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Hallo, ich eröffne diesen Threat neu, um mit Hilfe von Franz (Stocki333), meine 200Ah Liontron, die inzwischen 127 Cell Overvoltage Protection auf dem Zähler und dabei eine Abweichung von mehr als 150mV hat wieder in einen ausgeglichen (balancierten) Zustand zu bringen. Die Batterie wird im Normalbetrieb mit zwei weiteren Liontrons genutzt und bewegt sich im Normalbetrieb im mittleren Ladezustand ohne jemals an Landstrom zu kommen. Aufgrund von Umbauarbeiten in meinem Batteriekastens (mich stört die Pumpe der Hubstützenanlage im Batteriefach wegen der räumlichen Enge) wurde die Batterie mehrere Wochen alleine betrieben. Der Ladebooster (einstellbar 45 bis 75A) hat die Batterie immer auf Anschlag vollgeladen und die Solaranlage hat dafür gesorgt, dass die Batterie gar nicht mehr aus dem COP kam. Das die Batterie ein Problem hat ist vorher einfach nicht aufgefallen, weil der Batteriestack einfach nie voll geladen wurde. Franz hat vorgeschlagen einen eigenen Thread aufzumachen, weil in dem anderen Thread der Reparaturversuch von 150Ah Stunden Batterien besprochen wird und so nichts durcheinander kommt. Ich werde die einzelnen Schritte dokumentieren, so wie das auch in dem anderen Threat zum Thema geschieht. Viel Spass beim Verfolgen und Kommentieren. Norbert Erste Schritte, die ich erledigen musste: Lernen, wie man einen Screenshot macht. Bei meinen Telefon muss man nur lange auf die Einschalttaste drücken, dann wird die Bildschirmkopie in der Gallerie gespeichert. Als nächstes war der Arbeitsbereich einzurichten. In der Garage ist es viel zu kalt. Der Esstisch im Wohnzimmer ist ideal dafür: Zu sehen ist die Batterie, ein antikes Labornetzteil, davor ein digitales Multimeter. Zum Entladen halte ich eine 12V Birne und einen Wechselrichter eines Balkonkraftwerkes bereit. Das Netzteil kann keinen konstanten Strom liefern, aber eine konstante Spannung läßt sich sehr fein auf zwei Stellen hinterm Komma einstellen. So kann man sich langsam an die Ladeschlußspannung heran tasten. Die an den Batteriepolen anliegende Spannung wird zusätzlich mit dem Mulimeter geprüft.
Hier ein Tipp. Die BMS sind sehr genau. Und ich bevorzuge immer die Spannung des BMS als Reverenz für das MM. Man sollte ja eines nicht vergessen. Gesteuert wird der Accu ja über die Spannung vom BMS. Also lebt der Accu von der Genauigkeit des BMS. Erst wenn man zwischen BMS und MM grosse Differenzen hat. Muß man das überprüfen, wer falsch spielt. Franz Nachfolgend die Einstellungen der Batterie, so wurde diese in Nettetal an mich ausgeliefert. Mit diesen Einstellungen fahre ich die Batterie jetzt gegen die Wand, um den Zelldrift kurz nach COP zu dokumentieren, also eine Zelle hat 3,65V erreicht und das BMS schaltet den Ladevorgang ab. Danach hoffe ich auf Empfehlungen, wie die Parameter neu gesetzt werden sollen. Möglicherweise schlägt Franz vor, die Einstellungen von Thorsten aus dem anderen Threat zu übernehmen. Ich vermute, Im nächsten Schritt soll die Batterie dann auf 13,5 V entladen werden und dann wieder geladen werden und dabei balanzieren. Ich hoffe, Franz wird mir die einzelnen Schritte, wie ich weiter vorgehen soll, genau erläutern. Norbert
Und schon ist Franz da, erstmal Hallo Franz, Das MM dient nur zur Kontrolle, damit ich - Grobmotoriker - das sehr empfindliche Netzteil nicht zu doll aufdrehe. Die Werte des BMS werde ich als Referenz nehmen. Alles klar. Hallo Norbert. Übernimm die Daten von Torsten. Ausgenommen die Kapazität und zyklische Kapazität, Die passt.Ist immer 20 % der Nennkapazität. So nächster Schritt. Accu ist voll. Du schaust auf die App = Zellspannungen. Und drehst die Gesammtspannung am NT so lange hoch, bis die Zelle mit der höchsten Spannung 3,55 Volt hat. Das wars. und einfach warten bis die Zellspannungen sich anpassen. Wenns in Richtung Gleichstand geht. Kann sein das du das NT mal nachjustieren mußt. Schaun ma mal wie lange es braucht, den Accu auszubalancieren. Differnzeinstellung ist 15 mV. Du kannst ihn dann auf 3,6 Volt stellen und mindestens 24 Std auf dieser Spannung lassen. Franz Ich arbeite jetzt für die Dokumentation weiter mit Solar Overkill. Die Xiaoxiang App tut sich schwer mit dem Connecten, geht manchmal nicht, und das Dashboard kommt mit der Auflösung meines Telefon nicht klar - es wird nur die Hälfte angezeigt. Ich hatte das Ladegerät auf 14 V eingestellt. Der Ladestrom wurde so gering, dass er nicht mehr von der App angezeigt wurde, das analoge Instrument hat aber noch einen Ladestrom angezeigt. Hier der Screenshot: Zelle 1, 2 und 4 balanzieren. Netzteil auf 14,2 V hochgestellt. Es fließt wieder Strom, es wird aber nicht mehr balanziert.
Im Moment lädt die Batterie mit den originalen Parameter? Soll ich jetzt abbrechen und erst die Werte von Torsten einstellen? Oder sollen wir es drauf ankommen lassen und weiter machen, also ich stelle das NT so ein, dass die erste Zelle maximal 3,55 Volt ereicht? Und dann stehen lassen. Mist, ich hatte das NT auf von 14,0V auf 14,2V hochgestellt. Dann ist aber die Zelle 1 schon auf 3,59x hoch gelaufen. Hier pendelt die Zelle 1 zwischen 3,594 und 3,599. Ich lasse jetzt das Netzteil auf 14,2V stehen. Wenn es schief geht, dann halt noch einmal von vorne. Entladen auf 3,5V. Dann Einstellen auf die Wert von Torsten. Dann langsam das NT hochdrehen. Noch sind ja 30mV als Differenz fürs Balancieren eingestellt. Laufen lassen Keine Hektik. Wenns mal zum Nachregeln wird und du Zeit hast, neuen Daten eingeben. Nt kann ruhig weiterlaufen. Zuerst muß das BMS mal die grossen Differenzen abbauen. Franz
Hallo Franz, Da steht aber: Nennkapazität 216AH und zyklische Kapazität 160AH. Das sind keine 80%. Die zyklische Kapazität müsste laut dir bei 173AH liegen, oder? Lg Kai
Ich nehme immer die Nennkapazität des Accus. Die wäre ja 200 Ah. Und die Differenzen kommen einfach daher, das die Zellen eine Kapazität von 6,2-6,4 Ah haben. Franz Guten Morgen, Zwischenbericht:
Über Nacht hat die Zelle 3 von unter 3,400 V auf 3,413 V zugenommen. Zelle 1 und Zelle2 sind von etwas über 3,6 V auf unter 3,6V gefallen. Die Differenz ist von über 200mV auf unter 200mV gefallen. Langsam geht es voran. Zelle 3 verbessert sich pro Stunde um ca. 1mV. Bei dem Tempo dürfte es Tage dauern, aber es funktioniert. Ergänzen will ich noch, dass die Spannung an den Batteriepolen von 14,23V auf 14,17V gefallen ist. Ich vermute, wenn ich das Netzteil nachjustieren würde auf 14,2V , dass der Zellendrift erst wieder zunimmt, weil Zelle 1 sich den Saft holt. Deshalb lasse ich es erstmal so, die Zellen bleiben unter 3,6V, (Zelle 1 ,2 und 3 balanzieren ja) und keine Zelle tendiert dazu in den Overvoltage (3,65V) zu laufen.
Die 160Ah Stunden machen für mich Sinn. Alle drei Liontrons haben unterschiedliche Kapazitäten (212Ah, 216Ah, 221Ah). Ich denke, die Ladzyklen werden anhand der zyklischen Kapazität ermittelt. Bei allen drei Batterien sind 160Ah eingestellt, daraus müsste das gleichmäßie Hochzählen der Zyklenzahl bei parallel geschalteten Batterien folgen. Ist nur eine Vermutung. Norbert Moin, bin ein interessierter MItleser. Beim letzten Screenshot wird eine Kapazität von 215,19Ah angezeigt gegenüber von 215,6Ah am Abend. Ist das irgendwie von Bedeutung? , Die Frage kann vielleicht Franz beantworten. Hier meine Theorie, da das Netztteil nur die Spannung hält und praktisch keinen Strom liefert, bewirkt, dass die Zellen beim Balanzieren Strom aus der Batterie verbraten, um die Spannung abzusenken. Durch den minimalen Spannungsabfall in der Batterie liefert das Netzteil wieder Strom (wenn auch nur sehr wenig), der die in Reihe geschalteten Zellen dann wieder durchfließt und bei allen Zellen die Spannung minimal wenig hebt. Dann stoppt der Strom aus den Netzteil und das Spiel beginnt von vorne. Der Strom aus der Batterie ist minimal größer als der nachgelieferte Strom aus dem Netzteil. Deshalb der Kapazitätsabfall. Nur eine Theorie. Franz hat vielleicht eine bessere Erklärung. Norbert
Aussage ist Falsch. Das NT liefert sehr wohl Strom. Nähmlich genausoviel um die Selbstentladung und Verbrauch BMS auszugleichen. Und der Strom( minimal) bei der Zelle die am höchsten von der Spannung ist, wird 50 mA in Wärme umgesetzt. Die Zelle mit der Niedrigsten Spannung bekommt als immer ein bischen Ladung ab. Und fängt damit in der Spannung zu steigen an. Langsam aber sicher. Wenn so wie bei dir, nur eine Zelle hinten ist. (Weniger Ladung) muß das BMS 3 Zellen entladen. Du siehst das am Wechselspiel des Balancing. Das wechselt immer zwischen den Zellen 1,2,4. Das BMS verhindert das diese Zellen hochgehen von der Spannung. Den der Strom hat sich ja auf einen ganz niedrigen Niveau eingependelt. Wer jemals mit einer Birne das Balancen in diesem Zustand händisch gemacht hat. Der weiß wie Empfindlich diese Zellen auf kurzfristige Entladespitzen reagieren. Auf diesem Spannungslevel. Mit einer Lampe bringst du innerhalb von ein paar Sec den Accu aus der Balance. Dann merkst du erst wie Feinfühlig das BMS arbeitet. Und wie Empfindlich die Zellen reagieren. Gehst du mit einer Lampe auf eine Zelle bei 3,4 Volt. Da tut sich fast gar nix. In den Zellenspannungen. Auch ich lasse wenn ich den Accu händisch zusätzlich balanciere. Den Rest das BMS machen. Und wenns 3 Tage dauert. Da bekommst du graue Haare. Klar ändert sich die Kapazität. Ein Block hat ja weniger Inhalt. Sonst wäre er von der Spannung ja nicht hinten. Spielt aber keine Rolle. Hier diskutiert man um Kaisers neue Kleider. Laufen lassen. Das System ist im Lot und läuft Automatisch . Du hast ja jetzt einen stabilen Zustand. Bei ca 14,2 Volt. Erst wenn die Zellen auf dieser Spannung ausbalnciert sind. Dann erhöhst du die Spannung.
Kann nicht sein. Den das würde bedeuten das die Gesammtspannung nach unten geht. Franz Zwischenbericht Zelle 3 arbeitet hart und hat inzwischen 3,452V erreicht. Zelle 1 und Zelle 2 geben langsam nach, weil die Spannung in Summe ja nur 14,15V haben kann. Ausbalanziert müssten alle Zellen +/-3,53 V haben. Für Zelle 3 noch 80mV bis zum Ziel. GO Zelle 3 GO :-). Bei dem aktuellen Tempo dauert der Marathon wahrscheinlich noch mindestens zwei Tage. Zelle 1 kommt ja auch von der anderen Seite dem Ziel entgegen. Nächster Zwischenbericht, wenn das Ziel erreicht ist. Zwischenbericht: Das Delta kleiner 30mV ist erreicht. Ich lasse die Zellen über Nacht noch weiter ausbalanzieren. Morgen passe ich die Einstellungen an auf ein Delta kleiner 15mV und erhöhe die Spannung der einzelnen Zellen, so dass 3,55 V für 24 Stunden gehalten wird. Danach folgen die Tests, wie von Franz vorgeschlagen. Norbert Ja mei, In der Ruhe liegt die Kraft. War anstrengend, das ausbalancieren. Hast dir ein Bier vergönnt. :bia: :bia: Franz
habe ich gemacht. Zwischenbericht: Die Zellen haben weiter balanziert über Nacht bei abgeklemmten Netzteil. Das Delta hat sich kaum verändert Im wesentlichen wurde nur Kapazität verbraten und alle Zellspannungen sind abgefallen, Zelle 3 unter 3,5V. Gesamtspannung auf 14V gefallen. Diese Abbildung zeigt den Status der Batterie wenige Minuten später mit geänderten Parameter, (Delta bei 15mV) mit noch ausgeschaltetem Netzteil. Zu sehen ist, dass die Zellen immer noch balanzieren, obwohl kein Strom vom Netzteil fließt. Netzteil wurde nun eingeschaltet und ertmal wieder auf 14,2V geregelt.
Korrekt. Wird ja auch Balanciert, wenn es zur Notabschaltung kommen sollte. Und der Ladeeingang gesperrt ist.
Am besten ist man geht immer auf eine maximale Zellspannung von 3,55 -3,60 Volt. Und laufen lassen. Gesamtspannung ist somit egal. Die stellt sich ja automatisch ein. Das BMS macht seinen Job. Schaun ma mal, wo die Reise hingeht mit deinem Accu. 70 % hast du ja schon erledigt. Den Rest schaffst du auch noch. Franz Zwischenbericht: Eine halbe Stunde später, die Spannung ist wieder auf die alten Wert vor Abschalten des Netzteils von gestern abend gestiegen. Zur Zeit balanzieren die Zellen 1,2 und 4 kräftig, um das auf 38mV angestiegene Delta wieder abzubauen. Ich regel jetzt schrittweise das Netzteil auf 14,4 V hoch. Hast du umgestellt auf 15 mV. Wenn nicht bitte umstellen. Franz
Ja, habe ich heute morgen, bevor ich das Netzteil wieder angeschlossen habe. Nach den 24h sollte die Differenz maximal 15mV sein. Zwischenbericht: Da tut sich nichts mehr seit heute früh. Zelle 1 und 2 verharren bei 3,596 und Zelle 3 und 4 bei 3,581. Zelle 1 und 2 balanzieren, aber die Werte ändern sich nicht mehr Delta 15mV steht. Das Multimeter zeigt unverändert 14,38V an, das BMS 14,35V. Ich stelle das BMS jetzt auf delta 5mV ein für die restliche Zeit, bis die 24h voll sind, mal sehen was passiert. Frage an Franz: Welchen Test mache ich als erstes? 10Ah entladen und dann wieder laden bis voll? oder vollständiges Entladen bis 11V und dann wieder laden bis voll? Der Balanziervorgang ist abgeschlossen: Nachdem die letzten Stunden mit einem delta 5mV das Balanzieren fort geführt wurde, haben jetzt alle Zellen eine nahezu gleiche Spannung. Die maximale Kapazität von 216Ah ist ebenfalls erreicht. Der nächste Schritt ist das Testen. Hier warte ich auf einen Vorschlag von Franz. Sorry für die Späte Antwort. Bin gestern erst in Spanien angekommen. Und lag heute schon wieder Std in einer Karre um Fehler zu suchen. :cry: :cry: Du kannst beides machen: Zuerst den Kurztest. Dann den langen kompletten Test. Den du ja unbedingt machen sollst. Damit dein BMS den unteren Entladepunkt weiß. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Kurztest ist für mich intressant. Je mehr ich davon Daten bekomme. Desto besser kann ich sie Einschätzen. Was sich immer herauskristalisiert bei diesen Kurztest sind 2 Punkte.. 1. Je Kälter der Accu, desto schlechter das Ergebnis. Von der Rückkehrdifferenz.Temperatur hat aber keine Auswirkung auf das Ergebniss. 2. Die Ausgleichszeit ist sehr kurz. Auch bei kalten Accu. Und das sehe ich sehr positiv. Aus den vielen Test die gemacht wurden. Accus die lange Absorbationszeiten gebraucht haben. Gingen alle zurück bis auf einen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Dann ist das ein Garantiefall. Du hast bis jetzt alles richtig gemacht. Noch ein Punkt zu deinen Einstellungen von 5 mV. Du kannst es lassen. Bei den hohen Kapazitäten geht das. Ich nehme immer 15 mV. Ist aber deine Entscheidung. Für alle Mitleser ein Tipp. Wenn ihr Probleme mit OV habt wegen ein paar mV beim Laden. Dann kannst du 5 mV einstellen. Darunter sollst du nicht gehen. Franz
Hallo Franz, oh, wie schön, Du bist in Spanien. Viele meine camper Freunde sind auch schon dort. Ich kann leider zur Zeit aus privaten Gründen nicht weite Touren machen, aber nächstes Jahr ab Oktober bis Frühjahr lacht mir auch die spanische und portugisische Sonne aufs Haupt.
Heute kann ich den nicht machen aus Zeitgründen. Den mache ich dann morgen, ich will ja beim Überwachen in 0,1V Schritten dabei sein. Viele Grüsse nach Spanien Norbert So, schnell den kleinen Test fahren. Oops, Denkste, mal eben schnell einen Verpolungsfehler gemacht. Rot an Plus und Schwarz an Minus kann auch schon mal in die Hose gehen. Sollte mir als Profi eigentlich nicht passieren. Also immer schön messen vor den Anschließen. Brauche jetzt zwei neue 10A Sicherungen, komme aber erst die nächsten Tage zur Garage. Stay tuned. So, jetzt geht es weiter. Es hat etwas länger gedauert, aber andere Themen haben meine Aufmerksamkeit verlangt, mehr als ich geplant hatte. Zunächst ein Screenshot der Batterie im Ruhezustand. Die Batterie wurde seit dem Ausbalanzieren nicht mehr angerührt. Ruhespannung 13,6V, DeltaV = 3mV. Soweit alles in Ordnung Ich habe zwei neue 15A Sicherungen besorgt und diesmal die Batterie richtig angeklemmt. Zum Versuchsaufbau: Die Batterie ist an einen netzgekoppelten Wechselrichter angeschlossen, der den Strom in das 230V Netz meiner Wohnung speisst (wie Balkonkraftwerk). So verbraucht der Kühlschrank für die Dauer des Tests keinen Strom aus dem öffentlichen Netz. Um die Einspeisung messen zu können ist noch eine Fritz Steckdose angeschlossen. Fritz Steckdose eingeschaltet. Der Wechselrichter arbeitet und ist so eingeregelt, dass aus der Batterie 5A fließen. In das 230V Netz werden 55W eingespeisst. Der Wirkungsgrad ist mäßig, das BMS zeigt 67W an. Ich entlade jetzt bis 200Ah. Dann folgt das erneute Aufladen. Zwischenbericht: Die Batterie wurde mit 5A auf eine Kapazität von 200Ah entladen. Beim Entladen ist praktisch kein Zellendrift festzustellen, DeltaV=3mV. Die Batterie wird nun mit 2A wieder geladen. 2A deshalb, weil ich den dünnen Ladkabeln nicht mehr zumuten möchte und auch unbeaufsichtigt laden möchte, also keinen Kabelbrand riskieren will. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Kabel bei 10 A bereits ordentlich warm werden. Ich könnte auch mit anderen dickeren Kabeln (z.B. den Entladekabeln) laden, aber die müsste ich extra anfertigen bzw. umbasteln und das Labor ist mein Wohnzimmertisch und deshalb habe ich das Werkzeug nicht hier. Ergänzung: der Wechselrichter hat 156Wh in das 230V Netz geladen. Normalerweise wird der Accu einmal auf Entladeschlusspannung gebracht. Es kommt zur Notabschaltung des BMS. Gibt es einen Grund, warum du das nicht gemacht hast. Franz
Guten Morgen Franz, es war Dein Vorschlag, erst den Kurztest zu machen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Kurztest: 10Ah entladen und wieder voll laden? Den Test mit der kompletten Entladung mache ich als nächstes. Beim Kurztest zeigen sich aber bereits unschöne Entwicklungen. Ich berichte später. Norbert Hallo Norbert und Franz, ich bin interessiert dabei :versteck: Helmut,der AZUBI von Franz Kurztest beendet: bei 13,8V beginnt ein Zellendrift, bis dahin war deltaV < 5mV Ladespannung 14 V ist erreicht, Spannung an den Batteriepolen 14,36V, deltaV bereits auf 60mV angestiegen, Zwiischen 13,8 V und 14,0V wird noch nicht balanziert. Ab 14V setzt das Balanzieren ein, ist aber zufällig auf dem nächsten Bild nicht zu sehen. Ladespannung 14,1V ist erreicht. deltaV steigt weiter trotz Balanzieren. Interessant ist, dass Zelle 4 aus der Reihe tanzt. Zelle 4 war bislang unauffällig. 14,2V ist erreicht Volladung bei 14,22V Ladeleistung 0W, Netzteil bleibt eingeschaltet bei 14,36V für eine weitere Stunde, deltaV >100mV zwischen Zelle 3 und 4, OCP wurde nicht ausgelöst. Anstieg der Spannung auf 14,3V, Spannung an Batteriepol 14,36V. Das Netzteil wird jetzt ausgeschaltet. 1 Stunde nach Abschaltung des Netzteils, BMS balanziert weiter und hat deltaV deutlich reduziert um 50mV. Ich denke 50mV/Stunde Differenzabbau in einer Stunde ist das maximal Mögliche und dem geringen Balanzierstrom des BMS geschuldet. Es ist zu erwarten, dass das BMS eine weitere Stunde braucht, bis das eingestellte deltaV von 5mV erreicht ist.
Diese Vorgehensweise ist falsch. Das NT muß von der Spannungseinstellung auf 14,4 stehen. Es wird nur der Ampereregler im Bedarfsfalle verstellt.. Denn im Normalbetrieb mit LG passiert das nicht, was du hier machst. Eines ist unbestritten. die hohe Differenz. Mache bitte folgendes. Lass den Accu mit NT auf 14,4 ausbalancieren. für 24 Std. Und dann machst du den Komplettest. Und anschliessend wieder Volladen. mit dem NT. Und bei 13,7 Volt beginnst du mit den Shoot.Alle 0,1 Volt. Bis 14,3 Volt. Franz
Das haben wir doch schon gemacht. Es geht doch jetzt darum die Tests (Kurz und Lang) zu fahren, um einschätzen zu können, ob die Batterie fehlerhafte Zellen hat.
Mein victron Ladegerät im Wohnmobil verhält sich so mit der Original eingestellten LifePo4 Kurve. Nach der Absorbitonszeit, wenn der Volladepunkt erreicht wurde, geht das Victron 1Stunde später auf Erhaltungsladung. Die Zellen hatten sich ja bereits von 110mV bis auf 96mV ausbalanziert nach 1 Stunde bei eingeschaltetetem Netzteil bei 14,4V. Inzwischen haben sich die Zellen bereits ohne Netzteil bis auf 30mV angeglichen. Das Ausbalanzieren ohne Netzteil geht schneller.
Ok, also Reihenfolge der Tests andersherum: Ich wiederhole die 24h Ausbalanzierzeit noch einmal. Dann Vollentladung, dann Aufladen bis Abschaltung des Ladestrom (Halten für 24h?) mit Shoot alle 0,1V, dann 10Ah Entladung und wieder Aufladung mit Shoots alle 0,1V. Wird spannend, ob die Werte dann anders sind als nach dem ersten Kurztest. Ich habe das Netzteil wieder eingeschaltet. Die Batterie lädt wieder. Spannung am BMS war 14,13V und steigt wieder. Ladestrom 1 A. Es wird nicht mehr balanziert. deltaV steigt wieder. Das lasse ich jetzt für 24h unverändert.
Was dein Victron macht in dieser Einstellung. Ist mir Egal. Weil es sehr schwierig ist, Äpfel und Birnen zu vergleichen. Warum lässt du dein Victron LG nicht als NT arbeiten. Und alle Fehlintrpretationen sind vom Tisch. Den du bist in kurzer Zeit der Zweite, dr etwas anderes macht als ich schreibe. In jetzt dazu eine spannende Überlegung. Ich werde sicher nicht jetzt 2000 Km nach Hause fahren. Dort meinen Testaccu nehmen und die Versuche die du machst nach vollziehen. Um dein Ergebnis zu verstehen. Ob sinnvoll und verifierzierbar. Das was ich dir vorschlage. Hat schon einen Sinn. Den das haben schon viele vor dir so gemacht. Und ich habe viel Freizeit damit verbracht, eine Testmethode zu finden, die eine Wahrscheinlichkeit von 80 % erreicht. Und warum bekommst du wieder die Anweisung, den Accu auf 14,4-14,50 Ausbalancieren zu lassen. Weil ich nicht weiß, was du wirklich gemacht hast. Bzw. sicher bin ob du meine Erklärungen verstanden hast. Bitte das nicht mißverstehen. Aber du solltest das machen, wie ich es machen würde. Franz
Solltest du heute Zeit haben. Stelle im Victron LG die Absorbationspannung auf 14,55 Und die Erhaltungsspannung auf 14,55 Volt. Kein Schreibfehler. Morgen. Stellst du beide Werte auf 14,35 Volt. Mach bitte den Kurztest nochmal. Wenn der Accu wieder voll ist. Shoot bei 14,3 Volt. Lg bleibt angeschlossen. Und du schaust, wie lange es dauert, bis die Differenz von 15 mV erreicht ist. Shoot mit Zeit posten. Dann kannst du den langen Test machen. Bis zur Notabschaltung und wieder Volladen. LG steht ja auf 14,35 V. Und bei 14,30 einen Shoot. Und die Zeit bis zum ausbalancieren feststellen. Alles klar Franz |
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