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Bockrollen für Fähre Rampenfahrt Unwegsame Campingplätze 1, 2, 3


Logitech12 am 18 Feb 2022 15:56:45

Da mein vorbesitzer die hintere Rechte Ecke in mitleidenschaft gezogen hat, wollte ich nicht das mir die neue Ecke die nur lächerliche
250 Euro kostet. auch kaput geht.

Muss ich noch wechsel liegt schon im Keller.

Nach langen überlegen und etlichen erlebnissen habe da 3 Beispiele .

Wien Wohnmobilstellplatz beim runterfahren sind schon Etliche Kamfspuren in der Fahrbahn

Laquercia Gardasee die eine Reihe ist sehr gefährlich wenn mann die von der falschen richtung verlassen möchte was mann ja darf.

Oder halt beim verlassen dieverser Fähren.

Nach langen überlegen sehe ich durch zufall vor mir ein Wohnmobil fahren mit genau diesen Bockrollen ,genau das habe ich gesucht.

2 Bockrollen bei Hornbach bestellt Stück für 3,50 Euro und ein paar Schrauben fertig.

Hier noch die Bilder.



.

.

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Energiemacher am 18 Feb 2022 16:22:47

Und du meinst ernsthaft diese Bock"röllchen" fangen dein Wohnmobil ab?

100kg Belastung sind wohl sehr schnell um ein vielfaches überschritten. :-)

Bei Sawiko o.ä. Kosten die wohl nicht umsonst auch ein vielfaches mehr.


Grüße

Irmie am 18 Feb 2022 16:41:42

Energiemacher hat geschrieben:Bei Sawiko o.ä. Kosten die wohl nicht umsonst auch ein vielfaches mehr. Grüße


Hallo,

im Camping- und Yachtbedarf gibt es immer einen Sonderaufschlag! Daher kann man dort, von den Kosten nicht auf die Qualität schließen.

Es kommt darauf an, wie und wo die Rollen befestigt sind und welches Gewicht sie verkraften. Zudem müssen sie ja nicht das gesamte Gewicht des Aufbaus tragen.

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Energiemacher am 18 Feb 2022 17:04:38

Stimmt, aber 100kg Belastung sind wirklich SEHR wenig.

Und schließlich gilt, was nix koschd das taucht nix. ;-)

Schon klar, das die Rolle nicht das komplette Womo tragen müssen.....

Na vielleicht klappt es ja.....womöglich fliegen die Rollos auch beim ersten Kontakt in 100 Teile.

Lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.


Grüße

Logitech12 am 18 Feb 2022 17:05:32

Energiemacher hat geschrieben:Und du meinst ernsthaft diese Bock"röllchen" fangen dein Wohnmobil ab?

100kg Belastung sind wohl sehr schnell um ein vielfaches überschritten. :-)

Bei Sawiko o.ä. Kosten die wohl nicht umsonst auch ein vielfaches mehr.


Grüße


Hallo die brauchen garnicht so eine hohe Tragkraft haben um das Fahrzeug ein paar cm aus den Federn zu heben .

Und du glaubst im Ernst das die Bei Sawiko oder so mehr abkönnen ,und davon ab eine neue Rolle steht in keinem Verhältnis zur Kunststoff Ecke .

Gruß aus Wolfsburg

Acki am 18 Feb 2022 17:07:19

Energiemacher hat geschrieben:...
Na vielleicht klappt es ja.....womöglich fliegen die Rollos auch beim ersten Kontakt in 100 Teile.

Vielleicht besser als wenn ungesunde Kräfte auf das Chassis einwirken ... :wink:

KAWAMANE am 18 Feb 2022 17:09:25

Moin Dirk,

wo willst Du denn die Bockrollen anbringen?
Meiner Meinung nach müßten die Bockrollen ja an den Trägern des Chassis angebracht oder damit verbunden werden.
Die Fläche der Bockrolle (105 x 80 mm) dürfte wohl nicht ausreichen, um die Heckschürze bzw die Verkleidung zu halten.

Gruß
Bruno

Energiemacher am 18 Feb 2022 17:10:50

KAWAMANE hat geschrieben:Moin Dirk,

wo willst Du denn die Bockrollen anbringen?

Bruno



Siehe Bilder!


Grüße

Gast am 18 Feb 2022 17:15:18

Hallo,

wenn ich das richtig sehe, sind die Rollen unter den Boden der Heckgarage gebaut.
Das wäre mir zu riskant, da der Boden für die Belastung nicht ausgelegt ist.

BadHunter am 18 Feb 2022 17:18:01

Energiemacher hat geschrieben:

Siehe Bilder!


Grüße


Da sieht man aber nicht, woran die verschraubt sind..... Wenn die z.B. in den Holzboden geschraubt werden denke ich, dass die sich dann eher in den Boden drücken als ihrer Bestimmung nachzukommen.... Muss schon irgendwie am Fahrgestell/Rahmen angebracht werden...

KAWAMANE am 18 Feb 2022 17:20:18

Moin,
Energiemacher hat geschrieben:Siehe Bilder!


tut mir leid, aber an den Bildern kann ich nicht erkennen, ob da noch etwas unterkoffert ist oder die Rollen direkt an den Kunststoffteilen angebracht sind, was ich ungeeignet fände.

Gruß
Bruno

Gast am 18 Feb 2022 17:25:22

Logitech12 hat geschrieben:...und davon ab eine neue Rolle steht in keinem Verhältnis zur Kunststoff Ecke .

Gruß aus Wolfsburg


Damit hast Du sicher Recht und deshalb finde ich die Idee gut.
Allerdings hätte ich zwei Bedenken:
-die Sawiko Rollen sind ziemlich massiv (Schwerlasträder bis 900 kg / Stück belastbar) und ich habe schon einige gesehen, die wirklich übel zugerichtet waren inkl. verbogenen Haltern (und auch die sind bei Sawiko sehr massiv). Von daher schätze ich, dass Deine Rollen tatsächlich etwas zu schwach sein könnten.
- die Kraft beim Aufsitzen wird in dem Fall direkt in die Rahmenverlängerung eingeleitet. Da diese bei den meisten Reisemobilen auf Ducato Chassis nicht tragfähig ist, besteht meines Erachtens die Gefahr, dass sich diese verbiegt. Eventuell wäre ein Verstärkungswinkel zwischen Rolle und Rahmen hilfreich?

Die meisten "Dickschiffe" (Concorde, Niesmann und Bischoff etc. haben solche Rollen ja serienmäßig. Aber da steckt halt auch eine massive Rahmenverlängerung darunter.

Bin gespannt auf Deine ersten Erfahrungsberichte!

VG, westy75

Energiemacher am 18 Feb 2022 17:25:55

Sorry Bruno, hatte die Frage falsch interpretiert. :-)


Grüße

Logitech12 am 18 Feb 2022 17:29:13

Nur mal so.

Hier der vergleich mit Sawiko wer glaubt das die mehr abkönnen.


Acki am 18 Feb 2022 17:32:11

BadHunter hat geschrieben:...
Da sieht man aber nicht, woran die verschraubt sind..... Wenn die z.B. in den Holzboden geschraubt werden denke ich, dass die sich dann eher in den Boden drücken als ihrer Bestimmung nachzukommen.... Muss schon irgendwie am Fahrgestell/Rahmen angebracht werden...

Vielleicht zeigt uns der TE ja noch, wo und wie sie befestigt sind?! :gruebel:

Acki am 18 Feb 2022 17:39:26

Logitech12 hat geschrieben:Nur mal so.

Hier der vergleich mit Sawiko wer glaubt das die mehr abkönnen.



Einfach einmal die Materialstärke beachten ...



Quelle: Bildausschnitt aus dem Forum :wink:

Energiemacher am 18 Feb 2022 17:44:31

Logitech12 hat geschrieben:Nur mal so.

Hier der vergleich mit Sawiko wer glaubt das die mehr abkönnen.



Naja 900 sind zu 100kg schon ne andere Liga.

Die Blechwangen für die Achsen sind halt aus sehr dünnem Blech. Wenn die seitlich Druck bekommen, knicken die Weg.

Aber Versuch macht Kluch......


Grüße

Gast am 18 Feb 2022 17:45:57

Logitech12 hat geschrieben:Nur mal so.

Hier der vergleich mit Sawiko wer glaubt das die mehr abkönnen.


Ich muss zugeben, dass ich dachte, die Sawiko Rollen wären größer.....Da habe ich offensichtlich etwas verwechselt :? .
Aber der Halter ist schon etwas massiver, oder?

Die Rollen con Concorde sind 200 mm im Durchmesser und mit Schrauben M20 befestigt.

VG, westy75

Acki am 18 Feb 2022 17:49:05

westy75 hat geschrieben:...
Ich muss zugeben, dass ich dachte, die Sawiko Rollen wären größer.....

Es gibt Leute, denen sind selbst die Sawiko-Rollen zu gross ... --> Link :wink:

fschuen am 18 Feb 2022 17:52:33

Bei mir übernimmt den Job die Anhängerkupplung. Die gibt mehr akustische Rückmeldung, hält aber den Schaden von den teuren Plastikdinger fern. Hab dafür extra die Steckdose hochgeschraubt, die beim gekauften Zustand dafür zuständig gewesen wäre ... :eek:

Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz gut funktioniert. Wenn die Rolle bricht, hat sie ihren Job gemacht. Wird besser sein als keine Rolle.

Gruss Manfred

Gast am 18 Feb 2022 17:54:39



Es geht aber auch größer :eek:.
Dann ist mehr Material zum Abradieren da...
VG, westy75

schnecke0815 am 18 Feb 2022 18:01:47

Für mich habe ich diese rausgesucht und werde die bei meinem Alko Fahrgestell unter die AHK schrauben, das sollte halten

--> Link

surfoldie11 am 18 Feb 2022 18:22:36

Die Sawiko Rollen habe ich seit 10 Jahren dran, haben mich schon mehrfach "gerettet" z.B. bei den Boden hubs in Fra, auch einmal bei raufziehen auf den Abschlepper.
Natürlich unter Beobachtung der Rollen und ob und wie sich das Heck anhebt. da kann man immer noch abbrechen. und vor allem laaaangsam kullern!!!
Bisher ging es immer GUT! Freunde haben bei Fährauffahrten diese auch schon schätzen gelernt. Rumpelten über die Rampen ohne Spätfolgen.
Montage am Alko-Rahmen - auch am Verlängerungsrahmen - der auch die AHK trägt - am Hymer halten die Dinger den beschriebenen Druck perfekt aus. Habe selbst keine AKH aber am Auto der Kinder sind welche.
Bohrungen sind fertig vorhanden. Also anschrauben und freuen. Kosteten glaube ich ca. 100€. Das Heckteil am Hymi kostet an die 800 Teuronen.....Ein komplett verbogener Wagen sich mehr.
UND: Die billigen Baumarktdinger sind fabrikneuer Sperrmüll - für diese Anwendung am Womo.
at westy: die Dinger sollen eigentlich rollen, nicht schaben

andwein am 18 Feb 2022 18:31:09

Logitech12 hat geschrieben:Da mein vorbesitzer die hintere Rechte Ecke in mitleidenschaft gezogen hat, wollte ich nicht das mir die neue Ecke die nur lächerliche 250 Euro kostet. auch kaput geht. Muss ich noch wechsel liegt schon im Keller.

Das es bei langen Hecküberhängen die Gefahr des Aufsetzen gibt ist bekannt und klar.
Aber die Röllchen taugen nichts und echte Rollen (mit größerem Durchmesser) müssen am dem Längsträger am Rahmenende montiert werden. Wenn du jetzt aufsetzt liegen 2-3t auf den Rollenlagern und drücken auf den Rahmen, das solltest du berücksichtigen!
Mit der Montage verringerst du natürlich den Bodenabstand um 2-4cm, du wirst früher aufsetzen als ohne, auch das solltest du berücksichtigen.
Bei Fähren nutzt das meistens nichts, du musst quer über die Rampe auf- bzw. abfahren.
Das Einzige was einigermassen nutzt ist eine Luft-Zusatzfederung an der Hinterachse. damit kannst du das Heck bis zu 8-10 cm anheben und erhähst auch noch den Fahrkomfort.
Gruß Andreas

Bergbewohner1 am 18 Feb 2022 18:57:36

Andreas hat schon recht, die einfachen Rollen sind welche für Transportwagen, aber niemals um ein Heck des WoMos hoch zu halten.
Habe das in HR auf der Fähre nach Cress gesehen, sind sofort beim auffahren über die Rampenplatte hinten raus geflogen.
Wer billig kauft, kauft im günstigsten Fall 2 Mal.

WomoToureu am 18 Feb 2022 19:48:45

fschuen hat geschrieben:Bei mir übernimmt den Job die Anhängerkupplung.


Bei uns ebenfalls, ein dicker Balken hinten unter dem Kunstoff, auch genug Tragfähig. Hat schon oft auf Fähren aufgesetzt, macht ihm nix.

kamann am 18 Feb 2022 19:55:57

Hallo:
Man sollte beachten, dass diese Rollen am Rahmen befestigt sind, sonst wird die Kabine vom Rahmen gehoben....
So long KH

Navigatore am 18 Feb 2022 20:04:38

WomoToureu hat geschrieben:Bei uns ebenfalls, ein dicker Balken hinten unter dem Kunstoff, auch genug Tragfähig. Hat schon oft auf Fähren aufgesetzt, macht ihm nix.

Das glaube ich gern. Der besteht ja auch aus massivem Vierkantstahlrohr. Interessant ist aber, wo der Hebel wirkt. Ist der "Balken" an den Hilfsrahmen eines abgesenkten Garagenbodens angeflanscht, wirkt der Hebel auf die Verbindung am Hauptrahmen. Dazu ist so ein Hilfsrahmen auch nicht besonders massiv. Aufsetzen kann üble Folgen bis weit hoch in den Aufbau haben, da helfen auch keine Rollen. Die verkürzen nur zusätzlich den Böschungswinkel um ein paar Zentimeter

Mann am 18 Feb 2022 20:28:22

kamann hat geschrieben:Man sollte beachten, dass diese Rollen am Rahmen befestigt sind, sonst wird die Kabine vom Rahmen gehoben....


Danke für den Tip :ja:

VOBILU am 18 Feb 2022 22:17:58

Das wird nix...
Verschlimmbesserung.
Die Hornbach-Rolle in Ehren, die mag ein Aufsetzten bestimmt überstehen weil vorher das Metall wegknickt.
Die Belastungsangabe bezieht sich auf die senkrechte Belastung.
Im besten Fall knickt nur die Halter und wird unschön aus dem Unterboden gerissen,
im schlechtesten Fall lupft/knickt es das Häuschen bei Bodenkontakt.

hossi46 am 18 Feb 2022 22:56:14

Der heutige Beitrag von Navigatore und folgende B. bringen es auf den Punkt:

1. Die Rollen erhöhen noch die Gefahr des Aufsetzens
2. Man sehe mal am Heck unter sein Womo: wo der sowieso schon schwache Hilfsrahmen bereits endet und der Rest des Fahrzeugs frei schwebt und bestenfalls der Bodenplatte, vom Aufbau und den Möbeln "gehalten" wird.
Dieses Problem ist umso schlimmer, da man mit den Rollen noch früher aufkommt.

Da hilft nur Luftfederung, versetztes Auffahren bis zu einem bestimmten Maße, und Vorsicht vor den immer beliebter werdenden Querschwellen.
In Schweden heißen die Dinger "Fartsdampere" (oder so ähnlich). Sehr passend und lustig.... wenn man sie rechtzeitig entdeckt!, sind auch brav so beschildert. Nett, oder?

Irmie am 19 Feb 2022 12:05:20

hossi46 hat geschrieben:Der heutige Beitrag von Navigatore und folgende B. bringen es auf den Punkt:

1. Die Rollen erhöhen noch die Gefahr des Aufsetzens



Hallo,

mir kommt gerade der Gedanke, ob nicht Teflonstreifen eine Alternative wären. :?: Die tragen nicht so weit auf, wie die Rollen. Das Fahrzeug schlägt zwar auf der Rampe auf, gleitet aber mit wenig Reibung darüber.

Acki am 19 Feb 2022 12:31:36

Irmie hat geschrieben:[
...
Hallo,

mir kommt gerade der Gedanke, ob nicht Teflonstreifen eine Alternative wären. :?: Die tragen nicht so weit auf, wie die Rollen. Das Fahrzeug schlägt zwar auf der Rampe auf, gleitet aber mit wenig Reibung darüber.


Möglich wäre damit dann aber auch ein Aufsetzen mit zu viel Reibung ... so dass ein Vortrieb nicht mehr möglich ist ...


haryhirsch am 19 Feb 2022 16:06:46

Es ist traurig das sich der Womo Fahrer diese Sorgen machen muss. Es sind die Hersteller, die meinen den Überhang immer länger machen zumüssen, nur weil sie ein anständiges langes Chasis sparen wollen. Klar jetzt kommt das mit dem Gewicht des Rahmens und dem Wendekreis, der ist größer. Ich habe schon Womos beim Wintercamping gesehen die kamen nicht die kleinste Steigung hoch, weil vorne kein Gewicht mehr auf der Achse war. So eine grosse Heckgarage verleitet zum Beladen, auch wenn die Achslast passt wird die Vorderachse ganz schön entlastet, besonders wenn noch Fahrräder am Heck sind. Die Hebelgesetze lassen grüßen.

Bergbewohner1 am 19 Feb 2022 16:53:49

haryhirsch hat geschrieben:Es ist traurig das sich der Womo Fahrer diese Sorgen machen muss. Es sind die Hersteller, die meinen den Überhang immer länger machen zumüssen, nur weil sie ein anständiges langes Chasis sparen wollen.

Das mag ja stimmen, muß halt vorher Wissen was ich will.
Bei Bussen ist es noch viel schlimmer, da meckert auch keiner rum.
Einfach Luftzusatzfedern rein, wenn man eins mit größerem Hecküberhang hat.
Habe mit meinem noch nie aufgesessen, trotz 7.9 m Länge.
Es liegt eventuell auch am Grundconzept des Fahrgestells, möglichts einen doppel Boden mit Durchreiche ect.

Tinduck am 19 Feb 2022 17:14:47

Primär liegt das daran, dass möglichst viel Stauraum her soll und dann per Heckabsenkung geschaffen wird. Wie der Name schon sagt, hängt das Heck dadurch tief… dann am besten noch ein Alko- oder Flachboden-Chassis… das taugt dann eben nur noch für ebenen Asphalt.

Aber da das Mobil ja auch unter 3 m hoch sein muss wegen der Mautkosten, wird halt sowas konstruiert. Irgendeinen Tod muss man halt sterben.

Wenn ich bei uns die AHK abmontiere, könnten die Schürzen hinter der Hinterachse komplett weg, das wär dann richtig Rampenwinkel :D aber da wir die AHK noch brauchen, fahren wir wie alle anderen einfach vorsichtig auf die Fähre. Und das klappt auch bei kleinen Exemplaren mit exotischen Rampen --> Link .

Solche Rollen kommen mir nicht ins Haus, da setzt man nur noch eher auf. Und Krafteinleitung am Ende des Rahmens, und dann auch noch nach oben? Fragt da mal die Chassis-Hersteller zu…

bis denn,

Uwe

haryhirsch am 20 Feb 2022 13:24:04

Das ist ja eine Fähre, dreht sich da der Aufbau oder sieht das nur so aus? Geht eine Fähre auch nach der Höhe? wusste ich noch nicht, ich dachte nach Gewicht und Länge.

rolfk am 20 Feb 2022 14:05:33

Irmie hat geschrieben:
mir kommt gerade der Gedanke, ob nicht Teflonstreifen eine Alternative wären. :?: Die tragen nicht so weit auf, wie die Rollen. Das Fahrzeug schlägt zwar auf der Rampe auf, gleitet aber mit wenig Reibung darüber.

Praktische Idee, deren Ausführung man bei jedem größeren Flugzeug im schrâgen Heck sehen kann. Da ragt eine Verschleißplatte heraus, die mit einem gewaltigen (Einmal) Stoßdämpfer verbunden ist.
Schützt das schräge Heck beim Abheben.

andwein am 20 Feb 2022 15:03:53

Irmie hat geschrieben:......mir kommt gerade der Gedanke, ob nicht Teflonstreifen eine Alternative wären. Die tragen nicht so weit auf, wie die Rollen. Das Fahrzeug schlägt zwar auf der Rampe auf, gleitet aber mit wenig Reibung darüber.

Gell, du bist noch nie eine Fährrampe hochgefahren??. Schau dir mal die "Reibungsrippen" (10-15mm) in der Stahlblech/Eisenrampe an. Da reibt nichts, der richtige Ausdruck dafür für die Teflanplatte heißt "reißt". Und zwar nicht langsam sondern zack,zack.
Sorry, aber pacht eure Vorschläge ein, die Lösung heißt "Zusatzluftfederung" hintern. Und selbst damit bin ich bei Inselfähren noch schräg die Rampe hoch/runter. Die Aufsicht schreit zwar und muss ggf. den Entladeverkehr stoppen, aber wehn juckts
Gruß Andreas

Tinduck am 20 Feb 2022 15:15:04

haryhirsch hat geschrieben:Das ist ja eine Fähre, dreht sich da der Aufbau oder sieht das nur so aus? Geht eine Fähre auch nach der Höhe? wusste ich noch nicht, ich dachte nach Gewicht und Länge.


Das ist eine Drehrampenfähre, eine der letzten in GB. Und ja, beim Auffahren dreht sich die Rampe, weil die Fähre auch an Tiefgang gewinnt :) Während der Überfahrt wird das Oberteil um 180 Grad gedreht, damit die Fahrzeuge auch wieder vorwärts von der Fähre fahren können.

Fährpreise gehen auch nach Höhe, wir müssen mit 3,30 m meist zu den LKW (auf grösseren Fähren natürlich). Die Grenzhöhe ist da allerdings je nach Schiff verschieden.

bis denn,

Uwe

haryhirsch am 20 Feb 2022 17:53:56

So ein Teil habe ich noch nie gesehen. 3,30m sind schon was, das würde bei mir nicht passen, wir sind meist in den Dolomitten/Gardasee unterwegs, die engen Tunel kennst Du ja sicher, manche Strecken gingen dann nicht weil da was mit 3,10m steht.

Erniebernie am 20 Feb 2022 18:41:46

haryhirsch hat geschrieben: manche Strecken gingen dann nicht weil da was mit 3,10m steht.


ach was, nur nicht so zimperlich, unserer ist auch 3,33mtr. hoch und siehe Bild

haryhirsch am 20 Feb 2022 19:20:42

Mutig, ist sicher in D, hier geht man ja auf Nummersicher. In I habe ich schon eine Brücke für 3,40m gesehen unter der ein LKW mit 3,10m hing. War ein Deutscher, wir haben den LKW und die Brücke gemessen mit Bildern für den Chef, die war eben noch 3,05m. Mit Luft aus den Reifen und Fingerspitzengefühl ist er rusgekommen. Ursache: die Strasse wurde wohl erneuert, oben drauf, aber die Höhenangabe nicht verändert.

brauwe am 20 Feb 2022 19:32:09

haryhirsch hat geschrieben: manche Strecken gingen dann nicht weil da was mit 3,10m steht.

Erniebernie hat geschrieben:ach was, nur nicht so zimperlich, unserer ist auch 3,33mtr. hoch und siehe Bild


Moin,

genau, man darf nur nicht ängstlich sein. Letzten Sommer auf unserer Italienreise standen wir in einer Warteschlange vor diesem Tunnel (besser, eine Abfolge von mehreren Tunnelstücken).
Um bis dorthin zu kommen hatten wir schon einige enge brenzlige Stellen.
Die Beschilderung konnten wir erst sehen, nachdem sich die Schlange vor uns nach Freigabe der Fahrtrichtung in Bewegung setzte. Bezüglich der 3m Höhe hatte ich weniger Bedenken, unser WoMo ist 3,10m hoch, Sorge hatte ich wegen der Breite von "nur" 1,85m, da ist unser Mobil, wie wohl auch die meisten anderen doch etwas breiter :lol: . Aber Anhalten und Umdrehen hätte bei den hinter uns wartenden wohl etwas Unmut ausgelöst, also Augen zu und durch.
Es war eines der spannendsten Erlebnisse der gesamten Reise.

Die Tunnelfolge ist übrigens eine alte Eisenbahnstrecke, man sieht teilweise noch die Schienen im Asphalt. Heute ist es die SP370 entlang der ligurischen Küste.

Gruß
Uwe

haryhirsch am 20 Feb 2022 20:12:35

Also besser nicht auf diese SP370 in Ligurien, ist eine Eisenbahn denn nicht breiter als 1,85m?. Hatte ich letztes Jahr mit einer Eisenbahnbrücke bei Bozen, schöne Strecke, Kilometer lang keine Schilder unter 3,10m und dann ohne eine Ankündigung, als man noch hätte wenden können, die Brücke mit 1,85m. Also unter Hupen erst mal 4 Km Rückwärts, das hat sich ewig angefühlt, bis ich in einen Feldweg wenden konnte. Nun bis zur Hauptstraße hinter Bozen zurück. Wie gesagt kein Hinweis auf diese Brücke, auch nicht im WoMo-Navi bei dem ich eine Mindesthöhe für Brücken mit 3,10m eingestellt habe. Augen zu und durch ging nicht, es wäre ein Cabrio geworden. Bei unserer Aktion sagte ein Fahrer der wegen mir auch etwas rangieren musste und deutsch konnte "du bist nicht der Erste und sicher auch nicht der Letzte. Hier haben schon Sattelzüge das Grauen bekommen" Er hatte wenigstens Humor.

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