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Hallo, demnächst brauche ich neue Reifen für meinen Knaus auf Ducato, 3,5 t 225/75 R 16 (gedacht sind Crossclimate als Sommerreifen auch für schlechtere Wege, Wiese, tiefe Spurrinnen bei Starkregen usw.). Die gibt es als C und als CP. Der CP ist ein gutes Stück teurer. Lohnt sich die Mehrausgabe? Laut Michelin ist er stabiler und für die entsprechenden Bealstungen eines Womos ausgelegt. Bisher bin ich auch pannenfrei damit gefahren, auch auf sehr schlechten Straßen. Einsatzgebiet ist bei mir vor allem Norwegen/Skandinavien. Und da gibt es oft zu den schönsten Stellplätzen die schlechtesten Straßen mit sehr groben Steinen auf dem Weg, oder es gibt 20 km lang schwedische Baustellen mit schrecklichem Schotter. Lange Standzeiten gibt es bei mir nicht. Vorteile (laut Michelin) - verstärkte Karkasse - deshalb stabiler? - auf Belastungen eines Womos ausgelegt Aber: - nach Michelin mit 6 bar zu befüllen unabhängig von der Achslast, hört sich sehr hart an (--> Link) - teurer - Reifen sind doch bei der Größe bei meinem realtiv leichten Womo eh nicht annähernd ausgelastet? Mit geht es darum, dass ich nicht auf einer üblen Piste in der Pampa mit einem Reifenschaden stehen will. Ich weiß nicht, ob da der ADAC (oder ein anderer Service) überhaupt kommt. Ist da der CP die klügere Wahl - oder werden die Vorteile als Marketingstrategie verwendet? Gruß Klaus Wir sind durch Scandinavien mit ganz normale Ganzjahresreifen mit C Bezeichnung gefahren
Du hast kein sehr leichtes Fahrzeug - das wäre der Fall, wenn du mit einem 5-Tonner mit 3,5 Tonnen realem Gesamtgewicht unterwegs wärst. Du fährst einen permanent bis zum Stehkragen beladenen 3,5 Tonner, der immer an der Grenze seiner Möglichkeiten operiert. Das nur zum Mindset. Bezüglich deiner Frage - C-Reifen sind völlig OK, wenn der Lastindex korrekt für dein Fahrzeug ist. Wenn Du mehr Komfort möchtest, nimm Reifen mit einem höheren LI als in deinen Papieren angegeben, dann kannst du einen geringeren Reifendruck fahren. Der sollte immer mit real gewogenen Achslasten aus der Drucktabelle des Herstellers ermittelt werden.
CP-Reifen sind alles, aber nicht robuster auf Schotter etc., das sind reine Asphaltreifen. Gegen Reifenpannen hilft ein Reserverad. Wir sind dieses Jahr 6900 km durch Skandinavien gefahren mit ganz normalen C-Ganzjahresreifen, auch üble Pisten - keine Probleme. bis denn, Uwe Hallo, wir fahren seid heuer Ganzjahresreifen C mit 112 Lastindex auf unserem Kawa mit 3,5 t Gesamtgewicht Luftdruck VA 3,5 bar HA 3,7 bar abgestimmt auf max. Achslast. Vorher hatten wir CP mit 4,5 bar Luftdruck von Michelin. Fahrkomfort mit den GJR ein Traum. Gruss Manfred Hallo, mein Maxifahrgestell könnte doch bis 4,25 t? Dann ist mein Womo eher nicht an der Grenze, könnte auch bis 3,8 t ohne Probleme aufgelastet werden. Komfort: Michelin richtet sich bei den CP nicht nach der Achslast, sondern sagt prinzipiell: 6 bar. Bei dem in den Papieren eingetragenen Li kann ich mit relativ niedrigem Druck fahren - aber eben nicht, mit den CP und dem von Michelin angegebenen Druck. Darum ja die Frage nach den Gründen für einen CP. Reserverad (ist mir jetzt ganz neu, dass das bei einer Reifenpanne helfen kann, danke für den Tip ...) habe ich, aber der Radwechsel ist nicht immer so ganz einfach, muss ich nicht haben, vor allem nicht mitten in der Pampa. Darum will ich keine Reifenpanne. Woher nimmst du das Wissen, dass die CP nicht stabiler sind, sondern reine Straßenreifen? Mir fehlt eine Begründung dazu, denn genau die suche ich ja. Gruß Klaus CP haben nur eine steifere Reifenflanke. Ist vorteilhaft für Gahrzeuge die wenig gahren und viel stehen. Wir sind 10000 km gefahren ohne Reifenpanne in Scandinavien. Wenn musst du MTReifen nehmen die haben das Profil über die Reifenschulter bis in die Flanken. Dann kauf halt Continental CP All Season, die hab ich drauf, die geben dir eine Luftdrucktabelle nach Achslast. Der Conti ist bei mir leise, komfortabel, gut Grip, einziger Nachteil (für mich nicht) ist er fährt sich aufgrund seines sehr guten Grips schneller ab. Alle MCTs von Hymer werden mit Conti ausgeliefert und ich kenne einige Besitzer jeder ist mit dem Reifen zufrieden. Nur als Vorbeugung - ich hab nix gegen Michelin ich fahre auf einem Fahrzeug einen 275/45R20 Y und bin sehr zufrieden damit. :tach: Hallo liebe Gemeinde. Unser Fahrzeug --> Link bekommt prinzipiell einen Luftdruck welcher der Achslast entspricht, maximal +0,5 bar (also ca. 200kg Reserve). Dieses Thema ist ja auch hier mehr als ausreichend durch... Beim Stehzeug im Winterschlaf --> Link bekommen die Reifen mit CP 5,0 bar. Somit soll der Vorteil der stärkeren Flanken (bemüht doch Tante Gurgel mit "CP Reifen") genutzt werden. Immer gute Fahrt wünscht Klaus
Wenn dir ein Reifenwechsel zuwider ist, solltest du dich von der Pampa fernhalten…
CP-Reifen haben eine verstärkte Karkasse, damit sie mehr Druck aushalten und bieten damit mehr Reserven gegen Standplatten und Überladung, wenn man sie mit vollem Druck betreibt. Das hat mit der Widerstandsfähigkeit der Reifen gegen äussere Beschädigungen nichts zu tun. Und da, wo man die bräuchte, kommt man mit dem Profil der Dinger eh nicht mehr weiter, schon gar nicht mit nem Fronttriebler. Wenn dir das als Auskunft nicht reicht, frag Michelin und versuch, aus deren Marketingsprech die Wahrheit herauszufiltern :) bis denn, Uwe Hallo Klaus,
Ich bin ja gerade mit dem identischen Prozess durch und habe, nachlangem Grübeln, ebenfalls auf Michelin Crossclimate Ganzjahresreifen umgerüstet, ebenso in Deiner Größe 225/74 R16. Lastindex ist bei mir 116/118, da auch ich mit MAXI FW unterwegs bin und die Achslasten (2.100/2.500kg weiterhin gültig sein sollen und auch als C - Reifen. C sagt eigentlich nur, das es ein LLKW Reifen ist, also z.B für Lieferwagen, CP soll angeblich die längeren Standzeiten bei Wohnmobilen besser abfedern. Ob sie das wirklich tun, oder das etwas bringt? Ich weiß es nicht. Kann man sich wohl eher "schenken" Der Agilis Crossclimate ist ein Ganzjahresreifen mit deutlich groberen Profil als der normale Agilis und hat an den Reifenflanken deutliche Verstärkungspads. Das war für mich das entscheidende Kriterium für unsere geplante lange Reise, die auch viel unbesfestigte Straße beinhalten wird.
C und CP können beide den gleichen angepassten Luftdruck fahren und 6bar ist völliger WoMo-Hersteller- Käse. Ich habe gestern, wegen des Lufdrucks der Crossclimatemit der Hotline von Michelin telefoniert, weil ich keine Tabelle gefunden habe, da war auch die erste Aussage: "Der Hersteller gibt den Reifendruck vor" Machen sie aber nicht, sie sagen nur 5,5bar oder so einen ähnlichen Blödsinn. Auf Nachfrage habe ich dann die passende Luftdrucktabelle erhalten - ruck zuck per Mail geschickt. --> Link Der Crossclimate hat keine eigene Meßzeile erhalten, da er die gleichen Luftdruckwerte hat, wie der Agilis + Im Übrigen: Wenn Du dann Deine neuen Reifen drauf hast, und den Luftdruck nach tatsächlicher Achslast eingestellt hast und dann unbefestigte Straßen fährst, kannst Du von Deinem Luftdruck nochmal 10 - 15% ablassen. Hoffe geholfen zu haben Grüße Nachtrag zu dem Michelin Link --> Link Wenn das seitens Michelin so stimmen würde, also 6bar lastunabhängig warum gibt es das auf die jeweilige Achslast abgestimmte Luftdrucktabellen (sh. Link im Vorpost) Meine Agilis CP Reifen sind 57.000km gelaufen, davon ca. 50.000 mit angepassten Luftdruck (HA 4,2; VA 3,6bar) Die Reifen hatten nie eine Panne, sind gleichmäßig abgelaufen und könnten auch noch gute 10 - 20.000 weiterlaufen, Profil war noch genug drauf. Also für mich ist der Michelinpost Humbug. Im Übrigen, die Crossclimate gibt es auch noch mit Lastindex 121/120R Grüße Hallo, "versuch, aus deren Marketingsprech die Wahrheit herauszufiltern" - genau das versuche ich ja hier. Und da nützen wir Ratschläge wie von der Pampa wegzubleiben, oder dass es ein Ersatzrad gibt, eher wenig. Ich bin so 80.000 - 90.000 km durch Skandinavien gefahren mit CP-Reifen ohne Panne. "CP-Reifen haben eine verstärkte Karkasse, damit sie mehr Druck aushalten und bieten damit mehr Reserven gegen Standplatten und Überladung, wenn man sie mit vollem Druck betreibt." Das bringt mich ein Stück weiter. Zusätzlich scheint es noch so zu sein, dass durch den sehr hohen Druck von 6 bar, der unabhängig vom Gewicht empfohlen wird, die Seitenführung bei den oft sehr hohen Aufbauten besser ist. Es geht auch nicht zuerst um den Reifendruck, das Thema ist insoweit durch, als dass es von Michelin bei CP Reifen ganz klar die Empfehlung von 6 bar unabhängig von der Achslast gibt. Aber es ist halt schon ein Komforgewinn, so denke ich, wenn ich auf der Hinterachse mit 4,0 bar fahren kann mit C-Reifen. Aber anscheinend gibt es es keine große Vorteile außer der höheren Tragfähigkeit und geringeren Anfälligkeit gegen Standschäden. Da bei mir die Reifen aber große Reserven hätten (schon bei 4 bar bin ich über der zulässigen Achslast) und ich nie länger stehe, werden es die C-Reifen werden, nicht die CP. Danke für alle konstruktiven Beiträge. Gruß Klaus
Bist Du dir sicher dass die pauschale Empfehlung von 6 Bar für beide Achsen gilt und nicht vielleicht nur für die Hinterachse bei Womos?!? Und falls die 6 Bar-Empfehlung nur für die Hinterachse bei Womos gilt dann würde mich mal die Empfehlung für C-Reifen bei der Hinterachse an Womos interessieren!! Vielleicht pauschal, also unabhängig der Achslast, 5,5 Bar?!! Wäre ja logisch! Grüße Dirk Auf den Reifen steht meistens der max. Druck in Psi. Bei einem Druck von 6bar sollte auf dem Reifen mindestens 87PSI stehen. Hallo, Einfach den verlinkten Artikel lesen. Hinterachse bei 225/75 unabhängig vom Hersteller usw. mit 6 bar, Vorderachse nach den Angaben des Reifenherstellers in Abhängigkeit von der zulässigen Achslast. Es geht wohl darum, dass bei den meisten Womos die große Hauptlast auf der Hinterachse ist, oft noch ungleichmäßig verteilt. Gruß Klaus
Sagt man, dann nimm doch einen C Reifen mit einem höheren Tragindex, z.B 121, statt 116 dann hast Du das gleiche. Gib ihm , wenn er ins Winterlager kommt 5 - 6bar und wenn Du fahren willst wieder angepassten Luftdruck.
Wie ich schon sagte, 6bar ist Humbug, niemand will mit 6bar mit dem WoMo fahren und mehr Seitenführung ist nicht abhängig vom luftdruck, sondern eher vom Fahrwerk (mit einem Anteil Reifen)
So ist es, aber das hättes Du mit den CP Reifen schon genauso machen können. Die 5,5 - 6bar kommen von den WoMo Herstellern, nicht von Michelin, die haben es vielleicht übernommen, ssonst hätten sie ja keine Tabelle mit Last /Drücken gemacht. Gute Entscheidung :razz: Grüße
Das der verlinkte Artikel Humbug ist, das sieht man alleine schon daran, das in der zugehörigen MICHELIN TABELLE gar keine 6 Bar zu finden sind, die hört nämlich bei 5,5Bar auf. Also merke Michelin ≠ Michelin Für die Last X gibt es dort den Druck Y, gäbe es das nicht, ständ dort überall 6 Bar - tut es aber nicht. ![]() Glaube mir, Lieferwagen sind öfter deutlich ungleichmäßiger beladen, mit den gleichen Reifen und die fahren auch nicht mit 6Bar. Heute habe ich bei meinem Postler geschaut (Iveco) mit 235/70 R16 Crossclimate, da waren sogar Aufkleber drauf - Vorne 3 Bar, Hinten 4 Bar. Aber wer alles glaubt, was in der Zeitung steht, fährt auch mit 6Bar durch die Gegend. Dann kann man auch nichts machen. Grüße Ihr vergesst dabei dass die meisten Womos einen relativ großen ( Heck-) Überhang haben und damit die dynamischen Kräfte beim Fahren viel höher sind als bei kurzem / keinem Überhang!! Fährt das Womo also z.B. über eine Bodenwelle und „nickt“ dabei noch nach, so muß die Hinterachse und damit auch die Reifen, eine viel höhere Last tragen als wenn kein oder nur ein kleiner Überhang vorhanden ist. Einfacher vielleicht noch zu verstehen wenn man hinten einen langen ( bzw breiten ) Lastenträger anbringt und noch ein Motorrad drauf stellt. Da kommt über den Hebel, gerade bei einer Bodenwelle auf der Autobahn oder einer Bordsteinkannte ( eher nicht auf Autobahnen :D ) eine viel höhere Belastung auf die Hinterachs-Reifen. Und um diese zusätzliche, dynamische Last aufzufangen braucht es einen höheren Luftdruck. Höher also als z.B. eine Vorderachse mit gleicher Last ( bei stehendem Fahrzeug ). Die Vorderachse hat keinen ( / kaum ) Hebel auf die Kräfte wirken. Und was soll ein Reifenhersteller unter den Bedingungen für einen Wert angeben wenn nicht den maximalen?!?? Hersteller von Anhängern und auch Reifenhersteller, wenn sie wissen das die Reifen auf Anhängern montiert sind, geben IMMER den Luftdruck an den die Reifen maximal aushalten. Fahrkomfort hin oder her, die Sicherheit im Bezug auf „überladene Reifen“ / zu wenig Luftdruck geht vor!! In soweit sind Reifendrucktabellen für Womos eher weniger zu gebrauchen?!! Grüße Dirk
So einen Iveco 35 S16V gibt es als Kastenwagen mit 3,5t zGg. Der wiegt aber vorne schon 1600-1700kg leer!! :eek: Dazu für die Hinterachse noch mal 600-700kg ( = 2300-2400kg Leergewicht ). Da sich die Zuladung bei denen überwiegend auf beide Achsen verteilt ( Regalsysteme für Pakete ) kommen die nie auf die 2t Hinterachslast wie unsere Womos! Das ist also nicht zu vergleichen!! ( und warum dann hinten 1 Bar mehr?? Wegen dem Überhang!! ) Grüße Dirk
Hallo, Nun ja, der von mir gezeigte Link bezieht sich nicht auf die Zeitung, sondern auf den Hersteller. Wenn ich dem Hersteller eines Produktes nicht glauben darf, was er über das Produkt schreibt? Es geht also nicht darum, zu glauben, was in der Zeitung steht, sondern was der Hersteller dazu sagt. Warum es widersprüchliche Tabellem gibt? Vielleicht deswegen, weil Michelin schreibt, dass man sich bei der Vorderachse nach der Achslast richten soll? Dirk, da sind auch sehr gute Gedanken zum Sinn von CP Reifen. Mein Glück, dass mein Knäuschen nur wenig Überhang hat und als Alkoven mehr Gewicht vorne. Genau über diese Unterschiede zum üblichen Kastenwagen schreibt ja Michelin im verlinkten Artikel: Warum KaWa und Womo nicht so vergleichbar sind. Und Winterlager gibt es bei mir nicht, mein Knäuschen wird fast jede Woche benutzt. Alles Gründe, warum ich den normalen C wählen werde. Gruß Klaus
Da kommen wir doch der Frage langsam näher. Eigentlich was für Statiker und Physiker. Der dynamische Zuschlag kann aber eigentlich so groß nicht sein, von Extremen (Bodenwellen) mal abgesehen. Eine Last auf der Hinterachse, bzw. hinter der HA, wirkt ja wie ein Hebel. So gesehen ist die HA ja ein "Gelenk" über das die Kraft wirkt und die VA ent- oder auch mal kurz belastet(sehr selten) . Die meisten zusätzlichen Kräfte werden aber durch das Fahrwerk abgefedert und damit stark abgemindert. So würde ich das, mit meinen Resten an "Technischer Mechanik" verstehen. Wie hoch der dyn. Faktor ist und was das in kg ist, kann ich leider nicht berechnen, aber ich würde mal schätzen zusätzlich 10 -20% der gewogenen Achslast. Bei 2.000kg auf der HA wären das 3,75Bar bei 200kg dyn. Zuschlag 0,5Bar mehr bei 300kg 0,75Bar - also immer noch weit weg von den vorgenannten 6 Bar. [Spekulationsmodus AUS] Dazu sei angemerkt, das diese genannten Mehrbelastungen, ja immer nur im 3- 5/10 s Bereich schon stattfinden, also kein Dauerzustand darstellen Also wer das genauer weiß - herbei! Schöne Diskussion!! Grüße Nachtrag: mal geoogelt Faktor kann durchaus 2 - 3 sein, das ist der stat. Faktor für die Aufnahmen am Fahrzeug. Aber ich glaube, das solche bekannten dyn. Belastungen schon in die Reifenkonstruktion "eingearbeitet" sind, sonst hätten wir zig- tausende von Reifenplazern - haben wir aber nicht. Grüße Der Faktor ist abhängig von der Hebellänge. Und die kennt der Reifenhersteller erstmal nicht weil der ( Heck- ) Überstand vom Fahrzeug abhängig ist. Also kann die Empfehlung des Reifenherstellers nur maximaler Druck sein. Grüße Dirk
Vielleicht sehen wir das ja auch einfach nur von verschiedenen Ausgangspunkten und reden deshalb aneinander vorbei. Daher vorab --> Link Du magst wahrscheinlich Recht haben, wenn Du von einem "normalen" WoMo mit Lightfahrwerk und der Standardbereifung 215/70 R15CP 109Q / 225/70 R15CP 109Q ausgehst. Die zulässige Achslast hinten, liegt hier meist bei 1.850kg bis max. 2.000kg, wissend, das sehr viele dazu noch überladen sind und die 7,5m Mobile noch einen Mega Hecküberhang haben. Ein Lastindex von 109 (1.030kg)ist da schon an der Grenze und muß dann richtigerweise voll aufgepumpt werden, damit er die Last überhaupt noch tragen kann. Der TE (und ich) haben aber ein abgelastetes MAXI Fahrgestell, das bis 4,2t (4,5t) ausgelegt ist und haben auch die entsprechenden Reifen dafür, nämlich 225/75 R16 118/116R Die Tragfähigkeit der Reifen /Achse ist daher um über 600kg größer (2.640kg), als bei der 15" 109 Variante. Damit ist man aber weit weg von den schon überlasteten 2.000kg der 15" Räder und hat bei gleicher Achslast eine Reserve von >20%. Und damit kann man durchaus nach Tabelle den Luftdruck einstellen , da man den maximalen Luftdruck nicht braucht. Man ist mit den Reifen eben nicht im Grenzbereich. Sofern der TE nur abgelastet hat, die Achslasten aber so wie bei mir, weiterhin eingetragen sind, muß er sowieso den höheren Lastindex fahren. Also alles gut. Vielleicht war das unsere unterschiedliche Sichtweise. Grüße
NEIN, definitiv nicht! Das Ammenmärchen dass ein abgelastetes Maxi-Fahrwerk mehr Reserven hat stimmt, gerade im Bereich der Reifen, eben NICHT. Klar fährst Du / Ihr einen höheren Loadindex auf Grund der höheren Achslast. Ob Du diese höhere Achslast ausnutzt weißt nur Du und spielt eigentlich auch keine Rolle! Wenn Du den Reifenhersteller mit der real gemessenen Achslast konfrontierst dann gibt er Dir den Druck an, den der Reifen braucht um diese Last tragen zu können. Wenn dann durch den Hecküberstand die dynamische Last während der Fahrt um z.B. 20% überschritten wird dann ist der Reifen an der Stelle um 20% überlastet! Die Reserve die ein Reifen hat der z.B. 1200kg tragen darf im Vergleich zu einem Reifen der nur 1000kg tragen darf ( bei gleichem Womo,… ) machst Du doch in dem Moment kaputt wenn Du den Luftdruck für den 1200er-Reifen auf eine Last von 1000kg anpasst. Die 20% Reserve hast Du wenn beide Reifen mit ihrem max Druck gefahren werden oder, aber dann wird‘s noch komplizierter: bei angenommenen 800kg tatsächlicher Last der 1000er-Reifen auf 800kg „eingestellt“ wird und der 1200er-Reifen auf 1000kg ( ok, theodoretisch 960kg ). Und ja ich wage mal die ganz steile These dass, bei obigem Beispiel, der 1000er-Reifen mit max Luftdruck ( also für 1000kg ), belastet mit 800kg, mehr Reserven hat wie der 1200er-Reifen mit Luftdruck für 800kg bei 800kg Belastung! Der 1000er-Reifen hätte 20% Reserve denn er ist, bei dem Luftdruck, für bis zu 1000kg ausgelegt, der 1200er-Reifen hätte aber KEINE Reserve weil er, in der Konfiguration, nur für 800kg ausgelegt wäre. Klar kann man einen Reifen der einen höheren Loadindex hat, bei gleicher Belastung, mit weniger Luftdruck fahren. Oder aber man möchte eine höhere Sicherheit haben weil z.B. ein 1000er-Reifen bei 1000kg Belastung bereits an seiner Grenze ist. Aber beides gleichzeitig funktioniert nicht! Maximaler Komfort durch ( maximal ) reduzierten Luftdruck laut Tabelle und trotzdem die höhere Reserve schließen sich gegenseitig aus. Grüße Dirk Hallo, das ist auch ein Grund für meine Entscheidung für ohne P. Ich nehme einen Luftdruck, der für eine ca. 200 kg höhere Achslast reichen würde, nämlich 4 bar, habe dadurch Reserve, aber immer noch einen deutlichen Komfortgewinn zu den auf der Hinterachse von Michelin geforderten 6 bar. Mehr Reserve und mehr Komfort - das ist für mich halbwegs vernünftig. Gruß Klaus
Das ist kein Ammenmärchen, sondern einfach "Kleines Einmaleins" Wenn ich ein 4,5t Fahrzeug, bei gleichen eingetragenen Achslasten, mit 3,5t fahre, wie hoch ist dann die technische (Gewichts-) Reserve? Nach Deiner Definition NULL und das ist Käse - sorry.
Genau so ist es und das ist auch richtig so.
Du hast Dich da wohl verschrieben - wie groß wäre denn eine 20% dynamische Überschreitung einer bereits dynamischen Last. Eine Last (hier Achslast) ist per se erst einmal eine statische Last, die durch einen Energieeintrag (z.B. Bodenwelle) erst einen dynamischen Faktor erhält (G-Kräfte) Alles andere ist ja erst einmal eine Hypothese von Dir. Hast Du dafür irgendwelche Fakten / Nachweise? Wie groß ist die Überlastung des Reifens, unter welchen Bedingungen und bei wieviel Überlast (kg/Faktor)? Wann platzt der Reifen? Wie groß ist der dynamische Faktor? Wie groß ist die technische Reserve (Sicherheitsfaktor) des Reifens an sich? Im Bau wären das bei normaler Belastung z.B. Faktor 1 - 2, bei Stoßbelastungen 2 - 3. Glaubst Du im Ernst, ein Reifen hätte Faktor Null? Und Deine 6Bar stehen ebenfalls in keiner Tabelle. Wenn Du mit Deiner Hypothese Recht hättest, wären meine demontierten CP Reifen mit 57.000km und 4,2Bar auf der HA schon lange kaputt gewesen, wären nicht gleichmäßig abgefahren und bei der Kontrolle immer heiß und nicht nur handwarm gewesen - waren sie aber nicht, sondern sie hätten sogar nochmal 10 -20.000km gehalten. Übrigens sind die von Michelin gemachten Angaben im LInk nur Empfehlungen. Also wenn Du die Nachweise auf die vorgenannten Fragen bringen kannst mache das bitte, bis dahin ist das von Dir dargelegte lediglich eine Hypothese.
Das hast Du woher? Welchen SI Faktor oder kg Reserve, hat denn ein Reifen? Was macht denn ein Reifen, der eine für seine tatsächliche Last angepassten Luftdruck hat, im Falle einer Bodenwelle? ER wird etwas mehr gestaucht, wodurch sich der Luftdruck im Reifen für ein paar /10s erhöht und er walkt für den gleichen Zeitraum etwas mehr - so what - Dafür ist er doch gemacht. Der Reifen würde nur bei dauerhaftem Unterdruck durch permanentes Walken schaden nehmen - sonst nicht. Wieviele geplatze Reifen auf der HA eines Light Chassis mit Lastindex 109 sind denn z,B. hier im Forum dokumentiert? Ich kenne keinen.
Grüße Dirk[/quote] Tut es eben nicht - es funktioniert perfekt und das nicht nur bei mir, sondern bei vielen hunderten oder tausenden anderen auch.
Klaus, genauso ist es richtig, dann bist Du bei 4,2bar, so wie ich auch. Grüße
Es geht doch hier um die Reifen?!! Und wenn Du bei höherem LI weniger Druck einfüllst dann trägt er auch nicht mehr wie ein Reifen mit niedrigerem LI und höherem Druck. Also keine zusätzliche Reserve mehr.
Spielt eigentlich keine Rolle. Die Reifen, über die wir hier sprechen, werden wohl alle den gleichen Sicherheitsfaktor haben. Außerdem macht es keinen Sinn diesen Sicherheitsfaktor mit in die Überlegungen einfließen zu lassen. Sicherheitsreserven sind Sicherheitsreserven. Die sollten wohl nicht von vornherein mit einkalkuliert werden?!
Nö! Je höher der Luftdruck umso niedriger das Walkverhalten / je niedriger der Luftdruck umso höher das Walken. Grüße Dirk Dirk, ich gebe es auf. Wahrscheinlich bist Du der Einzige im ganzen www, der die Behauptung aufstellt, das ein Reifen, belastet mit der Nennlast seiner Tragfähigkeit, durch Überhänge und / oder Hebelwirkungen oder sonstige Einwirkungen in ihrer Tragfähigkeit überlastet werden könnten und deshalb nur sicher betrieben werden können, wenn sie auf den max. zulässigen Druck gebracht werden. Leider bleibst Du den Nachweis für die Richtigkeit dieser Behauptung weiterhin schuldig. Also bleibt das auch weiterhin nur eine Hypothese, die nicht nur ich, für falsch erachte. Falls Du Interesse an Erläuterungen einer Fahrwerks- und Reifenfirma haben solltest - Bitteschön und wenn man sucht findet man da auch noch mehr --> Link --> Link Das die Hersteller 5,5/6,0 Bar angeben, liegt einfach daran, das sie bei Auslieferung (z.B. FIAT) noch gar nicht wissen, was für ein Aufbau am Ende montiert wird. Weiterhin sieht man an der Tabelle, das ab einem bestimmten Luftdruck keine weiter Zunahme des Lastindexes mehr erfolgt, weshalb dies Drücke in den herstellerseiting Luftdrucklisten auch gar nicht erst erscheinen. Grüße
Vielleicht liegt das daran das irgendwann der max Luftdruck für einen Reifen erreicht ist? Aber erkläre mir doch bitte mal warum z.B. Continental bei den Womo-Typischen Reifen unterschiedliche Traglasten für die Vorder- und die Hinterachse angibt?! --> Link Der 215/70 R15 C soll, laut der Tabelle ( Seite 88/89 ), bei 2060 kg mit 4,5 Bar auf der Vorderachse aber mit 5,5 Bar auf der Hinterachse gefahren werden. Oder anders: der gleiche Reifen trägt bei 4,0 Bar 1800 kg auf der Vorderachse aber nur 1600 kg auf der Hinterachse. Grüße Dirk
Ich würde das Wort "max" gegen "sinnvolle" austauschen, denn es ist weder sinnvoll noch nützlich, einen Reifen, der seine max. Tragfähigkeit bei z.B. 4,75Bar erreicht hat, weiter bis zur max. Zulässigkeit von z.B. 5,5Bar aufzupumpen
Da bin ich tatsächlich der falsche Ansprechpartner, aber frage doch mal direkt bei Conti --> Link und stelle die Antwort hier ein. Michelin macht da keinen Unterschied. Vielleicht traut da Conti seinen eigenen Reifen nicht :lol: Grüße Jörg, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn Du schon etwas vergleichst, dann Tabelle mit Tabelle, alles andere ist Humbug Hier Conti ![]() und Michelin ![]() Den Unterschied erkennst Du selbst, oder? Du kannst oder willst den Nachweis für Deine Hypothese nicht bringen, dann sollten wir das jetzt auch dabei belassen, daß Deine geforderten 5,5/6bar für den Luftdruck irrelevant sind, wenn man seinen Luftdruck nach Reifendrucktabelle einstellt. Wenn Du eine Antwort von Conti hast, kannst Du sie gerne noch einstellen. Bis dahin ist alles gesagt und ich bin jetzt raus. Grüße Ich weiß zwar nicht welchen Jörg Du meinst aber Du vergleichst Äpfel mit Birnen! 1. Conti und Artus geben für die hintere Bereifung grundsätzlich einen höheren Luftdruck bei gleichem Achsgewicht an und 2. Pirelli geht sogar noch einen Schritt weiter und schreibt in obigem Link ausdrücklich "Bei CP-markierten Reifen auf der Hinterachse als Einzelbereifung wird ein Reifenfülldruck von 5,5 bar ... empfohlen... Als Reifendruck für die Vorderachse können die Reifenhersteller-Angaben in Kombination mit der maximal zulässigen Achsenlast verwendet werden..." Und alle drei geben diese Hinweise ausdrücklich nur für Campingfahrzeuge bzw den dafür vorgesehenen CP-Reifen. Aber einen Zusammenhang mit den fahrdynamischen Kräften in Verbindung mit den fahrzeugspezifischen ( Heck- ) Überhängen, die ja individuell sind, siehst Du da nicht?!! Kann nicht sein was nicht sein darf? Grüße Dirk --> Link Das schreiben die sind bei unsere Vantra St max. 5,5 bar. Den Druck fahren wir unsere alte Karre ist damit durchaus Komfortabel. Die Reifen fahren sich gleichmäßig ab. Deutlich komfortabler wie die Conti Allwetterreifen bei gleichen Luftdruck. Die waren nach 6 Jahren fertig nicht vom Profil aber Steinhart bei etwas Nässe gerutscht. Sorry für den "Jörg" freudscher Verschreiber Conti und Michelin empfehlen 5,5 Bar sagen aber nicht warum. Artus Tabelle hat keine extra Werte für die HA, er rechnet nur die in den Michelin/Contitabellen fehlenden (weil überflüssigen) Werte bis 5,5Bar hoch. (mit 50kg/0,1bar Finde die separaten Werte für die HA ![]() Nichts gefunden? Ich auch nicht. Separate Werte für die HA gibt es nur bei Conti. Hast Du da mittlerweile mal nachgefragt?
Natürlich gibt es da Kräfte, die gibt es auch bei jedem anderen Fahrzeug, mal mehr, mal weniger, genauso bei Lieferwagen oder anderen. Ah stimmt, die haben ja nur C-Reifen so wie ich, die brauchen ja keine 5,5bar , aber vorgeschrieben sind CP Reifen ja jetzt nicht. Diese dynamischen Lasten sind in jeder Reifenkonstruktion, wie bei allen anderen Reifen mit einkalkuliert. Sonst würden sie ja alle kaputt gehen - tun sie aber nicht - Auch hier bringst Du keinen Nachweis! Du bist offensichtlich der einzige auf diesem Planeten, der da etwas hineininterpretiert, was, so wir Du es behauptest, nicht da ist. Wo bitte bleibt Dein Nachweis? Gruß und Ende - Aus Wir haben in unserem Kasten von CP Reifen Anstand genommen (zumal das Format sehr schwer zu bekommen wäre). Die CP Reifen haben eine verstärkte Karkasse und gelten als "rumpeliger". da unser Fahrzeug immer wieder bewegt wird sind die Vorteile bei längeren Standzeiten für uns irrelevant. Ich habe alle Fahrzeuge bei einem unabhängigem Reifenhändler dem ich vertraue und der für mich nachvollziehbar erklären kann - dessen Empfehlung folge ich. Die üblichen Auseinandersetzungen von mir persönlich unbekannten Foristen wie oben geben mir keine Sicherheit. Bis auf den Holder A12 haben oder hatten alle meine Fahrzeuge einen geringeren Luftdruck auf der Vorderachse. Entsprechende Angaben bei Conti wundern mich nicht. Ich gehe davon aus, dass die Reifenhersteller bei ihren Empfehlungen nicht nur technische, sondern auch juristische Aspekte berücksichtigen zumal sie die konkreten Fahrzeuge oft nicht kennen.
Kein Ding! :D Hatte mir ja schon gedacht das ich gemeint war. :D
Wenn Du schon irgendwelche Tabellen hier einfügst dann doch bitte halbwegs aktuelle und nicht welche die 8 Jahre alt sind! ![]()
Solltest Du die, in rot geschriebenen, HA-Werte nicht finden, sag´ Bescheid. :D
Die Kräfte, gerade an der Hinterachse, ergeben sich aber doch auch aus dem Überhang! Und wie soll man den mit berücksichtigen wenn man ihn nicht kennt weil jedes Womo verschiedene Überhänge hat?!! Conti kalkuliert übrigens, je nach Einsatzzweck, zwischen 10% und 35% Reserven. Den Nachweis kann ich Dir allerdings nicht bringen sonst gibt´s Ärger!
Jo, nur kannst Du auch nicht erklären warum die Hersteller für die Hinterachsbereifung von Wohnmobilen, und nur dafür sind CP-Reifen da, höhere Luftdruck-Werte bei gleichen Lasten ( im Vergleich zur Vorderachse ) angeben.
ICH kenne zwar die Antwort aber bitteschön: ich frag´ nochmal ganz offiziell bei Conti an. :mrgreen: Grüße Dirk Ein paar Parameter für die Ermittlung des empfohlenen Reifendrucks durch Hersteller: 1. Achslast - die kennt der Hersteller nicht, also wäre das eine "Wette auf eine Wahrscheinlichkeit" 2. Hinterachse ist in der Regel nicht mitgelenkt - das führt zu einer von der gelenkten Achse abweichenden seitlichen Belastung in Kurvenfahrten. Welche Reifen nun die höhere seitliche Belastung aushalten müssen steht in Abhänigkeit von Untersteuern, einer neutralen Fahrsiituation oder Übersteuern. Hier kann der Hersteller wieder eine "Wette der Wahrscheinlichkeit" abgeben. Er kennt ja weder Fahrzeug, noch Fahrer. 3. Dynamische Kräfte: Je länger der Überhang, desto größer kann der Lasthebel auf die Achse sein. Der Hersteller kennt den Überhang und die Lasverteilung nicht, daher wäre das ebenfalls eine "Wette auf eine Wahrscheinlichkeit". 4. Juristische Einschätzung für den Klagefall, das ist ebenfalls eine Art "Wette auf eine Wahhrscheinlichkeit" 5. Marketing Sicht - will man es dem Kunden sehr leicht machen oder mutet man ihm etwas Komplexität zu. 6. Natürlich die Kenntnis des eigenen Produktes als Faktor für die "Wetten". Die Hersteller "wetten" eben unterschiedlich - mehr nicht. Die Bandbreite von "richtig" und "falsch" ist in Sachen Reifendruckempfehlung in Unkenntnis des konkreten Fahrzeugs recht groß. Menschen, die bevorzugt "entweder-oder" denken und mit dem Ansatz " sowohl-als auch" fremdeln wird das wenig helfen.
Servus Wieviel km fährst du drauf, und bei welcher Fahrweise? Ich habe auf dem Michelin jetzt ca 36000km drauf, bei schneller bis sehr schneller Fahrweise. Profiltiefe mit einmal Wechsel vorn nach hinten ca 5-6mm. Gruß und Danke für Rückmeldung
Danke für den Tip.
Ja die sieht man deutlich, die sind aber nur für Conti Reifen das wußten wir aber schon vorher. Von daher nichts neues, trotz aktueller Tabelle.
Na wenn das so wäre, wäre das doch klasse, das wären ja bei 2.000kg auf der HA ca. 650kg Reserve, das passt doch gut tbei angepasstem Luftdruck, also wo war jetzt das Problem? :lol:
Jamach mal Grüße
Hallo Max, eine vergleichbare Wirkung erreichst du mit C Reifen ebenso, indem Du einfach einen oder zwei Lastindizes höher gehst, dann hast Du auch eine stärkere Karkasse ohne (P). Ich habe bei meinen neuen das (P) auch fallen lassen, bei identischen Luftdruck. Grüße
Gesacht getan und prompte Antwort von Conti! Ich kopier´ das hier mal als "gedankliche Wiedergabe" rein weil ich nicht weiß ob ich das sonst veröffentlichen darf. Die Frage war warum CP-Reifen von Conti an der Hinterachse einen höheren Luftdruck, bei gleicher Achslast, benötigen wie an der Vorderachse? Oder halt anders rum: warum ein CP-Reifen, bei gleichem Luftdruck, an der Vorderachse eine höhere Last tragen darf wie an der Hinterachse? Antwort von Conti: "...Nach ETRTO benötigen alle Reifen nach dem CP Standard einen um 0,75 bar höheren Fülldruck bei gleicher Achslast gegen über dem Reifen an der Vorderachse. Die Ziele des CP-Standards sind: > Überlastungsschutz bei ungleicher Radlastverteilung > Begrenzung der maximalen Einfederung des Reifens > Vorbeugung gegen Wulstermüdung > Erhöhte Wohnmobil-Sicherheit Mit freundlichen Grüßen..." Speziell die Einfederung des Reifens hängt hinten mit dem Gewicht hinter der Hinterachse und damit eben mit dem Überhang zusammen. Das gleiche gilt für die Wulstermüdung: je mehr und vor allem je tiefer der Reifen einfedert desto schneller altert der Wulst. Und wo Conti hinten einen um 0,75 bar höheren Luftdruck empfiehlt geht Michelin dann gleich den Weg des maximalen Luftdrucks. Unter --> Link heißt es bei "Punkt 1": "...Bei CP-markierten Reifen auf der Hinterachse als Einzelbereifung wird ein Reifenfülldruck von 5,5 bar ...empfohlen. Für die Dimensionen 255/55 R18 CP 120 und 225/75 R16 CP 118 gelten gar 6,0 bar ... Als Reifendruck für die Vorderachse können die Reifenhersteller-Angaben in Kombination mit der maximal zulässigen Achsenlast verwendet werden..." Da es sich bei dem ETRTO um eine Art Normierung handelt dürfte das dann für alle CP-Reifen gelten. Und warum nur für CP-Reifen? CP-Reifen werden fast ausnahmslos auf Wohnmobilen gefahren. Und gerade bei Wohnmobilen, die ja oft relativ große Überhänge haben, werden die hinteren Reifen durch diese Überhänge während der Fahrt erheblich höher belastet als bei "Standard-Kastenwagen". Aber ich muss ja keine CP-Reifen auf meinem Womo fahren. Ist ja keine Pflicht. Klar, die hinteren Reifen werden aber auch bei "normalen" C-Reifen am Womo stärker belastet. An der Geometrie des Womos und den auftretenden Kräften an der Fahrt ändert sich durch C-Reifen ja nix. Wer also bei normalen C-Reifen ebenfalls auf "Nummer Sicher" gehen will sollte ich überlegen ob er da nicht auch mehr Luft in die Reifen gibt! :eek: In der einfachen Luftdruck-Tabelle von Conti, der in der nur nach Fahrzeugen und Beladungen unterschieden wird, ( der PKW-Tabelle ) wird für z.B. den Ducato fast ausnahmslos ein Luftdruck von 4,1 bar vorne und 4,5 bar bis 5,0 bar für hinten angegeben. Egal ob "leer" oder "voll" ( das Auto, nicht der Fahrer :D ). Was Du nun draus machst bleibt Dir überlassen. Grüße Dirk Mir wird das zu blöd. Ich blockiere jetzt mal den Dirk "Pechvogel" in meinen Einstellungen und hoffe das dieser Thread dann wieder angenehmer zu lesen ist.
Eben, ich fahre genau so weiter, wie die letzten 50.000km, mit vorne ca. 3,5 und hinten 4,2bar. Grüße |
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