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Livorno Corsica Ferries Adria Coral 670, Bodenfreiheit Heck?


UweHD am 19 Aug 2022 13:24:16

Hallo zusammen,

als langjährige Korsika-Reisende haben wir schon zig mal die Fährüberfahrt von Livorno nach Bastia und zurück gemacht - allerdings bislang mit dem PKW, da wir auf der Insel eine kleine Villa nutzen. Für das nächste Jahr wollten wir aber mal das Wohnmobil mitnehmen, um die Insel besser erkunden zu können.

Jetzt frage ich mich allerdings, ob der lange Hecküberstand des Adria Coral 670 (inkl. AHK) da eventuell ein Problem sein könnte? Wir haben das Auto noch auf keine Fähre gefahren, von daher fehlt mir da das Gefühl. Die Anlege in Livorno und Bastia sind jetzt relativ normal, nicht besonders steil und nicht besonders flach... mit dem PKW war mir das bislang auch immer wurscht.

Mich würde jetzt mal interessieren, welche Erfahrungen andere Wohnmobilfahrer mit vergleichbaren Fahrzeugen auf Fähren allgemein und der Linie "Livorno - Bastia" im Speziellen gemacht haben? Geht das, wenn man vorsichtig ist und etwas schräg auffährt? Oder mit AHK ein no-go?
Danke für eure Erfahrungen :)

P.S.: Der Coral ist auf dem Citroen Heavy-Chassis (also hinten recht hoch), hat aber keine Luftfederung etc.


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Jagstcamp-Widdern am 19 Aug 2022 13:30:48

fahr schräg und langsam auf die rampe, dann paszt das schon! :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Brandmeister am 19 Aug 2022 13:36:34

Hallo Uwe,
dieses Problem werden wir auch haben bei unserem Malibu 490 LE
länger Hecküberstand, wenig Bodenfreiheit hinten.
a) Entweder Rahmenschutzrollen einbauen oder lassen
b) Luftfederung, damit das Fahrzeug angehoben werden könnte.
Alles andere könnte dann sehr teuer werden und Urlaub ist hin.
Wir meiden Fähren z. Z. Und Überlegen uns, die Rollen einzubauen als Kosten günstigste Variante.
Wenn Ihr dort gesehen seit, sag mal Bescheid
LG und viel Erfolg

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UweHD am 19 Aug 2022 13:47:36

Bei unserem Fahrzeug würde definitiv die AHK oder der stabile AHK-Träger als erstes aufsetzen...





An der Stelle könnte ich mit ein paar Schleifspuren am AHK Träger noch gut leben
Blöd wäre es aber, wenn man komplett hängenbliebe, oder der Druck auf die AHK letztlich zu Schäden des Hilfsrahmens am Heck führte.

Im Zweifelsfall wäre es sicherlich möglich, die eigentliche Kupplung vor dem Urlaub zu demontieren und den Querträger zu belassen. Sind ja nur 4 dicke Schrauben und die Steckdose, also überschaubarer Aufwand.

Jagstcamp-Widdern am 19 Aug 2022 14:15:07

keinesfalls rollen montieren :!:

allesbleibtgut
hartmut

MilesandMore am 19 Aug 2022 16:12:54

Diagonal fahren sollte reichen um auf die Rampe zu kommen.
Hab ich selbst mit einem tiefergelegten VW Bus immer gemacht - sicher ist sicher.

Beste Gruesse Bernd

Brandmeister am 20 Aug 2022 10:49:44

Moin moin zusammen,
warum keine Rahmenschutzrollen montieren?
Anhängerkupplung und den Rahmen würde ich nicht demontieren.
Besser die Anhängerkupplung ein paar Kratzer als Rahmen und der Aufbau.
Finde es schwer hier die richtige Empfehlung zu geben.
Ausprobierenebenfalls so eine Sache für sich.
Diagonal fahren geht vielleicht, wenn genügend Platz vorhanden.

Gruß

Jagstcamp-Widdern am 20 Aug 2022 11:03:21

die rollen schränken die bodenfreiheit zusätzlich ein und beim aufsetzen geht die volle last auf den rahmen.

Brandmeister am 20 Aug 2022 11:14:24

Ok - danke wieder was gelernt!
Dann werden die Möglichkeiten immer geringer
LG

Navigatore am 20 Aug 2022 11:33:47

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:....beim aufsetzen geht die volle last auf den rahmen.

Das stimmt nicht ganz. Die Hinterachse hängt ja dann nicht in der Luft, sie wird nur je nach Böschungswinkel mehr oder weniger stark ausgefedert, trägt also immer mit. Mit Kurbelhubstützen am Heck macht man auch nichts anderes, wobei man da einräumen muss, dass der Hebel in der Regel etwas kürzer ist. Die ersten paar Zentimeter Hub lassen sich sogar ganz ohne Hilfsmittel nur mit Muskelkraft (je nach Bizeps ;D ) erreichen.

Allerdings führen die Rollen dazu, dass man früher aufsitzt. Da hast du natürlich recht. Aber besser als eine demolierte Heckschürze (wenn man keinen AHK hat)

UweHD am 20 Aug 2022 18:46:04

Wer hat denn praktische Erfahrung mit einem langen 7,5m TI auf Ducato-Basis bei der Überfahrt nach Sardinien oder Korsika?
Die Überhänge und Bodenfreiheiten sollten ja bei unterschiedlichen Herstellern ähnlich sein, wenn da das gleiche Fahrgestell mit dem gleichen Radstand drunter sitzt :)

Ich habe viele Womos auf den Fähren gesehen, allerdings nie besonders auf Bauart und Länge geachtet. Wir fahren Ende des Monats wieder von Livorno aus nach Bastia, allerdings mit dem PKW. Da werde ich mal die Augen offenhalten, was da alles wie auf die Fähre rollt…

MilesandMore am 20 Aug 2022 20:34:11

Die Rampen sind sehr breit, einfach richtig heftig diagonal auffahren dann auf der Rampe korrigieren und in die Spur und genauso wieder abfahren und es gibt keine Probleme.

Mit einem 8m Wohnwagen bin ich so auf die Rampen der Corsicaferries gefahren, der hat vorne ein Problem wenn das Zugfahrzeug in diesem Fall eine 5er Limousine gerade auf die Rampe fährt - die Hängerkupplung war sehr tief über dem Boden.

In der Querrichtung wirken nur 2m Achsbreite auf die Änderung der Höhe - Kippmaß - in der Länge aber der Radstand mit 3,4 oder bei mir 4,2m.

Beste Gruesse Bernd

fschuen am 20 Aug 2022 21:30:04

Schräg auffahren ist schon ein guter Tipp. Wichtig ist die Hinterachse, falls der Platz nicht reicht. Die Fähre ist aber gar nicht so das Problem, bei steilen Winkeln legen die Jungs Taurollen unter. Ich bin an der Fähre nie aufgesetzt, auf den krassen Bodenschwellen auf der Strasse nach Norden aber schon. Stell einfach sicher, dass die Anhängerkupplung zuerst aufsetzt und nicht etwa die Anschlussdose. Ich hab meine höher gesetzt, deshalb gibts die noch. Ansonsten ist die AHK der perfekte Schutz fürs Heck.

Gruss Manfred

Tinduck am 20 Aug 2022 22:42:01

Bei den grossen Pötten ist das eigentlich kein Problem. Bei uns hats gut gepasst trotz großem Hecküberstand. Kleine Fähren sind da eine ganz andere Nummer.

Die nehmen täglich zig Wohnmobile mit, du bist nicht der erste mit nem 7,50er TI.

bis denn,

Uwe

phili am 21 Aug 2022 00:08:25

Wir haben auch einen Coral 670 (als Alkoven) und sind mehrfach die Fährfahrten von Livorno nach Korsika, Sardinien und von Piombino nach Elba. Haben zwar eine Luftfederung und ich fahre das Fahrzeug davor immer sehr hoch, aber das passt jedes mal Mal locker. Ich fahre immer schräg, es sei denn, man muss rückwärts auf die Fahre drauf (oft bei Sardinia Ferries ab Livorno nach Golfo Aranci). Schau einfach beim Warten vor der Fähre, wie die anderen von der Fähre runter kommen. Dann siehst du schon etwas, ob durch Flut die Fähre besonders hoch im Wasser liegt und wie alle anderen Camper runter kommen.

UweHD am 15 Sep 2022 14:31:26

Kurze Rückmeldung von mir:
Wir waren letzte Woche wieder mit dem PKW auf Korsika, da konnte ich das Einschiffen der Wohnmobile bei Corsica Ferries mal genauer beobachten. Unser Schiff für Hin- und Rückreise war die "Sardinia Vera", relativ betagt und mit einer schmalen Bugrampe - diagonales Fahren also nahezu unmöglich.
Die Mobile mit langem Hecküberstand hatten in der Mehrzahl Bodenkontakt mit der Rampe. Und wenn eine AHK verbaut war, dann sowieso. Im Regelfall setzte die AHK bzw. irgendwas am Rahmen auf, was wahrscheinlich ohne Folgen blieb.
Ein Tscheche ist unnötig forsch und ohne zu bremsen von der Rampe runter und hat sich bei der Gelegenheit die halbe Heckschürze abgerissen. Der war aber echt selbst schuld.

Mein Fazit: Auf jeden Fall eine Zusatz-Luftfeder für den Coral, wenn wir auf die Insel wollen!
Weiter geht es dazu in diesem Faden: --> Link

schmotto am 12 Dez 2022 17:58:39

Hi, hab den Chat gerade erst gesehen.

wir waren Ende Oktober mit unserem Coral 670 Sl mit Anhängerkupplung auf der Fähre von Piombino nach Elba unterwegs.
Ich habe mir im Sommer eine Luftfederung an der Hinterachse montiert. Beim Auffahren und abfahren dann ganz hoch pumpen.
Ohne würde ich mit dem langen Überhang nicht auf die Fähre fahren.

Bau dir eine Luftfederung ein, ist auch ein Komfortplus bei der Fahrt.

Gruß Otto

UweHD am 31 Aug 2023 07:42:33

So, gestern haben wir die Überfahrt von Livorno nach Bastia mit Moby Lines gemacht.
Mit Luftfederung an der HA war es knapp, aber problemlos mit dem Heck auf der Rampe. Ohne wäre es wohl kaum gutgegangen.
Ich kann mich den Übrigen Meinungen hier im Thread also nur anschließen: Mit dem Coral 670 und AHK ist eine LuFe am Heck für Fährüberfahrten mehr als nützlich.

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