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Hallo, vor eineinhalb Jahren habe ich mir 260 Ah Winston LiFe(Y)Po4 unter den Sitzen im Fahrerhaus meines Knaus Alkoven eingebaut. Das Fahrerhaus ist gut isoliert vom Aufbau. Im letzten Winter war es nicht richtig kalt. Aber jetzt konnte ich zum ersten Mal sehen, ob die Winston bei Kälte halten, was versprochen wird. - zwei Tage frei stehen, Temperaturen bis - 8,5° und endlich kein Grund, extrem Strom zu sparen. Schon das ein Vergnügen! Die Bleiakkus 2x 90 Ah waren da vorher schon am Rand, wohl auch wegen der Kälte. - Heute dann bei -7° das Womo angelassen und sofort Ladung mit fast 30 A. Es funktioniert also! Ich denke, dass das ein großer Vorteil ist, denn es reicht schon eine Fahrt zum Einkaufen oder zu einem Ziel in der nahen Umgebung, dass nachgeladen wird. Bei den Akkus mit Heizmatten würde die Zeit wohl nicht reichen, damit der Akku genug aufgewärmt wird. Ich bin begeistert und danke nochmal allen, die mir bei der richtigen Entscheidung und der Umsetzung geholfen haben! Gruß Klaus
Bei mir sind die Batterien ohne "Winston" unter dem Beifahrersitz. Dort war es noch nie so kalt. Sollte es aber mal so sein, dann schalte ich kurz die Heizung ein. Danach lasse ich das Womo an und es wird mit 45A geladen. Viele Grüße
Hallo, Welche Heizung? Gruß Klaus
Mal kurz die Heizung einschalten? So ein Akku unterm Beifahrersitz braucht mit der normalen Fahrerhausheizung locker 1-2 Stunden, bis die Zellen im Inneren sich auf deutlich über Null Grad aufgewärmt haben. Und selbst mit einer Akku-internen Heizung gehts nicht wesentlich schneller. Das BMS mag die Ladung früher freigeben, weil es sich schneller erwärmt - das findet der Akku dann eher nicht so gut. 45 A in eiskalte Zellen - da kannst Du Deinen Akku nach ein paar Jahren wahrscheinlich wegwerfen, wenn das öfter vorkommt. Wer kalte LiFePOs laden muss, nimmt Winston - oder muss viel Zeit und Geduld mitbringen. Auch wenn die bunten Werbeblättchen was anderes versprechen. Ätt Klaus: danke für den Erfahrungsbericht. bis denn, Uwe Und das war der Grund, auf Winston zu setzen, mit der tollen Unterstützung vom Forenmitglied Lars / Lisunenergy. Immer ansprechbar und mit Rat und Tat zur Seite, als ein paar Fragen nach dem Einbau aufkamen. Und die Leistung der Zellen, im Vergleich zu den vorherigen 3*150 AH AGMs, top. Das ganze gekoppelt mit der Vergrößerung des Wechselrichters, perfekt für unsere Zwecke. Grüße, Ralf
Ich gehe davon aus, dass er die Wohnraumheizung meint. Ich fahre in der Regel auch nie los, ohne dass die Heizung vorher das Womo auf mind. 15°C aufgeheizt hat. Die Akkus sind dann so warm, dass bedenkenlos geladen werden kann. Und sollte es doch mal den unwahrscheinlichen Fall geben, dass wir im "kalten Zustand" los fahren, dann laden die LiFePos eben erst dann, wenn die Temperatur über 5°C liegt. Gruß Axel Hallo, da bei mir wie geschrieben das Fahrerhaus vom Aufbau durch eine Isolierung getrennt ist, heize ich das nicht mit. Das macht dann die Heizung beim Fahren. Ich habe keine Lust auf angelaufene Scheiben usw., oder darauf, Scheibenisolierungen etc. anzubringen und dann bei -7°samt Schnee und Reif zu entfernen und zusammenzufalten. Die Batterien sind bei mir im kalten unbeheizten Bereich. Bei anderen ist die Situation anders, so dass es auch keine Winston braucht. Ich habe mir die genau für meine Bedürfnisse eingebaut und genau darüber berichtet: kaltes und unbeheiztes Fahrerhaus. Wenn es bei jemandem anders ist, dann braucht er auch keine Winston, ist doch klar. Da wäre das Geld zum Fenster rausgeworfen, es gibt dann wesentlich günstigere Lösungen. Gruß Klaus
Moin, Günstiger sicher, besser sicher nicht, rausgeschmissen Geld auch nicht. Hab gerade wieder eine 300Ah Winston von Lars eingebaut, war ziemlich kalt. Erster Belastungstest über WR: bei 2500W Entnahme bei -4° Akkutemperatur initialer Spannungseinbruch auf 11,2V, danach relativ schneller Spannungsanstieg unter gleicher Last bis auf 12V. Keine Abschaltung o.ä. Dies nur als Zugabe für den TE, dass man die Schätzchen auch kalt hochgradig belasten kann. Gruß Thomas ...noch was... So ein Klotz wird im Kern (die inneren Zellen) sicher nicht in 2 Stunden warm, auch wenn ab Minute eins +20° außen anliegen...
Wenn ich aber, wie der TE geschrieben hat, seit 2 Tagen im Womo lebe dann wird, selbst bei noch so guter Isolation zum Fahrerhaus, dort wohl kein Frost herrschen wenn ich „hinten“ die Heizung an habe?!? Grüße Dirk
Es darf ja jeder einbauen, was er möchte und auch dafür dann das entsprechende Geld zahlen. Wenn man aber solch Beispiele anbringt, die dann solche teuren Akkus rechtfertigen sollen, dann klingt das schon fast wie "Preis schönreden". Wer von uns Womo-Nutzern belastet denn seinen gefrorenen Akku mit solchen Strömen? Wir standen eine Woche bis zu -14 Grad im Fahrerhaus war es zwar kalt aber immer noch + Temperaturen trotz Thermovorhang. Sollte nicht das BMS den Ladevorgang verhindern? Sind nicht bei den Fertigbatterien auch mindestens ein Temperatursensor zwischen den Zellen? Hallo, Ja natürlich wird das Laden verhindert. Genau darum geht es ja: Das Laden ist bei den Winston ohne Probleme möglich. Eine Akku mit Heizung würde für mich und meine Sizuation nicht passen. Wie geschrieben: einfach nur ein Bericht über meine persönliche Einbausituation und meine Erfahrung. Jeder muss für sich wissen, was besser ist. Die für mich beste Lösung ist nicht automarisch die für alle beste Lösung. Darum auch kein Rat an andere, sich die Winston einzubauen, sondern einfach nur ein Erfahrungsbericht von mir. Gruß Klaus
Thermovorhang ist keine gute Isolation. Bei uns herrscht beim Wintercampen im Fahrerhaus annähernd Aussentemperatur. Aber wir haben da keine Akkus. Ob bei Fertigbatterien ein Sensor zwischen den Zellen ist? Selten, würde ich sagen. Der Prowsige Will hat schon viele Akkus aufgeschnitten, ordentlich angebrachte Temperatursensoren konnte man dabei an einer Hand abzählen. Und das BMS verhindert den Ladevorgang nur, wenn es a) die korrekte Temperatur misst und b) korrekt konfiguriert ist. Bei Selbstbauten einfach zu ereichen, bei Kaufakkus mit vernageltem BMS Vertrauenssache… bis denn, Uwe
So sehe ich das auch. Die letzten Tage immer so um 1 bis 3 Grad draussen. Nachts das Wohnmobil ca 17 Grad. Heute tagsüber bis 15 Grad beheizt. Um 17:00 sind wir im Wohnmobil. Heizung gleich auf volle Pulle bis es so 20 bis 21 Grad hat. In den drei Stunden ist die Temperatur im Inneren meines Selbstbau Akkus um knapp 2 Grad gestiegen (von 7 auf 9). Akku steht unter dem Sitz in der Metall Sitzkonsole. PS es steht ein 700W Flachheizkörper hinter den gedrehten Kabinensitzen (Landstrom) Würde ich bei Kälte auf 12V angewiesen sein dann hätte ich auch Winston eingebaut. Gar keine Frage.
Moin, ich zum Beispiel. Da ich die Elektrik im Womo auf ein Einkreissystem mit 400 Ah Winston umgebaut habe, starte ich damit auch. Bisher bei Kaltstarts bis zu -15°C keine Probleme gehabt. Der Ladestrom betrug sofort ca. 100 A. Das Womo war abgestellt und incl. Akkus durchgekühlt. Gruß, Charly
...und was kostet ein 300Ah Fertigakku mit oder ohne "Arctic"? Ok, mit blauen Bechern wird's natürlich billiger... im wahrsten Sinne...
Die, die es können und wo das vom Zellenhersteller freigegeben ist... :mrgreen: und der ganze Strom nicht über irgendwelche Platinchen geht... War auch nur zur Info gemeint, und Du hast Recht: jeder kann kaufen was er will...ich auch. Bin schon wieder ruhig... bis Denne Thomas Gestern Nacht wieder kalt geworden. - 3Grad. Akku in der Fahrersitzkonsole zeigt 5 Grad C an. BMS hat Ladung geperrt. Obwohl 24h seit Tagen geheizt wurde (siehe mein Posting weiter oben) Hätte nicht gedacht das die Sitzkonsole so ein wirksamer Kühlschrank ist. Wäre ich auf 12V angewiesen müsste ich mir langfristig was einfallen lassen. Hallo, eine interessante Rückmeldung, und das bei laufender Heizung :eek: . Wie sieht das dann erst bei -10° aus? Ich schätze, dass das Problem auch durch die schlechte Isolierung zum Fahrzeugboden kommt. Gruß Klaus
Absolut. Und da ist auch kein Platz um was unterzulegen zur Isolierung. Ich konnte die Zellen mit BMS obenrauf gerade so da reinquetschen mit fast identischen Abmessung wie ne 100Ah Bleibatterie. Dazu auch noch Drehkonsole drauf = kein Spielraum nach oben. Habe auch zur Vorsicht das BMS mit Heizmattenanschluss gekauft. Aber da geht nichts mehr extra rein in die Kiste :( Ich haette auch lieber Winston gekauft aber da passt nichts (stehend, ich leg die nicht um) unter den Sitz des Transit mit min 100Ah. Da wir normalerweise kein "volles" Wintercamping machen (so mit Schnee usw) war ich auch nicht so besorgt und dachte na ja, wenigsten stehen die blauen Becher ja im Wohnbereich. Pustekuchen! Also aufpassen wenn man sich fuer "Nicht-Winston" entscheidet. Ich habe das BMS an der Front verbaut,seitlich offen damit die Kühlung gegeben ist. So kam ich auf 16 cm Höhe. Unter dem Akku ist 2 cm Styropor oben rüber auch. Passte so gerade rein trotz Drehkonsole.
Mein Akku 135Ah ist nahezu identisch (+2mm max) verglichen mit einer 100Ah Bleibatterie. Selbst die Bleibatterie da rein zu kriegen war schon ein Akt. Ich glaube Ford stellt da was kleineres rein. Was aber von der Hoehe und Breite her auch keinen Untrschied macht ob das 90Ah ist oder ne 100er. PS Ford Transit Bj.2007
Wie soll bitte Fahrzeugboden grossartig isoliert werden, wo die Einbauhöhe unter dem Sitz, bei vielen schon Probleme macht!? Welche Zellen besser oder die besten sind, ist überflüssig hier zu diskutieren. Wer sparen möchte, soll das auch tun, trotzdem bitte nicht vergessen: wieviel Geld, so viel Musik! Anders wäre auch ungerecht, es ist meine Meinung. :) Gruß Gordan Ich habe auch 400Ah Winstonzellen in meinem selbst ausgebauten Kastenwagen. Bin absolut zufrieden damit. Bei -13° war mein Kältetest, das hat den Akku nicht wirklich gestresst. Verbraucher waren die Heizung mit etwa 4-5A. Am Tag hat die Solar auch wieder einiges rein geladen. Somit dürfte ich im Normalfall nicht an Energiemangel leiden. Habe keine Erfahrung mit den blauen Bechern. Aber werden die nicht auch warm wenn man Leistung raus nimmt? Das geht ja auch bei Kälte. Nur laden darf man nicht. Oder sind zu hohe Stromentnahmen auch Stress?
Hallo Bert Hier mal was zum Schmöckern. --> Link Franz
Das ist mit den Blauen auch kein Problem. Wenn die kalt sind und man nur die Heizung benötigt, um das Womo aufzuwärmen, dann sind das ja nicht die hohen Ströme. Und wenn man dann hohe Ströme benötigt (Kaffeemachen, usw), dann wohne ich bereits drin, also ist der Innenraum warm und meine Akkus bei mind. 10°C (in der Heckgarage) und machen das völlig problemlos. Die Wenigsten von uns werden die Akkus als Starterakku verwenden und somit sind die Blauen für die "Nichtstarter" völlig ausreichend. Und ja, die werden von alleine warm, wenn man höhere Ströme entnimmt. Ich habe zum Test meinen Heizlüfter angeschlossen. Man kann dann über die App zuschauen, wie die Temperatur im Akku langsam steigt. Gruß Axel |
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