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Hallo, ich habe eine Frage zur Dauerlast einer 100Ah Eco-worpthy LifePo4. Und zwar ist in den Daten angegeben, dass man sie mit 100A entladen darf. Ich möchte eine Küchenmaschine, genau gesagt die Rommelsbacher Mein Hans über einen Wechselrichter betreiben. Die zieht im Maximalbetrieb ca 940W. Wenn ich das durch die Spannung von ca 13V teile, die die LifePo4 ja hat komme ich mit einem Wirkungsgrad des WR von 80%, was ja schon wenig wäre, auf ca 83A. Nun wurde mir hier im Forum von Franz geraten, lieber 2 Akkus zu verwenden, weil man die 100A Dauerlast lieber nicht ausreizen sollte. Was denkt ihr, sind 83A noch im Rahmen oder sollte ich lieber nochmal was investieren und mir einen zweiten akku zulegen? Das würd ich natürlich gern aus Platzgründen und geldtechnisch vermeiden, wenn's geht. Größere Verbraucher haben und planen wir im Moment nicht. Beste Grüße Fred Das lässt sich aus der Ferne mM nicht sicher beurteilen. Unbekannte Faktoren: • Unter welchen Bedingungen ist das 100A Rating der Batterie entstanden? Umgebungstemperatur, Dauer der Belastung usw. • Leider auch möglich: ist die Angabe vielleicht gewürfelt (für's Marketing) • Wie lange benötigt Deine Küchenmaschine die maximale Last • in welchem Klima betreibst du das Setup (Umgebungstemperatur * wie ist die Einbausituation (z.B. gut durchlüftet oder im gleichen Schrank wie die Heizung)? usw. Je günstiger die Batterie und je ungünstiger die Betriebsbedingungen, desto eher würde ich mit Problemen rechnen. Und generell: Geräte die an der Lastgrenze betrieben werden, halten in der Regel weniger lange als solche die deutlich unterhalb der maximalen Leistung betrieben werden. !00 Ah dürften eh ein bisschen knapp sein. Damit läuft die Küchenmaschine (keine Ahnung, was die so tut; Thermomix-Imitat?) ein knappes Stündchen und dann ist die Batterie kurz vor leer. Du brauchst den Strom doch sicher auch noch für andere Sachen, also stell eine zweite dazu (oder nimm eine 200 Ah mit entsprechendem Entladestrom). Wenn man Akkus mit einem Wechselrichter quälen möchte, sollte man sie nicht zu knapp auslegen. bis denn, Uwe Danke für eure Feedback! Ich seh schon, zu viele Unbekannte, macht also wenig Sinn das Ganze so knapp zu kalkulieren. Theorie und Praxis mal wieder. Dann muss wohl doch ein zweiter Akku her. Wenn ich die beiden parallel schalte, addiert sich die Kapazität, aber dann auch die maximale Dauerlast? Kann ich dann davon ausgehen damit auf der sicheren Seite zu sein? Und brauche ich noch einen extra Balancer um die beiden Akkus auszugleichen oder ist das nicht nötig? Beste Grüße Fred Richtig, Kapazität und maximaler Entnahmestrom verdoppeln sich gegenüber einem Einzelakku, wenn man zwei davon parallel schaltet. Eine zusätzliche Regelung zwischen den beiden Akkus ist nicht notwendig. bis denn, Uwe Danke Uwe! Das ist schon mal klasse. Jetzt nur noch eine Frage. Einen Akku habe ich schon, vor ca einer Woche eingetroffen. Habe gelesen man solle möglichst nur gleiche Marke, gleiche Kapazität natürlich und auch gleiche Charge verwenden. Wenn ich nun in 2 Wochen einen weiteren bestelle kann ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass es die selbe Charge ist. Ist das zu vernachlässigen oder sollte ich lieber den einen retournieren und nochmal neu 2 Stück bestellen? Beste Grüße Fred hi... gleiche Marke+gleicher Akku, geht da sicher! Das Problem mit der Küchenmaschine ist auch, dass die Motoren beim Anlaufen bis zum Doppelten ab Watt brauchen und dein Akku bei hoher Last keine 13V mehr bringt! Soweit meine Erfahrung, also 2... das wird klappen, wenn der Wechsellichter das mit dem Anlaufstrom packt. Grüße Wolfgang Das gilt nur für Bleibatterien Bleisäure,Gel und AGM.
Danke für das Feedback. Die Rommelsbacher arbeitet nur mit Heizplatte, kein Motor, kein Anlaufstrom. Sind wirklich MAX 940W, hab's zu Hause getestet.
Was genau? Das mit selber Marke, selber Charge etc?
Genau. Und das mit den gleich alten Batterien. Bei LiFePO ist das alles völlig wumpe. bis denn, Uwe
Verstehe. Manche Hersteller behaupten offenbar was anderes aber Erfahrungswerte sind mir da lieber! Wenn ich nun beide Batterien LifePo4 parallel verbinden möchte, benötigt es dazwischen eine Sicherung? Habe auf etlichen Bildern gesehen dass da keine ist, aber es heißt doch man solle immer alle Anschlüsse an einer Batterie absichern in max 30cm Kabelabstand zur Batterie. Das müsste doch auch für eine zweite gelten die man an einer vorhandenen anschließt oder nicht? Beste Grüße Fred Mache eine zwischen, das mit 30 cm Abstand naja. Mache die Sicherung so das du einfach rankommst. Ich habe die Sicherung hiter der ersten Aufbaubatterie hinter dem Fahrersitz. Bestimmt 80 cm weg und von da 170 cm zur Lifepo4. Ruedi, so ganz versteh ich deine Antwort nicht. Nur so viel, Sicherung dazwischen ja. Die 30cm beziehen sich soweit ich das verstanden habe auf max 30cm hinter dem Pluspol...wie lang das Kabel dann wohin auch immer geht ist ja egal... Nochmal eine andere Frage zur LifePo4 Technik. Und zwar habe ich festgestellt dass die Küchenmaschine 1000W die ich betreiben möchte in dem ein oder andren Programm folgendes macht. Für 15 Sekunden 940W, dann für 15 Sekunden nur 2W, dann wieder für 15 Sekunden 940W usw....das für einen längeren Zeitraum...so eine Halbe Stunde ungefähr. Ist diese Art der Belastung für die LifePo4 in Ordnung oder mögen die sowas gar nicht? Beste Grüße Fred
Servus, das ist dem Akku ziemlich egal. Hallo Fred, warum probierst du das Ganze nicht einfach am vorhandenen Akku aus, wenn du schon unbedingt eine Küchenmaschine ??? im freistehenden Camper über WR betreiben willst? Notfalls kannst du - wie schon gepostet wurde - einen zweiten LiFe parallel anschließen, wenn es dir das wert ist und du ohne Küchenmaschine nicht auskommst. Helmut
Weil die Installation noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass das möglich wäre und ich den Akku ungern zerschießen möchte.
Wir kommen sei Jahren prima ohne diese großartige Küchenmaschine aus. Aber mit drei kleinen Kindern und dem Vorhaben dauerhaft auf Reisen zu sein, ist die Vorstellung ständig den Gaskocher heranzuziehen wenn man mal schnell paar Nudeln oder Kartoffeln oder Milchreis zaubern will doch etwas nervig. Erstens Gas kostet auch immer mehr, wir haben bisher nur die kleinen Kartuschen verwendet, find die mal in Spanien mit dem richtigen Anschluss und daneben stehn musste auch die ganze Zeit. Dann machen die Stepken alle paar Sekunden die Tür auf, der Wind verweht die Flamme und alles dauert noch länger. Da fand ich die Idee von ebenfalls reisenden Freunden mit dem "Mein Hans" doch recht ansprechend. Solarstrom is dauerhaft vorhanden, kein Gas mehr und Geld dafür ausgeben müssen sowie alles in den Topf vom Mein Hans (Dampf ;) Knöpfle gedrückt, halbe Stunde mit den Kids gespielt anstatt immer wieder meckern dass die Tür zu bleiben soll und fertig ist die Mahlzeit. Wie du siehst...es gibt sehr gute Gründe für diese "Küchenmaschine". Grüßle... Fred
Es spricht nix gegen 230 Volt Geräte im Womo. Bei Li Accus. Bei mir laufen morgens 2 KW aus dem Accu. Ist aber auch darauf ausgelegt. Zu den Ecoworth Accu. Ich hab so eine gesehen in Aktion in Spanien. Als er 4 Kaffee damit machte. Auch eine 100 Ah. und mich hat der Spannungsabfall am Accu verwundert. Wußte allerdings nicht den Ladezustand ( angeblich voll) und die Genauigkeit der Bord eigenen Spannungsanzeige . Laut Besitzer nimmt die Kaffeemaschine ca. 950 Watt aus dem Accu. Darum mein Tipp. Verbaue einen 2 Accu. Und du hast genug Reserven. Auch ein Minibackgrill leistet bei mir viele Dienste. Das so mal als Tipp. Und du hast ja einen 1500 Watt WR ohne Sinus. Bei rein induktiver Last ist das Egal. Kritisch wirds bei Schaltnetzteilen oder Elektronik in den Geräten. Die werden oft Heiß und das bedeutet oft kurze Lebensdauer. Franz Das ist ja auch keine 'Küchenmaschine' sondern ein "Elektrischer Dampfdruck- und Multikocher". Ein in der Tat ziemlich sinnvolles Gerät für den Womo-Einsatz wenn denn genug Strom vorhanden ist.
Aber das ist doch ein normales Womo ? Das ist der Gaskocher ständig einsatzbereit ? Oder reden wir hier vom Zelten ?
Die kleine Kartuschen kosten ein Vielfaches gegenüber einer großen Flasche. Bei einem Womoherd verweht es da nicht allzuviel. Lediglich, wenn man sehr knapp an Gas ist (Land und Reisedauer), aber regelmäßig an 230V steht, bringt das was. Mit einer 11kg kann man etwa 100h lang kochen (1 Flamme). RK
Hallo Fred, da wirst du aber viiiiiel Solar brauchen und was machst du wenn die Sonne nicht scheint? Ich dachte du redest von einer "Küchenmaschine" --> Link. Dieser "Mein Hans" Kochtopf --> Link ist ja ganz was Nettes in der heimatlichen Küche am Landstrom. Hast du schon daran gedacht, dass bei Nutzung nach 1/2 Stunde ca. 50 Ah aus dem Akku raus sind. Wie lange kannst du dann kochen, wenn du nicht am Netzstrom hängst? Es ist jedenfalls dringend eine Vergrößerung der AKKU-Kapazität notwendig, selbst weitere 100 Ah werden keine Autarkie ermöglichen. Und wenn du keinen Sinus-Wechselrichter hast, wird möglicherweise die Elektronik des Kochtopfes nicht mitspielen. Helmut
DAS ist ein sehr guter Einwand. Das Ding hat nicht nur eine Heizplatte die Strom in jeglicher Art problemlos in wärme umsetzt sondern auch noch eine elektronische Steuerung die in aller Regel auf reinen Sinus Wert legt und mit "Rechteckstrom" aus billigen Wechelrichtern entweder gar nicht funktioniert oder ziemlich bald kaputtgeht. edit nicht mehr möglich, daher noch ein Punkt: Die Campinggaz-Kartuschen wie man sie in vielen kleineren Mobilen findet (im Ford Nugget z.B. im Wassertank integriert!) sind tatsächlich extrem teuer geworden. Es ist inzwischen keine Seltenheit dass für eine R907er Flasche über 100 Euro aufgerufen werden. Die Dinger kann man aber mit wenig Aufwand und niedrigen Kosten gegen normale Tausch- und billig wiederbefüllbare Gasflaschen in der Grösse tauschen. --> Link, --> Link oder --> Link Hui so rege Diskussion hab ich gar nicht mehr erwartet hier. :)
Ein neuer reiner Sinus ist schon da. :D 1500W und geplant sind nun definitiv 2 Akkus a 100Ah. Das mit dem Grill check ich mal aus, danke für den Tip Franz.
Richtig. :D
Ja das ist wahr. Wenn sie nicht scheint, das gute Stück nicht benutzen, fahren, oder Landstromanschluss aufsuchen denke ich mal. Gas haben wir ja auch mobil noch dabei, aber das ist dann eher Backup. Unser Panel hat 310W, sind nicht Unmengen aber da kommt schon gut was rein. Wenn ich jetzt noch den Smartsolar 75/15 rausschmeiße und mir einen größeren besorge.
Rechnerisch ja. Praktisch nein. Das gute Stück heizt bei den meisten Programmen nur die Hälfte der Zeit auf 940W um genau zu sein. Alle 15 Sekunden geht er runter auf 2W. Und wenn die Temp mal oben ist braucht er noch seltener Nachheizen mit 940W. Alles in allem bin ich bisher auf ca 0.3 kwh gekommen pro Mahlzeit. Das macht man ja idr nur einmal am Tag. Die kommen auch bei Wolken selbst mit dem 75/15 wieder rein bisher. Autarkie ist ein großes Wort. :D Werde es testen...
Richtig, ein neuer reiner Sinus ist schon besorgt. Männers, danke für euer aller Feedback, das ist mir sehr willkommen! Auch für die Gaskartuschenlinks, prima! Da hier grade so viel los ist stell ich hier nochmal meine Frage bzgl des Panels direkt hinten an, die ich schon in meinem andren Thread gestellt habe. Vllt kann mir einer von euch ja weiterhelfen. Franz, du hast mir da schon geantwortet und ich habs auch teilweise kapiert, aber nicht ganz. Bei mir handelt es sich ja auch um ein einziges 310W Panel. Zb was du mit der Verhältniszahl meinst versteh ich nicht. Kann ich die verändern? So hier jetzt meine Frage:
Bzgl Autarkie...0.3kwh...sind ja ca ein viertel eines 100Ah Akkus oder spinn ich jetzt? WR Verluste und nicht komplett entladen miteinbezogen sagen wir mal grob geschätzt also ein Drittel. Das sollte doch selbst mit 2 Mal am Tag kochen sogar mit einem Akku klappen. Und bei zweien doch sowieso. Da hab ich doch bissl Luft bzw Reserve für ein paar Tage keine Sonne. Oder etwa nicht? Wenn wie heute selbst bei keinem einzigen Sonnenstrahl 0.3kwh mit dem 75/15 rein kommen (steht grade sogar ne Zeit lang im "Schatten")... und ich den tausche gegen einen größeren... Sagt mal ehrlich...das haut doch hin oder bin ich da schon wieder aufm völlig falschen Gleis? p.s.: ja, meiner Beobachtung nach macht es einen deutlichen Unterschied ob selbst bei Wolken die Zelle im "Schatten bzw Teilschatten" steht oder nicht...also dort wo selbst wenn die Sonne scheinen würde keine hinkommt... Ja klar kann er 2x am Tag damit kochen, aber er bekommt mit den 300Wp Solar den Akku über den Tag nicht wieder voll. Spätestens am 3 Tag bleibt die Küche kalt... 3 Tage selbst ohne Sonne hinkommen nenn ich autark. :D Aber da hat ja jeder so seine eigenen Vorstellungen. Am 3ten Tag wird dann bissl gefahren und die Lima tut ihren Dienst. Aber wer bleibt auch schon länger da wo keine Sonne scheint. :D Und kocht dann 2 Mal am Tag. Wir meistens eher nicht.
Hmmm. Also das ist der Ertrag von heute. Deutschland. Ende März. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Und wir stehen in einer Straße, potentielle Sonneneinstrahlung von ca 11 bis 16 Uhr. Mit dem 75/15. Akku war halb leer, oder halb voll, je nachdem. :D Damit kann ich schon zwei Mal kochen. :D Wenn dann erst der 100/30 drin ist sehe ich das nicht was du behauptest. ![]() Wir waren noch nicht mal in der Absorptionsspannung.
Hmmm, so wie du hier auftrittst, wirst du wohl deine Erfahrungen selbst machen müssen. Und ob bei unveränderter Solarfläche der größere Lader dein erhofftes Ergebnis bringt, wirst du auch selbst feststellen müssen. Hui - und nimm kalte Küche mit ;D Helmut
Selbst gemachte Erfahrungen sind doch eh die Besten (naja - vielleicht nicht immer, wenn sie z.B. zu großem Schaden führen, aber in diesem Fall ist das Risiko doch überschaubar). Und ohne zu wissen was und wieviel gekocht wird und in welchem Land bei welchem Wetter ist es doch müssig zu spekulieren ob das Energiekonzept aufgeht. Je nach Jahreszeit und gekochter Gerichte kann das doch durchaus funktionieren, denke ich. Und zu dem obigen Beispiel 50Ah aus der Batterie wenn eine halbe Stunde gekocht wird: das dürfte schon ein Extremfall sein, wenn die 4 Liter Volumen komplett genutzt werden und um mehr als 100°K erhitzt werden (ist ja möglich, da ein Dampfdruck-Kocher) - aber danach wird nur noch die Energie hinzugeführt, die zum Ausgleich des Wärmeverlustes notwendig ist. Das ist deutlich weniger, das Gerät scheint besser isoliert zu sein als ein üblicher Kochtopf und die Garzeiten beim Druckkochen sind kurz. Berechnung: 1L Wasser um 1°K erwärmen: ca. 1,162Wh 1L Wasser von 20°C auf 100°C erwärmen: ca. 93Wh 4L Wasser von 20°C auf 100°C erwärmen: ca. 372Wh 372Wh/12,8V=ca. 29Ah Plus Verluste durch Wechselrichter und Wärmeverluste während des Aufheizens. Milchreis für vier Personen schätze ich auf 15-25Ah Brutto. Außer ihr seid extrem hungrig :lach: Also Fred, probier es aus und lass uns in ein paar Monaten wissen wie es sich für Dich und Deine Familie bewährt hat. Ich selber bin vollkommen glücklich mit einem Gasherd im WoMo, aber viele liebäugeln mit einem gasfreien Mobil. Für die finde ich diesen Topf gar nicht uninteressant. |
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