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Hallo und guten Abend, Ich habe in unserem Ducato Camp92 einen Truma B10 Boiler verbaut. Letztes Jahr habe ich alle Schläuche erneuert und auch eine Shurflo Trailking 7 eingebaut. Heute ist mir aus welchem Grund auch immer der Kaltwasserschlauch vom Boiler abgeflogen. Blöd war nur das ich in dieser Zeit nicht im WoMo war und somit ein Viertel Tank unten in den Schacht reingelaufen ist. Meine Frage ist, brauche ich an den glatten Boiler Anschlüssen irgendwelche Entlüftungsventile oder Winkel? An diesem glatten Röhrchen hält so gut wie nichts. Vielen Dank und schöne Ostern Vermutlich hast du auf dem glatten Röhrchen den Schlauch mit einer Schelle befestigt. Schau dir mal von der Fa. Reich das System „UniQuick“an. Ich könnte mir vorstellen dass sowas --> Link dir weiter helfen könnte. Versuche es mal damit. ![]() An den B10 gehört ein Belüftungsventil, und zwar oben an den Heißwasserabgang. Üblicherweise nimmt man dazu den Truma Winkelanschluss her, den es in verschiedenen Varianten gibt (ich empfehle den Anschluss JG, der hält am besten auf dem Röhrchen). Dieses Ventil belüftet den Boiler, wenn er entleert wird, damit sich kein Unterdruck bildet. Die dazu notwendige Luft zieht das Ventil über einen Schlauch, der nach außerhalb zu führen ist (i. d. R. unter das Fahrzeug). Außerdem gehört ein Überdruckventil in die Kaltwasserleitung. Darüber kann der beim Aufheizen steigende Druck entweichen, wenn selbiger zu stark ansteigt (üblich sind Truma-Bodenventile 2,8 bar). Du solltest den Klötterkram nachrüsten, wenn du nicht noch mehr komische Überraschungen erleben möchtest. Ach so: sei vorsichtig, wenn du an den Röhrchen hantierst. Ochst du zu doll dran herum, brechen die schnell ab, weil sie nur hartgelötet sind. Vielen Dank für die Antworten. Ich hatte das mit normalen Schlauchschellen gelöst. Die muss man dermaßen anziehen das es hält. Ich denke ich werde mir das Set organisieren, da ich im Warmwasserkreis momentan keine Entlüftung habe so wie das eigentlich muss. Gruß Frank Der Warmwasserkreis wird *be*lüftet. Wenn du allerdings kein Überdruckventil einbaust (und zwar auf der Kaltwasserseite), dann fliegt dir der ganze Gruscht doch wieder um die Ohren, da helfen auch die Schlauchschellen nichts. Je fester man die anzieht, desto schneller quetscht man den Schlauch darunter kaputt. Diese Wohnwagenanlagen sind nicht für hohe Betriebsdrücke ausgelegt. Hallo Philoucamper, Im Kaltwasser Kreis hab ich das Rückschlagventil eingebaut — Das meintest du doch mit „Überdruckventil“, oder? Im Warmwasser Kreis fehlt mir das rote Entlüftugsventil mit dem Schlauch der unter das Fahrzeug führt. Die Ablassventile für Kalt und Warm habe ich drinne. Ich wollte jetzt das Anschlußset für den Boiler bestellen. Nein. In die Kaltwasserzuleitung gehört kurz vor den Boiler ein Bodenablassventil. Das darf aber nicht einfach nur ein manueller Schieber sein, sondern muss eine Überdruckfunktion besitzen. Geliefert wird der Boiler mit diesem Exemplar: --> Link Man kann dieses Ventil manuell öffnen, um das Wasser abzulassen. Bei zu hohem Druck im Boiler öffnet es aber auch selbst (geringfügig), um den Überdruck nach außen abzulassen. Dabei geht immer auch ein bisschen Wasser verloren, man erkennt dann unter dem Fahrzeug einen kleinen feuchten Fleck. Es schließt auch wieder selbsttätig, sobald die Druckverhältnisse normal sind. Ah ok, ich verstehe. Ich habe mal Bilder gemacht wie es bei mir installiert wurde (Wir haben das Auto so gekauft) Am Boiler zu sehen hat man im Warmwasser Bereich eine Entlüftung mithilfe eines Rücklaufventils eingebaut....ich denke mal das ersetzt dieses neue rote Belüftungsventil was man kaufen kann - Der transparente Schlauch geht unter den Wagen. Unter dem Herd sitzen 2 von den Ablaßventilen, wenn ich das Wasser hier ablasse ist mein komplettes System leer. Soll ich nun anstatt den Plastikventilen dieses Truma Ventil einbauen? ![]() ![]() Gruß Frank Mann, das sind aber viele Schlauchschellen auf einem Haufen :mrgreen: Diese Bodenablassventile sind nicht in der Lage, Überdrücke abzubauen. Das sind einfache Schieber. Und sie gehören nicht an diese Stelle. Die Konstruktion mit dem Rücklaufventil ist witzig, so etwas Kreatives ist mir noch nicht untergekommen. Im Prinzip ahmt dieses Gebastel die Funktion vom Winkelanschluss nach. Die Röhrchen des Boilers sind aber nicht für so einen Schlauchanschluss vorgesehen, sondern eben für die Winkelarmaturen, die der Hersteller mitliefert. Bei den Schläuchen wird immer die Gefahr bestehen, dass die von den Röhrchen flutschen, eben weil diese naturgemäß glatt sind und keine Tannenbaumstruktur aufweisen wie z. B. Schlauchverbinder. Besonders gefährdet sehe ich den Heißwasseranschluss. Der Gummischlauch sitzt direkt auf dem heißen Metallröhrchen, das wird nicht lange dicht bleiben. Der Schlauch wird sich an der Stelle v. a. unter dem Druck der Schelle verformen und undicht werden. Ich würde den ganzen Gruscht gegen die original vorzusehenden Materialien austauschen. Das ist handwerklich flott gemacht und preislich überschaubar. Tag Die Metall Schlauchschellen schauen doch gut aus, da hätte ich keine Angst. Das wurde früher oft so verbaut. O.K., das Ablassventil mit Kipphebel und Überdruckfunktion fehlt und sollte eingebaut werden. Ev. war es mal unten anstatt des großen Plastik Ablasshahnes denn da sieht man alte Schraubenlöcher. Der Schlauchabgang oben mit Rückschlagventil und Schlauch nach außen dient beim Ablassen des Boilers zum Luftholen und ist völlig richtig. Gruß Kurt
TRUMA zeigt das so!! (ich kämpfe auch damit und muss mal schauen ob alles passt) ![]() Dieses geile Bild ist bestimmt schon dreißig Jahre alt. :D Aber man erkennt genau den Winkelanschluss, den Schnüffelschlauch Richtung Unterboden und das Überdruck-Bodenventil. Und so solltest du das auch bauen :) Ich habe jetzt auf jeden Fall mal die Original Komponenten von Truma bestellt und werde diese dann auch einbauen. Philoucamper: Ich habe heute mit einem Mitarbeiter von Hymer gesprochen. Das linke Ventil ist definitiv falsch und es gehört das Gelbe Metall Überdruckventil hin. Die Örtlichkeit unter dem Küchenwaschbecken, sowie auch das rechte Plastik Ventil sind 1992 genau so verbaut worden. Der Grund: Im Boilerschrank war kein Platz für die Ablassventile ♂️ Ich werde aber sicherheitshalber die Winkelanschlüsse am Boiler und das ÜberdruckVentil tauschen. Am Ende wird alles gut, du wirst sehen. :) Ich weiß, aber ich wollte es mir diesmal ein bisschen schwerer machen. :D
Ja, habe ich von TRUMA geschickt bekommen! Ist das Bodenventil "nur Ablassventil" oder ist dort irgendwas mit "Frostschutz" verbaut?? Oder was bedeutet "Sicherheits-Ablassventil" genau? DANKE TOM Dieses Bodenventil erfüllt zwei Funktionen: zum einen kann es selbsttätig Überdruck ablassen, davon kriegt man im Betrieb erst einmal nichts mit (bis auf einen feuchten Fleck unterm Fahrzeug). Zum anderen kann man es manuell betätigen, dann wird das Wassersystem des Fahrzeuges darüber entleert (z. B. nach dem Urlaub - es empfiehlt sich, alle Zapfstellen in Mittelstellung zu öffnen, damit das System darüber belüftet werden kann, sonst läuft es nicht vollends leer). Eine Frostschutzfunktion bietet es nicht. Die ist erst mit integriert, wenn es um größerere (und teurere) Geräte handelt. Dann liefert Truma nicht mehr dieses einfache Ventil mit, sondern das FrostControl, das bei Unterschreiten bestimmter Temperaturen selbsttätig öffnet und das eventuell vorhandene Wasser ablässt, um Frostschäden zu verhindern. Das aktuelle Modell ist rein mechanischer Natur und sieht innen ein bisschen aus wie eine Kreuzung aus Fischertechnik-Baukasten und Werkkurs neunte Klasse Hauptschule. Ich halte es weder für konstruktiv wertig noch für besonders zuverlässig, aber das ist eine subjektive Einschätzung. Früher hieß das Ding "Elasi", benötigte eine DC-Betriebsspannung und man konnte es sogar fernsteuern. Es hatte den großen Vorteil, dass man es mechanisch gegen ungewollte Auslösung blockieren konnte, entweder mit einem Schaschlikspießchen oder einer Wäscheklammer. Bei dem neumodischen Zeug hat schon so mancher Winter- und Übergangszeitcamper seinen Tankinhalt unerwartet unter dem Wohnmobil vorgefunden. Wenn du Bock drauf hättest, könntest du auch bei deinem Boiler ein FrostControl verbauen. Hast du aber nicht :schlaumeier: Die FrostControls gehören zum Lieferumfang der Combi-Heizungen. Damit die bei ungeeigneten Temperaturverhältnissen schneller an die Arbeit kommen, können sie beheizt werden. Die Combis haben einen eigenen Anschluss dafür (ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen). Der Boiler hat einen solchen Anschluss nicht. Und wie immer, wenn ich drüber schreibe: ich rate vom Einbau dieses Teils ab. Das normale Überdruck-Bodenventil macht einen exzellenten Job und ist sehr, sehr zuverlässig und formstabil. Man muss lediglich nach der Tour selbst dran denken, das Restwasser abzulassen, v. a. wenn es draußen kalt ist. Aber das halte ich für eine absolut zumutbare Einschränkung.
Genau so ist es. Mir waren die alten, roten Kipphebel auch viel lieber. Der macht nur auf wenn ich es will.
OK - verstanden!! Also brauch ich jetzt das "Bodenablassventil", wie es auf dem "30 Jahre alten TRUMA Bildchen" ganz unten gezeigt wird. Mit welchem Auslösedruck?? (finde eines mit 3,5 bar und eines mit 1,5bar) (gerade bei Fritz Berger noch eines mit 2,8 bar gefunden) Desweiteren brauch ich "21, 34, 17 und 36" aus dem Bildchen um auch den Boiler korrekt entleeren zu können, korrekt?? (oder ist das weniger "von Nöten) DANKE TOM Hallo Tom, Zum Entleeren des Boilers brauchst du eigentlich nur das Bodenventil. Das öffnet selbständig bei Überdruck, ansonsten kannst du das Wasser damit ablassen. Ich wußte aber auch nicht das es verschiedene Sorten gibt. Gruß Frank
Falsch. Was meinst du wie viele so aufgefrieren würden. Der Schlauchabgang mit Rückschlagventil zum Luftholen ist sehr sehr wichtig. Und selbst damit ist man nie 100%ig sicher. Die Ventilkugel kann zupappen, dann bleiben 5 l drin und im nächsten Winter ist der Boiler im Arsch. Das ist früher sehr oft passiert. Deshalb habe ich immer empfohlen beim entleeren einen 10 l Eimer drunterzustellen. Wenn der voll dann Boiler leer. Hi, mir hat nun jemand erzählt, dass ein Überdruckventil in meinem WoMo unnötig wäre, da ich eine Pumpe mit Druckbehälter hätte und von daher der Druck dort "aufgefangen" werden könnte!! Das wäre, wie bei einem Hauswasserwerk, ein extra kleiner Behälter. Liegt er damit richtig oder doch besser ein Ablaufhahn mit Sicherheitsventil?? Wenn ja, welches dann - 3,5bar, 2,8bar oder 1,5 bar?? DANKE TOM Hmmm, keine Antwort mehr zu dieser Aussage?? Wäre mir schon wichtig, was ihr dazu sagt! DANKE TOM
Sowas wäre mir vollkommen fremd. Welche Pumpe ist denn bei dir eingebaut?
Das Sicherheitsventil schadet *nie*. 2,8bar ist am Boiler die Standardkonfiguration. Klar waren Druckausgleichsbehälter sehr oft verbaut. Joo, als separates Teil hinter der Pumpe. Das waren so kleine Plastikbomben mit ca 'nem Liter Kapazität. Aber sowas sieht man doch sofort, wenn man den Staukastendeckel aufmacht. Ich war irritiert aufgrund der Formulierung "Pumpe mit Druckbehälter" und hatte versucht, mir sonstwas darunter vorzustellen :leier: Diese Frage hat mich interessiert. Ich habe versucht grob zu überschlagen was das ausmacht. Ein Boiler mit 10 l Wasser und 1l Luftpolster wird von 20°C auf 60°C erwärmt. Der Druck erhöht sich dabei um ca.1,4 bar. Wenn eine Druckpumpe bei 1,5 bar abgeschaltet besteht im Boiler bereits ein Druck von 1,5 bar Nach der Aufheizung ist der Druck von ca. 2,9 bar. Ist zusätzlich ein Druckspeicher mit ebenfalls 1 l Luftvolumen im System integriert erhöht sich der Druck nur um ca.1,3 bar. Der Gesamtdruck wäre dann nicht 2,9 sondern nur ca. 2,8 bar. Mit einer Differenz von 0,1 bar kann man mit einem Druckspeicher nicht großartig Drücke auffangen. Gruß Scout Hi, ich habe nun mal nachgeschaut - verbaut ist diese: ![]() Ich habe nun auch nochmal beim Bekannten nachgehört, wie er auf die Idee kommt dass ........ :roll: Er sagte, wenn man das Wasser aufdreht hört man keinen Schalter und die Pumpe läuft auch nicht sofort an und somit müsste eine "Art Wasserwerk" verbaut sein!! :( Ein Behälter habe ich nicht gefunden. Aber es stimmt - drehe ich den Wasserhan auf, kommt Wasser aber die Pumpe geht erst später an. :!: Klärt mich mal auf DANKE TOM
Und was ist das rechts im Bild, das graue Ding??? In meinen Augen ist das ein Druckausgleichsbehälter mit ca 0,5-1l Wasservolumen. Dagher kommt zuerst das Wasser und dann springt die Pumpe an. Nur ein Tipp: du solltest dich mal einlesen in die "Wohnmobiltechnik" und was da so verbaut wird. Hilft ungemein zum Verständnis. Hier gibt es eine Kurzform zum Wassersystem: --> Link Gruß Andreas
Wenn die Pumpe später anspringt ist im System ein Luftpolster als Druckspeicher vorhanden. Das muss nicht zwingend ein Druckausgleichsbehälter sein. Das komprimierte Luftpolster im Boiler kann auch den Druck speichern. Gruß Scout
Servus, das runde graue (eigentlich ist das durchsichtig) Ding ist der eingangsseitige Vorfilter, ist bei mir auch verbaut. Gruß Hermann OK, danke für Eure Kommentare aber was habe ich nun?? Die Pumpe läuft erst an, wenn das Wasser schon läuft - also eine Druckpumpe, oder? Ein kleines Druckgefäß gibt es wahrscheinlich nicht, richtig?? Zurück zur Ausgangsfrage, ob ich ein Ablasshahn mit Sicherheitsventil brauche ...... Ja, ich denke schon! ===>Scout Das mit dem Druckaufbau war schon, bevor der Boiler wieder eingebaut wurde!! DANKE TOM
Egal welche Pumpe, für den Boiler ist ein Überdruckventil ist notwendig, Frostschutzventil ist zu empfehlen, ein Notablassventil kann sein!!! Mit der Truma FrostControl hast du alle drei Funktionen in einem Ventil, der Nachteil: Es kann lecken!! Gruß Andreas
Ich habe auch den B10 in meinem Bürstner Bj '92 verbaut. Dazu zwei Sicherheitsablassventile mit rotem Hebel (1,5bar) in der Heiß- und Kaltwasserleitung und eine Druckwasserpumpe. Da die Druckwasserpumpe nominal 2,5 bar Druck macht, haben die Ablassventile auch im normalen Betrieb immer wieder Wassr abgelassen. Es kam mir also der Gedanke, diese gegen Ventile mit mehr Druck auszuwechseln. Allerdings gibt die Anleitung für den B10 einen maximalen Druck von 2.0 bar vor! Sicherheitsablassventile mit 2,8 oder 3,5 bar (gelber Hebel) sind also völlig ungeeignet und gefährden den alten Boiler! Ich habe mir damit beholfen, den Druck der Pumpe auf Minimum einzustellen (Schraube am Druckschalter), die Ventile zu zerlegen und zu reinigen, damit nix durchpieselt. Jetzt ist alles gut und das Womo nicht mehr inkontinent. Gruß Martin
Ich habe nun folgendes gemacht: Sicherheitsventile mit gelbem Hebel eingebaut - sowohl bei Kalt- als auch Warmwasser. Auch meine Pumpe macht 2,5 bar und schafft es nicht, die Ventile zu öffnen. Schalte ich meinen Boiler an und erhitze das Wasser, "pisselt" das eine Ventil, wenn ich über 50 Grad gehe. Ich behelfe mir nun so, dass ich ca. 45 Grad warmes Wasser erzeuge und den Boiler immer wieder ausschalte. (Frauchen hätte gerne "Warm-Wasser" zum spülen des Geschirrs) Glaubt Ihr, dass ich damit "im grünen Bereich" bleibe?? (2,5 bar macht die Druckpumpe sowieso!!) DANKE TOM Die Tempetatur im Boiler spielt keine Rolle. Wenn das Ventil piselt, ist der Nenndruck des Ventils überschritten. Punkt. Wenn dieser Druck über dem erlaubten Druck des Boilers liegt, wird dieser im nicht sicheren Bereich betrieben. Das kann eine Weile gut gehen, vielleicht passiert auch nie was. Aber wer weiß, wieviel Überdruck er verträgt... Dass Deine Pumpe 2,5 bar macht, ist nur dann interessant, wenn sie nicht durch Schalter an den Hähnen geschaltet wird, sondern durch den automatischen Druckregler. Mit Schaltern an den Hähnen wird der Abschaltdruck von 2,5 bar i.d.R nicht erreicht. Gruss Martin
OK - ich habe keine Schalter an den Zapfstellen (Hähnen)!! Ein Boiler wird immer im sicheren Bereich betrieben. Mit jedem Boiler ist ein Sicherheitsventil im Kaltwasserzulauf eingebaut, vorausgesetzt er ist richtig installiert. Bevor der Druck im Boiler überschritten wird öffnet das Sicherheitsventil.
Wenn eine Pumpe 2,5 bar schafft ist es eine Verdränger- oder Druckpumpe. Diese wird immer über einen Druckschalter zu und abgeschaltet und nicht durch Schalter an den Hähnen, auch wenn einer vorhanden ist. Gruß Scout Das Sicherheitsventil hat er ja gerade gegen eins mit höherem Druck ausgetauscht. Ob das noch im sicheren Bereich liegt? Druckpumpen können auch mit Schaltern an Zapfstellen eingeschaltet werden. In einem 30 Jahre alten WoMo ist alles möglich. In meinem wurde auch mal die Tauchpumpe durch eine Druckpumpe ersetzt, die sowohl mit Schaltern als auch über den Druckregler ein- und ausgeschaltet wird. Ist ganz praktisch. Wenn die Leitung mal undicht sein sollte, wird nicht gleich das Womo geflutet. Aber beim Duschen kann man einfach den Duschkopf zudrehen und die Pumpe schaltet sich automatisch ab. Gruss Martin Eine Druckpumpe hat einen Druckschalter. Dieser schaltet bei Druck min die Pumpe zu und bei Druck max. die Pumpe ab. Das kann ein Schalter an der Armatur nicht. Wie sollte der Schalter oder die Peron die den Schalter bedient erkennen wann der Druck zu hoch ist? Der Schalter gibt lediglich den Strom oder Spannung für die Pumpe frei. Wenn der Druck im System Max ist schaltet der Schalter an der Armatur die Pumpe nicht zu, erst wenn der Druck abfällt.
Aber nur wegen des Druckschalters der Pumpe und nicht wegen des Schalter an der Armatur. Gruß Scout So funktioniert das in unserem Oldtimer: 1.) Zapfstelle öffnen: Schalter schließt, Pumpe bekommt Strom und läuft an, weil kein Druck auf der Leitung. Durch die offene Zapfstelle baut sich auch kein nennenswerter Druck auf, Wasser läuft. 2.) Zapfstelle schließen: Durch den Schalter wird die Pumpe sofort abgeschaltet, es baut sich kein Druck auf. Wie bei einer Tauchpumpe. Undichter Schlauch lässt die Pumpe nicht starten, da sie keinen Strom bekommt. 3.) Duschen: Vorgang wie 1.) 4.) Duschkopf schließen: Pumpe läuft weiter bis zum Abschaltdruck. 5.) Duschkopf öffnen: Druck fällt ab, Pumpe läuft an. 6.) Duschen beenden: Vorgang wie 2.) Für uns ist diese Kombination aus Schaltern und Druckregelung optimal. Für Punkt 4.) muss das System natürlich für den maximalen Druck der Pumpe ausgelegt sein oder man muß den Druckschalter so einstellen, daß der Maximaldruck nicht überschritten wird. Gruß Martin
Diese Verschaltung einer Druckpumpe wird nachz meinem Kentnissstand heute so aber nicht mehr gemacht!! Ist kein Standard sondern eine individuelle Lösung. Gruß Andreas
Hatte ich ja oben schon geschrieben. In einem 30 Jahre alten Wohnmobil mit acht Vorbesitzern ist alles möglich :mrgreen: Ich finde es gut so, wie es ist. Praktisch und funktionell. Nicht alles was "heute so nicht mehr gemacht wird", ist besser ;D Gruß Martin |
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