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Wir hörten, dass auf der Bernpassroute nach dem Grenztunnel bei Füssen in A eine automatische Waage in der B 179 (?) eingebaut sein soll. Wenn ja, wo genau. Gibt es in A die Bagatellgrenzen wie in D, die bei geringer Gewichtsüberschreitung gelten? Bagatellgrenzen gibt es auch, es kommt auf den Ordnungshüter an. Die Waage wird vor dem Tunnel eingebaut werden. Wenn man Angst hat erwischt zu werden, dann einfach das Zulässige Gewicht einhalten!
Mann,danke, da sollte man drauf kommen :daumen2: Es gibt sogar eine Grenzkontrollstelle welche auch zuweilen in Betrieb ist. Komplett mit allem was zur Fahrzeugkontrolle gebraucht wird,mit fest installierter geeichter Waage. Etwa 2 Km nach Ende des Tunells, ist aber meist in der Woche geöffnet zur Kontrolle des Schwerverkehrs,und ja sie wiegen auch gerne ein Womo die Trefferquote soll hoch sein besonders unter 3,5 to . die Einfahrt: --> Link Keine Ahnung warum man bewusst zu schwer fährt. Die Strafgebühr ist anscheinend immer noch zu niedrig… Warum nicht einfach auflasten und die Vorteile nutzen. Ja, die Nachteile halt auch!
Das Dokument ist von 2003 also nun fast 20 Jahre alt, die ASFINAG ist auch nicht für Bundesstraßen zuständig. Kein Mensch fährt bewusst zu schwer. Eine kleine Minderheit pflegt eine gewisse Paranoia, die meisten interessiert das Thema nicht gross. Da ist dann immer mal wieder einer etwas drüber, wie bei Pkw und Anhängern auch. Dann kann es halt mal ein Bissgeld geben ... ist ein bisschen wie zu schnelles Fahren, wobei das allerdings viel gefährlicher ist. Und leichter zu kontrollieren. Gruss Manfred
Leider ist der Staat dort etwas empfindlicher als in D --> Link Zitat daraus : In Österreich bespielweise reichen die Strafen bei Überladung bis 5.000 Euro, wobei Organmandate bis zu 210 Euro noch an Ort und Stelle eingehoben werden können. Hier herrscht keine Toleranz! Bei einer Überladung über 2% kann man von der Exekutive an der Weiterfahrt gehindert werden. Ich habe schon Freunde an der Grenze abgeholt und umgeladen. Die uniformierten Herren der Schluchten und Berge können vollkommen Toleranzbefreit sein
Naja, denke das großteils den Fahrern (mit eingeschränkter oder knapper Zuladung) das Gewichtsproblem bewusst ist, aber durch die geringen Strafen einfach hin genommen wird. Darüber gibts ja hier genug Threads. Ist halt auch ärgerlich das man mit 3501 Kg die teurere Maut zahlen muss. Es kommt halt auch darauf an wieviel Überladen wird. 50 oder 500 kg? Kaum jemand wird sein Fahrzeug vor jeder Fahrt wiegen.
... wenn man den kleinen aber feinen Unterschied nicht beachtet, dass bei Übergewicht abgeladen werden muss. Bei uns i.d.R erst ab 10% in anderen Ländern wie z.B. in A toleranzlos sofort. Ich habe das beruflich bedingt sehr häufig erlebt. In nicht seltenen Fällen sind Angehörige mit Transportfahrzeugen angereist und haben Gepäck, den Anhänger, den Roller oder die Fahrräder etc. übernommen, weil die betroffenen Camper oder Trailerfahrer nicht wussten, wohin damit. Neben dem Zuggesamtgewicht bei den Gespannen ist es vor allem bei den 3,5Tonnern in aller Regel eine stark überladene Hinterachse. Verzweifelt wird erst umgeladen, funktioniert aber häufig nicht, weil die Vorderachse durch die mitfahrende Familie nicht mehr viel Reserven hat. Dann wird der Wassertank leer gemacht, während die Frauen über den Parkplatz laufen und die Lebensmittel verschenken. Zum Schluss wird dann ein Abschleppunternehmer mit dem Einlagern beauftragt oder es reist eben jemand an, der Gepäck oder den zu schweren Anhänger übernimmt. Mit den automatischen Waagen sind auch nicht die Kontrollplätze an sich gemeint sondern es werden von den Ländern zunehmend sogenannte Weigh-in-motion-Anlagen (WIM) beschafft. In A und in der CH gibt es davon schon mehrere, in D eine erste in Bayern. Die anderen Bundesländer denken über die Beschaffung nach. In der Fahrbahn befinden sich Sensoren, die darüber hinwegfahrende Fahrzeuge vorselektierend wiegen. Auf dem nächsten Parkplatz erfolgt die automatisierte Auswertung und bei Annäherung die Ausleitung und erneute gerichtsverwertbare Wiegung auf einer geeichten mobilen oder fest eingebauten Waage. Die Trefferquote ist naturgemäß hoch. Verbunden mit WIM sind häufig weitere Sensoren, die die Fahrzeuge auch noch vermessen.
Kritik ist berechtigt und man darf natürlich auch ein aktuelles Dokument einstellen. Da ich es nicht brauche google ich auch nicht danach.
Doch ich wegen Luftdruck unter anderem. Wo ist das Problem? Reichwaage kostet 150 Euro und geht genau.
Bei einer Toleranz von 3% nennst du das genau. Da du jedes Rag einzeln wiegen mußt liegst du im schlimmsten Fall bei 3,5 t 420 kg daneben. Gruß Joachim Quelle: --> Link Ich kann es kaum glauben. Es gibt bestimmt noch anderswo ein Österreich :roll: Sollten dich unsere Nachbarn aus Österreich zum Wiegen des Wohnmobils auffordern, kann es richtig teuer werden.Bei mehr als 2% Überladung werden 36 Euro Strafe fällig, bei 6 % Überladung kostet es hier aber schon 170 Euro. Ab 11 % mehr als das erlaubte Gewicht musst du 210 Euro zahlen, bei einer starken Überladung über 15 % können sogar sogar bis zu 5.000 Euro anfallen. Das Wiegen sowie das Nachwiegen nach dem Umladen zahlt der Halter oder bei dessen Abwesenheit der Fahrer.
Was du hast, ist die Toleranz für Waagenungenauigkeit, die abgezogen wird. Die nützt dir aber nur etwas, wenn sie genau geht oder zu wenig anzeigt. Schlimmstenfalls geht die Toleranz für das drauf, für was sie gedacht ist, die Fehlanzeige der Waage. Wobei 1% bei den üblichen 3,5t 35kg sind. Mehr als 3% wird man nicht bekommen, also maximal etwa 100kg, wenn man viel Glück hat. Ich hatte das mal (obwohl ich nicht die genaue Anzeige gesehen habe) und konnte mit angegebenen +100kg weiterfahren. Vielleicht hatte der Beamte auch keine Lust auf die Arbeit. Hat mich damals übrigens komplett überrascht. Ich rechne das Gewicht meist nach früheren Messungen hoch und dachte, ich wäre 100kg leichter. Wenn man sich die anderen Länder in dem Link anschaut, ist Österreich höchstens im Mittelfeld. Nur Deutschland ist wie in vielen Fällen sehr zurückhaltend bei den Strafen. RK 36 Euro für 200 Kilo drüber? Da hätte ich mehr erwartet, und war vorher schon unbeeindruckt. In dem Rahmen hab ich das, wie die meisten, durch wiegefreies Abschätzen im Griff. Und da der paranoide Vorbesitzer aufgelastet hat, hab ich die technische zGm wie auch die Achslasten mit reichlich Toleranz, da wird das mit dem Ausladen wohl auch nichts. Gruss Manfred
Wenn man aber schon hart an der Grenze ist, kann so eine Schätzung schnell mal in die Hose gehen. Oder man übersieht einfach etwas, das auch mit dabei ist.
Das nutzt die aber nur was für die Achslasten. Beim tatsächlichen Gewicht nicht. Zuviel ist zuviel, auch wenn es technisch OK sein mag. RK
Doch wir habe aufgelastet und wiegen unser Fahrzeug vor jeder Urlaubsreise immer. Wir fahren zum örtlichen Entsorger um die Ecke, der will kein Geld dafür und dauert maximal 10 Minuten wenn schon jemand auf der Waage steht. Ich fühle mich da einfach sicherer. LG Michael
Und was machst du während der Reise oder Rückfahrt? Exakt gleich laden? Wie funktioniert das? Wir kaufen auch mal im Urlaub oder der Kühlschrankinhalt ändert sich usw…
Bei mir hat mich der Anhänger sehr entspannt Am Fahrzeug habe ich seit das Moped auf dem Anhänger mitreist wieder Zuladereserven und der Anhänger hätte von der Nutzlast betrachtet auch noch Raum für ein halbes Schwein nebst Grill,Holzkohle und Bier :lanz:
Es geht ja ums wiegen vor jeder Fahrt, nicht nur bei der heimischen Abfahrt. Manchmal wird Wein o.a. gekauft und weniger vom mitgenommenen Bier getrunken. Wie wiege ich oder belade während dem Urlaub mit mehreren Zielen oder bei der Heimreise? Stell mir das nicht einfach vor. Sorge für 200kg Reserve bei der Abfahrt dann passt das.
Bei 3,5t ist das aber fast nicht möglich, außer man nutzt das Womo sehr sparsam (wenige Personen, kaum Gepäck, kaum Anbauten am Womo, leichtes Womo). RK
Sind ja nur 266 Flaschen Wein Zuladung Hallo, es werden immer wieder Szenarien aufgezeigt ohne genaue Daten. Denke, dass niemand den Kopf abgerissen wird, wenn er 100kg. zu viel an Bord hat, da mit Wasserablassen es zur Tol. reicht. > 400kg. kommt es zu Deutlichen Maßnahmen und hohen Strafen, da zwischen ist alles möglich. Grinsen muss ich bei den Strafen in F, wenn dort wirklich kontrolliert werden würde, hätten 80% der Einheimischen Probleme. Da Beste ist natürlich vor der Abfahrt auf die zur Waage gehen, dann kann jeder seine Endscheidung treffen.
Genau in diesem Szenario hilft der 750 Kg Anhänger aus der Patsche,man hat plötzlich etwa 500 Kg mehr Nutzlast...
Ja, aber... Man hat hinten einen deutlich schlechteren Böschungswinkel. Das Fahrzeug ist schwerer. Mit Hänger ist man viel unbeweglicher und das Parken ist viel schwerer, vom Manövrieren ganz zu schweigen. Das ist (für mich) OK, wenn ich z.B. zu einer Veranstaltung oder gezielt zu einem CP fahre, wo ich bleiben will. Aber für das übliche Rumtingeln mit öfter Freistehen, engen Straßen, wo man u.U. mal rückwärts fahren muß und vielen Stops wäre das nichts. RK
Dann würde ich lieber auflasten. Dauernd mit Hänger würde mich beim Reisen nerven.
Also ich weiß nicht was ich in den Anhänger packen sollte. Wenn ich die Stühle, den Tisch und die Fahrräder in den Anhänger packe, habe ich im Fahrzeug das Gewicht eingespart was der zusätzliche Rahmen, die Kupplung selbst und die Deichsellast wiegen. Hat also im Endeffekt nix gebracht. Viel mehr ist bei uns nicht nicht in der Garage. Mag aber sicher bei anderen nicht so sein. Wir haben übrigens auch die Überfahrwaage und wiegen vor den großen Urlauben. Die Ungenauigkeit ist schon relativ hoch. Somit wiege ich immer 3x und bilde den Durschschnitt: VL VR HL HR 882 775 932 1007 897 753 942 980 875 766 954 1006 Summe aus Durchschschnitt: 3591 So, jetzt aber mal los - wir sind 91kg zu schwer :eek: Bye Christian Ich empfinde die Strafen in Deutschland als zu lasch. Man hat es doch beim Kauf eines Womos selbst in der Hand. Entweder kaufe ich ein Womo mit genügend Zuladung, dann wir es wohl ein Fahrzeug >3,5 Tonnen werden. Ist dann eben mit den bekannten Nachteilen, wie dem entsprechenden Führerschein, max Speed <100 km/h, höhere Maut und Fährkosten verbunden. Oder ich muß eben mit weniger Zuladung leben. Das sollte dann aber auch kontrolliert und im Falle von Überladung entsprechend sanktioniert werden. Sprich stehen bleiben und ausladen. Hallo liebe WoMo Gemeinde, da ich auch relativ oft an die 3,5to Grenze gekommen bin, auch teilweise etwas darüber, habe ich mich entschlossen aufzulasten auf 3,85to Das ging absolut problemlos, da ich von vorn herein eine Luftfederung verbaut hatte. Dennoch habe ich meine Achslastwaage immer dabei, dann bin ich auf der sicheren Seite.
Eine eigene Waage? Immer im Fahrzeug? Cool. Was wiegt die?
Das ist nichts Außergewöhliches. Wenn du dich für eine Vollluftfeder oder eine Hubstützenanlage interessierst, ist eine integrierte Waage oft als nettes Gimmick zu haben. Bei uns ist eine Air-Drive-Control von Goldschmitt verbaut, da ist die Waage Serie. Damit kannst du jederzeit und überall wiegen. Ein Knopfdruck, ein paar Sekunden warten und du hast die achsweisen Gewichte auf dem Schirm. Das Fahrzeug muss bei der Verwiegung nur auf möglichst ebenem Untergrund stehen. Ich habe mir zusätzlich Referenzwerte auf einer geeichten Brückenwaage geholt und kenne so auch die Toleranzen der bei uns verbauten Waage. Sie sind marginal, so dass ich immer genau unsere Achslasten kenne. Das bisschen zusätzliche Verkehrssicherheit war mir mehr wert als auf den Zehntel Liter genau ständig zu wissen, wieviel Wasser ich noch im Tank habe oder wieviel Strom unser Fernseher gerade bei welchen Temperaturen verbraucht ;D Moin, ich finde die Diskussion hier ja interessant, frage mich aber schon eine ganze Weile was die Beiträge mit der Anfangsfrage zur automatischen Waage auf der Fernpassroute zu tun haben.
Üblicherweise wird der Zeigefinger erhoben, um die Überladenen auf das NoGo ihres Vergehens hinzuweisen. Ich habe meist 40-60 kg zu viel an Bord und werde irgendwann in diesem Leben meine Strafe dafür zahlen. Mit etwas Glück habe ich die aber dann schon allein durch die gesparten TÜV-Gebühren wieder drin.
Der TÜV (Pickerl) ist hier weniger das Problem als die hohen Autobahngebühren. Daher fahren manche bewußt mit >3,5t als 3,5t und setzen somit im Glücksspiel. Inklusive Routenwahl auf möglichst ungefährlichen Routen (Waagen). RK
Mal krass übersteigert: erschiesst du auch deinen Nachbarn, wenn es sich finanziell lohnt? Übrigens: durch die Schweiz ist mit ü3,5T billiger :) da hol ich dann meine ach so hohen TÜV-Gebühren wieder rein… :roll: bis denn, Uwe
Finde ich auch. Wie hoch ist die Toleranz? 10%? Da bin ich ja mit 3,5 t bei legalen 3,85 t. Da brauch ich auch die 3,5 t Grenze nicht wirklich. Was halt bei einem Unfall ist steht in den Sternen, bzw. in der Hand der anderen: Versicherung usw….. Ich denke man kann mit 3,5 t gut hinkommen, bewusst zu schwer fahren finde ich persönlich nicht gut. Das man mit 3,51 t allerdings wie ein 40 Tonner in Ö behandelt wird finde ich auch nicht OK, ist aber so.
Naja, wenns an den Gebühren in einem WoMo Leben hängt würde ich lieber wo anders sparen oder mir Gedanken machen. Durch die langsame Geschwindigkeit mit >3,5t spare ich Sprit, Wartezeit in Ö und am Brenner und unbezahlbare Nerven….. Die Freiheit nicht jedes Gramm zu wiegen, einfach zu laden worauf ich Lust habe und mit ruhigem Gewissen zu fahren ist für mich unbezahlbarer (-: Mein nächstes, irgendwann mal wird definitiv > 7,49
In welchem Zusammenhang meinst du das ?
Die Maut? Oder täusche ich mich? die Maut bemisst sich nach Anzahl der Achsen und Schadstoffklasse Ein 40 Tonner ist mit mehr als 4 Achsen unterwegs,ein Womo meist mit 2 selten mit 3 Achsen
OK, trotzdem werde ich wie ein gewerblicher Zweiachser, egal wie schwer abgerechnet. Mein Dreiachser war teurer trotz besserer Schadstoffklasse und weniger zgG. Die höhere Maut ist halt ein Kriterium für viele nicht über die AB zu fahren, oder zu überladen. Mir ist es die Geld wert, zumal die Strassen dort irgendwie gefüllt wesentlich besser sind und das Fahren erheblich stau- und stressfreier. Wie gesagt, die Vorteile < 3,5t überwiegen für mich, zumal ich ja nicht ständig in mautpflichtigen Ländern unterwegs bin. |
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