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Hallo ich bin Heinz Leo und habe eine Frage an die Fachleute, in diesem Forum. Ich habe mir einen WR mit 3000W/6000W gekauft, ja ich weiß der ist sehr groß, diesen würde ich gerne mit einer Sicherung vor dem Gerät Absichern. Da ich lieber auf Nummer sicher gehe habe ich mir diesen gekaut, der WR muss ja nicht immer am Limit laufen. Der WR wir in direkter nähe, 30cm , von den Batterien angeschlossen. Auf der suche wie groß die Sicherung sein soll, bin ich auf diese Formel gestoßen. 3000W : 12V : 0.85 (Wirkungsgrad) = 294 A Meine frage ist diese Formel Richtig ? Für mir währe das eine sehr große Sicherung. Ich bedanke mich schonmal im voraus für eure Fachlichen Antworten. Gruß Heinz Leo Den Wechselrichter brauchst Du nicht abzusichern. Der ist intern abgesichert. Aber die Zuleitungen solltest Du unbedingt absichern! Und da geht es dann um den Kabelquerschnitt. Welchen willst Du nehmen? Grüße Dirk
Moin, Jo, hab auch so einen Brummer... Deine Rechnung kommt schon hin, ohne nachgerechnet zu haben. Meinem hab ich 70mm2 Kabel spendiert auf 50cm Länge und eine 250A Sicherung. Da wird jetzt nix mehr warm. Die beiliegenden Kabel (2x16mm2 für jeden Pol) fand ich zu dünn, obwohl man mir versichert hat, dass das reicht... Gruß Thomas Hallo Dirk, ich hatte meinen vorigen WR mit 35mm2 Kabel angeschlossen. Diese würde ich auch für den neuen Nutzen. Gruß Heinz Leo Hallo Thomas, der WR bringt ja Spitze 6000W, dann währe das ja mal 2 , oder ? Gruß Leo
Aber wie lang ? I.A. sind diese Spitzenwerte nur für Bruchteile einer Sekunde. Das braucht man vielleicht bei sehr starken Motoren im Anlauf, was aber wohl nicht der übliche Verbraucher ist. RK Ich würde auch nur für die maximal zu erwartende Dauerlast die Kabel auslegen. Absichern würde ich bei der Kabellänge gar nicht. Es reicht wenn ausreichend mechanischer Schutz vorhanden ist. Wahrscheinlich reichen die beigelegten 2x2x16mm². Alles andere ist pures "Angsmaterial" (abgeleitet von Angsteisen - das nennt man am Bau das zusätzliche Eisen das der Statiker zusätzlich angibt weil er seinen eigenen Berechnungen nicht traut). Wer aber mit dünnen Kabeln nicht schlafen kann soll ruhig armdicke Kabel nehmen. Viel Spaß beim biegen und krimpen. Hubert
Dann 125A. Grüße Dirk Faustregel: Dauerleistung durch zehn, wären 300A. Kommt mit deiner Formel auch hin. Ob 250A oder 300A ist völlig egal, die Sicherung ist für den Kurzschlussfall und gehört direkt an den Pluspol der Batterie. Vorgeschrieben ist sie nicht, aber eine günstigere Feuerversicherung wirst du nicht finden. Die 35er Kabel sind bei der Länge in Ordnung, auf ordentliche Anschlüsse achten. Beim Probebetrieb darf da nichts warm werden. Gruss Manfred
Dann doch besser die 2x 16mm² wenn es ein WR ist der für 2 Kabel (4 Anschlüsse) vorgesehen ist. Hubert Hallo Manfred, welche Sicherungen würdest du nehmen ? Die Streifensicherung oder die Automatischen? Gruß Leo [quote="fschuen"]Faustregel: Dauerleistung durch zehn, wären 300A. Kommt mit deiner Formel auch hin. Ob 250A oder 300A ist völlig egal, die Sicherung ist für den Kurzschlussfall und gehört direkt an den Pluspol der Batterie. Vorgeschrieben ist sie nicht, aber eine günstigere Feuerversicherung wirst du nicht finden. Die 35er Kabel sind bei der Länge in Ordnung, auf ordentliche Anschlüsse achten. Beim Probebetrieb darf da nichts warm werden. Welche Sicherungen sind die besten?
Hallo Leo, ich hatte automatische drin, fand das prima weil gleich mit als Hauptschalter verwendet. ...bis ich das mal geprüft habe: Nennstrom der Sicherung 200A, geprüft mit 160A. Resultat: an den Kontakten hinten beinah die Finger verbrannt, wurde sauheiß. Kontaktierung selbst war OK mit Kabelschuhen usw. Jetzt haben die beiden Zuleitungen (die laufen parallel) je 150A, dazu gibt´s einen Nato-Knochen zum freischalten und eine 250A Hauptsicherung an der Batterie. Noch am Rande erwähnt: Früher parallel zur autom. Sicherung, heute parallel zum Nato-Knochen gibt´s noch eine Taste, der über einen 22 Ohm Widerstand die Eingangs-Kondensatoren des Wechselrichters erst mal langsam hochzieht; ein paar Sekunden vor Schalter auf ON den Taster drücken, nach Schalter ON die Taste wieder loslassen. Das BMS wird´s danken. Ansonsten fließt für sehr kurze Zeit ein theor. unendlich hoher Strom, da funkt´s gewaltig. Hallo Ginnes, ich habe nur 1 Zuleitung. Verstehe ich dich richtig, erst die 300A sicherung und dann noch den Nato Knochen? Die fette 250A Hauptsicherung ist direkt an der Batterie. Dann der Nato Knochen; danach geht´s bei mir in die Verteilung mit den einzelnen Geräteanschlüssen (über den EBL). Von dort aus dann auch an den Wechselrichter: 2 Masse- und 2 Pluskabel, die sind jeweils mit 150A abgesichert. Übrigens sind auch diverse Ladequellen dort angeschlossen. Führt dann dazu, daß bei Hauptschalter AUS trotzdem Strom im System ist, sofern Solaranlage oder Booster aktiv sind. Wenn ich wirklich den kompletten Saft im System abdrehen will muß ich also: Hauptschalter aus, Solarlader aus (da sind die Panels über DC-Sicherungsautomaten abschaltbar) und Motor aus. Dessen sollte man sich bewußt sein für den Fall der Fälle.
Schmelzsicherungen. Ich nehm ANL, diese Würfelsicherungen gehen genauso. Kosten fast nichts und meistens braucht man sie eh nie. Ich klebe immer eine zweite als Ersatz daneben. Mit den automatischen hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, die lösen gern weit unter Nennstrom aus. Gruss Manfred Der vorige WR war direkt an den Batterien angeschlossen und dann ging es ins Haupt System. Ohne sicherung an denn Batterien. Ich habe mir wohl einen Schalter eingebaut den ich vom Innenraum betätigen konnte um den WR komplett aufzuschalten. Und so würde ich es gerne wieder machen. Hallo zusammen, ich habe noch eine frage. Ich habe heute meinen Wechselrichter erhalten, Solartronic 3000W / 6000w. Ich habe hier im Forum denn Chat gelesen in dem die Erdung mit einem WR besprochen wurde. An meinem ist auf der Ausgangs Seite, 2 Steckdosen , die Erungsschraube. Muss ich diese mit dem Wohnmobil Chassi verbinden oder nicht ? Vielen Dank für eure guten und hilfreichen Antworten. Gruß Leo
Sorry, einfach anschließen und "das tut schon" iss nich. Auch ein RCD (FI) ist vorgeschrieben. Guter Rat: Lass besser einen Fachmann ran. Ein FI ist im Haupt Stromschrank in der Heckgarge. Hier in Aachen kenne ich keinen,privaten Fachmann.
Der funktioniert nicht mit dem Wechselrichter, Du brauchst einen separaten.
Wäre das so, wär ein RCD im WR eingebaut. Ist nicht vorgeschrieben, noch nicht mal sinnvoll, funktioniert nämlich nicht. Den Masseanschluss solltest du mit dem Chassis verbinden, wenn nicht sowieso schon eine Verbindung besteht (weil du zB den WR direkt an die Sitzkonsole schraubst). Gruss Manfred
Bei derlei gefährlichen Dingen wie Hochspannung ist es sinnvoll nur dann Weißheiten von sich zu geben, wenn man sich wirklich absolut sicher ist. Ein Wechselrichter kann nur dann ohne RCD (FI) betrieben werden, wenn absolut sichergestellt ist: nur 1 Steckdose, nur 1 Verbraucher, nix mit Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen usw. Und wer kann das zweifelsfrei wissen/nachweisen? Keiner. Ansonsten: RCD hinter dem Wechselrichter ist Pflicht. Aber Du hast recht: er funktioniert nicht. Nämlich dann, wenn er ohne Fachwissen einfach dazwischen gehängt wird wie man das zuhause machen würde. Deswegen nochmal: Finger weg, Fachmann machen lassen! Sorry wenn das hochnäßig klingen sollte: ich werde einem Laien hier keine Anleitung für einen korrekten sekundärseitigen Einbau eines Wechselrichters gehen, sonst hänge ich rechtlich mit drin. Ein Fachmann macht das, ein Fachmann prüft das & gibt das frei.
Richtig gemacht funktioniert er, das wurde im Forum schon von Anwendern messtechnisch erfasst. Der Wechselrichter erzeugt ein eigenes Stromnetz, dass den gleichen Strukturen folgt, wie ein Landstromnetz. Dass die Hersteller von Haus aus keinen RCD in ihre Geräte einbauen, liegt daran, dass er nicht gebraucht wird, wenn man nur die integrierte(n) Steckdose(n) verwendet. Erst wenn man die im Fahrzeug verteilten Steckdosen damit einspeist, ist der RCD vorgeschrieben. Gute WR-Hersteller stellen dies in ihren Dokumentationen da. Ein weiterer Punkt, warum Hersteller keinen RCD ab Werk in ihre Geräte verbauen, ist ein wirtschaftlicher, denn der RCD kostet gutes Geld.
Danke für deinen Beitrag!! Ich wollte nicht schon wieder die Feder zücken. Es ist sowieso sinnlos manchen Schreibern zu antworten, die behaupten immer wieder das Gleiche, egal was man messtechnisch, elektrisch oder durch einfache Versuche nachweist. Gruß Andreas |
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