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Hallo zusammen, hier mal ein paar Tipps zum Kauf eines Wohnanhängers/Wohnmobil/Van auf einer Messe: 1) Mögliche Grundrisse vor der Messe festlegen. 2) Qualitätsanforderungen definieren 3) In Foren informieren, wo bestimmte Hersteller evtl. Qualitätsprobleme haben. (Aber: von grossen Herstellern findet man wegen der größeren verkauften Stückzahlen auch mehr Probleme. Zufriedene schreiben kaum über Zufriedenheit) 4) In Frage kommende Marken/Typen auf Messeplan markieren. 5) Auf den Messeständen am Infostand/Tresen nach Verkäufer/Verkäuferin Nähe Wohnort fragen und um Beratung bitten. 6) Fragen ob Person bei Händler festangestellt oder nur für Messeverkauf am Stand ist. (Das Verkaufspersonal direkt vom Händler ist nach dem Kauf noch erreichbar, das angeheuerte Personal evtl. nicht) 7) Wurden Fragen zur Nutzung, Freizeitverhalten,… gestellt? Ging die Person auf die Wünsche ein? Wurden Tips gegeben? Trat die Person authentisch auf? War das Bauchgefühl gut? 8) Wenn alles am Fahrzeug geklärt wurde und der favorisierte Modell fest steht, dann sollte einem Angebot nichts im Wege stehen. 9) Gibt auch hier der Verkäufer bzw.Verkäuferin gute Tips oder werden nur möglich viele Optionen, Nachrüstungen (Solar, Lithium, Mover,…) angepriesen ohne vorher nach der Nutzung gefragt worden zu sein, dann gehts nicht um das Camping-Glück des Käufers, sondern hauptsächlich um die gesteigerte Verkaufsprovision. (Bei Zweitberatungen am gleichen Stand bzw. Zweitangeboten von anderen Verkäufer/Verkäuferin kann das zur Entfernung des Zweitanbietenden vom Stand bedeuten) 10) Angebot genau anschauen, passt alles? Wenn jetzt das Fahrzeug nochmal besichtigt wird oder später eine weiter Besichtigung ansteht und eine andere Verkaufsperson nimmt Kontakt auf, dann sagt: „Habe schon Angebot bekommen“, dann wird die Person nicht weiter in ein Verkaufsgespräch kommen wollen. 11) Nichts übers Knie brechen und schnell unterschreiben. Das vermeintliche Messeschnäppchen kann bei Falschberatung für viel Frust sorgen. Gruß Grandeur
Gibt es das tatsächlich, dass Händler nur dafür "angeheuerte" Verkäufer auf Messen schicken? Interessant, hätte ich nie daran gedacht, darauf zu achten.
Das verstehe ich nicht, wer entfernt hier wen vom Stand? Oder wer entfernt sich vom Stand? Ist das eine Vorgehen, dass verhindern soll, dass ein Kaufinteressent auf einem Herstellerstand mehr als ein Angebot erhält? D.h. kein Vergleichsangebot von einem anderen Händler? Oder soll es verhindern, dass ein Interessent mehrere Angebote von einem Händler (von unterschiedlichen Verkäufern) erhält? Danke und Grüße Deinen Punkten 1 - 5 stimme ich soweit zu, allerdings würde ich all diese Fragen lange vorher klären. Wir haben uns ca. 1 Jahr Zeit gelassen, haben Kataloge gewälzt, haben uns bei Händlern in Ruhe verschiedene Modelle besichtigt und uns am Ende auf 1 Modell festgelegt. Für die finale Situation Entscheidung braucht man keine Messe, zur Orientierung und zum Vergleich ist sie dagegen sehr sinnvoll. Kaufen würde ich allerdings auf einer Messse nie, denn dort hat das "willhaben" Gen ungeahnte Wirkung und vernebelt etwas die Sinne. Zudem gibt es laut Aussage meines Händler keine sogenannten Messeschnäppchen, da die Hersteller dafür keine Rabatte geben, es gibt höchstens mal ein "verbilligtes" Extra dazu. Das, so mein Händler bekomme man im "Laden" aber auch und das dann in Ruhe, ohne Messehektik und Verkäuferdruck. Was ich allerdings nie tun würde, wäre ein Fahrzeug bestellen um dann "Ewig und 3 Tage" darauf zu warten. Entweder es steht "frei" beim Händler oder ist, zeitlich absehbar im Zulauf, oder ich kaufe es nicht, bzw. dann woanders. Ich habe einfach keine Lust 20 Monate zu warten. So wie unseres, das stand in der Ausstellung und wir haben gesagt, Das oder keines - war kein Problem. OK, es gab jetzt 2 Jahre, wo freie Fahrzeuge kaum verfügbar waren, aber das hat sich ja mittlerweile wieder geändert, die höfe stehen recht voll. Ob es allerdings langsam wieder Rabatte gibt, weiß ich nihct, aber auch die werden in Bälde wieder kommen. Grüße Hallo, wir haben damals unsere Nordstar Wohnkabine für den Defender auf der Offroad Messe spontan gekauft. Wir hatten uns zwar vorher informiert und in Frage kam Tischer oder Nordstar, aber dann ging es recht schnell und wir hatten 8 Jahre wunderschöne Urlaube. Moin, ..da gehörst Du zu den wenigen die sich vorher oder ständig auf dem Laufenden halten und wissen was Mann(!) braucht / möchte. Viele kaufen eben weil die Farbe der Sitze so toll ist oder weil ein Glasfach für Gläser vorhanden ist.....ist ja auch soooo wichtig. Leute die mit Technik nix an Hut haben beschweren sich denne über falsche oder fehlende Ladetechnik bei z.B. Pilote usw anstatt vorher ins Detail zu gehen. Oft zu sehen bei Käufern der Leichten Gewichtsklasse der 3,5er die dann erst merken dass sie nix mitnehmen können. Isolationsfehler/Mängel in der Ratsch-Bumm-Kastenwagen klasse inbegriffen. Selber nachdenken eine Liste der wichtigen Details erstellen, abarbeiten und Fragen stellen VOR der Unterschrift. Spontankäufe sind eben riskant für Ahnungslose, damit musste dann eben leben. Ich war 2021 in Düsseldorf und hatte den Anschein das einige garnichts verkaufen wollen... hatten auch ein Pilot angeschaut bzw Intresse aber die Verarbeitung der Möbel war mir zu französisch und bei Barzahlung hätte es ganze 500 Euro Nachlass geben bzw wenn wir direkt unterschrieben hätten...
Ich habe ihn, glaube ich, verstanden: Final haben wir uns auf ein Modell auf der Messe festgelegt. Am Verkaufsstand wuseln viele Verkäufer verschiedener Niederlassungen herum. Wir bekamen am gleichen Stand auch von zwei Verkäufern zwei verschiedene Final-Preise genannt. Der uns nähere Händler war fast 500€ teurer als der im über 400Km entfernten Winsen/Luhe. Jetzt war es an uns zu entscheiden, ob wir die 500€ mehr zahlen wollten und den Händler vor der Haustüre nehmen, oder das Geld einstecken und das Risiko eingehen für jede Garantie-Reparatur weit fahren müssen.
Wir sind auch auf der Messe von Mobil zu Mobil geschlichen und haben uns einen Überblick verschafft. Das half uns sehr bei der Entscheidungsfindung. Dann nahmen wir von den in Frage kommenden Hersteller die Prospekte und Preislisten mit, die wir sehr intensiv Zuhause miteinander verglichen. Ein Jahr später, auf der Messe, haben wir die kleine übrig gebliebene Essenz noch einmal nebeneinander angesehen, ob uns das neue Design gefällt und haben dann gekauft. 2018 lagen die Lieferzeiten noch bei ca. 6-8 Monaten. Im Herbst gekauft, im Frühjahr gefahren. Heute sieht das eben ganz anders aus. :lol: LG Carsten P.S.: Ich kenne auch Wohnmobilverkäufer die nur für die Messe angestellt werden. Neben dem Fixum gibt es dann noch eine Verkaufsprämie. Ich wurde auch schon einmal gefragt, ob ich das nicht machen wollte. Kameraden von mir haben sich dafür eine Woche Urlaub genommen und gutes Geld verdient. Never ever spontan auf einer Messe kaufen. Wenn allerding vorher alles schon verglichen wurde, alle Informationen da sind, vorher im Kontakt mit Händler alles geklärt wurde und OK ist, kann man sehr wohl ihm die Freude machen und auf der Messe unterschreiben... nach einem letzten Check bei der Konkurrenz, ob man nix verschlafen hat. Aber never ever im Umfeld und im Einfluss einer Messe eine Entscheidung treffen und dort sofort umsetzen. …sagt jemand, der viele Messen als Aussteller hinter sich hat und dort viele Verträge unterschrieben hat als Verkäufer. Aber nicht von Wohnmobilen. Aber die Logik ist die gleiche. Und als Unternehmer rate ich natürlich meinen Verkäufern dazu, auf der Messe alles zu tun, damit der Kunde unterschreibt. Fast alles.
Nur noch als Ergänzung dazu: Wir würden nach 5 Jahren, die Entscheidung heute genauso wieder treffen, allerdings würde ich das WoMo heute ohne Aufbaubatterie kaufen und gleich LiFeYPO4 reinsetzten und statt mit einem 120Wp Solarpanel zu starten, gleich 3 draufsetzten. Von WoMo- Strom hatte ich damals noch zu wenig Ahnung. Grüße
Nicht nur.... aber die können ja nicht ihr ganzes Personal zur Messe schicken, "zuhause" geht das Geschäft ja weiter! Ein Bekannter von mir war "freischaffender" Autohändler, der hat sich immer von Fritz Berger für die Freizeit Messe in Nürnberg anheuern lassen und hat dort Wohnwagen verkauft.... war offenbar kein unlukratives Business.... sonst hätte der das nicht gemacht! :mrgreen: Ich würde nie spontan sowas auf einer Messe kaufen.... mir wäre wichtig, dass mich der Verkäufer meines geringsten Misstrauens ( :D ) hinterher auch weiter betreut.
Ich hatte bisher nur erlebt, dass während der Messe am Händlerstandort die sonstige Büro- und Werkstattmannschaft einen Vertriebs-Notdienst macht. Da hatte ich die besten Beratungsgespräche. Die aus der Werkstatt sprachen Klartext, welche Ausstattungen Probleme machen und bei einem Händler hat eine Dame aus der Buchhandlung sich sehr viel Zeit genommen und hat uns sehr gut beraten und alle Fahrzeuge gezeigt und erklärt. Sie war selbst viel als Camperin mit der gewünschten Fahrzeugkategorie unterwegs und ihre Erfahrungen und Empfehlungen haben unsere Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst. Leider kamen von den Vertriebskollegen des Händlers auch nach der Messe keinerlei Antworten auf Anfragen...
Wundert mich, das für Barzahlung einen Nachlass angeboten wurde. Der "bessere Kunde" ist der Kunde, der finanziert und wo der Händler eine Provision für die Vermittlung der Finanzierung verdient.
Genau so machen wir das auch bei Anschaffungen - erst informieren und dann entscheiden. Ein Wohnmobil kaufen ist doch keine Raketenwissenschaft. Ob das dann auf einer Messe ganz schnell geht oder an einem anderen Ort ist eigentlich egal. Bei allen Dingen, die wir für unsere Lebensqualität kaufen gibt es nur eine Regel: Wir kaufen nichts bei Menschen, die wir uns nicht sympathisch sind oder blöd kommen. Eine gute Kaufsituation trägt enorm zur Zufriedenheit bei. Das kauft mir keiner mit einem blöden Spruch oder einem Rabatt ab.
Wir hatten bei dem Wohnmobilkauf keine klare Vorstellung von der "Nutzung". Für Erläuterungen waren wir offen. Viele Tipps stellten sich als gut heraus, was ich nicht will kann ich ja ablehnen. Ich gönne Verkäufern bei denen ich kaufe eine gute Provision. Es ist völlig legitim, dass ein Verkäufer eigene Interessen hat.
Damit geht man halt auf die Erwartungen eines Teils der älteren Generation ein, die meinen, dass man ihnen den roten Teppich ausrollen muss, wenn sie mit dem Sparstrumpf kommen. Das war allerdings zuletzt in den 80er Jahren so. Der Händler bekommt sein Geld immer sofort bei Auslieferung - mal vom Kunden, mal von der finanzierenden Bank. Wie oben erwähnt, bekommt er für die Vermittlung einer Finanzierung sogar noch Provision. Aber das werden die Leute mit dem Geld unterm Kopfkissen wohl nie lernen. Zum Messekauf: ist eigentlich das falsche Umfeld, weil zuviel Druck. Und die Hersteller mit Angeboten vergleichbarer Fahrzeuge gegeneinander ausspielen funktioniert auch nicht - lapidare Antwort ist dann meist „Dann kaufen sie doch bei denen“. Wenn man sehr konkrete Vorstellungen hat und Messeaktionen (Pakete gratis obendrauf und ähnliches) mitnehmen möchte, kanns Sinn machen. Aber nur dann. Sonst läuft man schnell in Fallen wie 3,5 T Problematik, ungenügende Batteriekapazität etc. bis denn, Uwe
Genau so ist es. Verkaufen ist ja nichts Anderes als jemandem zu einer Entscheidung zu führen. So ein Barzahlungsnachlass bietet das Gegenüber ja nicht um einen Vorteil im Vergleich zu irgend einer anderen Zahlungsmethode zu haben, sondern um "jetzt" die positive Entscheidung zu bekommen.
Und dann? Gingen die Probleme los?
Wir hatten weder mit der Nordstarkabine noch mit dem Händler Probleme. Während der Garantiezeit verabschiedete sich das Display der Alde und wurde vom Händler ersetzt, bzw. nach Zusendung von mir selbst getauscht, dafür bekam ich einen Einkaufsgutschein. Hallo in die Runde, wir haben unser Womo, Hymer MLT 580, auf der Messe in Düsseldorf gekauft. Ich wusste allerdings damals schon was wir haben wollten. Es ging eigentlich nur noch um die Innenausstattung ( Frau bestimmt) und letztendlich den Preis. Ich habe 2015 auf der Messe einen Rabatt von über 9000,-€ (In Worten neuntausend) ausgehandelt und das Mobil bei Abholung bar bezahlt. Händler hat lange gezählt und geflucht :D. Heute bestimmt nicht mehr möglich. Wir haben den Kauf bis heute nicht bereut. Unser Gefährt hat heute schon über 95000 km auf dem Tacho ohne Probleme. Heute wohl kaum noch möglich. Ich wünsche allen Suchenden viel Glück. Grüße James Das war früher mal bzw hatten wir auch gedacht aber aktuell hat man das Gefühl das sie gar nichts verkaufen wollen... Carado Händler,am Bodensee, wollte über 3000 Euro über dem Neupreis haben, nur weil das Fahrzeug schon da war
Naja, Marktgesetz ausgenutzt! Also gleich kaufen, evtl. Mietmobil im Sommer 2 Wochen für € 2500.- sparen und 2-3 mögliche Preiserhöhungen unbekannter Höhe bis zur Lieferung in 1 Jahr umgehen und Spaß haben. Oder einfach umschauen nach einem Händler der „preiswerter“ ist. Irgendeiner wird einer € 3000.- über Listenpreis zahlen oder Händler gibt Käufer z.B. Solaranlage dazu, die Du sowieso wolltest und irgendwo hättest zahlen müssen, dann halbiert sich schnell so ein Aufschlag. Gruß Grandeur 3000 € mehr ..... So abenteuerlich ist das doch gar nicht. Vor 35 Jahren war das in der DDR normal. Bei dem Händler wollte ich dann nicht mehr kaufen, wäre eh kein Maxi Fahrwerk gewesen, hab dann am gleichen Tag noch am anderen Ende von Deutschland einen gekauft... So ein Händler sieht mich auch nie mehr aber bei uns in der Region sind sie durch die Schweizer etc eh verwöhnt Ich finde es interessant einen "guten" Verkäufer heraus zu finden. Man fragt bei einem 3,5 Tonner einfach dumm nach gaaanz viel schwerem Zubehör..... Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. :lol: Wird man darauf hingewiesen, dass es mit dem Gewicht zu eng wird? Wird direkt die Auflastung angeboten? Wird nach den Reisegewohnheiten gefragt? Wird vom zusätzlichen Hubbett abgeraten? Oder sogar offen und ehrlich gesagt, dass dieses Zubehör nicht alles passt? Will der also nur verkaufen, oder einen zufriedenen Kunden über Jahre halten? So ein Gespräch kann sehr interessant sein. ;D Ganz besonders am Messestand. LG Carsten
Ich glaub da erwartest Du schon sehr viel - wobei die Problematik allen bekannt ist. Als wir auf dem CSD 2020 den Eura für unsere Schwiegereltern mit ihnen zusammen konfiguriert haben, hab ich direkt nach 'Guten Tag' gesagt, dass wir das Ding mit Maxi-Fahrwerk haben wollen (7,35m TI mit Doppelboden - besser ist das dann). Es folgte ein hörbares Aufatmen des Verkäufers :D . bis denn, Uwe
Oder nur nach dem Mund geredet, um schnell die Unterschrift zu bekommen.
Schlimm, wenn der Käufer das sagen muss, bei einem Wohnmobil über 7m! Es gibt aber immer noch Menschen, die glauben ein Wohnmobil ab 7m mit üblicher Ausstattung, wie Markise, Sat, Solar,… mit 3,5to klarkommen und erst durch Wiegen auf den Boden der Tatsachen gebracht werden. Oder es wird nur nach dem Mund geredet, um schnell die Unterschrift zu bekommen. Gruß Grandeur :) Wir hatten ebenfalls :) auf der Messe in Düsseldorf 2011 unseren ersten Carado (T135) gekauft, wir haben aber dort gezielt nach dem Händler gesucht, und diesen auch gefunden, der uns auch anschliessend betreut hat. Also mit Werkstatt und Service und so. Und mittlerweile haben wir bei dem das 3. Wohnmobil gekauft, das letzte in 2018. Einen Carado T348. Aber es ist wohl eher die Ausnahme, dass man einen Verkäufer auf der Messe findet, den man nach dem Kauf auch noch mal wiedersieht. Und das über einen zeitraum von jetzt deutlich über 10 Jahren. Der Verkauf lief so ab, dass wir ein baugleiches Fahrzeug auf der Messe besichtigen konnten, er uns ein Angebot geschreiben hat inkl. Zubehör und wir nach einer Bedenkzeit von 15 Minuten unterschrieben haben. Und nix bereut. Gruss von der schönen Mitttelmosel Achim
Carsten, ein guter Verkäufer zeichnet sich nicht nur durch Fachkenntnisse und Kundenzuwendung aus, sondern auch durch seine gute Arbeitsorganisation. Der muss auf der Messe erkennen welcher Besucher nur etwas "herausfinden" will und wer wirkliches Kaufinteresse hat. So kann es passieren, dass Du mit einem wirklich guten Verkäufer gar nicht richtig ins Gespräch kommst, weil er sich lieber bei der begrenzten Messezeit auf tatsächliche potenzielle Kunden konzentriert. In meiner aktiven Zeit als Trainer für Verkäufer habe ich den Eindruck gewonnen, dass Frauen im Verkauf technischer Produkte überdurchschnittlich gut fürs Unternehmen und Kunden sind. Vielleicht müssen sie einfach etwas besser sein um sich in einer männlich dominierten Umgebung zu behaupten. Wenn man sich ernsthaft für ganz bestimmte Modelle interessiert, sollte man vielleicht vorab ein wenig Organisationsarbeit betreiben. Als wir 2014 erstmals auf der Messe waren, habe ich vorher zunächst mal den Hersteller kontaktiert, ob das gewünschte Modell überhaupt dort ausgestellt wird. Anschließend dann bei den in der Nähe ansässigen Händlern nachgefragt, ob sie auf dem Messestand vertreten sind und dann gleich 'nen festen Termin ausgemacht. Auf dem Messestand hatte man dann ausreichend Zeit für uns, ohne dass wir vorher - wie im Baumarkt - den Verkäufern hinterherrennen mussten.
Vielleicht funktioniert da auch das Verkaufsgespräch aufgrund der Geschlechterrollen besser. Weniger Schw***vergleich und Konkurrenzdenken (wenn 2 Männer aufeinander treffen), dafür eine gewisse Grundattraktion und Konsens-orientierte Gesprächsführung. Leider wird das an manchem Messestand (nicht unbedingt auf Womo-Messen) auch genutzt, ohne dass die Damen tiefere Fachkenntnis über eine 20-Minuten-Schulung hinaus haben (Typ 'Messehostess'). Das ist dann eher Zeitverschwendung, mit denen zu reden - wenn man ein Fachgespräch führen möchte, zumindest. bis denn, Uwe Was du für Frauen kennst…. :D :D
Alles rein dienstlich selbstverständlich ;D bis denn, Uwe |
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