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moin gemeinde, früher gabs eine vorschrift (oder empfehlung?), dasz auf schmalen bergstraszen der bergauffahrende im begegnungsverkehr vorfahrt hat. gips das heute noch? gips europäische länder, wo das noch gilt? allesbleibtgut hartmut gips Google is voll davon musse schaun Gilt, soweit ich weiß, ausschließlich für den Schweizer Postbus. LG HP Definitiv nicht. Gilt in der Schweiz, aber das Postauto hat immer Vorrang, auch bergab. Gruss Manfred Das ganze geht noch weiter, LKW vor PW, Anhänger vor Solo, und ja, Linienbus vor allen anderen. Der "Urgedanke" war wohl, dass man im Schnee runterzuh immer wegkommt, aufwärts ist ein anfahren oft nicht mehr möglich. Gruss aus der Innerschweiz Vagant
Dann sollte es eigentlich nur im Winter gelten :) Ein wenig Höflichkeit und Aufmerksamkeit darf es wegen mir ruhig das ganze Jahr über geben. . Gruß Peter wir wohnen an so einer Strasse wo man nicht kreuzen kann, nur an Ausweichstellen und das Postauto hat immer Vorrang und man muss immer voraus schauend fahren und wenn mir einer an der Ausweichstelle vorbei fährt und wir dann nicht kreuzen können dann bleibe ich knallhart und lass diesen zurück fahren ohne wenn und aber, das ist mein Recht und wenn 2 Postautos kommen inklusive Skiebus dann sind es 3 Postautos dann geht die Post ab und jeder flucht über den anderen aber im grossen und ganzen siegt die Vernunft und das können von den Fahrern unfassbar das es noch solche Strecken gibt, nur weil es Einsprachen für eine neue Strasse gibt, aber das ist ein anderes Thema, man kann es sich auf Googlemaps ansehen Laax - Sagogn, dann wisst Ihr von was ich schreibe Oder Ilanz - Bonaduz,auf solchen Strecken sollte die Vernunft die "Vorfahrt" ersetzen,zumindest habe ich das so erlebt. Gruß Bernd Ich meine das es in Norwegen auch so eine Verordnung gibt. :lenker: Weiß jetzt aber nicht wo ich das mal gelesen habe und zum Gurgeln hab ich gerade keine Lust. :snoopy: :D
Ich war in jungen Jahren viel unterwegs mit dem LKW, da war es normal und logisch nicht nur in der Schweiz Bergfahrt vor Talfahrt und nicht nur im Winter. Ich kenn das von Schottland - single track road - der Grössere hat Vorrang und der Bergabfahrende ebenfalls. Gruss Heinz
??? Bergab Vor vielen Jahren beim Führerschein bei Heer gelernt: "Es weicht der aus, der es leichter hat."
Was aber subjektiv für beide (oder keinen) gelten kann. RK und so wird es im wahren Leben auch gehandhabt... klar gibt es idioten die meinen weil sie Bergauf unterwegs sind muss der Bus der ihnen entgegenkommt zurücksetzen..realitätsfern
Wenn der Bergauffahrende nur 5 m nach hinten zu einer Ausweichstelle hat und der Bergabfahrende 3 km bergwärts zurückschieben müsste erklärt es sich von selber. Ebenso wenn ein Tankzug "Nachrang" gegen einen PKW hätte, dieser sich aber leichter tut im Zurücksetzen. Auch hier hilft - wie so oft im Leben - HIRN einschalten und nicht nur auf die Vorfahrt zu pochen. Schottland und Norwegen waren Musterbeispiele dafür, wie Menschen, die es gewohnt sind, mit solchen Dingen z.B. auf Single Road Tracks umgehen. Da hat so gut wie nie jemand auf seine Vorfahrt gepocht, sondern einfach "sinnvoll" Platz gemacht.
Das ist mir mal in den Alpen passiert, mit dem WoMo bergab auf eine sehr steilen Strasse rückwärts anfahren währe dort einfach nicht möglich gewesen. Der Mercedes PKW der von unten kam weigerte sich 30m zurück zu fahren. Ich habe dann den einfach Motor abgestellt und gewartet, so nach gefühlten 10 Minuten hat der gute Mann es dann geschafft die 30m zurück zu fahren, dann konnten die Restlichen Verkehrsteilnehmer auch wieder weiter......
Diese Logik ist eigentlich sehr einfach umzusetzen und daran halte ich mich auch. Dazu kommt, dass ich in engen Situationen, in dem beide Fahrzeuge langsam sind Blickkontakt aufnehme - von da an geht es eigentlich immer sehr leicht aneinander vorbei. Wie es tatsächlich rechtlich im Einzelfall und verschiedenen Situationen geregelt ist weiß ich nicht (habe auch nie eine Fahrschule besucht). Die Sehnsucht nach einer einfachen Regel wie "Vorfahrt bergauf" erweist sich im Zweifel als fehlerhaft - ähnlich wie "wer auffährt ist schuld". Wie recht viele Männer unterliege ich der (nicht objektiv überprüften) Selbsteinschätzung ein echt guter Fahrzeuglenker zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus fällt es mir leicht in engen Situationen Rücksicht zu nehmen und auf ein vermeintliches "Recht" zu verzichten, wenn ich den Eindruck habe, dass die entgegenkommende Person überfordert oder gestresst ist. Einer der seltenen Fälle, in denen gelebte Selbstüberschätzung und Arroganz unfallvermeidend eingesetzt werden kann. :lol:
Bergauf anzufahren ist auch im Sommer schwerer, als bergab. Natürlich nimmt man gegenseitig Rücksicht beim Bergfahren egal ob rauf oder runter und verzichtet aufs Vortrittsrecht wenn es nicht anders geht, aber wenn ich im Skibus sitze und sehe wie die entgegen kommenden PKW'S überfordert sind zum zurücksetzen und mitten in der Fahrbahn quer stehen weil sie nicht zurück fahren können, das macht mich fassungslos mit soviel Unfähigkeit was das fahren am Berg betrifft das ist nicht übertrieben und passiert täglich die müssten von mir aus alle den Führerschein abgeben oder einen Fahrkurs am Berg absolvieren, oder bin ich da zu streng Dafür wird es sicher auch bald Fahrassistenten geben ....unverzichtbar für einige. :wink:
Ja, Steigungen und Gefälle stellt manche Autofahrer vor angsteinflößende Herausforderungen. Ich habe zu Hause einen aus den Führerscheininhabern des Hauses bestehenden "Gästefahrzeug-rangier-service" für Besucher eingerichtet, die mit unserer schmalen Auffahrt (bis 16% mit Kurven) nicht zurecht kommen.
Vielleicht etwas zu streng.
Ist ja inzwischen fast Standard (Hill Hold Funktion und Ähnliche). Mit dem E-Auto erübrigen sich 90% der Schwierigkeiten mit dem Anfahren am Hang.
Da es heutzutage ( sehr ) viele Autofahrer nicht mehr schaffen rückwärts zu fahren, vom rückwärts einparken mal ganz zu schweigen, der gelernte Berufskraftfahrer das mit seinem 40-Tonner aber jeden Tag an der Laderampe sowieso macht… :ja: Wem fällt das dann nun schwerer? :mrgreen: Und Fahrassistenzsysteme, die mittlerweile sogar selbstständig rückwärts einparken können, machen die Situation, in meinen Augen, nicht besser! Grüße Dirk
Das kommt auch viel auf die Übung an. Wer das nicht regelmäßig macht (rückwärts einparken), verliert das Gefühl dafür. Meine Mutter hatte das natürlich gelernt, sie ist auch rückwärts aus ihrer Einfahrt raus. Aber am Land gab es praktisch keinen Grund für sie rückwärts einzuparken, also hat sie es nie gemacht. Wer in der Stadt wohnt und regelmäßig in der Innercity einen Parkplatz sucht, ist da viel geübter, weil es nicht ohne geht. Das gleiche für Paßfahrten und Schnee. RK Andererseits muss man sich aber auch fragen, wann und wie oft diese Horrorszenarien vorkommen, wo sich ein 40-Tonner und ein Wohnmobil (oder PKW) auf einem Single Road Track begegnen ….. Wer sich auf solches Terrain begibt sollte seinen fahrbaren Untersatz schon einigermaßen beherrschen oder zumindest sich zeitnah um eine geeignete Ausweichstelle bemühen. Ja, kommtaber schon mal vor. Ich bin einem Buss hinterhergefahren. Was der kann, kannich auch. Dann sind uns "2" zwei 40tonner Satelzüge im Konvoi entgegengekommen. Jetzt was nun
Ohne die Situation genau zu kennen würde ich sagen dein WoMo und der Bus setzen zurück, weil das leichter ist als für 2 Sattelzüge. Aber wie schon öfter gesagt, es kommt eben drauf an. Hallo, ich habe das auch mal so gelernt, weiss nicht wo. Bergauf hat Vorfahrt. Das mache ich seit Jahren so, weils irgendwie logisch ist. Als Urlauber in den Bergen beharre ich aber nicht darauf, wenn mir z.B. Berufsverkehr von oben entgegenkommt. Gruß Andreas Am Wichtigsten in so einer extremsituation ist anhalten, aussteigen, reden. Ist mir aber in all den vielen Jahre nur einmal pasiert. :? Hatte ich auf der Strecke zwischen Ilanz und Bonaduz,als mir an einer Engstelle 3 schwere Geländewagen entgegen kamen,mit Aussteigen und anschließendem gegenseitigen Einweisen war das zu machen,einfach nur die Ruhe bewaren. Gruß Bernd Hallo, Da empfehle ich mal die Fahrt auf der Yungas-Straße in Bolovien. Da gibt es auf diesem Pass ausnahmsweise Linksverkehr. Und wenn man bergab ist, muss man ausweichen an den linken Straßenrand. Dann steht man so 30 cm von einem 500 m Abgrund entfernt, natürlich ohne Leitplanke oder so. Der Blick, wenn man die Autotüre aufmacht, ist sehr interessant, nur aussteigen sollte man nicht. Und besonders interessant, wenn dann auf der Rückfahrt dicker Nebel ist. Ich kann nur sagen: Da lernt man rückwärts einparken ... Aber selbst als wir mit dem Geländewagen bergauf gefahren sind - die LKW sind prinzipiell ausgewichen, obwohl ich ausweichen wollte. ![]() Irgendwie war ich dann doch froh, wieder La Paz angekommen zu sein ... Gruß Klaus
Weil man es nicht weiß bzw. überhaupt nicht daran denkt ? Der LKW Fahrer schon. Der war wohl von dort und sollte das kennen. Aber ein Tourist, der schon Mühe hat, an der Ausweichstelle nicht rechts ran zu fahren (auf meiner 1. Reise :oops: ), denkt nicht unbedingt so weit. Und dafür gibts keine Schilder und ich habe auch in den ganzen Texten zu Schottland noch nichts davon gelesen, obwohl es bei näherem Nachdenken natürlich klar ist. Aber den LKW Fahrern anscheinend auch nicht ? RK
Norwegen, Sommer 2019, an welchen Fjord weiss ich jetzt nicht mehr. Musste ca. 2.5 km mit dem gemieteten (!) Womo rücksetzen bis eine passende Kreuzungsstelle gefunden wurde. Ich war froh, habe ich in der Armee richtig fahren gelernt, insbesondere der Gebrauch der Aussenspiegel. Ich habe den Eindruck, dass viele Mühe mit dem Rückwärtsfahren weil sie a) die Rückspiegel nicht richtig benützen können (nein, die sind nicht da um die Landschaft hinter einem anzuschauen, und besonders der rechte nicht) und b) nicht vertraut sind mit den Dimensionen des Fahrzeugs. Beides kann man einfach üben, indem man immer wieder versucht möglichst rechst zu fahren, mal mit dem Aussenspiegel (ihr werdet merken, wenn er rechts nicht zu hoch eingestellt ist und man das Fahrzeug noch sieht, geht das ganz einfach), mal mit dem Gehör/Gespür (treffe ich den Gulli mit den Rädern?). Und es ist auch nicht verboten, einmal bei einem Einkauf nicht den einfachsten Parkplatz auszuwählen, damit das "Zirkeln rückwärts" geübt wird. Die so gewonnene Sicherheit erlaubt es einem, auch in kniffeligen Situation die Ruhe zu bewahren. Der Gegenverkehr wartet übrigens auch gerne, die sind froh, wenn sie selber nicht rücksetzen müssen... Also: no Stress, er wird schon gelingen! Gruss Pallas
Das Anhalten kann, je nach Länge der Bergabfahrt und je nach Schnee und Eis, bergab deutlich schwieriger sein als Bergauf. Irgendwie finde ich für beide Varianten Argumente. Also wenn ich Bergab bei Schnee und Eis nicht anhalten kann oder da Schwierigkeiten habe, habe ich ein generelles Problem. Da sollte die Karre halt einfach mal stehen bleiben bis der Winterdienst durch ist.
Nur merkst du das meist erst, wenn die Karre schon rutscht. Weil z.B. oben noch alles Ok war und dann ein schlechtes Stück kommt, was man nicht immer so einfach nur durch Sehen erkennen kann. RK wir haben hier nur Berge...wie bei euch. Und wenn ich oben schon merke das es glatt ist dann weiß ich das es an steileren Stücken auf der selben Straße noch glätter sein wird. Und wenn ich schon nicht in der Lage bin das zu sehen....ab und zu vorsichtig bremsen lässt einen den Staßenzustand dann besser berurteilen. So richtig gefährlich wird es eigentlich nur bei Eisregen...da bleibt man halt das Fahrzeug vorsichtshalber stehen. Alles andere lässt sich mit guten Winterreifen und angepasster Geschwindigkeit alles regeln. |
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