r2d2c3po hat geschrieben:Hast Du ggf. eine Empfehlung welche LiFePO4 man nehmen sollte?
Herry
Zuerst solltst du beachten, dass ein LiFe-Akku durch ein BMS (Batteriemanagementsystem) geschützt, aber auch ggfs.
limitiert wird. Achte jedenfalls insbesondere darauf, welchen
Dauerentladestrom das BMS verträgt. Das hängt natürlich davon ab, ob und welchen Wechselrichter du eventuell verbauen möchtest und welche 230V-Elektrogeräte du ohne Landstromanschluss betreiben möchtest. 150 A reichen z.B. für Nespresso. Wenn du 2 Akkus parallel schaltest, dann können sich die Ströme aufteilen.
Wenn du Fahrradakkus aufladen möchtest, solltest du mindestens 200 Ah
Kapazität vorsehen.
Nicht zuletzt ist je nach Einbauort und Nutzungszeitraum zu beachten, dass
LiFePO4-Akkus unter Null Grad nicht geladen werden können. Das wird in der Regel durch die Schutzschaltung des BMS verhindert. Es gibt Akkus mit Zellheizung (m.E. eher ein Werbeargument). Akkus mit Yttrium (LiFeYPO4 z.B. Winston) können auch bei Frost geladen werden, sind aber kaum als Fertigakku erhältlich. Hier ein gewerbliches Forenmitglied
--> LinkWenn du eine "Markenbatterie" mit Ansprechpartner und Garantie möchtest, dann erhältst 100 Ah um € 800,-- bis € 1000,--, spontan fallen mir ein:
Robur, Supervolt, Liontron und Bulltron - für alle gibt es sowohl negative als auch positive Berichte im Forum. Am teuersten, aber am wenigsten kritisiert ist der Letztgenannte.
Wenn du es wagst, direkt vom Chinesen zu bestellen, hast du eine gute Chance auf gute Preis/Leistung, jedoch praktisch kein Vor-Ort-Service und keine Garantie, da fällt im Forum z.B. BELY auf.
Wer einen AKKU selbst baut, kann sich auch selbst helfen, der Preisvorteil ist jedoch mittlerweile (im Vergleich z.B. zu Bely) gering.
Wenn du einen AKKU in der näheren Auswahl hast, kannst du das ja posten.
Der Einbau sollte mit Forumshilfe gelingen, allerdings wirst du bei einem neuen Fahrzeug ziemlich sicher einen Ladebooster brauchen. Ist ein Ladebooster bereits verbaut?
Helmut