Danke für eure Ratschläge

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Hat jemand mit dieser Flachantenne Erfahrung - es geht nicht um den Preis sondern um die universelle Verwendung unabhängig von irgendwelchen störenden Bäumen oder sonstigen Begebenheiten . Danke für eure Ratschläge ![]() Ich hatte mir solche Sat-Anlage auf meine Gartenlaube gesetzt. Zur Tarnung - musste ja keiner unbedingt sofort sehen - habe ich die Fläche mit einem "Solar Panel" Aufkleber versehen. Ausrichtung und Empfang waren einfach, bzw. Gut. Ich hatte ein sehr langes Kabel angeschlossen weil der Aufstellort des Fernsehers flexibel sein sollte. Bin auch dem Thema Flachantenne dran. Die nehmen halt einfach weniger Platz im Camper weg als eine Schüssel. Konkret empfehle ich dir, mal deine Frage bei den Käufern im großen Fluss zu stellen, von wo du auch das Foto her hast. Da bekommst du dann Antworten von denen, welche diese Antenne nutzen. Im übrigen kannst du das auch bei allen Flachantennen dort nachlesen, was die Käufer so alles für Erfahrungen gemacht haben. Aber grundsätzlich ist es so, dass die Größe der Antenne die Reserven bei schlechtem Wetter und Bäumen bestimmt. Bis zu einer gewissen Grenze natürlich. Und da haben die Flachantennen einfach das Nachsehen. Die Qualität des LNB spielt da erst die zweite Geige. Es gibt zwar Unterschiede in der Qualität aber die sind meines Erachtens marginal. Auch die Qualität des Empfängers spielt noch eine Rolle. Aber das Fass mach ich nicht auch noch auf. Da gibt es einschlägige Foren zum Thema. Ich bin aus meinen Zeiten als Dauercamper noch in Besitz einer hochwertigen ovalen Aluschüssel mit 80 cm. Alu weil nicht korrosivanfällig und auch Leichtbau. Der LNB ist auch kein Billigteil. Das System wird wohl wieder zum Einsatz kommen. Der größere Platzbedarf im Vergleich zur Flachantenne ist wohl eher gefühlt und das kleinere Problem. Nochmal: Die Größe der Antenne ist der entscheidende Faktor. Das wird dir jeder Fachmann bestätigen! :top:
Diese Flachantenne haben viele bereits auf dem Wohnmobil als Snipe V1 ... 4. Meine Snipe V3 hat bis Gibraltar keine Empfangsprobleme, allerdings wird sie da automatisch ausgerichtet. Wie das alles mit Hand geht ... :P
Ist das wirklich so ... die Blechschüssel reflektiert das Signal in den LNB, was vorn, der kleine Trichter mit zwei kleinen Stäbchen drin, deine Antenne ist. Eine Flachantenne hat viele solcher Antennen, verteilt auf seiner Fläche! Hier mal ein Test von Sat-Antennen, ganz vorn die Flachantennen: --> Link Ich hatte damals auf dem Wohnwagen eine 40mal 40cm Flachantenne. Die Stand einer 60cm Schüssel von der Empfangsleistungs her in nichts nach. Das manuelle Ausrichten geht mit einem Kompass ( App) und einem Satfinder genauso genau wie automatisch. Ich habe das zu T4 Zeiten mit einer 30cm Schüssel regelmäßig gemacht.Man braucht halt Geduld. Habe eine solche Antenne beim Wohnwagen in Gebrauch gehabt, und war sehr zufrieden. Ausrichten war kein Problem und der Empfang war besser, als mit der 60er Parabolantenne, die ich vorher benutzt habe.
Hallo Olli, leider hält sich die Mär von der Sat-Schüssel als Top -Antenne. Sie ist billig und einfach in der Herstellung und hat als Parabolspiegel, mit mittigen LNB, ca. 80-90 % Wirkungsgrad. Der wird aber nicht verwendet, weil er im Winter sich mit Schnee befüllt. 8) Verbreitet ist die Offsetschüssel, der LNB ist unten angebracht und die Antenne steht steiler. Aber da ist der Wirkungsgrad nur ca. 70 % :eek: Hier eine Markenfirma, mit korrekten Angaben bei Sat-Antennen (nach unten scrollen) : --> Link Hallo, habe diese Antenne in der Dual-Version auf dem Haus montiert und bin sehr zufrieden. Einziges Problem bisher war mal feuchter pappiger Schnee, der auf der Antenne liegenblieb und damit den Empfang verhinderte. Viele Grüße Thomas
Meine ging auch in Bergen(N) noch einwandfrei. Allerdings war der erste Spiegel(V1) wohl undicht und hat Wasser gezogen. Ich hab sie mal aufgemacht und etwa ein Schnapsglas Wasser entfernt. Danach ging sie wieder. Beim nächsten Mal war es schlimmer und ich habe die Antenne auf eine wie im Bild getauscht. Montagelöcher identisch. Nur spinnt nach anfänglichem Erfolg inzwischen die Ausrichteelektronik. RK Danke für eure Ausführungen - ich nehme an das ganze muss erst an den Fernseher mit SAT Receiver angeschlossen werden - der Sucher braucht ja von irgendwoher Strom für seine Bemühungen ? Der Satfinder ist ein Messgerät für die Empfangsstärke des Signals und muss mit dem einen Anschluss in Richtung Sat-Antenne und dem anderen in Richtung Receiver oder Fernseher angeschlossen werden. Man braucht also zwei Kabel, kurz und lang. Receiver / Fernseher dann einschalten. Grobe Ausrichtung der Antenne nach Augenmaß zum Wunsch-Satelliten kann man mit einer Satfinder-App vornehmen, z.B. Satfinder Lite. Wenn man das einigermaßen gut gemacht hat, sollte das Messgerät einen Ausschlag anzeigen und es sollte ein Ton zu hören sein. Regler am Gerät dann kleiner einstellen (= Ton etwas leiser) und durch horizontales Drehen der Antenne versuchen, ein stärkeres Signal zu erreichen. Position horizontal dann fixieren. Anschließend auf dem gleichen Weg vertikal die beste Position ermitteln. Das sollte für einen guten Empfang dann schon ausreichen. Für einen sehr guten Empfang kann man dann auch noch die Antenne selbst leicht schräg stellen. Viel Erfolg! Thomas
Das kurze Kabel ist oft schon beim Sucher dabei. Je nach Typ muß man den auch nachher aus der Leitung entfernen, weil er keinen Dauerbetrieb erlaubt (wird zu heiß, BA anschauen). Wobei man das wegen Diebstahl oder Witterung sowieso machen würde. RK
Ist keine Mär! Die Hersteller lügen, dass sich die Balken biegen. Guckst du!: --> Link Ich habe jetzt nicht behauptet, dass man mit einer Flachantenne nix sieht. Aber aber ab 60 cm sind die Offset definitiv die bessere Wahl. Ist im o.a. Beitrag auch erklärt. Oder warum gibt es keine Flachantennen über die bekannten 50 cm? Richtig! Bringt nix! ;D Meine Erfahrungen bisher: - Kathrein BAS60 Planar auf meiner Izola - 80cm Blechspiegel mit gutem LNB am WoWa - 60cm Blechspiegel auf meinem LMC Die Planarantenne von Kathrein hatte schon dann den Empfang eingestellt, wenn die dunklen Gewitterwolken schon am Horizont nur zu sehen waren. Die Empfangsqualität war mäßig bis normal, damals dachte ich das müsste so sein :roll: Dann baute ich nach dem Umstieg auf WoWa-Dauercamping eine 80cm Schüssel NoName Baumarkt zusammen und siehe da: Selbst wenn das Gewitter schon rumrumste hatte ich noch Empfang, erst wenn die statisch aufgeladenen Wolken voll in Empfangsrichtung Süden standen war fini, Ende, nix und nada. Jetzt habe ich eine 60cm Schüssel auf dem LMC, Aussetzer gibt es nur bei Starkwind wenn die Schüssel flattert, oder eben wie beim stationären 80cm Blechstück bei starkem Gewitter. Physikalisch ist es ja so, dass die 60'er Parabolschüssel das Empfangssignal einer Fläche von grob (r²*Π) ~2700-2800cm²(!!) auf die eine(!) winzige Empfangsantennenstruktur H/V im LNB fokussiert, das ergibt einen guten Empfangspegel direkt auf den beiden Antennchen. Bei einer Planartantenne steht jedes kleine GHz-Antennchen für sich selbst da, die Empfangsfläche (50*50cm = 2500cm²) und somit die aktiv aufgenommene Strahlungsenergie ist bedeutend kleiner als bei Schüsseln, da zwischen den Antennchen nochmals reichlich "Luft" ist, und somit die Strahlungsenergie der Lücken nicht von den Antennchen aufgenommen wird. Bei einer Planarstruktur wird für den Empfang also massiv mit aktiven Verstärkerstufen nachgeholfen, aber jeder Verstärker verschlechtert das S/N-Ratio (Rauschabstand), da die Verstärker, wie soll es anders sein, eben AUCH das Rauschen mit verstärken! Die Literatur gibt her, dass eine BAS60, das maximale Flächenmaß für Planarantennen ist grob 50x50cm (größere bringen nichts mehr), ungefähr mit einer 40cm Parabolantenne (~1200cm²) vergleichbar ist - im WoMo-Sektor werden z.Z. aber als Basisgrößen 60cm Spiegel verbaut. Somit ist ein WoMo-SAT-Spiegel einer SAT-Planarantenne im Bereich Empfangsstärke in Zusammenhang mit dem S/N-Ratio (Signal-/Rauschabstand, je größer je besser!) überlegen. Und eingeklappt sind die heute auch nicht mehr voluminöser als Flachantennen. Mein Fazit: Spieglein Spieglein auf dem Dach ... :mrgreen:
Meine Snipe hatte nicht mal hoch im Norden von Schottland bei gemessenen Böen von 60-80km/h Aussetzer, als das ganze Womo gewackelt hat.
Durch den Offset noch etwas weniger.
Soviel Luft ist da nicht dazwischen.
Evt. hat sich die Technik weiterentwickelt ?
Dafür ist die Technik etwas aufwendiger und fragiler. RK Moin, evtl sollte auch der Einsatzort bedacht werden. Da ich die 6 Wintermonate im Süden verbringe, droht mit mehr Wind als Regen und Gewitter. Daher bin ich mit einer Flachantenne gut ausgestattet. Zu beachten wäre auch für die Sat-Anlagen die (erlaubte) Windlast. Bei "Scheiss" Wetter sitzt man meist drin und schaut TV. Die bei Starkwind (Sturm) auftretenden Kräfte sind nicht zu unterschätzen - siehe Markise. "Alden" empfiehlt folgende Windstärken zu beachten - andere Hersteller habe ich nicht gefunden. Dürfte aber nicht viel anders sein - Physik ist nun mal so..... ![]()
Doch. Du übersiehst, dass in jedem der kleinen Quadrate nur eine eine kleine Zentimeter lange Antenne sitzt .. OK, zwei, eine für horizontal und eine für vertikale Ausrichtung. ;D Es findet keine Bündelung der einfallenden Strahlung statt. Was helfen würde, wäre ein Yagi-Anordnung mit Direktoren und Reflektoren, aber dann wiederum würde die Planarantenne zu dick. Ich habe genau so eine Antenne und bin damit sehr zufrieden. Während der Fahrt ist die Antenne platzsparend im Gaskasten untergebracht. Auf dem Dach habe ich eine Stativschnellkupplung aus dem Fotobereich montiert (Manfrotto). An der Antenne das passende Gegenstück. So brauche ich nur die Antenne durch das Miniheki auf das Dach legen, einstecken, mit SatFinder die Empfangsstärke optimieren, mit Schraube fixieren und gut. Klar dürfen keine Bäume und Berge im Weg sein, das gilt aber für alle Antennen. Ich verwende Antennensteckverbinder, die sich einfach stecken lassen. Entsprechende Adapter fest an dem Messgerät (Google: adapter iec f ). Die Satelliten F Stecker sind nur geeignet zur Festinstallation. Vor Abfahrt muß man nur dran denken die Antenne wieder abzubauen ;). Gruß, Utz
Ganz so ist das ja nicht ... :lach: Die Flachantennen nutzen Interferenz, um das empfangene Signal zu verstärken. Eine Interferenz tritt auf, wenn sich zwei kohärente Wellen überlagern, sodass sich ihre Amplituden addieren. Daran erkennt man auch das Problem der Flachantennen, jede dieser kleinen Antennen muss vom LNB (H/V Umschaltung) leitungsmäßig gleich weit entfernt sein! Nimm mal ein Blatt Papier und versuche sowas zu zeichnen ... Hat man das Problem gelöst, überlagern sich die eingehenden Signalwellen, wodurch das Satellitensignal verstärkt wird. Selfsat hat da das beste Design.
Moin, das hört sich ja interessant an. Wie hast du den die Kupplung auf dem Dach befestigt? Geschraubt? Geklebt? Hast du vielleicht Bilder? Wäre super! Lieben Dank :ja: Wer noch Zweifel an der Empfangsqualität von Flachantennen hat sollte sich mal die neue Snipe Platinum ansehen. Nur ein paar Zentimeter größer als die bekannten Snipe 4 Antennen aber hoher Empfangsgewinn dank neuer Technik und die Steuerung geht jetzt über APP oder mit Fernbedienung, kein großer Steuerkasten mehr Innen erforderlich, nur 1 Kabel. Ich werde meine Oyster jetzt wohl abbauen und zu dieser Antenne umsteigen. Die Oyster ist einfach zu windempfindlich an der See und bei mir schon wieder defekt. [quote="DieselMitch"..........Die Planarantenne von Kathrein hatte schon dann den Empfang eingestellt, wenn die dunklen Gewitterwolken schon am Horizont nur zu sehen waren. Die Empfangsqualität war mäßig bis normal, damals dachte ich das müsste so sein [/quote] Eine sehr gute und verständliche Darstellung!! Dafür ein Pünktchen Gruß Andreas
Hey, ich bin gerade neu im Forum und Grüße euch. Wir haben vor zwei Jahren ein gebrauchtes WOMO gekauft, wo auch eine Selfsat Antenne installiert ist. Da die Plastik-Abdeckung der Antenne wohl irgendwie gesprungen und sich wahrscheinlich während der letzten Fahrt gelöst hat, beschäftige ich mich auch mit diesem Thema. Bei den Bewertungen einer solchen Antenne im Handel hat das auch jemand negativ angemerkt, dass die Plastikabdeckung derAntenne an den Seiten nicht gut verarbeitet wäre. Wenn ich den Kommentar wiederfinde, kann ich den Link dazu posten. Aufgrund dessen werde ich mich wohl für eine andere entscheiden. Kann jemand etwas zur Kathrein-BAS-66 sagen? Oder zurMegasat Profi Line II D1 Flachantenne Single LNB? Erst einmal Danke.
Hey, ich bin gerade neu im Forum und Grüße euch. Wir haben vor zwei Jahren ein gebrauchtes WOMO Fiat Ducato mit Leyca Aufbau gekauft, wo auch eine Selfsat Antenne installiert ist. Da die Plastik-Abdeckung der Antenne wohl irgendwie gesprungen und sich wahrscheinlich während der letzten Fahrt gelöst hat, beschäftige ich mich auch mit diesem Thema. Bei den Bewertungen einer solchen Antenne im Handel hat das auch jemand negativ angemerkt, dass die Plastikabdeckung dieser Antenne an den Seiten nicht gut verarbeitet wäre und auch gesprungen ist. Aufgrund dessen werde ich mich wohl für eine andere entscheiden. Kann jemand etwas zur Kathrein-BAS-66 sagen? Oder zurMegasat Profi Line II D1 Flachantenne Single LNB? Erst einmal Danke. Euer Weserwomo Hallo, meine Wohnmobilwerkstatt weigerte sich, wie schon früher beim Eura, die oben gezeigte Antenne oder überhaupt eine Antenne dieser Firma aufzukleben. Es gäbe zu viele Probleme damit. Bei starkem Wind sind eigentlich nur die Antennen in einer Halbkuppel ( Dome) geschützt. Da es aus Platzgründen aber Teilspiegel sind, ist der Wirkungsgrad vermutlich auch nicht so groß. Bei mittlerer Windstärke können auch die mit Lochblech ausgestatteten Spiegel aufgerichtet bleiben (Fa. Alden). Eine mehrfach gestockte Dipolzeile verbraucht natürlich weniger Platz, als ein Spiegel. Aber ob der Wirkungsgrad gleich ist, müsste ich erst nachrechnen. |
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