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Finanzielle Abwicklung bei Womo Verkauf ??? 1, 2


hampshire am 06 Apr 2022 14:43:16

retlaw1103 hat geschrieben:Was ist denn eigentlich der hier mehrfach erwähnte, also ganz besondere Geldzähltrick, auf den man so schnell reinfallen kann? Wie funktioniert der, den hier einige so gut kennen?

Probier es selbst mal aus: Nimm 10 gleiche Geldscheine und lege sie aufeinander. Einen der Geldscheine faltest Du zur Hälfte und legst ihn so dazwischen, dass Du an dem einen Ende des Stapels elf Scheine-Eden zählen kannst und auf der anderen Seite des Stapels nur neun. Nun zähle jemandem die "11" Scheine vor und frage ihn wie viel Geld Du in der Hand hast.

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Rockerbox am 06 Apr 2022 14:54:16

Aber genau SO zählt man bei einem KFZ-Verkauf keine Scheine! Jeder Schein wird Stück für Stück VON MIR abgezählt und auf den Tisch gelegt und in 10-er-Stapeln separiert. Ich lass mir doch von Hütchenspielern keine tausende Euros in seiner Hand vorzählen!

UweHD am 06 Apr 2022 15:17:44

Rockerbox hat geschrieben: ...Ich lass mir doch von Hütchenspielern keine tausende Euros in seiner Hand vorzählen!

Deswegen funktioniert der Geldzähltrick ja auch nicht immer und nicht bei jedem :)

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Tinduck am 06 Apr 2022 15:21:01

Rockerbox hat geschrieben:Aber genau SO zählt man bei einem KFZ-Verkauf keine Scheine! Jeder Schein wird Stück für Stück VON MIR abgezählt und auf den Tisch gelegt und in 10-er-Stapeln separiert. Ich lass mir doch von Hütchenspielern keine tausende Euros in seiner Hand vorzählen!


Ja, man muss schon entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, damit das klappt. Z. B. eine Übergabe auf einer zugigen Autobahnraststätte ohne Tisch zum Geldhäufchen machen und mit Höllenlärm, der beim Zählen stört.

Aber wer sich auf so eine Übergabe einlässt, kann sich dann auch Fragen, was er falsch gemacht hat, wenns schiefgeht.

bis denn,

Uwe

DigiMik am 08 Apr 2022 01:03:42

Moinsen,

also ich als Käufer würde niemals mit mehr als 10k herum laufen…
Als Verkäufer möchte ich, dass ich mein Geld sicher bekomme. Also entweder kommt der Käufer mit dem Bargeld und wir gehen zur Bank und zahlen das ein. Nach dem GeldwäscheG darf ja bei mir gerne nachgeforscht werden, das Woher ist ja erklärbar.
Oder, so würde ich es auch als Käufer bevorzugen, per Direktüberweisung, sind wir gar bei der gleichen Bank, geht das auch so innerhalb von Minuten. Während wir die Handys beobachten, trinken wir ein Bier und staunen, wie sich die Zahlen auf den Konten verändern…

LG vom Mikesch

mithrandir am 08 Apr 2022 08:16:45

Vorweg: Es hängt viel davon ab wie man sein Gegenüber einschätzt. Dazu gehört natürlich auch ein ordentliches Maß gesunder Selbstreflexion --> "Wie oft habe ich mich schon bei der Einschätzung des Gegegenübers getäuscht. Wie sehr vertraue ich meinem eigenen Bauchgefühl"

Mein Fazit vorab: Ich mag keine Bargeldtransaktionen, das ist mir als reiner Onlinebankingkunde zu umständlich. Aber man kann schon relativ sicher mit Überweisungen ohne viel Aufwand einen Kauf-/Verkauf tätigen.
Ohne persönlichen Kontakt (und das nicht nur am Telefon), würde ich keinen Vertrag abwickeln. Das Bauchgefühl bezüglich der Gegenseite ist aber letztendlich das Entscheidende wie viele Hosenträger plus Gürtel man tragen will. Zur Not nimmt man noch jemanden mit, auf dessen Menschenkenntnis man auch vertraut.
100% Sicherheit gibt es nicht. In der realen Welt gibt es immer mal kleine, unvorhersehbare Änderungen, die dazu führen ggf. doch gegen eigene Grundsätze zu verstoßen.
Nichtsdestotrotz sind Betrügereien doch die Ausnahme.


Meine Erfahrungen/Verfahren:

Kauf 1. Wohnmobil (27kEUR) --> Bankgeschäfte über Smartphones waren noch kein Standard (Onlinebanking schon)
--> Verkäufer war guter Bekannter eines Arbeitskollegen, Sein Wohnort etwa 20 km von meinem Wohnort.
--> Wohnmobil besichtigt, Preis verhandelt.
--> Vereinbarung: Überweisung Hälfte des Kaufpreises, bei Eingang der Summe, Abholung der Papiere und Ummeldung auf mich, dann Überweisung des Rests, danach Abholung des Wohnmobils.
Hat einwandfrei geklappt. Klärung wegen eines fehlenden Zubehörs erfolgte auch in gutem Einvernehmen.

Verkauf 1. Wohnmobil --> habe ich hier ausführlich geschildert: --> Link
--> Interessent kontaktierte am Nachmittag. Nach einigen Klärungen (Papiere per Mail zum Check hingeschickt usw.) fragte er wegen Besichtigung am gleichen Tag. Er hatte 300 km zu fahren, kam gegen Abend an. Ein nettes Pärchen, etwas älter als ich, schaute sich alles an während der Probefahrt fragte er, ob er das Mobil gleich mitnehmen könne.
Geld (20,5kEUR) hatte er bar dabei. Aber sowohl ich und meine Frau hatten Bauchschmerzen das Mobil auf unseren Namen angemeldet aus der Hand zu geben.
--> Also einigten wir uns darauf, dass er 10.000 € anzahlt, die Papiere, Kennzeichen und einen Schlüssel bekommt. Den Rest gibt es bei Abholung.
Die erfolgte problemlos eine Woche später.
--> Das Bargeld haben wir bei uns zu Hause im Wohnzimmer gezählt. Jeder einmal. Falschgeldstift o. ähnliches hatte ich nicht. Würde ich vielleicht beim nächsten Mal vorab beschaffen.

Problem war hauptsächlich die Einzahlung des Bargelds, da ich seit 20 Jahren nur Onlinekonten nutze. Aber die Schwiegermutter hat ein Konto bei der Deutschen Bank und da konnten wir über einen Automaten einzahlen.

Kauf 2. Wohnmobil --> Verkäufer auf Mobile.de --> Wohnort etwa 60 km von mir entfernt
--> hingefahren, besichtigt, Nacht drüber geschlafen, Kauf zugesagt
--> Verkäufer mailt Vertrag, wir mailen unterschriebenen Vertrag zurück. Überweisen die Hälfte des Preises (22kEUR)
--> Danach hingefahren, Überweisung des Restbetrags am Handy vorgenommen, während der Verkäufer dabei war (keine Sofort oder Echtzeitüberweisung), Papiere alte Kennzeichen und Schlüssel übernommen, umgemeldet, ein paar Tage später abgeholt.

Zum Thema Überweisung zurückholen
Vor einigen Jahren haben wir eine Wohnung gekauft. Um das Geld an den Käufer zu überweisen mussten wir 100kEUR auf vom Sparkonto auf das Girokonto überweisen.
Diese Überweisung geht nur auf ein festgelegtes Referenzkonto. Geld abgeschickt und dann gemerkt, dass das Referenzkonto veraltet und längts gekündigt war.
Anruf bei der abschickenden und der Zielbank (bei der wir mittlerweile kein Konto mehr hatten): Die Zielbank meinte, wenn die Kontonummer wieder vergeben wurde, müssten wir einen Rückholauftrag stellen und auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen Besitzer hoffen. Wenn der sich weigere bliebe nur der Rechtsweg.
Das war auch die einhellige Info, die man im Internet ergoogeln konnte.
Letztendlich hatten wir Glück, dass die Kontonummer nicht mehr vergeben wurde und das Geld nach drei Tagen zurückkam. Das waren zwei unruhige Nächte ;D

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