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Hallo meilinger, Deine Meinung zu den B787 Dreamliner Batteriepleiten bzw. -problemen würde mich auch mal interessieren.
Wie, kann man den jetzt auch als Wohnmobil zulassen :mrgreen: @ hge Du hast vollkommen Recht. Meine offene BS hat nach 3 Jahren intensiver Nutzung (bis 90 Nächte pro Jahr) noch keine Leistungsverluste. Geladen wird mit TK, sowohl bei LS als auch im 12V Netz. Da ich keinen WR habe, ist es für mich die ideale Lösung. Bei 270Ah rund 300 € ist schon echt OK. Hallo. Um einen Anhalt zum Zusammenhang zwischen Zykluszahl, Technologie und Preis zu geben, schreibe ich hier mal musterhaft die Werte für ein paar typische Bleiakkus zusammen: Die Zahlen sind die von den Herstellern angegebenen zu erwartenden Zykluszahlen bei den Entladetiefen 30%/50%/80%. Winner Solar Naß k.A./600/k.A. Vetus Naß k.A./350/k.A. Winner Herkules GEL 1600/1100/800 Winner Proteus AGM 1400/800/500 Effekta BTL AGM 1300/550/400 Die Preise variieren von 1,25 bis 2,50 Euro pro Ah. Dies nur als Anhalt. Andere Eigenschaften wie Leistungsgewicht, Schnelladefähigkeit und Hochstromfähigkeit können je nach Einsatzprofil natürlich auch noch eine Rolle spielen. Möge jeder für sich selbst entscheiden was er braucht bzw. was wirtschaftlich ist. Außerdem hoffe ich, daß damit die von Meilinger verbreitete Mär, daß für AGM-Batterien nur eine Entladetiefe von 20% zugelassen ist widerlegt ist. Beste Helmut Hallo Berny 2, Du hast da ein Thema angesprochen, das eine total andere Richtung nimmt. In dem Dreamliner waren Lithium-Ionen-Batterien eingebaut. Dazu reicht meine Zeit nicht, um diese Idiotie zu beschreiben. Es war allgemein bekannt, dass bei den Batterien Ladeprobleme gibt. Wenn die Batterien mit zu hohem Strömen geladen werden, dann explodieren sie. Ich war vor Monaten mal auf der Versuchsanlage von VW in Zwickau. Da geriet ein Versuchsfahrzeug in Brand mit gleichen Batterien. Das konnte niemand löschen. Was nicht geschrieben wird, aber laufend passiert, das sind Explosionen solcher Batterien, die in Elektrofahrrädern eingebaut wurden. Es könnte da auch zu Geschlechtsumwandlungen kommen. Meine Meinung zu Lithium-Ionen ist, dass diese Technologie noch nicht richtig erprobt ist. Um es in Fahrzeuge einsetzen zu können, braucht es noch ein paar Jahre. Außerdem können sich das nur wenige leisten. So lange ein Fahrzeug mit diesen Batterien mehr kosten als ein Fahrzeug mit normalem Verbrennungsmotor, kaufen das nur Pioniere. Hallo hge: Du sagst so abfällig, dass ich hier Märchen erzähle. Als Beispiel führst Du die Winner-Batterie ins Feld und da muß ich ein bischen lachen. Winner ist ein griechischer Hersteller, der mehr Händler als Hersteller ist. Er bezieht einen großen Teil seiner Batterien aus China. Chinesen schreiben auf die Batterien, was Du willst, der Auftrag muß nur groß genug sein. Beispiel: Motorradbatterien. Es gibt nur eine einzige richtige GEL-Batterie und die ist für BMW-Motorräder, wird von Exide hergestellt. Alles andere an GEL-Motorradbatterien sind sogenannte Mogelpackungen. Es sind völlig normale Batterien, auf die man nur ein bischen GEL oben auf gefüllt hat. Das verdreifacht den Preis aber nicht die Qualität. Von Rekombination bei diesen Batterien keine Spur. Sie haben nicht einmal Ventile sondern nur billige Gummihütchen. Aber jeder Anbieter, egal welcher berühmte Name, schreibt da GEL drauf und technische Daten, die so phantastisch klingen, das mir als Batteriemann ein Schauer über den Rücken fährt. Ich war bei sicherlich 30 Herstellern in China und kenne die Mentalität der Chinesen. Wenn ich aber gefragt habe, ob sie mir für ihre Daten ein Garantiezertifikat geben, dann haben sie imemr wieder gesagt: Sie wissen doch, das das nicht geht. Also, Deine Argumente gegen meine Ausführungen nehme ich wirklich nicht ernst. Meilinger Hallo Meilinger
Ich bleib dabei, daß Deine Behauptung, daß AGM generell nur für eine Entladetiefe (DOD) von 0,2 (also Entnahme von 20% der Nennkapazität) geeignet sind nicht stimmt.
Also wenn es wirklich so ist, daß Deine Mitbewerber falsche technische Daten in den Spezifikationen angeben und Du das Insiderwissen hast, so klopf denen doch mal auf die Finger. Du kannst ja Abmahnungen schreiben (lassen). Das wär doch ein Geschäft für Dich und den beauftragten Anwalt! Wo kann man die Datenblätter zu Deinen Produkten einsehen? Link? Beste Helmut Hallo Helmut, du mußt ja nichts glauben. Ich bin sowieso der Meinung, dass man Erfahrungen nicht übertragen kann, die muß jeder selbst machen. Wenn er dazu das nötige Kleingeld hat, um auch negative Erfahrungen wegzustecken, dann ist doch alles in Ordnung. Wir haben, wie ich sagte, beide Technologien und wir trennen. Das macht übrigens Johnson Controls (Varta) auch. Die AGM-Batterie, die in Zwickau gebaut wird, für alle großen Erstausrüster, von Daimler über BMW, Audi usw., die wird auch nicht als Verbraucherbatterie verkauft. Als Alternative hat man dann die Optima. Das ist ja auch eine AGM und lies doch mal die Internetseite über die Optima. Es ist auch völlig unlogisch, denn die Platten sind die gleichen wie bei normalen Starterbatterien auch, also gleich dünn. Der einzige Unterschied ist der sogenannte Preßdruck. Man bekommt dadurch mehr Oberfläche, denn Bleigewicht ist Kapazität und Oberfläche ist Kaltstart. Also haben Verbraucherbatterien dicke Platten, also wenig Oberfläche und Starterbatterien dünne Platten, also viel Oberfläche, sprich hoher Kaltstart. Den Kaltstart brauchst Du aber nicht bei Versorgungsbatterien. Da brauchst Du nur die Kapazität. Es macht also gar keinen Sinn, eine teure AGM-Batterie zu kaufen, da die völlig normal Starterbatterie genau das gleiche macht. Das ist doch logisch oder ? Ich muß jetzt mal ein paar Tage was anderes machen, denn wir produzieren jetzt einen größeren Auftrag für einen sehr großen WoMo-Hersteller. Meilinger
Hallo Meilinger, danke für Deine Ausführungen! :) Man lernt nie aus... @ meilinger Link zu den Datenblättern Eurer Produkte? @meilinger Ich habe gegoogelt und eine Frau Ursula Meilinger als Inhaberin der Fa. GELBatt gefunden. Einen Besuch Deiner Web-Seite --> Link kann ich jedem technisch interessierten Wohnmobil Besitzer nur raten. Die Seiten sind auch für einen Laien verständlich geschrieben. Ich hätte für mich gerne detailliertere Informationen. Beispiel 1: Entladekennlinien die ich bisher gesehen habe gehen von der jeweiligen Ruhespannung aus.(24h keine Ladung oder Entladung) Das ist für den Praktiker, der im Winter am Morgen den Ladezustand prüfen will, nicht zielführend. Dafür benötige ich eine Kennlinie bei Belastung mit ca. 2A bei 5 Grad Batterietemperatur. Beispiel 2: Kapazitätskennlinie abhängig von der Batterietemperatur. Das ist für Winter Camper wichtig. Ich war mit meinen Exide im Winter sehr unzufrieden. Ich fände es toll, wenn du mir Bezugsquellen für solche Informationen geben könntest. Auf jeden Fall ist es eine Bereicherung für dieses Forum, wenn Spezialisten aus der Industrie die Diskussionen bereichern. Viele CampereKarl
Vielleicht nur zur Info: Ein Temperaturfühler Batterie - Ladegerät schaltet nichts ab!! Der Temperaturfühler erhöht oder senkt (je nach Batterietemperatur) die Ladespannung im Bereich von ca. +- 1V. Er ist kein Überwachungssensor ob die Batterie kocht oder einfriert.
Dem kann ich mich nur anschließen. ! Hi Camperkarl. [i]Beispiel 1: Entladekennlinien die ich bisher gesehen habe gehen von der jeweiligen Ruhespannung aus.(24h keine Ladung oder Entladung) Das ist für den Praktiker, der im Winter am Morgen den Ladezustand prüfen will, nicht zielführend.[/i] 24h? Solange brauchst Du nicht zu warten. Nach 3h ändert sich die Ruhespannung nur noch geringfügig. [i]Dafür benötige ich eine Kennlinie bei Belastung mit ca. 2A bei 5 Grad Batterietemperatur.[/i] Es gibt Entladekurven Spannung-Entnommene Kapazität. Aber die sind abhängig vom Entladestrom und von der verwendeten Batterie. Nicht allgemeingültig. Batteriehersteller. Beispiel 2: Kapazitätskennlinie abhängig von der Batterietemperatur. Das ist für Winter Camper wichtig. Ich war mit meinen Exide im Winter sehr unzufrieden. Ja, auch da gibts Kurven aber auch die wieder vom Entladestrom abhänging. Für praktische Zwecke gilt die Faustformel: Kapazitätsrückgang 0,6 -0,8 % pro Grad Celsius Temperaturrückgang. Beste Helmut Hallo Freunde, ich lese, dass Ihr im Winter Probleme mit der GEL-Batterie hattet. Da habt Ihr natürlich Recht. Eine GEL-Batterie ist unter allen Bleibatterien die schlechteste Kältebatterie. Deshalb rät man auch dazu, sie nicht als Starterbatterie zu verwenden. Ich rate auch davon ab, mit einer Ausnahme. Wenn Fahrzeuge im Winter überdacht stehen (Feuerwehr, technischer Hilfsdienst, Busse im Depot usw.) dann ist das kein Problem. Sonst sollte man es lassen. Jede Batterie verliert im Winter Leistung, also sowohl Kaltstart wie auch Kapazität. Bei - 30 ° C sogar 40 %, Gel liegt dann aber schon bei 50 % und dann startet kein Auto mehr. Im Übrigen: Batterien gehen nicht im Winter kaputt, im Winter merkt man aber, dass sie im Sommer Schaden genommen haben, wenn nämlich durch die Kälte der Kaltstart sinkt. Jetzt muß ich noch wieder zu GEL kommen. GEL hält Hitze wieder viel besser aus, weil das GEL kühlende Eigenschaften hat. Jetzt muß ich noch etwas zum Laden sagen. Ich bin kein Ladegerätespezialist. Dafür habe ich hier ein paar andere Mitarbeiter. Wir arbeiten aber mit Ladegeräteherstellern zusammen. Ich enthalte mich deshalb besser jedem Kommentar, der die Ladung betrifft. Wir haben Gespräche mit vielen bekannten Herstellern geführt. Das ideale Ladegerät wollen wir jetzt bauen lassen. Mir ist aber durch diese Gespräche bekannt, dass man GEL in 3 Stufen laden sollte, denn ein normales Ladegerät kann eine Batterie nur zu 90 % laden. Um die restlichen 10 % auch noch zu schaffen, muß man von 10 % der Nennkapazität auf 3 % herunter und schließlich auf 1 % . In Ampere bedeutet das bei einer 80 Ah -Batterie: bis 90 % mit 8 Ampere, bis 97 % mit 2,5 Ampere und dann auf 0,8 - 1 A. Die Experten reden davon, dass man die restlichen Ampere hineinkitzeln muß. Einerseits ist das eine komplizierte Sache und so mancher wird es für unnötig halten, andererseits kann so manches Ladegerät Schuld haben, wenn die GEL-Batterie vorzeitig in die Knie geht, denn wer seine Batterie nie richtig lädt, nimmt in Kauf, dass sie nach 3 - 4 Jahre aufgibt. Das wird wahrscheinlich oft der Grund sein, wenn man die nachlassende Leistung seiner Batterie beklagt. Meilinger da bin ich aber erstaunt! :eek: Seit Jahren wird mir erklärt, dass Gel nicht für hohe Stromentnahmen (z.B. 150A für den Fön) geeignet sind und nun kann man sie an warmen Tagen für einen 4KW-Anlasser nutzen. :gruebel: @ meilinger ich bitte um die Definition "normales Ladegerät" Wenn es erst zukünftig das ideale LG gibt, wie konnten dann bis jetzt div. User mit div. LG/Batt-Kombinationen über Jahre hinweg glücklich sein. Besteht auch die Möglichkeit, dass das neue LG auch AGM und off. BS perfekt durchs Leben trägt? Sind dann die GEls vllt. nicht mehr im Vorteil? CTEK hat 8stufige LG, wird Ihres dann demnächst 11 oder vllt. sogar 17 Stufen haben? Die Welt steht auf dem Kopf??
Den chemischen/physikalischen Prozess müssen Sie mir mal erklären. Als Hersteller dürfte das ja keine Schwierreigkeit bereiten.
Da habe ich andere Informationen. Die max. 90% sollen sich auf die Ladung durch die Lima beziehen. Mein altes ungeregeltes Absaar Ladegerät lädt zwar laangsam; wenn ich es lange genug dranlasse, schafft es jedoch, dass der Säureheberschwimmer voll im grünen Bereich anzeigt. Hallo Freunde, ich habe schon gesagt, ich bin kein Ladegeräte - Spezialist. Ich kenne zwar alle Batterietechnologien in und auswendig, aber für die Ladetechnik gibt es Spezialisten. Was ich gesagt habe, habe ich denen nachgeplappert. Die wollen nämlich alles noch viel besser und immer noch besser machen. Habe ich auch nichts dagegen, aber nun habt keine Angst, dass Ihr irgendetwas falsch gemacht habt. Was man vor 3 Jahren über Laden gewußt hat, das gilt heute zum Teil nicht mehr. Aber auch vor 3 Jahren gab es Batterien, die uralt wurden. Wenn man aber diejenigen befragt, die solche uralten Batterien haben, was sie denn richtig oder falsch gemacht haben, dann spielt das Ladegerät schon immer ein wichtige Rolle. Cetek ist im Übrigen auch unter denen, die uns ein anderes Gerät bauen sollen. Auf Vorschläge warte ich. Das ideale Gerät haben sie aber auch nicht. Das Problem ist, dass auch die Gerätehersteller es immer allen Batterieherstellern recht machen wollen. Jeder hat seine eigenen Kennlinien und das bringt den Hersteller der Geräte schon ein wenig in Schwierigkeiten. Da muß man manchmal mit Kompromissen leben. Wir wollen natürlich auf keinen Fall, daß noch weitere Stufen zu den vorhandenen hinzu kommen. Wir streben ein Gerät an, wo nur die Nennkapazität der Batterie eingestellt werden muß und AUS und EIN. Mehr nicht. Wenn Ihr Euch mittlerweile durch Eure vielen Diskussionen zu halben Spezialisten entwickelt habt, dann bedenkt, dass es viel mehr Batteriekäufer gibt, die Null Ahnung haben und die nur ein und ausschalten wollen, mehr nicht. Hallo camperekarl, Du hast ja da die GELBatt gefunden. Richte Deinen Wunsch nach mehr Informationen dort hin. Du wirst Unterlagen bekommen. Meilinger Hallo biauwe, wenn Du schon einige Zeit hier im Forum bist, dann weißt Du, dass ich hier keine Werbung machen darf. Das will ich auch nicht und es kommt hinzu. Ich bin verpflichtet, keine Betriebsgeheimnisse preiszugeben. Deine Frage zielt aber in diese Richtung. Also tut mir Leid, kann ich nicht beantworten. Meilinger Hallo meilinger, Sie sagen, Sie haben keine Ahnung von LG, wissen aber, dass alle schlecht sind, außer das, das Sie demnächst verkaufen wollen. Wenn sie sagen, dass sie alles nachplappern, besteht auch die Gefahr, dass sie alles in einen Topf werfen und den Überblick verlieren, weil sie eben aufgrund von fehlender Kompetenz in diesem Bereich nicht punkten können. Das hier mancher an der Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen zweifeln, wird durch sowas nur noch verstärkt. CTEK macht wohl auch ihrer Meinung nach alles verkehrt, weil sie das ideale Gerät nicht haben. Wie kann man so etwas behaupten, wenn Sie sich mit der Materie nicht auskennen. In Ihrer Korrespondenz zum Hersteller sollte mittlerweile auch aufgefallen sein, dass die Firma CTEK und nicht Cetek heisst. Der ein oder andere mag Ihnen glauben wollen. Allerdings fehlt es hier wohl noch etwas an Glaubwürdigkeit :eek: Herr Meilinger, Sie sind am Zug Hallo ich-bins, Deine Art, wie Du andere Forumsmitglieder angreifst, gefällt mir nicht. Wenn alle wären, wie Du, dann gäbe es wohl kein Forum mehr. Es ist nicht der Sinn dieses Forums, andere schlecht zu machen. Es ist auch nicht sachlich und wenn Du mir mangelnde Kompetenz vorwirfst, dann grenzt das schon ein wenig an Beleidigung. Ich bin alt genug, um darüber hinwegzusehen, aber viele jüngere, unerfahrene trauen sich bei solcher Kritik sicher nicht mehr, Ihre Meinung zu sagen. Nimm bitte mal zur Kenntnis, dass ich nur 45 Jahr Batterietechnik hinter mir habe. Batterietechnik wohlgemerkt, nicht Ladegerätetechnik. Ich beschäftige Mitarbeiter, die als promovierte Fachleute bei sehr großen Batterieherstellern gearbeitet haben. Wir würden niemals behaupten, dass CETEK alles verkehrt macht. Das hast Du so verdreht, weil Du bei anderen nun als der große Schlaumeier gelten willst. CETEK versucht, allen Kunden gerecht zu werden und alle Kennlinien aller Hersteller unter einen Hut zu bekommen. Das wird zu kompliziert (aber nicht schlecht). Ich würde mir wünschen, dass Du Dich künftig Deiner Stimme enthältst - oder Deinen Stil änderst. Meilinger
Vorab, ich schreibe hier zu Banner, das könnte von mir aus auch jeder andere Name sein. Ich habe nun mal diese, kann aber nicht behaupten das die besser oder schlechter wie andere sind. Worüber ich immer wieder staune, wie lädt man eigentlich im echten Womo Einsatz (welcher ist das eigentlich genau???) seine Batt. perfekt nach "egal" welcher Kennlinie ? Das geht doch eh nur wenn die Batt, während dieser Zeit nicht anderweitig genutzt wird, was bei normalen Nutzern wohl höchstens in der Nichtheizperiode in der Schlafenszeit vorkommt. (und genau da gibt es für Freisteher eh keinen Lade-Strom da ja Nachts meist Dunkel) Sobald ich während der Ausgleich/Voll Ladung zwischendurch oder auch ständig immer mal wieder Kapazität gleichzeitig abfordere, ist doch jegliche Kennlinie für den "Allerwertesten". Meine Holde würde mir nen Vogel zeigen, wenn ich ihr erklären würde, "hallo Schatz setze Dich mal in die Sonne oder mache nen langen Spaziergang am besten bis Heute Abend, ich sage dann Bescheid wenn das Batt. Laden beendet ist" und wieder Verbraucher genutzt werden dürfen. Also bei uns findet echtes (Voll)Laden während der Nutzung wohl so gut wie nie statt. Ich versuche es seit Jahren derart auszugleichen, das ich die oBSV und (AGM seit letztem Jahr) mit höherer Ladespannung (bis 15V) "quäle", was bisher bei den oBSV recht gut funktioniert, (Wasserverlust wird 2x jährlich ergänzt) bei den AGM (Bosch S6) fehlt die längere Erfahrung, die waren schon drin und ich kenne deren Vorgeschichte nicht. [oBSV = offene Blei-Säure-Verbraucher-Batt] Also echte Batt. Pflege geht meiner Meinung nach nur in den Nutzungspausen, und die halten wir in der Season so gering und kurz wie möglich. Was ist richtig was ist falsch, wenn ich mir nur die Erklärungen/Empfehlungen eines Anbieters anschaue (zB.Banner), --> Link (wer lange Weile hat schaut sich mal die angeblichen Eigenschafften Einsatzgebiete der ganzen Sorten an) :mrgreen: ist dort die Running Bull AGM für Womos geeignet. Nicht die Running Bull EFB und auch nicht die Running Bull BackUp Nur wie bewertet denn Banner den Einsatz eine Womos überhaupt??? Womos haben Ladegeräte für Stromanschluß, unseres auch nur nutzen wir das überhaupt nicht mehr. Viel Fahren und kurz Stehen? Genau das passt bei mir nur teilweise. Und genau bei der Nutzung hatt man doch eh keine Stromprobleme. Ich Stehe oft auch viel (auch mal 6Wochenam Stück ohne Steckdose) und Fahre weniger, V/E dabei mit "Beiboot". Also "hoffe" ich, das die für Camping geeinete Energie Bull dem mehr entspricht, klappt bisher recht gut und wenn nichts mehr von Oben geht und nichts aus der Lima kommt, ist ja die BZ noch da. Also mein Grundsatz inzwischen zu Batt. Jedem seine und mir die meine Weil der Einsatz und die Bedingungen zwischen den Womofahrern, meist überhaupt nicht zu vergleichen sind, da hilft nur selber überlegen und probieren, und nach dem eigenen Gustus handeln. Wir fahren ja auch nicht alle den gleichen Aufbau oder das gleiche Fahrgestell. Und ... auch nicht die gleichen Partner :wink: G OW
Ist jetzt bestimmt ne blöde Frage, aber ich als Hersteller von ner Batt. sollte doch am besten Wissen, wie diese zu Laden ist. Das Ladegeräte Hersteller so universell wie möglich einen größtmöglichen Bereich von Batterien abdecken wollen, verwundert mich nicht. Wollen ja auch Verkaufen. Aber wie soll das eigentlich funktionieren bei dem inzwischen vorhandenen Wust an Batterietypen? Die einen spezialisieren immer mehr, die anderen sollen aber Versuchen zu Vereinfachen. :nixweiss: G OW
Hallo meilinger, vorbei - sorry - es tut mir leid, wenn mein - zugegebener Maßen - spitze Zunge Sie getroffen hat. Es lag mir fern, Ihnen mangelnde Kompetenz vorzuwerfen. Ich habe nur aufgenommen was Sie geschrieben haben. Zitat"ich habe schon gesagt, ich bin kein Ladegeräte - Spezialist. Ich kenne zwar alle Batterietechnologien in und auswendig, aber für die Ladetechnik gibt es Spezialisten. Was ich gesagt habe, habe ich denen nachgeplappert. ....." Das Nachplappern kommt mir halt halt etwas spanisch vor. Vllt. bin ich für Ihr Gefühl übers Ziel hinaus geschossen - dann sag ich nochmals sorry. Allerdings hätte ich auch gedacht, dass sie nun mit Fakten und nicht mit persönlichem Befinden antworten. Hallo ich-bins, ich bin nicht nachtragend. Ist schon o.k. Also machen wir weiter. Zu Deiner Erklärung, dass ich hier überhaupt teilnehme. Normalerweise bin ich von 7,00 Uhr morgens bis ca. 20,00 Uhr abends im Büro und habe viel zu tun. Da bleibt für solche Diskussionen kaum Zeit. Aber im Winter ist das etwas anders. Da läuft wenig und deshalb nehme ich immer mal wieder die Gelegenheit, um ein wenig mitzudiskutieren. Ich nehme für mich nicht in Anspruch, alles zu wissen. Wie jeder andere habe ich Schwächen und Stärken. Meine Stärken liegen bei Batterien, denn da war ich weltweit in einigen hundert Fabriken und zwar als Berater. Viele Batterien, die heute auf dem Markt sind, wurden von mir mit beeinflußt. Seit 16 Jahren produziere ich selbst Batterien, darf dafür hier aber keine Reklame machen. Das will ich auch nicht, aber es macht eben Spaß, manche falsche Meinung ein wenig gerade zu rücken und entscheiden, das muß am Ende ja jeder selbst, was er einsetzen will. Ich habe mir vor langer Zeit angewöhnt, auch falsche Ansichten zu akzeptieren und zuzusehen, wie jemand seine Erfahrungen macht. Letztlich kamen die meisten dann, waren ehrlich und gaben zu, dass sie mit ihrer Meinung daneben lagen. Ich ärgere mich auch über Batterietests, weil sie von neuen Batterien ausgehen. Es fehlt eigentlich ein Test, der nach 1 Jahr oder 2 Jahren Gebrauchsdauer gemacht wird. Genau wie der von Ladegeräten. Glaube mir, die Angaben von Herstellern werden niemals das eigene Produkt schlecht machen sondern immer im besten Licht zeigen. Aber ich schweife ab. Also zu den Ladegeräten. Ich weiß nicht, wie viel Hersteller es gibt. Wenn ich die kleinen mitzähle, sicher um die 100. Jeder hat natürlich das beste Gerät. Wenn ich also ein solches für uns aussuche, dann möchte ich mit so vielen Herstellern wie möglich reden. Das tue ich dann auch und da ist es genau so. Jeder ist immer besser als der andere. Schließlich muß man eine Auswahl von mindestens 20 Geräten selbst testen. Dafür haben wir Experten und selbst die sind sich nicht immer einig. Was soll ich also Euch allen erzählen ? Das beste ist, wir testen weiter und in 1 - 2 Jahren haben wir ein Gerät, von dem wir glauben, dass es das beste ist. Aber dann kommt wieder jemand, der alles infrage stellt, weil er bestimmte Probleme damit hat. Wer mir sagen kann, was wirklich optimal ist, den werde ich als Fachmann einstellen. Es ist wie beim Auto. Jeder hat das beste und schwört drauf. Nun aber ist erst einmal Schluß. Ich konzentriere mich auf wirklich dringende Fragen. Meilinger Hallo meilinger, Du kennst doch sicherlich den Megapulse. Bringt der was an einer 5 Jahre alten Exide GEL? Bringt das Ding überhaupt was? Vielen Dank! Freundlichen Reinhard
Richtig. So ging und geht's auch mir mit meinem 190er von 1987: Die erste Batterie hielt fast elf Jahre, und der Rest hat heute HU+AU problemlos bestanden. 8) Hallo Reinhard, ich zitiere hier einen früheren Arbeitskollegen, der Diplom Chemiker bei dem weltweit größen Batteriehersteller ist. Er sagte: ja das hilft, aber nur dem Hersteller, denn der will das Ding ja schließlich verkaufen. Meine persönliche Meinung ist aber etwas anderes Ich sage, es kommt auf die Batterietechnologie an. Dazu muß ich weiter ausholen. Es gibt drei Arten von Bleigittern, die Basis für die Batterieplatten sind: 1. gegossene Gitter mit sehr rauher Oberfläche 2. gestreckte Gitter mit absolut glatter Oberfläche 3. gepunchte Platten, gestanzt aus einem Bleiband mit sehr glatter Oberfläche. zu 1. Wenn in ein solches Gitter Bleioxidpaste eingestrichen (pastiert) wird, dann gibt es zwischen Gitter und Masse eine gute Verbindung. zu 2. Auf dieses Gitter pastierte Masse nimmt eine schlechte Verbindung zum Gitter auf zu 3. bei diesem Gitter verhält es sich wie unter 2. genannt. Verwendung: 1. gegossene Gitter werden in GEL-Batterien verwendet 2. gestreckte Gitter werden in Autobatterien und einigen Semitraktionsbatterien, auch AGM-Batterien verwendet 3. gepunchte Platten werden ausschließlich in Starterbatterien verwendet. Ich habe das jetzt immer so aufgezählt, damit deutlich wird, wie unterschiedlich die Batteriekonstruktion ist. Dazu kommt noch, dass es einige Hersteller gibt, die das so nicht einhalten, denn die unter 2 und 3 genannten Fertigungsverfahren sind sehr teuer und die können sich nur die allergrößten Hersteller leisten. Jetzt zum Problem: Bei der Entladung zieht Sulfat aus der Säure in die Platten. Beim Laden geht es wieder umgekehrt, Sulfat geht aus den Platten zurück in Säure. (Diesen Prozess kann man mit einem Aereometer messen). Wenn es aber zwischen der Masse und dem Gitter keine gute Verbindung gibt, dann bleibt in dem Spalt zwischen Gitter und Masse immer etwas Sulfat hängen. Das verdichtet sich, je tiefer die Batterie entladen wird und je länger es in diesem Zustand bleibt. Dieses Sulfat wird dann kristallin. Es bildet also ein Sperrschicht, die Strom daran hindert, über das Gitter in die Masse zu fließen oder umgekehrt von der Masse über das Gitter zum Pol. Das führt zum Abfall des Kaltstarts, zum Kapazitätsverlust und schließlich zum Totalausfall. Da hatte dann ein schlauer Erfinder die Idee, diese Schicht durch einen Stromstoß aufzubrechen . Es ist nichts anderes, als wenn man eine Glasschicht in Splitter zerschlägt. Das hilft zunächst, aber die Splitter werden nicht beseitigt. Sie bleiben dort wo sie sind und neues Sulfat verbindet sie nach einiger Nutzung wieder. Einfach gesagt, es klebt sie wieder zusammen. Der Prozess beginnt neu und in immer kürzerem Abstand. Vereinfacht gesagt. Es ist ein kurzfristiger Erfolg für Batterien, die gestreckte und gepunchte Gitter haben. Es wirkt nicht bei GEL-Batterien. Ich habe mir Mühe gegeben, kein Batteriechinesisch zu erklären sondern klar und verständlich. Ist mir das gelungen ? Meilinger
Hallo @thomas56, ich sage es ja ungern, aber auch die "Zeitdauer der Entnahme" sollte bei der Aussage eine Rolle spielen. Mein 144PS Diesel braucht im Winter gerade mal 2sec zum Anspringen. Wenn Frau oder Tochter die Haare föhnen dauert das ca. 30Min (pro Person) Also 4000W : 12V = 333A : 60sec = 5,5A x 5sec Anlassdauer = 27Ah für den Anlasser oder 150A x 30Min Föhnzeit = 75Ah für den Föhn der Frau, mit Tochter sind es 150Ah. Fazit: ohne Frau und Tochter kannst 5x ohne Probleme/Kommentare deinen Standplatz wechseln, mit Frau und Tochter macht der Gel Akku halt schlapp. (Grins) , Andreas
Geil Andreas :D :D :D :D Und ich habe Drei davon!!!! Hallo Andreas Glaube Du hast für 5min gerechnet. :mrgreen: 3 x 5s Starten und ne 100er so gut wie leer, würde mir dann doch etwas Angst machen. :oops: Glaue so passt es. Also 4000W : 12V = 333A : 60min = 5,5A : 60sec = 0,0925 x 5sec Anlassdauer = 0,4625Ah für den Anlasser Oder gleich 333A : 3600s x 5s Kurzfassung. Zum Glück habe ich nur eine Fönerin mit 1200W und auch wenn es mir manchmal so vorkommt wie 30min, schafft sie es meist unter 10min. :lach: G OW Hallo, meine Verbräuche habe ich im Griff, die Frau fönt in 5 Min. und die Kinder kommen nicht mehr mit. :mrgreen: Mir geht es um die angebliche Schädigung der Gel bei hohen entnahmen, was ist da anders als bei Blei/Säure?
Du müsstest eigentlich fragen was der Unterschied zwischen reinen Starter und reinen Verbraucher(Traktionsbatterien) ist. Unter anderen der Innenwiderstand. --> Link Und der ist bei den unmöglich vielen Bauarten (Mischarten) der heutzutage angebotenen Batterien schon fast fließend. Bei Deinen hatten wir doch schon festgestellt das laut Typenblatt diese auch für höhere Ströme nicht so schlecht sind. G OW
:twisted: :top:
Du hast vollkommen recht. Meinem Enkel sage ich auch immer "und was ist mit den Einheiten"? Andreas Macht nichts Andreas, die wichtige Grundaussage war ja trotzdem völlig richtig. G OW |
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