich empfehle dir meinen Bericht von 2015, ähnliche Konstellation: --> Link Ob es was für deine Kids ist, kann dier wohl keiner beantworten. Wie sind die Kids drauf? wandern Sie gerne, sind sie eher Stubenhocker? Wie seid Ihr drauf? Bei der o. a. Reise waren meine Kids 8 und 10. Das war OK, die haben beim Wamdern noch nicht gequengelt, konnten sich gut leiden. Wasser macht auch mit Gummistiefeln Spaß, wobei wir in Schweden auch baden waren. Als die Kids 2 und 4 waren, waren wir in Island, auch ein tolles Erlebnis. Das Jahr drauf waren wir 6 Wochen in Neuseeland. Man sollte sich im Klaren sein, dass man den Urlaub für sich selbst macht und die Kinder es dabei einfach gut haben sollten. Nehmt genug Hörspeiele o. ä. Mit. Vielleicht einen tragbaren DVD player für lange Fahrten und Abende. Den Kindern ist es am Ende egal, ob sie in norwegen, in den Alpen oder am Baggersee sind. Ich denke die Erfahrungen der großen Nähe im wohnmobil und dass die Familie immer zusammen war, bleiben eher hängen, als irgendwelche spektakulären Naturphänomene. Für euch Erwachsene ja und das ist auch OK. Mit vier und sechs ist es unwahrscheinlich, dass sie in 10 Jahren noch aktiv wissen wie es war. da kommt die Erinnerung eher von euren Erzählungen von den Bildern. Mittlerweile sind unsere 15 und 17. Der Große war dieses Jahr schon nicht mehr dabei und die letzten zwei jahre war es auch echt stressig, weil plötzlich die Enge nervt und zumindest der große andere Vorstellungen hat als wir (Youtube vs. Stadtführung, MindCraft vs. Wanderung) :-) Die 15 jährige hat den Urlaub mit vielen städten in der toskana noch genossen. Vor allem, weil sie uns für sich alleine hatte. aber ich denke nächstes Jahr sind wir wieder alleine unterwegs, deswegen haben wir den alkoven auch verkauft und schauen uns nach einem Kastenwagen um. Außer wir ziehen den Dschungelrucksackurlaub in Costa Rica durch, den wir seit langem geplant haben :-) da will sie noch mal mit. Aber zurück zum Thema: Das sind nur Empfehlungen, jeder Jeck ist anders. Probiert es. Ihr werdet mit sicherheit noch schlimmere und noch bessere Urlaube haben. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Wir waren vor drei Jahren auch noch mal da. Die preise sind nicht so wild. es gibt vereinzelt Lebensmittel, die wesentlich teurer sind. Vor allem Genussartikel (Fleisch, Cola, Sprudelwasser). wenn ihr einheimische Dinge kauft und einiges mitnehmt (Achtung Kartoffeln dürfen nicht eingeführt werden), passt das mit den 100 EUR auch in NO, vielleicht 120 EUR einplanen. Viel Spaß wünsche ich euch. Kinder im WoMo: Es ist halt etwas enger, da ist es gut, wenn man sich verträgt - ob Kinder oder erwachsene ist da egal. Wichtig (wie auch sonst) ist es, dass die Kinder etwas haben womit sie gerne spielen und dass es Euch Eltern im Zweifel gelingt, Dinge und Unternehmungen interessant zu machen und auf die Bedürfnisse eingehen - beispielsweise gibt es nur wenige Kinder, die gerne aus dem Fenster sehen während mit dem Fahrzeug tag für Tag Strecke gemacht wird. Bewegungsdrang nicht unterschätzen, dann geht das schon. Zu den Lebensmittelpreisen: Wenn ihr im Urlaub die selben Gewohnheiten habt wie zu Hause, dann würde ich für Norwegen für Lebensmittelpreise (ohne alkoholische Getränke) grob mit Faktor 1,5 rechnen. Da es aber Urlaub ist, können Gewohnheiten "nach oben" abweichen, dann wird es natürlich teurer. Hallo verbal, Du solltest bedenken, dass Kinder für ihr eigenes Urlaubsgefühl auch Abwechslung zum Alltag benötigen... Nach eigener, langjähriger Campingerfahrung gehören dazu Urlaubsfreundschaften. Die Kids brauchen schon mal 2 Tage, um an einem Ort anzukommen und gleichaltrige Freundschaften einzugehen. Das klappt in der Regel bei einem Campingurlaub nur, wenn man nicht jeden Tag unterwegs ist. Süd-Norwegen in 14 Tagen heißt aber, viel unterwegs sein... Allein die An- und Abreise ist für Kinder schon anstrengend. Ok, meine Jungs sind schon über dreißig,- aber ich meine, in dieser Frage hat sich (hoffentlich) nicht so viel geändert... ;-) -Weniger ist vielleicht mehr- Gruß Jens
Davon kann ich nur abraten,Wohnmobile sind oft an der Gewichtsgrenze,wenn Du in Norwegen selbst nur leicht überladen erwischt wirst,wird es sehr teuer,dabei zählt nicht das Gesamtgewicht des Fahrzeugs, sondern die Achslasten,ich rate daher generell auf eine Waage zu fahren,wenn es in den Urlaub geht. Gruß Bernd Nur Lebensmittel für die ersten Tage mitnehmen. Dann zu REMA 1000, quasi der Aldi Norwegens. Etwas teurer als Aldi. Alkohol: falls welcher mitgenommen werden soll, dann die norwegische Zollapp runterladen. Alle möglichen Kombinationen von Wein, Bier, harte Sachen, Tabakwaren möglich mit sofortiger Rückmeldung, ob die Freigrenze noch eingehalten wird oder wie viel Zoll fällig wird. Wer keinen Tabak mitnimmt, hat mehr bei Wein und Bier frei, ebenso bei Verzicht auf Schnaps. Einstellbar auch für 2 Personen, dann doppelte Freigrenze. Evtl. Zoll kann im vorherein in der App mit Kreditkarte bezahlt werden. Und sich nie drauf verlassen, dass man vielleicht nicht kontrolliert wird. Strafen sind sauteuer. Im Hinterland erwischt mit einer undeklarierten Flasche Schnaps: über € 600!! Lohnt nicht, und nicht auf die Spezialisten "bin 20 Jahre nicht kontrolliert worden" hören. Aber was grundsätzliches. Ihr habt noch kein Womo und macht schon solche Detailplanung? Da hätte ich andere Präferenzen. Viel Spass dennoch Günter Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!! Meine Frau und ich haben uns alle Beiträge durchgelesen und es gab einen intensiven Meinungsaustausch welcher mit einem Kompromiss endete: Wir werden zwar einen ersten Urlaub mit dem Wohnmobil antreten allerdings wird es leider nicht Norwegen :-/ Das Reiseziel wird auf die nächsten Jahre verschoben wenn die Kids älter sind. Wir haben uns also entschieden eine schöne Tour nach Frankreich, Richtung Atlantikküste zu machen, da waren wir schon vor Jahren mit dem Auto. Ich denke, dass das auch schön werden kann! Norwegen bleibt für mich ein Traumziel und eines Tages werde ich hin, notfalls alleine mit Kids :-) Viele Grüße erstmals, jetzt fängt die Planerei an, morgen schauen wir uns einen T67 zum Mieten an. Ich kann von meiner eigenen Kindheit soviel erzählen dass wir zwar jeden Tag, aber nie weit am Stück gefahren sind und es immer interessante Dinge auf der Strecke gab... Wir waren immer im Süden unterwegs, und speziell in Frankreich gibt es viele alte Burgen und Dörfer, Höhlen, Schluchten, Flüsse die ich als Kind schon kennengelernt habe und das immer megainteressant fand. In Frankreich aus der Kindheit besonders in Erinnerung Carcassonne, Les Baux, Minerve, das römische Amphitheater in Orange... und die Geschichten die mir meine Eltern darüber erzählen konnten und die meine Phantasie beflügelt haben.... Ritter, Templer, Katharer, Kreuzzüge... ich habe mal im Kindergarten nach dem Urlaub einer Erzieherin auf Französisch meine unsterbliche Liebe erklärt >< :oops: :lach: Meine Eltern hatten eigentlich fast nie ein wirkliches einzelnes Ziel... eher so eine grobe Idee welche Gegend wir ansteuern wollten und dann "mal schauen wo es schön ist und wir ein paar Tage hängen bleiben". Es ging mehr um die Reise selbst. Wri sind auch nie Autobahn gefahren, und wenn, fand ich das furchtbar öde.... Eher Landstrasse, und an jedem interessanten Stein stehengeblieben. Und jedesmal andere Routen, wenn sinnvoll, immer was neues.... Das ist soviel Abwechslung zum Alltag, dass es mir fast schon langweilig war mal länger an einem Platz zu sein. Und ich war Einzelkind.... Urlaubsfreundschaften mit anderen Kids waren schon nett, aber das Reisen hat mir mehr gefallen. So ist das bis heute ^^
Das ist auch eine gute Idee. Frankreich ist immer eine Reise wert. Meiner Meinung nach auch ein bisschen abwechslungsreicher, auch für Kinder. Und Im Atlantik kann man auch eher baden als in Norwegen. Kommt natürlioch drauf an, wann ihr fahrt. Der Atlantik ist meistens auch frisch, aber Kids sind da weniger empfindlich. Vor allem gibt es dort ordentlich Wellen. Das macht unheimlich SPaß, aber achtet auf Eure Kids. Das kann nämlich auch extrem gefährlich sein. Noch eine ANmerekung zu
Satz eins stimme ich zu, aber Satz zwei ist halt individuell. Meine beiden kamen damals sehr gut miteinander klar. Wir waren selten länger als einen Tag an einem Ort und bis heute haben die sich nicht darüber beschwert. Wie gesagt, man kennt seine Kids am besten und solte sich darauf einstellen. Hallo Goooroj Das liest sich wirklich interessant an. Das ist für und das erste Mal mit dem Wohnmobil und ich muss ehrlich zugeben, ich war gerade dabei alles penibel zu planen, bis ich deinen Beitrag las! Keine Autobahn… das könnte echt eine gute Idee sein! Und dort stehen bleiben wo es passt auch Wie macht ihr das allgemein? Ihr setzt eich ein paar Hauptziele und dann fahrt ihr einfach wild los? Ich wollte auch ein oder zwei Tage ins Innere, lecker essen….aber Frankreich ist so groß und naja wohin. Grundsätzlich ist unser Ziel also Nordfrankreich Perros Guirec Port du Conquet Dann weiter Atlantikküste Richtung Düne du Pila. Ich lese dass man nicht einfach so anhalten kann und schlafen darf also im Wohnmobil… das kostet Strafe… Also hoffe dass man ein paar vernünftige und freie erlaubte Plätze finde. Wir wollen Ende Juli los. Gruß
Das klingt wie eine sehr gute Entscheidung - Norwegen rennt Euch nicht weg, nehme ich an. Auf diese Weise macht Ihr hoffentlich einen wunderbaren gemeinsamen Urlaub und nicht einen, zu dem ihr lediglich Eure zwei Kinder mitnehmt.
Das ist sehr schön zu hören - auch wenn ich nur ganz wenig daraus zitiere. Ich denke, dass es ein Teil des Jobs von Eltern ist, den Kindern ein gutes Bündel sehr guter Erinnerungen zu schaffen, auf welches sie später wie auf eine Kraftquelle zugreifen können. Da haben Deine Eltern einen guten Weg mit Dir gefunden. Wenn ich an meine Jungs (inzwischen 20 und 22) und die Kinder im Freundes- und Bekanntenkreis denke, habe ich den Eindruck, dass diese mit einem ganz anderen Zeitempfinden aufwachsen als meine Generation (1969) und auch eine andere Reizschwelle haben um sich nicht zu langweilen. Das scheint nach meiner Beobachtung schon vor der ständigen Verfügbarkeit von Bildschirmen los zu gehen. Das sind - auch ohne es zu werten - Unterschiede denen Rechnung zu tragen sinnvoll erscheint. Auch bei einer Elterngeneration, aus den 90ern, in die Beschäftigung mit dem Internet noch kein Massenphänomen bei Kindern und Jugendlichen war. Lustig am Rande: Mein jüngerer Sohn nölte lange herum, dass "alle" ein Handy hätten, "nur er" nicht. Er versuchte die Strategie mich an meine Kindheit zu erinnern und Fragte: "Daddy, wie alt warst Du eigentlich, als Du Dein erstes Handy bekamst?" Ich: "Ich war 25 und musste es mir selbst kaufen." Das konnte er nicht glauben und befand, meine Eltern "unmöglich" gewesen sein mussten. Dass Mobiltelefone zu der Zeit noch so wenig verbreitet waren, dass öffentliches Telefonieren lautstark als "Angeberei" beschimpft wurde, habe ich verschwiegen.
Das tiolle am Wohnmobilurlaub ist ja, dass man sehr flexibel ist. Wenn Ihr euer Ziel habt, könnt Ihr ja schon mal die Route zum ersten Ziel planen. Am besten ein Stück mit Autobahn und ein Stück ohne. Wir haben uns anfangs auch gedacht, "Wir sind ja im Urlaub, also keine Eile und günstiger ist es auch." Aber dann haben wir gemerkt, dass es teilweise doch sehr langsam und anstrengend sein kann über die Dörfer zu fahren (Route national ist wieder was anderes). Alle paar Kilometer ein Kreisel, du machst kaum Kilometer... Für uns war dann eher das ziel das Ziel und nicht der Weg. Aber es gibt eben auch Menschen, die sehr gut mit dem "Gezuckel" klarkommen und das genießen. Wie es bei euch sein wird, kann euch hier niemand vorhersagen. Unsere Kids hatten entweder den iPod im ohr oder den DVD player vor sich. Oder wir haben ein Speil gemacht (Wortkette, Ich sehe was was du nicht siehst, usw.) Ich nehme mal an zu gooorojs Zeiten gab es noch keinen iPod oder DVD Player, da war das was ganz anderes.
Wir suchen uns immer das /die Tagesziel(e), planen die Route und suchen schon mal grob zwei bis drei Plätze, wo man übernachten kann. Am Übernachtungsort machen wir uns dann abends Gedanken wohin wir am nächsten Tag fahren. Das machen wir vom Wetter und davon abhängig, wie schön es am aktuellen Platz ist. Manchmal will man ja länger bleiben, oder schnell wieder weiter ;-)
Das ist in Frankreich eher entspannt. Es gibt in fast allen Orten Stellplätze oder günstige Municipal Campings. Freistehen geht auch, sollte aber eben mit Bedacht gemacht werden. Besonders an stark touristischen Plätzen wie "Dune du Pilat" ist es schwierig was zum freistehen zu finden. Die Anwohner haben halt keinen Bock, dass an jeder Ecke ein Wohnmobil parkt. Wenn wir frei stehen, suchen wir wenn möglich einen Platz, der etwas abseits ist und wo wir abends und nachts niemanden stören. Friedhof, Schule, Schwimmbad. AM besten nicht direkt an der Straße. Sonst stehen ratzfatz drei bis vier Wohnmobile da und dann sind die Einwohner wieder genervt und die Wahrscheinlichkeit, dass wieder mehr WoMo Parkverbote entstehen, steigt. Wie schon gesagt, in Frankreich gibt es genug offizielle Stellplätze und an den nicht touristischen Orten sind die auch selten überfüllt, dass es trotzdem spaß macht dort zu stehen. Man muss nicht auf Biegen und Brechen die Freiheit suchen, die es sowieso nicht mehr gibt.
"Papa, wie seid Ihr eigentlic ins Internet gekommen, als es noch keine Computer gab?" :lol: Ja also Tablet kennen unsere auch. Wir als Eltern sind selber Schuld. Es sind andere Zeiten. Ich guckte damals die ganze Zeit aus dem Fenster und war zufrieden, unsere langweiligen sich dann schnell… man muss es ausprobieren wie es wird. Ich dachte in Frankreich darf man nur stehen und übernachten wo es offiziell erlaubt ist. Oder ist damit das aufstellen von Stühlen usw also das wildcampen gemeint? Wenn im auto auf einem parkplatz schlafe oder im wohnmobil, das ist doch kein Unterschied oder…
Wir legen tatsächlich erst fest wohin wir fahren wenn wir das Wetter wissen.... also ein paar tage vorher. So der Grobplan ist schon ein bestimmtes Land, aber selbst das kann sich noch ändern wenn das Wetter nicht passt. Es ist auch schon vorgekommen dass wir Pfingsten nach Südfrankreich wollten aber dann eine Kaltfront Mitteleuropa heimgesucht hat und es dann erst ab Denia in Spanien wieder erträglich wurde. Deswegen buchen wir auch keine Plätze mehr. Grundsätzlich ist Ende Juli der Zeitpunkt an dem ALLE Franzosen ans Meer fahren, der August ist dann dicht. Und für den Atlantik ist es fast nur zu dieser Zeit möglich, ohne dass dir im Wasser was abfriert :lach: Die Campingplätze sind randvoll, aber am Atlantik ist eher was zu finden als am Mittelmeer. Die Route die ihr gewählt habt ist ganz interessant. Ich habe, wenn auch mit ein bisschen Suchen, auch im August am Meer immer was gefunden... meist nicht sofort, aber irgendwas ging immer. Und mit dem Wohnmobil bist du eh flexibler. In Frankreich/Belgien gibt es auch an den Flüssen immer wieder Kanuverleihe, sowas ist auch eine willkommene Abwechslung auf Reisen... vor allem auch weil du mit dem Womo dort einfach stehen bleiben kannst. Was mir in Nordfrankreich gefallen hat waren z.B. schon Honfleur, Caen... da ist die ganze Küste runter eigentlich viel geboten. Frankreich im Zentrum... Die Gegend um Orleans, Chartres ist furchtbar platt, einfach nur grosse Felder... das ist so ein bisschen langweilig. ich weiss ja nicht wo du herkommst, also wo du nach Frankreich reinfährst. Elsass/Lothringen ist echt schön, Franche-Comte, Burgund, Charolais, Auvergne und die obere Loire ( unten steht dann später alle 5km ein Atomkraftwerk )... Nähe Clermont, das alte Gergovia der Kelten.... da gibts auch in der Bretagne viel... In Treigny / Guedelon bauen die eine Burg komplett neu mit mittelalterlichen Techniken, ziemlich abgefahren: --> Link Die Ardennen. Da gibts den belgischen und französischen teil. Vielleicht auch über Belgien, das gute Bier macht das Essen erträglich, und du kommst oben in Calais schon ans Meer. Und was die Kinder und den Online-Bedarf angeht.... Du hast jetzt die Chance, in dem Alter in dem deine Kids sind, das noch ein bisschen zu beeinflussen... eben mit solchen Reisen. Da ist das mit der Handysucht noch nicht ausgeprägt. Oder sollte zumindest nicht sein. Was die Stellplätze in Frankreich angeht: da hat echt fast jedes zweite Dorf einen. Das ist bei denen so Brauch. Ich stand da immer kostenlos, und schon auf echt schönen Plätzen in Gemeinden mitten im nirgendwo, ganz allein. Wenn du in die Stellplatzapps reinschaust wirst du auch einen grossen Unterschied in den Bewertungen zwischen den Beiträgen auf deutsch und denen auf französisch finden.... Die Franzosen sagen alle erst mal danke an die Gemeinde, dass die den Stellplatz gebaut haben und heben dann hervor was es da alles gibt, meist kostenlos. Die Deutschen Einträge bestehen grösstenteils nur aus Kritik was alles nicht da ist, oder dass auf den kostenlosen Stellplätzen, die Gemeinden einfach mal so hinbauen, irgendwas kaputt ist oder die Mülltonnen voll... hm. Wenn ihr einfach gechillt seid, mal eure möglichen Routen so anschaut was da interessant sein könnte ( so ganz ohne Plan loszufahren wie wir empfehle ich euch noch nicht wenn es das erste mal ist ) und keinen Stress habt, dann wird das auch was. Es gibt eine kostenlose Handy-App, Park4Night, da sind eigentlich alle Stellplätze drin die irgendwer so gefunden hat, auch die wilden. Wenn du da mal reinschaust wirst du sehen dass du dir um Stellplätze in Frankreich wirklich keine Gedanken machen musst. Du kannst in Frankreich meistens auch ganz normal parken und schlafen, nur keine Stühle rausstellen, Markise ausfahren etc. das ist dann Campen. Allerdings haben Gemeinden, speziell am Meer wo wirklich viel los ist, teilweise auch eigene Regeln erlassen wo das dann auch nicht mehr erlaubt ist. --> Link Aber wie gesagt, es gibt überall Stellplätze, meistens mitten im Ort wo der nächste Bäcker fürs Frühstück gleich ums Eck ist. Nachtrag zu den Stellplätzen: Es gibt in Frankreich ein Gesetz, nachdem für das "Fahrende Volk", das in Frankreich recht zahlreich ist, in Gemeinden ab einer bestimmten Grösse immer Stellplätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Der Einfachkeit halber definieren die meisten kleineren Gemeinden die schon da drunter fallen dann einfach irgendwas fest als Stellplatz für Wohnmobile, und dann steht da halt alles was so durchfährt, von den Wohnmobilisten haben dann wenigstens die örtlichen Bäcker und Restaurants was. Meistens sind eh nur Urlauber da. Dann gibt es die dedizierten "Aires d'accueil de gens du voyage". Mit "Gens du Voyage" ist das "Fahrende Volk" gemeint, nicht Urlauber. Es gibt die "Aires pour le grande passage", für die Durchreise, dann die "Aire permanente d'accueil" auf denen man dann länger steht und "Terrain familial locatif " auf denen Familien dauerhaft stehen. In grösseren Städten ist das eben als "Aire d'accueil de gens du voyage" ausgeschildert, und das bedeutet eben NICHT "Stellplatz für Wohnmobile". Sollte man vielleicht erwähnen wenn jemand das erste mal nach Frankreich fährt und das so grob übersetzt :-D Ai…. Vielen lieben Dank, das war echt eine meha Antwort! Die App die erwähnt hast werde ich gleich laden. Wenn das so ist, also mit dem Schlafen ohne Stühle raus usw, dann habe ich kein Problem abends aus dem Hotspot der Touristen weg zu fahren und im Inneren in einem kleinen Dorf nach einem passenden Platz zu suchen. Ich habe mich heute für einen T65 entschieden da der T67 ein bissel zu lang ist. Leider ist das Mobil nur für etwas über 2 Wochen frei, 3 Wochen wäre mega gewesen aber gut schickt auch für das erste Mal. Wir kommen aus dem Raum Oberberg. Als ich heute das Wohnmobil zum ersten Mal betreten habe, habe ich mich wie neu verliebt und ich dachte mir, mann was wäre schön sowas selbst zu besitzen :-) aber kostet ja wie eine Wohnung samt Wertverlust, lach
2 Wochen sind gut um mal reinzuschnuppern. Nicht jeder ist sich bewusst, was Wohnmobilurlaub bedeutet und nach zwei Wochen merkt man dann schon, ob man es mag oder eben nicht. Zu den Kosten. Mieten ist meiner Meinung nach die vernünftigere Geschichte, aber leider sind wir Menschen nicht immer vernunftgetrieben :lol: Ei eignes Wohnmobil hat halt das "Gehört mir" Gefühl und die ständige Verfügbarkeit. Ob die dann tatsächlich genutzt wird ist die Frage. WIr dachetn auch anfangs, dass wir alle paar Wochenenden einen Trip machen. Anfangs war es auch so. Am Ende noch zwei, drei, maximal vier Mal im Jahr. Aber da gehörte die Kiste schon zur Familie und dann trennt man sich ungern ;-) Und ja, nach dem Verkauf im Novemeber suchen wir aktuell was neues, kleineres .....zum Kauf 8) Es ist tatsächlich ein Luxusobjekt. Bei einer WOhnung/Immobilie hast du meist einen wertzuwachs. Beim Womo verlierst du eher. Im Moment zwar nicht ganz so viel, aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Viel Spaß in eurem Urlaub. Wäre schön, wenn du hier von deinen Erlebnissen und Erfahrungen berichtest. Hallo, meine Frau und ich haben eine kurze Frage, falls hier passend und erlaubt. Wir haben nun zwei Wohnmobile im Angebot ein Sunlight T65 und Carado T447. Ursprünglich stand ein T67 im Gespräch und für uns kam eher der T65 infrage da etwas kürzer, für mich besser zu fahren parken usw. Zuladung beim K65 höher. Nun kommt spontan der Carado T447 als Angebot welches pro Nacht 20 Euro günstiger wäre. Sind etwas unentschlossen! Das ist schon ein riesiges Schiff! Das T65 wäre nagelneu, das Carado aus 2020. Was sagen die Profis? Also vom Platz her ist uns der T65 ausreichend! Ja manche würden sagen: ihr habt Probleme :-) Danke! Wenn du zwei Wochen mit den Kids auf engem Raum lebst, bist du vielleicht um jeden Zentimeter mehr froh. Von der Länge würde ich mir bei den Stellplätzen keine Gedanken machen. Ich fahre zur zeit 7 Meter Länge, keine Probleme in Frankreich. Du merkst es auch beim Fahren nicht. da ist eher die Breite ausschlaggebend. Ich bin lediglich in Caen mal aufgesessen hinten, langer Überhang.... da gibt es den innoffiziellen Stellplatz beim Militär mitten in der Stadt, das war nicht anders zu schaffen, der Asphalt ist da auch schon tief verkratzt.. --> Link Da kann sowas vielleicht eine Rolle spielen. Aber das war ein einziges Mal. Ich würde im Zweifelsfall das grössere, günstigere nehmen. Aber: Das musst du aber echt selber wissen, Alter ist bei dem kleinen Unterschied nicht wichtig. Ja so ist es. Also der 447 ist reserviert. Vorteil hier eindeutig, dass wir nun lange drei Wochen in alle Ruhe reisen können! |
Anzeige
|