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Hatt da Jemand Erfahrungen mit? Ob man dafür diese teuren Dinger braucht, wage ich mal zu bezweifeln. Aber die Idee finde ich schon mal diskutabel. Sollte doch auch mit einfachen PC Lüftern oder mit den Kühlschranklüftern funktionieren. Ansonsten vielleicht auch nur einen gewöhnlichen Lüfter vor den Heizkörper stellen? Was meint Ihr dazu? --> Link Die Ventilatoren erhöhen die Konvenktionsrate und damit den Wärmeübergang zwischen Wasser (im Heizkörper) und der Umgebungsluft. Auf diese Weise findet also der Wärmetausch schneller statt - d.h. die Wärme aus dem Wasser wird schneller in die Luft übertragen, das Brauchwasser in der 'Heizung kühlt sich also schneller ab, die Luft im Zimmer erwärmt sich ebenso schneller. Im Prinzip ist das das gleiche, als wenn man größere Radiatoren verbauen würde. Wie man damit jedoch Energie sparen und Heizkosten senken will, entzieht sich meiner Phantasie. In dem Artikel wird ständig darauf abgestellt, "dass das Zimmer schneller warm wurde", man den Thermostat also schneller wieder runterdrehen konnte. Das mag ja auch stimmen, es wurde dabei aber auch mehr Energie in kürzerer Zeit dem Heizungs-Brauchwasser entzogen, was dann in der Heizung wieder aufgeheizt werden muss - von nichts kommt nun einmal nichts. Im Prinzip also ein Nullsummenspiel. Zum Vergleich: Wir haben eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung, die benötigt mal locker 1-2 Tage, um einen Raum richtig aufzuwärmen. Dennoch ist das energetisch betrachtet der optimale Weg. Wieso jetzt im Gegensatz dazu das Schnellaufheizen mittels erzwungener Konvektion Energie sparen soll... das weiß wohl nur der Hersteller der Ventilatoren :D Wir haben auch eine Fußbodenheizung die entsprechend träge ist. Ein sehr großer Vorteil ist aber die geringe Luftbewegung im Vergleich zu normalen Heizkörpern. Luftbewegung kühlt den Körper aus so dass man 1°C wärmer heizen muss um die gleich gefühlte Wärme zu haben. Mit diesem Lüfter erzeugt man noch mehr Luftbewegung was ich für absolut kontraproduktiv bzgl. des Wärmegefühls/Behaglichkeit halte, auch wenn es kurzzeitig messtechnische Vorteile während des Aufheizens bringt. Hubert Moin, sowas ist sinnvoll, wenn die Vorlauftemperatur zum Heizen nicht ausreichend ist und die Fläche der Heizkörper nicht vergrößert werden kann, z.B. bei Wärmepumpen im Altbau. Ansonsten?? Viele Grüße landmesser Es funktioniert hervorragend mit einfachen 12V Ventilatoren, z.B. alte Computerlüfter. Die 80’ger passen super zwischen einen DK Heizkörper, die 120’ger sind leiser passen aber nicht dazwischen. Auf 2 Regalschinen montiert lassen sie sich super verteilen. Vorteile: - der Raum heizt schneller auf - es wird eine geringere Vorlauftemperatur benötigt Nachteil: - man benötgt irgendwie Strom in der Nähe des HK Das ganze läuft bei mir seit 12 Jahren, in Verbindung mit einer durchdachten Renovierung, Dämmung des Hauses, im Winter habe ich max 30° im Vorlauf. Beim Heizen Lüfter nach unten. Bei mir läuft ein altes Computernetzteil, und stellt die 12V im ganzen Haus zur verfügung, genau so wie die 5V. Mit etwas Glück laufen auch 2 Lüfter in reihe auf der 12V-Schiene, dann sind sie leiser. Hier noch ein paar Bilder (Achtung, Junggeselle!) ![]() ![]() ![]() ![]() Gruß Joachim
Es kann sein, dass die Lüfter dazu beitragen, dass der Raum schneller aufgeheizt wird und dass es weniger lang "kalte Ecken" gibt. Lüfter können auch sinnvoll sein um Bereiche, die von dem Heizsystem nicht gut erreicht werden zu erreichen - beispielsweise zur Schimmelvermeidung hinter einem Schrank an einer schlecht gedämmten Wand. In diesem Fall werden die Lüfter natürlich nicht am Heizkörper befestigt. In unserem Haus habe n wir bei der Wahl des Heizsystems auf möglichst wenig Konvektion und möglichst viel Strahlungswärme und ein großes Luftvolumen geachtet, da wir das als ausgesprochen angenehm empfinden. Eine Erhöhung der Konvektionsrate stelle ich mir für mich unangenehm vor. Wer Probleme mit Staub hat sollte die Konvektionsrate ebenfalls eher gering halten. ät Joachim: Schön bebilderte Lösung! Danke für den Input.
So hatte ich das noch nicht bedacht, stimmt aber natürlich. Das könnte man vielleicht mit einem (bei uns seltenen) Deckenventilator großflächig abdecken, der auch die warme Luft an der Decke verteilt. Oder einen stärkeren Ventilator für kürzere Zeit laufen lassen, während man nicht drin ist, der alles mal umwälzt, evt. auch zusammen mit Lüften. Ich bin zwar Junggeselle, aber der Aufbau würde mir trotzdem nicht gefallen :-). RK
Deckenventilatoren kenne ich eher aus heißeren Regionen für eine Kühlung mit Konvektion. Wir haben einen Anschluß in unserer Holzhütte dafür vorgesehen um die Wärme nicht oben zu "sammeln" (überdurchschnittliche Raumhöhe). Bin froh, dass das nicht nötig ist.
Nichts hält länger wie ein gutes Provisorium. War halt der Versuchsaufbau, der sich bewährt hat. geht auch schöner, da die 80'ger Lüfter genau zwischen die Platten passen, und dann nach oben gezogen werden können. Dann ist bis auf das Stromkabel michts mehr zu sehen. Gruß Joachim 1. Die Plattenheizkörper erzeugen vor allem innen, also zwischen der äußeren und der inneren Platte die warme Luft. Diese warme Luft steigt dann nach oben und durch die "Sogwirkung" wird von unten kühlere Luft angesaugt. Dadurch ergibt sich eine Umwälzung der Luft im Raum. Durch Ventilatoren, die über bzw unter dem Heizkörper angebracht sind, kann man zwar die Menge an Luft, die durch den Heizkörper strömt, erhöhen, bei gleicher Vorlauftemperatur wird aber die Luft die den Heizkörper verlässt erstmal weniger warm. Ob man dadurch den kompletten Raum schneller aufheizen kann wage ich mal zu bezweifeln. 2. wenn das so eine super Erfindung ist, warum kommt die dann jetzt erst?!? :roll: Grüße Dirk Ähnliche Ventilatoren gibt es auch als Aufsteller für Holzöfen. Der Effekt ist einfach das Durchmischen der warmen Luft im oberen Teil des Raumes mit der kühleren Luft darunter - funzt prima.
Durch die Ventilatoren unten! angebracht, erhöht sich a. der Luftdurchsatz, b. wird dem Heizkörper mehr Energie entnommen, das delta zwischen VL und RL wird höher, damit steigt die Wärmeleistung die der HK abgibt deutlich. Bei mir im Versuchsaufbau hat sich die abgegebene Leistung fast verdoppelt. Statt 1° C mit Lüfter 2° C als Delta zwischen VL und RL bei 25° C im VL, habe leider gerade keine Graphen dazu, da meine Anlage noch nicht läuft. Was diese Idee angeht, die ist schon sehr alt. Es gibt sogar Heizkörper, die das integriert haben zu einem gnadenlos überhöhten Preis. --> Link Wann macht es Sinn? - Wenn die vorhandenen Heizkörper unterdimensioniert sind. - Wenn nach der Nachtabsenkung der Raum auf Temperatur gebracht werden soll (Nachtabsenkung nur denn sinnvoll, wenn die Absenktemperatur zügig erreicht wird, und ein entsprechendes Platau erreicht wird) - Wenn für einen kurzen Zeitraum eine deutlich höhere Temperatur benötigt wird (Badezimmer) - Wenn dadurch die gesamte Vorlauftemperatur der Anlage gesenkt werden kann. - Wenn durch die erhöhte Spreizung und das damit kältere Rücklaufwasser gerade bei Brennwert Heizungen die Effizzienz gesteigert werden kann. - Wenn dadurch die Heizungspumpe auf kleinerer Stufe laufen kann. Der Strombedarf von weniger als 1 W der Lüfter kann fast vernachlässigt werden Gruß Joachim
Sagen wir mal so: Der WAF (WomenAcceptanceFactor) der bebilderten Lösung strebt gegen Null... :lol: Auch wenns noch so viel einspart. Viele Grüsse Andi Ich kann nur die Leistung in W rausholen die ich auch reinstecke in W, wenns schneller gehen soll, brauch ich mehr Leistung: also mehr Brennstoff. Q=m x c x dt / t Ersparnis m.M. Null Komma Null. Evtl. Wird es schneller warm, dafür mehr Brennstoffverbrauch.
Soweit, so richtig, und jetzt kommt das Aber. - Im Fall der Nachtabsenkung kann man länger auf der geringeren Temperatur bleiben, da die Aufheizzeit, bei gleicher Vorlauftemperatur, geringer ist. Denn eine Nachtabsenkung ist nur dann sinnvoll, wenn das abgesenkte Niveau möglichst lange gehalten wird. - Fall der kurzfistigen Temperaturanhebung, z.B. im Badezimmer, normale Temperatur 19°, Temperatur morgens für 1 Std. 22° gilt das gleiche - weniger Rohrleitungsverluste bei niedriger Vorlauftemperatur - höhere Effizienz der Heizungsanlage, besonders bei Wärmepumpen, wenn die Vorlauftemperatur niedriger ist Gruß Joachim Das stimmt zwar aber so richtig wohl fühlt man sich in einem Raum erst wenn der Temperaturunterschied zwischen der Luft und den Wänden kleiner 4 Grad, im Kopfbereich sogar nur 3 Grad ist. Es geht also, speziell in Wohnräumen nicht um die Temperatur der Luft sondern auch die der Wände, die erheblich länger brauchen bis sie wieder wärmer sind. Grüße Dirk Womöglich kommt demnächst noch jemand auf die Idee, Spezialventilatoren für Fussbodenheizungen zu ‚erfinden‘, wenn man da Geld mit verdienen kann. Diese Ventis sind in etwa genauso sinnvoll wie Teelichtöfen. bis denn, Uwe
Da hast Du meine volle Zustimmung. Deshalb macht es bei der Nachtabsenkung auch keinen Sinn, die Temperaturen übermäßig abzusenken. 1° bis max 2° machen allerdings durchaus Sinn, und dann sind die Wände nicht so weit ausgekühlt, als daß sie störend wirken. Wenn man durch die Lüfterunterstützung die Aufheizzeit um diese 1 bis 2° dann deutlich verkürzen kann, reicht es eventuell sogar aus, die Heizung erst beim Nachhause kommen hochzudrehen. Da muß man experimentieren. Gruß Joachim Hallo eigentlich wurde schon alles gesagt, schneller aufwärmen ja, Energie sparen nein, und vor allem sagt mir der Satz "das Thermostat früher zurückgedreht werden kann", daß die Funktion eines Thermostates nicht verstanden wurde. Gruß Joachim
Einspruch: Unter den oben schon geschriebenen Voraussetzungen kann auch Energie eingespart werden. - Absenkung der Vorlauftemperatur - höhere Spreizung zwischen Vorlauf und Rücklauf - gezielte Absenkung der Raumtemperaturen um 1-2° bei Nichtanwesenheit Das mit dem Thermostaten zurückdrehen im NTV Bericht ist natürlich der Brüller. Gruß Joachim
Und die Wärmeleistung gibt es gratis von wem? Wenn mehr Wärme abgegeben wird dann kommt sie - aus der Heizung. Thermostat ist offen - Heizwasser zirkuliert - Vorlauftemperatur ist typischerweise 60C - Rücklauftemperatur ohne Ventilator sagen wir 50C - Delta 10C Ventilatoren ran Vorlauftemperatur 60C - mehr Wärme wird dem Wasser entzogen - korrekt - ergo - Rücklauftemperatur ist deutlich geringer. Was macht die Heizung sie hält die Vorlauftemperatur konstant bei 60C. Was passiert wenn das Rücklaufwasser kälter ist? Sie heizt öfters und mehr. Schneller warm - ja Geld gespart? Kaum Moin MilesandMore, bitte mit dem Rest zusammen Zitieren, sonst ist es aus dem Zusammenhang gerissen Wann macht es Sinn? - Wenn die vorhandenen Heizkörper unterdimensioniert sind. - Wenn nach der Nachtabsenkung der Raum auf Temperatur gebracht werden soll (Nachtabsenkung nur denn sinnvoll, wenn die Absenktemperatur zügig erreicht wird, und ein entsprechendes Platau erreicht wird) - Wenn für einen kurzen Zeitraum eine deutlich höhere Temperatur benötigt wird (Badezimmer) - Wenn dadurch die gesamte Vorlauftemperatur der Anlage gesenkt werden kann. - Wenn durch die erhöhte Spreizung und das damit kältere Rücklaufwasser gerade bei Brennwert Heizungen die Effizzienz gesteigert werden kann. - Wenn dadurch die Heizungspumpe auf kleinerer Stufe laufen kann. Gruß Joachim
Kommentar: - Die Wand muß schlecht gedämmt sein bzw. einen schlechten Wärmedämmwert haben. - Wand, Fussboden und Decke dürfen nicht massiv aus Ziegeln bzw. Beton o.ä. sein. Massive Wände sind wärmetechnisch sehr träge und speichern recht viel Wärme. Wenn die Heizung runter gedreht wird, dann geben Wände, Decke und Boden die gespeicherte Wärme längere Zeit erst einmal an den Raum ab, so dass sich der Raum nur langsam abkühlt, d.h. nur bei sehr schlecht gedämmten Außenmauern senkt sich die Raumtemperatur über Nacht merklich ab. Um die etwas abgekühlten Wände tagsüber wieder zu erwärmen, braucht man zusätzliche Heizenergie, in der Regel die, die man Nachts eingespart hat. In den meisten Fällen ist es ein Irrtum, wenn man glaubt, durch Nachtabsenkung der Heiztemperatur nennenswerte Heizenergie einsparen zu können. Das sagt u.U. ein Heizungsmonteur, aber der hat keine Ahnung von Physik. Eine Temperaturabsenkung lohnt sich erst bei mehreren Tagen Abwesenheit. Manche denken, eine Frostsicherung wäre z.B. im Winterurlaub genug, denn dann platzen die Rohre nicht, aber das ist eine Fehldenke. Die Raumtemperatur sollte nicht unter den Taupunkt gesenkt werden, sonst werden die Wände nass und der Wärmedämmwert verschlechtert sich, von der Schimmelgefahr abgesehen. Mit ca. 16 °C ist man auf der sicheren Seite, wenn man eine normale Raumfeuchte hat. Senkt man die Raumtemperatur, dann steigt die relativ Luftfeuchtigkeit deutlich an, denn kältere Luft kann nicht so viel Feuchte aufnehmen. Wenn man ohne Sanierung nennenswert Heizenergie einsparen will, dann klappt das nur durch Senkung der Raumtemperatur, pro Grad Absenkung ca. 6 %. Bei Mehrfamilienhäusern gilt etwas Besonderes. In der Regel sind die Innenwände dünn und nicht wärmeisoliert. Das bedeutet, dass bei höheren Raumtemperaturen die Nachbarwohnungen mit geheizt werden. Umgekehrt ist es, wenn man selbst eine niedrigere Raumtemperatur als die Nachbarn eingestellt hat. Dann heizen die Nachbarn zwangsläufig die eigene Wohnung mit. Besonders schlecht sind die Mieter dran, die Heizkostenverteiler an den Heizkörpern haben, denn diese sind physikalischer Unsinn und messen eben nicht die abgegebene Wärme. Diese Heizkostenverteiler sind aber durch ein sehr kleines privates Institut zertifiziert, wahrscheinlich eine Gefälligkeit für die Hersteller der Heizkostenverteiler. Deshalb kommt man vor Gericht nicht durch, denn die Richter haben auch keine Ahnung von Physik und wollen sich auch nicht damit beschäftigen. Für die zählt nur das (getürkte) Zertifikat. Technischer Stand ist: Ein Warmwasserzähler misst die Menge des Heizungswasser und ein Temperaturfühler die Temperatur. Das ist viel besser, aber nicht unbedingt ganz richtig. Eigentlich müssten zwei Tempertaturen gemessen werden: a) die Vorlauftemperatur und b) die Rücklauftemperatur. Aus der Temperaturdifferenz und der Heizwassermenge berechnet sich die abgegebene Wärmemenge der Heizkörper. Zu Heizkörperventilatoren wurde von Joachim170 das Wesentliche gesagt.
Aber die Wärme geht ja trotzdem ins Haus. Nicht unbedingt da, wo man sie hauptsächlich will, aber im Winter braucht das ganze Haus etwas Wärme. Und wenn man Thermostate hat, wird dann halt etwas mehr über die Leitungen und etwas weniger über die Heizkörper geheizt. In meiner Wohnung hatte ich das allerdings extrem. Der Wasserkreislauf bliebt konstant, das Wasser floß nur entweder durch den Heizkörper oder einfach so weiter. Dadurch haben aber die ganzen Rohre die Wohnung immer geheizt. Zusammen mit der guten Dämmung hatte ich dann selbst bei abgedrehten Heizkörpern bis zu 27°C in der Wohnung. Ich hab dann den Haupthahn auf etwa 30% zugedreht.
So sind die Wärmemesser dort eigentlich schon seit Anfang an. Nur so kann man wirklich Wärmemenge messen. Was hier meist nicht(?) gesagt wird, daß auch bei guter Dämmung Wärme nach außen abgegeben wird. Und zwar je mehr desto höher die Differenz zu draußen ist. Also müßte die Absenkung immer etwas bringen unabhängig vom Thema halten oder wieder aufheizen, wo es ja meist nur um die innen vorhandene Wärme geht. RK Moin RK
Volkommen richtig, auch bei guter Dämmung wird Wärme nach außen abgegeben, und die Wände kühlen aus. Im Fall einer Nachtabsenkung bedeutet das, daß am Morgen nicht nur der Raum aufgeheizt werden muß, sondern auch die ausgekühlten Wände. Wenn das Plateau noch nicht erreicht wurde muß ziemlich die gleiche Energie hineingesteckt werden, wie vorher eingespart, um die Wände wieder aufzuheizen. Erst ab Erreichen der Plateaus beginnt die Energieeinsparung. Deshalb sollte die Absenkung auch nicht so hoch sein. Besser sieht es bei einer kurzfristigen Temperaturanhebung in speziellen Räumen aus (z.B. Badezimmer, Küche, Nebenräume). Hier ist es sinnvoll, wenn sie schnell die Wunschtemperatur erreichen, und nach Nutzung auf die Absenkungstemperatur herunterkühlen, da die Wände meist noch nicht die Raumtemperatur erreicht haben, oder durchs Kochen, Duschen weitere Wärme eingebracht wird. Bei mir im Arbeitszimmer war es bis zur Abschaffung der alten Röhrenmonitore so dass sich der Raum je Std um ca. 1° erwärmt hat, und es selbst bei einer Starttemperatur von 19° nach 3Std. unangenehm warm wurde. Gruß Joachim
Sorry aber nix aber: Wenn du bei gleicher VL temp und gleichem m(masse) die Spreizung (dt) durch deinen Lüfter verdoppelst miss der Wärmeerzeuger Q das doppelte an Brennstoff verbrennen. Du änderst nur die Aufheizzeit, das ist Komfort und kostet Energie. Das einzige Plus ist die Abwärme des Ventilatormotors, welche aber durch den Stromverbrauch wieder negativ werden wird. Es gibt nur einen Weg Energie zu sparen, das ist sie nicht zu verbrauchen: Entweder besser dämmen oder eben weniger heizen und frieren.
Die Kombination macht’s richtig warm und weniger Teelichter im Verbrauch. Moin, ich habe im Wintergarten seit 6 Jahren einen Tieftemperatur-Heizkörper COSMO E2 --> Link mit eingebauten Ventilatoren und kann nur positives darüber berichten. In der Anschaffung war er nicht ganz preiswert siehe --> Link dafür ist der Wintergarten sehr schnell warm auch bei niedriger Vorlauftemperatur. Ja die Lüfter bringen ordentlich was. Gruß Johnmax
Das klingt so nach "doppelter Verbrauch". Aber auch das ist ja relativ weil die Zeit halbiert ist. D.h. zunächst mal ist die investierte Wärmemenge die gleiche. Einmal wird sie in einem kurzen Zeitraum aufgebracht, einmal über einen längeren. Ersparnisse ergeben sich durch: - anderes Einschaltverhalten des Wärmeerzeugers ( Heizung ) Längere und dadurch weniger Laufzeiten bedeuten dass sich die unrentablen Nebenzeiten reduzieren. Jede Heizung braucht in dem Moment des Einschaltens eine größere Menge an Energie. Gas- und Ölheizungen z.B. müssen erstmal zünden und eine gewisse Temperatur erreichen bis sie "im grünen Bereich" laufen. Auch kühlt der Brennraum während der Brennpause ab was später wieder aufgeheizt werden muss. Wärmepumpen haben erstmal einen hohen Anlaufstrom. ... - wenn man, bei den Ventilatoren, durch die kürzere Aufzeitzeit den Zeitpunkt des Aufheizens nach hinten verlegen kann dann ist der Raum weniger lange aufgeheizt ( man fängt ja später an ). Dadurch ergeben sich Einsparpotenziale da die klassischen Wärmeverluste im Bereich Fenster, Wände,... für einen kleinen Zeitraum niedriger sind weil die Temperatur ja noch niedriger ist. - je später man die Heizungsanlage "hoch fahren" muss umso weniger Verluste ergeben sich aus der Anlage selbst. Die arbeitet ja auch nicht 100% effektiv. Diese Ersparnisse sind aber, in meinen Augen marginal und man muss eben immer auch den "Wohlfühlfaktor" mit berücksichtigen. Am meisten Energiekosten ( und nur die! ) spart man wenn man die Heizung gleich ganz aus lässt. Aber will man das? Grüße Dirk
Ja, er ist viel schneller warm als ohne Ventilatoren. Aber die investierte Wärmemenge ist die gleiche! Sie wird eben nur in einer kürzeren Zeit aufgebracht. Grüße Dirk
Das sehe ich anders da diese Tieftemperatur Heizkörper auch bei niedrigen Vorlauf sehr effizient heizen und durch die Lüfter die Wärme im Raum schneller verteilt wird, aber ja nicht schneller aufgebraucht (aufgebracht). Gruß Johnmax
Wenn du die Zeit halbierst musst du die Leistung(Energie) verdoppeln. Wenn man es erreicht dass bei einem Brennwertgeräten, durch die Ventilatoren, die VT z.B. von 50ºC auf 40ºC gesenkt werden kann, ja dann kann man durchaus Energie sparen. Durch eine niedriger VT erhöht sich die Kondensatwärme bei einem Brennwertgerät und somit erhöht sich auch der Heizwert. Eine niedriger Temperatur hat eine länger Laufzeit des Brenner zur Folge und ein reduzieren damit die Startvorgänge des Brenner, was wiederrum Energie spart. [quote="christiancastro" Durch eine niedriger VT erhöht sich die Kondensatwärme bei einem Brennwertgerät und somit erhöht sich auch der Heizwert. [/quote] Falsch, die Rücklauftemperatur muss unter38 Grad dann haste gute Kondensation. Ich dachte es ging hier erstmal nur darum die Ventilatoren zu verwenden ohne dabei gleichzeitig z.B. Niedertemperatur-Heizkörper zu verbauen oder die ganze Heizungsanlage zu tauschen. Grüße Dirk
Ich habe von 40ºC VT geredet nicht von 40ºC RT. :D
Stimmt, ich habe ja nur geschrieben, wann in meinen Augen eine Einsparung möglich ist. Im Gegenzug wird man mit einem alten Ölkessel mit Sicherheit keine Einsparung erreichen, ist vielleicht sogar kontraproduktiv, weil dieser durch die niedriger VT öfters den Brenner einschaltet. Ich hatte den TE aber so verstanden:
Und dann, so befürchte ich, bringen die Ventis nicht viel! Grüße Dirk
Nicht durcheinanderbringen. Die Leistung muß höher sein. Die investierte Wärmemenge(Energie) ist erstmal die gleiche. Da ergeben sich Unterschiede erst, wenn die Wirkungsgrade bei den zwei Fällen Unterschiede aufweisen. RK
Wie habe ich mehr Leistung bei gleicher Wärmemenge? 11
Leistung ist Energie multipliziert mit Zeit. Mehr Leistung heißt also, z.B. doppelte Energie in der gleichen Zeit oder die gleiche Energie in der Hälfte der Zeit. Grüße Dirk ...da finde ich persönlich den afrikanischen Fernseher, der laut ARD Strom aus Funkwellen erzeugt, viel sinnvoller!
Leistung ist Energie dividiert durch die Zeit. Gruß Scout
:oops: Ist doch fast das Gleiche! :kuller: :kuller: :oops: Grüße :hallo: Dirk
Das ist das selbe. Ich habe es an einem Beispiel nachgerechnet: Energie: 5 Zeit: 1 Ergebnis A : 5/1=5 Ergebnis B: 5x1=5 Also gleiches Ergebnis Aber zurück zu den Lüftern: Würde es nicht mehr bringen, diese so anzuordnen, dass die warme Luft in den Raum und nicht nach oben geblasen wird? |
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