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Empfehlung Erfahrung Wechselrichter 2000W ? 1, 2


hampshire am 13 Mär 2025 09:11:59

ClausK65 hat geschrieben:Unter 200Ah Batteriekapazität würde ich keinen 2kW WR einsetzen.

Das ist eine Frage der Anwendung. Ich „brauche“ die Leistung für leckeren Espresso oder Cappuccino. Die Roxy Espresso (im Zulauf) hat einen Dickfilmheizer und zieht die hohe Leistung nur während des Brühvorgangs. Der liegt mit Anlaufzeit deutlich unter 1 Minute. Da braucht es trotz des ungünstigen Verhältnisses von Batteriekapazität zu maximaler Leistungsentnahme keine große Batterieinfrastruktur.

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Stocki333 am 13 Mär 2025 09:26:28

hampshire hat geschrieben: Die Roxy Espresso (im Zulauf) hat einen Dickfilmheizer und zieht die hohe Leistung nur während des Brühvorgangs. Der liegt mit Anlaufzeit deutlich unter 1 Minute. Da braucht es trotz des ungünstigen Verhältnisses von Batteriekapazität zu maximaler Leistungsentnahme keine große Batterieinfrastruktur.

DU hast vollkommen recht. Mit dieser Konstellation, wie du sie beschreibst, kannst du mit eienm guten Accu das jederzeit machen. Den gute BMS und Zellen halten das ohne Probleme aus. Den der Verbrauch eines Kaffee liegt nur bei ca 1,5 Ah.
Also bist du bei vernünftigen Accus im grünen Bereich.
Franz

UweHD am 13 Mär 2025 10:28:53

hampshire hat geschrieben: ...Das ist eine Frage der Anwendung. Ich „brauche“ die Leistung für leckeren Espresso oder Cappuccino...<..>.. Da braucht es trotz des ungünstigen Verhältnisses von Batteriekapazität zu maximaler Leistungsentnahme keine große Batterieinfrastruktur.

Volle Zustimmung.
Für diesen Zweck (Nespresso) hatten wir in der Vergangenheit sogar einen 1.500/3.000W Wechselrichter an einer 100Ah AGM Batterie erfolgreich betrieben. Die Nespresso zieht in der Spitze rund 120A aus dem Akku (ca. 1.400W Anschlussleistung), das aber nur für ein paar Sekunden. Damit konnte die AGM problemlos umgehen, und auch die jetzige 100Ah LiFePO mit 100A BMS Dauerleistung macht da keine Zicken: Deren BMS kann lt. Datenblatt bis zu 300A auf 5s, da sind 120A auf ca. 20s offensichtlich auch kein Problem.

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Irmie am 13 Mär 2025 12:24:47

IngeCH hat geschrieben:Möchte einfach z.B. ne Induktionssplatte einstecken (weil ich schon so oft Probleme mit dem Gas hatte), die Bosch-Batterie vom eBike laden, ggf. Tablet u. Mobiltelefon laden (welche jetzt mit 12V Schiene geladen werden). Alles nur temporär und kein Dauereinsatz.




Hallo IngeCH,

wenn du einfach nur mit der Induktionplatte kochen möchtest und dir sonst keine Gedanken machen willst, wäre auch eine Powerstation eine Alternative.

Die musst du nur unterbringen können, sonst nichts! Ist sie leer, wird sie halt am Netz wieder geladen. Bei einigen dauert das kaum mehr als eine Stunde.

Eine Ecoflow Delta 2 wäre nicht schlecht. Sie wiegt 12kg. Größer ist immer besser, aber du musst sie ja auch tragen können.

Wir haben eine Jackery 1000. Die steht unter dem Tisch. Auch im alten Pössl war sie dort problemlos untergebracht. Aber für eine Induktionsplatte wäre sie mir zu klein.

Je höher die Kapazität, desto besser für deine Nutzung.

Ist die Powerstation leer, muss halt mit Gas gekocht werden! :idea:

UweHD am 13 Mär 2025 13:22:35

Irmie hat geschrieben: ...wenn du einfach nur mit der Induktionplatte kochen möchtest und dir sonst keine Gedanken machen willst, wäre auch eine Powerstation eine Alternative.

Eine Powerstation ist auch nichts anderes als ein LiFePo mit Wechselrichter und Ladegerät in einem Gehäuse.
Wenn ich die Mobilität der Powerstation nicht benötige, dann wäre mir ein Festeinbau eines Wechselrichters im Wohnmobil immer lieber, auch weil man dann nicht unnötigerweise zwei Batterien und zwei Ladegeräte spazierenfahren muss. Der Bordakku und der EBL sind ja bereits im Wohnmobil vorhanden.

ClausK65 am 16 Mär 2025 23:34:11

hampshire hat geschrieben:Das ist eine Frage der Anwendung. Ich „brauche“ die Leistung für leckeren Espresso oder Cappuccino.


Genau das meine ich. Du weißt genau was du willst und dann ist das OK.
Ich habe ja geschrieben, dass ICH halt nach meinem Bedarf min. 200Ah verbauen würde zusammen mit dem 2kW WR. Ist halt mein Bedarf den ich damit decke.
Deswegen ja auch die Frage an den TE was er damit machen möchte.
Somit sind wir alle glücklich

Vielleicht treffen wir uns ja mal und dann nehme ich gerne einen Espresso.

Grüße

Wolfros am 20 Mär 2025 10:30:37

Welchen Wechselrichter von Solartronics empfehlt ihr.

2000W
Model NP oder TS oder FS.

hampshire am 20 Mär 2025 11:17:38

Wolfros hat geschrieben:Welchen Wechselrichter von Solartronics empfehlt ihr.

2000W
Model NP oder TS oder FS.

Fürs Wohnmobil keinen von den drei, denn die haben alle keine Netzvorrangschaltung. Von Solartronics gibt es dazu den hier: --> Link

Wolfros am 20 Mär 2025 11:30:03

Hallo,
die Netzvorrangschaltung ist extern installiert.

rkopka am 20 Mär 2025 12:31:37

dietmardd hat geschrieben:Vor 2 Jahren, als ich recherchierte, hatten alle von mir angefragten LiFePO4-Batterien noch einen max. Entladestrom von 100 A. Aber offensichtlich ist in den vergangenen 2 Jahren einiges weiter entwickelt worden.

Wenn man selber Zellen besorgt, kann man sich das passende BMS zulegen für mehr Strom. Viele werden aber fertige Batterien nehmen, und die haben meist 100Ah ~ 100A Laststrom (oder entsprechende Vielfache). Ich hab einfach mal gegoogelt und die ersten 3 Angebote hatten alle diese Werte.

dietmardd hat geschrieben:2000 W : 12 V = 166,7 A. Dazu kommt noch der Eigenverbrauch des Wechselrichters und rechne da mal zur Sicherheit 40 A - zusammen über 206 A oder schau in der Bedienungsanleitung nach. Gute 12 V-Wechselrichter haben schon mal einen Eigenverbrauch von nur 34 A.

Das kommt mir zu hoch vor. Das sind immerhin 40A x 12V = 480W Wärmeverluste. Das ist praktisch ein Heizstrahler. Bei den kleinen Lüftungsöffnungen müßte da praktisch eine Turbine blasen.

RK

Wolfros am 20 Mär 2025 13:57:04

Verbaut ist eine Liontron 150Ah.

dietmardd am 20 Mär 2025 19:04:10

Das ist praktisch ein Heizstrahler.


Das hatte ich gefunden, als ich nach Wechselrichter Wohnmobil Eigenverbrauch geguggelt hatte.

Zitat: "Wie viel Watt verbraucht ein Wechselrichter im Leerlauf?
Bei einem 1000-W-Wechselrichter könnte der durchschnittliche Leerlaufstromverbrauch etwa 10–20 Watt betragen, während er bei einem 2000-W-Wechselrichter etwa 20–40 Watt betragen könnte."

Das ist nur der Leerlaufstromverbrauch. Dazu kommt noch der leistungsabhängige Verlust in Form von Abwärme. Um auf die Amperezahl zu kommen, muss durch 12 geteilt werden.

Jetzt habe ich noch bei mastervolt nachgesehen:

--> Link

Zitat: "Wie viel Strom verbraucht ein Wechselrichter?

Mastervolt Sinus-Wechselrichter haben einen Wirkungsgrad von mindestens 92 %. "

Das bedeutet, dass zur Nutzlast noch einmal ca. 8 % an Verlusten in Form von Abwärme auftreten.

Beispiel:
1800 W Nutzlast mal 8 % geteilt durch 12 = ca. 12 A, bei 3000 W Nutzlast sind das 20 A. Das klingt schon besser.

Mein Wechselrichter hat ein Gebläse, um die Abwärme abzuführen. Bei voller Last ist das Gebläse deutlich zu hören.

Natürlich unterscheiden sich Sinus-Wechselrichter je nach Typ etwas beim Wirkungsgrad und beim Leerlaufstromverbrauch. Ein konkreter Wechselrichter könnte also etwas besser oder schlechter sein.
Streng genommen spielen auch Leitungsverluste auf der 12 V-Seite eine Rolle. Je länger die Kabel und je kleiner der Querschnitt, desto höher die Verluste. Die Leitungsverluste auf der 230 V-Seite spielen eine geringere Rolle.

hampshire am 20 Mär 2025 20:52:35

Wolfros hat geschrieben:Hallo,
die Netzvorrangschaltung ist extern installiert.

Das ist eine wertvolle Information. Solartronics ist recht sparsam im Beschreiben der Unterschiede der drei Geräte - da würde mich vom Hersteller etwas abschrecken.
Der Hinweis mit der Last auf die Batterie ist wichtig. Ich habe selbst einen 2kW Wechselrichter (gibt es nicht mehr zu kaufen) an einer 150Ah Batterie im Fahrzeug und der zieht ganz fröhlich knapp 20 Watt im Leerlauf, wenn ich das richtig abgelesen habe. Gut, dass es für das manuelle Abschalten eine kabelgebundene Bedieneinheit gibt.

spechtinator am 21 Mär 2025 18:52:58

Meine Empfehlung:

--> Link

Mit integriertem FI-Schutz und Netzvorrangschaltung. Ich habe selbst den 1.500W verbaut. Sehr leise. Da muß die Tchibo Qbo schon einige Tassen bruzzeln bevor der Lüfter angeht. Das kenne ich von dem Vorgänger anders.

Bye Christian

BikeAir am 21 Mär 2025 20:09:04

Mit integrierter Netz Vorrangschaltung gibt es noch den DOMETIC-SinePower-DSP-1812T --> Link .
Der hat 1.800W Dauer und 3.600W Spitze. Der verrichtet bei mir schon seit 6 Jahren seinen Dienst klaglos und davon 16 Monate am Stück jeden Tag. Ich würde ihn mir wieder kaufen.

Grüße

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