Hallo,
ich habe eine modulare steckbare PV Batterie im Haus mit Elementen von 1,3kW.
Davon würde ich gerne ein Element während des Urlaubs mit dem Wohnmobil dort anschließen.
Hat das schon mal jemand gemacht und kann davon berichten?
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Hallo, ich habe eine modulare steckbare PV Batterie im Haus mit Elementen von 1,3kW. Davon würde ich gerne ein Element während des Urlaubs mit dem Wohnmobil dort anschließen. Hat das schon mal jemand gemacht und kann davon berichten? Du brauchst einen passenden Solarlader und eine Befestigung bzw. Aufsteller. Welche Leistungsdaten hat die mitzunehmende Solarplatte? Helmut Passt die Spannung der Hausbatterie zum 12V-Bordnetz?
Batterien werden überall dargestellt als handle es sich um die althergebrachte handelsübliche "Monozelle" oder AAA Batterie, mit denen man ungefährdet einfach herumspielen kann. Das ist aber eindeutig nicht der Fall. Der Unterschied ist größer als der zwischen einem 3,5 PS Mofa und einem 200PS Motorrad. Während man noch darüber lächelt, wenn ein Laie beim Mofa einen anderen Stoßdämpfer ohne nähere Spezifikation außer Baugröße einbaut wird man den Kopf darüber schütteln, wenn er dasselbe mit dem 200PS Motorrad vor hat. Wenn Du mehr als nur "Ahnung" hast und Zugang zu den nötigen Spezifikationen hast, dann: go for it. Wenn nicht, dann begibst Du Dich in Gefahr. Kleiner Hinweis: Die meisten Heimspeichersysteme beherrschen nicht den Betrieb mehrerer Module mit unterschiedlichem Alterungszustand. Daher kann selbst bei einer Installation, die im Womo aus irgendeinem Grunde gut geht eine Gefahr beim Wiederverwenden im Heimspeichersystem lauern. Ich habe Ahnung von Batterien, den Zugang zu den Spezifikationen meiner Heimspeicherbatterie und sogar zu den Entwicklern des Systems. Das bringt meine berufliche Tätigkeit mit. Ich käme nie auf die Idee eines meiner Heimspeichermodule mit ins Wohnmobil zu nehmen um es dort einzusetzen.
Klarstellung: Ich dachte, du willst nur eine Solarplatte deiner Heimspeicheranlage vorübergehend im Wohnmobil nutzen.
volle Übereinstimmung Helmut
Ich hätte auch gedacht das er von mehreren, portablen PV-Modulen eins mit im Womo transportieren ( und unterwegs nutzen ) will. Und wenn ich mir überlege was die Batterien meiner Solaranlage zu Hause wiegen... Die bekäme ich höchstens auf einen Anhänger hinters Womo aber bestimmt nicht ins Womo rein. :gruebel: Grüße Dirk
Moin, Eine interessante Idee, jedoch nur unter hohen Aufwand im WoMo nutzbar. In der Regel sind die Batterien, welche in Haus PV-Anlagen verbaut werden, Hochvolt-Batterien (100-500V und mehr), das BMS ist ein eigenständiges Modul oder im Wechselrichter verbaut, also bräuchtest Du auch noch einen passenden Wechselrichter mit Kaltstartfunktion und dann noch ein 230V/12V Netzteil, wenn Du Deine WoMo Infrastruktur mit der Batterie versorgen willst. . .
Wie schon gefragt wurde: Haben die Batterien denn überhaupt 12V? Das wäre ungewöhnlich. Und wenn es die üblichen 48V oder mehr sind, dann hat sich das Vorhaben so oder so schon erledigt. Auch stelle ich es mir spannend vor, das entnommene Batteriemodul hinterher wieder in den Batteriepool im Haus anzuschließen, wenn sich die Spannungslage im Zweifelsfall stark unterscheidet (z.B. ein leeres Modul zu den voll geladenen anschließen, etc.) Um welche Batteriemodule handelt es sich denn genau?
Hast du dazu einen Produktlink? Ich habe noch nichts von einer Batteriebank mit 500V im privaten Bereich als PV-Speicher gelesen. Grüße
Wenn das solche (werden u.a. von Pearl verscherbelt) sind und dort parallel genutzt werden ja. --> Link ![]()
z.B. BYD HVS Batteriespeicher Nennspannung 512V (5er Block) ... ein einzelner Batterieblock mit 2,7kWh hat natürlich weniger (ca. 100V) Einige Wechselrichter starten erst bei 200V ... wohlgemerkt bei Haus PV Anlagen. . . Hallo, erstmal Danke für die Antworten. Leider sinkt meine Euphorie. Ich dachte ich könnte mir die teure Batterie im Wohnmobil sparen und einfach eine aus dem Haus nehmen und einen 12/230V Wechselrichter anschließen. Das scheint doch nicht so einfach zu gehen. Meine Batterie ist von BYD HVM (LiFePO4). In deren technischen Daten steht jedoch auch, dass sie nur stationär eingesetzt werden darf.
Jedes einzelne Modul Deiner Batterien hat etwa 50V. Was willst Du da mit einem 12/230V Wechselrichter? Und wie soll Strom in die Batterie kommen? Grüße Dirk Der Strom soll aus PV Elementen, der Lichtmaschine oder einem Stromanschluss auf einem Campingplatz kommen. Mit einem entsprechenden Wechselrichter kann man aus allen Spannung alle anderen Spannung erzeugen. Ob dann viel Ampère überbleibt ist eine andere Sache
Du willst mit einem Wechselrichter aus 14V, 230V und der PV-Anlage ( keine Ahnung wieviel Volt die bei Dir hat ) eine Spannung erzeugen mit der Du über ein Ladegerät die Batterie laden kannst?? Ich fürchte so geht das nicht! Außerdem mußt Du aus dem Batteriestrom später ja auch mindestens wieder 230V machen? ( besser zusätzlich auch noch 12V!?! ). Also wenn überhaupt dann einen passenden Wechselrichter für die Batterie. Mit dem könntest Du bei 230V die Batterie laden, aus der Batterie wieder 230V machen und ggf. funktioniert der auch mit dem BMS der Batterie(n). Dazu dann einen „normalen“ Wechselrichter der aus der Bordbatterie / Lichtmaschine 230V macht um diese dem WR der Batterie zur Verfügung zu stellen. 230V Landstrom könnte man ggf. direkt auf den Batterie-WR legen oder über das Ladegerät des Womos in die Aufbaubatterie an der ja der „normale“ WR hängt. Ob das alles Sinn macht? Bei den Kosten, dem Gewicht, dem Installationsaufwand? Kauf Dir für das Geld lieber eine ( zusätzliche? ) Lithium-Batterie für‘s Womo. Kostet weniger, wiegt erheblich weniger, macht weniger Installationsaufwand und muss nicht dauernd wieder ins Haus umgebaut werden. Grüße Dirk
Ja genau - man kann den Spieß ja auch umdrehen. Bei mir jetzt 3,6kWh im Womo und sonniger Stellplatz vor dem Haus: in der Nicht-Reisezeit soll das Womo-Kraftwerk in Haus einspeisen: - 500W Gleichstrom 12V Grid Tie Inverter mit einstellbarer Batterie Entladung-Leistung (ca. 100-400W - Haus Grundlast nachts) für 80€, ggf. mit Zeitschaltuhr um evtl. vorhandenem Balkonkraftwerk nicht in die Quere zu kommen ... - Programmierbares Relais für Akku-Spannungsgeführte Entladung: Abschaltung gg. Unterspannung, Zuschaltung mit Hysterese für ca. 6€ So kann man wenigstens das WoMo-Equipement schuften lassen für einen guten Zweck...
Ich habe es im Juli für einige Tage gemacht. Rahmendaten und Geräte das gleiche wie bei dir. Zusätzlich noch ein 20A Ladegerät, welches neben der PV-Anlage vom Wohnmobil auch noch mit dem Überschuss der Balkonanlage tagsüber den Akku lädt. So wurde der Verbrauch nachts (ca. 200W) egalisiert. Je weiter es in den Herbst/Winter geht, wird das nicht mehr funktionieren, da naturgemäß die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Das ist aber ein allgemeines Problem mit PV und Akkus... |
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