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Hallo, ich bin Daniel, 43 aus Berlin und fliege im Frühjahr mit meiner Familie nach Florida. Wir wollen dort eine Rundreise mit dem Wohnmobil machen. Ich bin schon mit einem Ford Nugget gefahren aber mit so einem großen Wohnmobil noch nie. Wir haben einige Campingplätze gebucht aber wollen auch mal spontan stehen. Mein Problem ist Miami. Bei Google Maps sieht man nur kleine Stellplätze für normal Autos. An den Stränden sehe ich keine Wohnmobile stehen. Wie ist eure Erfahrung? Kann ich mit dort auch auf 2 Plätze stellen? Kann ich am Straßenrand parken, wenn keine Markierungen vorhanden sind? Ich will keinen Strafzettel riskieren. Ein Kollege sagte mir: "Du darfst überall parken. Bei Walmart auf dem Parkplatz sogar übernachten. Es gibt Tankstellen, da geht das auch." Wie ist eure Erfahrung mit Städten in Amerika? Vielen Dank Dan
Strandparkplätze in Florida: --> Link Es gibt in den USA so viele schöne Plätze in den State- oder Nationalparks, dazu jede Menge privater Campingplätze für jedes Budget, warum will man da "am Straßenrand", beim Walmart oder an Tankstellen übernachten? Ich höre oft, dass man auf Parkplätzen von Walmart oder anderen Ketten über Nacht stehen kann. Aber ganz ehrlich, es gibt immer eine bessere, landschaftlich schönere und ruhigere Alternative als "Walmart". Ich bin da aber auch noch nie gestanden, ich habe noch jedes mal was besseres gefunden. Zu Plätzen vor Ort kann man sich vorab in der einschlägigen Reiseliteratur oder bei diversen Camping-Apps informieren, was sich vor Ort so anbietet. Okay, für das stehen am Tag - für Besichtigungen etc - könnte ich dann Deine Frage verstehen. Da muss man halt immer vor Ort schauen, wo und was man machen will und sich an die Regeln halten. Mal darf man am Straßenrand parken, mal nicht - ist halt wie auch bei uns mit den Parkverboten. Und was Deine Bedenken eines 7,6 Meter RVs (30 Fuß) betrifft: normale Parkplätze (vor dem Einzelhandel, oder bei McD.... oder in den Städten) sind immer auf die größten PkWs ausgerichtet, somit ca. 18 / 19 Fuß. Aber wie so oft, wenn man sich anständig hinstellt und das möglichst da, wo man andere nicht belästigt, kann man ohne Probleme auch auf 2 Stellpätzen stehen. Gerade in Florida mit seinen vielen Snowbirds sind 30 Fuß-RVs keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Da würde ich mir mal lieber einen Kopf um die Reise selber machen, als um den Parkplatz. Du schreibst, dass Du schon was vorgebucht hast. Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen, die Plätze von KOA (Kampground of America) im Hinterkopf zu behalten. Die Kette ist meiner Meinung nach immer noch die Beste in den USA was Ausstattung, Standard und Hygiene betrifft. Außerdem mit unzähligen Plätzen vor Ort präsent und was auch manchmal hilft ist vom Platz 1 aus bei Platz 2 durch den Manager von Platz 1 aus anrufen zu lassen für eine Reservierung. Die Platzinhaber untereinander helfen oft ihren Kunden und Du bekommst einen Platz auch wenn es bei Platz 2 heißt "...leider ausgebucht ..." so meine Erfahrung. Viel Spass im "In God we Trust" Staat. WoMo NK 19
Ähm ... 30 Fuß = 9,14 Meter RV Und am Rande: eine gute Tank-App ist auch wichtig. Ein 30 Fuß RV braucht in der Regel knapp 18 L/100km das sind 13 mpg - bei 1,40 €/$ nicht zu verachten. Hallo Koblenzo, Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ähm: 1 cm = 0,0328 Fuß (gerundet) somit: 760 cm x 0,0328 = 24,93 Fuß - gerundet 25 Fuß Auto also sowas: --> Link .... soviel zu unseren Rechenkünsten ..... :lol: :lol: :lol: WoMo NK 19
Ähm - es waren deine Worte (Zahlen) in Zeile 13 deines Beitrags. Vielen Dank für die vielen Antworten. Wir fliegen im April. Das sind dort Ferien und Springbreak. Wir haben den 25 feet RV von Cruise America. Wir haben fast alle Tage eine Übernachtung auf den Campingplätzen der national Parks gebucht. Viele waren schon weg. In Key West haben wir den letzten bekommen. Wir wollen uns auch mal treiben lassen und spontan übernachten. Mein Bedenken ist echt, wie man mir diesem Wagen durch Großstädte fährt. Wir wollen irgendwo bei Miami Beach parken und ins Meer springen. Ich habe die Befürchtung, dass wir da nur auf Parkplatz Suche sind und im Berufsverkehr stecken. Deshalb gucke ich schon bei Maps, wo man parken kann ;-) Das ist unsere erste Reise und die USA. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wir waren mit dem Womo 7 Monate in den USA unterwegs. Die schlechtesten CPs waren die von KOA. Oft liegen sie an verkehrsgünstigen Überlandstraßen. Günstig sind sie, doch das merkt man an der Qualität. Am besten war es immer in den State- und Nationalparks. Auch die nicht von Ketten betriebenen CPs sind manchmal sehr schön, wegen der besseren Qualität aber teurer als KOA. Gruß Andreas Hallo,
man fährt in den USA mit einem 25 Fuß-WoMo ganz entspannt durch die Innenstädte. Weil, die Pick-Ups sind ab-und-an auch nicht kleiner. Keine Bange, Dein Auto fährt sich ganz entspannt und problemlos. Die Amis fahren auch fast alle sehr zurückhaltend und vorsichtig. Und weil in den USA ist alles größer - sogar die Löcher im Salzstreuer :lol: Und wenn man Städte wie Miami besichtigen will, z. Bsp. den Art Deco District, kann man das entweder am Sonntag Vormittag machen, weil da ist am wenigsten Verkehr oder man stellt sich eben in Miami auf einen CP und fährt von dort aus mit dem Taxi sein Ziel an. Und wer Miami auf dem Plan hat und sich ein bisschen für Benzin interessiert sollte unbedingt hierher gehen: --> Link Ich hab's leider immer noch nicht geschafft, aber das kommt noch. Wenn Du viel auf / in Nationalparks unterwegs bist, dann kann sich ein Nationalpark - Pass rechnen. Mit dem gibt es für 2 Personen mit Auto / WoMo ein Jahr lang kostenlosen Eintritt in alle National Parks (keine National Monuments!). Kostet aktuell irgendwas um die 80,- Dollar. Kann ja sein, dass sich das bei den Parkeintritts- preisen rechnet. Übernachtung ist da aber nicht drin, muss Du immer extra bezahlen. Was Du noch vorab planen solltest ist die Strecke vom Vermieter zum nächsten Supermarkt. Der Vermieter wird Dir das wahrscheinlich erklären, aber besser Du weisst schon vorher wo es hingeht. Routenempfehlungen von Eingeborenen führten bei mir beim letzten Mal dazu, dass ich dann den ganzen Bezirk kennenlernen durfte, weil die Erklärung natürlich ".. links statt recht war und vorwärts statt rückwärts.." war, sinnbildlich gesprochen. Als Supermarkt würde ich Dir die "Albertson" Kette empfehlen. Meiner Meinung nach die beste Kette mit den qualitativ hochwertigsten Produkten in den USA. Dann noch ein Karton mit 96 Dosen Bier, 37 leckere Steaks und genügend Grillkohle und der Urlaub kann kommen :lanz: WoMo NK 19 Hallo Capoliveri, Zitat: ... Wir waren mit dem Womo 7 Monate in den USA unterwegs. Die schlechtesten CPs waren die von KOA. Oft liegen sie an verkehrsgünstigen Überlandstraßen. Günstig sind sie, doch das merkt man an der Qualität. Am besten war es immer in den State- und Nationalparks. Auch die nicht von Ketten betriebenen CPs sind manchmal sehr schön, wegen der besseren Qualität aber teurer als KOA. Gruß Andreas Zitat Ende Dass Du KOA anders siehst als ich, ist Deine Meinung. Hier mal eine offizielle Meinung zu Campingplätzen in den USA: --> Link KOA als meines Wissen nach so etwas wie ein Franchise Unternehmen (?) hat einen gewissen Mindeststandart. Dem kannst Du als Platzbesitzer mitgehen, dann gibt es eine weiter's Jahr, oder du gehst nicht (mehr) nicht, dann bist du raus aus dem Spiel. Einer der Standards ist z. Bps. das 2 - malige Reinigen der Sanitärräume am Tag. Ein weiterer Standard ist die Auswahl an angebotenen Waren in den Läden. Jeder kann mehr anbieten, aber nicht weniger , als der Konzern vorgibt geht nicht. Es gibt gewissen Mindeststandard was die Plätze angeht, für Zelt, für RVs und auch für Autos jenseits der 30 Fuß-Größe. Ein Pool gehört zum Platz dazu. Auch die Häuschen sind nicht aus Jux und Tollerei dort aufgestellt. Auch das ist eine Vorgabe. Ein Vergleich zwischen KOA und Natl. Park CPs ist meiner Meinung nach so nicht möglich. Weil das eine ist im Park, der andere draußen vor den Toren. Der Eine hat einen Swimmingpool, bei den anderen im Park habe ich so etwas noch nicht gesehen. Die einem haben (mehrere) Sanitärräume mit Duschen etc., die CPs in den Parks sind da etwas einfacher aufgestellt. Strom, Wasser, Abwasser sind bei KOAs an jedem Stellplatz, im Natl. Park gibt es kein Full-Hookup Das die KOAs natürlich immer günstig an Straßen platziert, auf denen Touristen fahren sind, dürfte ja wohl logisch sein. Schließlich will man ja Gäste haben. Wer würde auch am Arsch der Welt einen Platz eröffnen, an dem niemand vorbei kommt. Aber auf der KOA Karte im Internet sind die Plätze ja übersichtlich aufgeführt. Kann sich jeder selber seine Meinung bilden. Aber okay, wenn das Dein Eindruck war aus 7 Monaten USA, dann ist das eben so. Meiner nach mehreren Reisen mit insgesamt ca. 50 Wochen ist da halt ein anderer. Eine andere Kette ist z.Bsp. GoodSam. In weiten Umfeld von Chicago war ich einstens genau 2 mal auf einem GoodSam (das erste und das letzte Mal) , jeder kann sich nun überlegen warum. WoMo 19
Fahren ist sicher kein Problem, aber den Parkplatz inder Innenstadt zu finden schon eher. Sucht euch im Randbezirk einen Parkplatz, notfalls bei einer Mall o. ä. und dann einfach einen Uber (einfach vorher mit dem Thema vertraut machen) oder ein Taxi buchen, das ist enstpannter und kostet nicht die Welt. Ggf. gibt es auch Busverbindungen. Ist doch in Europa ähnlich. Mit dem Dickschiff in die Innenstadt kostet nur Zeit und nerven. Hallo Daniel, Wir waren 2022 im Südwesten mit einem mietwohnmobil. Wir hatten in allen Nationalparks die Campingplätze vorgebucht. Dies war teilweise 4, manchmal 6 Monate vorher möglich. In den angesagten Parks waren die Plätze binnen weniger Minuten nach Freigabe alle reserviert. Direkt in den Parks sind die Plätze sehr begehrt, weil sie relativ günstig sind. Ich habe mich mit Florida im Wohnmobil noch nicht beschäftigt, würde für die Städte aber außerhalb unterkommen und dann mit uber reinfahren. Das dürfte stressfreier sein. Gruß Birgit HALLO,Maimi gibt es gute Busverbindung und eine Hochbahn mit der man viele Punkte anfahren kann.Mit deinen 7,6metern fällste da gar nicht auf.
UBER App aufs Handy und du brauchst keinen Bus oder Zug und du siehst vorher was es kostet. Für mich in den USA ein Muß. Ich arbeite drüben 3 Monate im Jahr - ohne WoMo - kenne aber die Innenstädte von vielen Metropolen wie SFO, Chicago, Dallas etc. Parken mit einem RV ist da aus meiner Sicht kaum möglich - reinfahren schon - das tun die Busse auch und LKWs nur Parken ist das Problem - bereits mit PKW mußt du in Parkhäuser. Also parken (nicht übernachten) auf einem der Einkaufscenter draußen - UBER rufen und in die Innenstadt. Beste Gruesse Bernd Hallo, Wenn ich es richtig verstanden habe, möchtest du in Miami an den Strand. Bei uns ist es schon etwas länger her. Bei uns war es nicht so einfach, in Miami an den Strand zu kommen. Ich hatte den Eindruck, der größte Teil des Strandes war privat (Hotels), dadurch konnten wir nicht mal eben so an den Strand. Vielleicht ist es heute anders. Viei Spaß. . Ich habe ein Jahr in Miami gelebt und ich darf dir mit Gewissheit mitteilen, dass das Übernachten in Miami Nähe Downtown keine gute Idee ist. Nie und nimmer würde ich das nach meinen Erfahrungen tun. Aber! Wenn du Strand suchst, fahre über den Rickenbacker Causeway und fahre nach Key Biscayne. Im Crandon Park findest Du Stellplätze auf riesigen Parkflächen, Strand, Sonne, usw. Wenn du die Stadt besuchen willst, kannst du auch für 3-4 Stunden hier parken. --> Link Da habe ich gewohnt und abends musst du da wieder weg. Hallo, die App iOverlander habe ich in Kanada und Nordamerika oft genutzt um Stellplätze zu finden. Vielen Dank euch, auch an Hans, das sind je ganz neue Infos. Ich muss die erstmal sortieren. OK, ich bin etwas spät dran mit meiner Antwort. Wir sind seit 20 Jahren Wohnnmobil-Fahrer quer durch USA; jedes Jahr ca. 4-6 Wochen, haben also entsprechende Erfahrung. Aber mit einigen der vorgenannten Kommentare kann ich gar nicht einverstanden sein. Z.B. dass es einfach ist, mit einem Wohnmobil durch Miami (oder irgendeine Grosstadt) zu fahren. Du wirst rechts und links überholt, hast aber rechts überhaupt keinen Blick, ob da ein Auto neben Dir ist oder nicht. Also schon mal Stress pur. Dann: ein Wohnmobil braucht nach unserer Erfahrung ca. 10 l per 100 km per 1 Fuss, wenn man LANGSAM fährt. Also bei 25 ft. Womo ca. 25 Liter auf 100 km. Sich treiben lassen geht seit Covid gar nicht mehr. Das heisst: jeder einzelne Campingplatz muss vorgebucht werden, sonst hast Du keine Chance. Und mal ehrlich, willst Du wirklich auf einem Walmart-Parkplatz übernachten? Wobei sogar die meisten Walmarts das inzwischen nicht mehr erlauben. Die erwähnte App von IOverlander haben wir auch schon weltweit benutzt. Aber wir haben festgestellt, dass man damit sehr vorsichtig sein sollte. Viele der dort erwähnten Stellplätze sind entweder zwischenzeitlich verboten/abgesperrt, oder total vermüllt, oder einfach mit dem Wohnmobil nicht erreichbar. Und ganz allgemein wäre ich in Florida sehr vorsichtig mit "wild campen". Und noch ein Kommentar am Rande: Cruise America ist der schlechteste Wohnmobil-Vermieter in USA. Sie vermieten die ältesten Wohnmobile, die bei anderen Vermieter schon längst ausgemustert wären. Und wenn Du irgendwelche Probleme hast wirst Du keine Hilfe bekommen. Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, was mir in unseren Reisen von Mietern von CA erfahren mussten. Ich persönlich würde nie und nimmer bei denen mieten. Bei unserem ersten Besuch in USA sind wir mit dem Mietwagen durch Florida gefahren und haben spontan überall eine Unterkunft in Motels bekommen. Außer in Orlando war es etwas teurer, da voll. Allerdings ist das ganze inzwischen 30 Jahre her. Ich kann mich noch gut an den Verkehr in Miami (unser zielflughafen) erinnern und schon damals waren wir mit unserem Mietwagen froh, als wir das Hotel gefunden hatten. Die Dimensionen mit 7 bis 8 Spuren auf der Straße sind doch anders als man das als Europäer kennt. Das fahren außerhalb der großen Städte dagegen ist angenehm, da macht auch ein großes mobil kein Problem. Die von euch gebuchten Plätze in den Parks sind auf jeden Fall äußerst günstig im Vergleich zu privaten campgrounds. Da zahlt man leicht 60 bis 80 Dollar für eine Nacht und steht oft längst nicht so schön. Die Plätze sind in der Regel auch ganz gut ausgestattet, ver- und entsorgen geht eigentlich immer. Allerdings ist in den Parks die Nutzung der Klimaanlage oft eingeschränkt, da diese über einen Generator läuft wenn es keinen landstrom gibt. Cruise Amerika hat wirklich einen sehr schlechten Ruf, aber wenn du bei Übergabe darauf achtest, dass alles funktioniert, wird’s schon gut gehen. Allgemein ist die Verarbeitung der amerikanischen Wohnmobile so schlecht, dass uns während unserer Reise an einem niegelnagelneuen mobil auch viele Dinge negativ aufgefallen sind. Allerdings waren das keine technischen Probleme, die eine Fahrt irgendwie behindert hätten. Es klappert und scheppert halt und unterhalten kann man sich während der Fahrt eher nicht. Dafür hatte unser Wohnmobil einen 7,4 Liter Benzinmotor mit 350 PS um die 5,5 Tonnen zu bewegen. Wir mussten auch öfter als gedacht tanken, was inzwischen in USA auch ganz schön ins Geld geht. Trotzdem war die Reise eine wunderschöne Sache, die ich jederzeit wiederholen würde. Problem ist halt nur, dass es sauteuer geworden ist in den letzten Jahren. Auch die Kosten für Lebensmittel sind enorm gestiegen Gruß Birgit Ich war zwischen 1979 und 2017 acht mal in den USA und bin ca. 70.000 km durch diesen traumhaft schönen Kontinent gefahren. Grundsätzlich mit einem Mietwagen, da man viel beweglicher ist und überall parken kann. Die dortigen günstigen (!) Hotelketten bieten bei 2 Sternen in der Regel den Komfort unserer 4 Stern-Hotels; und allemal vielfach mehr Komfort als jeder Camper. Der Verbrauch der Fahrzeuge lag bei 6,3 - 8,5 L/100km, die Zimmerpreise zwischen 39 - 99 Dollar. Unsere Durchschnitts-Übernachtung lag 2012 bei 60 Dollar, 2014 noch immer bei 60 Dollar, aber 2017 bereits bei 85 Dollar (immer die gleichen Hotels als Vergleichsobjekt) Diese Preise haben sich durch mehrere Faktoren (Wirtschaftslage, Corona, Wechselkurse) drastisch verändert. Solche Hotels verlangen heute (in Florida) 130 Dollar aufwärts. Die Mietwagenpreise (hab mal März 2023 zum Vergleich genommen) haben sich (für uns "Euroländer") mehr als verdoppelt. Trotzdem (im angenommenen Zeitraum) ist eine Auto- gegenüber einer Camperreise um etwa die Hälfte billiger, wie gesagt bei deutlich höherem Komfort sowohl auf der Straße wie auch in der Nacht. Aber das ist alles eine Frage der persönlichen Einstellung zu diesem Thema. Ähnlich teuer wie eine Camperreise ist dann nur noch eine Motorradmiete drüben. Auf dieser Basis erfüllt sich eben jeder seinen eigenen Traum. Wer drüben ein Motorrad mietet, dem ist offenbar nicht klar, daß die Straßen drüben lang und gerade sind, und sobald eine Kurve kommt wird die Höchstgeschwindigkeit auf 35 mls limitiert. Es hat also nichts mit hiesigem Mopped-Cruisen zu tun. Und nur am Rande: Viele Hotels zeigen schöne große Pools, man sieht nur fast nie Menschen darin. Das hat nichts mit Datenschutz zu tun, sondern 1. öffnen viele Pools erst um 10:00 Uhr (da ist man schon weg) und 2. sind die Pools drüben (wie das Trinkwasser) reine Chlor-Brühen. Daraus nur ein Tipp: drüben, auch in den Restaurants, nie offene Getränke bestellen, immer Flaschen (!) Cola mit Chlor-Geschmack ist :eek: , auch schon deswegen, weil ein Cola drüben in einem Trinkbehälter serviert wird, der zunächst mit Eiswürfeln komplett befüllt wird, dann kommt noch ein bisschen Cola oben drauf. Ach ja, egal mit welchem Gefährt man drüben unterwegs ist: Das Rechtsfahrgebot wie bei uns gibt es dort nicht. Man vermeide, gerade in Ortschaften, um jeden Preis die rechte Spur. Dort kommen nämlich häufig Abbiegepfeile, denen muß (!) man dann folgen. Tut man's nicht, geht's es einem wie mir: ein Blick in den Rückspiegel zeigt dann ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht. Man muß dann rechts ran, aber: nicht sofort (!), sondern an einem Platz der für beide sicher genug ist. Das kann auch ein Parkplatz am nächsten Supermarkt sein. Dann die Papiere auf's Armaturenbrett, das linke Fenster auf und die Hände oben auf's Lenkrad! Meist hat man Glück und der Polizist ist freundlich, viele Amis haben deutsche Verwandte. Die Strafen sind übrigens drastisch hoch! Deswegen ist der Verkehr drüben so friedlich. ![]() Und Amis sind ganz genau. Für diese 60cm zu weit über dem roten Streifen habe ich 150 € bezahlt. """Trotzdem (im angenommenen Zeitraum) ist eine Auto- gegenüber einer Camperreise um etwa die Hälfte billiger,""""" Das wage ich mal wirklich sehr zu bezweifeln. Ich habe, allerdings vor Covid, mal eine Rechnung aufgemacht, und da kam in etwa derselbe Betrag raus. Du musst ja bei einer Autoreise auch rechnen, dass Du immer zum Essen gehen musst, im Wohnmobil kocht man meistens selber und das ist billiger. Die Mietwagenpreise, die Hotelpreise und die Preise im Restaurant sind in USA inzwischen genauso explodiert wie die Wohnmobilpreise. Also dürfte es wieder aufs gleiche rauskommen. Einen Nachteil hat das Wohnmobil allerdings: Du bekommst es nicht am Tag der Anreise, sondern musst erst eine Nacht vor Ort übernachten. Und am nächsten Tag wird es mindestens Mittag, bis Du losfahren kannst. So lange dauert schon die Einführung und der Papierkram. Und am letzten Tag musst Du das Wohnmobil vormittags zurückgeben, meistens bis 10.30 h. Da muss es geputzt sein, vollgetankt und gedumpt (Toilette und Brauchwasser entleert). So sollte man die letzte Nacht nahe der Vermietstation übernachten. Denn zu spät kommen kostet eine volle Tagesmiete.
Nur mal so über den Daumen: ![]() Campingplatz-Preise in Florida - als Beispiel: "Miami Everglades RV Resort" ![]() Koblenzo, ich glaube, da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Als erstes: Wo bezahlst Du denn für ein Wohnmobil 200 Euro am Tag? Und was sind das für zusätzliche Gebühren von 250 Euro? Dann: warum sollte oder wollte jemand auf solch überteuerten Campingplätzen stehen die Du zur Preisberechnung hernimmst? Die Plätze in den Nationalparks und State Parks kosten nicht mal ein Drittel. Und man braucht wirklich keinen Hook-up. Auf all unseren mehr als 20 womo-reisen, jeweils 5 - 6 Wochen, durch die USA und Kanada waren wir noch nie an einem hook-up gestanden. Man hat doch alles was man braucht im Womo. Auf der anderen Seite: woher hast Du diesen Preis für den PKW? Das war mal! Inzwischen zahlst Du für einen einigermassen bequemen PKW mindestens 80 Euro/Tag. Genauso wirst Du kaum mehr ein Hotelzimmer für 130 Euro bekommen. OK, vielleicht irgendeine Absteige? Hmh, und die Restaurantpreise hast Du total vergessen. Ein Abendessen für 2 Personen mit je einem Bier/Wein kommt mit Trinkgeld leicht auf 80-100 Dollar. Aber Du brauchst ja auch noch Frühstück und Mittagessen. Alles das ist billiger im Womo, da kaufst Du im nächsten Supermarkt ein und machst abends ein schönes Barbeque. Versuch's mal mit Harvest Host ausserhalb.
Ich würde dir ein Kaffeekränzchen mit Tante Google empfehlen, Links sind hier ja unerwünscht. Alle Preise sind von heute, mit Urlaubstermin März 2023 (der TE schrieb Frühjahr 2023). Man könnte auch eine vernünftige Antwort geben, ohne einen link zu setzen. Z.B habe ich bei billiger-mietwagen nachgeschaut und der billigste Preis den ich finden konnte war der doppelte von Dir genannte Betrag. Und zu den Restaurantpreisen ist Dir die richtige Antwort auch nicht eingefallen????? Aber OK, das ist nicht mein Problem. Jeder soll machen was er will, nur bin ich halt absolut gegen solche Falschinformationen. Dan wird ja wohl wissen, was er will. Ich weiss nicht, ob es hier im Forum sowas wie eine Private Nachricht gibt. Wenn ja, kann Dan mich ja anschreiben. Ich gebe dann gerne nähere Informationen. Ansonsten kann er sich auch hier im Forum melden und ich nenne ihm dann ein Forum, wo er bessere Informationen was Wohnmobil-Reisen betrifft, bekommt.
Ich weiß ja nicht was du eingibst, aber die Angebote (auf die ich mich bezogen habe), sind ebenfalls von der von dir genannten Seite (Flughafen Orlando) für drei Wochen: ![]()
Wenn du das von mir eingefügte Bild nochmals anschaust, wirst du sehen, daß es nicht um einen "Full Hook-up" geht, sondern um einen Standard-Platz (84 Dollar). Also erst genau lesen, dann anderen Usern "Falschinformation" vorwerfen. ""Wenn du das von mir eingefügte Bild nochmals anschaust, wirst du sehen, daß es nicht um einen "Full Hook-up" geht, sondern um einen Standard-Platz (84 Dollar)."" Umso schlimmer!!! Wenn schon ein Standard-Platz so teuer ist. Ich habe ja schon geschrieben, niemand braucht diese überteuerten privaten Campingplätze, weil es sehr viel schönere in State Parks und Nationalparks gibt. Und zu Deinen verlinkten Autos: Da haben wir wohl wirklich sehr verschiedene Ansichten was "Komfort" betrifft. In einem solch kleinen Mietwagen möchte ich keine 3 oder 4 Wochen unterwegs sein. Wobei ich, ehrlich gesagt, jetzt zu faul war um nachzuschauen, welche Termine Du bei der Suche eingegeben hast. Das geht leider aus Deinen ach so schönen Bildern nicht hervor.
Aber aus meinem Beitrag (Nr. 159) von 21:35:17 Uhr ... wie schon gesagt: einfach nur lesen! OK, ich gebe auf. Mag jeder machen was oder wie er will. Ich habe nicht die Zeit, bei jeder Antwort den gesamten thread nachzulesen, ob da irgendwo versteckt schon mal eine Information war. Ich habe Dan angeboten, wenn er will mich privat anzuschreiben. Und damit überlasse ich Dir und anderen, die glauben sie wissen es besser, das Feld hier. Die jeweils anfallenden Kosten zu kalkulieren dürfte ja kein Problem darstellen. So kann auch jeder selbst nachrechnen, was WIRKLICH billiger kommt. Günstige Autovermieter gibt es immer in den USA aber die Autos sind entsprechend runtergeranzt und entsprechen nicht den Bildern. Ich bin bis Corona jährlich mehrere Monate in den USA geschäftlich unterwegs gewesen und nutzte Leihwagen. Selbst mit meinem AVIS Preferred Account mußte ich Fahrzeuge manchmal ablehnen. Die japanischen Kleinwagen sind nicht mit unseren zu vergleichen hier das ist spartanische Austattung hoch drei. Firmen wie Alamo oder AVIS machen Unterschiede ob das Fahrzeug direkt gebucht wurde oder über eine Preisvergleichsseite die besseren Fahrzeuge gehen immer an die eigenen Kunden. Mit der richtigen Kreditkarte spart man Geld denn manche haben eine LDW inkludiert die braucht man dann nicht mehr - und das ist immer das teuerste. Kleiner Hinweis tanken ist in den USA fast nur noch mit Kreditkarte an der Säule möglich und dabei gibt es ein Problem. Geheimzahl und PLZ muß eingegeben werden und PLZ stimmt natürlich nicht, auch eine amerikanische z.B. mein Firmensitz geht nicht. Einzige Möglichkeit nach drinnen gehen und freischalten lassen was oft auch nicht geht, dann vorgegebene Gallonenmenge und vorher bezahlen - heißt Tank oft nicht voll. Beste Gruesse Bernd
Ich habe immer über "Billiger-Mietwagen.de" gebucht. In Seattle zum Beispiel konnte man mit dem gebuchten Tarif dann auf eine Parkebene gehen und sich ein Fahrzeug aus einer Reihe aussuchen.
Dazu kommt (aus gemachter Erfahrung) daß ein Toyota AVALON (Lexus 400 Niveau) mit drei Personen an Bord mit 6,3 l/100 km zu bewegen war, der danach gebuchte Kleinwagen nur mit 8,5 l/100 km
Da gibt's dann auch noch das Problem des Luftdrucks (Amis :roll:). Die Schläuche (Wasser und Luft) kann man kaum auseinander halten. Ein Luftdruckmessgerät gab es nirgendwo - geht nach Gefühl ! Was mich mittlerweile vom Urlaub in meinem Lieblingsreiseziel abhält ist das: --> Link Wie seht ihr es mit der Sicherheit? Wenn ich mein C-25 irgendwo in Florida mehrer Stunden auf einem Parkplatz stehen lasse (Ausflug, baden, mit dem Uber woandershin fahren), sollte man alle Wertgegenstände mit nehmen? Also: Ausweis, Reispass, Reiseunterlagen u.s.w.. Muss man damit rechnen, dass ein Wohnmobil aufgebrochen wird, wenn es den halben Tag irgendwo steht? Ich möchte nicht alle Unterlagen immer am Mann tragen. Ander herum möchte ich auch nicht ohne Reisepass da stehen. Wie macht ihr das, wenn ihr euer Wohnmobil stehen lasst? Danke und viele Grüße Dan man kann sich vorher über die generelle Sicherheit der Gegend informieren. Es gibt für praktisch jede bewohnte Gegend in den USA "crime maps" die evtl. Problemviertel/stellen deutlich anzeigen. Beispiel: --> Link oder --> Link (VPN mit US IP erforderlich) Ansonsten nicht irre machen lassen. Ich bin sehr viel dort unterwegs, habe auch mehrere Jahre in dem Land gelebt (auch in Agglomerationen wie Manhattan und LA) und nicht nur Urlaub gemacht und das einzige was mir je passiert ist war ein professioneller Taschendieb der mir 1988 im Gedränge einer Warteschlange am Flughafen unbemerkt den Brustbeutel abgeschnitten hat.
Ausweis, Smartphone und Portemonnaie habe ich dabei und nicht im Fahrzeug. Auch wenn es lästig ist fühle ich mich damit unbeschwerter. Diese Entscheidung ist immer ein Spiel zwischen Eintrittswahrscheinlichkeiten (halte ich für eher gering), Auswirkungen (halte ich im Urlaub für sehr lästig), Wohlbefinden (Wertsachen im Auto lassen macht mich unruhiger als sie mitzunehmen) und Lust auf Aktivitäten (Badefreaks haben da einen besonderen Konflikt). Generell ist es in den USA nicht anders als in Europa. Das heißt, einfach den gesunden Menschenverstand (hoffentlich vorhanden :-) ) verwenden und die allgemein üblichen Maßnahmen beachten. Wertsachen und Papiere immer am Mann, je nach Touri- und Personenaufkommmen so, dass ein Taschendieb nicht einfach rankommt (Bauchbeutel in der Hose, etc.). Was nicht mitgenommen werden kann im WoMo "verstecken". Auch wenn die Profis die Verstecke kennen und finden, im Normalfall wollen die keine Zeit verschwenden. Und das Allerwichtigste: Nichts wertvolles offen rumliegen lassen, um kleinen Köder zu bieten. Letzten Endes sage ich mir immer: Das Risiko ist meist geringer als man denkt. Trotzdem will ich im Falle eines Falles nur einen monetären Schaden haben. Das heißt Papiere und Kreditkarten nehme ich mit, damit ich mich zur Not noch ausweisen und Geld abheben kann und im Nachgang keine unnötigen Behördengänge zur Wiederbeschaffung von Papieren habe. Elektronische Daten (Fotos, etc.) sind immer redundant gesichert (zusätzlich auf dem mitgenommenen Handy oder in der Cloud) und, wenn sensibel, entweder gar nicht dabei oder so gut wie möglich gesichert (verschlüsselt, etc.). Mit diesen Maßgaben bin ich bisher überall ohne schlaflosen Nächte gereist. Ob mit Womo in Norwegen, Schweden, Island oder in Mittelamnerika mit dem Rucksack. |
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