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Zusätzliche zweite Bordbatterie


GuenterDanne am 13 Jun 2023 16:42:33

Hallo zusammen
Ich habe ein Sunlight Wohnmobil V66 , BJ 2020
Ich möchte mir gerne eine zweite Bordbatterie mit 95AH parallel an die vorhandene 95 AH anschließen. Da möchte ich einen 2000 W Wechslelrichter anschließen den ich an der Aussenwand unter dem Tisch anbringen. Meine Frage ist : Wo lege ich die 16 qmm Leitungen vom unter dem Beifahrer Sitz bis zum Wechselrichter her ?
Günter Danne



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ClausK65 am 13 Jun 2023 19:12:24

Hallo Günter,
Ich habe einen T68 und mir ursprünglich auch eine zweite AGM eingebaut. Ich habe damals das Blech zwischen Wohnraum und Fahrerkabine inter dem Beifahrersitz etwas ausgespart und dann auch entsprechen den Boden. Danach habe ich an der Fahrerseite den kleinen Vor au unter dem Tisch demontiert. Danach habe ich mit einem Zugdraht mir den Weg dorthin gesucht. Der Boden an dieser Stelle ist ca. 10 cm hoch bei mir. Ich habe mir dort eine USB-C Dose eingebaut mit der ich meinen Laptop betreiben kann.
Zuvor habe ich geschaut ob das überhaupt geht und was da evtl. im Weg liegt.
Bei mir war da recht frei und so habe ich ei Leerrohr gezogen. Jedoch habe ich auch kein 16mm2 verlegt.
Das Leerrohr habe ich als Schutz für die Kabel genommen.
Ging alles recht schnell und problemlos.

Vielleicht hilft das ja.

Wobei mein WR hinter dem Beifahrersitz ist. Die Kabel sind ca. 40 cm lang und ich habe 35mm2 genommen. Der WR zieht schon mal locker 130 - 140 A und das nicht unter Volllast. 16mm2 wäre mir persönlich zu dünn. Ist aber nur meine Meinung.

GuenterDanne am 13 Jun 2023 19:40:11

Recht schönen Dank Claus. Habe mir mal den Fußboden hinter den Sitzen angeschaut, da gehen ja schon irgendwelche Kabel rein , die unter den Sitzen sind. Wohin die führen, weiß ich noch nicht. Mal sehen, wenn ich das aufbekommen habe.
Trotzdem, danke.
Gruß Günter

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rkopka am 13 Jun 2023 20:40:30

GuenterDanne hat geschrieben:Habe mir mal den Fußboden hinter den Sitzen angeschaut, da gehen ja schon irgendwelche Kabel rein , die unter den Sitzen sind. Wohin die führen, weiß ich noch nicht. Mal sehen, wenn ich das aufbekommen habe.

Wenn es ein Fiat (oder baugleich) ist, habe ich einen entfernten Verwandten (Carado von 2012). Da waren eine Reihe von sichtbaren Schrauben für diese Abdeckung. Allerdings waren auch 3 Schrauben unter dem aufgeklebten Riffelblech versteckt. Falls es bei dir ähnlich ist, hilft da nur Gewalt.

RK

dietmardd am 13 Jun 2023 21:22:55

Ein Wechselrichter mit 2000 W an zwei Bleibatterien mit je 95 Ah ist, gelinde gesagt, sehr sportlich. Bedenke, dass eine Bleibatterie nur zu knapp 60 % tatsächlich genutzt werden kann. Ein 2000 W-Wechselrichter zutscht dann beide Aufbaubatterien in wenigen Minuten leer.

Damit ein solcher Wechselrichter vernünftig betrieben werden kann, sollte man schon in LiFePO4-Batterien ausreichender Kapazität investieren, sonst wäre die Investition in den Wechselrichter heraus geschmissenes Geld.

Ein Wechselrichter allein reicht aber nicht. Weitere Technik ist unbedingt nötig:

1. eine Netzvorrangschaltung. Wenn Du Deinen Wechselrichter zeitlich mit Landstrom einschaltest, gibt es einen großen Knall, weil das Netz immer stärker ist als der Wechselrichter, d.h. der Wechselrichter arbeitet in einer anderen Phase als das Netz und das Netz zwingt den Wechselrichter in die gleiche Phase. Folge: Der Wechselrichter wird augenblicklich zerstört und wenn Du Pech hast, fackelt Dein Womo mit ab.

2. Der Wechselrichter gibt 230 V Wechselstrom ab und deshalb müssen hinter dem Wechselrichter 230 V-Sicherungen und eine FI-Sicherung. Ansonsten ist alles lebensgefährlich, mal abgesehen davon, dass es ohne gesetzwidrig wäre.

3. Kein Muss, aber sinnvoll. Einbau eines Stuntes (Messwiderstand) und eines Batteriecomputers, damit Du weißt, welche Restkapazität noch vorhanden ist. Der eventuell verbaute Stunt inklusive Anzeige sind mit großer Sicherheit für einen 2000 W-Wechselrichter zu klein. Falls Du eine Batterie mit Bluetooth kaufst, kannst Du alternativ mit Deiner Batterie "telefonieren", aber das ist auf Dauer umständlich.

4. Ein 2000 W-Wechselrichter braucht nicht nur eine leistungsfähige LiFePO4-Batterie. Die Batterie muss auch irgendwie wieder geladen werden. Ab spätestens EURO6 laden die Lichtmaschinen nicht mehr die Aufbaubatterien. Ich hatte mehrfach EURO5-Womos gemietet und keine von denen hatte noch die Aufbaubatterien geladen. Also auch bei einigen EURO5-Womos können schon sogenannte intelligente Lichtmaschinen verbaut sein. Ich weiß das von verschiedenen Typen von Chausson und Intineo. Um die Aufbaubatterie laden zu können, braucht es einen Ladebooster und eine Solaranlage.

Wie Du siehst, zieht die Investition in einen Wechselrichter von 2000 W eine Reihe weiterer Investitionen nach sich.

Wenn Du auf CP oder SP übernachtest und Dein Womo an Landstrom anschließt, dann kannst Du die Aufbaubatterie mit Landstrom laden, aber wenn Du vorwiegend mit Landstrom übernachtest, dann hast Du ja im Womo 230 V und brauchst keinen Wechselrichter. Prüfe aus allen aufgeführten Gründen, ob Du einen 2000 W- Wechselrichter überhaupt brauchst. Viele E-Geräte gibt es auch für 12 V, z.B. Kaffeemaschinen, nur muss man etwas Geduld mitbringen, da 12 V-Geräte meist eine niedrigere Leistung haben.

Ein gut gemeinter Rat: Aus Deiner Fragestellung schließe ich, dass Du wenig Kenntnisse in E-Technik hast. Es wäre deshalb sehr sinnvoll, wenn Du bei diesem Problem nicht selbst werkelst, sondern Dir Hilfe bei einem Bekannten mit fundierteren Kenntnissen oder in einer Vertragswerkstatt suchst.

Auch wenn der Umbau auf den ersten Blick nicht so kompliziert erscheint, kann man als Laie einiges falsch machen - mit fatalen Folgen. Hier nur zwei Beispiele:

1. Wenn Du vergisst, Deinen EBL vor einem Umbau auszuschalten, wird sich dieser mit einiger Wahrscheinlichkeit ind Jenseits verabschieden.

2. Beim Einbau einer zweiten Batterie sollten beide Batterien vorher auf die gleiche Spannung geladen werden, ansonsten fließt plötzlich zwischen beiden Batterien ein hoher Strom - defacto ähnlich einem Kurzschluss.

Fazit:

Der Anschluss eines 2000 W-Wechselrichters an zwei 95 Ah-Bleibatterien macht technisch keinen Sinn.

rkopka am 13 Jun 2023 21:43:57

dietmardd hat geschrieben:1. eine Netzvorrangschaltung. Wenn Du Deinen Wechselrichter zeitlich mit Landstrom einschaltest, gibt es einen großen Knall, weil das Netz immer stärker ist als der Wechselrichter,

Der WR muß ja nicht am internen Netz hängen. Dann kann man darauf verzichten. Wer nicht so oft auf CP ist, hat ohnehin kaum 230V angehängt.

2. Der Wechselrichter gibt 230 V Wechselstrom ab und deshalb müssen hinter dem Wechselrichter 230 V-Sicherungen und eine FI-Sicherung. Ansonsten ist alles lebensgefährlich, mal abgesehen davon, dass es ohne gesetzwidrig wäre.

Aber nur bei Speisung des Bordnetzes (s.o.).

1. Wenn Du vergisst, Deinen EBL vor einem Umbau auszuschalten, wird sich dieser mit einiger Wahrscheinlichkeit ind Jenseits verabschieden.

Warum ? Er muß sowieso mit fehlenden Batterien zurechtkommen. Also warum soll man ihn unbedingt abschalten (nicht daß es schaden würde) ? Sicher sollte man keine großen Lasten darüber betreiben beim Umbauen, aber das macht man sowieso nicht. So viel ist da meist nicht drin, das Probleme machen könnte. Außerdem sind da eine Menge Sicherungen. Klar sollte man nicht verpolen.

RK

UweHD am 14 Jun 2023 13:05:29

dietmardd hat geschrieben: ...Der Anschluss eines 2000 W-Wechselrichters an zwei 95 Ah-Bleibatterien macht technisch keinen Sinn.

Wir haben einen 2000W Wechselrichter an einer einzigen(!) 100AH AGM Batterie, und das macht durchaus Sinn.
Ohne den Wechselrichter könnte ich nämlich keinen Kaffee aus meiner Nespresso bekommen und den Aerocchino-Milchaufschäumer nicht nutzen :)

Der Akku steckt das locker weg, weil es nur kurzzeitige Belastungen sind.
Natürlich kann man damit nicht den örtlichen Fußballverein non-stop mit Kaffee versorgen und sollte immer die Spannungslage des Akkus im Blick haben.

ClausK65 am 14 Jun 2023 18:18:39

dietmardd hat geschrieben:Ein gut gemeinter Rat: Aus Deiner Fragestellung schließe ich, dass Du wenig Kenntnisse in E-Technik hast.
Fazit:

Der Anschluss eines 2000 W-Wechselrichters an zwei 95 Ah-Bleibatterien macht technisch keinen Sinn.

Lieber dietmardd, wie schön dass du aus der Frage des TE erkennen kannst, was er für einen Beruf hat.
Dafür mal einen Daumen hoch.
Zu deinem Fazit: Ich erkenne daraus, dass du keine Ahnung hast, was der TE an seinem WR betreiben möchte. Und noch weiter, ich behaupte mal dass du eine solche Konstellation noch in in der Praxis genutzt hast. Sonst wüsstest du, dass mit 2 x 95Ah AGM es sehr wohl geht, eine Nespresso Maschine zu betreiben ohne die Batterien zu schrotten. Habe ich schon 2 Jahre gemacht. Meine Frau hat sogar den Föhn daran genutzt. Die Batterien leben jetzt nach 4 Jahren noch immer.

Jetzt zum Thema:
Ich kenne jetzt den 66er (bei meinem ersten Post habe ich einen Tippfehler drin, hab einen T65 ;-) ) nicht genau, aber das mit den Kabel unter dem Boden sollte problemlos gehen. Hinter der Verkleidung an der Sitzgruppe ist nach unten soweit offen, dass du da die Kabel bequem durchbekommen solltest.
Wenn du den WR dann von außen zugänglich hast, und die Steckdose des WR nur direkt nutzt, dann kannst du das Problemlos machen.
Halte dich an die Bedienungsanleitung vom WR oder frage beim Hersteller nach wenn du dir nicht sicher bist. Ich hatte da kompetente Hilfe bekommen.
Wenn du jedoch mit der Materie absolut nicht vertraut bist, hole dir doch bitte Hilfe von jemand, der sich auskennt.

Viel Spaß beim basteln

Rockerbox am 14 Jun 2023 19:54:38

dietmardd hat geschrieben:Ein Wechselrichter mit 2000 W an zwei Bleibatterien mit je 95 Ah ist, gelinde gesagt, sehr sportlich.

……….
Fazit:

Der Anschluss eines 2000 W-Wechselrichters an zwei 95 Ah-Bleibatterien macht technisch keinen Sinn.


Mit Verlaub,

warum schreibst du zum wiederholten Male solche Behauptungen?

Auch ich hab über mehrere Jahre einen 1500W-WR für Senseo, Fön und Induktionsplatte erfolgreich an 2 Stück Banner AGM a 95 Ah betrieben.
Und im Solobetrieb mit seiner eigenen Steckdose braucht man auch keine Netzvorrangschaltung. Auch keinen FI. Und Sicherungen gegen Überlast macht der WR entweder elektronisch oder er hat Sicherungen eingebaut.

Es muss nicht immer zwingend ein Li-Akku sein.

Viel interessanter wäre es zu wissen, was der TE an dem WR betreiben will, da könnten 16mm2 schon was knapp werden.

Und übrigens, es heißt „Shunt“ und nicht „Stunt“ …… :ja:

Pechvogel am 14 Jun 2023 23:19:19

Rockerbox hat geschrieben:…Viel interessanter wäre es zu wissen, was der TE an dem WR betreiben will, da könnten 16mm2 schon was knapp werden…

Es gibt auch WR-Hersteller die empfehlen lieber 4x 16qmm zu verwenden statt 2x 32qmm ( ja ich weiß, hier sind 2x16 nicht unbedingt das gleiche wie 1x32! ).
Vielleicht ist das beim TE ja auch so.

Rockerbox hat geschrieben:…Und übrigens, es heißt „Shunt“ und nicht „Stunt“ ……


Naja, ist ja auch ’ne Frage der Verlegung!??! :mrgreen:



Grüße
Dirk

basste315 am 15 Jun 2023 06:57:44

GuenterDanne hat geschrieben:Ich habe ein Sunlight Wohnmobil V66 , BJ 2020
Ich möchte mir gerne eine zweite Bordbatterie mit 95AH parallel an die vorhandene 95 AH anschließen.

Ob es schlau ist, eine neue Bleibatterie mit einer mehr als 2 Jahre "alten" Bleibatterie parallel anzuschließen :?: :?: :?:
Die Alte könnte die Neue "herunterziehen" :cry:

Dieser prinzipielle Einwand beantwortet allerdings nicht die Eingangsfrage nach der Kabelverlegung.

Helmut

GuenterDanne am 14 Jul 2023 14:06:30

Hallo zusammen.
Recht schönen Dank für Euer Bemühen in Sache zweiter Bordbatterie. Ich taste die ganze Sache step by step ab . Es ist schon sehr komplex und vielschichtig. Mal sehen, wie weit ich komme und gebe dann mal gegebenenfalls ein Feedback, was daraus geworden ist.
Gruß Günter

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