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geführte Wohnmobil Touren


WoMoNK19 am 22 Dez 2022 17:13:43

Hallo,

wer hat Erfahrungen mit geführten Wohnmobil Touren.

Wo wart Ihr mit der Gruppe unterwegs und wie lange.

War es für Euch gut und Ihr würdet das nochmals machen, oder war es nix und warum.

Ich freue mich über jeden Antwort- Danke.


Hintergrund ist: ich frage für einen Freund, der gerne mal mit einem Wohnmobil in den
Urlaub fahren möchte - scheint ja gerade auch ziemlich angesagt zu sein - aber sehr
unsicher ist, was diese Reiseform betrifft. Er und Frau waren bisher auch immer in einer
Reisegruppe unterwegs und ich denke er möchte diese gute Gruppengefühl gerne mitnehmen.

Und nein, sein Zeitfenster und mein Zeitfenster werden in 2023 nicht zusammen gehen.

WoMo NK 19

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rolf51 am 22 Dez 2022 17:23:35

Hallo,
wir waren 2020 in Russland mit Seebridge, kann nur gutes Berichten und empfehlen.

dietmardd am 22 Dez 2022 18:19:08

Wir selbst haben noch keine geführte Womo-Tour gemacht, aber welche gesehen, z.B. im Baltikum. Da kam bestimmt eine Womo-Kolonne von ca. 10 Womos aus den Niederlanden. Für die Niederländer war das Baltikum anscheinend noch wilder Osten. Es war keine Überführung, da Womos jeden Alters und Typs und mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz.

Solche geführten Womo-Touren haben in meinen Augen Sinn, wenn man in gefühlt unsicheren Ländern unterwegs ist, z.B. Rumänien, Bulgarien, Albanien, Kosovo, Marokko, Türkei und ähnlichen Ländern.

So eine Reise im Pulk hat Vor- und Nachteile:

Vorteile:
- Gefühl von Sicherheit (Wagenburgmentalität). Bei etlichen Womos ist die Gefahr von Überfällen weitaus geringer.
- gegenseitige Hilfe bei Problemen

Nachteile:
- Es ist wie bei einer Busreise: ran ans Reh, knipsen und weiter fahren. Es gibt kaum noch Raum für Individualität.
- Viele Womos benötigen große Schlafplätze, d.h. einzelne Womos finden viel eher einen Platz auf CP und SP und auch in der "Natur". Wenn aber eine Horde Womos kommt, ist die Gefahr groß, dass sich Einheimische belästigt fühlen. Insbesondere erwecken Womo-Kolonnen den Verdacht des "fahrenden Volkes" und letztere haben das Image, dass sie alles massiv verdrecken und der Übernachtungsplatz danach wie eine Müllkippe aussieht. Außerdem hat die Bevölkerung Angst vor Kriminalität. Aus eigenen Erfahrungen in Dresden weiß ich, dass nach jeder Übernachtung des "fahrenden Volkes" die ganze Gegend eine Müllkippe war. Nun mag es ja auch ordentliche Leute beim "fahrenden Volk" geben, aber solche Befürchtungen der Bevölkerung sind da und vielfach berechtigt. Das bedeutet, dass Womo-Kolonnen bei der örtlichen Bevölkerung immer verdächtig sind und schnell mal die Polizei vorbeigeschickt wird. Nun ist ja außer in Skandinavien das Freistehen über Nacht verboten. Als einzelnes Womo hatte ich aber noch nie ein Problem außer in Bayern. Die Polizei guckt und wenn man freundlich grüßt, wird man in der Regel nicht fortgeschickt, wenn man einen seriösen Eindruck macht.

Mini-Kolonnen von 2 ... 3 Womos sind unverdächtig und z.T. sinnvoll (siehe Vorteile). Das gilt insbesondere dann, wenn die Womo-Besatzungen befreundet sind und gemeinsam reisen wollen.

Ich habe auch schon etwas von geführten Foto-Reisen gehört (z.T. mit Womos), bei denen ein gestandener Fotograf die Foto-Anfänger unterstützt.

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jarom am 22 Dez 2022 19:02:18

Hallo,
Geführte Wohnmobiltouren sind durchaus eine alternative zum selbst organisierten Reisen. Wir waren z.B. mit Berlinski unterwegs. Alles war organisiert. Die Campingplätze, Ausflüge und Besichtigungen waren gebucht und die Abwicklung hat hervorragend geklappt. Jedenfalls wurde uns einiges geboten, dass wir vermutlich allein nicht gemacht hätten.
Wir wurden nie für ein fahrendes Volk(nicht im Pulk) gehalten und haben so auch nicht genächtigt(selbst auf den Campingplätzen wurde der Dreck nicht hinterlassen. Auch habe wir beider Bevölkerung keine Ängste geweckt. Da gibt es doch was “wie man in der Wald…. „
Nach dieser positiven Erfahrung werden wir in 2023 wieder eine geführte Tour machen. Das ist unsere Meinung, die wir Niemand aufzwingen wollen.
Mit freundlichen Gruß
Jan

BikeAir am 22 Dez 2022 19:07:27

Also, wir haben das noch nicht gemacht, aber unsere direkten Nachbarn haben das 2 x mit Seabridge gemacht. Sie waren damals, was lange Reisen angeht, ein wenig unser beneidetes Vorbild.
Einmal waren sie geführt 4 Monate in den US und das 2. Mal in Rußland.
Es war wohl überwiegend so, das die Teilnehmer alleine gefahren sind oder konnten, oder mit jemandem zusammen und sich dann zu bestimmten Zeitpunkten wieder irgendwo getroffen haben.

Man braucht sich um den Reisablauf, Übernachtungen etc nicht zu kümmern, das wird ja dann quasi vorgegeben.

Sie waren sehr zufrieden damit, aber nach vielen Gesprächen haben wir entschieden das nicht zu tun, wir lassen uns lieber treiben, ohne festen Fahrplan ;D

Grüße

Womofahrer55 am 22 Dez 2022 20:07:33

BikeAir hat geschrieben:...Man braucht sich um den Reisablauf, Übernachtungen etc nicht zu kümmern, das wird ja dann quasi vorgegeben...


So ist es. Und wer diese Sicherheit braucht sollte so unterwegs sein.

BikeAir hat geschrieben:..Sie waren sehr zufrieden damit, aber nach vielen Gesprächen haben wir entschieden das nicht zu tun, wir lassen uns lieber treiben, ohne festen Fahrplan ;D ...


Auch wir lassen uns lieber treiben. Aber vielleicht ändert sich ja auch das gewünschte Verhältnis von "Fahrplan" oder doch lieber "treiben lassen" bei uns noch einmal. Man weiß ja nie :ja: Allerdings bin ich mir sicher, dass wir 99,9 % der positiven, persönlichen, interessanten, berührenden etc. Begegnungen auf unseren Reisen nicht in einer WoMo-Reise-Gruppe hätten machen können.

Da das Reisen, mit WoMo o.ä., immer weniger eine Weltanschauung ist, sondern immer mehr ein möglichst risikolos verfügbares Produkt zu werden scheint, wird das mit den "durchgeplanten Abenteuer-Reisen" ein immer lukrativeres Geschäftsfeld. :?

Schwedenholly am 22 Dez 2022 22:33:21

Hallo, wir haben vor Jahren geführte Touren nach Russland und auch in die baltischen Staaten bis nach St. Petersburg gemacht. Die Reisen hätten wir alleine schon wegen der Sprachbarrieren nicht gemacht. Gut es sind 20-25 Jahre her, aber es waren schöne Touren, man müsste sich nicht um den Stellplatz kümmern und auch Führungen mit deutsch sprechenden lokalen Führer/innen war includiert. Auch bei den Grenzübergängen war der Begleiter sehr hilfreich. Auf einer Tour ist der Schwiegervater zu Hause verstorben und der Reiseveranstalter hat ums super unterstützt. Meine Frau ist von Moskau aus zurückgeflogen und später auf Krim wieder dazugestossen. Ohne die Gruppe und Reiseveranstalter, hier insbesondere der Reiseleiter Juri, wäre das alles nicht gegangen. Für uns war es für die Länder seinerzeit die richtige Entscheidung. Die Reisen wurden mit Perestroika-Reisen (MIR) gemacht.

Beste Grüße
Jörg

WoMoNK19 am 22 Dez 2022 22:40:08

Hallo,

Danke mal an alle für die bisherigen Meinungen.

Wie groß war den die Reisegruppen in Autos bzw. in Personen?

Danke für die Antworten.

WoMo NK 19

chrisc4 am 22 Dez 2022 23:07:45

Ich finde die Idee auch nicht schlecht, es geht ja nicht darum dass man das nur noch so macht, sondern einmalig einige Wochen. Ich habe mal das Kleingedruckte von einem Angebot gelesen, das hatte mich allerdings nachdenklich gemacht.
Da steht zum Beispiel, (sinngemäß) wenn einer ein Problem hat, mit dem Wohnmobil, gesundheitlich oder auch sonst, bist du auf dich alleine gestellt, die Gruppe fährt nach Plan weiter. Das ist zwar verständlich, kann aber für den Einzelnen ein grosses Problem werden und verheerende Folgen haben. Grundsätzlich ist die Idee aber interessant. :(

WoMoNK19 am 22 Dez 2022 23:28:30

Hallo chrisc4

chrisc4 hat geschrieben:Da steht zum Beispiel, (sinngemäß) wenn einer ein Problem hat, mit dem Wohnmobil, gesundheitlich oder auch sonst, bist du auf dich alleine gestellt, die Gruppe fährt nach Plan weiter. Das ist zwar verständlich, kann aber für den Einzelnen ein grosses Problem werden und verheerende Folgen haben. Grundsätzlich ist die Idee aber interessant. :(


das ist ja bei allen Gruppenreisen so, dass die Gruppe vorgeht.

Aber wie oben Schwendeholly geschrieben hat, hat der Reiseleiter sofort reagiert und alles so
einreguliert, dass sowohl die Dame zur Beerdigung nach Hause fliegen könnten und dann wieder
zur Gruppe stoßen konnte.

Wenn Du da ein ordentliches Reisebüro im Reiseland hinter Deiner Buchung hast ist das für
die nur ein Fingerschnippen mit der Orga für Taxi, Flugezeug etc.

Hatte ich die dieses Jahr auch, dass das örtliche Reisebüro „kurz mal“ den kompletten
Reiseablauf umstellen musste. War vor Ort „Null-Problemo“.

WoMo NK 19

DigiMik am 23 Dez 2022 00:18:37

Moinsen,

eigentlich kann man das nur jeder für sich beantworten. Für Menschen, die nicht mit einem Organisationstalent gesegnet oder reisetechnisch unerfahren sind, die sich vielleicht unsicher fühlen, weil sie z.B. schon Rumänien für gefühlt unsicher halten oder sich gerne mit Menschen umgeben, kann eine geführte Tour durchaus spannend und empfehlenswert sein.

Bei einer Fernreise wie z.B. Mongolei sehe ich erst recht einen Vorteil. Das Bürokratische mit Visa, Grenzprozedere, , Übernachtungen, Routenplanung, Sprache etc. ist nicht jedermanns Sache.
Für unser Jahr Nordamerika hatten wir Monate geplant, Visum, Parks und Reiseziele etc. da gingen hunderte Stunden bei drauf. All dies entfällt bei einer geführten Tour.

Was mich allerdings abhalten würde:
Die Reiseetappen sind meist viel zu weit, für spontane Aufenthalte oder Unternehmungen bleibt kaum bis keine Zeit. Wir hatten auf der Baja California ein Stück eine Seabridge-Gruppe begleitet. Eine jegliche Idee, solch eine Tour einmal mitzumachen, war damit gestorben. Während wir unsere Traumstrände aufsuchten, standen sie auf eher mittelmäßig netten Plätzen in einer Wagenburg.
Sollte etwas ernsthaftes passieren, erhält man bestimmt noch eine erste Hilfe, ansonsten ist man aber auf sich alleine gestellt.
Man bezahlt nicht wenig Geld für die Organisation, die meisten Reisekosten zahlt man aber trotzdem.

All die hier im Fred genannten Punkten sollte man zusammentragen und das dann für sich abwägen.
Was ist einem ein gutes Gefühl und die Abnahme organisatorischer Dinge wert? Mag ich nach einem Zeitplan fahren? Mag ich dauernd Menschen um mich herum haben?

Ich denke, wenn man eine organisierte Tour wie z.B. Seabridge unternimmt, ist man in guten Händen, viele Berichte sprechen da für sich.
Nur sollten man für sich entscheiden, ob diese Art des Reisens etwas für einen ist. Wer gerne in einer Reisegruppe unterwegs ist, bestimmt.

LG vom Mikesch

mar am 23 Dez 2022 19:15:11

Hallo,
wir lieben am Wohnmobil-Urlaub die Spontanität und Individualität. Trotzdem haben wir bereits 2 x eine geführte Reise gemacht und werden es auch 2023 wieder angehen. Der Hintergrund für die 1. Reise war die Frage nach der Sicherheit im Reiseland Rumänien (inzwischen wissen wir das man durchaus dort allein hinfahren kann). Um auszuprobieren ob uns das gefällt, haben wir zuerst eine Tour mit nur 12 geführten Tagen gewählt. Wir haben es auf diese Reise zu schätzen gelernt, das unser Übernachtungsplatz immer fest vorgegeben ist, manchmal hat man einfach keine Lust zu suchen, und vor allem, dass wir immer, wo wir es wollten, eine deutschspachige Führung hatten. Wir empfanden es nett, zur Abwechslung, mal abends jemand zum klönen zuhaben wenn Lust dazu vorhanden war.
Zur Frage wieviel Fahrzeuge /Personen teilnehmen: ich denke es hängt vom Veranstalter ab. Wir waren mit Dracula-Tours unterwegs und waren 18 - 20 Einheiten, dh. 35 - 40 Personen. Da kein Konvoi gefahren wird und jeder morgens eine andere Abfahrtszeit hat und unterschiedlich lange für die Strecke braucht (evtl. Umwege, Fotostopps, Pausen etc.) entzerrte sich tagsüber das alles sehr. Manchmal haben wir den ganzen Tag kein anderes Fahrzeug aus der Gruppe gesehen.
Jeder ist aber anders, für uns ist eine Mischung aus geführt, in bestimmten Ländern, und ungeführt, z.B. in Skandinavien das Richtige.

Gruß
Maren

werzi am 23 Dez 2022 19:24:54

Hallo

Wir waren vor drei Jahren mit Kuga in Sibirien und der Mongolei. Die reise dauerte 90 Tage und wir waren zehn Fahrzeuge. Wir sind sehr froh dass wir diese Reise unternommen haben.
Für eine solche Reise spricht die Organisation. Man macht sich keine Gedanken ''wo schlafen wir heute Nacht, welche Dinge besichtigen wir morgen........ Ebenso die sprachlichen Barrieren, die Grenzübertritte mit Formularen in kyrillischer Schrift. Die alles selbst auszuarbeiten ist doch sehr zeit- und arbeits intensiv.
Gegen eine solche Reise spricht die eigene Gruppentauglichkeit. Es ist wie im richtigen Leben. Mit einigen Gruppenmitgliedern versteht man sich sofort super. Mit anderen wird wohl nie eine dicke Freundschaft entstehen. Wenn jemand überzeugt ist dass sein Hund der Mittelpunkt der Welt ist und jeder sein Tier lieben muss kann es schon mal mit anderen Gruppenmitgliedern Meinungsverschiedenheiten geben. Bei einer Reise von zwei, drei Wochen lassen sich solche Unterschiede schon mal verdrängen und man kriegt die Zeit um. Bei 90 Tagen wird das schon schwieriger.
Wir würden diese Reise sofort wiederholen und sind nach zwei Jahren Coronapause wieder am Kataloge blättern

Werner

RaGu am 23 Dez 2022 19:33:38

Nachdem ja hier inzwischen einige User ihre (zumeist positiven) Erfahrungen gepostet haben, würde mich auch als "Neuer" mal die tatsächlichen Kosten interessieren.
Und ja, ich bin durchaus bereit, für den hier geschilderten Luxus der "Null" eigenen Vorbereitung einen (vermutlich) hohen Betrag zu zahlen, habe aber keinerlei Einschätzung, wieviel...

werzi am 23 Dez 2022 19:44:30

Hallo RaGu

Jeder große Veranstalter hat eine Internetseite mit allen Reisen und Terminen. Der Preis ist natürlich von der Dauer und dem Ziel selbst abhängig. Das geht von ca. 1000 € für Kurzreisen bis über 20000 für lang und weit.

Werner

huohler am 23 Dez 2022 21:04:23

Ich möchte noch einmal auf den TE eingehen:
WoMoNK19 hat geschrieben:Hintergrund ist: ich frage für einen Freund, der gerne mal mit einem Wohnmobil in den
Urlaub fahren möchte - scheint ja gerade auch ziemlich angesagt zu sein - aber sehr
unsicher ist, was diese Reiseform betrifft.


Wenn es ins außereuropäische Ausland geht sieht die Situation sicherlich anders aus als bei vorliegendem Fall wo jemand überhaupt mal testen möchte ob Wohnmobil Urlaub etwas für ihn ist. Ich denke alle die solche Reisen in außereuropäische Ausland unternehmen haben diese erste Stufe schon lange hinter sich.
Ich habe persönlich keine Erfahrung mit geführten Womo Reisen, habe aber schon mehreren bei der Einführung ins Womoleben geholfen. Ich bezweifle dass eine geführte Tour in die Mongolei dazu geeignet ist. Besser ist sich ein Wohnmobil zu leihen und sich mit erfahrenen Wohnmobilosten aus dem Bekanntenkreis auf einem Stellplatz für 2-3 Tage zu treffen. Als unbedarfter Anfänger ist man bei einer größeren geführten Tour sicher auch eine unerfreuliche Last wenn die anderen erst einmal erklären müssen wie man eine Toilettenkassette entleert.

Hubert

WoMoNK19 am 23 Dez 2022 21:10:44

Hallo Hubert,

natürlich ist angefacht einen max. 2 wöchigen Urlaub in Zentral-Europa zu machen.
Zumal es auch ja eine preisliche Sache ist, was, wohin und wie lange es weg geht.

Und was das Leeren von Fäkaltanks angeht:

a) auch bei erfahrenen Wohnmobilisten haben ich da schon Sachen gesehen, die waren echt sch……

b) natürlich bekommen die Freunde vorher eine Einweisung an meinem Wohnmobil, damit sie die
Grundlagen kennen und nicht völlig blind an die Sache rangehen müssen.

Trotzdem auch Dir Danke für Deinen Beitrag.

WoMo NK 19

Tinduck am 23 Dez 2022 22:49:13

Sucht mal die Beiträge von Gogolo raus, der hat glaub ich Seidenstrasse/Mongolei in einer Gruppe gemacht und da ausführlich drüber geschrieben.

Da war die Gruppendynamik nicht so toll, bis zum Grabenkampf und Auftrennung der Gruppe. Das wäre der Grund für mich, keine Langzeitreise in so einer Gruppe zu machen. Wer will so einen Mist auf einer tollen, teuren Reise…

bis denn,

Uwe

pwglobe am 23 Dez 2022 23:09:09

Hallo, dies ist eine individuelle Entscheidung für den einen gibt es nichts schlimmeres, für andere ist es eine gute Reiseform.
Ich habe bis jetzt nur einmal eine Reise in der Gruppe gemacht und zwar, damals noch mit Därr, in die Sahara.
Teilweise haben wir heute noch Kontakt und es war eine prima Stimmung in der ganzen Gruppe.
Ansonsten reisen wir lieber individuell und alleine oder höchsten locker mit Freunden.
Für Europa gibts so viele Reiseführer und Campingführer da kann man es auch alleine wagen, ansonsten ist es vielleicht doch die falsche Urlaubsform.

rkopka am 24 Dez 2022 00:23:31

Ich war bisher auch nur Beobachter. Freistehen und Auffallen ist sicher kein Problem, da die Reise ja geplant werden muß und man nicht so einfach irgendwo Platz für 10 Womos findet, wo es oft schon für eines nicht so einfach ist.
Ich sehe ein Problem im organisatorischen Zeitablauf und der eingeschränkten Entscheidungsfreiheit (was aber auch ein Vorteil sein kann). Ich hab beobachtet, wie eine Gruppe im Zeitraum von 1-2h am CP einlief. Dann das Einparken ! Jeder mußte mit Paß zur Rezeption und eine Duschkarte bekommen. Irgendwann waren dann alle da und es ging zum Essen. Ich hab das auch bei anderen Gruppenaktivitäten mit Fahrzeugen erlebt, daß man ständig aufeinander warten muß und erstmal genug Platz für alle Fahrzeuge finden muß.

Für "exotischere" Reiseziele würde ich es aber auch erwägen (Sprache, Behörden...). Da bin ich nicht so der Abenteurer.

RK

BikeAir am 24 Dez 2022 01:30:03

Gruppenreisen sind eben wie das wirkliche Leben, der eine mag es der andere nicht - es kommt halt immer darauf an, was man möchte.
Wie ich oben schon schrieb unsere Nachbarn fanden das 2 x gut, wir starten Ende Januar unsere Panamericana - da will man keine Gruppereise - willst Du Dich über 45 - 50 tsdkm führen lassen? Eher nicht - Treiben lassen ist die Devise und Gleichgesinnte kennenlernen. OK - ist nicht jedermanns Sache, mancher braucht Sicherheit, auch wo es vermeindlich keine braucht.

Das ist ja das Schöne - keiner muß - jeder kann.


Grüße

HerrKalle am 24 Dez 2022 01:32:24

Ich habe noch nie eine Gruppenreise gemacht, aber ich kann mir vorstellen, das es ganz unterhaltsam ist, wenn man mit mehreren Womos unterwegs ist.

rolf51 am 24 Dez 2022 09:14:50

Hallo,
ich wundere mich, dass sich einige angesprochen fühlen, die noch nie geführte Wohnmobiltouren mitgemacht haben. Damit kann der TE nichts anfangen, bzw. seine Frage nicht beantwortet.
In Europa würde ich auch keine geführte Wohnmobiltour unternehmen. Asien, Orient, Russland, da sieht es anders aus, da kann es nicht geführt zum Stress kommen. Einige Teilnehmer unserer Russlandtour waren erfahrene Mobilisten, die Jährlich über 150Tage unterwegs sind und auch die Seitenstraße geführt gemacht haben, alle waren sehr zufrieden mit dem Ablauf und hatten trotz Fzg. und Gesundheit Problem gute Unterstützung.
Daher ist es wichtig den Veranstalter und die Reiseberichte von Teilnehmern zu lesen.

Wünsche schöne Weihnachtstage

volki am 24 Dez 2022 12:26:14

Gut, auch noch meinen Senf dazu:
Zuerst wollten wir mit eigenem WoMo in die USA. 8 Jahre nach 9/11. Aber da begannen die Probleme. 3 Monate visumfrei reichte ja wohl nicht, daher mit einem "ewigen" Pass-Visa zum US-Konsulat in Zürich, um das vom "alten" Pass in den verlangten, neuen biometrischen Pass übertagen zu lassen. Geht nicht :mrgreen:
Kontakt zur Botschaft in Bern: Antwort: in etwa 3 Monaten, an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmte Stunde, mit allen Papieren und Frau in Bern antraben. Keine Frage, ob es dann passt. Vorher aber noch den Fragebogen ausfüllen. Was die da alles wissen wollten. :evil:

Detail weiss ich nicht mehr genau, aber die waren so unfreundlich und gaben uns das Gefühl, wir seien nicht will kommen.
Daher, wenn es euch nicht passt, andere Mütter haben auch schöne Töchter Es gibt ja noch Neuseeland, da solls auch "schön" sein :lol: ----------------
Zuerst in NZ ein Miet-WoMo gesucht: Antwort: Haben keine mehr, alles reserviert/ ausverkauft. Wenn du ankommst, (März/April) musst du nehmen, was wir dann noch haben. So kommt das für uns nicht in Frage, wir reisen nicht "ans Ende der Welt", um dann ohne WoMo dazustehen.

Dann selber Flüge gesucht. Zch-Singapur kein Problem, aber Singapur-Sydney/Auckland alles "günstige" ausverkauft, nur noch Business-Class.
Für die US-Reise hatte ich Kontakt mit Seabridge. Die hatten auch eine 40-tägige, geführte Reise Frankfurt-Singapur-Sydney-Christchurch (NZ). «[b]Mit WoMo durch Süd-und Nord-Insel[/b]» und von Auckland-Sydney-Singapore zurück nach Frankfurt. Das habe ich dann gebucht.
Es hat alles super funktioniert. Immer am Abend war ein 5 Stern-Campingplatz reserviert. Für jeden Tag gabs ein «Road-Book». Alles bestens, wenn nur gewisse Mit-Reisende nicht gewesen wären, oder vielleicht lags ja auch an uns?

Quintessenz:
Als erfahrener WoMo-Camper, der gerne freisteht, wo es passt und die Landes-Sprache spricht, würde ich auf eine «Begleitete Reise» verzichten. Aber wenn die Reise in ein noch unbekanntes, «exotisches» Land geht, dessen Sprache und Gepflogenheiten, ich nicht kenne, würde ich das erste Mal ( :!: ) , eine durch Landeskenner, begleitete Reise buchen.

dramme73 am 24 Dez 2022 12:51:04

Hallo,

eine der besseren ( aber auch preislich höher angesiedelten Reisen) findet man hier; --> Link

sehr viele Fern-Gruppenreisen - Amerika, Australien, Afrika , Europa , Asien , alles dabei, gute und ausführliche Berichte , lesenswert und genug Lesestoff für die Festtage

BikeAir am 24 Dez 2022 13:20:50

volki hat geschrieben:Gut, auch noch meinen Senf dazu:
Zuerst wollten wir mit eigenem WoMo in die USA. 8 Jahre nach 9/11. Aber da begannen die Probleme. 3 Monate visumfrei reichte ja wohl nicht, [............] Vorher aber noch den Fragebogen ausfüllen. Was die da alles wissen wollten. :evil:

Der Onlineantrag für das B1/2 Visum ist in der Tat nicht ganz trivial und manche Fragen ...........???????, wir haben ihn gleich zu zweit gemacht - Dauer - eine gute Stunde.
Botschaftstermin mit Glück, knapp 3 Monate später. Vor Ort in einer Stunde durch, alles waren sehr freundlich, von der Security bis zu den Schalterbeamten / innen. 10 Tage später lag der Paß mit Visum in der Post. Wer eine USA Reise plant (geführt oder ungeführt) , sollte sich von daher für das B1/2 Visum lieber 6+ Monat Zeit nehmen, aber ist ist dann auch 10 Jahre gültig.
Das dürfte in der Schweiz nicht anders, als in Deutschland sein.

Grüße

pipo am 25 Dez 2022 11:47:05

WoMoNK19 hat geschrieben:Er und Frau waren bisher auch immer in einer
Reisegruppe unterwegs und ich denke er möchte diese gute Gruppengefühl gerne mitnehmen.

Es gibt aus meiner Sicht zwei Aspekte:
Menschen schließen sich einer Gruppe an, da sie Geselligkeit benötigen und Reiseziele die Aufgrund der örtlichen Begebenheiten und komplexen Verwaltungsstrukturen einen erfahrenen Guide benötigen. Sei es um Visa, Bargeld, Reisetipps, Handykarten ect. sprachliche Begleitung usw. benötigen.

Ich verfolge seit langem die Reiseberichte zwei Reiseleiter, die für verschiedene Reiseveranstalter Touren in die ganze Welt begleitet haben --> Link. So doof kann man garnicht denken, was denen auf den Touren alles passiert und welchen Aufwand örtliche Einreisebestimmungen so mitbringen.
Unser Forenmitglied Gogolo hat hier einen sehr schönen Bericht einer solchen geführten Tour hinterlassen --> Link

Birdie am 25 Dez 2022 19:33:32

Ich denke es hängt auch davon ab, ob es Frau/Mann als Einzelfahrer ist oder ein Paar, und wohin. Längere Touren im fernen Ausland würde ich immer als Frau (und alleine reisend) in der Gruppe machen. Ist einfach sicherer und man hat weniger Schwierigkeiten an Grenzübergängen und bei der Suche nach einer Werkstatt im Falle, dass man/frau eine braucht. Ausserdem hat man gegebenenfalls Sprachkundige dabei bei Problemen irgendwelcher Art - und versierte Führer bei kulturellen Stätten werden auch gestellt. All dies fällt bei mir bei Reisen im westlichen Europa weg, da traue ich mich alleine. In der Vergangenheit war ich längere Zeit in wechselnden Gruppen unterwegs, arbeitend - und weiss deshalb, dass Vieles von der Gruppendynamik abhängt. Aber, solange man versucht, miteinander zu kommunizieren und sich auch in Ruhe lassen kann, sollte es doch klappen.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Birdie

Altmaerker39638 am 27 Dez 2022 11:55:25

Hallo,
geführte Wohnmobiltouren sind durchaus eine Alternative zum selbst organisierten Reisen mit dem WoMo. Wir waren z.B. mit SIWA Tour unterwegs. Alles war organisiert, von den CP bis zu den Ausflügen bzw. auch Fähren... Dazu gab es jeden Tag am Abend eine Zusammenkunft und die Informationen/Hinweise usw. für den nächste Tag.... Wer zum ersten mal fährt oder nicht so der Planer ist :? ist das eine gute Lösung. Wir waren mit SIWA in Schweden, Finnland und auch in Irland. Jetzt machen wir unsere eigenen Planungen und Touren! :ja: Der Vorteil dabei ist, man kann von den Planungen abweichen und Änderungen vornehmen und muss nicht sich an den Tourenplan halten. Viele schöne Touren 2023! :lol:

TorgePeter am 02 Jan 2023 16:43:36

Moin,
wir waren im April/Mai 2022 mit Berlinski- Campingreisen 4 Wochen auf einer Griechenlandtour unterwegs. Von Riccione aus gestartet und mit der Fähre nach Griechenland und zurück.
Es war eine Traumreise, die wir zu jeder Zeit wieder machen würden. Kein Gruppenzwang und völlig unkompliziert.

Viele Grüße aus dem Norden

TorgePeter

baden am 12 Feb 2023 13:24:09

Hallo,
ich war bereits mit der Fa. MirTours im Baltikum und in den Pyrenäen sowie auch im Raum Saarland/Luxenburg unterwegs,
ich bin sehr begeistert, ein Kolonnen fahren war nie ein Thema, wenn man mal mit einem anderen zusammen fahren will auch kein Problem. Alles lief reibungslos und hat viel Spass gemacht. Ich werde nun im März auch mit MirTours eine Reise nach Marokko unternehmen, wir hatten gerade gestern ein Treffen der Mitreisenden, diese haben auch schon mehrere Reisen mit dieser Firma unternommen und waren auch sehr zufrieden.
Wichtig ist, dass man auch Teamfähig sein muss und nicht immer seinen Willen durchsetzen will. Bitte beachtet darauf dass man in einem Gastland ist und sich auch so verhalten soll.
Klar ist auch dass z.B. in Marokko die Toiletten und auch Gaststätten nicht unseren höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Da ich immer als Alleinfahrer unterwegs bin sind mir die Zuschläge bei KUGA und Seabrigde einfach überteuert, bei MirTours muss ich auch einen Zuschlag zahlen aber nicht so hoch.
Ich kann das Reisen in einer geführten Tour nur empfehlen.

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