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Hallo zusammen Wir haben im März 2023 unseren Iveco Daily 4x4 der als Fernreisemobil von einem deutschen Hersteller nach unseren Wünschen gebaut wurde in Empfang genommen. Danach fuhren wir sofort auf eine 3 monatige Test Tour nach Marokko und noch 2 Monate Spanien und Portugal. Von den bis jetzt gefahrenen 17'000 km waren wir ungefähr 3'000 km off road auf Pisten und teilweise sehr schwierigem Gelände unterwegs. So viel vorweg: Das Iveco Fahrgestell hat das alles problemlos weggesteckt! Aber leider ist die Mängelliste des Aufbaus inzwischen relativ lang geworden. Von unterwegs haben wir mit dem Ausbauer vereinbart, dass wir das Fahrzeug nach unserer Rückkehr für eine Woche zu ihm bringen damit er alle Mängel beheben kann und wir diese Woche vor Ort sein werden um die Reparaturarbeiten zu begleiten. Jetzt will der Hersteller das Fahrzeug aber aufgrund von Personalproblemem zwei Wochen vor Ort haben. Mein Problem ist aber zum einen die Distanz von 750 km (einfacher Weg) zum Hersteller - ich will die Strecke nicht 4 x fahren oder zum anderen die Kosten eines 2 Wochen Aufenthaltes in der Nähe des Herstellers. Eine Woche wäre für uns OK gewesen aber zwei sind zuviel ... Hier ein Auszug der Mängel: - alle 4 Tankanzeigen (2x Frischwasser, Grau- und Schwarzwasser) funktionieren nicht oder zeigen falsch an - UV Desinfektionsgerät wurde falsch angeschlossen (habe ich unterwegs notdürftig korrigiert) - zwei Frischwassertanks können nur zu 80% gefüllt werden, danach setzt der Überlauf ein - Verbindungstüre Koffer zum Fahrerhaus muss neu gemacht werden. Die Schösser sind auf der falschen Seite montiert. - Heizungsrohr zum Alkoven muss kontrolliert werden. Hitzestau im Schrank über der Heizung aber es gelangt keine Warmluft in den Alkoven. - zwei ca. 10 cm Risse in der Duschwand (Kunsstoff) - Knarrender Fussboden (Zwischenboden) im Wohnbereich - Scharniere und Verriegelung der Eingangstüre und einer der beiden Garagenklappen haben sich gelockert und verzogen. Sie schliessen nicht mehr richtig und wir können durch den Spalt in's Freie schauen. - Aussenstaufächer haben Dichtungen und "Atmungslöcher" Diese sind somit weder Wasser- noch Staubdicht - alle Schubladen im Wohnbereich schliessen nicht mehr richtig (Soft close) und die Verschlüsse halten nicht mehr richtig zu. - bei zwei Schubladen sind Plastikteile an den Führungsschienen gebrochen. Wir sichern diese jetzt mit Klebeband. - Warm- und Kaltwasseranschluss im Bad vertauscht - Kühlschrank und Gefrierfach müssen spätestens alle 3 Wochen abgetaut werden da diese dann total vereist sind. Dometic sagt uns der Kühlschrank ist falsch eingebaut. - Lichtschalter für eine LED Lichtleiste hat einen Wackelkontakt - Mehrmaliger totaler Stromausfall nachts ( alles inkl. Kühlschrank) obwohl das Victron Display 70% Ladung anzeigte. - zwei USB-C Steckdosen haben keinen Strom - Display Victron energy schaltet nicht mehr (oder nur ab und zu) ab und flackert die meiste Zeit. Jetzt mein Problem und meine Frage an euch: Was würdet ihr in meinem Fall machen? Muss ich froh sein, dass der Hersteller alles Kostenneutral beheben will ich aber dafür das Fahrzeug 2 Wochen auf Grund von Personalproblemen zur Verfügung stellen muss? Kann ich die Kosten eines 2 wöchigen Aufenthalts oder der zusätzlichen An- und Rückfahrten beim Hersteller einfordern? Einen Anwalt habe ich im Moment noch nicht eingeschaltet, da ich hoffe das Ganze ohne einen solchen regeln zu können. Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wie habt ihr das gelöst? Danke für eure Zeit Hans Mal ganz ehrlich, was sind zwei Wochen? Ich finde das OK. Wenn irgendwelche Teile defekt sind und nicht am Lager sind kann das schnell noch viel länger dauern. Das mit der Entfernung ist deine Sache, auch wenn es ärgerlich ist. Hallo, wenn man es mit dem Händler versauen will kann man einen Anwalt einschalten, bringt aber nichts. Sei froh, dass der Händler zeitnah und ordentlich die Beanstandungen begehrt. Er hat eine Begründung gegeben, die nachvollziehbar ist. Kaufe dir ein 49€ Ticket und gut ist es. Mein Händler ist 170km entfernt, 2x musste ich auch wegen Reklamationen vorstellig werden, hat aber alles nach meinen Wünschen erledigt.
Und wozu muss man während der ganzen Zeit daneben stehen? Die Mängelliste scheint ja klar definiert zu sein!? Man liefert das Fahrzeug ab, geht alle Punkte vor Ort mit dem Verantwortlichen durch, lässt die Punkte bestätigen und reist heim. Wenn alles erledigt ist, reist man wieder an, geht wiederum im 4-Augen-Prinzip alle Punkte durch und übernimmt das Fahrzeug wieder. Hier würde ich aber vielleicht noch 1-2Tage einplanen ... es könnte ja sein, dass irgend ein Punkt noch einmal angegangen werden muss :wink: Bei der Mängelliste finde ich zwei Wochen auch OK. Die werden ja wahrscheinlich keine 5 Leute gleichzeitig auf das Fahrzeug loslassen können. Und so ein knarrender Boden z. B. kann schon aufwändig zu beheben sein, je nach Problem. Ganz ehrlich, sei froh, dass du zeitnah einen Termin bekommen hast, das sieht bei vielen Marken ganz, ganz anders aus. Sich wegen einer Woche längerer Reparaturdauer über einen Anwalt Gedanken zu machen ist in meinen Augen eine völlige Überreaktion. Dass du 4x fahren musst, ist unangenehm, aber das ist nun mal die logische Folge daraus, wenn man weit entfernt ein Fahrzeug kauft. Muss man wohl akzeptieren, wenn man ein Manufakturfahrzeug kauft und nicht zufällig nebenan wohnt. Und ich persönlich würde meine gute (?) Beziehung zur Manufaktur nicht für ein paar hundert Euro Reise- oder Hotelkosten aufs Spiel setzen. Man wird sich ja noch öfter begegnen. bis denn, Uwe Vor allem wird es aus unterschiedlichen Gründen nicht so sein das alle Mängel abgestellt werden, es wird so sein das du bei der nächsten Reise von den bekannten Mängeln wieder was finden wirst, also schon mal seelisch und moralisch drauf vorbereitet sein, und dann wird die Begegnung angespannter sein als beim ersten Mal. Was soll denn ein Anwalt auch bringen? Wenn der Hersteller nicht mehr Leute hat die er da dran lassen kann dann er sich auch keine „aus den Rippen schneiden“. Und der Anwalt selbst wird vermutlich auch keine Lust haben selbst mit zu schrauben? :gruebel: Und wegen der Kosten? Nun das verkaufende Unternehmen ist in der gesetzlichen Pflicht ein ordnungsgemäßes, funktionierendes Fahrzeug auszuliefern. Wenn dem nicht so ist muss es kostenlos nachbessern. D.h. aber nicht das für den Käufer dabei ein kostenloser Urlaub von 2 Wochen rausspringt! Und „die Reparatur begleiten“?? Der Hersteller kann, darf und müsste eigentlich sagen „… nö, Du als Privatperson kommst nicht in meine Werkstatt…“ Grüße Dirk Hallo Hans, falls Du noch ein Thema hast, was Du nach der Erprobung gemacht haben möchtest, das aber nicht bestellt war, kann man ja mal nett fragen, ob er das für kleines (oder kein) Geld mitmachen würde. Ich käme ehrlich gesagt nicht auf die Idee, da die eine / zwei Wochen daneben stehen zu wollen. Aber da bin ich vielleicht von meinem Ausbauer verwöhnt. Ansonsten, wär es mir wichtig, es mir mit dem Ausbauer nicht zu verderben… falls Ihr mit dem Fahrzeug außerhalb Europas unterwegs sein wollt wirst Du mal unterwegs Hilfe brauchen. Da macht es einen Riesen Unterschied, ob der Ausbauer da noch Lust hat, oder eher nicht.. Fast Typisch, Auto erhalten, Schlüssel rein und losfahren???????????????? Bei einem Neuwagen fahre ich erst mal in 3 Tage zum nächsten Stellplatz, checke ALLES intensiv und glaube vor allem Niemanden , weder vom Hersteller noch vom Ausbauer. Wer so blind in die Gegend fährt glaubt offensichtlich auch sonst alles von der Herstellern - ach klar sind ja Deutsche Produzenten.
Ja wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht, woraus die Seite --> Link entstanden ist. Wir hatten mehrfach mehrere Wochen das Wohnmobil zum Hersteller gegeben und sind stets mit dem Zug nach Hause gefahren. War alles sehr ärgerlich. Ich denke das es auch länger als zwei Wochen dauern kann, da Ersatzteile möglicherweise nicht verfügbar sind oder "etwas schiefgegangen" ist. Bei einer Reparatur kann immer etwas dazwischen kommen und dann ist das eben so.
Ich kann den Schlussfolgerungen nicht folgen, dass der Threadersteller blind in die Gegend fährt und offensichtlich alles glaubt...das ist doch an den Haaren herbeigezogen...Ebenso glaube ich nicht, dass man unbedingt nach 3 Tagen alle Mängel entdeckt hat - und was soll man 3 Tage auf irgendwelchen Stellplätzen machen und in der Zeit immer wieder alle Funktionen ausprobieren? Der Käufer ist doch hier nicht der Schuldige. Schöne Grüße Jens
Na, das Autochen die 2 Wochen dort lassen und mich freuen, dass ich einen reaktiven Händler habe, der das alles kostenneutral korrigiert. Sieh es doch ganz einfach positiv: Du hättest ja auch bei Deiner 17.000 km "Probefahrt" nach jedem Defekt direkt zur Werkstatt fahren können... in den 5 Monaten hattest Du ja Zeit dafür. So darfst Du jetzt aber alles zusammen präsentieren und die Korrektur dauert nur 2 Wochen ;D :ja:
Wenn man im März ein Womo abholt und „sofort“ drei Monate Marokko und zwei Monate Spanien / Portugal bereist, dann Ende August / Anfang hier so ein Thema aufmacht dann kann man die Abnahme des Fahrzeugs doch nur „auf reisen“ gemacht haben?!? Und wenn die Anzeigen der vier Tanks nicht funktionieren, sich die Frischwassertanks nur zu 80% befüllen lassen, Schlösser „falsch rum“ eingebaut wurden, Lichtschalter Wackelkontakte haben,… dann kann das vorher ja auch nicht getestet worden sein. Kann man alles so machen, muss man aber nicht. Wenn ICH vor hätte fünf Monate unterwegs zu sein und 17.000km zu fahren dann würde ICH mich VOR der Reise davon überzeugen dass das Fahrzeug, in dem ich ja auch wohnen werde, zu 100% in Ordnung ist. ABER: „würde ICH so machen“, jeder kann natürlich machen wie er das für richtig hält! UND: so wie ICH den TE verstanden habe „regt er sich auch nicht darüber auf“ dass das Fahrzeug Mängel hat sondern nur das die Reparatur zwei Wochen dauern soll?! Grüße Dirk Bei der Mängelliste finde ich zwei Wochen schon sportlich. Zeitdruck auf die Reparateure ausüben würde m.M.n. auf Koster der Qualität gehen.
Nein. Du hast im ersten Halbjahr die Mängel angegeben und jetzt nur Anspruch auf Erstattung der Fahrkosten mit dem Wohnmobil zur und von der Reparatur. Ob zusätzliche Kosten für ein zweites Fahrzeug oder Bahnfahrt übernommen werden ist mir nicht bekannt und müsstest du beim Händler / Hersteller nachfragen. Übernachtungskosen für die ganze Reperaturzeit werden nicht erstattet.
Wozu auch? Es wurde dir doch zugesichert dass die Mängel behoben werden. Du hast Anspruch auf Kilometergeld für s Wohnmobil und das zweite Fahrzeug, jeweils hin und zurück. Mehr nicht. Erst mal Danke für eure Meinungen und Kommetare Hier zur besseren Verständlichkeit ein paar Zusatzinfos die ich evtl. im ersten Thread hätte erwähnen sollen. Das Verhältnis Hersteller - Käufer hat sich schon kurz nach Vertragsunterzeichnung und der ersten Anzahlung angespannt. So war z.B. vereinbart, dass nach unserer vor Ort Besprechung Zeichnungen des Koffers gemacht werden und uns diese für ein OK vorgelegt werden. Anstelle der Zeichnungen erhielten wir drei Wochen später 2 Fotos mit einem aufgesetzten Koffer! Dieser entsprach nicht den Abmachungen. Er war 20 cm zu breit (jetzt 240 cm) und die Abschrägungen am Alkoven und am Heck entsprachen nicht der Absprache. Die Antwort des Herstellers auf unsere Reklamation: Wenn wir den Koffer nicht so akzeptieren wird er einen neuen bauen aber die Lieferung wird sich dann auf unbestimmte (!!) Zeit verzögern .... So hat sich das dann im Verlauf des Jahres dahingezogen. Darum will ich z.B. auch bei den Reparaturen dabei sein... Wir sind NICHT SOFORT losgefahren. Ich habe vorher in der Nähe von Augsburg ein 2tägiges Offroad-Fahrtraining mit diesem Fahrzeug mitgemacht und mich auch im Vorfeld sehr umfangreich vorbereitet. Aber ich muss zugeben: Wir haben den 25 Liter Schwarzwassertank nicht für Testzwecke vor Reisebeginn vollgepinkelt ;-) At Acki Ja, die Mängel sind bekannt aber mir fehlt das Vertrauen, dass diese auch richtig behoben werden. At Mann Wir hoffen nicht, dass wir nach jeder Reise (die nächste wird 12 Monate dauern) zum Hersteller müssen. Ich bezeifle auch, dass er uns dann noch willkommen heissen wird. At Pechvogel Wir wollen keinen kostenlosen Urlaub in den Werkshallen des Herstellers, sondern es geht darum dass wir vor 2 Monaten die Mängel besprochen und diese eine Woche fix mit dem Hersteller abgesprochen hatten! Jetzt geraten wir in Terminnot. Und: Ich will vermeiden, dass weiter an dem Fahrzeug "rumgewurschtelt" wird sondern sicherstellen dass die Mängel auch behoben werden. At uli644 Ja, wir wollen tatsächlich eine Änderung die kein Mangel ist. Der Hersteller wird uns das aber verrechnen, ich habe erfolglos nach Vergünstigung gefragt :-( At surfoldi11 Siehe oben! Wir haben alles was möglich war getestet, aber dass sich die Eingangstüre nach 300 km Pistenfahrt nicht mehr schliessen lässt und mit Panzerband abgedichtet werden muss konnten wir nicht vorhersehen. Und der Kühli vereist auch erst nach 2 Wochen .... At Womo Touren Danke für den Link. Du hast mich etwas beruhigt Schönes WE an alle Hans Nachtrag At Xenio Danke, so sehe ich das auch. At akany Du hättest meine Frau hören sollen als wir in der West Sahara nach 3 Stunden Fahrt im Sand merkten, dass sich die Türscharniere gelockert hatten und wir einen 5 mm Spalt im oberen Bereich der Türe hatten. Der Wohnraum war total eingesandet. Mein Hilferuf an den Hersteller brauchte mich auch nicht wirklich weiter: Fahren sie in den nächsten Baumarkt und besorgen sie sich Unterlegplättchen wie sie die Fliessenleger verwenden und stellen sie die Scharniere neu ein! Ich habe den Spalt dann von aussen mit Panzertape abgedichtet. Damit war die Eingangstüre zum Koffer für die nächsten 10 Tage tabu .... Hans
Wie ist die Wohnbox auf dem Fahrgestell gelagert ? Der Daily ist ein Verwindungsweiches Fahrgestell ( Leiterrahmen) An den Sand darf sich deine Frau schon mal gewöhnen mehlfeiner Feschfesch dringt mit der Zeit überall ein.
Die Entscheidung liegt letzendlich beim Reparateur. Der wird dir auch Fragen beantworten können z.B. wie du bei zu Schaden kommen in seiner Werkstatt versichert bist oder was gegen deine Anwesenheit in seiner Werkstatt sprechen würde.
Auch hier könnte ich Dir eine positive Sicht vorschlagen. Und nein, etwas 'positiv sehen' heisst nicht, sich nach unten zu orientieren. Aber relativieren hilft enorm. Und dabei ist dann wahrscheinlich zu erkennen, ob die genannte Tür einen Konstruktionsfehler (wer hat geplant?) hat oder ob das, was gut geplant war, vermurkst wurde in der Zusammensetzung. Aber in dem Moment, als Ihr es entdeckt habt, habt Ihr 1. Euren Hersteller erreichen können, habt Ihr 2. von ihm einen durchaus praktikablen Tip bekommen, aber 3. euch dagegen entschieden. Ich bin ja nur wenig rumgekommen in meinem Leben... was über 70 Länder... und nur wenig gefahren... was in die 1,8 Mio km... und musste/durfte erst jetzt (in völlig anderem Zusammenhang) lernen, dass meine Aversionen gegen Reparaturen und Handarbeit und Basteln und all das, eben nicht immer das Beste waren. In meinen früheren Leben war ich extrem "explosiv". Ich konnte dabei auch so richtig Terz machen in Werkstätten... Ich konnte von 0 auf 180 in Sekundenbruchteilen, zwar nie Schreien, aber extreme Argumentation und Handeln. Klar war ich "im Recht", aber lebt es sich so wirklich besser? Ich habe gelernt, dass das nicht immer der beste Weg zum Erfolg ist. Und manchmal zählt eben "to finish first, you have first to finish"... wie es ein kleiner alter Mann aus der Rennbranche mal sagte. Kurz, heute fass ich auch mal ne Schraube an. Und lerne, dass ich viel Geld damit verplempert habe, all die überbezahlten selbsternannten Hexenmeister Sachen machen zu lassen, die eigentlich selbsterklärend sind. Im Fall der Tür hätte das eben den Tag gekostet, aber die Tür wäre dicht gewesen, und sei es mit einer zusätzlichen Dichtung zu den Scheiben. Und ja, ich weiss, jeder hier, der hier schreibt, war nicht dabei. Aber wenn Du zu Zielen fährst wie Du sie beschreibst, wirst Du Dir ja auch mal Gedanken gemacht haben für den Fall der Fälle... alleine, mitten in der Pampa, schlechten Sprit getankt oder Schlagloch übersehen und Rad abgerissen oder letzten Reifen geschrottet oder oder oder... Dann muss halt das Gummiflickzeug ran und eventuell sogar der Mantel von der Felge... händisch, alleine... das ist es was ich sagen will. Alles Gute und viel Spass bei Deinen Reisen ;) Ach, und noch ein kleiner Hinweis, den ich in meinem allerersten Beitrag zu dem Thema hier nicht gegeben habe, da ich die Fronten nicht so verhärtet sah, wie sie sich jetzt teilweise darstellen: Du hast im Falle eines (Garantie/Gewährleistung/what ever) Schadens eine Schadensminderungspflicht. Dann mit einem erkennbaren (angenommen) "leichten" Schaden 16k km weiterzubrettern, kann auch gegen Dich ausgelegt werden. Also ein bisschen das berühmte "warum sind Sie denn nicht gleich damit gekommen? Jetzt ist alles viel schlimmer geworden", wie es auch der Onkel Doktor sagen würde :wink: Also gib Deinem Fahrzeugbauer nicht unnötig Munition...
Fakt ist, dass niemand einen Anspruch darauf hat, dass in seinem Beisein am Fahrzeug repariert wird. Die Anwesenheit vom Eigentümer ist in der Regel in der Werkstatt aus Haftungsgründen nicht möglich.
Das haben wir zwar auch nicht, jedoch haben wir ihn voll mit Wasser gemacht und geprüft ob alles geht. Bei einer Einzel - oder Kleinserienfertigung also Handwerksarbeit kommt es zwangsläufig zu Fehlern. Was natürlich nicht geht, ist ein zu breiten Aufbau erstellen, dass ist natürlich ein Thema für sich, aber ihr habt ihn offenbar abgenommen, also das akseptiert. und von Chef und vor allem den Mitarbeitern meist nicht erwünscht! Grüße Dirk Hallo Hans, hier meine Meinung: Priorität muss in jedem Fall die korrekte und dauerhafte Beseitigung der Probleme haben. Nach deiner Mängelliste lässt sich nicht alles durch einfachen Austausch von teilweise miderwertigen und ungeeigneten Materialien und Konstruktionen dauerhaft beheben, sondern erfordert auch konstruktive Änderungen. Auch wer dazu willens und in der Lage ist, braucht dazu Zeit. Somit, auch wenn das drei Wochen dauert, ist das in Ordnug, falls es wirklich gut gemacht wird. Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Ausbauer (ich erinnere mich auch an das Thema Hilfsrahmen und Verbindun Kabine-Fahrehaus) würde ich jedoch durchaus auch auf ein Mitsprachrecht bei den jeweilgen Lösungen drängen. Eine beliebige Präsenz bei den Arbeiten ist sicherlich nicht möglich, aber eine Überprüfung einzelner Arbeitsschritte durchaus. LG Wolfgang Hallo ! Als ich meinen Rapido in Langenselbold beim Händler (inzwischen hat Rapido ihm gekündigt) abgeholt hatte, wurde mir bei der Einweisung gesagt, wörtlich: "Das ist das Lenkrad und das der Kühlschrank!" Verdutzt habe ich gemacht, das ich Land gewinne. Ich fand dann Gott sei Dank einen anderen Händler, welcher mich bei den, natürlich eingetretenen, Mängeln sehr unterstützte. Im Nachhinein musste ich erfahren, das der Händler in Langenselbold mit der Taktik fuhr, die Mobile sehr günstig anzubieten und die Kunden gleich bei Abholung zu vergraulen, damit spätere Reklamationen nicht zu ihm kommen. Er hat übrigens auch andere Marken im Programm. Ansonsten sagt man bei uns in der Pfalz, was die Qualität der Hersteller betrifft: " Ein bisschen Plastik, ein bisschen Bapp, - bis ich meine Kohle hab!" Gruss |
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