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Mobile Wechselrichter mit reinem Sinus?


retlaw1103 am 13 Feb 2023 01:01:11

Moinmoin!

Mit über 70 Jahren hatte ich mich entschieden, noch mal etwas fast völlig Neues anzufangen - eben das Reisen mit einem Wohnmobil . . . mit allen seinen unbekannten Erfordernissen. Nach einer ersten größeren Tour: Es ist großer Spaß, aber auch sehr fordernd, sich mit diesen Entwicklungen nun weiterhin zu beschäftigen: vom Auto, über die fast alles umfassende Ausstattungstechnik, das Navi-und-Computer-Internet-Wesen usw. Werde eh nicht alles begreifen (wollen)! Aber egal . . .

Inzwischen habe ich als technischer Laie im schon fortgeschrittenen Alter durch die 913 Themen auf 21 Seitenlisten - auch unter Verwendung der begriffbestimmten Suchfunktion - in dieser Forumsrubrik um für mich zweckdienliche Informationen bemüht, um eine meinen Wünschen dienliche Lösung zu finden. Bevor jetzt jemand meint: Das wurde schon zigmal rauf und runter diskutiert . . .

Viele Ausführungen bezüglich Wechselrichter oder Spannungswandler hier sind für meine Alleinnutzersituation mit einem schlichten "Malibu"-Kastenwagen völlig überdimensioniert und eher nicht zweckorientiert. Ich brauche keine elektische Kaffeemaschine oder Senseo-Automaten, keinen Luxus-Herd oder keinen Backofen, weder eine elektrische Zahnbürste, noch einen Bart-und-Haar-Schneider und auch keinen Fön für meinen gelichteten . . . usw. Auch möchte ich nicht alles umbauen und zerlegen (lassen)!

Für mich ist wichtig, die unterschiedlichen Akkus vom Laptop und vom Tablet sowie diverse Batterien der Sony-Kameras aufladen zu können. Ich habe zwei 90er Aufbaubatterien, einen Ladebooster im Fahrzeug und eine 200er Solaranlage auf dem Dach.

Mir ist die fürsorgliche Bereithaltung einer Versorgungsalternative mit einer gesicherten technischen Kapazität wichtig, denn infolge einer COPD-Beeinträchtigung könnte ich wieder mal in die Situation der Nutzungsnotwendigkeit eines Omron-Verneblers (mit 230 V - 50 HZ 150 VA) für Salbutamol usw. kommen.

Es wird allerdings sehr viel darüber diskutiert, dass es zielführend ist, darauf zu achten, dass ein "reiner Sinus" vom Wechselrichter zum Schutz der Geräte betrieben wird. Das ist wohl offensichtlich bei vielen hochpreisigen Festeinbaugeräten dann der Fall, die aber auch für die vielen und großen Verbraucher notwendig sind.

Auf kleinere und mobile Wechselrichter mit z. B. 500 W reiner Sinus 12 v 230 v mit 4.2A-Dual-Smart-USB-Anschlüsse mit Adapter-Netzteil als Kfz-Ladegeräte kann man kaum etwas lesen denn nur vernachlässigenswerte Nebenhinweise. Es sind mir nicht die 80 oder 100 Euro so wichtig, sondern Aussagen oder Hinweise die eventuelle weitere Nutzbarkeit - z. B. bei mir noch bei Reisen in einem normalen Daimler-T-Modell.

Ich habe als Beispiele zwei Geräte gefunden, die auch - zumindest laut schriftlichen Hinweisen - reinen Sinus erzeugen können:

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"Mit diesem Inverter/Wechselrichter betreiben Sie Ihre 230-V-Geräte über eine 12-V-Batterie und einer Dauerleistung von 500 W und mit kurzzeitiger Spitzenleistung von bis zu 1000 W. Die Nennleistung für den Anschluss des Zigarettenanzünders beträgt max. 150 W."

Hat jemand Erfahrungen? Oder: Was kann man von diesen "Reinen-Sinus-Geräten" wohl tatsächlich erwarten?

Gruß
Walter

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hampshire am 13 Feb 2023 01:43:19

retlaw1103 hat geschrieben:Oder: Was kann man von diesen "Reinen-Sinus-Geräten" wohl tatsächlich erwarten?

Von einem Wechselrichter mit "reiner Sinuswelle" kannst Du erwarten, dass Deine Geräte lange halten und nicht über Gebühr belastet werden (besondere Wärmeentwicklung in Netzteilen durch nicht sachgemäßen Betrieb). Du kannst auch erwarten, dass alle Geräte daran funktionieren (solange sie nicht mehr Strom ziehen als der Wechselrichter bereitstellen kann.

Vermutlich brauchst Du aber gar keinen Wechselrichter:
Wenn Du tatsächlich nur einen Laptop und Batterien lädst, dann würde ich keinen Wechselrichter einsetzen, sondern den 12V Gleichstrom am Zigarettenanzünder nutzen. Für die meisten Laptops gibt es entsprechende Adapter und Batterieladegeräte mit 12V Anschluss gibt es ebenfalls.

Uwe1961 am 13 Feb 2023 02:22:15

...es tatsächlich so, dass: wo reiner Sinus drauf steht auch reiner Sinus drin ist ...und damit kann man alle 230V Geräte sicher betreiben. Wenn Du das Gerät auch am Zigarettenanzünder betreiben möchtest, mußt Du wissen, dass man dort je nach Absicherung desselben max. 150Watt herausziehen kann. Ein 500 Watt-Wechselrichter wäre also nutzbar, nur mußt Du darauf achten nur Verbraucher von max 150Watt anzuschliessen...sonst löst die Sicherung aus.
Dieses 500Watt-Gerät kannst Du im Womo natürlich voll ausnutzen sofern es dort direkt an die Batterie(n) angeschlossen ist.
Willst Du aber wirklich nur einfach mal die Möglichkeit haben 230V für Kleinverbraucher zur Verfügung zu haben würden max 300Watt vollkommen ausreichen...damit kannst Du alles an Ladegeräten betreiben was so im Alltag anfällt...einschließlich Deines Verneblers...und es wäre noch handlich genug um es auch im PKW mal zu nutzen.
Natürlich kann man sich auch für jedes Gerät auch ein zusätzliches 12V-Ladegerät organisieren...bei Deinem "Lastenheft" ist Deine Lösung aber schon die richtige.
Die beiden Geräte aus den Links sind vollkommen in Ordnung...wobei eben die 300watt-Variante für Deinen Bedarf schon großzügig kalkuliert wäre.
Amazon Link
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Gruß, Uwe.

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mv4 am 13 Feb 2023 07:39:39

Das passt schon...wobei ich mir das zweimal überlegen würde einen Wechselrichter an einer Zigarettenanschlussdose zu betreiben...wenn du dir die dünnen Kabel und die Anschlüsse an dem Teil ansiehst weißt du auch warum...die Dinger sind nicht für Dauerhaft 15A = 180W ausgelegt (nutzbar sind dann aufgrund der Verluste tatsächlich max 150W)

ein Wechselrichter gehört fest über eine Sichrung nahe bei der Batterie eingebaut..wichtig ist noch das er bei nichtgebrauch abgeschalten werden sollte der verbraucht auch im standbay Modus Strom.
das du hier im Forum kaum was über solche kleinen Wechselrichter liest ist normal....die nutzt auch kaum jemand ...nicht weil sie nix taugen sondern weil die Ansprüche an 230V Verbrauchern höher sind.

mv4 am 13 Feb 2023 07:55:11

wenn du ihne wirklich nicht fest anschliessen willst dann kannst du auch eine Anderson Kupplung verwenden die direkt an der Batterie oder an anderen geeigneten Stelle (Sammelschiene) anschliessen

full am 13 Feb 2023 08:24:19

Den GreenCell habe ich auch. Allerdings in der 300W Variante. Läuft problemlos, macht aber beim Anklemmen einen fetten Funken. Aber nur beim Anklemmen, natürlich nicht beim Einschalten. Seitdem mache ich es so, wenn ich den Wechselrichter an den Akku anklemme:
Ich nehme einen kleinen WIderstand und klemme den Wechselrichter über diesen Widerstand an. Ein paar Sekunden reichen dafür, dann sind die internen Elkos aufgeladen. Dann kann man schnell die Leitung richtig anklemmen und umgeht damit die Funkenbildung...
Aber wenn der eh immer dranbleibt, ist das ja kein Problem.

landmesser am 13 Feb 2023 09:39:54

Moin,

Ich habe für meine entsprechenden Geräte 12V-Adapter gefunden (Laptop, Schlafapnoe, Handstaubsauger) bzw. USB-Adapter (Zahnbürste).

Die Leistungsaufnahme bewegt sich gerade beim Schalapnoegerät deutlich unter den Angaben auf dem 220V-Netzteil.

Ist für mich auch preislich günstiger als ein Wechselrichter, da ich den Einbau von einer Werkstatt machen lassen würde.

Nur als Anregung
Mit vielen Grüßen
landmesser

dral am 13 Feb 2023 10:26:23

Moin ich nutze auch einen kleinen Wechselrichter von GreenCell in der 300W Ausführung. Als das Gerät kam hab ich als erstes mit dem Oszi nachgemessen ob auch wirklich Sinus kommt und nicht ein modifizierter oder gar Rechteck. Die 300W reichen mir völlig da ich hier nur bei Bedarf Kamera- bzw. Drohnenakkus lade, sehr selten auch den Akkusauger etc.
Angeschlossen ist der Wechselrichter direkt an meine Versorgungsbatterie, die Sicherung war meiner Meinung nach in der Lieferung vorhanden.
Auch wenn der Wechselrichter bei mir ein sehr ruhiges Dasein führt bin ich mit ihm sehr zufrieden.
Über den Zigarettenanzünder würde ich keinen Wechselrichter über 150W anschließen da es verschenkte Ressourcen wären.
Bei einem evtl. Kauf immer darauf achten das du evtl. Umtauschen kannst und direkt alles ausprobieren was du betreiben möchtest, es gibt da einige Hürden mit Geräten die über einen Motor verfügen und einen erhöhten Anlaufstrom haben (dein Vernebler könnte dazu gehören).

Hoffe geholfen zu haben

Alwin

rkopka am 13 Feb 2023 11:27:01

landmesser hat geschrieben:Ich habe für meine entsprechenden Geräte 12V-Adapter gefunden (Laptop, Schlafapnoe, Handstaubsauger) bzw. USB-Adapter (Zahnbürste).
...
Ist für mich auch preislich günstiger als ein Wechselrichter, da ich den Einbau von einer Werkstatt machen lassen würde.

Im Prinzip ja, aber...
Auch ich betreibe viele Geräte direkt über 12V, trotzdem habe ich einen 600W Sinus WR montiert.

Mögliche Nutzungen:
- Mein Laptop braucht recht viel Strom, da konnte ich noch kein 12V Netzteil finden, auch mein Eigenbau will nicht.
- Zwei 12V Netzteile vom alten Laptop sind abgeraucht, da war ich froh, auch 230V zu haben.
- Manchmal kauft man recht kurz vor dem Urlaub noch ein neues Gerät und hat keine Zeit etwas für 12V zu finden, oder es gibt noch nichts, wenn das Modell recht neu ist. Hatte ich bei einer Kamera.
- Man muß nicht für jedes neue Gerät noch einen 12V Lader kaufen.
- Es gibt keinen 12V Lader. Hatte ich bei einer älteren Kamera und einem Tablet mit sonderbaren Ladesteckern.
- Man hat Besuch oder Mitfahrer, die nicht auf 12V ausgelegt sind.
- Man braucht irgendein 230V Werkzeug im Womo.

Inzwischen geht mehr und mehr mit USB, aber eben nicht alles.

RK

hampshire am 13 Feb 2023 12:17:35

retlaw1103 hat geschrieben:Mir ist die fürsorgliche Bereithaltung einer Versorgungsalternative mit einer gesicherten technischen Kapazität wichtig, denn infolge einer COPD-Beeinträchtigung könnte ich wieder mal in die Situation der Nutzungsnotwendigkeit eines Omron-Verneblers (mit 230 V - 50 HZ 150 VA) für Salbutamol usw. kommen.

Das hatte ich oben überlesen, sorry. Für den ordnungsgemäßen Betrieb des im Zweifel wichtigen Gerätes unbedingt vorsichtshalber einen Sinus Wechselrichter vorsehen. Ein sinusähnliches Signal entspricht in aller Regel nicht den geforderten Betriebsbedingungen.

Dieselschraube am 13 Feb 2023 20:57:26

Moin, ich bin auch in dem Alter das man möglichst Freude an seinem Auto hat. Die billige Variante ist in den Jahren die uns bleiben bestimmt nicht die beste, weil nicht mehr viele Jahre zum Vergeuden bleiben. Ich möchte hier keine Werbung machen, habe aber schon gute Erfahrung mit dieser mittleren Preisklasse, aber nicht über den Zigarettenanzünder! Verkabel direkt und dicht an der Batterie. Muss in deinem Fall bestimmt nicht unbedingt Victron sein, aber 40 Ampere bei 12Volt/500 Watt können schon prima brennen. Wie viel Ampere halten deine Haushaltssicherungen aus?
Guggst du z. B.
--> Link

retlaw1103 am 13 Feb 2023 23:17:16

Moinmoin in die Runde! Schönen Dank!

Aufgrund der mich nun etwas besser informierenden Antworten mit interessanten Hinweisen und guten Anregungen meinen Dank!

Vielleicht werde ich alsbald doch mit einer Fachfirma Kontakt aufnehmen, um mich bezüglich einer sach- und fachgerechten Installation einer - möglichst auch mobilen - Variante einen Vorschlag anzuhören und mit Einbau kalkulieren zu lassen.

Ich hatte den weiteren und sehr wichtigen Bedarf völlig vergessen: das Laden meines Elektrofahrrades mit einem 400er Bosch-Akku! Meine Fahrleistung mit dem E-Bike liegt in den vergangenen gut drei Jahren bei 16 500 Kilometern - zur Hälfte im Tour-Modus, so dass wahrscheinlich auch in Zukunft zumindest alle drei bis vier Tage geladen werden müsste . . .

Die konstante Aktivität benötige ich, um der fortschreitenden Lungenfunktionsabnahme etwas entgegenzuwirken. Ein normales Rad beinhaltet für mich schon heute Quälerei. Bezüglich des ergänzenden Verneblers bei dieser COPD-Problematik habe ich eine Lösung gefunden durch ein Zweitgerät, aufladbar über USB-Anschluss - auch an einem Computer. "Sie können den Vernebler mit einem USB-Kabel aufladen, das einfach mit einem Netzteil direkt an der Steckdose, an einem PC oder an einer Powerbank angeschlossen wird. Nach 2,0 Stunden Ladung können Sie das Gerät 5 bis 8 mal (10 Minuten pro Mal ) verwenden. Bitte verwenden Sie zum Aufladen einen 5V 1A Adapter!" Der Leistungsumfang ist fast identisch und wäre somit auch immer mobil.

Interessant und aufklärend ist bezüglich eines Einbaus durch mich selbst allerdings auch diese Seite mit den vielfältigen Ausführungen . . .

--> Link

Ganz ehrlich gesagt!!! Ich habe wirklich kein Interesse und sicher auch nicht ausreichende Kenntnisse, mich damit dann noch zu beschäftigen und etwas selbst an Geräten einzubauen und Kabeln zu installieren. Auch habe ich nicht die Ausstattung, alles sachgerecht zu prüfen und zu testen.

Es ist mir schon klar, dass ich in der Preisklasse vielleicht "danebengreifen" kann . . . Dann gehe ich eben nicht 180 Tage auf Tour - sondern halt nur 179 . . . :)

Nochmals meinen Dank!
Walter

retlaw1103 am 15 Feb 2023 19:54:44

mv4 hat geschrieben:wenn du ihne wirklich nicht fest anschliessen willst dann kannst du auch eine Anderson Kupplung verwenden die direkt an der Batterie oder an anderen geeigneten Stelle (Sammelschiene) anschliessen


Moinmoin!

Als im Elektrowesen völliger Laie möchte ich aber hierauf gerne noch mal eingehen und erlaube mir die Nachfrage:
Anderson-Kupplung verwenden und die direkt an der Batterie usw. . . .

Weil ich alle Eure Hinweise noch mal gelesen habe, ist mir der obige Ratschlag nun besonders aufgefallen. Irgendwo in einem anderen Forum oder auch hier habe ich schon etwas Ähnliches über eine Anderson-Angelegenheit gelesen. Leider bringt die Suchfunktion hier mich diesbezüglich nicht weiter. Nur im Rahmen der Solartechnikanschlüsse . . .

Vielleicht kann jemand einem Laien wie mir diese besondere Version mit der Installation einer Anderson-Kupplung etwas genauer und laienverständlich erklären. Ich möchte es eher nicht selbst "schrauben", aber eventuell genauer mitteilen können, was ich denn dann meine . . .

Zum Beispiel die folgende Seite dazu habe ich gefunden:
Link zum eBay Artikel

Eine notwendige Sicherung ist auch schon vorhanden . . .

Nach meiner nun entstandenen Vermutung müsste am eventuell variabel anschließbaren "Miniwechselrichter" von zirka 500 die gleiche Version auch noch an den Kontakten angeschraubt werden usw. Hier geht es mir wirklich mehr um das Verständnis . . ., denn ich gebe zu, dass bei dem erforderlichen Aufwand - Kauf und Zustellung usw. - dann vielleicht ein "Winzig"-Zweitgerät sowieso die andere Lösung wäre . . .

Für etwaige Erklärungen meinen Dank im Voraus! Ansonsten eine gute Zeit . . .
Walter

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