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Hallo allerseits,
ich versuche mich auch mal mit einem Reisebericht. Habt also Nachsicht wenn was nicht so klappt. Auch die Qualität der Bilder könnte vielleicht besser sein, aber ich filme nur, zwar Digital aber die Bilder müssen einzeln heraus kopiert werden. Auch kann es etwas dauern bis der gesamte Bericht fertig ist. Und Tipps wie man es besser macht, nehme ich gerne an. Danke! Unsere Urlaubsreise Südfrankreich 2007 in die Provence und die Cote d' Azur. Eigentlich sollte unser Sommerurlaub 2007 von Ende April bis Mitte Mai, mal wieder in die Toskana und hauptsächlich nach Umbrien gehen. Aber eine Arbeitskollegin von Brigitte machte unsere Planung zunichte, wir können erst ab Juni unseren Urlaub nehmen. Nach langem hin und her, wurde auch das Ziel unserer Fahrt geändert. Da wir zwar des öfteren schon durch Südfrankreich nach Spanien und auch nach Portugal gefahren sind und auch schon die Küstenstrasse der Cote d' Azur nach Italien gefahren sind, aber die Gegend dort unten nicht weiter kennen, wollten wir Das nun mal angehen. Reiseführer wurden gekauft und die Planung begann. Dann endlich war es soweit, der Urlaub konnte beginnen. Freitag 2.6. Gegen 18.ooUhr starten wir in Richtung Süden. Unser erster Reisetag endet nach ca. 200km auf dem kostenlosen Stellpatz in Salzhausen. Samstag 3. 6. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es gegen 9.ooUhr weiter. Nach 9 stündiger Autobahnfahrt, mit einigen Pausen, erreichen wir gegen 18.ooUhr Neuenburg a.Rhein nahe der französischen Grenze bei Mulhouse. Dort wird noch schnell in einem Aldi-Markt vergessenes eingekauft. Unsere Fahrt für heute endet dann auf dem kostenlosen Stellplatz von Müllheim bei Neuenburg. Sonntag 3.6. Die Nacht war ruhig und nach unserem Frühstück geht es entspannt weiter. Unsere Fahrt geht, ohne die Autobahn zu nutzen, über Mulhouse, Belfort, Hericourt, Baume les Dames, Besancon, Lons le Saunier und Bourg en Bresse in Richtung Grenoble. Unser erstes Ziel in der Provence soll Sisteron sein. Wir beenden aber für heute die Fahrt gegen 16.ooUhr kurz vor Arandon, etwa 100km vor Grenoble. Hier finden wir einen schönen Stellplatz an einem kleinen See. Französische Familien mit Kind und Kegel, Oma und Opa, verbringen hier den Sonntagnachmittag. Da stören wir nicht. Schnell sind Stühle und Tisch aufgebaut, später wird noch gegrillt. Nebenbei: Dass die Franzosen, wie man oft hört, nicht bemüht sind mit anders Sprachigen ins Gespräch zu kommen, können wir, zu mindest, für diesem Abend nicht bestätigen. Die meisten Vorbeikommenden versuchten, nach einem Blick aufs Nummerschild, doch zu mindest ein Wort auf Deutsch loszuwerden, z.B. "Guten Tag", "Aufwiedersehen" oder "hier schlafen?". Was wir, als leider nicht französisch sprechend, doch mit einem gebrochenem "Bonjouir! " oder "Au revoir!" beantworteten, so dass man freundlich lächelnd aus einander ging. So soll es doch eigentlich sein. Wir sitzen noch bis etwa 22.ooUhr vor unserem Wohnmobil und genießen unseren ersten Abend in Frankreich. Montag 4.6.
Gegen 8.ooUhr stehen wir auf, draußen scheint die Sonne. Tisch und Stühle raus und in der Sonne frühstücken. Dann geht es weiter auf der N75 in Richtung Grenoble. In Grenoble verfranzen wir uns kurz, da unser Navi spinnt, das kostet uns etwa 15 Minuten, was soll´s. Gegen 15.ooUhr erreichen wir dann Sisteron, leider beginnt es zu regnen. Den Stellplatz hier finden wir recht schnell, können dem aber nichts abgewinnen, so dass wir auf der D4 in die Nähe von Volonne fahren, hier finden wir einen kostenlosen Übernachtungsplatz am Lac de Escale mit schönem Blick auf das Städtchen Chateau-Arnoux. Leider tröpfelt es auch hier, aber trotzdem stellen wir Tisch und Stühle auf und unter der ausgefahrenen Markise sitzend, genießen wir, mit Käse und Wein, noch lange den Blick auf den See. Dienstag 5.6.
Früh stehen wir heute auf. Nach dem Frühstück fahren wir nach Volonne, dort parken wir unser Wohnmobil bei der Kirche. Von hier geht es mit dem Roller nach Sisteron. Wir fahren gleich rauf zur Citadelle und ersparen uns so den Kraft und Zeit raubenden Anstieg. Gegen 9.ooUhr lösen wir die Eintrittskarten (5,50 Euro per Pers.) Um diese Uhrzeit sind wir ziemlich die einzigen Besucher, dem entsprechend einsam fühlt man sich in dieser großen Wehranlage, die nach der teilweisen Zerstörung im 2.Weltkrieg, wieder beeindruckend aufgebaut und restauriert worden ist. Eine Ausstellung mit vielen Fotos zeigt den Wiederaufbau. Auch die Aussicht von hier oben auf die Dächer von Sisteron und auf die senkrecht formierten Gesteinsschichten des "Rocher de Baume" ist sehenswert. Nachdem wir genug gesehen haben fahren wir runter in die Altstadt. Hier bummeln wir noch einwenig durch die hübschen Gassen der Altstadt, bevor es wieder zurück nach Volonne geht. Schnell ist der Roller wieder auf dem Heckträger befestigt und unsere Fahrt geht weiter auf der N9 und der D12, zunächst nach Forcalquier, hier besichtigen wir den Friedhof der Stadt, angeblich der schönste der Welt.
Wer kann eurem Charme schon wiederstehen :) Schön dein Bericht bisher. Bitte weiterschreiben :D :D Der Anfang ist schon klasse........auch die Bilder!!!!!!!!! Danach geht es auf der N100 und der D5 nach St. Michel zur dortigen Entsorgungsstation.
Auf der N100 über Cereste führt dann unsere Fahrt in das kleine Bergdorf Saignon nahe Apt. Unterwegs sehen wir schon einige zaghaft blühende Lavendelfelder, allerdings sind die roten Mohnfelder noch deutlich in der Mehrheit, die immer wieder schön anzusehen sind. Auch ist es die Zeit der Kirschreife, und somit sieht man überall die reifen Früchte an den Bäumen, auch ein toller Anblick und das Wasser läuft einem im Mund zusammen. Bei einem Händler an der Strasse kaufen wir dann auch ein Kilo dieser süßen Früchte und lassen sie uns gleich schmecken. Gegen 14.ooUhr und vor dem Regen, erreichen wir dann Saignon. Hier stellen wir unser Wohnmobil auf den neuen großen Parkplatz nahe der Altstadt ab. Noch scheint die Sonne, doch in der Ferne hört man schon das Grollen und Donnern eines heran ziehenden Gewitters. Wir können jedoch noch trockenen Hauptes und in aller Ruhe diese kleine Städtchen besichtigen. Saignon ist ein typisches Luberon-Dorf, das wie ein Vogelnest, am Berg zu kauern scheint. Man streift durch enge gewundene Gassen und findet zwei aufragende Felsen, von Einem, den man besteigen kann, hat man einen weiten Blick nach Apt und seinem Umland. Zurück beim Wohnmobil beginnt es auch schon zuregnen. Wir beschließen hier zu übernachten. Später kommt noch ein belgisches Wohnmobil dazu. Irgendwann in der Nacht hört der Regen dann auf. Mittwoch 6.6
Gegen 7.ooUhr werden wir wach, leider regnet es schon wieder, und der Wetterbericht hat auch nichts Gutes für heute vorher gesagt. Sei es drum, wir fahren nach dem Frühstück erst mal nach Apt. Da wir keinen Parkplatz finden und es immer noch regnet, geht es weiter auf der D22 nach Rustrel zu den Ockerbrüchen dem "Colorado Provencal". Auch hier regnet es noch, so dass wir es damit belassen, dieses sehenswerte Farbenspiel aus der Ferne, vom Wohnmobil aus, zu betrachten. Als nächstes Ziel steht das kleine Bergstädtchen Viens auf unserem Routenplan.
Über die D33 einer Kammstraße mit schöner Aussicht, erreicht man dieses hübsche kleine Städtchen. Da der Regen bei unserer Ankunft in Viens gerade Pause macht, nutzen wir die Gelegenheit für einen Bummel durch die engen Gassen dieses überaus reizvollen Städtchens. Auch sind wir auf der Suche nach einer Frischwasserstelle, die es hier im Ort geben soll, die finden wir zwar nicht, dafür aber bei einem Bäcker frisches Brot. Kurz bevor es erneut zu regnen beginnt, erreichen wir wieder unser Wohnmobil. Weiter geht es auf der GR6 zur Schlucht von Oppodette.
In einem ca. 2km langen und ca. 150m tiefen Canyon windet sich der Calavon-Fluß. Oberhalb des Canyons hat man einen beeindruckenden Blick nach unten in den Flusslauf. Der nächste Ort auf unserer Route ist Simiane la Rotonde.
Wir erreichen dieses Städtchen auf der GR4 und D51. Es liegt, schön anzusehen, hoch an einem Hang. Hier gib es einen runden Turm (Rotonde) zu besichtigen, dessen Bedeutung lange Zeit Rätsel aufgab. Einige Quellen meinen aber, es wäre schlicht und einfach, ein Wehrturm einer Burganlage. Auch gut. An einer Stelle hoch am Berg mit schönem Blick ins Tal, machen wir eine Mittagsrast. Leider sehen wir die Hundeka...., in die wir einen Stuhl stellen, zu spät. Grrrr... Wir müssen weiter.
Auf der D51 fahren wir nach Banon und dann über die D950 nach Sault. Von Sault geht es auf der D942 zu unserem heutigen Übernachtungsplatz. Den finden wir gegen 15.ooUhr am Lac de Monieux in der Nesque-Schlucht. Der Lac ist ein kleiner Stausee des Nesque. Rund um den See kann man wunderbar mit dem Wohnmobil stehen. Wir finden einen schönen Platz direkt am See. Entspannt sehen wir dem Treiben einer Vielzahl von Enten und sogar Fischreihern zu, als wir plötzlich von einer mit lauten Glocken behangenen Herde von Schafen und Ziegen umringt sind, die uns genauso erstaunt betrachten wie wir sie. Nach einer Weile kommt der Schäfer und beendet die unverhoffte Begegnung genau so schnell wie sie begonnen hatte. Kurz danach setzt wieder heftiger Regen mit Donner und Blitz ein, der uns wieder ins Wohnmobil zwingt. Irgendwann hört der Regen aber doch wieder auf, und wir sitzen noch eine ganze Weile vor unserem Wohnmobil und schauen den Wasservögeln und horchen den quakenden Froschen zu. Idylle pur. Donnerstag 7.6.
Die Nacht war wieder sehr ruhig. Der Regen hat aufgehört und die Sonne erwärmt die Luft und den gegen über liegende Hang der Nesque Schlucht, so dass es am Hang dampft, schön anzusehen. Gefrühstückt wird heute wieder vor dem Wohnmobil. Nach einiger Zeit kommt eine Studentengruppe vorbei, die die Flora und Fauna betrachtet, jedenfalls sieht es für uns so aus. Freundlich grüßen wir uns gegenseitig, und wir haben wieder einmal das Gefühl, dass es keine Probleme mit unserem Hier sein gibt, so wie wir es auch schon am Beginn unserer Reise empfanden. Auch ein später mit dem Auto vorbei kommender Ranger in Uniform grüßt uns freundlich. Wir fühlen uns bisher sehr wohl hier in Südfrankreich. Heute wollen wir den 1912m hohen Mont Ventox erklimmen, mit dem Wohnmobil. Dazu fahren wir zurück nach Sault, dort tanken wir erstmal Diesel nach, für 1,046. Auch bräuchten wir Wasser, aber der Wasserhahn an der Friedhofsmauer tröpfelt nur, das dauert uns zulange. Wir müssen es später woanders nochmals versuchen. Von Sault geht es auf der D164 und der D974 in Richtung Mont Ventoux. Wir haben Glück, als wir oben ankommen ist die Sicht weniger schlecht als erwartet, denn man fährt ja eigentlich nur der Aussicht wegen hier rauf. Anders die vielen Hobbyradsportler, die sich die Qual der Strapazen der Gipfelüberquerung als große sportliche Herausforderung antun. Die dann wohl auch keine Muse für die eigenwillige Schönheit dieser weißlich kahlen Bergspitze haben. Nach den üblichen Foto- bz. Filmaufnahmen nehmen wir die Abfahrt in Angriff, wobei die Bremsen unseres Wohnmobils schon arg leiden müssen. Wir fahren auf gleichem Weg, den wir hochgefahren sind, ein Stück zurück.
Bei Le Chalet-Reynard folgen wir der D974 die nach rechts abknickt in Richtung Bedoin. Das Städtchen Bedoin liegt umgeben von Weinfeldern in 300m Höhe. Nach einen Stadtbummel schauen wir noch, von einem Cafe aus, bei einem Glas Bier und einem Kaffe creme, dem emsigen Treiben dieser kleinen Stadt zu. Irgendwann geht es weiter.
Zunächst auf der D19 bis Malaucene, hier finden wir eine, noch im Aufbau befindliche, VE-Station. Entsorgen funktionierte schon, nur aus dem Wasserhahn wollte zunächst kein Nass kommen. Ich fand dann mehrere Absperrventile die nur geöffnet werden mussten. Endlich haben wir auch wieder reichlich Frischwasser, denn dass wurde langsam knapp. suuuuuper klasse........damit kann man ertragen, dass der nächste Urlaub erst im September ansteht, Danke dafür ! :wink: Zur Mittagrast geht es auf der D938 und der D13 nach Entrechaux, etwa 10km von Malaucene entfernt.
Vom Stellplatz aus hat man einen schönen Blick auf die Burgruine St. Andre hoch über Entrechaux. Nach unserer Pause fahren wir über Vaison la Romaine, Seguret und Sablet in das kleine Weindorf Gigondas. Auf dessen kostenlosen Stellplatz unterhalb des Ortes in der Nähe der Post, allerdings etwas einsam gelegen, hat man einen schönen Blick auf den Ort. Hier wollen wir übernachten. Die Sonne scheint und wir holen Tisch und Stühle raus und machen es uns gemütlich. Später wird noch der Grill angeworfen und lecker gespeist. Urlauberherz was willst du mehr. Genau in diesem Café in Bedoin haben wir letztes Jahr Ostern auch gesessen nachdem wir auf dem heiligen Berg waren. Freitag 8.6.
Strahlender Sonnenschein begrüßt uns heute beim Aufwachen. Wir verzichten heute auf unser Frühstück, denn wir wollen mit dem Roller nach Carpentras, dort ist heute Markt. Übrigens einer der größten der Provence und da sollte man nicht zuspät dran sein. Wir verlassen den Stellplatz von Gigondas, fahren aber nicht weit. Im Ort etwas abseits des Hauptgeschehens, aber noch in Häusernähe, stellen wir unser Wohnmobil ab. Wir glauben dass es hier, während unseres Abwesendheit, sicherer steht als auf dem Stellplatz unterhalb des Ortes. Schnell ist der Roller von der Plattform geholt und wir können die ca. 15km nach Carpentras unter die Rollerräder nehmen. Gegen 9.ooUhr sind wir auf dem Markt, der praktisch über die gesamte Altstadt verteilt ist. Die Vielfalt des Angebotes ist nahezu unbegrenzt. Unbeschreiblich auch der Duft, der von so einem Markt ausgeht. Wir lassen uns eine Weile treiben, schauen hier, riechen dort, kaufen Gemüse, Obst und Käse. Irgendwann erreichen wir wieder unseren Roller und es geht zurück nach Gigondas.
Wir finden unser Wohnmobil so vor, dort wo wir es abgestellt haben. Das ist sehr beruhigend. Wir laden den Markteinkauf um ins Wohnmobil und kurze Zeit später starten wir nochmals den Roller. Es geht noch mal zurück nach Vaison la Romaine, dort wollen wir die alte Oberstadt besichtigen. Beim hinauf klettern zur Burgruine streifen wir durch engen verwinkelte Gassen. Überall riecht es nach Kräutern, herrlich. Ich weiß schon ganz genau wohin ich nächstes Jahr Ostern will :D :D :D Auch von diesem schönen Ort müssen wir uns irgendwann verabschieden. Es geht zurück nach Gigondas.
Auch diesesmal ist beim Wohnmobil alles ok. Schön so.... Schnell den Roller wieder auf den Träger und dann fahren wir nochmals hinunter auf den Parkplatz unterhalb des Dorfes, für eine späte Mittagsrast. Der Platz auf dem wir letzte Nacht völlig allein waren, ist diesmal fast total von Tagestouristen, die zum wandern hier her kommen, zugeparkt, aber in einer Ecke finden auch wir noch ein Plätzchen. Nach Beendigung der Pause geht es wieder nach Carpentras, diesmal mit dem Wohnmobil und zwar zur dortigen V/E Stadion. Die ist schnell gefunden und auch die V/E klappt reibungslos. Ich danke für die netten Worte. Morgen, denke ich geht es weiter. Ich sehe gerade, das meine Bilder Upload Quote schon über 20% beträgt.
Was mache ich bei 100% die scheinbar schnell erreicht werden? Ich hab noch soviele Bilder. sei unbesorgt 8) Na, Olaf, Dein "Versuch" eines Reiseberichts liest sich aber prächtig!!
Schade daß ihr anfangs so schlechtes Wetter hattet(kann man sich gar nicht vorstellen, daß es dort derzeit überall so heiß sein soll)?! Ganz schön viel habt ihr bisher unternommen! Respekt!! Bin schon gespannt, wie's weitergeht! Hallo :) ,
:respekt: :dankeschoen: für diesen schönen Reisebericht. LG fiat08 8) Hallo Olaf,
danke für den wunderbaren Bericht, in dem uns viele Orte sehr bekannt vorkommen und was das bei uns auslöst ist eher schon Heimweh denn Fernweh. :cry: Ich glaub wir packen schon mal. :D Bevor wir abhauen sind wir aber auch gespannt auf die Fortsetzung Eures Reiseberichts. Poldi Hi Olaf,
prima Bericht. Und wieder sind wir hin und her gerissen bei unsrer September-Urlaubsplanung, denn dort waren wir (frankreichscheuen Feiglinge)auch noch nicht und mir erscheints jetzt nach den Bildern wesentlich reizvoller als Ungarn, die Heide oder der Spreewald. Vielleicht ist ja im September noch jemand von hier dort unterwegs und wir wagen es doch... (hallo wiebke, haste den Bericht schon gelesen :D ) Hallo Olaf,
bitte, bitte mehr davon! Ich warte schon mit Spannung auf die Fortsetzung (und auf noch viele weitere Fotos) :) ok, dann mal los...
Weiter geht es auf der D4 zum nächsten Ziel. Es ist das Bergstädtchen Venasque, hoch am Berg gelegen ist es schon von weitem schön anzusehen. Oben angekommen finden wir leider keine Parkmöglichkeit so dass wir weiter fahren. Über kleine Bergstrassen kommen wir nach Pernes les Fontaines, hier könnte man man 33 Brunnen besichtigen, wenn man sie denn fände. Die meisten davon sollen noch in Betrieb sein und kein wasserspeiendes Maul soll dem Anderen gleichen. Wir haben nur einige gefunden, aber auch nicht wirklich nach dem Rest gesucht. Dann geht es wiederum auf kleinen Bergstrassen nach Fontaine de Vaucluse. Gegen 18.ooUhr erreichen wir den kostenpflichtigen Stellplatz am Eingang des Ortes. Hier ist richtig was los. Mindestens 35 Wohnmobile stehen schon hier und es kommen immer noch welche dazu. Aber der Platz ist groß, so dass jeder ein Plätzchen findet. Dieser Ort ist, durch seine schöne Naturlage, ein beliebtes Ausflugziel in Südfrankreich. Hier findet man die ergiebigste und in ihrer Entstehung kaum erforschte Karstquelle Europas. Wir machen es uns wieder draußen vor unserem Wohnmobil bequem. Auch werfen wir nach langem zögern den Grill an. Ganz wohl ist uns dabei allerdings nicht, da wir scheinbar die Einzigen sind die grillen. Aber es scheint keinem zu stören, denn jeder der vorbei kommt grüßt freundlich. Den weiteren lauen Abend genießen wir mit "Nachbarn gucken" und dem Gesang der vielen verschiedenen Vogelarten zulauschen. Samstag 9.6
Gegen 8.ooUhr werden wir wach. Die Sonne knallt schon heftig. Unser Plan für heute sieht so aus: Mit Wohnmobil bis nach Robion, das liegt westlich in der Nähe von Cavaillon an der D2. Von dort wollen wir mit dem Roller die Gegend weiter erkunden. In Robion finden wir einen Platz für unser Wohnmobil neben einer Kirche. Mit dem Roller fahren zu nächst nach Les Taillades dort hat einen beeindruckenden Blick auf den Nordhang des Luberon-Gebirges. (Leider kein Foto) Super Olaf :francais: ,
tolle Bilder, toller Bericht ! Aretousa hat es bereits geschrieben, daß wir ungefähr die gleiche Route vor zwei bis vier Jahren (Alsheimer ?) gefahren sind. Ich bin von Deinem Bericht so begeistert, ich muß gleich meine Bilder noch mal anschauen. Na, vielleicht geht es nächstes Jahr wieder dahin. Ich freue mich schon auf die Fortstzung Deines Berichtes. Hans-Werner Es geht wieder zurück nach Ribion um von dort weiter nach Maubec zu fahren.
Doch dazu kommt es nicht, und dass kommt so: In Robion sehen wir einen Bäcker, Brigitte ruft über unsere neue Roller-Sprechanlage (Lidl 8,99 €), "wir brauchen noch Brot". Da ich nicht unmittelbar halten kann, um zuwenden, fahre ich in die Straße in der unser Wohnmobil abgestellt ist, mit den Worten "Ok, dann können wir gleich noch mal sehen wie es dem Wohnmobil geht". Beim Abstellplatz angekommen, sehen wir direkt vor unserem Wohnmobil einen PKW mit zwei jungen Männern stehen. Ich sehe, oder bilde mir jedenfalls ein es so gesehen zu haben, dass der Beifahrer gerade als er uns kommen sieht, in den PKW springt, zumindest ist ein Bein noch draußen, die Tür auf, und der Motor läuft. Der Mann auf der Fahrerseite versucht eine Holzpalette in den PKW zu schieben oder raus zuziehen. Ich drehe mit dem Roller hinter dem Wohnmobil in Richtung des Pkws und sehe wie der Wagen weg fährt, die Türen beide noch geöffnet. Später sehe ich die Holzpalette vorne neben unserem Wohnmobil liegen. Nun sind wir natürlich total verunsichert. Haben wir einen Einbruchversuch verhindert oder was?? Wir überlegen kurz ob wir das Wohnmobil weiter dort stehen lassen können, oder sollen wir lieber weiter fahren? Wir verladen den Roller wieder und wollen uns einen anderen Platz suchen. Dass klappt aber irgendwie nicht, an Jedem haben wir etwas auszusetzen. Unseren Tagesplan müssen wir daher verwerfen, was eigentlich schade ist, da wir die Anfahrt diverser kleinerer Bergdörfer mit dem Wohnmobil nicht machen können. Zumal auch noch Wochenende ist und somit die Parksituation durch viele französische Tagesausflügler, mit ihren Pkws, verschärft wird. Dörfer wie Maubec, Oppede le Vieux, Menerbes, Lacoste und Bonnieux durchfahren wir, und auch das ist teilweise recht schwierig auch mit unserem nur 6,50m lg. Wohnmobil. Tja Olaf,
es ist jetzt die Frage, was macht man mit oder vielleicht gerade ohne Palette bei einem Wohnmobil ? Ein Zweifel und ein bitterer Nachgeschmack bleiben auf jeden Fall. Hans-Werner Irgendwann sind wir dann nur noch genervt von den engen und teilweise zu geparkten Durchfahrten, so dass wir uns entschließen erstmal in das in der Nähe liegende Saigon bei Apt zufahren.
Dessen Stellplatz kennen wir von der Hinfahrt und dort wollen wir uns bei einer Pause, neu orientieren. Saigon ist schnell erreicht. Der große Stellplatz ist, ob wohl es Sonntagnachmittag ist, fast leer. Bei einem Mittagsimbiss unter der Markise, es sind immerhin über 30° Grad, planen wir unsere weitere Route. Wir überlegen, ob wir hier nochmals eine Nacht verbringen sollten. Doch wir entscheiden uns dann anders. Gegen 16.ooUhr geht es weiter Richtung Lourmarin. Die Strecke dort hin führt uns zunächst durch Apt dann über die landschaftlich schöne und kurvenreiche D943 durch das Luberon Gebirge. Der Parkplatz in Lourmarin ist voll geparkt mit Pkws, weshalb wir auch dieses Städtchen, das auch zur Gruppe der "Schönsten Dörfer Frankreichs" gehört, bei dieser Reise nicht besichtigen. Über kleine Strassen erreichen wir dann das südöstlich von Lourmarin gelegene Dörfchen Ansouis. Der Parkplatz unterhalb des Dorfes ist gesperrt für einen Markt der morgen dort stattfindet. Doch eine kleine Lücke finden wir, nicht für die Nacht, aber für einen kleinen Bummel durch das Dorf reicht er. Hier in Ansouis gibt es ein Schloss, dass besichtigt werden kann, eines der schönsten der Provence. Auch die Aussicht vom Schloss hinunter in die Weite ist beeindruckend. oh je, das ist gerade das, was ich jetzt nicht gebraucht hätte :roll: Naja, für uns sah es so aus, wie ich es beschrieben habe. Aber ob die wirklich an unser Wohnmobil wollten? Wer weiß. Aber die Palette ??
Noch einige Bilder von Ansouis.... Unser nächstes Ziel liegt ebenfalls weiter südöstlich.
Es ist La Tour d`Aigues, hier gibt es auch ein Schloss und davor soll es einen Stellplatz geben. Wir finden den Platz auch, aber auch der ist voll geparkt. Nun wollen wir einen größeren Sprung machen, unser nächstes Ziel ist Allemagne en Provence. Auf der Fahrt dorthin sehen links des kanalisierten Flusses Durance in dem Ort St. Paul lez Durance mehre Wohnmobile stehen. Wir drehen um und finden einen kostenlosen Stellplatz mit ebenfalls kostenloser V/E Anlage. Hier bleiben wir für diese Nacht. Sonntag 10.6.
Es gibt Eier zu Frühstück, also ist es Sonntag. Die Sonne scheint schon heute Morgen um 8.ooUhr heftig, es wird ein heißer Tag werden. Gegen 9.ooUhr brechen wir auf. Unser nächstes Ziel ist Greoux les Baines. Hier gibt es nichts besonderes, weshalb wir auch in die Bge. de Greoux fahren. Von oberhalb der Bergstraße hat man einen phantastischen Blick auf den Stausee von Esparron, bevor man nach Esparron kommt. Hier im Ort könnte man zum Baden in den Stausee springen, wenn man denn einen Parkplatz findet. Wir finden keinen. Wenn gleich eine Abkühlung bei über 30° Grad jetzt nicht schlecht wäre. Was soll’s, fahren eben weiter. Über eine Hochebenenstraße, an deren Rand sich Weinstöcke, Getreidefelder und Mohnblumenwiesen ablösen und verstreut immer mal wieder einzelne Gehöfte liegen, kommen wir nach Quinson. Hier in Quinson gibt es das größte Prähistorisches Museum Europas. Hier dreht sich alles um die Steinzeit. Hier in der Nähe gibt es auch einem schönen Stellplatz direkt am Lauf des Verdon gelegen.
Hier bleiben wir einige Stunden. |
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