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Hallo, eins vorneweg: es ist alles dicht und trocken :ja:
Im Dach war schon lange innen ein kleiner, kaum sichtbarer Riß an einer Ecke der Dachluke. Kürzlich habe ich festgestellt, daß dieser Riß deutlich größer geworden ist. Um die Ursache zu finden, habe ich vorgestern (es war knackig warm) den Rahmen der Dachluke mal abgeschraubt. Dabei habe ich festgestellt, daß inzwischen Risse an drei der vier Ecken entstanden sind.
Hier ist der größte Riss, der als erster kaum zu sehen war. Es sieht aus, als ob sich die Verbindung zwischen der Querlatte und der Rahmenlatte gelöst hat.
Die Frage ist, warum? Zwei Antworten kommen in Frage: 1. Ich bin auf dem Dach herumgelaufen. 2. Das Dach hat sich durch die große Hitze ausgedehnt und nach oben gewölbt.
Ich tendiere zu 2, da sich das Dach und die Seitenwände innen auseinandergezogen haben. Läge es an zu großer Belastung des Daches (1.), müsste es sich ja nach unten durchgebogen haben.
Das Dach besteht aus einem 3,5cm dicken Sandwich Alu-Styropor-Holz, und ist mit Holzlattung verleimt. Meine Theorie: Wenn sich das Alu also in der Hitze ausdehnt, muß das restliche Sandwichmaterial irgendwie mitgehen. Das Dach wölbt sich also nach oben. Wenn dann noch an der schwächsten Stelle (Loch für Dachluke) die Lattenverbindungen aufgehen, muß ja die dünne Deckenverkleidung reißen.
Ist das plausibel und mit dem Schadensbild vereinbar? Warum passiert das erst jetzt? Das Teil hat 30 Jahre überstanden. Klimawandel? Extrem hohe Temperaturen? Kann man da irgendwas machen? Die Risse sehen doof aus. Heizt sich ein verschmutztes Dach stärker auf? So sauber wie auf dem nächsten Bild ist es zur Zeit leider nicht.
So sieht das Dach übrigens von oben aus. Keine Auffälligkeiten:
Das Womo steht zur Zeit auf einem unbeschatteten Abstellplatz ein paar km entfernt, übernächstes WE machen wir einen Wochenendausflug, da werde ich mal nachts, wenn es abkühlt, beobachten, ob das Dach wieder herunter kommt.
Hallo Martin! Ich würde mit einer Endoskop Kamara mal hinter die Kulissen schauen und mit einem Feuchtigkeitsmessgerät Messungen durchführen. Eventuell ist da schon länger Wasser eingedrungen und es sind Holzpilze darunter zu finden. Schimmelpilze können gesundheitsschädlich sein und allergische Reaktionen hervorrufen! Natürlich, wenn du auf dem Dach herumläufst, können auch solche Schäden entstehen. Dass sich nach 30 Jahren das Alublech durch Wärme so stark verformt, halte ich für ausgeschlossen. Wenn das alles dicht und trocken ist, und kein Schimmel etc. vorhanden ist, kannst du es weiter benutzen.
Gruß Hans
Navicacher am 28 Jul 2022 19:23:07
chrisc4 hat geschrieben:Hallo Martin! Ich würde mit einer Endoskop Kamara mal hinter die Kulissen schauen und mit einem Feuchtigkeitsmessgerät Messungen durchführen.
Hab mit einem kapazitiven Feuchtemesser gemessen. Alles gut. Ich habe zwar so eine Endoskopkamera, aber die Vorgehensweise erschließt sich mir nicht. Wenn ich irgendwo ein Loch in die Decke bohre (muß ich ja, da alles verklebt ist), dann stecke ich mit meiner Kamera im Styropor und sehe nix. Da sind ja keine Hohlräume in der Decke. Zwischen den Latten, dem Alu und der Innenverkleidung ist alles mit Styropor ausgefüllt.
Natürlich, wenn du auf dem Dach herumläufst, können auch solche Schäden entstehen.
War auch mein erster Gedanke, aber warum wölbt sich das Dach dann nach oben?
Dass sich nach 30 Jahren das Alublech durch Wärme so stark verformt, halte ich für ausgeschlossen.
Warum? Der Ausdehnungskoeffizient ändert sich ja nicht mit dem Alter.
Wenn das alles dicht und trocken ist, und kein Schimmel etc. vorhanden ist, kannst du es weiter benutzen.
Da habe ich zur Zeit auch keine Bedenken. ich wundere mich nur, warum das jetzt nach 30 Jahren auftritt.
Gruß Martin
Anzeige vom Forum
Gast am 29 Jul 2022 07:51:53
Könnten die PV-Module eine Rolle spielen? Wenn die sich bei Wärme ausdehnen, könnte sich das evtl. auf das Dach auswirken?
Das nur mal als kleiner Denkanstoß in den Raum geworfen.
Gruß Axel
Marsu123 am 29 Jul 2022 09:07:21
Moin,
das sind eindeutig Schäden die durch das begehen vom Dach entstanden sind. Durch die Stehenden Wände (Punktuelle Unterstützung vom Dach) wird der Druck umgelenkt und an anderer Stelle auf dem Dach entstehen Zugkräfte. Diese Zugkräfte haben die Verschraubungen, stehende Wand / Decke, herausgerissen. Die Druckkräfte, durchbiegen des Daches nach innen, haben die Risse rund um das Dachfenster verursacht.
Grüße Ralf.
turbokurtla am 29 Jul 2022 09:52:10
So ein Schmarrn. :evil:
Tag Martin Du hast mit deiner Vermutung zu Punkt 2 völlig Recht. Ich habe sowas schon sehr oft gesehen. Das Dach hat sich durch sehr hohe Temperaturen ausgedehnt und nach oben gebogen. Ein deutlicher Beweis dafür sind die ausgerissenen Schraubverbindungen von Steherwand zum Dach. Doch Achtung, trotz Temperatur Rückgang kann das Dach ev. nicht zurück weil ausgerissene Schrauben dies verhindern. Also wenns kühler wird diese Schrauben rausdrehen und danach eine andere Befestigung anbringen. Ich würde übrigens die Steherwände auch unten kontrollieren denn wenn oben fest könnts auch unten ausreißen. Später dann auch unbedingt die Dichtheit beider Kantenleisten überprüfen, denn durch die Spannungen könnten die undicht werden. Gruß Kurt
Marsu123 am 29 Jul 2022 10:03:17
turbokurtla hat geschrieben: Das Dach hat sich durch sehr hohe Temperaturen ausgedehnt und nach oben gebogen.
Hallo Kurt,
erkläre doch bitte auch die Entstehung der Risse rund um die Dachluke...... :roll:
turbokurtla hat geschrieben:Ich habe sowas schon sehr oft gesehen.
Hitzeschäden die erst bei 30 Jahren alten Fahrzeugen entstehen ? :lol:
Grüße Ralf.
chrisc4 am 29 Jul 2022 10:12:53
Naja, 29 Jahre hat sich nix verändert, plötzlich deht sich das Blech so stark aus, daß sich das Dach um mehrere Zentimeter hebt! :roll: Es gab schon 2003 einen extrem heißen Sommer und in den letzten Jahren gab es auch schon Tage mit 40 Grad im Schatten! Das ist völlig unlogisch, deshalb würde ich das ausschließen!
Gruß Hans
gordan am 29 Jul 2022 10:33:10
Marsu123 hat geschrieben:...das sind eindeutig Schäden die durch das begehen vom Dach entstanden sind....Grüße Ralf.
Ich glaube dass das stimmt! Da wir den gleichen Fahrzeug als ganz neu vor dreissig Jahren hatten, weiß ich mit Sicherheit, dass Dach nur im hinterem Bereich (da wo die Alu-Riffelblechplatte aufliegt) begehbar ist. Ich habe schon damals auf Rat des Meisters (Bürstner-Werk im Kehl), die Träger für die Solarpanele, nur auf Seitenwende abgestutzt und Panele nicht einfach auf’s Dach gelegt. Die ganze Aufbau ist mit viel Holzlattung versehen und ist nicht so stabil und fest wie man das eigentlich erwartet. Nach einem Seitenwand-Riss von etwa 8cm in Bereich der Eingangstüre (ist bei Bürstner in Kehl kostenlos repariert), haben wir das Womo dann verkauft. :)
Gruß Gordan
turbokurtla am 29 Jul 2022 19:32:56
Ich mach solche Reparaturen seit 30 Jahren, das stimmt zu 100 %. Wo der Wagen 2003 stand weiß ich nicht, aber ich weiß das solche Ausdehnungen immer bei großer Hitze am Blech entstehen. Ausdehnen und wieder zusammenziehen , immer wieder, das lässt irgendwo Risse entstehen. Oft ist es so, dass die Eigner das über viele Jahre gar nicht bemerken, also so nen Spalt zwischen Möbel und Dach. Geht ja auch immer wieder zurück. Bis dann mal ne ausgerissen Schraube quer steht oder man es halt mal sieht. Dann ist es auf einmal da. Übrigens entstehen die meisten Undichtheiten durch solche Ausdehnungen. Gruß Kurt
chrisc4 am 29 Jul 2022 20:19:17
Ich schlimmsten Fall sind es die Fruchtkörper von einen Pilz, der sich Platz verschafft hat. Wenn da seit längerem regelmäß tropfenweise Wasser reingekommen ist, ohne dass diese von innen bemerkt wurden, kann sich ein Pilz ausgebreitet haben. --> Link Deshalb mein Rat, mal in den entstandenen Hohlraum etc. reinschauen. Ein Pilz braucht kein Licht, nur Feuchtigkeit und Holz. Es geht darum, den schlimmsten Fall auszuschließen :)
Gruß Hans
turbokurtla am 30 Jul 2022 02:31:09
chrisc4 hat geschrieben:Ich schlimmsten Fall sind es die Fruchtkörper von einen Pilz, der sich Platz verschafft hat.
Leute Leute, wie kommt man nur auf solche Schauermärchen ? Ein Pilz der sich ausdehnt und das Blechdach hochdrückt. Ihr habt doch einen an der Klatsche.
chrisc4 am 30 Jul 2022 08:31:04
turbokurtla hat geschrieben:Leute Leute, wie kommt man nur auf solche Schauermärchen ? Ein Pilz der sich ausdehnt und das Blechdach hochdrückt. Ihr habt doch einen an der Klatsche.
Nur weil du das nicht kennst, heißt ja nicht, dass es das nicht gibt :roll: Ich habe in meinem Berufsleben sehr viel an Gebäuden gesehen, Pilze können sich lange im verborgenen ausbreiten, bis man die bemerkt! Dann ist die Sanierung extrem Aufwendig oder unmöglich.
rkopka am 30 Jul 2022 09:57:54
chrisc4 hat geschrieben:Ich habe in meinem Berufsleben sehr viel an Gebäuden gesehen, Pilze können sich lange im verborgenen ausbreiten, bis man die bemerkt! Dann ist die Sanierung extrem Aufwendig oder unmöglich.
Stimmt. Allerdings ist ja das Dach über die senkrechten Wände gedrückt worden ohne sichtbar mehr Dicke zu haben. Wo soll da ein Pilz die Kraft ansetzen, um es hoch zu drücken, schließlich sieht man nichts ? Wenn es Beulen nach unten gäbe oder nach oben, während unten alles aufliegt, könnte man darüber nachdenken. Aber selbst dann würde er wohl eher in weiche Bereiche wachsen (von denen es genug gibt), anstatt die Bleche auseinanderzudrücken oder gar das Alu in Längsrichtung zu dehnen.
RK
Navicacher am 31 Jul 2022 13:01:53
Vielen Dank für die rege Diskussion!
Ich war jetzt mal morgens auf dem Stellplatz und bilde mir ein, daß die Spalten zwischen Mobel und Dach bei niedrigerer Temperatur kleiner geworden sind.
linke Seite
rechte Seite
Dann habe ich noch ein Bild vom 17.4.2021 gefunden, und in der Ausschnittsvergrößerung sieht man, dass der eine Spalt da auch schon existierte, allerdings deutlich kleiner.
linke Seite
Auf der anderen Seite war 2021 noch nichts Signifikantes zu sehen.
rechte Seite
Wo das Fahrzeug während der vergangenen Hitzeperioden stand, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir haben es seit Feb. 2021. Der Vorbesitzer war damit zwar auch in Spanien und hat das Fahrzeug sehr gepflegt, kann sich aber nicht an solche Schäden erinnern.
Meine Theorie geht dahin, daß es wohl eine Kombination aus 1. und 2. aus meinem Startpost handelt. Es könnte sein, daß die Begehung des Daches im Bereich der Dachluke zu einer Schwächung der Dachstruktur führte, wodurch die Lattenkonstruktion die Spannung durch Erwärmung nicht mehr aufnehmen konnte. Das sich ausdehnende Blech konnte dann die Latten auseinanderziehen, wodurch die Risse um die Dachluke entstanden, in der Folge wölbte sich das Dach stärker als in den Jahren zuvor nach oben und riß die Schrauben aus den Möbeln. Die Stelle mit den Gewürzdosen, wo 2021 noch nix zu sehen war, befindet sich in unmittelbarer Nähe der Dachluke.
Die Reling für die Gewürzdosen gab es am 14.3.2021, als das Bild entstand, auf der rechten Seite noch nicht und der Riß an der Ecke der Dachluke war kaum zu erkennen, aber schon latent vorhanden.
Da ich wegen diesem Schadensbild jetzt keine Dachsanierungsbaustelle eröffnen will, muß ich wohl damit leben und überlegen, wie ich die Schäden optisch kaschieren kann. Eine richtig gute Idee habe ich allerdings noch nicht.
Als erste verzweifelte Maßnahme habe ich jetzt erst mal das Dach gründlich gereinigt in der Hoffnung, daß sich ein sauberes weißes Dach weniger stark aufheizt als ein verschmutztes :roll:
Gruß Martin
MilesandMore am 31 Jul 2022 15:41:24
Sind die Deckenpaneele wirklich original Bürstner.
Beste Gruesse Bernd
gordan am 31 Jul 2022 16:31:56
MilesandMore hat geschrieben:Sind die Deckenpaneele wirklich original Bürstner.
Beste Gruesse Bernd
Die Deckenpaneele sind Original, wie bei uns damals in unserem Womo.
Gruß Gordan
elco47 am 01 Aug 2022 06:08:16
Hallo Martin,
klar sind die Deckenpanele original. Hatte vor 20 Jahren auch mal 2 Bürstner A620 nacheinander. Was nicht Original ist, ist meiner Ansicht nach die Dachluke. So krumm schnitt Bürstner kein Loch in´s Dach. Da hat jemand eine ( andere / grössere ) Dachluke eingesetzt. Das sieht man auch an der linken Seite des ersten Foto´s, da ist keine Holzleiste an der Kante. Sowas baute Bürstner nicht ab Werk ! Ich meine, zumindest die "Mitursache" liegt in dem "gepfuschten" Dachlucken-Wechsel mit dem rausnehmen / unterbrechen der Original-Dachlattung.
LG Mike
turbokurtla am 01 Aug 2022 08:09:50
chrisc4 hat geschrieben:Nur weil du das nicht kennst, heißt ja nicht, dass es das nicht gibt :roll: Ich habe in meinem Berufsleben sehr viel an Gebäuden gesehen
Siehste, vielleicht ist das der Unterschied zwischen uns beiden. Ich hab Erfahrung von fast 30 Jahren Wohnmobil Reparaturen. :runterdrueck:
turbokurtla am 01 Aug 2022 08:15:56
Navicacher hat geschrieben:Ich war jetzt mal morgens auf dem Stellplatz und bilde mir ein, daß die Spalten zwischen Mobel und Dach bei niedrigerer Temperatur kleiner geworden sind.
Sag ich doch. Mach mal die Schrauben ganz raus, die halten eh nix mehr. Dann wirst du bei niedrigen Temperaturen keinen Spalt mehr sehen. Im Herbst kannst du dann die Verbindung Dach/Steherwand wieder erneuern, am besten mit längeren Holzleisten mit vielen Schrauben oder besonderen Nieten. Gruß Kurt
Navicacher am 02 Aug 2022 10:46:24
elco47 hat geschrieben:Ich meine, zumindest die "Mitursache" liegt in dem "gepfuschten" Dachlucken-Wechsel mit dem rausnehmen / unterbrechen der Original-Dachlattung.
Hallo Mike, Das kann man auf dem Bild leider nicht so gut erkennen, aber die Lattung ist m.E.n. original. Der Ausschnitt ist 48x48cm, was für das Baujahr ein typisches Dachlukenmaß war. Gibt es heute kaum noch. Der Ausschnitt ist rundherum mit Latten versehen und mit der Verkleidung verleimt. Es gibt an den Latten keine Sägespuren und die Stöße liegen genau in den Ecken.
Skizze der Verlattung der Dachluke.
Im zweiten Bild meines Startposts sieht man, daß der Stoß zwischen den Latten aufgegangen ist und dadurch der Riß in der Deckenverkleidung entstand.
Ich hatte selbst überlegt, ob ich die Luke durch ein Fiamma Vent crystal 50x50cm ersetzen soll, habe aber davon Abstand genommen, um die Lattenkonstruktion nicht zu schwächen.
turbokurtla hat geschrieben:Im Herbst kannst du dann die Verbindung Dach/Steherwand wieder erneuern, am besten mit längeren Holzleisten mit vielen Schrauben oder besonderen Nieten.
Vielen Dank für Deine Tipps, dann halte ich also erst mal die Füße still bis es kälter wird und werde dann Hand anlegen. Aber bevor ich die Decke mit Schraubenlöchern perforiere, wäre es nützlich zu wissen, ob man eine Latte trifft, oder im Styropor landet. Gibt es da einen Trick? Mein kapazitiver Feuchtemesser zeigt leider keine signifikanten Unterschiede zwischen Holz und Isoliermaterial.
Gruß Martin
Marsu123 am 02 Aug 2022 12:00:24
Navicacher hat geschrieben: ....Aber bevor ich die Decke mit Schraubenlöchern perforiere, wäre es nützlich zu wissen, ob man eine Latte trifft, oder im Styropor landet. Gibt es da einen Trick? ...
Navicacher hat geschrieben: Aber bevor ich die Decke mit Schraubenlöchern perforiere, wäre es nützlich zu wissen, ob man eine Latte trifft, oder im Styropor landet. Gibt es da einen Trick? Mein kapazitiver Feuchtemesser zeigt leider keine signifikanten Unterschiede zwischen Holz und Isoliermaterial.
Das ist egal, denn wenn du mit Holzleisten arbeitest triffst eh höchstens 1 x ne Latte. Ich hab sowas immer mit 2 x 2 cm Leisten befestigt. Beidseitig so etwa alle 5 - 10 cm Löcher vorgebohrt und die Leiste dann einmal nach oben in die Decke und einmal in die Steherwand verschraubt. Noch besser wäre es auf beiden Seiten der Steherwand Leisten anzubringen. Eine sieht man halt. Hobby hatte mal für die original Befestigungen spezielle Nieten angefertigt die sich hinten über 20 mm aufspreizten. Nachteil, wenn die aufreißen hast jedes Mal ein großes Loch in der Wand. Gruß Kurt
Trouw am 03 Aug 2022 11:41:06
Hallo zusammen,
also über die Ursache der Dachwölbung ist nun viel gesagt worden und davon wird auch etwas die richtig sein.
Was mich sehr wundert, ist das dritte und vierte Foto des Eröffnungsbeitrags. Da sieht man, dass die Möbelverbindung (Topf- oder Korpusverbinder) von der Steherwand zur Decke ausgerissen ist. Ich sag mal, so 5-6 Millimeter. Die Verbindung hat ein runde Abdeckung, damit wird der Topfverbinder verschlossen. Diese Abdeckung auf den Fotos ist intakt, steht aber auf der Steherwand ca. 5-6 über den oberen Rand hinaus.
Wo war denn der jetzt überstehende Teil der Abdeckung, als die Steherwand noch fest mit Decke verbunden war? Ein Knick der Abdeckung sehe ich nicht und ein Schlitz in der Decke, wo das überschüssige Teil verschwinden könnte, sehe ich auch nicht.
Gruß aus Angelsdorf
Hans-Theo
Navicacher am 03 Aug 2022 11:51:56
Der Topf mit der Schraube und dem Deckel kommt zusammen mit der Decke wieder runter, wenn es kälter wird und setzt sich wieder an seine alte Stelle in der Steherwand.
Didi57 am 03 Aug 2022 13:35:42
Trouw hat geschrieben:Hallo zusammen,
Was mich sehr wundert, ist das dritte und vierte Foto des Eröffnungsbeitrags. Da sieht man, dass die Möbelverbindung (Topf- oder Korpusverbinder) von der Steherwand zur Decke ausgerissen ist, steht aber auf der Steherwand ca. 5-6 über den oberen Rand hinaus. Gruß aus Angelsdorf
Hans-Theo
Hallo, mach doch mal die Abdeckung ab, dann wirst du sehen, dass die Aufnahme für den Topfverbinder nach oben ausgerissen ist.
Navicacher am 03 Aug 2022 14:57:17
In meinem Post vom 31. Juli sind Bilder ohne Deckel.
Gruss Martin
Trouw am 03 Aug 2022 18:02:42
....ja, gesehen und verstanden.
Ich hatte ein ähnliches Problem am Boden. Da waren die Möbel in der Mitte auch ein paar Millimeter vom Boden entfernt. Ich habe dünne Holzleisten, quasi als Fußleiste gesetzt.