|
Hallo, Im September letzten Jahre habe ich mir eine Hubstützenanlage ( Amplo) zum Selbsteinbau bestellt . Ich bin gelernter Schlosser mit 40 Jähriger Erfahrung und nebenbei 35 Jahre Hobbyschrauber an PKWs traue ich mir den Einbau also sehr wohl zu . Die Anlage habe ich ohne Probleme eingebaut . Wir waren jetzt etliche male Unterwegs und die Anlage hat bestens funktioniert . Im letzten Urlaub (Juli) bemerkte ich das über Nacht der rechte Zylinder den Druck nicht mehr gehalten hat . Zuhause habe ich dann erst mal nach einem Leck gesucht aber es ist alles trocken und der Ölvorratsbehälter ist auch noch genauso voll wie immer. Ich habe dann mal die Anschlüsse vorn von rechts nach links getauscht und siehe da der Fehler wandert mit jetzt hielt der linke Zylinder den Druck nicht mehr . Stromtechnisch werden alles Ventile sauber angesteuert. Ich weis es ist noch Garantie auf der Anlage dazu könnt Ihr hier --> Link was schreiben mich interessiert ob das wohl schon einer von Euch gehabt hat und was der Fehler war? Ich denke das das Wegeventil nicht sauber schließt. Danke Nur zum Verständnis die Anlage nivelliert sauber aus nur der eine Zylinder verliert nach einiger Zeit den Druck . Danke
Ja, dann wird wohl das zu dem Ausgang gehörende Ventil den Druck nicht halten / undicht sein ( kann ja intern nicht dicht sein ). Grüße Dirk Wegeventile in sich sind nicht dicht. Da läuft immer Lecköl durch, und sei es auch nur einzwei Tropfen die Stunde. Deshalb sitzt in jeder Zuleitung ein hydraulisch entsperrbares Rückschlagventil. Und die Dinger machen gern mal Ärger. Sei es durch einen kleinen Dreckpartikel (oft ein irgendwo abgebrochener Metallgrad aus der Fertigung), oder durch verbleibenden Restdruck aus dem Ventilblock, wenn eins der Magnetventile nicht richtig schließt. Eventuell ist auch die Feder im Rückschlagventil gebrochen. Das passiert bei PWS geregelten Magnetventilen schon mal. Im Garantiefall diese unbedingt in Anspruch nehmen. Sonst das Rückschlagventil zerlegen und säubern. Ist kein Hexenwerk. Manchmal hilft es auch, nur diesen einen Zylinder einmal mit möglichst hohem Volumenstrom (also quasi "Vollgas") anzusteuern, damit Partikel aus dem Ventil heraus geschwemmt werden oder sich eine Verklemmung löst. Vielen Dank ich sehe das genauso und kenne das auch so das Wegeventile nie ganz dicht sind usw . Übrigends so ein Ventil ist das .
Stromlos geschlossen, beidseitig sperrend! Grüße Dirk Tatsächlich ??? Bernd ??? Erzähle :) Jetzt mal meinen Senf dazu. Ein Ventil von normaler Qualität ist dicht und bleibt es in der Regel über Jahre. Im Grunde gibt es wenig Möglichkeiten für das Problem. Entweder eine Undichtigkeit im System, meist an Verschraubungen, Restluft im System wenn es nicht richtig entlüftet ist oder eine Beschädigung am Ventilsitz. Eine Beschädigung kann natürlich direkt bei der Produktion passieren oder durch Fremdpartikel im Öl. Waren die Hydraulikleitungen fertig verpresst, oder musstest Du selber ablängen und die Verschraubungen verpressen bzw. wurden nur Überwurfmuttern verwendet? Geht das Absinken des Zylinders bis zum Bodenkontakt des Reifens oder stoppt das Absinken nach einer gewissen Strecke?
Ich gehe von letzterem aus, da es ja am Anfang einwandfrei funktioniert hat, wenn ich es richtig verstanden habe. Auch aus diesem Grund muss das Öl ja auch regelmäßig erneuert werden, um Abrieb daraus zu entfernen u.a. Fakt dürfte sein, dass ein Ventil defekt ist, so dass der Druck in einem Zylinder nicht gehalten wird. Rechtlich muss man das Ventil zerlegen und begutachten ob es ein Herstellerungsmangel war, wogegen spricht das es am Anfang funktionierte, oder aussergewöhnlicher Verschleiß z.B. durch Abrieb fehlende Filter etc. den Schaden verursachte. Deshalb will der Hersteller des Bausatz jetzt wohl alles sehen und geht davon aus, dass sie höchsten aus Kulanz tätig werden gedenken.
Ich musste selber ablängen und es sind Schraubverbindungen erst eine Gewindehülse mit Linksgewinde drauf schrauben danach die diese Ringöse mit Rechtsgewinde rein fertig . Es ist alles Knochentrocken und wie erwähnt ist der Ölbehälter noch genauso voll wie immer. Die Zylinder fahren normal raus die Nivelierung passt auch der eine Zylinder sackt mit der Zeit soweit rein bis er das Gewicht von Fahrzeug nicht mehr halten muss. Alle anderen drei Zylinder bleiben stabil. Ventil jetzt von rechts nach links getauscht und Fehler wandert mit heisst Zylinder links sackt ein kann eigentlich nur das Ventil sein .
Du musst schon die beteiligten Komponenten auseinander halten! Der Steuerschieber bzw als Block das Wegeventil ist konstruktionsbedingt NICHT dicht. Deswegen kommen ja auch noch Rückschlagventile zum Einsatz. Die sollten annähernd dicht sein, zumindest bei höheren Drücken. Ganz dicht sind die aufgrund fehlender Dichtungen und der hydraulischen Entsperrbarkeit ebenfalls nicht. Im beschriebenen Fall liegt natürlich eine Unregelmäßigkeit vor.
Nöö. Bei Hubstützenanlagen geht es nur um Kondenswasser, was das Öl mangels Arbeitswärme sonst nicht los wird. - Ohne dies Problem hätte eine solche einfache Arbeitshydraulik ein Wechselintervall von über 2000 Betriebsstunden, also länger als das Auto lebt. Hallo Speedy, Du hast ja bei einem Händler und nicht beim Hersteller gekauft. Der Hersteller wiederum wird die komplette Pumpeneinheit auch zukaufen. Im Grunde kann schon eine falsche Lagerung zu Korrosionsschäden führen und jeder versucht das Verschulden auf den anderen zu schieben. Am einfachsten wäre natürlich, der Händler schickt Dir ein Ventil im Tausch und Du wechselt es. Falls sich der Händler darauf nicht einlässt und selber prüfen will, würde ich mir versprechen lassen, dass er die notwendigen Ersatzteile da hat und dich nach der Analyse nicht wieder Heim schickt. Bye the way: Bei normaler/guter Qualität sind die Bohrungen von Ventilen gehont und Dichtflächen geschliffen, da braucht es keine Dichtungen damit das dicht ist. Es stimmt auch, dass der Wasseranteil im Öl das Problem beim Alterungprozess ist. Wir haben Kunden, die 20 Jahre kein Öl gewechselt haben und trotzdem keine Probleme haben.
Ja das mit dem Ventiltausch da habe ich ja mehrmals drum gebeten aber ................ Der Tip mit den Ersatzteil was vorhanden sein sollte ist gut . Danke
Wo steht das denn?? Ich kenn Hydraulikanlagen die laufen schon 40 Jahre ohne Ölwechsel.....meine Hubstützen sind seit 2018 ohne Mängel, und die werden oft benützt. An Ölwechsel denke ich nicht. Gruß Ich habe seit 1,5 Jahren auch eine Amplo Anlage. Die Anlage habe ich direkt beim Hersteller in Carpi bei Modena einbauen lassen. Bei mir hatte sich folgender Fehler gezeigt: Nach längerer Standzeit im Winter (Hubstützen waren nicht ausgefahren) ist nach ein paar Kilometern der Alarm angegangen, d.h. die Amploanlage war der Meinung die Hubstützen seien ausgefahren. Das Problem hatte ich mehrere Male hintereinander und habe deswegen Herrn Amplo in Carpi kontaktiert. Zwischenlösung war immer, stehen bleiben, Hubstützen einmal aus- und wieder einfahren und dann hat es erst mal wieder funktioniert. Wir haben den Osterurlaub dieses Jahr genutzt und waren noch mal in Carpi in der Werkstatt. Er hat ein Ventil getauscht, weil das wohl nicht richtig geschlossen hat und so der Öldruck in der gesamten Anlage langsam gesunken ist. Ich glaub das war so, dass bei eingefahrenen Stützen ein Druck von 100 bis 120 bar in der Anlage anliegt, sobald der Druck unter 50 bar fällt ist das die Information für die Elektronik, dass die Hubstützen ausgefahren sind und es gibt einen Alarm sobald die Zündung an ist (oder ich eben gerade fahre). Ich hab in Carpi sogar ein Manometer dazu bekommen, womit ich den Druck prüfen kann, falls der Fehler noch mal auftritt. Ist aber bisher nicht wieder passiert. Dein Fehler ist nicht identisch, aber vielleicht einfach mal den Hersteller kontaktieren, der kennt die Anlage am besten. Die Tochter vom Chef spricht sogar deutsch. Falls Du öfters in Italien unterwegs bist, dort einfach einen Termin vereinbaren, ich könnte mir vorstellen, dass er das nicht mal verrechnet. Gruß PS: Mir hat er für ein kleines Entgelt die Wiegefunktion im Frühjahr nachgerüstet. So moin, Erst mal vielen Dank für Eure Einschätzung,Tip usw. Ich habe jetzt folgendes getan und dabei werden einige sicher die Hande über den Kopf schlagen und sagen wie kannst du nur, Garantie weg usw. Aber so bin ich nun mal und das schon von klein an :) immer alles auseinander bauen :) . Also ich kenne Einen der Einen kennt und der hat mir so ein Ventil besorgt optisch nicht ganz genau das selbe aber passt und von der Funktion alles gleich. Und was soll ich sagen die Anlage funktioniert wieder alles bleibt stabil heißt der Zylinder und alle anderen auch verlieren keinen Druck. Mir war das ehrlich gesagt zu doof da ganz zu der Firma zu fahren Literweise teuren Sprit dadurch zu jagen nur um mir bestätigen zu lassen das was defekt ist. So habe 100 Euro aus gegeben und alles läuft wieder. Eine Frage noch an die Hydraulikspezis wie weit kann man das Ventil zerlegen der hintere Teil wo die Notbedienung dran lässt sich ja raus schrauben aber dort kommt man auch nicht weiter. Lässt sich der vordere Teil wo die Dichtung drauf ist ebenfalls raus schrauben? Danke Was meinst Du mit „vorderer Teil wo die Dichtung drauf ist“? Der 6kt mit dem Gewinde ist ein Teil. Da ist aber das kurze Ende reingeschraubt. Grüße Dirk Ich meine das vordere Teil wo die Ölbohrungen drin sind ist das auch rein geschraubt ? Aber das sieht doch mehr verprasst aus. :?
Das meinte ich auch.
Wenn Du meinst das die Teile verpresst sind, kannst Du dir den Versuch des auseinanderschraubens ja sparen. Grüße Dirk Dieses Ventil gibt es für jede Hubstütze und ist an der Zentraleinheit verbaut - richtig?
Diese Ventil ist bei der Amploanlage an der Zentraleinheit verbaut insgesamt 4 Stück ob die anderen Hersteller diese auch verbauen weis ich nicht. Warum fragst Du ? Hab auch ein Amplo Hubstützenanlage und bei mir wurde im Frühjahr ein Ventil getauscht. Muss aber wohl ein anderes gewesen sein, der Druck in der gesamten Anlage ist da nämlich langsam gefallen (hatte ich weiter oben hier beschrieben) |
Anzeige
|