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dafür einen Guten :top: Ich bin auch immer wieder erstaunt, wass manche so alles wissen. Davon mal abgesehen widerlegt mein eigenes Beispiel (s.o) dieses einfach gestrickte Urteil über die Geschäftstüchtigkeit von Versicherungsunternehmen. Es gibt halt auch gegenteilige Beispiele, wie meins eben zeigt. Einfach gestrickt ist eher, einen Standpunkt, der einem nicht gefällt, einfach abzuqualifizieren. bis denn, Uwe Natürlich soll jede Firma Umsatz und Gewinn generieren. Aber muss sie sich nicht dennoch an allgemeingültige Gesetze halten? Und damit meine ich z.B. das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), das natürlich nicht nur für die Alten gilt, sondern selbstverständlich die Jungen, Menschen mit Behinderung, Migrationshintergrund etc.einbezieht. (ich sprach von Altersdiskriminierung, weil das aus der Überschrift sich ableitete) LGElfie Sorry, es muss heißen: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz LGElfie Danke, wieder was gelernt. LGElfie
Ich habe allerdings nicht finden können, ob diese behördliche Einschätzung mal gerichtlich überprüft und bestätigt worden ist. Aber wahrscheinlich hat wohl bisher niemand - auch keine Institution/Interessensvertretung - es für aussichtsreich oder notwendig erachtet dagegen zu klagen. Habe mir mal die Zahlen des statistischen Bundesamtes angesehen, ab 75 Lebensjahren sind PKW-Fahrer überdurchschnittlich an der Verursachung von Unfällen mit Personen oder erheblichen Sachschaden beteiligt. Alkohol ist dabei nicht die Ursache, da sind diese Senioren unterdurchschnittlich auffällig.
Der Unterschied zwischen Solidar- und Risikogemeinschaft bringt es prima auf den Punkt. Vielen Dank dafür, supercamper.
Zuletzt funktionierte genau das bei mir nicht. Im Dezember 2020 über eine Plattform einen Versicherungswechsel für ein KFZ angestoßen. Im Februar 2021 das Fahrzeug verkauft und ein anderes angemeldet. Die Fahrzeugabmeldung ging an die alte Versicherung. Die neue Versicherung hat die Abmeldung nicht bekommen und buchte Prämie ab. Mir ist das erst gar nicht aufgefallen (selbst schuld). Jetzt renne ich der Abmeldebestätigung hinterher. Die Zahlung ist nun ausgesetzt aber ich bekomme etwas über 2000€ zurück, die hätte ich schon gerne. Wenn in der Internet-Automatik einmal der Wurm drin ist, bekommt man ihn schlecht wieder raus. Das ganze Thema nervt einfach nur. Mit den Preisen im Netz und dann auf den Vertragsunterlagen hat bisher alles gestimmt - da habe ich dieselben positiven Erfahrungen gemacht wie navigatore. Haha - ausgerechnet die BAFIN, die gegen Korruption im eigenen Hause kämpft. Eine Solidargemeinschaft ist unser Steuersystem - Reiche zahlen mehr als Arme Eine Solidargemeinschaft ist unser Krankenversicherungssystem (kein Kündigungsrecht der KV) Eine Solidargemeinschaft ist unser Rentenversicherungssystem - gut, das österreichische ist besser Keine (!) Solidargemeinschaften sind sonstige Versicherungen, die nur versuchen Gewinne zu machen. Keine finanzielle Mehrbelastung für Reiche (teure Autos) Keine finanzielle Entlastung für geschäftlich Reisende Keine finanzielle Entlastung für Rentner Keine finanzielle Entlastung für Studierende Wohlgemerkt: alles bezogen auf die KFZ-Versicherungsgesellschaften! Und wie ich schon schrieb: die Typklassen sind grober Unfug, der abgeschafft werden müsste. Denn: Ich kann mir jede Versicherung frei wählen, ich kann mir Schadensfreiheitsrabatt "erfahren" ich kann andere "Fahrzeugnutzer" mit ein- oder ausschließen. Aber: um in eine günstige Tpyklasse zu kommen, müßte ich jedes Jahr ein neues Auto kaufen, weil ich nicht den geringsten Einfluß darauf habe, wie mein Fahrzeug im Jahr darauf eingestuft wird. Vielleich verstehen das Einige jetzt besser. --> Link plus der Wirecard-Fall --> Link
Ist sowas in D üblich ? Angabe der Fahrer und entsprechende Versicherungssumme ? So was kenne ich aus A nicht. Da wurde nie gefragt und auch die Infos im Internet geben an, daß jeder mit einem Führerschein fahren kann. War auch in meiner Famile und bei Freunden immer so. Ein allgemeiner Text sagt, daß es eine Minderung um 10% geben könnte, wenn man die Fahrer angibt.´Ich kenne aber keinen, der das gemacht hat.
Vielleicht fahren einfach weniger dieser Senioren ? Weil sie schon beeinträchtigt sind oder es sich nicht leisten können oder nie gefahren sind ? Früher hatten nicht alle Frauen einen FS. Ich hatte auch einen Onkel, der nie gefahren ist, seine Frau genauso. RK
Das kam in D irgendwann mal auf, da haben die Versicherungen die Prämien für Fahranfänger hochgedreht (in den 90ern waren das noch 175%, heute eher in Richtung 260%...). Und weil dann einfach die Autos auf die Eltern angemeldet wurden, folgte die nächste Regelung auf dem Fuße, dass Fahrer unter 25 Jahren bei Versicherungsabschluss angegeben werden müssen, und dann wirds gleich ordentlich teurer. Dass das in AUT nicht üblich ist, zeigt sehr schön, dass es nicht so laufen muss. Kann allerdings sein, dass das Risiko einfach über die generelle Höhe der Prämien für alle direkt eingepreist ist. bis denn, Uwe
So ist das mit der Solidarität, wenn ich profitiere gerne, wenn ich drauf zahle dann hab ich immer Argumente dagegen.
Es gibt aber Fahrzeuge, und ich meine jetzt gerade PKWs, die auf Grund ihrer Konstruktion im Falle eines Unfalls einen größeren oder einen weniger großen Schaden verursachen. Es kann sein dass der Vorderwagen eine größere Kraft aufnehmen kann bevor er sich verformt ( für die Insassen eher schlecht ) und damit bei einem Auffahrunfall das Fahrzeug, das hinten getroffen wird, eine größere Menge an Energie zu vernichten hat. Der Fremdschaden also höher ist. Oder die Stoßfänger sind überdurchschnittlich hoch angeordnet wodurch aus Bagatellschäden schnell ein paar Tausender werden. Oder die eigene Fahrgastzelle ist derart auf Sicherheit ausgelegt dass im Falle des Falles das Fahrzeug überdurchschnittlich stark beschädigt wird. Was dann die Kaskoschäden in die Höhe treibt. Dazu kommen unterschiedliche Werkstattstundensätze: - man kann einen VW Passat für 50.000,- Euro bekommen - einen Jaguar F-Pace auch - VW berechnet für die Werkstattstunde 90€ bis 120€ - Jaguar liegt bei Reparaturen so zwischen 140€ und 170€ Und wenn man dann bei verschiedenen Fahrzeugen mal unter die Motorhaube guckt und sich ansieht wie sich manche Konstrukteure "ausgetobt" haben: - Ausbau der Lichtmaschine nur durch lösen der Motoraufhängung und ablassen des Motors ( Jaguar z.B. S-Type ) - Wechsel des Zahnriemen nur durch Ausbau des Motors ( Citroen z.B. C5 ) . . . Das natürlich auch im Karosserie / -reparatur Bereich: - warum kostet bei dem großen Kia-Kombi das Rücklicht ( LED-Lichtband ) 1400,- Euro? :eek: Man kann das nicht "alles über einen Kamm schren". Und Autos werden in Typklassen eingeteilt je nach Schadenhöhe den die Fahrzeuge im vergangenen Zeitraum verursacht haben. Oftmals sind da dann auch SUVs erheblich teurer als Autos die in der Anschaffung etwa das gleiche gekostet haben. Grüße Dirk
Ja, perfekte Erklärung - aber mein Vertrag wird teurer, weil irgendwelche mir völlig unbekannte Menschen, die mit meinem Vertrag, meinem Auto und meinem SFR nicht das Geringste zu tun haben, Schäden anrichten. Das ist das Problem. Ein Schadensfreiheitsrabatt betrifft nur mich und meine Fahrweise, hier bin ich für Hochstufungen und Preissteigerungen selbst verantwortlich. Die Typklasse kann ich nicht beeinflussen, ja noch nicht einmal für das darauffolgende Jahr vorhersehen. Genau das ist die Ungerechtigkeit, die verboten gehört (samt der BAFIN, die zu nichts Brauchbaren je geführt hat - eher im Gegenteil).
Oh man, das wird immer niveauloser hier. Der Informationswert dieses Strangs geht so langsam gegen Null. Was hat dieser pauschale Frontalangriff auf eine Behörde denn noch mit einer altersorientierten Prämiengestaltung der Versicherungen zu tun?
Letzteres mag hier und da mal stimmen, mit dem ersten Satz liegst Du trotzdem daneben. Ich war bis vor gut 4 Jahren im Versicherungsaussendienst angestellt und habe den Beruf 21 Jahren lang ausgeübt. Jedes Jahr zum Jahresende kamen die Anrufe einiger Kunden, die meinten, dass die KfZ-Versicherung ja im Internet viel günstiger sei... Ich bin dann meist persönlich hingefahren, habe die Internet-Vergleichsrechner parallel zum Programm meines Arbeitgebers aufgerufen, dann habe ich oft den Kunden selbst seine Daten eingeben lassen. Dann kam Schritt für Schritt das große Erwachen: wurde der gleiche Versicherungsschutz berücksichtigt? Also nicht nur Voll- oder Teilkasko, sondern auch Punkte wie "freie Werkstattwahl" oder Werkstattbindung? Sind in der TK Unfälle mit allen Tieren versichert oder nur mit Wild? Es gibt soo viele weitere Punkte, die man im Internet separat auswählen muss wenn man vergleichbare Ergebnisse möchte. Man könnte ja beim bestehenden Vertrag auch, wenn gewünscht, eine Werkstattbindung hinein nehmen, macht es günstiger usw... Ergebnis bei meinen Besuchen: zu mehr als 90 % war die bestehende Versicherung dann doch bei gleichen Leistungen günstiger als der Preis aus dem Internet! So sind einfach meine Erfahrungen aus dem damals täglichen Berufsleben. Heute vergleiche ich selbst immer mal wieder im Internet, und wenn ich meine, dass meine Verträge doch etwas teuer sein könnten, rufe ich meinen ehemaligen Kollegen an, der meine Verträge heute betreut, und er rechnet dann mal nach und stellt entsprechend um, wenn es für mich günstiger wird. Zu den anderen Dingen wurde schon genug geschrieben, Die Kriterien für die Berechnung sind in gewissen Bausteinen nun mal seit vielen Jahren einheitlich, individuelle Kriterien variieren. Und wer meint, dass die KfZ-Versicherer solche tollen Gewinne machen, der liegt auch falsch! Die Sparte KfZ bringt den Versicherern die geringsten Gewinne, die meisten schreiben in dem Bereich sogar rote Zahlen, denn KfZ-Versicherungen verursachen den größten Verwaltungsaufwand für das Unternehmen, die höchsten Schadenskosten und Schadenshäufigkeit, bedeuten aber den größten Wettbewerb, wobei die Versicherer hoffen, neue Kunden mit weiteren Verträgen zu gewinnen, die dann die Verluste und Risiken der Kfz-Sparte mit tragen. Der Gestzgeber sollte allen Versicherungen vorschreiben, um die Vergleichbarkeit zu gewähren, immer ein Angebot mit bestimmten Leistungen vorzuhalten. Ein Blick genügt um zu vergleichen.
Warum? Er schreibt ja auch dem Metzger nicht vor, wie er sein Fleisch anbietet….. Ihr seid doch groß und müßt doch nicht mehr am Rockzipfel des Gesetzgebers hängen…. :D :D :D
Warum Versicherungen? Eine würde doch dann reichen? Am Besten noch eine gesetzliche? Grüße Dirk Es wurde noch nicht erwähnt, das der "Senior" mit einem möglichen"600 PS Boliden" und entsprechend hoher Typklasse ( SF40 ? = 20% Beitrag ) ja durch Telematik ( Überwachung der Fahrweise durch die Versicherung) noch bis zu 30% vom Beitrag sparen kann. Dann kann er aber auch nicht mehr mal kurz die 600 PS spüren! ( Spart dann auch dabei Kraftstoff, den mögliche "Kick" gibt es nicht mehr! Wenn nun mal bestimmte Fahrzeuge eine hohe Typklasse haben; das hat wohl seinen Grund. Einfach was anderes kaufen! Gruss HN
Boa, dann bekommt er ja noch 10% raus!! :eek: Von wegen wird alles teurer im Alter! :D :kuller: :kuller: :kuller: Grüße Dirk
Nun, Fahrer unter 25 werden auch extra zur Kasse gebeten. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Nein , Dirk , SO ist das nicht! Du machst es dir einfach um dich öffentlich über meinen Beitrag "Totzulachen". Schade!. Ich versuche mal ein Beispiel: > Der von mir erwähnte "Bolide" hat aufgrund seiner hohen Typklasse bei SF 0 einen Versicherungsbeitrag von zB 2000,- Euro > Bei den von einem Vorschreiber erwähnten SF40? wird nur 20% berechnet= Prämie =400,- Euro >Und wenn jetzt mit der "Telematik" noch (bis zu) 30 % gespart vom aktuellen Beitrag gespart werden können, beträgt der Versicherungsbeitrag jetzt statt 400 nur noch 280 Euro. Ich denke, den Hinweis auf die mögliche Einsparung durch "Telematik" nun ausführlich erläutert zu haben. Ich wollte nur den "über die Typklasseneinstufung" meckernden Schreiber einen Hinweis zur Einsparung geben. VG aus NRW Heinrich
Warum sollte durch den Umstieg auf ein Automatik-Fahrzeug das Unfallrisiko zunehmen? Das einzige Risiko (aus dieser Umstellung) besteht darin, dass mit dem linken Fuß versucht wird zu Kuppeln, was zur heftigen Bremsung führt. Das passiert aber meist nur kurz vor dem Stillstand des Fahrzeugs. Wer es schafft die Fahrstufen D und R zu verwechseln, wird das sicher auch bei einem Schaltgetriebe schaffen. Dort gibt es 4 mögliche Positionen für den Rückwärtsgang und 2 für den ersten Gang.
Es gab schon zuhauf medienwirksame Unfälle, bei denen Senioren darauf bestanden, voll auf der Bremse gestanden zu haben und trotzdem hat das böse Auto die Oma an die Garagenwand gequetscht oder das Auto hat eine Tour durch eine Glas-Ladenfront gemacht. Rate mal, auf welchem Pedal die standen. Mit Kupplung tritt man automatisch Kupplung und Bremse gleichzeitig, das sollte Gewohnheit sein, und dann passiert nix, wenn man den rechten Fuss woanders hat - diese Lösung fällt bei Automatik weg, und wenn man denkt, dass man schon auf der Bremse steht und noch fester drauflatscht... Sagen wir mal, die Automatik erhöht das Risiko für diese Art von Unfällen. Vielleicht verhindert sie durch einfachere Bedienung aber auch andere Unfälle, wer kann das schon berechnen. bis denn, Uwe also prämienerhöhung für seniorInnen nur bei automaticautos oder wie :?: allesbleibtgut hartmut Hier das Ergebnis einer schnellen online-Berechnung: Geburtsjahr des Halters - Beitrag 1944 - 688,47 € 1954 - 424,94 € 1964 - 289,30 € 1974 - 276,46 € 1984 - 270,24 € 1994 - 270,24 € Ich habe die ultimative Lösung: Nur noch Fahrerinnen und Fahrer meines Geburtsjahrgangs dürfen Auto fahren. - Wir können perfekt fahren und tun das auch. - Ältere sind nicht mehr in der Lage sicher zu fahren. - Jüngere sind jugendliche, sich selbst und ihr Fahrkönnen überschätzende Raser. => Problem gelöst.
oder wie meine Nachbarin über sich selbst sagte: "so wie ich bin, so ists richtig, so müßten alle sein" Mir ist bisher nicht aufgefallen dass unsere Kfz-Vers.Beiträge wegen unseres Alters angestiegen sind. Wir sind langfristig bei den selben Vers.gesellschaften in der höchste SF Klasse und leben auf dem Land in Südwürttemberg. Wir sind beide über 80 Jahre alt. Ein Polo mit 70 PS und ein Womo mit 3,0 t sind versichert.
Dann empfehle ich dir mal einen Versicherungsvergleich bei Check24 und Co. Du wirst staunen. Ich bin seit meinem ersten PKW bei der HUK versichert gewesen. Das macht man so als Beamter und außerdem sagen sie ja immer, dass sie die günstigste Versicherung überhaupt sind. 30 Jahre später - mittlerweile war unser Fahrzeugbestand auf 7 Fahrzeuge angewachsen - wollte ich einen LKW, einen privaten Bootstransporter zulassen. Er wird zweimal im Jahr nach HR und zurück genutzt. Einen privaten Tarif wollte man mir nicht geben sondern wollte mein Fahrzeug teuer als LKW im Werkverkehr versichern. Auch einen Flottentarif wollte man mir mit 8 Fahrzeugen nicht geben. Beschwerden haben nichts genützt und schlussendlich habe ich einen Brief von der Geschäftsleitung erhalten. Man bedaure sehr, aber die HUK sei schon die günstigste Versicherung am Markt, Sonderrabatte oder -konditionen räume man daher grundsätzlich nicht ein. Ich habe daraufhin meinen ältesten Vertrag bei einem der einschlägigen Vergleichsportale verglichen. Was soll ich sagen, es hat mich umgehauen. Es gab Tarife die haben nur ein Drittel gekostet. Und jetzt kommt es: als Neukunde müsste ich nur die Hälfte von dem zahlen, was die HUK aktuell von mir verlangte !!! Wieder ein Brief an die HUK. Wieder das gleiche Ergebnis, man bedaure ... Und das, obwohl ich eigentlich ein Traumkunde war. 30 Jahre unfallfrei. Das ich alle meine Fahrzeuge umgehend woanders versichert habe, brauche ich wohl nicht weiter zu erwähnen. Langer Rede kurzer Sinn, lieber Hans: Dein Altersmalus ist schon laaaaaange eingepreist und zwar gleich doppelt. Ich hab das mal eben mit meinem Dieselkombi in Verivox ausprobiert. Mache ich mich 20 Jahre älter, zahle ich bei gleichen Nebenbedingungen im günstigsten Tarif (heute war es für beide Rechnungen die Sparkassenversicherung) etwa 500€ bzw. knapp 45% mehr. Hat mich dann auch erstaunt.
Hast recht. Danke für den Hinweis. Habe zweimal dasselbe Auto eingegeben bei Check 24: Alle Daten gleich, aber einmal 20 Jahre jünger für mich als Halter: Drastischer Beitragsunterschied: beim HDI würde ich demnach für Vollkasko nur 30 €/Jahr bezahlen. Bin leider nicht 20 Jahre jünger.
Der Tröd lautet doch...Versicherung, je älter je teurer... dabei ist die Antwort schon dabei, je älter eine Versicherung ist und läuft ohne das mal ein neues Angebot angefordert wird, umso teurer wird sie. Und je älter ein Versicherungsnehmer ist umso unwahrscheinlicher wird es das er die Versicherung wechselt. Und es wird teurer. Der junge PC - Junkie ist also dem Opa immer etwas voraus. Wir sind nun mal eine Bananenrepublik, wer sich nicht informiert zahlt drauf. Mein langjähriger Vers.-Fritze fragte mich vor einiger Zeit,warum ich denn die Vers. gekündigt habe und ich ihm sagte wieviel günstiger die neue ist , antwortete er mir wörtlich: Hätteste mal was gesagt, wir hätten bei den Preis mitgehalten.... Ich schreibe hier nicht repräsentativ von meinem Eltern und Schwiegereltern. Drei von vier bekamen im Alter 80+ Demenz. Bis wir das feststellten hatte es bei zweien schon die erste Häufung von Parkremplern gegeben - dazu kam eine krankheitsbedingt verstärkte Tendenz zur Uneinsichtigkeit. Ein Fahrzeug haben wir dann stillgelegt, bei dem anderen gab es ein organisiertes Schlüsselverfügbarkeitsproblem. Eine verzichtete frühzeitig auf das Autofahren. Eine ist knapp 85 Jahre alt ziemlich fit in Kopf und Körper und reist viel, auch mit dem Auto. Sie fährt eindeutig nicht mehr so gut wie früher, stellt aber keine Gefahr dar. Auch hier gibt es eigentlich jedes Jahr irgendeinen kleinen Parkrempler. Die Versicherung regelt diese Schäden. In der Unfallstatistik treten sie nicht auf. Sollte meine Erfahrung mit 3/4 nicht völlig unnormal sein, könnte das den diskriminierungsfreien Anstieg der Prämien erklären. Ob es ein Modell wird, dass Kinder die Versicherung der Autos der Eltern übernehmen?
Dann passiert das gleiche wie bei den jungen Fahrern - Tarif wird teurer, wenn Fahrer aus der Risikogruppe auch ans Steuer dürfen. bis denn, Uwe |
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