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Mein Knaus Traveller Bj. 2001 hat inzwischen eine Menge Risse im GFK Heck. Das Wohnmobil steht bei Wind und Wetter immer draußen. Bisher konnte mir leider noch niemand sagen, wie das haltbar zu reparieren ist. Kann man das evtl. mit handwerklichem Geschick selber machen oder kennt jemand einen Profi, der das zu einem akzeptablen Preis macht. Vielen Dank für eure Antworten. ![]() ![]() ![]() Hallo, das sieht ja schrecklich aus. Ist das partiell nur das Heck? Gemäß den Bildern und in Anbetracht des Baujahres, könnte ich mir vorstellen, das Heck neu mit GfK zu laminieren. Mit freundlichen Grüßen aus Angelsdorf Hans-Theo Ich denke, da geht keiner ran! Wo kommen die Risse her? Vermutlich ist die Unterkonstruktion weggefault! Wie sieht es auf dem Dach aus? Ist die Karre dicht? Da hättest du viel früher etwas dagegen machen müssen. :)
Das GFK-Dach hat überhaupt keine Risse. Die auf dem Foto gezeigten Risse sind nicht sehr tief. Ja ich weiss, daß ich viel früher etwas hätte machen müssen. Jemand hat mir vorgeschlagen die Risse auszufräsen und mit GFK-Spachtel zu schließen. Dann auf das gesamte Heck Hart-PVC-Platten mit Sikaflex zu kleben. Da kommt dann aber ordentlich Gewicht zusammen. Ein GFK Bootsbauer kann dir dreilagig darüberlaminieren aber billig ist das nicht. Schau dir dieses GFK Mat von der Rolle an --> Link eine Anfrage ob sie dir die Kleinmenge verkaufen könnte sich lohnen. Bist du dir sicher das das GFK ist? Das sieht eher nach Risse in der Farbe aus... Welches Modell hast du genau ? Hans-Theo, die Risse sehen erstmal schlimm aus, ok. Aber versuch doch erstmal an einem größeren zu ermitteln, wie tief das geht. Feines Schleifpapier, nicht großflächig einen Riss entlangschleifen. Schlimmer kann es jetzt nicht werden. Feine Risse können gut mit Captain-Tolleys Dichtmittel repariert werden. Hol dir Infos darüber. Yachtbaubetriebe können dir da sicherlich auch weiterhelfen. Beste Grüße, Gottfried
He, PapaSito, ich habe keine Risse, dass ist brimaontour, der TE. :mrgreen: Freundliche Grüße aus Angelsdorf Hans-Theo Also meines Wissens gab es beim Traveller nur wenige mit GFK Dach...aber nicht sehr viele, die meisten hatten ein normales Blechdach... Bei dir sind dir Risse aber alle an der Seitenwand..sieht sehr eigenartig aus. Wurde das Fahrzeug mal foliert ? Ich meine jetzt nicht die grauen Folien unter den Fenstern. Für mich sieht das nach Rissen im Gelcoat aus, also erst einmal nicht unbedingt dramatisch. Müsste man mal vor Ort genauer untersuchen, wurde ja schon geschrieben. Wichtig ist, ob das Gewebe darunter intakt ist. Ist das auf der Heckfläche passiert? Ist da ein Fenster, sowie Halterungen für ein Heckträger montiert? Das könnten dann Spannungsrisse durch die permanente Wechselbelastung der Rückwand mit beladenem Heckträger sein, zusätzlich geschwächt durch den Fensterausschnitt.
Würde mich bei diesen Reisen nicht wundern
Bilder mit grösserem ausschnitt wären wichtig mit handwerklichem geschick kann man das reparieren - aber auch mit trockenem halbes temperiertem arbeitsraum ist das alles noch dicht oder ist darunter ein wasserschaden profi solltes du im bereich bootsbau und spenglerei finden, was verstehst du unter akzeptablem preis ?
Es ist ein Knaus Traveller Bj. 2001 Bilder mit grösserem ausschnitt wären wichtig mit handwerklichem geschick kann man das reparieren - aber auch mit trockenem halbes temperiertem arbeitsraum ist das alles noch dicht oder ist darunter ein wasserschaden profi solltes du im bereich bootsbau und spenglerei finden, was verstehst du unter akzeptablem preis ?[/quote] Es ist alles noch dicht. Kein Bootsbauer bei dem ich angefragt habe, wollte das machen. Als akzeptablen Preis versehe ich ungefähr 1500 Euro. ![]() Ist da ein Fenster, sowie Halterungen für ein Heckträger montiert? Das könnten dann Spannungsrisse durch die permanente Wechselbelastung der Rückwand mit beladenem Heckträger sein, zusätzlich geschwächt durch den Fensterausschnitt.[/quote] Würde mich bei diesen Reisen nicht wundern Unterwegs mit einem Knaus Traveller 5.95 auf Fiat Ducato Basis 2.8 idtD Bj. 2001. In ganz Europa, Marokko, Armenien, Georgien, Russische Förderation. Ja, da ist eine Halterung für ein Heckträger montiert und das Fester der Heckküche ist ebenfalls in der Rückwand. Ja, auf unseren Reisen hat das Wohnmobil schon einiges mitmachen müssen und so ist die Wechselbelastung der Rückwand kein Wunder. Besonders in Georgien und Armenien sind wir Straßen gefahren an deren Ziel Leute mit Allrad Expeditionsfahrzeuge gestanden sind und gefragt haben, wie wir es geschafft haben. Wenn ich mir das erste Bild ansehe, dann entdecke ich da auch Risse in der grauen Verkleidung, in die die Leiter eingelassen ist. Viel sieht nach Versprödung aus. Wir hatten auch mal den Traveller 595 mit einer Dachbox drauf. Da wr der Vorbesitzer immer raufgeturnt und hatte die Campingmöbel drin. Zum Glüch hatten wir den jung genug gekauft, um die undichten Stellen an den Füssen der Leiter direkt zu bemerken und neu abzudichten. Die Box habe ich direkt runtergeschmissen, weil witzlos. Benutzt ihr die Leiter, um auf das Dach zu klettern? Seid ihr schwerer als 70 kg? Sorry für die indiskrete Frage, aber für mehr ist die Leiter nicht vorgesehen. Die Risse erscheinen mir schon recht tief, das ist nicht nur ein kleiner Riss im Gelcoat. Ich würde hier wirklich mal vorsichtig aufschleifen, um zu prüfen, wie tief das geht. Mir ist auch nicht klar, ob ihr sonst einen Fahrradträger hinten dran habt und wie schwer der beladen ist. Dann ist der Hebel an der Rückwand noch einmal größer. PVC-Platten hinten draufkleben ist der größte Blödsinn, die verspröden noch schneller und dicht wird das auch nicht mehr am Fenster. Wenn die Holzstruktur innen wirklich trocken und fest ist, dürfte anschleifen, entfetten und überlaminieren die beste Lösung sein. Die Bootsbauer lassen da die Finger von, weil sie nicht in Haftung genommen werden wollen für diese Reparatur. Grüße, Ralf Ich würde hier wirklich mal vorsichtig aufschleifen, um zu prüfen, wie tief das geht. Wenn die Holzstruktur innen wirklich trocken und fest ist, dürfte anschleifen, entfetten und überlaminieren die beste Lösung sein. Die Bootsbauer lassen da die Finger von, weil sie nicht in Haftung genommen werden wollen für diese Reparatur. Ich wiege 77 kg und benutze die Leiter selten um an die Dachbox zu kommen, die wir aber wirklich vermissen würden. Wir haben das Wohnmobil seit 7 Jahren und seitdem ist der Fahrradträger abmoniert. Das vorsichtig anschleifen, evtl. entfetten und überlaminieren, das sind alles Arbeiten, an die ich mich nicht so richtig herantraue. Ich brauche jemand, der Erfahrung hat und mir dabei hilft. Das ist allerdings fast unmöglich zu finden. richtig saubermachen...spachteln und schleifen ...dann eine gute !! Folie drüber
Hallo Brima, Ich denke, dass ich eine gute aber auch einige schlechte Infos für dich habe. 1. Das flexible GFK reißt wegen seiner Faserstruktur nicht so geradlinig sondern nur die schützende, sehr harte Deckschicht, Gelcoat genannt. Da sich die Risse in einer senkrechten Wand befinden, dürfte auch nicht so sehr viel Wasser eingedrungen sein, dass dein Womo undicht ist. GFK hat zwar kapillare Eigenschaften, trocknet aber auch wieder (sehr) langsam aus. Das war die gute Nachricht. 2. Gelcoat und GFK altern nicht. Das Gelcoat kreidet lediglich durch UV-Strahlung aus und wird stumpf, wenn man es nicht ständig poliert und wachst. 3. Ich vermute sehr stark, dass es sich bei den gezeigten Schäden um Belastungsrisse handelt. Damit gestaltet sich die Reparatur schwierig bis unmöglich (Ziff.4). Das Ausschleifen und Füllen mit Gelcoat kann den Schaden zwar kosmetisch kurzfristig beseitigen, aber die Risse kommen wieder, weil das GFK zu dünn ist und arbeitet, wenn die Belastungen z.B. durch das Besteigen der Leiter wieder auftreten. Gelcoat ist dagegen eine knüppelharte Beschichtung, die diese Bewegungen nicht mitmacht sondern aufplatzt. 4. Eine fachgerechte Reparatur macht eine großflächige Unterfütterung mit zwei bis drei weiteren Schichten GFK erforderlich. Das geht bei einem Womo nicht, weil man nicht an die Rückseite herankommt. Das V-förmige Ausschleifen der Risse und überlappende Auffüllen mit GFK ist hier nicht zielführend, weil die Belastungen nicht punktuell sind, so dass wieder neue Risse direkt neben der Reparaturstelle auftreten würden. Außerdem ist eine GFK-Wand bei einem Womo kein Bootsrumpf (daher kommt die Reparaturmethode), sie ist viiiiel dünner. Es ist schlicht nicht genug Materialdicke für das V-förmige Anschleifen vorhanden. Mit zwei Matten GFK wäre die Reparaturstelle schon gefüllt und kann daher nicht nachhaltig Belastungen standhalten. 5. An diesen Ausführungen kannst du schon erkennen, dass dir bei dieser Menge Risse niemand die Schäden für 1.500 Euro beseitigt und kein Gewerbebetrieb Gewährleistung übernehmen kann. 6. M.E. gibt es nur zwei Möglichkeiten. Willst du das Ganze optisch ansprechend reparieren, schleifst du die Risse etwas auf, lässt das darunter liegende GFK vollständig trocknen, füllst mit Gelcoat, klebst neue Folie darüber, entfernst den Fahrradträger und fährst die Leiter als Ziergegenstand fortan nur noch spazieren Willst du die Rückwand weiterhin so belasten, kann man die Risse großflächig mit einem belastbaren Material, z.B. mit einer Aluminiumplatte überkleben. Vielleicht lässt sich das mit Folie oder Lack in dein Heckdesign etwas integrieren, so dass das nicht ganz so gebastelt aussieht. PS: ich bin kein Profi, habe aber mehr als 30 Jahre mit insgesamt acht GFK-Booten von 3,50 bis 11m und tausende Seemeilen hinter mir. Vielleicht helfen dir ja meine Erfahrungen. PS: ich bin kein Profi, habe aber mehr als 30 Jahre mit insgesamt acht GFK-Booten von 3,50 bis 11m und tausende Seemeilen hinter mir. Vielleicht helfen dir ja meine Erfahrungen.[/quote] Vielen herzlichen Dank für die guten und die schlechten Infos. Jetzt bin ich noch ein ganzes Stück schlauer. Mit diesem Wissen werden ich versuchen eine Lösung zu finden. Die Risse großflächig mit einer Alu-Platte zu überkleben (Sikaflex 252i) und dann ins Heckdesign zu integrieren hat mich überzeugt. Wenn man das richtig sieht, wurde das Fenster mit etwas weißem abgedichtet, das heist, es gibt dort wahrscheinlich Undichtigkeiten. Ehe Fäulnis nicht ausgeschlossen wird, braucht man gar nix anzufangen. Das wird vermutlich eine richtige große Baustelle, mal die Feuchtigkeit gemessen :?: Wenn Moos anfängt sich auszudehnen, dann hat man an der Pflege was verpasst :?: Ich besitze einen Knaus Travelliner 608/Bj.2001 und habe das fast identische Dilemma. Das Fahrzeug hatte bei der Übernahme knapp Orig. 35000km erst auf dem Tacho. Von daher können die Risse nicht von Überbelastung, kein Fahrradträger vorhanden, war auch nie einer montiert, stammen. Da, wo die Leiter ist, sind nur 5 kleine Risse am äußeren abgesetzten Rahmen vorhanden. Ich besitze ein GFK Dach, also begehbar.Es sind auch keine Risse feststellbar. Die meisten Risse gehen vom Spiegel mit dem Knaus Logo nach links unter das mittige Fenster bis ca 60cm darunter. Ein weiterer längerer Querriss geht ziemlich weit unten, kurz über das Nummernschild, da wo die Wölbung ist, nach rechts rüber. Es war vorher eine Folie verklebt, jedoch mit unschönen Verwerfungen, Beulen etc. Nach Entfernung dieser, hab ich das Dilemma gesehen. Als 1. Maßnahme habe ich erstmal alle Rissenden mit einem 2mm Bohrer angebohrt, damit diese nicht weiterwandern, und dann großflächig mit Gelcoat Fillingspachtel gespavhtelt. Sieht nicht schön aus, hilft aber im Moment. Ich werde den Versuch wagen, mit 2Lagen GFK Matten den Bereich abzudecken, zu spachteln und mit 2K Bootslack versehen. Danach polieren und Folie aufbringen. Obs hilft, werd ich dann sehen. Bilder hab ich auf die schnelle keine zur Hand. Ich schau mal. Gruss Gerald
Coole Info, danke. Bist du Segler oder wo hast du das her? Noch nie was von gehört bisher. |
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