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Neue Batterie bzw Umrüstung für Hymercamp C594


jaypi am 14 Mär 2023 19:43:30

Hallo zusammen,

nachdem ich mich mittlerweile etwas tot recherchiert habe, schreibe ich hier mal meinen ersten Beitrag und hoffe, mir kann geholfen werden :razz:

Folgendes "Problem": Wir (kleine Familie mit Kindern im Alter von knapp 4 und knapp 1 Jahr) haben uns letztes Jahr einen fast-Oldtimer Alkoven-Womo zugelegt - ein Hymercamp C594 von 1995. Insgesamt wirklich gut in Schuss, nur die Aufbaubatterie war, wie allerdings erst nach Kauf auffiel, nicht mehr zu gebrauchen weil tiefentladen. Jetzt steht ein Neukauf an und nach eingehender Recherche bin ich komplett überfordert.

Kurz zu unserem Nutzungsprofil. Wir haben die letzten Jahre immer Wohnmobilurlaub mit dem Mobil meiner Eltern gemacht, sind insofern keine Neulinge, aber jetzt das erste Mal Besitzer mit dementsprechend mehr Nutzungszeit im Jahr. Bisher hat sich das auch 2-3 Wochen + ca. 2 Wochenenden im Jahr beschränkt. Dieses Jahr steht aber zB eine 2-monatige Reise (entweder Balkan oder iberischer Halbinsel + Nordfrankreich) an. Mit Kindern nutzen wir mittlerweile mehr Campingplätze, stehen aber eigentlich gerne frei und somit ohne Strom. Bleiben dann aber auch max. zwei Nächte an einem Ort. An elektrischen Verbrauchern haben wir neben Handys + Bluetooth-Box eigentlich nur Licht und Pumpe, Kühlschrank ist Gas, Kaffee gibts vom Herd.

Zur aktuellen Ausstattung. Das Womo ist noch original bestückt mit einem EBL 104 von Schaudt. Das Ladegerät hat eine WoU-Kennlinie, laut Datenblatt ist es für Säure und Gelbatterien geeignet und lädt am Landstrom mit 10A, einer Schlussspannung von 14,3V und Erhaltungsspannung von 13,8V. Solaranschlüsse hätte es sogar, ist aber nicht installiert.

Jetzt zu meinen Überlegungen. Ich schwanke im Prinzip zwischen Gelbatterie und LiFePo4. Grundsätzlich ist da schon die Frage, ob das mit dem alten EBL überhaupt Sinn macht, ob man noch irgendetwas neues (Booster soweit ich verstanden habe bei altem WoMo nicht notwendig, aber evtl. spezielle Relais falls LifePo4). Passt das mit der Ladekennlinie oder braucht es ein neues Ladegerät. Das würde ich eigentlich eher vermeiden.
Bei den Gelbatterien bin ich schon verunsichert durch den C-Wert: über 100Ah Kapazität finde ich hauptsächlich Batterien mit C100. Macht das Sinn oder sollte man dann lieber 100Ah mit C20 nehmen. Bei unseren Verbrauchern ja wahrscheinlich egal, oder?
Bei LiFePo4 würde ich dann eine Version mit Bluetooth nehmen unter 100Ah gibts da nicht viel und damit wäre ich dann bei mindestens dem 4-fachen einer 100Ah Gel-Batterie. Das schreckt mich dann doch ab und ich frag mich, ob ich das Geld nicht sinnvoller für eine Solaraufrüstung ausgebe, womit der Kapazitätsnachteil der Gelbatterie wahrscheinlich ausgeglichen wäre.
Ganz alternativ ginge natürlich auch Blei-Säure (ein Absaugschlauch liegt unter dem Beifahrersitz, inwiefern der funktionstüchtig ist, weiß ich nicht). Da bin ich aber skeptisch aufgrund der vielen Nachteile.
AGM war vom Vorbesitzer eingebaut (die war angeblich nur 1 Jahr alt). Kann mir vorstellen, dass sie mit dem Ladegerät und der niedrigen Spannung nicht klar gekommen ist und deswegen leer gelaufen ist.

So, ich gebe mal den Ring frei. Freu mich über Korrekturen von Missverständnissen meinerseits, hilfreiche Tipps und Nachfragen! Besten Dank schon in Voraus :)

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Nexxolotte am 14 Mär 2023 19:59:09

Hallo Jaypi
Lass Dich doch einfach mal von einem seriösen Fachbetrieb beraten,wie haben am Wochenende bei GNS JULIANS WOHNMOBILTECHNIK Mönchengladbach Lithium einbauen lassen,nach ausgiebiger Bedarfsanalyse
Wir sind super zufrieden!!! Perfekte Beratung und Handwerklich Top! Es gibt auf YouTube auch Videos darüber

mowgli am 14 Mär 2023 20:49:49

schau mal bei Mobilektro. Die habeen auch 80er lifepo. mit/ohne Bluetooth. mit/ohne heizung.
zum bezahlbaren Preis.
Über Solar würde ich auf jeden Fall nachdenken.

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drkklaus am 14 Mär 2023 21:00:13

:tach: Hallo jaypi,
mit all diesen Fragen habe ich mich auch zu beschäftigen gehabt.
Meiner Meinung nach ist die Lithiumtechnologie Zukunftsweisend, aber nicht immer notwendig.
Die vielfältigen Hausaufgaben wird dir hier keiner machen, ja weil nicht machen können. :evil:
Hier meine Geschichte: --> Link
Viel Spaß beim lesen, bitte nicht einfach überfliegen, Irrtümer und Fehler helfen auch, ja und das Happyend kommt auch.
Ich bin mit der Minimalvariante klar gekommen, dank des Forums und keiner Hast (Probieren, Messen, Entscheiden...).
Ja und bei Technikfragen, Technik fragen, hier im Forum... :lach:
Mit besten Grüßen aus der Oberlausitz
Klaus

Duelken50 am 14 Mär 2023 22:20:00

Hallo Jaypi,

ich bin bei der Fa. Womotech in Breidenbach gut beraten worden.
Egal ob Batterie, Wechselrichter, Solar oder Zubehör für diese Teile.
Auch die Montage erfolgte dort zu erschwinglichen Preisen.
Für folgende Batterie habe ich mich entschieden:
Forster F12-200X1 Untersitzbatterie. Die sind auch mit 100Ah erhältlich.
Jedoch haben die Batterien mit einer Kapazität von 150, 200 oder 280Ah auch einen eingebauten Trennschalter und sind nur
160 mm hoch.
Diesen Schalter finde ich für die Überwinterung bequem. Einfach umdrehen und die Entladung die ganze Elektrik ist von der Batterie getrennt.

Gruß
duelken50

lonsome am 14 Mär 2023 22:47:08

Hallo,

mein Rat bei dem Verbrauch: bei Blei bleiben (obwohl ich selber auf LiFePo4 umgestiegen bin). Da erspart ihr euch viele Fragen und evtl. Umbauten. Wenn ihr keinen Wechselrichter habt und eine Nespresso oder Föhn betreiben wollt, viel Fernseher etc., dann tut es Blei auch sehr gut. Ich würde da schauen, wie viel reinpasst, fertig. Und die Kosten für Blei sind jetzt nicht so hoch, dass man die Entscheidung dann nach zwei Jahren ändern könnte, wenn es notwendig wäre.

Gruß
Klaus

jaypi am 15 Mär 2023 12:05:56

Vielen Dank euch allen für die Beiträge. Hab mich jetzt doch erstmal für Gel entschieden (Klaus' Beitrag hat mir scheinbar den entscheidenden Schubs gegeben). Probieren geht über studieren. Solar nachrüsten geht dann immer noch, wenn die Kapazität nicht reichen sollte. Und vielleicht fallen die Kosten für Lifepo ja bis die Gelbatterie den Geist aufgibt. Und ja, Fachbetrieb gerne, hab allerdings oft das Gefühl, dass die auf solche Oldtimer-Geschichten nicht so richtig eingehen können (wenn die Aufrüstkosten am Ende ein Zehntel des Wohnmobil-Anschaffungspreises kosten sollen...)
VG
Philipp alias jaypi

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