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Ford Transit Rimor ABF - Austausch der Aufbaubatterie


WomoFloTe am 25 Jan 2022 19:16:22

Hallo,

wir haben uns vor kurzem einen gebrauchten Ford Transit (Rimor ABF) gekauft (BJ 2006) und möchten diesen mit einer Solaranlage ausstatten.
Der Verkäufer sagte uns schon, dass die aktuelle Aufbaubatterie nicht mehr fit sei und ausgetauscht werden müsste.

Ich habe mir den Aufbau im inneren angesehen und bin nun bei der Batterieauswahl und Anschluss unsicher. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Aufbau:
Im Fahrzeug befindet sich eine 80Ah Batterie unterhalb des Fahrersitzes. Laut Handbuch wird diese als Starterbatterie und Versorgung von Radio, Licht im Fahrerraum, etc. verwendet.

In einigen Foren liest man, dass oft zwei Batterien unter dem Fahrersitz eingebaut sind. Diese werden dann Teilweise parallel geschaltet, das ist bei uns nicht der Fall.

Unter dem Beifahrersitz befindet sich die Aufbaubatterie und ein Elektronikblock an den beide Batterien und die Verbraucher des Aufbaus angeschlossen sind.


Funktion:
Über ein Display kann man den aktuellen Status der Aufbaubatterie ablesen (6 LEDs) und einzelne Gruppe von Verbraucher an und abschalten. Wird der Wagen an Landstrom angeschlossen, so wird die Aufbaubatterie geladen. Ich konnte eine höhere Spannung messen, sobald der Anschluss besteht.
--> Link
Ich bin auch der Meinung, dass die Batterie während der Fahrt geladen wird, das kann ich aber nicht genau sagen.

Fragen:
Darf ich diese Batterie nur gegen eine andere Säure Batterie tauschen? Wäre Gel ein Option?
AGM scheint auszuscheiden, da die Ford Modelle mit einer zu hohen Spannung laden sollen und dies zu Problemen mit AGM Battrien führen soll.
Meine erste Option war das hier:
--> Link

Zusätzlich soll die Kapazität erhöht werden, daher wollte ich versuchen unter dem Sitz die Anordnung zu ändern und eine größere Batterie einbauen.
Ich hatte an diese hier gedacht:
--> Link
Ist das realistisch?

Die Solaranlage soll dann mittels Laderegler direkt an die Afbaubatterie angeschlossen werden. Der Elektronikblock hat leider keinen Eingang für eine Solaranlage.
Kann das Problem verursachen?

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Irmie am 25 Jan 2022 21:00:15

Hallo,

ich würde den Aufbau - Akku austauschen. Bei unserem Ford (Eura 580LS) konnten wir den Fahrzeug - Akk und den Aufbau-Akku ohne Ausbau der Sitze austauschen.

Für den Aufbau - Akku würde ich einen LiFePO4-Akku unter den Beifahrersitz stellen. Das Ladegerät und der Solarregler müssen dann auf Gel umgestestellt werden, da vermutlich keine LiFePO4 Einstellung möglich ist.

Baut man selbst einen Aufbau - Akku ein, kostet das nur die Hälfte. :idea:

derIcke am 26 Jan 2022 05:44:43

Irmie hat geschrieben:Für den Aufbau - Akku würde ich einen LiFePO4-Akku unter den Beifahrersitz stellen. Das Ladegerät und der Solarregler müssen dann auf Gel umgestestellt werden, da vermutlich keine LiFePO4 Einstellung möglich ist.

:idea:


moin moin, .
Lass das Ladegerät auf Blei/Säure , wenn du keine LiFePo Einstellung hast. So wird es auch hier im Forum empfohlen.

Icke

Anzeige vom Forum


Womofreund2 am 26 Jan 2022 10:15:57

Sollte es sich bei der Aufbaubatterie um die Gleiche wie bei der Fahrzeugbatterie handeln, ist sie ohnehin dafür nicht geeignet. Das ist eine reine Nass- Starterbatterie. Bei geplanter Solaranlage würde ich nach einer in den Sitzkasten passenden Solar- oder AGM- Batterie schauen.
Hier kannst du dir z.B. einen Überblick holen mit Angabe der Abmessungen. --> Link

forstpointler am 26 Jan 2022 10:33:17

Hallo,
Bau wieder eine Bleibatterie als Startbatterie ein.
LiFePo4 sind nicht für diese Verwendung gedacht und
auch für diesen Zweck zu teuer.
Du musst bei der Auswahl des Akku's auch auf die Abmessung (höhe) achten.
Die Nutzbatterie sollte doch unter dem Beifahrersitz verbaut sein.
So ist es zumindest bei mir und da wäre eine LiFePo4 genau richtig platziert.

forstpointler am 26 Jan 2022 10:47:49

forstpointler hat geschrieben:Bau wieder eine Bleibatterie als Startbatterie ein.
LiFePo4 sind nicht für diese Verwendung gedacht und
auch für diesen Zweck zu teuer.


Sorry für meinen Beitrag.
Ich dachte das Problem war, ist die Starterbatterie :(

Irmie am 26 Jan 2022 11:29:50

derIcke hat geschrieben:moin moin, .
Lass das Ladegerät auf Blei/Säure , wenn du keine LiFePO4 Einstellung hast. So wird es auch hier im Forum empfohlen.

Icke



Hallo,

Gel Akkus werden normalerweise mit 14.4 Volt geladen und LiFePo4 Akkus mit max. 14.6V.

Google:

"Ladespannung: Die Ladespannung richtet sich nach der Batteriebauweise und der eingesetzten Technologie (Gitterlegierung). Die Ladespannung sollte bei einer 12 V Starter-Batterie mindestens 14,8 V betragen. Für VRLA (AGM und Gel) Batterien sollte die Ladespannung mindesten 14,4 V und maximal 14,8 V betragen."

Bei einer Ladung mit 14.4V werden die LiFePO4 Akkus zwar nicht ganz voll, aber es schadet denen auch nichts. Man kann sie mit einem 230V Ladegerät für LiFePO4 ab und an wieder ganz voll laden.

cinzano01 am 26 Jan 2022 12:09:51

1. Springt der Motor gut an? Dann passt doch die Starterbatterie und du kannst die lassen.

2. Die Aufbaubatterie ist bei dir lt. Deiner Aussage schon schwächlich und sollte also getauscht werden. Wenn es einfach bleiben soll, kannst du nur eine Batterie verwenden, die länger baut, wenn du mehr Kapazität erhalten möchtest. Alles andere würde bedeuten, dass zu die Bordeelektrik in dem roten Kasten verlegen musst. Das kan man aber erst beurteilen, wenn man das Fahrzeug live vor sich hat.

Belässt du es bei dem Aufbau, könntest du

100 Ah Gel verbauen. Kapazität zu 50% nutzbar.
100 - 120 Ah LiFePO4 mit 80% nutzbarer Kapazität.
Bei Verlegen der Elektrik 200 - 280 Ah LiFePO4 mit maßgeschneiderter Box.

andwein am 26 Jan 2022 14:29:00

Irmie hat geschrieben: Die Ladespannung sollte bei einer 12 V Starter-Batterie mindestens 14,8 V betragen

Sorry, das ist einfach zu undifferenziert und damit falsch!
Google:
"Ladespannung: Die Ladespannung richtet sich nach der Batteriebauweise und der eingesetzten Technologie (Gitterlegierung). Die Ladespannung sollte bei einer 12 V Starter-Batterie mindestens 14,8 V betragen. Für VRLA (AGM und Gel) Batterien sollte die Ladespannung mindesten 14,4 V und maximal 14,8 V betragen."
Auch wenn Google das sagt, wo auch immer, es ist falsch. Richtig wäre:
Starterbatterien nass 14,1V, AGM 14,6V, Nass Ca/Ca 14,7V.
Gel Batterien eignen sich nicht für Starterbatterien und ihre Ladeschlussspannung sollte 14,3V nie überschreiten!

Bei einer Ladung mit 14.4V werden die LiFePO4 Akkus zwar nicht ganz voll, aber es schadet denen auch nichts. Man kann sie mit einem 230V Ladegerät für LiFePO4 ab und an wieder ganz voll laden.
Auch das ist leider falsch. Richtig wäre:
Ein Lithium Akkublock wird auch mit 14,4V voll und selbst bei Top Level Balancing sauber balanciert. Es dauert halt nur ein wenig länger.
Es tut mir leid dich korrigieren zu müssen, aber diese Aussage kann man für andere Leser so nicht stehen lassen. Die werden damit verunsichert und glauben das am Ende noch.
Gruß Andreas

WomoFloTe am 26 Jan 2022 14:34:16

Danke für die vielen Antworten.

Ich habe aktuell noch eine Anfrage bei dem Hersteller des Verteilermoduls laufen. Dort gibt es eventuell noch nähere Informationen zum inneren Aufbau.

Im Moment tendiere ich dann doch zu einer LiFePO4 mit 80Ah. Der Preis sollte sich ja über die besser verwendbare Kapazität und Lebensdauer wieder amortisieren. Ich muss nur noch schauen, wie ich diese dort eingebaut bekomme.

Den Solarladeregler würde ich dann direkt mit der Batterie verbinden.

Irmie am 26 Jan 2022 21:37:54

andwein hat geschrieben:Sorry, das ist einfach zu undifferenziert und damit falsch!

Gruß Andreas



Hallo Andreas,

ich lass mich da gerne eines Besseren belehren! Ich hatte diese Aussage gleich zu Anfang bei Google gefunden.

Irmie am 26 Jan 2022 21:41:46

WomoFloTe hat geschrieben:D Ich muss nur noch schauen, wie ich diese dort eingebaut bekomme.



Hallo WomoFloTe,

wenn man den Beifahrersitz ganz nach vorne schiebt, kann man mit etwas Mühe den alten Akku heraus bekommen. Wie ich schon schrieb, musste bei meinem Ford der Sitz nicht ausgebaut werden.

WomoFloTe am 26 Jan 2022 23:13:26

Ich habe nun eine Antwort vom Hersteller des Verteilermoduls bekommen.

Sie schreiben mir, dass das Ladegerät nicht mit Lithium Batterien kompatibel wäre und ich bei Blei-Säure oder AGM bleiben soll. Über eine interne Konfiguration kann wohl die Ausgangsspannung des Moduls auf 14,4V angehoben werden.
Hier die Originalantwort (leider auf italienisch): --> Link

Jetzt bin ich etwas ratlos.

Wird eine Lithium Batterie nun einfach nicht komplett voll geladen oder kann es hier zu einem Fehler im System kommen?

Zusätzlich ist noch meine Frage, ob ich den Solarregler einfach direkt an die neue Batterie klemmen kann und das Steuer- bzw. Ladegerät parallel dazu habe. Der Solarregler sollte doch auf Basis der Batteriespannung eine Überladung verhindern, richtig?

Würde die Solaranlage die unzureichende Ladung des Steuergerätes ausgleichen und bei viel Sonne die Batterie vollständig laden können?

andwein am 27 Jan 2022 10:50:14

Irmie hat geschrieben:....Hallo Andreas, ich lass mich da gerne eines Besseren belehren! Ich hatte diese Aussage gleich zu Anfang bei Google gefunden.

Hallo Irmie, Belehren möchte ich nicht, nur in die richtige Richtung führen. Ja, das mit Google ist halt so eine Sache. Meist muss man den ganzen Artikel lesen und stellt dann plötzlich fest dass die von einer AGM Batterie sprechen oder sich im Modellbau tummeln.
Aber ich finde es immer toll, wenn sich jemand zuerst die Mühe macht mal im Web zu schauen, was das dazu sagt!!
liebe Grüße Andreas

Irmie am 27 Jan 2022 18:55:10

Hallo,

ich kann zwar kein italienisch, aber ich habe vor grauer Vorzeit Latein gelernt. Daher entnehme ich dem Text, dass es einen kleinen, eingebauten Trimmer gibt, mit dem man die Spannung auf 14.4V anheben kann.

Per le AGM può alzare la tensione di uscita a circa 14.4V tramite un piccolo trimmer interno.

Von dieser Spannung stirbt kein LiFePO4 Akku. Wenn man zusätzlich noch ein 230V Ladegerät für diesen Akku kauft, wird er auch ab und an vollgeladen.

Man kann natürlich den Solarregler durch einen, mit der passenden Kennlinie austauschen. Die gibt es schon für < 100€ und wo die Kabel angeklemmt werden müssen, ist aufgedruckt.

Der Aufwand liegt natürlich auch daran, wieviel Geld man investieren möchte. Der geringste Bastelaufwand ist vermutlich, einfach ein 230V LiFePO4 - Ladegerät zu kaufen und es direkt an die Pole des Akkus zu schrauben. Steht Landstrom zur Verfügung, wird aufgeladen. Der Rest erfolgt über die Solarpanele. :idea:

cinzano01 am 28 Jan 2022 10:35:55

Du kannst das Ladegerät ohne weiteres verwenden.
Bei einem Bekannten ist dasselbe in einem XGO verbaut und es funktioniert mit seiner 200Ah LiFePO4 ohne jegliche Probleme.

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