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Hallo, ich wollte mal rumhorchen ob jemand von den Lifepo4 "Jüngern" :D schon einmal einen Puferspeicher für die Solaranlage auf dem Hausdach angedacht o. evt. schon umgesetzt hat. Also z.B. 2x 24V Bely 24V Lifepo4 Fertigakkus mit entsprechendem Wechselrichter? Freue mich über Input was Ihr darüber denkt. VG Alf Das gibt es doch schon fertig. Die heutzutage verbauten Batterien in Häusern sind vielfach LiFePO. Hallo, soory, aber ich verstehe Deine Antwort nicht. Das solche Batteriespeicher fertig gibt (die aktuell ALLE nicht lieferbar sind) ist mir bewuss, danach hatte ich auch nicht gefragt ! Angedacht schon. Das Problem ist das abgeschlossene System; der Wechselrichter arbeitet nur mit "eigenen" Batterien zusammen und die Steuerung entzieht sich auch ggfs dem Anwender. Die Alternative wäre eine Pufferung der Panels vor dem WR. Abgesehen von der Legalität ist das nicht ganz einfach zu steuern. Ausserdem braucht es Batterien im Bereich der Panelspannung und auch entsprechendes Balancing. Das ist vielleicht ein interessantes Projekt für LFP- oder LTO-Einzelzellen, aber sicher nicht für Fertigbatterien. Gruss Manfred
Dem WR ist es eigentlich egal, woher die Spannung kommt. Dafür gibt es ja Hybrid-WR, die das Management in Verbindung eines Smart-Meter übernehmen. Es gibt ja auch jede Menge YT-Videos mit Selbstbau-Akkus. Warum sollte das nicht Legal sein? Grüße Die Solaranlage lädt über einen Victron Regler in die Batterie. Victron Regler aus dem Camping Bereich. Dann von der Batterie mit einem Victron DC/DC (Orion) die Spannung aus der Batterie auf de Spannung heben, die der Einspeise-WR (zB Hoymiles 600) erwartet. Diesen dann ans Netz. Nur so als fixe Idee. Nachtrag: Die dazwischen liegende LiFePo ist egal, muss nur zum Lader passen.
Manfred meint bestimmt die Balkonkraftwerke bis 600 Watt Genehmigungsfrei. Alles andere muss entsprechend angemeldet werden. Bei meiner Idee müsste das gehen, denn der WR nach der Batterie ist für Balkonkraftwerke zugelassen (der von mir genannte). In der Praxis also das BKW aufbauen, melden beim Marktstammregister und dem Netzbetreiber, dann die Batterie dazwischen nehmen. Aus Sicht des Netzbetriebs ist ja sichergestellt, dass nicht mehr als 600 W kommen, das begrenzt der WR. Wie reagiert eigendlich ein MPPT Solarregler auf eine feste Eingangsspannung, wenn man ihn Eingangsseitig an eine Batterie klemmt? Oder willst du den Balkonwechselrichter öffnen und die Batterie hinter seinen internen Solarregler anschließen?
Ich würde den Aufwand bei 600W dann aber doch in Frage stellen. Bei 600W Ertrag (theoretisch) ist üblicherweise deine Grundlast gedeckt und da bleibt nur wenig Überschuss zum Laden der Batterie.....am Abend, steigt die Last dann üblicherweise und der Akku ist auch relativ schnell leer, bzw. hat wahrscheinlich so viel Kapazität, dass der WR die Batterie nie leer bekommt. Also das würde ich nochmal überdenken.
Davon ist doch nirgends die Rede. Der SR-lädt die Batterie und die Batterie speist "in der Nacht" dann den WR. Grüße Grundlast bei unserem Haus ca. 250 W. Der Rest verpufft, da unser BKW nicht einspeist. 600 W in der Spitze bringt der aktuelle WR im Juni/Juli häufiger bei rd. 800 W Modulleistung. Der Gedanke wäre eher, nicht mehr für 8 Stunden die Grundlast zu decken, sondern die Batterie zu laden. Die mag dann über 16 Stunden Abend/Nacht/Morgen die Grundlast bedienen. Die Spitzen kommen aus dem Netz. Dazu noch ein kleines BKW für die Grundlast tagsüber. Das Ganze ist aber nur eine nicht gerechnete Idee. Auch wäre zu probieren, ob der WR mit einer konstanten Spannung aus der Batterie klarkommt. Insoweit hier nur Ideenstatus.
Dann kommst du halt in die Genehigungs- bzw. Anmeldepflicht.
In den Tech. Daten sollte eine Eingangsspannung angegeben sein. Die muss in diesem Bereich nicht schwanken. :-) Grüße
Idee ist nicht schlecht, aber wenn ich mir YT Videos anschaue, dann ist das ca. nach 3-5 Jahren amortisiert…. Sprich Regler und solarplatte …… ohne Batterie Ich würde mich zum Thema „rechnet sich“ erst mal weiter informieren. Mein Nachbar hat sich solarthermie installieren lassen aus Überzeugung für die Umwelt. Nach meiner Rechnung für Warmwasser Erzeugung (anstelle von Durchlauferhitzer)müsste ich ca. 300 Jahre alt werden, bis ich die Investitionen wieder heraus bekomme. :lol:
Dann ist entweder die Anlage exorbitant teuer oder du duschst zu selten. ;-) Eine solche Anlage rechnet sich tatsächlich nicht innerhalb von wenigen Jahren, aber sicherlich nicht erst nach 300 Jahren. :-) Grüße Nach meiner letzten Kalkulation ungefähr vor einem Jahr kam ich auf eine amortisierung für eine Balkonanlage (Komplettset + Schrägdachbefestigung) nach 8-10 Jahren. Angenommen der Strompreis verdoppelt sich wäre nach 4-5 Jahren die Anlage bezahlt. Weit gefehlt: Eine kurze Suche im Internet zeigt dass die meisten Anlagen zur Zeit nicht lieferbar sind oder im Vergleich zu vor einem Jahr jetzt 70% mehr kosten. :( Die Pufferbatterie wäre aufgrund des geringen Überschusses der Solaranlage meiner Meinung nach nie wirtschaftlich. Auch nicht ökologisch bei Berücksichtigung des Resourcenverbrauchs (Herstellung und Transport der Batterie) da sie ja nur in den Sommermonaten sinnvoll arbeitet. Hubert ...das muß man unter dem Aspekt "Dienst für die Allgemeinheit" verbuchen. Selbst wenn man selber wegen der langen Laufzeit der Amortisationsphase keinen finanziellen Gewinn mehr aus dem System schöpfen kann...wird eben der Nachfolge-Besitzer in den Genuß kommen...und das könnten deine Kinder sein. Die Gesellschaft profitiert davon sowieso...weil jedes Gramm Gas, das nicht für die Stromproduktion verwendet werden muß, dort sinnvoll einsetzen werden kann, wo ein Umschwenken auf eine andere Energieart so kurzfristig nicht möglich ist. Wir heizen unsere beiden Bäder jetzt in der Übergangszeit punktuell mit selbstgemachtem Solarstrom...da kommen täglich keine 2kW/h zusammen..stattdessen muß aber die Zentralheizung nicht ihr per wertvollem Gas verlustreich erwärmtes Kesselwasser nur wegen der Badheizkörper durch's ganze Haus pumpen. Das würde sich vermutlich selbst bei gekauftem Strom mittlerweile rechnen...mit in Eigenverantwortung auf 100% erhöhtem Solarstrom-Anteil wird aber auf jeden Fall kein Gas mehr dafür verheizt...und kann stattdessen für die Nutzung der Heizung im Winter vorerst in die Gasspeicher fliessen...so mußt du möglicherweise Heiligabend nicht frieren, weil ich meine Bäder derzeit uneigennützig mit eigenem Solarstrom heize...voila :-) Ehrlicherweise muß ich allerdings zugeben, dass meine BKWs das "Netz" als Puffer benutzen, weil mein analoger Zähler über keine Rücklaufsperre verfügt...und ich den meinem Anbieter damit "zurückgegebenen" Strom bei Bedarf wiederhole...um Gas zu sparen...quasi ein "Cloud"-Modell. Es ist an der Zeit neue Wege zu legalisieren...bei dem klassischen Modell der "Strom-Cloud" verdient nur einer, nämlich der Anbieter derselben. Da muß man dann für den Dienst an der Allgemeinheit aus Idealismus nicht nur seine eigenen Investitionen "abschreiben"...sondern auch noch das eigentlich pfiffige Geschäftsmodell eines Investors mitfinanzieren...so wird das nix mit der Energiewende. Gruß, Uwe. Hi, ziemlich seltsame Diskussion hier, mir ging es eigentlich nur um die technischen Fragen und nicht um Wirtschaftlichkeit o.ä. ... und von Balkon-Kraftwerk war auch nicht die Rede ... :roll: VG Alf
Hallo Alf, Du freust dich ja gar nicht. :wink: Beschreibe doch mal Deine vorhandene Solaranlage und was Du genau damit vor hast. Formuliere bitte etwas genauer "entsprechender Wechselrichter" und Deine technischen Fragen :?: ..... dann sollten wohl die richtigen Antworten kommen. :ja: Ok, also dann mal die Details: Vorhandene Anlage: Anlage aus dem Jahr 2011 mit Eigenverbrauchsregleung 5,78 kWp auf 2 Strängen mit einem SMA 300 TL-20 evt. geplante Erweiterung: 1,3 bia 2,2 kWp auf Nebengebäuden entweder mit eigenem Wechselrichter o. den vorhandenen tauschen zusätzlich als Idee 2 o. 4 Lifepo4 Fertigakkus als Bufferspeicher er würde also folgende Wechselrichter benötigen 1. neuer kleiner Hybridwechselrichter (max. 2200W DC Leistung) mit Batteriepufferfunktion und 48V Batterie-Eingäng, 1 Mpp.Tracker 2. neuer großer Hybridwechselrichter (max ca. 7500W DC Leistung) ebenso mit Batteriepufferfunktion und 48V Batterie-Eingäng, 3 Mpp.Tracker Das das ganze Thema dann (eigentlich ;D ) anmeldepflichtig wird ist klar! Danke und Gruss Alf Ich meinte auch nicht die Balkondinger, sondern die Möglichkeit, auf eigene Faust bei vorhandener und genehmigter Anlage einen Puffer zwischen Panel und WR zu hängen, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Gruss Manfred
Hallo Alf, schau mal hier --> Link oder hier --> Link da wirst du bestimmt einiges darüber erfahren können.
Hallo Alf Bei mir dient ein selbst gebauter 48 V Akku aus 16 x 280 Ah Eve Zellen als Pufferspeicher. Eingebaut ist er in ein DIY Server Rack Gehäuse von Seplos. --> Link Da ist das BMS direkt dabei, das über das Pylontech Protokoll mit dem Wechselrichter kommuniziert. Bei mir ist das ein Victron Multiplus II. Mit freundlichen Grüßen Thomas |
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