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Neukauf Alkoven - Herstellerauswahl 1, 2


VonWegen am 24 Mai 2023 18:59:13

Hallo zusammen,
seit kurzem lese ich hier mit, um mir eine abschließende Meinung zum Kauf eines Alkoven zu bilden.
Ostern waren wir (2+2 Kleinkinder) mit einem Weinsberg mit Hubbett unterwegs. Schnell war der Entschluss gefasst, dass wir ein WoMo anschaffen wollen.

Nach langem hin und her sind wir bei Stockbetten und Alkoven gelandet. Umbauen ist doof, den Mehrverbrauch nehmen wir in Kauf. Das ganze soll unter 7m bleiben und mit PKW Zulassung funktionieren. Nachdem ich mich durch die Stockbetten-Diskussionen und Zuladungsdiskussionen gearbeitet habe, war ich eigentlich bereit für den Kauf. Bitte an der Stelle keine Diskussion über die Zuladung. Sollte sich in Zukunft herausstellen, dass es irgendwann nicht (mehr) funktioniert, werden wir Auflasten oder etwas anderes kaufen.

Die Auswahl ist aufgrund des Grundrisses recht schnell eingegrenzt. Das Budget liegt bei 80000, wobei ich gemerkt habe, dass mehr halt auch mehr Gewicht heißt. ;) Aktuell gehe ich von 3t fahrbereit aus.

Wenn ich nun nur nach Anbieter aussuchen würde, hätte welcher denn eurer Meinung nach Vorrang:
Zur Wahl stehen: Weinsberg, Sunlight, Carado, Dethleffs und Roller Team, ggf. auch Chausson, wobei der eigentlich zu groß ist.

Welcher wäre eure Wahl? Mir fehlt das letzte bisschen, um meine Entscheidung innerlich abzunicken und zu kaufen. Ich sage bewusst nicht, wofür ich mich aktuell entschieden habe. :)

Gruß

Vielleicht ein Tipp oder Bitte für alle die im Forum bei der Kaufberatung helfen. Danke. Die Suchfunktion ist nützlich, wenn die Links aber irgendwann auf nicht mehr vorhandene Inserate linken, hilft sie späteren Interessenten nicht wirklich. Schreibt doch einfach das Modell mit hin.

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nightmare am 24 Mai 2023 19:56:11

Hallo vonWegen

keine schlechte Vorgehensweise, die du da hast. Ohne daß ich dir ein konkretes Modell vorschlagen mag, möchte ich dir vielleicht noch etwas anderes ans Herz legen. Mindestens genauso wichtig wie die Marke des Wohnmobils ist 'dein' Händler bzw. 'deine' Werkstatt.

Ich würde daher zuallererst mal die Beurteilung der in Frage kommenden Händler durchchecken und dann zu dem gehen, der deiner Meinung nach der für dich beste sein könnte. Und dann lass dich dort beraten.

Eines ist gewiß: Bei den Wohnmobilisten ist es wie bei den Reitern; ein jeder lobt sein Pferd

Grüßle aus dem Schwabenland

Nightmare

VonWegen am 24 Mai 2023 20:01:14

Danke für das Feedback.

Da mir die Gewichtsthematik Kopfzerbrechen bereitet hat, bin ich zum Entschluss gekommen ein fertig konfiguriertes und bereits geliefertes Neufahrzeug zu holen. Zusammen mit dem Wiegeprotokoll und meinen Vorstellungen fühle ich mich da auf der sicheren Seite. Habe keine Lust auf eine Wundertüte. ;)

Dann würde ich auf das Bauchgefühl+ggf. Bewertungen hören. Die Herstellergarantie sollte ich nach Kauf eines Neufahrzeuges bei jedem zertifizierten Händler bekommen - oder?

Gruß

Anzeige vom Forum


Rainers1869 am 24 Mai 2023 20:02:51

A 70 DK von Sunliving nicht vergessen. Eine Tochter von Adria.

VonWegen am 24 Mai 2023 20:09:39

Rainers1869 hat geschrieben:A 70 DK von Sunliving nicht vergessen. Eine Tochter von Adria.

Stimmt, danke. Den gab es auch noch. Ist aber vergleichbar mit dem Chausson. Mir geht auch nicht auch nicht ein, warum man eine Doppeldinette baut. Fahrbereit ohne Sonderausstattung schon über 3t. Fällt auch unter "zu groß".

Tinduck am 24 Mai 2023 20:57:38

VonWegen hat geschrieben:Mir geht auch nicht auch nicht ein, warum man eine Doppeldinette baut.


Hat viele Vorteile. Bequemer, grösserer Tisch (gerade zu viert wichtig), wintertauglicher, weil man nicht im schlecht isolierten Fahrerhaus sitzt, sommertauglicher, weil man nicht im aufgeheizten Fahrerhaus sitzt, mehr Stauraum etc. pp.

Einen Stockbettengrundriss bekommt man eigentlich auch mit Doppeldinette mit 6,50 -7 m Länge hin.

bis denn,

Uwe

VonWegen am 24 Mai 2023 21:05:23

Stimmt Uwe, dann meine ich das andere.
Großer Tisch mit 4 Sitzen gegenüberliegend, 2 In Fahrtrichtung, 2 gegen Fahrtrichtung mit Bauchgurt - OK. Sinnvoll.

Das was ich nicht nachvollziehen kann: 4er, wie oben beschrieben, 2 gegenüberliegend Sitze auf der anderen Seite des Durchgangs. Hinter Beifahrersitz.
Also 2 getrennte Sitzgruppen.

Das WoMo wird dann mit 7 Schlafplätzen bei einem Gewicht unter 3,5 t geplant. Funktioniert schon von Haus aus nicht ohne Auflastung. Außer ein Teil der Familie reist mit PKW nach ;)

Gruß

murksmax am 24 Mai 2023 21:40:35

Moin,
die Auswahl "Alkoven und Stockbetten" ist erst einmal nicht schlecht. Problematisch könnte es allerdings mit den 3.0 t werden - das ist echt grenzwertig ...

Wir hatten 2013 und 2014 zum Ausprobieren auch erstmal gemietet und hatten da jeweils einen Knaus Sky Traveller 600DKG (LüA 6,5 m), Leergewicht angeblich 3 t. Aber dann kamen noch Markise, Campingmöbel, Grill, drei weitere Passagiere (Ehefrau und zwei Teenager (13/17), Hund, Gepäck, Lebensmittel, zweite Gasflasche, voller Wassertank etc. dazu. Ich habe nicht gewogen, gehe aber rein gefühlsmäßig von ca. 3,6 bis 3,7 t Reisegewicht aus.

Vom Raumangebot war der nicht schlecht, allerdings war die Benutzung des WCs für mich nur bei geöffneter Tür möglich, weil die Beine nicht reinpassten :lach:
Wenn wir gesagt hätten "Wir fahren nur im Sommerund wenn das Wetter schön ist " hätte der für uns gereicht. Da wir aber Ganzjahresnutzer sind, war unser Ziel ein wintertaugliches Mobil angesagt.

Was uns damals gefiel: Durch den Alkoven und die Stockbetten musste man nicht umbauen, die Kids konnten sich auch tagsüber mal im Bett verkriechen ohne im Weg rumzuliegen. Genauso war auch der Alkoven für die Eltern ohne Umbauten verfügbar. Im zweiten Jahr sind die Kids dann mal abends noch länger weg gewesen und wir waren schon in der Heia. Als die dann kamen haben wir nicht im Weg rumgelegen :ja:
Aus diesem Grund haben wir dann auch wieder einen Typ mit Stockbetten und Alkoven gesucht, als wir ein eigenes Wohnmobil haben wollten. Aufgrund der alten Fahrerlaubnis waren wir aber nicht an die 3.5 t gebunden, so sind wir jetzt bei 4.5 t gelandet. Das reicht gerade so, wenn wir mit vier Personen, Hund, vier Fahrrädern und vollen Tanks (250 ltr. Wasser!) und Proviant losziehen :eek:

Bzgl. der Wunschgröße: Leider macht jeder Meter mehr das Mobil auch schwerer. Ich würde empfehlen, mal ein Wunschmobil zu mieten (oder ein ähnliches). Dann kann man schauen, wie das mit dem Raumangebot so geht, nicht nur bei Schönwetter sondern auch mal im Frühjahr/Herbst, wenn man mit Kindern bei vier Tagen Dauerregen auskommen muss. Wo lässt man die nasse Wäsche? Wo reinigt man ggf. das Haustier? Für die Zwecke wollten wir unbedingt eine feste Dusche haben! Ob man sagt "max. sieben Meter" - ok, wir haben 7,35 m - aber die Stockbetten sind längs. Und zwei große Schränke... aber 35 cm weniger wäre der Schrank mit den fünf Fächern für Wäsche. Dann nur der eine zum hängen? Nee, auf den will ich nicht verzichten! Probieren geht eben über studieren.

Ich habe jetzt nicht auf ein spezielles Modell geschaut, kann aber nur sagen: Probesitzen! Ich habe mal auf dem CS in DüDo in verschiedenen Modellen gesessen, meine Frau auch. Da war ein Oberklassemodell (C...), da passte ich mit den Beinen nicht hinter das Lenkrad, hat immer gedrückt :evil: Und wenn man dann die Bequemlichkeit der Sitze vergleicht gibt es schon Unterschiede. Insbesondere im Bereich Sitzhöhe/Beinlänge muss man da probieren, gerade wenn es drehbare Sitze sind. Dann auch die Frontscheibe - Sitz mit Drehkonsole und ich schaue immer oben gegen das Dach ... Und man fährt ja nicht nur eine oder zwei Stunden, die Anreise kann durchaus auch mal mehrere Tage zu je 8 Stunden dauern...

Ich empfehle, noch ein oder zwei Jahre zu mieten und dabei noch mal das Pflichtenheft aufgrund der gemachten Erfahrungen zu erweitern und zu detaillieren. Und immer fleißig den Markt beobachten und am Wochenende mal zu den großen Händlern fahren und das Angebot im Original zu betrachten. Haben wir auch gemacht, zum Übernachten in die Jugendherberge...

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der weiteren Suche!

murksmax am 24 Mai 2023 22:00:08

VonWegen hat geschrieben:Fahrbereit ohne Sonderausstattung schon über 3t. Fällt auch unter "zu groß".


Ich vergaß: Hast Du schon mal dran gedacht, ggf. ein Teil des Kapitals abzuzweigen und damit den Führerschein auf C1 zu erweitern? Oder ggf. einen kleinen Anhänger (750kg) mit Plane und Spriegel anzuschaffen und damit das zusätzliche Gepäck (Fahrräder, Schlauchboot, Surfausrüstung...) zu befördern, damit man das Mobil nicht überlädt?

VonWegen am 24 Mai 2023 22:52:19

Hallo Max,
danke für das Teilen deiner Erfahrungen :)

Klar habe ich über den Führerschein nachgedacht. Aktuell wäre das aber mit Kanonen auf Spatzen schießen. Zumal meine Frau das Gefährt auch bewegen will.

Die Kinder sind klein.. demzufolge ist alles was sie brauchen auch noch klein. Das ändert sich im Laufe der Zeit, dann bleibt der Schritt der Auflastung auf 3650 kg. Wenn das nicht reicht, kann man später den Anhänger in Erwägung ziehen. Oder das Modell wechseln.

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich schnell das Gefühl zu übertreiben.
Zuletzt habe ich auch überlegt auf VI mit Führerschein zu gehen. Aber wo zieht man die Grenze... Wenn Gewicht keine Rolle mehr spielt, ufern die Wünsche bei der Sonderausstattung schnell aus. Dann wurde es auch bei Neufahrzeugen und dem Budget eher dünn. Gebraucht von Privat fehlt mir die Erfahrung. Gebraucht vom Händler heißt häufig bei max. 30 tkm aus der Vermietung. Das will ich nicht. Basteln und Umbauen kann ich nicht.

Ausprobieren wäre eine Idee. Aber die Ungeduld ;)

Ich kann mich im Moment eher damit arrangieren, dass es eine Lösung auf Zeit ist, als das ich jetzt bereits in die Vollen gehe. Sobald die Kinder "hotelfähig" sind, könnte sich unser Fokus auch wieder ändern - wer weiß... Bis dahin will ich mit dem Teil bereisen, was mir mit dem Auto eher verwehrt bleibt (Frankreich Atlantik, Schweden, Schottland, Irland, Süditalien). Das sind in meiner Rechnung 5x4 Wochen Sommerferien + Ostern, Pfingsten und Herbstferien nach Wetterlage+Wochenendtrips. Wenn die Geschichten durch sind, hat sich das WoMo alle mal bezahlt gemacht.

Das Abwägen bereitet ziemliches Kopfweh... Am Ende bleibt die Angst vor dem.. "Ach hätte ich doch nur.."
Wobei ich im Moment zu "..einfach mal machen" tendiere.

Gruß

Tinduck am 25 Mai 2023 09:00:27

Mietfahrzeuge würde ich nicht aus dem Beuteschema lassen. Die haben viele Vorteile:

- Meist noch ein Jahr Herstellergarantie
- Kommt vom Gewerblichen, also 1 Jahr Gewährleistung
- Kinderkrankheiten sind schon durchrepariert
- Meist vernünftige Ausstattung, nicht jeder Chichi drin, aber was man so braucht schon
- Deutlicher Preisabschlag zum Neuwagen (normalerweise, in der heissen Boom-Phase waren die auch schon mal teurer als Neufahrzeuge, weil sofort verfügbar...)

Wenn man wegen Klo und Matratzen empfindlich ist - ein Klo-Freshup gibts für unter 200 Euro (neue Brille, neue Cassette, dann hat man 2) und neue Matratzen kosten auch nicht die Welt, Ikea ist da eine gute Adresse, wenn man mit der Qualität zufrieden ist (was besseres ist meist eh nicht in Serie drin).

Als letzter Zweifel bleibt, wie die Technik so behandelt wurde, aber das ist bei jedem Gebrauchten so.

bis denn,

Uwe

FastFood44 am 25 Mai 2023 09:56:49

Okay, da muss ich mich jetzt dann doch mal einbringen.
Wir haben erst Anfang April unseren Alkoven verkauft. Nicht weil wir nicht zufrieden waren, ganz im Gegenteil.
Wir waren 19 Jahre damit unterwegs und sind ihm mit schrumpfender Anzahl Mitreisender entwachsen.
Ein Hubbett würde für uns auch nie in Frage kommen. Wir hatten einen Dethleffs A5581 (5,63m, Stockbetten) der so schon lange nicht mehr gebaut wird. Schade.
Er war kurz und kompakt und daher total wendig. Durch den kurzen Radstand. Und die Zuladung war gigantisch.
Er hatte soooo viele Vorteile und es viel uns auch schwer und davon zu trennen. Bei der schweren Suche nach einem neuen Fahrzeug gab es immer dieses Abwägen. Pro und Contra der verschiedenen Fahrzeuge.
Und irgendwie kamen wir dabei dann immer auf einen kurzen knackigen Alkoven :lach: Es war verrückt. Am Ende wurde es dann aber ein 540er Kastenwagen mit Aufstelldach (halt auch hier die Möglichkeit entspannt und ausgebreitet zu schlafen)
Jedenfalls fiel unser Auge bei der langen Suche immer wieder darauf was die Hersteller bei den Alkoven so anbietet. Kurzer Radstand und gute Zuladung.
Hätten wir uns einen neuen Alkoven gekauft dann wäre es der kurze von Sunlight geworden. (Baugleich ist der Carado)
Es gibt noch einen von Sun Living und von Weinsberg. Alle mit 5,99 oder 5,95 m. Und halt den Radstand mit dem man so toll auf PKW Parkplätze passt wenn man hinter sich keinen Baum etc hat. Gerade mit Kindern fanden wir es toll. Man kann direkt ans Schwimmbad, Museum oder die Pizzeria fahren. Kurzes Fahrzeug mehr Zuladung. Allerdings haben all diese Modelle ein normales Querbett statt Stockbetten. Was aber auch Vorteile hat. Man kann da tagsüber auch besser sitzen zum Spielen etc.

Mein Tipp: Schaut euch die Modelle mal an. Wäre UNSERE erste Wahl.

Navigatore am 25 Mai 2023 09:59:21

VonWegen hat geschrieben:Das Abwägen bereitet ziemliches Kopfweh... Am Ende bleibt die Angst vor dem.. "Ach hätte ich doch nur.."
Wobei ich im Moment zu "..einfach mal machen" tendiere.

Tja, der Fluch des Informationszeitalters. Je nach dem wen du hier fragst, wirst du Empfehlungen vom Micro-Van bis zum Liner erhalten. Und jeder Tippgeber ist von seiner Empfehlung zutiefst überzeugt, meist ungeachtet der Bedürfnisse, die der Hilfesuchende hat. Woher soll er sie auch so genau kennen und nachempfinden können. Er hat ja nur seine eigenen.

Vielleicht hilft dir daher mein Tipp:

Als wir unser erstes Mobil gekauft haben, gab es noch kein Internet und Wohnmobile wurden auch noch nicht gehypt, so dass sich die Anzahl der Tippgeber seeehr in Grenzen hielt.
Unsere Eckpunkte waren kein Bettenbau und möglichst viel Platz für uns und die Kinder. Mit diesen bescheidenen Vorstellungen haben wir die wenigen damals in der Umgebung vorhandenen Händlern abgeklappert. Schon beim zweiten sind wir über einen 3 Jahre alten, 7m langen Eura Alkoven mit einer damals noch absolut nicht üblichen Garage unter dem 1,60m breiten Heckbett (wozu braucht man eine "Garage", hat mein Nachbar damals gefragt :lach: ) gestolpert. Der erfüllte unsere beiden Kriterien. Hätte ich auf meinen einzigen Tippgeber, meinen Vater, einem überzeugten Mercedesfahrer gehört, hätte ich den Eura stehen lassen, weil es ein Ducato war. Ich habe aber nicht auf ihn gehört und den Eura gekauft....

... erst 22 Jahre und 210.000 Kilometer später haben wir uns schweren Herzens zu Gunsten eines moderneren Modells von unserem treuen mobilem Heim getrennt. Die Kinder sind schon lange nicht mehr mitgefahren, aber den frei gewordenen Raum haben wir gerne für uns genutzt und der Ducato hat uns entgegen aller Unkenrufe meines Vaters immer verlässlich an unsere Urlaubsziele gebracht.

"Einfach mal machen" ist das Beste was du tun kannst, denn wer viel fragt, bekommt viel Antwort und sieht nachher den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

FastFood44 am 25 Mai 2023 10:05:30

Thema Doppeldinette:
In meinen Augen gut, wenn man auch viel in der kalten Jahreszeit unterwegs ist. Dann kann man mit Thermovorhängen das kalte Fahrerhaus abtrennen.
Weiterer Vorteil man kann schneller einen Vorhang zu machen für die Privatsphäre und trotzdem das Fahrerhaus offen lassen.
Absoluter Nachteil: Wer hinten sitzt, sieht bei der Fahrt quasi nichts und das ist über Stunden und Tage nicht schön. Testet es mal nur in stehenden Ausstellungsfahrzeugen.
Wir hatten ja auch zwei Kinder und mein Mann ist meist gefahren. Als die Kleine groß genug war auch mal ohne zu quengeln vorne zu sitzen und das auch zu schätzen wusste, war es üblich dass wir drei uns immer abgewechselt haben.
Jeden Fahrtag durfte jemand anders auf den Beifahrersitz. Jeder hat das genossen. Denn die Fahrt ist ja oft auch das Ziel bei Womotouren.
Denn du hast Irland, Schweden etc angesprochen. Genau das waren unsere Urlaube und nicht wie andere immer gerne Vorschlagen auf den Campingplätzen konstant abzuhängen.
Daher ganz klar in meinen Augen eine Halbdinette.

JuergenBerkemeier am 25 Mai 2023 10:20:13

Hallo,

VonWegen hat geschrieben:... dann bleibt der Schritt der Auflastung auf 3650 kg.


ich habe auf einem Stellplatz mit einem Nachbarn geredet, der, weil es so einfach war, direkt nach dem Kauf auf 3650 kg aufgelastet hat. Das hat bei ihm aber gar nichts gebracht, da sein Problem nicht nur das Gesamtgewicht war, sondern auch die Last auf der Hinterachse (kurzer Radstand, langer Überstand, E-Bikes außen an der Rückwand). In der Folgesaison hat er dann eine Luftfeder nachgerüstet und auf 4t aufgelastet.

Gruß
Jürgen

VonWegen am 25 Mai 2023 12:53:18

FastFood44 hat geschrieben:Okay, da muss ich mich jetzt dann doch mal einbringen.
Kurzer Radstand und gute Zuladung.
Hätten wir uns einen neuen Alkoven gekauft dann wäre es der kurze von Sunlight geworden. (Baugleich ist der Carado)

Die kurzen hatten wir auch angeschaut, aber wir sind von der Überlegung weggekommen - aus 2 Gründen:
Die nächsten 2-3 Jahre haben wir Kindersitze dabei, die immer im Weg rumstehen werden. Im letzten Urlaub hat sich gezeigt, dass Fahrer und Beifahrersitz ein guter Platz dafür wären :)

Der wesentlichere Grund ist aber, dass uns schnell aufgefallen ist, was man so oft liest. Das Fahrerhaus ist nicht/kaum oder war schlecht isoliert. Der kalte Luftzug war unangenehm und ich würde den Bereich bei Bedarf gerne vollständig vom Wohnraum trennen. Meinem Verständnis nach funktioniert das bei den kleineren nicht, da Fahrer- und Beifahrersitz teil der Dinette sind.
Ich will nicht sagen, dass es dafür keine Lösungen gibt, aber mit Sicherheit nicht so leicht, wie mit einem Vorhang.

Die Überlegungen bringen mich auf ca. 6,50 m in der Länge. Beim Rest fühl ich uneingeschränkt mit. :)

Navigatore hat geschrieben: ...

Eura habe ich auch schon oft angeguckt. Insbesondere der Doppelboden wäre eine Überlegung wert. Du schreibst zwar nichts dazu, aber ich gehe davon aus, dass das von vornherein keine 3,5 t waren? Zumindest sah ich da bisher keine Möglichkeit. Auch preislich liegen sie etwas über dem Budget.

Wie gesagt mir fehlt das KnowHow, um ein gebrauchtes mit guten Gefühl zu holen oder die Risikobereitschaft, um es ohne das KnowHow zu tun. ;)
Die Preisnachlässe von Händlern für WoMo aus dem Verleih sind unverschämt. 30 tkm runter, 2 Saisons unterwegs und dann ein Nachlass von 10000-15000 €. Da fühl ich mich über den Tisch gezogen.
Auch wenn ich die Gründe für die Verleihwohnmobile auch sehe.

Jürgen hat geschrieben: ...

Den Gedanken nehme ich mit und frage auch an, ob die Auflastung bis 4t funktioniert. Habe gerade etwas zu Goldschmitt recherchiert. Schaut derzeit nicht nach einem Problem aus.

Gruß in die Runde und danke für die Beiträge. Der Nebel lichtet sich nach und nach... :)

Ruedi1952 am 25 Mai 2023 13:33:56

Wir haben einen Orbiter 591G der ist 6m lang.
Volldinette, hinten 2 Stockbetten. Mit Winterausstattung(Thernovorhänge zum Führerhaus, Alkoven, Stockbett oben das untere hat eine Schiebetür und Isolierten beheizbaren Abwassertank).
Wenn wir mit drei Personen fahren, mit E Bikes, zwei graue 11kg Gasflaschen,volle Wassertanks 120 ltr. Diesel voll haben wir 3340 kg. Auf der Hinterachse sind genau diese 160 kg noch frei die Vorderachse könnte noch mehr ab.
Gut ist jetzt eine alte Karre aber möglich ist es.

buffdull am 25 Mai 2023 13:44:38

Servus VonWegen,

unsere Ausgangssituation war deiner recht ähnlich.

Wir sind schließlich bei einem 6m-Alkoven der Knaus-Tappert-Gruppe hängengeblieben, weil die Vorgabe der Ehefrau „nicht mehr als 6m“ war. Das war schließlich (bei uns !) eine gute Entscheidung. Wir nutzen somit den Vorteil des fehlenden allabendlichen Umbaus trotz 4Personen einerseits, als auch andererseits im Verkehr und beim Parken eine gute Wendigkeit, gewichtsmäßig ausreichende Zuladung (bei 3.030 kg tats. Fahrbereitschaft) und günstigen Unterhalt (günstige Mautkosten und mit 10,5 l/100km akzeptabler Verbrauch).
Jeder cm mehr Länge bedeutet mehr Leergewicht und weniger Zuladung und Wendigkeit. Und da macht jeder Zentimeter echt was aus !!!! Wie sehr sich das bei uns gelohnt hat, war auf unserer 30-Tage-Norwegentour zu bemerken. Trotz (nur) 6m Länge haben wir uns vertragen – wohl auch weil das breite Heckbett (bei uns scherzhaft„Separée“ genannt) und der just ein paar mehr Zentimeter luftigere Alkoven als bei anderen („Dach-Studio“) einen gewissen Rückzug boten.
Wir hatten uns dann erstmal WoMos ausgeliehen. Erst 6,8m, dann 6,4m und dann die 6m-Version. Natürlich hast du auf 6,8m deutlich mehr Platz – aber für uns 4 Personen (mittlerweile alle über 16Jahre) reichen 6m. Und alle sehen die Vorteile viel gewichtiger als die Nachteile. Aber genau hier ist jede Familie anders.
Mein Rat: Probier WoMo-Leben erstmal per Miet-WoMos aus.
Das Geld in die Miete für jeweils 1 oder 2 Wochen ist wirklich gut angelegt. Außerdem kriegst du mit den Miet-WoMos, die ja durch unterschiedlich pflegsame Mieterhände gehen, auch leichter mit, wo es im harten Einsatzbetrieb am ehesten hakt. Wir haben dabei die Augen und Ohren geschult und echt viel gelernt, worauf es uns ankommt.
Als Ergebnis haben wir uns ein Brot- und Butter-Mobil der eher-Einsteigerklasse zugelegt und selber anschließend mehr oder weniger aufgepimpt (z.B. USB-Dosen, Befestigungen, Beleuchtung). Trotz des entsprechenden Images ist die Verarbeitung (Funktionalität, Materialauswahl, Verkabelung, Raumausnutzung) wirklich erstaunlich gut. Vielleicht hatten wir auch mit unserem Mobil (war vorher 500 km ein Vermietmobil) einfach auch viel Glück.
Und gut aufgehoben fühlen wir uns auch bei unseren WoMo-Händler in der Nähe für die „Nachsorge“. Das ist nicht zu unterschätzen !!!! Unser Händler ist zwar nicht der billigste der Republik, aber preiswert: die Werkstatt (für alle möglichen Aspekte) war bisher immer kooperativ & flott und der ganze Servicebereich hat uns auch noch nie enttäuscht.

Unser Fazit: 6m reichen uns, 4Personen und 3,5to-Limit passt, Wendigkeit angenehm, Alkoven+Heckbett optimal

Dein Budget sollte passen – da bleibt bei 6m auch 2023 durchaus noch was übrig: Und das könntest du dann in den individuellen Ausbau stecken...oder in einen Urlaub.

Auf jeden Fall wünsche ich viel Spaß
jo

topolino666 am 25 Mai 2023 14:02:20

Hallo!

Ich möchte noch mal einen zwar schon genannten, aber nicht tiefer beleuchteten Punkt aufgreifen:

Welchen HÄNDLER / optimalerweise mit Werkstatt hast Du vor der Haustüre?

Woher kam das Mietmobil? Auch von einem Händler?

Du bist ja recht markenoffen, von daher würde ich noch einmal wirklich den Findungsweg über den Händler gehen.

Natürlich ist es "egal" wo man die Kiste kauft, aber der "gute Draht" vor Ort hilft einfach weiter. Lies Dich ein wie oft die Neuwägen - wegen der zum Kunden verlagerten Endkontrolle - in die Werkstatt müssen, hier helfen einfach kurze Wege viel Zeit und auch Geld sparen.

Zwei Beispiele:
Wir waren lange Zeit mit einem Motorradhändler "verheiratet" - wir sind sogar seinen Markenwechsel mitgegangen, einfach weil es menschlich und fachlich gepasst hat.
Wir haben unser aktuelles Mobil beim Händler/Werkstatt A gekauft und sind dann nach unserem Umzug zum markengleichen Händler/Werkstatt B gegangen, dieser hat uns aber recht deutlich zu verstehen gegeben dass er kein echtes Interesse an unserem Mobil hat. Bei der Terminvergabe merkt man das dann auch seeeeeehr deutlich.

Zusammenfassend: Fahr mit der Familie zum nächsten Händler und fange DORT mit der Kaufrecherche an.

Navigatore am 25 Mai 2023 15:14:04

topolino666 hat geschrieben:Wir haben unser aktuelles Mobil beim Händler/Werkstatt A gekauft und sind dann nach unserem Umzug zum markengleichen Händler/Werkstatt B gegangen, dieser hat uns aber recht deutlich zu verstehen gegeben dass er kein echtes Interesse an unserem Mobil hat. Bei der Terminvergabe merkt man das dann auch seeeeeehr deutlich.

Dann versteht er sein Geschäft nicht. Die Marge im Autohandel wird nicht beim Fahrzeugverkauf (zumindest vor Corona) sondern im Aftersale-Geschäft gemacht.Das wird dir jeder Markenhändler bestätigen.

Ich habe mein ganzes Leben lang nur von privat gekaufte, gebrauchte Kfz gefahren und noch nie, absolut noch nie, egal bei welcher Marke (und da war/ist alles dabei von A bis P), Probleme mit den Werkstätten gehabt. Das betrifft ganz aktuell und besonders unseren super kundenfreundlichen und serviceorientierten derzeitigen Dethleffs-Händler in Hochstetten-Dhaun und unsere Fiat-Professional-Werkstatt in Kirn.

Natürlich muss ich auch mal auf einen Termin warten. Ist halt viel los und man hat nicht gerade auf mich gewartet. Bei Goldschmitt in Polch ganz aktuell 5 Monate und die verkaufen noch nicht mal Wohnmobile :lach:

VonWegen am 25 Mai 2023 15:16:17

topolino666 hat geschrieben:
Welchen HÄNDLER / optimalerweise mit Werkstatt hast Du vor der Haustüre?

Woher kam das Mietmobil? Auch von einem Händler?



Das WoMo war aus einer Vermietung mit einem anschließenden Abverkauf. Der Kontakt war sehr gut, aber im eigentlich Sinn kein Händler.

Du triffst aber mit der Sache einen wunden Punkt, da mein aktuelles Objekt der Begierde --> Link gute 300 km weit weg steht.

Im Raum Nürnberg hab ich vieles abgeklappert. Mit meinem Vorstellungen kam ich bisher nicht weiter. EDIT: Was nicht heißt, dass es hier an Werkstätten mangelt.

Nun liegen die Karten auf dem Tisch ;)

Gruß

topolino666 am 25 Mai 2023 16:59:55

... da wir bei dem Händler auch schon gekauft haben:
Lass Dir alles, wirklich ALLES in den Vertrag schreiben! Und wenn er Dir für nach dem Kauf einen 2. Kaffee verspricht, so schreibe das auch auf!

(Bei uns hängt mit diesem Händler wegen einer Dreingabe im Wert von 2 Tassen Kaffee der Haussegen ziemlich schief! )

Hast Du einen Detheffs-Händler vor Ort? Dann sag dem dass Du DAS Fahrzeug möchtest, idR ist das kein Problem und die Händler tauschen die Fahrzeuge untereinander.

murksmax am 25 Mai 2023 17:08:00

VonWegen hat geschrieben:Das WoMo war aus einer Vermietung mit einem anschließenden Abverkauf. Der Kontakt war sehr gut, aber im eigentlich Sinn kein Händler...

Im Raum Nürnberg hab ich vieles abgeklappert. Mit meinem Vorstellungen kam ich bisher nicht weiter. EDIT: Was nicht heißt, dass es hier an Werkstätten mangelt.


Moin,
wir haben damals über den ADAC gemietet und aus Zeit- und Kilometergründen - hatten nur zehn Tage und es gab unter zwei Wochen überall nur 200 km/Tag - bei Berger in Neumark i. d. Opf. gemietet. Die Anreise von Emden dorthin und ab dort mieten war günstiger als im Bereich Ostfriesland mieten und das Kilometerkontingent aufzubrauchen wenn man eh dort vorbeifährt :wink: Die Mietfahrzeuge waren damals picobello. Der Vermieter sagte, dass der ADAC seinen Vermietern vorschreiben würde "Nicht älter als zwei Jahre!" Im ersten Jahr war das Fahrzeug nagelneu (3 Monate zugelassen,400 km gelaufen), im zweiten Jahr dann 17 Monate alt und 7000 km auf der Uhr - davon 1950 von uns aus dem Vorjahr :lach:

Aber die Pflege und Wartung da war - damals! - gut und der Kontakt passte auch.

Bei der 2. Rückgabe hatten wir uns dann mit dem Vermieter nochüber einen Gebrauchtkauf unterhalten. Der hatte da einen schönen Eura auf dem Hof stehen, der war aber leider schon verkauft. Dann wollte er uns den gemieteten Knaus andrehen, aber aufgrund unseres Pflichtenheftes (u. a. Doppelboden) kam der leider nicht in Betracht. Aber die Konditionen waren damals sehr gut.

Gekauft haben wir dann später gebraucht von privat, haben uns aufgrund der tollen Händlerabdeckung damals auch in ganz D umgeschaut... Ohne Rücksicht auf Entfernung ...

murksmax am 25 Mai 2023 17:13:45

VonWegen hat geschrieben:...
Du triffst aber mit der Sache einen wunden Punkt, da mein aktuelles Objekt der Begierde --> Link gute 300 km weit weg steht.
...


Einhübsches kleines Mobil. Du weißt aber auch, dass die Ansage "Garage" bei Stockbetten i. d. R. eine Lachnummer ist, da sich die "Garage" unter dem unteren Stockbett befindet und dort dadurch dann nur noch ein minimaler Stauraum verbleiben wird - es sei denn man klappt das Bett hoch und einer schläft im Stehen? :lach:

VonWegen am 25 Mai 2023 17:25:26

murksmax hat geschrieben:
...

Einhübsches kleines Mobil. Du weißt aber auch, dass die Ansage "Garage" bei Stockbetten i. d. R. eine Lachnummer ist, da sich die "Garage" unter dem unteren Stockbett befindet und dort dadurch dann nur noch ein minimaler Stauraum verbleiben wird - es sei denn man klappt das Bett hoch und einer schläft im Stehen? :lach:


Ich kann doch eh nicht so viel mitnehmen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber grundsätzlich ja, wenn es drauf ankäme, könnte man die Sitzgruppe doch noch ausbauen, bzw. man lädt den Kram aus und klappt runter.
Der Schnitt ist leider nicht diskutabel und das Problem bei allen das gleiche.

Google mal Berger i. d. Oberpf. Da hat sich scheinbar einiges getan :?

murksmax am 25 Mai 2023 17:58:07

Moin,
ich hab' gerade mal so im Umkreis um Nürnberg gesucht. Da habe ich auch den einen Händler in Leipzig gefunden, der hat da einiges stehen, teilweise neu, teilweise gebraucht. Was mich anlachen würde wäre z. B. der Forster --> Link. Ist zwar knapp sieben Meter lang, bietet aber - gerade mit kleinen Kindern genug Platz, auch an kalten Tagen. Und irgendwann wollen die vielleicht auch mal eine/n Freund/in mitnehmen, das ginge damit auch noch ...

Neufahrzeug, guter Preis. Da würde ich dann noch aus dem vorhandenen Etat das nachrüsten lassen, was dringend sein muss (150 Ah Lithium, Booster, 200 W Solar, TV/Sat, Radio, ggf. Fahrradträger oder AHK).

Und die Entfernung zum Händler? Weiß nicht, ca. 300 km ab Nürnberg ... Why not? :vogel:

murksmax am 25 Mai 2023 18:10:43

VonWegen hat geschrieben:Google mal Berger i. d. Oberpf. Da hat sich scheinbar einiges getan :?


Hm, ja, OK, wenn die Werkstatt weggeht --> Link ist das natürlich Mist :( Aber wie gesagt, meine Erfahrungen mit Berger Fahrzeuge bzw. als Vermieter sind ja nun auch schon neun Jahre her ...

VonWegen am 25 Mai 2023 20:05:29

murksmax hat geschrieben:Forster

Zu viele Baustellen.
Die seltsame Dinette. Der fehlende Heckträger. Und das Hauptproblem: Der Eingang/Ausgang bei der Kindern. Ich hätte sie gerne etwas abgeschottet..
Den Schnitt habe ich auch schon angefragt. Da liegen die Wiegeprotokolle am Ende über dem was ich mir vorstelle.

Das einzige was mich tatsächlich vom Dethleffs abbringen würde, wäre ein Doppelboden. Den bekomme ich nicht herbeigeredet.

Gruß

rkopka am 25 Mai 2023 20:56:25

FastFood44 hat geschrieben:Wer hinten sitzt, sieht bei der Fahrt quasi nichts
...
Daher ganz klar in meinen Augen eine Halbdinette.

Hast du das auch schon bei Fahrt probiert ? Wenn ich die Bilder so ansehe, sieht man von den Sitzen der Halbdinette auch nicht viel mehr, da der Fahrer im Weg ist und durch den Abstand nach vorn nur noch ein kleines Guckloch über bleibt. Da gibt das Seitenfenster mehr her.

RK

Ruedi1952 am 25 Mai 2023 21:09:45

Wenn unser Sohn auf dem Sitz hinten rechts sitzt schaut er zwischen Fahrer und Beifahrer durch.
Zudem kann er links und durch das Küchenfenster schauen. Er hat sich noch nicht beschwert.

Tinduck am 26 Mai 2023 09:33:35

Unsere drei Söhne haben sich auch noch nicht beschwert und sitzen zu Dritt hinten in der Volldinette - mit großem Seitenfenster.

Ich möchte ehrlich gesagt auch einen vollwertigen Beifahrer, der beim Navigieren etc. hilft, neben mir sitzen haben. Damit ist selbst unser Großer (15) schon ziemlich ge-challenged, wie man so in neudeutsch sagt. Kinder auf dem Beifahrersitz gibts nur, wenn kein Erwachsener zur Verfügung steht.

Was für den einen kaufentscheidende Dinge sind, sind für den anderen halt Befindlichkeiten...

bis denn,

Uwe

Acki am 26 Mai 2023 15:21:49

Tinduck hat geschrieben:Unsere drei Söhne haben sich auch noch nicht beschwert und sitzen zu Dritt hinten in der Volldinette - mit großem Seitenfenster.
...
Was für den einen kaufentscheidende Dinge sind, sind für den anderen halt Befindlichkeiten...

bis denn,

Uwe

Genau so haben wir es mit unseren 3 Töchtern auch erlebt!
Die sind hinten glücklich und zufrieden insgesamt etwa 150'000 km gereist.

Aber wir hatten auch immer nicht nur ein Reisemobil ... sondern auch ein Wohnmobil; und da dürfte es bei der 6m Fraktion wohl eher ungemütlich werden. Insbesondere im Wintercamping und bei gelegentlichem Schlechtwetter ...

Vielleicht noch zum Thema ”hat perfekt Platz auf einem PKW Parkplatz": Hier zählt nicht nur die Länge inklusive Rosenbeet. Nach unserer Gesetzgebung hier dürfen das Fahrzeug und dessen Teile auch die seitliche Markierung eines Parkfeldes nicht überragen!
Wie es da in anderen Ländern wohl gehandhabt wird?!

murksmax am 26 Mai 2023 16:02:37

Acki hat geschrieben:...
Vielleicht noch zum Thema ”hat perfekt Platz auf einem PKW Parkplatz": Hier zählt nicht nur die Länge inklusive Rosenbeet. Nach unserer Gesetzgebung hier dürfen das Fahrzeug und dessen Teile auch die seitliche Markierung eines Parkfeldes nicht überragen!
Wie es da in anderen Ländern wohl gehandhabt wird?!


Moin,

das kann ich Dir sagen - zumindest wie das in England gehandhabt wird - wir haben den Sachverhalt in Oxford gehabt. Haben wirklich nur zur Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit auf einem großen öffentlichen Parkplatz gestanden. Wollten gerade in die Heia springen als eine junge Dame und ein älterer Herr von der city police anklopften. Die Dame wollte wissen, ob wir übernachten wollten. Yes, Ma'm, just for one night. We will depart tomorrow morning at about 8 o'clock.
Sie läuft einmal mit mir ums Auto und fragt mich dann, ob ich am nächsten Morgen drei Strafzettel haben möchte - ich hätte ja nur einen Parkschein gelöst, würde aber auf vier Parkflächen stehen :eek:
OK, da wir nicht mehr genug Kleingeld hatten, haben sie und ihr Kollege alles an Münzen rausgekramt was so zu haben war, haben von mir einen Schein bekommen und dann habe ich noch drei Parkscheine nachgelöst :lach:

Tinduck am 26 Mai 2023 16:24:06

Acki hat geschrieben:Vielleicht noch zum Thema ”hat perfekt Platz auf einem PKW Parkplatz": Hier zählt nicht nur die Länge inklusive Rosenbeet. Nach unserer Gesetzgebung hier dürfen das Fahrzeug und dessen Teile auch die seitliche Markierung eines Parkfeldes nicht überragen!
Wie es da in anderen Ländern wohl gehandhabt wird?!


Ist auch so eine Priorität, die ich nicht nachvollziehen kann. Wer immer in der 1. Reihe parken muss, für den mag das wichtig sein. Wir haben unseren 7-8,50 x 2,35 Bomber (je nachdem ob mit Heckbühne oder ohne) immer noch irgendwo unter bekommen. Und ja, tw. auch mitten im Stadtzentrum, z. B. in Trondheim 100 m vom Dom entfernt. Auf Supermarktparkplätzen etc. gibt es eh kein Problem, wenn man einfach etwas weiter vom Eingang entfernt parkt. Und da regt sich auch keiner auf, wenn man mehr als eine Parkbucht belegt.

Die gleiche Diskussion gibts ja beim PKW auch, da werden Kleinstwagen gekauft, weil man damit besser parken kann - ganz ehrlich, unser kleinster Wagen ist ein T6 und wir mussten noch nirgendwo wieder wegfahren, weil es keinen passenden Parkplatz gab. Scheint eher ein psychologisches Problem zu sein, oder wenn man immer 'Laternenparken' muss.

Ein Fahrzeug würde ICH danach aussuchen, was ich drinnen an Platz brauche (auch bei schlechtem Wetter), und so groß ist es dann halt. Form follows function.

bis denn,

Uwe

akany am 26 Mai 2023 18:56:59

Tinduck hat geschrieben:... immer noch irgendwo unter bekommen. Und ja, tw. auch mitten im Stadtzentrum,...
Supermarktparkplätzen etc. gibt es eh kein Problem, wenn man einfach etwas weiter vom Eingang entfernt parkt. Und da regt sich auch keiner auf, wenn man mehr als eine Parkbucht belegt.
...



Idem.
Altstadtzentrum oder Supermarkt, man braucht eben ein kleines "büschen meer" Platz.

Auch bei Kontrollen der Parkscheine, da wurde nie geschaut ob denn auch zwei gelöst wurden. Parkschein war drin, also alles paletti. Oder Parkscheibe am Supermarkt, roule ma poule.

Einfach auch für einen! normalen Parkplatz zahlen und auch Parkscheine lösen oder Parkuhr einstellen. Nicht quer stellen, weder physikalisch noch im Benehmen. Dann geht alles.

Ach ja, und nett sein und lächeln ;D :ja:

FastFood44 am 26 Mai 2023 19:35:06

Tinduck hat geschrieben:Ich möchte ehrlich gesagt auch einen vollwertigen Beifahrer, der beim Navigieren etc. hilft, neben mir sitzen haben. Damit ist selbst unser Großer (15) schon ziemlich ge-challenged, wie man so in neudeutsch sagt. Kinder auf dem Beifahrersitz gibts nur, wenn kein Erwachsener zur Verfügung steht.


Sicher? Da traust du deinem Sohn aber wenig zu. Mit 16 beginnt man heute den Führerschein zu machen und mit 17 sitzt man hinter dem Steuer.
Also navigieren tut ja in der Regel das Navi, der Fahrer hat dann die letzte Entscheidungsgewalt. Ein Kind kann schon prima mitschauen (ob jemand von rechts kommt oder wo es ein Hinweisschild für den Stellplatz gibt etc) und in der Halbdinette sah ich noch mehr als genug. Fast so gut wie von der Rückbank im Auto.
Aber glaube mir. Setz den 15jährigen nach vorne auf den Beifahrersitz. Er kann dabei nur lernen. Trau ihm was zu.

rkopka hat geschrieben:Hast du das auch schon bei Fahrt probiert ?


:lach:
Ähm, ich bin nur jeden dritten Tag vorne gesessen. Also ich glaube damit habe ich das mehr als ausprobiert. Schön wenn für andere Kinder das in einer Doppeldinette passend ist. Jedoch gehöre ich selber, und auch meine Kinder, zu jenen denen schnell schlecht wird wenn man nicht nach vorne rausschauen kann. Bei Reiseübelkeit bringt da ein Seitenfenster nicht immer die erhoffte Hilfe. Wer davon betroffen ist, versteht das.
Ich selber hätte es als Strafe empfinden tagelang tausende Kilometer in einer Volldinette durch Europa zu fahren.

murksmax hat geschrieben:Einhübsches kleines Mobil. Du weißt aber auch, dass die Ansage "Garage" bei Stockbetten i. d. R. eine Lachnummer ist,


Ja, leider ist das bei vielen aktuellen Modellen so. Verstehe ich nicht warum das so gebaut wird. Bei uns war die Kopffreiheit sehr begrenzt (was aber für uns absolut okay war, habe selber die meiste Zeit in dem unteren Stockbett geschlafen) aber man schlecht ja in der Regal liegend darin.

buffdull hat geschrieben:Unser Fazit: 6m reichen uns, 4Personen und 3,5to-Limit passt, Wendigkeit angenehm, Alkoven+Heckbett optimal


Genau meine Worte. Gerade wenn man viel unterwegs sein will und nicht auf Campingplätzen den Tag verbringt ist es nach unserer Erfahrung einfach klasse! Wendig, man findet leichter einen Parkplatz...etc pp
Was für ein Modell habt ihr denn?



Und bei dieser Diskussion sieht man mal wieder warum es so viele verschiedene Arten von Wohnmobile gibt. Es gibt zig verschiedene Erwartungen und Bedürfnisse.
Jetzt müsst nur ihr noch wissen was ihr für euer Glück braucht.

rkopka am 26 Mai 2023 21:06:49

Tinduck hat geschrieben:Wir haben unseren 7-8,50 x 2,35 Bomber (je nachdem ob mit Heckbühne oder ohne) immer noch irgendwo unter bekommen.
..
unser kleinster Wagen ist ein T6 und wir mussten noch nirgendwo wieder wegfahren, weil es keinen passenden Parkplatz gab.

Dabei ist vieles aber auch die Erinnerung oder die entsprechende Vorauswahl, d.h. Bereiche, wo man es gar nicht erst probiert. Ich hab sowohl mit dem Womo, als auch mit dem PKW schon genug Fälle gehabt, wo es schlicht nicht ging (ganz abgesehen von Verboten). Und andere, wo ich lieber gar nicht erst reinfahre. Das waren auch Supermarktparkplätze, bei denen die Ausfahrt eng oder zugeparkt war. Oder Plätze, wo ich zwar rein, aber fast nicht mehr rauskam.
Ich meine damit nicht, daß man wegen Parken eine bestimmte Größe nehmen sollte, die irgendwann auch wieder zu groß ist. Man muß sich aber daran gewöhnen, daß man weniger Parkmöglichkeiten hat, speziell in der Stadt.

RK

VonWegen am 27 Mai 2023 19:50:18

:thema:
Heute begutachtet. Gefällt. Letzter Knackpunkt Gewicht.
Masse fahrbereit vs. Massenangabe CoC vs. Masse Wiegeprotokoll nach Fertigung.

Dienstag wird gewogen und dann ggf. geholt.
Es bleibt spannend.

(Das Dinettenfenster ist übrigens riesig zum rausgucken :) )

Gruß

VonWegen am 30 Jul 2023 09:52:16

So ging die Geschichte zu Ende:

Bild

Danke für die Beiträge.

Gruß

akany am 30 Jul 2023 14:32:10

VonWegen hat geschrieben:So ging die Geschichte zu Ende:

...



Schickes Beiboot :wink:

murksmax am 31 Jul 2023 14:30:49

VonWegen hat geschrieben:So ging die Geschichte zu Ende:
Bild


Ein hübsches Mobil :ja: Ich gratuliere recht herzlich und wünsche allzeit gute und knitterfreie Fahrt!

Kleinen Tip am Rande: Der Vorbesitzer von unserem Mobil hatte damals eine andere Tür einbauen lassen, eine mit Fenster drin. Damit man auf der rechten Seite besser rausgucken kann. Das ist etwas, was unsere Kids absolut geil fanden und wir nach kurzer Zeit auch genießen konnten. Die Aussicht zu beiden Seiten ist damit auch beim Stehen um Klassen besser und es wird im Mobil um einiges heller. Merke das jedesmal, wenn ich das Sonnenschutzrollo öffne bzw. schließe, damit die Sonne auf der Auffahrt nicht so reinrennt! Vielleicht ist es eine Überlegung wert, so ein Fenster vom Händler nachrüsten zu lassen ...

hampshire am 01 Aug 2023 11:06:22

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Danke für die Rückmeldung und Glückwunsch zur Entscheidung. Ich wünsche Euch viele schöne Erlebnisse!

CassiusClay am 01 Jun 2024 08:45:24

Die Tür mit Fenster ist ein toller Tipp! Das heisst dann aber auch die komplette Tür zu ersetzen oder kann man das selbst nachrüsten / einbauen?

VonWegen am 02 Jun 2024 17:31:11

Da in ein einem anderen Thread um Feedback nach einem Jahr gebeten wurde, fasse ich unsere Erfahrungen mal zusammen.

zum Thema Gewicht:
Nach unserem letztjährigen Urlaub in Dänemark bin ich nach der Rückfahrt auf die Waage. Voll beladen mit allem drum und dran halten wir die 3,5 t ein. Da darf der Wassertank aber nur mit den besagten 20 l gefüllt sein. Für die Österreich Durchfahrt lass ich mir bei Bedenken ein Paar Litern beim Tank und tanke in Italien, sobald wir durch sind. Ob das notwendig ist, weiß ich noch nicht..

Grundsätzlich spielt das Thema Gewicht keine Rolle mehr, da ich nicht mehr als das WoMo vollpacken kann. Dies entspricht 4 Euroboxen für Kleingram + Campingstühle/Tische + 3 Fahrräder + Kindersitz + Kinderwagen + diverser Badekram, Spiel- und Badesachen. Die Kleinkindersachen werden später durchs vierte Rad und der Thule Erweiterung ersetzt.

Einsparung würden die vielen Bücher + Malbücher mit sich bringen, aber da wiegen wir in 3-4 Jahren mal neu :)

Was uns stört:
Die Stau-Box unter dem zweier Sitz gegen die Fahrtrichtung ist eine Zumutung, da man jedes mal die Polster wegheben muss, um aufklappen zu können. Fehlplanung. Ich überlege noch, wie man das ausbessern kann.

Der Wassertank hat die Schraube zum Entleeren unter dem Sitz der Dinette in Fahrtrichtung. Meistens muss man dann ran, wenn die Kinder sitzen. Ungünstig. Das geht besser.

Was uns gefällt:
Die Schlafsituation in den Stockbetten für die beiden Kinder ist ideal. Wurde sofort akzeptiert. Einschlafen + Durchschlafen —> kein Problem. Getrennte Bereiche sind viel wert.

Das große Dachfenster, welches als Option dazu bestellt wurde und mehr Licht im Bereich Übergang Dinette/Alkoven liefert. Zumal das kleinere Fenster im hinteren Bereich bei späteren Nachrüsten für die Klima/den Ventilation genutzt werden würde.

Was wir haben, aber nicht brauchen:
Ein extra Fenster im Bad im Bereich der Dusche.
Die Außendusche hatte bisher auch noch keinen Einsatz. Vielleicht sollte ich einen Hund kaufen.

Probleme bisher:
Aufbautür undicht.
Die Pumpe im Wassertank zickt ab und an, lässt sich aber immer wieder motivieren doch noch zum Dienst anzutreten.

Ideen aktuell:
Die Kinder haben derzeit Klamotten in kleinen Unterbettkommoden im Fußbereich, da sie aufgrund der Größe den Bereich beim Schlafen nicht nutzen. Da wäre eine Lösung über Kederschiene an die Rückseite der Badwand gut. Vielleicht findet sich was.

Wenn die Führerscheinänderung kommt, über Papierauflastung nachdenken:
Vorzelt kaufen.
Dachventilator/Klima aufs Dach.
Kasten Bier mitnehmen. Immer.

Gruß

FAZIT: Würden wir wieder so machen.
Mit dem heutigen Wissen, dass sich am Führerschein was tut, wäre ein Maxi sicher sinnvoll + eine Anhängerkupplung. Aber mit dem damaligen Wissen war das nicht abzusehen.

Tinduck am 03 Jun 2024 08:58:17

VonWegen hat geschrieben:Wenn die Führerscheinänderung kommt, über Papierauflastung nachdenken:


Schön, dass euch euer Mobil im Großen und Ganzen gefällt.

Zur Papierauflastung, schon oft geschrieben: die nützt nix, wenn die Hinterachse (wie bei den meisten aufgebauten Mobilen) schon mit 3,5 Tonnen am Limit ist. 350 Kg bekommst Du nicht ausschliesslich auf die Vorderachse geladen, die noch Luft hätte.

Im Endeffekt läufts dann doch auf eine Luftfederung und Auflastung der Hinterachse hinaus... weswegen hier eigentlich immer der Maxi empfohlen wird, wenn irgendwann eine Auflastung geplant ist. Kommt unterm Strich billiger und man hat dann die bessere Technik an Bord.

bis denn,

Uwe

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