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Hallo zusammen, weil Strom und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden, bitte ich die hier versammelte Schwarmintelligenz um Hilfe: Unser Knaus Van TI ist mit einer 150 Ah LiFePo4 und einem Booster Schaudt WA 121545, ausgerüstet, weshalb ich auch bei mehreren Tagen freistehen keine Stromprobleme mehr kenne. Solarenergie habe ich (deshalb) keine. Künftig muss ich aber gezwungenermaßen einen Laptop, und wir wollen auch unsere eBikes mitnehmen, und beides muss/soll soweit möglich aus dem Lithium-Akku geladen werden, und hier fangen die, d.h. meine Probleme an: zwar weiß ich, dass es für beides 12 Ladegeräte gibt, aber abgesehen von den Kosten würde ein Wechselrichter breitere Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Es erschließt sich mir aber leider nicht, wie weit ich mit diesen 150 Ah für ein 80 W Laptop und zwei Bosch-Mittelmotoren mit 400 W bzw. 500 W Akkus komme. Unbestätigten Gerüchten zufolge verlangen und begnügen sich Laptop und eBikes mit einem victron energy Phoenix Wechselrichter 12/500 230V VE.Direct Schuko, der mir dafür explizit empfohlen wurde. Vielleicht kann sich dazu jemand für einen Laien verständlich äußern, bevor ich guten Glaubens ein völlig über- oder auch unterdimensioniertes oder gar völlig unbrauchbares Gerät installieren lasse? Für erhellende Erläuterungen danke ich schon jetzt herzlich. Ulli Hallo Ulli, deine Unsicherheit ist verständlich. Benutze deine Ladenetzteile für deine eBike an einem z.B. Solartronics reiner Sinus-Wandler 1500/3000W, ca.200€, und gut ist es. Viele hier im Forum sind mit diesen Wandlern hoch zufrieden, wer mehr für Wandler mit "Namen" ausgeben möchte, nur zu. Die Kapazität des Akkus reicht allemal. Vernünftige Kabel mit 200A-Absicherung, direkt an den Akku, separat ein-/ausschalten, nix mit über EBL etc. Wandlerkapazität deshalb in der Größenordnung, da später womöglich noch andere Verbraucher kommen, z.B. der Föhn etc. Beste Grüße, Gottfried Auf deinen Ladegeräten stehen technische Daten. Wichtig ist der Input, das sind maximale Werte. Die solltet du addieren. Ich lade 2 Stück Bosch 625er Ebike Akkus mit zwei 4 Ampere (Output) Ladegeräten gleichzeitig. Ich habe mit einem Ernergiemessgerät gemessen, da werden ca. 400 Watt verbraucht. Trotzdem würde ich einen Sinuswechselrichter mit mehr Leistung verwenden. Meiner hat 1000W Watt Dauerleistung. :) Ich fahre die Akkus nicht vollständig leer und lade möglichst gleich nach, wenn ich zurück komme. Wenn die Sonne lange scheint reicht die Energie problemlos.
Das ist absolutes Maximum mit 2x200W. Die Leistung geht zum Ende des Ladevorgangs stark zurück. Bei mir gehen immer so 65-80Ah aus der LiFeYPO4 für die teilentladenen 625Wh Akkus raus. Verbaut 1500 W Ective TSI Wechselrichter, der aber am Ende des Ladevorgangs und geringer Stromentnahme etwas Geräusche macht. Gruß Grandeur
Ohne Solar wirst du mit deinen 150 Ah beim Freistehen (da nutzt der Booster wenig ;D ) nicht viele Tage die E-Bike-Akkus laden können. Siehe auch Hinweis von Grandeur:
Grundsätzlich würde ich zu einem Wechselrichter raten, weil du dann die originalen Netzlader deiner E-Bikes nutzen kannst, die du auch zum Nachladen an einer Raststätte während einer Radtour mitnehmen solltest. Du willst doch nicht zusätzlich mehrere 12V-Lader anschaffen und mitschleppen. Ausserdem bietet ein Wechselrichter Möglichkeiten zur Nutzung weiterer 230V-Geräte. Nimm aber einen Sinus Wechselrichter, der mindestens 1500/3000W bietet, dann läuft später auch die Kaffemaschine für die bessere Hälfte :wink:
Ich nutze seit 2018 einen 1500/3000 W Sinus WR von Edeoca und es gibt dazu mehrere Berichte im Forum, z.B. --> Link Helmut Hallo Ulli, bevor Du in irgendwas investierst, solltest Du Dir über deinen Energiebedarf Gedanken machen. Du hast einen Akku mit 150Ah, d.h. 12,6V x 150Ah = 1890Wh Nun kannst Du genau so Deine Verbraucher rechnen. Denn wenn Du Dir nach 1 Tag den Akku leer machst, aber 2 Tage stehen willst, dann brauchst Du Dir zuerst mal keine Gedanken machen, wie Du was laden willst. Deine eBike-Akkus werden so 350Wh oder mehr haben. Sind die zu 2/3 leer, dann benötigst Du schon ca. 470Wh für beide Akkus. Dein Laptop je Stunde 80Wh. 3h Betrieb sind also 240Wh. Das ist jetzt mal ohne Wirkungsgrad und Verluste gerechnet. Dein Womo benötigt auch noch Strom, bei mir sind es ca. 400Wh pro 24h im Winter, im Sommer sicherlich weniger. Das alles zusammen zählen, dann weißt Du, was Du an Energie benötigst. Wenn Du die dann zur Verfügung hast, dann würde ich persönlich auf einen Wechselrichter gehen, mit dem kannst Du dann alles betreiben und sogar noch mehr. Willst Du länger stehen, dann wirst Du ohne PV nicht auskommen. Oder aber Du musst Deine Akkukapazität erweitern. Gruß Axel Ich fahre bei ähnlichem setup zweigleisig: (1) Sinus Wechselrichter 1000W für die Ebikes und ggf. andere Geräte. Hier gilt für mich : so groß wie nötig (mit Reserven) aber so klein wie möglich - Stichwort Verluste (2) 12 V Lademöglichkeit für Laptop. Gibt es für kleines Geld und spart deutlich Verluste. Wenn es ein moderner ist mit USB-C zum Laden, dann Stichwort Kfz Ladeapater USB-C Power Delivery. Meist für ca. 60W gut zu bekommen. Sollte vermutlich reichen... Hallo Ulli, ich hab im Vansation den 2000W von Solartronics mit Funkfernbedienung drin. Somit kann ich unseren Bedarf sicher abdecken. Bei rund 350,- inkl Funk kann ich bisher nix schlechtes sagen. Kaffee, E-Bikes und Fön können betrieben werden. Gruß Andi Hallo zusammen, erst einmal Danke für die verschiedenen infos und Lehrversuche, die aber leider nichts fruchteten. Ich verstehe einfach das Zusammenspiel von Bordakku und Wechelrichter bzw. eBike Ladegerät nicht. Klar, der Wechselrichter macht aus 12 V wieder 230 V und dafür wird er selbst auch erst mal Strom brauchen. Dann kommt die Frage, wieviel Strom brauchen die eBike Akkus, bis sie jeweils von ganz leer nach ganz voll gelangen - ein eher theoretisches Beispiel, aber der Extremfall, der mir dann eben zeigt, wie ich sonst mit dem Strom im Mobil umgehen kann/muss. Wir haben und nutzen ein Wohn-Mobil, d.h. wir stehen 2, 3, 4 Tage und fahren dann etliche Stunden weiter, was in der Regel reicht, um den Akku wieder bei 100% zu haben, deshalb habe ich mir über Solarenergie noch keine Gedanken gemacht. Könnte ich denn am Wechselrichter während der Fahrt einen Fahrrad-Akku laden? Weil ich schon nicht in der Lage bin, mit Volt, Watt und Ampere und dann auch noch Stunden zu rechnen, lade ich mal die Unterseite des eBike-Ladegerätes hoch. ![]() Vielleicht kann mir jemand einmal nachvollziehbar vorrechnen, was mir wann an Reststrom im Akku verbleibt, wenn ich an volle 150 Ah mit diesem Ladegerät einen völlig leeren 500 W eBike-Akku so lange - wie lange? - lade, bis er voll ist? Schon jetzt danke dafür und einen schönen Abend Ulli Umrechnung Watt Volt Ampere Berechnung von Spannung (V) Stromstärke (A) Leistung (W) Leistung (W) 500 Spannung (V) 12 Ergebnis: 41.666666666666664 A Leistung = Stromstärke * Spannung 1800 WattStunden = 150 AmpereStunden * 12 Volt Nach Vollladung des vollständig leeren Akkus fürs Fahrrad bleiben dir im rein theoretischen Fall 13/18 der Kapazität der Batterie übrig. Rein praktisch ist eine vollständig leere Batterie kaputt. Rein praktisch hast du auch Wandlungsverluste von 12 Volt nach 220 Volt und zurück auf die Fahrradakkuspannung. Theoretisch gilt diese Rechnung nur für Gleichstrom. Einen LiFePo4 Akku solltest du nur zu 80 % entladen, sonst gehts auf die Lebensdauer. Du kannst davon ausgehen, das dein Akku nicht für Fahrradaufladen für 2 Fahrräder und 3 Tage freistehen reicht. Ich brauche pro Tag freistehen im Winter ca. 35 Amperestunden * 12 Volt = 420 Wattstunden. Bei diesem Verbrauch wäre mehr als drei Tage freistehen für deinen Akku schädlich, also keine Reserven mehr für den Akku des E-Bikes. Hinweis: WoMoFahrer wie ich haben nur 12 Volt an Bord. Das heisst übersetzt, aus einem 100 Ah (AmpereStunden) Akku kannst du 100 Stunden lang 1 Ampere Leistung bei 12 Volt entnehmen. ps: Ich selbst habe 200 Ah Akku und 100 Watt Solar. Im Winter, wo die Solarleistung gleich null anzusetzen ist (das ist genau genug), kann ich vier Tage stehen. Der fünfte Tag wird knapp. Bei mir läuft alles über 12 V bzw USB, vom Zahnbürste aufladen bis zum Laptop, TV, Sat. Im Sommer ist die Standzeit praktisch unbegrenzt. gelöscht Helmut
Die Erfahrung zeigt, dass die Akkukapazität von 150 Ah zu gering ist, wenn man mehr als 2 Tage ohne Nachladung (Solar oder Netzlader) frei stehen und auch E-Bike Akkus nachladen will, egal ob mit Wechselrichter oder 12 V-Lader. Und dein Booster Schaudt WA 121545 braucht mehr als 3 Stunden Fahrt, um den leeren 150 Ah Akku wieder aufzufüllen. Ziemlich sicher ist, dass ein Wechselrichter universell einsetzbar ist, während 12 V Ladegeräte meist für das nächste E-Bike nicht mehr verwendet werden können. Wenn du einen Wechselrichter einbaust, wirst du wahrscheinlich auf den Geschmack kommen :ja: (Fön, Kapselmaschine), dann wird der angebotene Victron energy Phoenix Wechselrichter 12/500 nicht reichen. Mindestens 1500/3000W Sinus macht Sinn, günstige Geräte wurden bereits vorgeschlagen. Aber ich wiederhole mich :gruebel: Helmut
Hallo, im Winter stimmt das mit mehr Verbrauch. Aber es wird evtl. weniger E-Bike gefahren? Gruß Andi
Hallo Ulli, der Grundgedanke ist das bei jeder Umformung Verluste entstehen. Also von 12 auf 230 Volt und von dort wieder auf die des E-Bike-Akku . Daher versuchen viele von 12 direkt auf die 36-48 Volt zu kommen. Das bedarf eines speziellen Ladegerät der E-Bike-Akkus. Da viele im Womo sowieso einen WR nutzen und kein Kauf eines E-Bike immer ein 230 Volt-Ladegerät dazu gehört gehen viele diesen Weg des 12-Lader nicht. Aber wenn Du deine Anlage um Solar (fest oder Flex) erweiterst ist autark sein einfacher. Gruß Andi
Erstmal hat der Akku nicht 500W-Leistung sondern 500Wh-"Inhalt". Eine Wh ist rechnerisch ein Strom von 1A(mpere) bei 1V(olt) und das 1h(our=Stunde) lang. Der 500Wh Akku könnte also z.B. THEORETISCH 41,6A bei 12V eine Stunde lang liefern. Deine Bordbatterie hat 150Ah-Kapazität ( wieder "Inhalt" ). Da sie zufälligerweise auch 12V hat :D wird sie bei o.a. Rechnung um 41,6Ah entladen. ( Dabei ist übrigens, rein rechnerisch, egal ob sie eine Stunde lang mit 41,6A gequält wird oder 10 Stunden lang mit 4,16A ). Die volle 150Ah-Bordbatterie entlädt sich also, rein theoretisch (!), um 41,6Ah so dass noch 108,4Ah enthalten wären ( rein theoretisch! :D ) Und jetzt kommt der "Schätz-Teil" :mrgreen: : ein Wechselrichter wandelt den 12V-Batteriestrom ( = Gleichstrom ) in 230V-Wechselstrom um. Das ist für ihn arbeit und arbeitet kostet, in diesem Falle, Strom. D.h. der Wechselrichter selbst genemigt sich auch einen Schluck aus der Batterie. Das ist zwar immer abhängig vom Wechselrichter und "wo" er in seinem Leistungsspektrum ( ein 3000W-Wechselrichter der nur 500W liefert ist ineffektiver als ein 1000W-WR der die 500W liefert ) betrieben wird aber so grob könnte man von 90%-Effektivität bzw 10%-Verlust ausgehen. Und nun hast Du zwar die 230V aber der E-Bike-Akku will ja mit 36V ( oder sonst was ) geladen werden. D.h. Du hängst dann an die mühsam hergestellten 230V-Wechselstrom ein Ladegerät dass daraus wieder 36V-Gleichstrom macht. Und, Du ahnst es, das Ladegerät macht das auch nicht "für umsonst" und genehmigt sich von dem "sauer hergestellten" 230V-Wechselstrom auch wieder einen Schluck. Zu diesem Verlust kommt dann noch der Verlust des Wechselrichters ( so ähnlich wie Zins und Zinseszins ) und der Akku läßt sich auch nicht ohne Verluste laden, die 150Ah der Bordbatterie hat die auch nur unter bestimmten Bedingungen, ... :mrgreen: Also geh´mal, grob geschätzt, davon aus das ein leerer E-Bike-Akku etwa 50Ah aus Deiner 150Ah-Bordbatterie benötigt um wieder voll zu werden. Dazu dann noch die "normalen" Verbräuche die man im Womo hat und natürlich die Tatsache dass man die Blei-Batterie nicht dauernd zu mehr als 60-70% entladen soll. Was man beim laden eines E-Bike-Akkus, meiner Meinung nach, auch nicht ausseracht lassen sollte: will man den Akku, mit Wechselrichter oder ohne, über Nacht unkontrolliert im Womo laden während man "obendrüber" schläft? ( ist aber nur ein Gedankengang! ) Grüße Dirk Hallo, mal der Versuch einer halbwegs verständlichen Erklräung: Dein Akku hat einen "Inhalt" von 150Ah Strom, z. B. als Vergleich: 150 l Wasser als Inhalt. Wenn Du zwei E-Bikes laden willst, deren Akku jeweils 50 Ah braucht (also 50 L Wasser), dann sind schon 100 Ah, (100L Wasser) weg an einem Tag. Du kannst auch nicht alles aus dem Akku rausnehmen, ein Rest sollt drin bleiben (ählich ist es auch beim Wassertank im Womo, da bleibt ja auch ein kleiner Rest drin). Also hättest Du nach dem Laden der Akkus für das E-Bike noch ca. 40 Ah (40 Liter) übrig. Jetzt brauchst Du noch Wasser - ähhhh ... Strom zum Waschen (Wasserpumpe), für das Notebook etc.. Das wird dann für einen Tag reichen, aber schon kaum mehr für zwei Tage. Das nächste Problem: Wenn Du ein paar Stunden fährst, reicht das nicht unbedingt, dass da der Akku wieder voll aufgeladen ist. Deine Lichtmaschine liefert nur eine begrenzte Menge Strom. Und wenn dann noch z. B. der Kühlschrank beim Fahren auch noch Strom braucht, wird nicht so viel nachgeladen. Um die Batterie wieder richtig zu laden, können drei oder vier Stunden Fahrt nötig sein (wenn der Kürlschrank nicht auf 12V läuft). Natürlich kannst Du die Akkus auch während der Fahrt am Wechselrichter laden, aber dann gibt es weniger Strom für die Ladung des Akkus. Um wieder beim Wasser zu sein: Durch einen Schlauch geht nur eine bestimmte Menge Wasser durch. Wenn Du an den Schlauch mehrere Vebraucher hängst, wird das Wasser deswegen nicht mehr, sondern jeder Verbraucher bekommt halt weniger Wasser. Wenn Du drei Eimer gleichzeitig aus einem Schlauch befüllst, dann werden die drei Eimer nicht schneller voll als wenn Du drei Eimer nacheinander füllst. Und wenn dann noch gleichzeitig Wasser zum Gießen verwendet wird (Kühlschrank), dauert es noch länger. Für mich ist ein Wechselrichter die richtige Maßnahme gewesen, dann brauche ich nicht noch zusätzliche Adapter oder Ladegeräte mitzuschleppen. Ich kann einfach fast jedes Gerät anschließen, egal ob Ladegrät für Handy, Foto, Notebook, einen Drucker, ... es läuft einfach alles. Und mit 1.000 Watt bist Du sicher auf dem richtigen Weg. Den Verlust durch den Wechselreichter nehme ich da gerne in Kauf. Gruß Klaus
Dazu kommt dann noch das der Akku weniger Strom aufnehmen kann je voller er wird. D.h. 10Ah einladen wenn nur noch 40Ah drin sind geht schneller als wenn er fast voll ist. Grüße Dirk
Stimmt, dieser Effekt ist zwar bei Life nicht so ausgeprägt wie bei Bleiakkus, aber da hast du recht. Aber der 150 Ah-LiFe-Akku wird nach 2 Tagen ohne Nachladung ja ohnehin nicht voll, sondern leer sein, wenn jeden Tag die E-Bikes geladen wurden. Helmut und erneut Hallo in die Runde und ein fettes Danke an die bisherigen Erklärbären. Jetzt bin ich doch ein Stückchen schlauer und habe eine Vorstellung der Größenordnungen. Klar war, dass dass weder Bordakku noch Fahrradakku ganz leer werden dürfen, aber es rechnet sich dann leichter. Jetzt weiß ich, dass mich die vollständige Ladung beider eBike-Akkus rd. 100 Ah, d.h. 66% meines Bordakkus kosten werden; das ist ja schon mal ein Orientierungswert. Wir fahren unsere Fahrradakkus nicht an einem Tag leer, und zudem hat unser Bordakku zwar nominell 150 Ah, tatsächlich aber 165 Ah. Da es außer SAT, TV und Licht bei uns keine weiteren Stromverbraucher gibt, solange nicht geheizt wird - der Kühli läuft auf Gas -, kommen wir erfahrungsgemäß mit täglich ca. 20 Ah aus, so dass wir rein rechnerisch bei einmal je hälftigem Nachladen der Radakkus bequem drei Tage stehen können, bis es an der Zeit ist, wieder Strom nachzutanken. Und wenn ich jetzt noch schon während der Fahrt, nachdem der Bordakku wieder voll ist, die Radakkus am WR schon wieder laden kann, sollten wir eigentlich hinkommen. Den Laptop habe ich jetzt mal außen vorgelassen, hier werde ich wohl auf ein 12 V Ladegerät zurückgreifen. Jetzt kommt noch die Gretchenfrage: Das Ladegerät fürs eBike hat lt. Foto einen Output von 2 A; wie lange dauert es, bis der (theoretisch) völlige leere Radakku mit 500 W ganz voll ist? Was ich, glaube ich, auch verstanden habe, ist, dass der WR einen eigenen Stromverbrauch hat, aber ist dieser dann relativ? geringer, je höher seine Leistung ist? Bedeutet das, dass ein WR mit DL von 1500 W den Radakku a) schneller und b) mit weniger Eigenstromanteil lädt, als ein WR mit 500 W? Ich verstecke mich weiter hinter dem alten Spruch, dass es keine dummen Fragen gibt ... Nochmals meinen herzlichen Dank an die Geduld aller Erklärfreudigen Ulli
Ich schätze jetzt mal ( weil meine Frau auch ein E-Bike mit 500Wh und Ladegerät von Bosch hat ) 10-12 Stunden. Grüße Dirk Ja, 10 bis 12 Stunden mit 2 Ampere ist wohl realistisch! Bosch hat 3 verschiedene Ebike Ladegeräte. Du hast das schwächste mit nur 2 Ampere. Das Standard Ladegerät hat 4 Ampere, dann gibt's noch eins mit 6 Ampere.
Hallo, zu beidem NEIN. Die Leistung eines WR sagt nichts über den Eigenverbrauch aus. Da hilft dann eher ein Blick in die technischen Angaben. Ein Wechselrichter mit mehr Leistung macht deine Akkus auch nicht schneller voll. Denn die "Bremse" oder Flaschenhals ist das Ladegerät des E-Bike-Akkus. Der liefert nur 2A, egal wo Du den ansteckst. Und nochmal: Wenn Du die E-Bike-Akkus während der Fahrt lädst, dann kann das bei der Ladung des Bordakkus fehlen. Die Lichtmaschine leifert nicht mehr als sie liefert. Gruß Klaus Hallo Ulli, mach doch mal einen kleinen Fahrradausflug :fahrrad2: und teste das zu Hause an deiner 230V-Steckdose. Dann weißt du es nicht nur theoretisch, sondern praktisch. Helmut Hier die offiziellen Ladezeiten von Bosch: --> Link Entsprechen den tatsächlichen Ladezeiten am eigenen Pedelec. Gruß Grandeur
Nur das der TE ein anderes Ladegerät hat und damit länger laden muss! Grüße Dirk Hallo Ulli
Ist ganz einfach. Ein 500 WH Accu nimmt dir 50 Ah aus dem Accu. Das ist inkl. aller Verluste Praxiswert von mir. Hab auch einen Bosch. Dein Accu hat 150 Ah Kapazität. Die letzten 10 % sollst du nicht angreifen. Ist ein NOGO. Als bleiben dir 150Ah -50 Ah = 100 Ah im Accu. Wenn du jetzt den Accu beim Fahren lädst. Verbraucht der WR mit Ladegerät ca 20 A. Ladest du mit mit 25 A über den Booster. Bleiben dir 5 A für die Acculadung übrig. Das heißt im Klartext. Ein Accu wurde geladen wenn du Stehst. Der andere wird beim Fahren geladen. Also kommen nur 5 A in den Bordaccu. Also mußt du 10 Std. Fahren um alle Acus inkl. Bordaccu voll zu bekommen. Du wirst um eine mindestes 200 - 300 Watt Solaranlage nicht herumkommen. Du weißt ja auch. In Deutschland stehen wir vor der Stromkrise. Jetzt bist du auch davon betroffen. :razz: :razz: Franz
Falls die Lichtmaschine aber, aus welchem Grund auch immer ( nachts bei Regen im Stau z.B. :D ), nur 20A „übrig“ hat dann entlädtst Du die ( Starter- ) Batterie mit 5A :eek: trotz das Du „fährst“!! Grüße Dirk
Glaub ich nicht. Das Fahrzeug hat als Minimum eine 120 A -130 A Lichtmaschine. Das heißt, die schaft das locker. Auch als Dauerlast. 20 A die Maschine. 15 A Licht 10-15 A Gebläse. Dauerlast: Nennleistung Minus 45 % = ?? Keine kein Fzg. das das nicht hinbekommt. Und es gibt hier Beispiele mit 70 A Boostern und 150 A LM. Bei Standlauf drosselt der oft seine Leistung. Aber im Fahrbetrieb dreht der Booster wieder auf. Weil durch die Höhere Drehzahl die Kühlung und Abgabeleistung steigt. --------------------------------------------------------------------- An den TE. Hast du einen Accu mit BT. Der dir die Daten aufs Handy schickt. Wenn ja. Kannst ganz einfach testen. Lithium 20%. entnehmen. Licht einschalten. Gebläse auf mittlere Leistung. Wieviel Ladestrom geht in den Bordaccu. Fertig. Damit ist das Thema vom Tisch. Franz Hallo und einen schönen Sonntag- und Muttertagsabend, mir deucht, ich bin nicht in der Lage, aus der Fülle der Informationen, die über mich hereinbricht - nochmals herzlichen Dank dafür - das herauszuziehen, was für mich wichtig ist, deshalb nochmals: Ich habe einen 150 Ah Bordakku und möchte mit einem - irgendeinem - WR meine Akkus der eBikes laden. Das Ladegerät - vgl. Foto - zieht 2 A (pro Stunde?) und braucht dann wohl ca. 10-12 Std. um den 500 W Akku des eBike zu laden. Eine Ladung kostet mich dann wohl ca. 33 % meiner Bordakkuleistung. Ich habe kein Solar und ich möchte weder einen Fön, eine Senseo, einen Thermomix oder ein Elektroschweißgerät an dem WR betreiben. Reicht der mir für meine Zwecke empfohlene victron energy Phoenix Wechselrichter 12/500 230V VE.Direct Schuko, oder muss ich für diesen meinen beabsichtigten Zweck einen leistungsfähigeren WR haben, und wenn ja, warum? Kann ich, wenn nach entsprechender Fahrtdauer der Bordakku voll ist, dann während der Fahrt den WR zum Laden der Bikeakkus in Betrieb nehmen, um den dann immer noch produzierten Strom , der dann ja nicht mehr gespeichert wird, nutzbringernd abzugreifen? In welchem Verhältnis stehen Leistungsaufnahme der angeschlossenen Geräte mit der Leistung des WR; diese Frage deshalb, weil ich von allen Seiten wenigsten einen 1500/3000 W WR empfohlen bekomme? Herzlichen Dank für die Geduldigen unter Euch Ulli
Hallo Franz, Stromkrise habe ich schon, seit das Thema im Physikunterricht drankam ...
Hallo, für deine bisherigen Zewcke reicht der von dir angsprochene WR völlig. Die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Geräte steht eigentlich in keinem Verhältnis zur Leistung des WR. Nur: Wenn die "Gesamtforderung" der angeschlossenen Geräte höher ist als die Dauerleistung des WR, dann schaltet der WR ab - und du hast gar keine Leistung mehr. Wenn die Batterie beim Fahren voll geladen ist, kannst du den WR nehmen, um die Fahrradakkus zu laden, kein Problem. Gruß Klaus Wir haben einen 300/600 Watt Wechselrichter. Ladegerät 4 A und damit lade ich unsere Bosch Akkus ein 400 und zwei 500hunderter Akkus. Funktioniert ohne Probleme.
Der Spruch ist echt gut!!! Gruß Andreas
Einfach nur 2A. Wenn dann die Zeit dazukommt (10-12h), dann einfach multiplizieren. 10h * 2A = 20Ah. Jetzt wird es aber tricky. Die 2A beziehen sich auf die 36V des Akkus. Also ist es einfacher, gleich über die Leistung zu rechnen. D.h. 2A * 36V = 72W 72W * 10h = 720Wh Oder man überträgt es auf das 12V Bordsystem: 20Ah * 36V = 60Ah * 12V RK
Und wie gut warst du in Mathematik? Denk bei der ganzen Rechnerei auch daran, dass du zum gleichzeitigen Laden von 2 E-Bikes auch 2 Ladegräte gleichzeitig anschließen musst und daher hinsichtlich Strombedarf nicht auf die Multiplikation x 2 :idea: vergessen darfst. Wenn du nur 1 Ladegerät nutzt, dann brauchst du die doppelte Zeit. Rechnen könntest du auch beim Kaufpreis :mrgreen: Victron Phönix 12/500 - 500/900 W ... ca. € 150,-- Edeoca oder Solartronic Sinus 1500/3000 ca. € 200,-- Zusammenfassung:
Ja, das wird funktionieren.
Mehrere Tag freistehen wirst du können, aber nicht mehr als 2 Tage, wenn du täglich beide E-Bike-Akkus weitgehend laden möchtest und keine Nachladung (z.B. durch Solar oder nach Ortswechsel über den Booster) erfolgt. Vorschlag: Entscheide dich für einen geeigneten Wechselrichter und nimm, wenn es knapp wird, die E-Bike-Lader mit auf die Radtour und lade an einer Raststätte nach. Überleg dir mittelfristig, ob nicht Solar auch für dich wie für die meisten "Freisteher" eine sinnvolle Ergänzung ist. Helmut, heute berechnend
O.K. Ulli deshalb mal ganz einfach. Falsch ist die Angabe mit 10 - 12 Std. Hab meinen gestern von fast leer auf voll in 6 Std. geladen. Lt. Angabe von Bosch bei ganz leer ca. 7 Stunden. Im Womo habe ich einen Dometik Sinus WR mit 350 Watt. Der, und auch deiner, reicht völlig aus um 1 Accu zu laden. Tja, und dann kommts halt drauf an wie viel ihr radelt und wie leer beide Accus dann sind. Versuche doch die Accus immer sofort nachzuladen oder eben einen heute und den anderen morgen. Einfach mal so ausprobieren. Wenns nicht klappt wirst um eine Solaranlage nicht herumkommen. Gruß Kurt
Nein, für 2 Akkus ist die Angabe richtig, 2 x 6 = 12 :idea:
So ist es ! Helmut
Wenn ich mir die Angaben des TE ansehe (er braucht den WR wirklich nur fürs EBike) und das er den Wechselrichter durch einen Fachmann einbauen lassen muss (€€), wäre es vielleicht berechnender, doch ein 12V Ladegerät zu nehmen. Zumal er dann weniger Akkukapazität für die gleiche EBikeladung braucht. Viele querrechnende Grüße landmesser Wäre dann nicht der Powerbuttler dafür besser geeignet. Aus nachvollziehbaren Gründen hat der TE den 12 V Lader (2 Stück) ja bereits aus seinen Überlegungen ausgeschieden. Mach doch nicht ein leeres Fass auf. Helmut Meinen herzlichen Dank an alle unermüdlichen Ratgeber. Jetzt habe ich begriffen, dass der mir empfohlene WR für mein (bisherigen) Zwecke zwar ausreichen würde, dass es aber sinnvoller wäre, einen größer dimensionierten zu nehmen (weil allein die Existenz der Möglichkeit schon Begehrlichkeiten wecken könnte) und hierbei nicht unbedingt auf Markennamen zu achten, und dass ich mir grundsätzliche Gedanken über Solar machen sollte (wenn ich freier stehen will). Strom und ich sind deswegen trotzdem keine Freunde geworden, aber das Schwarmwissen des Forums hat sich bewährt, und ich hoffe, dass ich die erfahrene Unterstützung einmal retournieren kann. Allseits einen schönen Vatertag und/oder ein langes und sonniges WE Ulli
Hat sich ja offenbar gelohnt :wink: Bitte berichte über deine Praxiserfahrungen, das Forum lebt davon! Schöne Saison! Helmut
Hallo Kurt. Bist du dir Sicher ob du das selbe Ladegerät hast. Er hat eines mit 2 A Ladestrom. Und was hast du. Meines hat 4 A Ladestrom. Und damit komme ich auf die selben Zeiten wie du. Franz |
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