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Hallo an alle erstmal wir sind seit etwas über einem Jahr stolze Besitzer eines gebrauchten Hymer Tramp 678 auf Fiatducatobasis. Haben schon einige Reisen hinter uns und alles war gut. Nun plötzlich das Problem, nach längerer Fahrt ist die Starterbatterie leer, bzw der Motor startet nicht mehr. Auf Anraten eines Helfers eines Automobilclubs Batterie und LiMa erneuert. Werkstatt hat geprüft und alles für gut befunden. Also ab zum Comer See. Erster Zwischenstpp in Würzburg, alles gut. Weiterfahrt nächsten Tag bis Colico, dann altes Problem wieder da, Motor startet nicht. Mit Notfallladeakku gestartet und an Landstrom angeschlossen. Problem auch auf der Rückreise vorhanden. Das Problem tritt nur während der Fahrt auf, an Landstrom wird dann geladen und alles ist wieder gut. Vielleicht kennt ja jemand das Problem und hat ne Idee, bevor ich wieder in der Werkstatt auftauche. Ich selber habe von diesen Sachen keine Ahnung, die können mir sonst was erzählen. Wie hoch ist die Spannung, immer direkt an der Batterie gemessen wenn der Motor nicht läuft wenn der Motor läuft. MfG kheinz Welche Spannung hat denn die Aufbaubatterie? Oder anders: wenn ihr steht, Motor aus, KEIN Landstrom, habt ihr dann Licht, Wasser ( -pumpe ),…? Habt ihr Solar? Grüße Dirk Wenn Starterbatterie und Lichtmaschine in Ordnung sind und die Starterbatterie entladen wird, verbrauchst du im Chassis und im Aufbau zusammen mehr Strom als die Lichtmaschine liefern kann. Kandidaten währen eine defekte Aufbaubatterie, eine Aufbauklimanlage die während der Fahrt auf 12V läuft, ein defekter und/oder falsch angeschlossener Booster oder ein defekter Kühlschrank. Da hilft nur messen oder testweise abklemmen. Das du das augenscheinlich nicht selber hast...besorge dir ein Multimeter...und prüfe die Spannung des Starteraccus...vorm Start...während des start vom Motor...und wenn der Motor läuft. Daran sieht du ob der Accu defekt ist...und ob die Lima überhaupt arbeitet.Du siehst damit allerdings nicht welchen Strom (A) die Lima liefert. Wie alt ist der Starteraccus? Wenn das noch der originale ist und du in letzter Zeit an der Elektrik nix geändert hast gehe ich von einen defekten Accu oder defekten Lima/ Kontaktproblem an der Verkabelung zwischen Lima und Starteraccu aus. Nach 11Jahren darf ein Starteraccu durchaus am Ende seiner Nutzungsdauer sein...muss nicht zwangsläufig so sein...aber je nach Nutzung auch möglich.
Grüße Dirk Ich könnte mir vorstellen, das das Batterietrennrelais klebt. Sollte es im EBL verbaut sein, müßte dort fachmännisch geprüft werden. Lima und Starterbatterie sind ja nachweislich in Ordnung. Des Weiteren wird über Landstrom ja alles aufgeladen.Sogar die Starterbatterie. Es ist seltener die Funktion elektrisch vorhanden , das die Starterbatterie über Landstrom mit aufgeladen wird. Also sollte der Fehler in diesem Bereich sein, da hier von „ hinten nach vorn „ geladen wird. Welche Stromverbraucher sind denn wielange eingeschaltet, wenn das Fahrzeug steht? Wenn hinten alles aus ist, dürfte eigentlich keine großartige Entladung vorhanden sein….
Es sei denn die Aufbaubatterie „ist hin“ und verbrät, im wahrsten Sinn des Wortes, die Energie der Starterbatterie. Aber natürlich nur wenn der Motor läuft = das Trennrelais angezogen hat. Und je nach Fahrzeug / Konfiguration könnte die Starterbatterie, bei Landstrom, ja direkt geladen werden?!? Grüße Dirk
Hallo Uwe, dein Problem tritt ja erst bei der Weiterfahrt auf. Das heißt, auch wenn die Lichtmaschine die Startbatterie während der Fahrt geladen hat, ist diese ja erst bei der Abfahrt entladen. Also wie schon Vorschreiber erwähnt haben, könnte es der Kühlschrank sein, der den Strom verbraucht. Das kann ein hängendes Trennrelais im EBL sein, dann sind Batterie und Lichtmaschine in Ordnung. Testen kannst du das, wenn du die Kühlschranksicherung (12V- siehe Betriebsanweisung) ziehst. Dann die Batterie aufladen und am nächsten Tag schauen ob du starten kannst. Messen währe natürlich hilfreich (wie weiter oben erwähnt) und wir sollten erfahren, wieviel Ah deine Wohnmobilbatterie hat und wurde irgend etwas in der letzten Zeit umgebaut/eingebaut.
Grüße Dirk[/quote] für mich liest sich das als wenn die werkstatt geprüft hat und nix gemacht hat...der lehrling hat gemeint der accu ist ok und die lima auch...was ja auch durchaus sein kann. ein trennrelais wenn nicht funktioniert...dann ist der aufbauaccu leer..aber nicht der starteraccu
Nein, das Trennrelais verbindet, wenn Motor an ist, die Start- mit der Aufbaubatterie. Wenn es hängen/kleben bleibt, werden beide Batterien leer. Darum meine Frage nach den Ah der Aufbaubatterie, dann können wir abschätzen, ob es der KS ist. Gerd ...in dem Fall wären dann ja aufbau und starter accu leer...aber nur nach längerer Standzeit mit hohen Stromverbrauch...aber nicht wärend der Fahrt..bzw. kurz danach wie ein trennrelais funktioniert musst du mir nicht erklären Für mich liest sich das so, daß BEIM FAHREN die anfangs volle Starterbatterie entladen wird, nicht beim Stehen danach. Vieleicht sollte der TE das noch mal klarstellen. Vielleicht sollte er die Spannungen messen in beiden Zuständen. Das ist doch alles Quark mit Soße, diese Rumraterei. Gruß an das Rateteam, Andreas Es gäbe vielleicht noch eine Möglichkeit. Die Schleifkohlen der Lichtmaschine sind am Ende. Und ladet dadurch nicht mehr. Zufällig sind die Kohlen aufgelegen, als der Mechaniker gemessen hat. Dadurch kam es zu dieser Diagnose. Wenn du die Zündung einschaltest. Leuchtet dann die Ladekontrollampe auch am Armaturenbrett. Franz Hallo, wir haben ein Wohnmobil von Sunlight mit der folgenden Ausstattung: Sunlight V60, Citroen Jumper V69/ V339,V66/ V337,V60/, Baujahr 2021, 103 KW Diesel, HSN: 3001, TSN: BBE Solarregler MT MPP-260, 200 Watt Solarpanele, Starterbatterie wird mitversorgt. Elektroblock Schaudt EBL 31 Negative battery terminal (-) Fiat Ducato since 2016, Doblo 2015-2022 with IBS Wir haben öfters dann Startprobleme, wenn wir eine längere Strecke fahren, kurz anhalten, und dann weiterfahren wollen. Das Anhalten keine eine kleine Rast auf der Autobahn aber auch das Anspringen der Start/Stop Automatik sein. Der Anlasser zieht an, schmiert dann aber ab und die Instrumente flackern dann mehrmals auf. Es taucht seltsamerweise nicht auf, wenn das Fahrzeug länger gestanden hat. Abschalten aller Verbraucher (Kühlschrank, Navi, Klimanalage) bringt nichts. Schlüssel abziehen wieder einstecken oder mit Ersatzschlüssel verwenden bringt nix. Ich habe inzwischen eine Powerbank dabei, mit der ich dann das Wohnmobil problemlos starten kann. Interessanterweise kann man dann kurz später das Wohnmobil wieder ohne Überbrückung starten. Wir hielten an einem Campingplatz und meldeten uns an. Danach wollten wir zum Stellplatz fahren, da sprang das Wohnmobil nicht an. Also überbrückt und 100 m zum Stellplatz gefahren. Motor ausgemacht. Dann wollte ich noch auf die Keile drauf fahren und siehe da, das Wohnmobil sprang problemlos an. Woher kann das kommen? Kann das womöglich mit der IBS (Intelligentes Batterie System) kommen? Meiner Ansicht nach würde das zu den Phänomenen passen. Das „Negative Battery Terminal“ an unserer Batterie hat einen Strommessfühler („Shunt“), das mit dem IBS verbunden ist. Zusätzlich ist mir noch folgendes aufgefallen: In den Beschreibungen zu den „Shunts“, die ich kenne, steht ausdrücklich, dass zwischen Minuspol und dem Shunt keine Verbraucher angeschlossen werden dürfen. Bei uns führen aber 4 braune Leitungen direkt auf die Manschette am Pluspol zur Befestigung des Battery Terminals. Der Shunt kommt also danach und danach ein Stift auf dem das Masseband gesteckt wird, das dann mit der Karosserie verbunden wird. Ich vermute, dass dies vier braunen Leitungen zum Schaudt Elektroblock gehen und also die Masse von Verbrauchern im Wohnmobil sind (z.B. Kühlschrank und Navi). Kühlschrank und Navi sind bei uns während der Fahrt typischerweise an. Meiner Ansicht nach muss diese Verkabelung zu Messfehler für das IBS führen. Der Stromverbrauch, die mit der Starterbatterie betrieben werden, fließen in die Messung nicht mit ein. Schlimmer noch, der Strom von Verbrauchern, die von der Wohnraumbatterie betrieben werden, fließen verkehrt herum durch den Shunt. Ein Entladen der Wohnraumbatterie wird also durch das IBS als laden (!) der Starterbatterie gewertet. Weiß jemand, welche Verbraucher hier angeschlossen sind? Ist meine Beurteilung richtig? Ist es empfehlenswert, die braunen Leitungen an einen Massepunkt auf der „richtigen“ Seite des Shunts anzuschließen? Gruß Franz
Mit dem Hella IBS wird es schwierig. Du hast ein "intelligentes Batteriemanagement" mit Start/Stop Automatik und keinen Booster. Meiner Meinung nach die Ursache für die Entladung während der Fahrt. Bei Citroen EU6 kann das ESM (Energie Smart Management) mit dem Diagnosegerät / Servicetool angeblich desaktiviert werden, aber verlässliche Aussagen habe ich nicht, also direkt in der Citroen Werkstatt mal nachfragen. Asonsten den Verlauf der Ladekabel Aufcaubatterie prüfen und ggf. einen Ladebooster mit Rückstromsperre einbauen. Gruß Andreas Ein Hinweis bei CommonRail Maschinen. Ist die Starterbatterie schwach. Es reicht noch immer zum starten. Aber die Starterdrehzahl muß 300 U/min erreichen, sonst gibt das Steuergerät die Einspriezung nicht frei. Franz Es währe interessant zu wissen, wie weit die Spannung der Starterbatterie bei längerer Fahrt absinkt. Also mal direkt nach dem Anhalten messen. Nach dem Anlassen wird die Starterbatterie erst mal mit einer höheren Spannung geladen. Paßt also zu deiner Beobachtung auf dem Campingplatz, daß der Motor nach der kurzen Fahrstrecke problemlos anspringt. Erst bei einer längeren Fahrzeit hat das System Zeit sich einzupegeln und die Batterie dauerhaft auf einen niedriegen Ladepegel zu halten. Wenn das System hierbei wiklich verfälschte Daten durch falsch angeschlossene Zusatzeinrichtungen erhält, kann es natürlich passieren daß der Ladezustand deiner Batterie zu weit abgesenkt wird. Darum unbedingt die Spannungsmessung. Die andere Möglichkeit währe natürlich noch eine schwächelnde Batterie. Falls das Problem gelöst ist, wäre es schön, wenn der TE das Ergebnis mitteilen würde! Gruß So ich hab jetzt mal einen weiteren Shunt und eine Aili Batteriecomputer eingebaut. Und die braunen Masseleitungen auf die "richtige" Seite der Shunts verbunden. Bin jetzt mal gespannt, wie sich das verhält. Werde berichten.
Das Problem von "Sailor9060" hört sich für mich eher nach einem Problem mit dem Anlasser an. Grüße Dirk Weiß eigentlich jemand, ob man bei einem Citroen Jumper mit IBS die Batterie neu anlernen muss, wenn man die Batterie abgeklemmt hat (keine Batteriewechsel)? Gruß Franz So, erste Beobachtung mit dem Batteriecomputer. Vor dem Start 13,1 Volt, 100% geladen Beim Start werden 10 Ampere gezogen Nach dem Start und laufendem Motor 12,4 Volt und die Batterie wird mit 6 Ampere entladen (!). Ist das die IBS? Motor aus 99% geladen, Spannung steigt langsa wieder von 12,3 auf 12,4 und 12,6 Volt. Es werden 0,2 Ampere Ladestrom angezeigt. Könnte von meiner Photovoltaik stammen (200 Watt). Gruß Franz Bei deiner Karre brauchst du einen Booster. Oder das Batteriemengament umprogrammieren. Franz
Anlasser mit 120W?? :gruebel: Grüße Dirk
Sei nicht so pingelig Dirk. :mrgreen: :mrgreen:
das ist das Kriterium, das sagt alles aus. Franz Hallo, Wir haben keinen Ducato !!! Habe so ein Problem mal bei einem MB100 Transporter auf Arbeit gehabt. Ursache war das VorglühRelais. Es blieb hängen und zog die Batterie leer. Nur so eine Idee. . Danke für die vielen Ideen. Ich war leider außer Betrieb. Laut Werkstatt lag es an einer Masseverbindung. Vor Frühjahr werde ich das nicht mehr testen können. mfg Uwe Nun die Beobachtungen von gestern. Start: 12,94 Volt, 102,6 Ah (von 105). Unklar ob die Batterie bei Anschluss des Batteriecomputers wirklich voll war. Ah könnten also auch weniger sein Insgesamt drei Motorstarts vor dem Batterieausfall Während der Fahrt: 12,2 Volt an der Batterie. Batterie entlädt kontinuierlich mit 6 - 12 Ampere. Lediglich wenn man vom Gas geht, wird die Batterie bei 14,5 Volt geladen. Pause nach 145 km und 1:45 Stunden Fahrt (mit Pausen): 12,33 V, 93,72 Ah also unabhängig vom Ladezustand 9Ah entladen. Neustart problemlos. Nach weiteren knapp hundert Kilometern und 1:10 Fahrt sind insgesamt 10,75 Ah entladen. Während der Fahrt wird die Batterie nach wie vor nicht geladen sondern entlädt mit 3 - 6 Ampere. Volt nach wie vor 12,33 V. Dann greift an einer Ampel die Start/Stop Automatik. Batteriespannung 9,8 V (!!!!). Motor springt nicht an. Batterie überbrückt. Motor spring an. Jetzt lädt die Batterie mit 50 Ampere sinkend auf 25 Ampere die nächsten 10 km. Dann sind wir am Ziel. Inzwischen sind wieder 9,1 Ah geladen worden. Die Batterie zeigt 13 Volt. Batterie über nacht abgeklemmt, damit weitere Entladung vermieden wird. Heute morgen zeigt die Spannung der abgeklemmten Batterie 12,84 Volt. Motor springt problemlos an. Batterie zeigt 14 Ampere Ladestrom an. Dann geparkt und Landstrom angeschlossen (10:00 Uhr). Batterie lädt anfangs mit 4 - 6 Ampere sinkend. Jetzt (17:00) lädt die Batterie nicht mehr weiter bei 13,47 Volt anliegender Spannung (Landstrom). Insgesamt wurden seit dem Zusammenbruch 15,58 Ah geladen. Batterie muss also jetzt wohl voll sein? Was geschieht da? Entweder ist die Batterie im Eimer (ist aber noch nicht einmal ein Jahr alt) oder das IBS ist verstellt oder versagt völlig? Wer könnte ein solches Problem lösen?? Gruß Franz Zusatzfrage: weiß jemand, ob man die Battery Management Daten über OBD II auslesen kann, und wenn ja mit welcher Hard / Software? Gruß Franz Sorry aber da stimmt doch so einiges nicht! :eek:
Wenn der Batterie jetzt insgesamt knapp 11Ah fehlen dann wären ja, im Vergleich zum Stop vorher, nur 2Ah entnommen worden. Dann passen 3-6A entladen für 1h nicht. Wenn der Batterie die 11Ah zusätzlich zu den 9Ah des 1. Stops fehlen dann passen 3-6A Entladestrom für 1h auch nicht!
Insg. wurden bis jetzt 3h gefahren. Wenn die Batterie permanent mit 10A entladen worden wäre dann hätte die ursprünglich volle 105Ah-Batterie 1/3 ( ungefähr 30Ah ) ihrer Kapazität abgegeben. Dann ist sie aber noch nicht leer!
Wenn die Batterie leer war ( < 10V!! ) und nach einladen von 9Ah wieder bei 13V ist, dann ist sie kaputt ( oder es wurde falsch gemessen ).
Wenn, bei einer 105Ah-Batterie, zwischen "ganz leer" und "ganz voll" nur 16Ah liegen dann dürfte sie wohl hinüber sein!?! Warum ist die Batterie nur 1 Jahr alt ( warum wurde sie u.U. gewechselt ) und wurde der gleiche Batterietyp eingebaut der auch vorher drin war / bzw welcher Batterietyp ist eingebaut?? Grüße Dirk
ICH wäre mit dem häufigen Batterieabklemmen eher vorsichtig! Wer weiß was das Steuergerät "diagnostiziert" wenn die Batteriespannung weg war? Es gibt Autos die bei sowas in eine art "Notprogramm" umschalten was das Batteriemanagement anbelangt. Weiß ICH aber bei Citroen nicht!! Grüße Dirk
Du kannst messen, was du willst. Dieses Fzg benötigt einen Booster. Und dann gehört die Batterie korrekt angemeldet. Den hier handelt es sich um ein inteligentes Lademanagment. Allerdings scheint es zu tief eingestellt sein von der Spannung. Und ein Indiz für das nicht korrekte hochladen ist auch noch da. Die Temperaturen sind jetzt niedriger. also müste das Batteiemanagment die unter Spannung der Batterie erhöhen. SOnst kannst du im Winter nicht starten. Irgendws stimmt nicht mit deinem FZG. so meine Einschätzung. Franz Gestern interessante Neuigkeiten. Mit dem Landstrom wurde die Batterie wieder etwas aufgefüllt. Nach Start zeigt sich zunächst das gleiche Muster, Batterie wird ständig entladen. Dann aber plötzlich wird die Batterie auf einem konstanten Level gehalten! Könnte es sein, dass das Batteriemanagementsystem beim "Absturz" beim Start / Stop gemerkt hat, dass es den falschen Batterieladezustand hat und das nachkorrigiert hat? Bei dem Ladelevel kann ich problemlos starten. Ich habe dann mal einen Start / Stop provoziert. Das hat gut geklappt, allerdings war die Spannung nach dem Stop nur bei 11,8 Volt. Hat aber wieder gestartet. Ich habe die leise Hoffnung, dass sich jetzt vielleicht alles eingerenkt hat. Die Ursache wären dann die falsch angeschlossenen Masseleitungen des Elektroblocks gewesen, was dazu geführt hat, dass der IBS falsche Daten misst und so die Starterbatterie natürlich nicht korrekt laden kann. Zu den anderen Kommentaren: klar kann die Differenz bei einer 105 Ah Batterie nicht 13 Ah zwischen voll und leer sein. Offensichtlich war die Batterie am Anfang nicht voll, und möglicherweise am Ende auch nicht komplett leer. Da das Batteriemanagementsystem die Batterie nie voll lädt und auch der Landstrom und die Solarpanels meiner Ansicht nach die Starterbatterie nicht voll laden können, weiß ich den Füllgrad einfach nicht. Und Ja irgendwas stimmt mit diesem Fahrzeug nicht, hoffentlich waren es die falsch angeschlossenen Massekabel. Gruß Franz
Wie Solar in Deinem Fahrzeug angeschlossen ist weiß ich nicht. Aber über Landstrom kann man keine Starterbatterie laden! :eek: Eine Erhaltungsladung von 1A vielleicht. Aber die soll eigentlich nur verhindern dass sich die Batterie selber entlädt. Und wenn Du ein Euro6 - Fahrzeug mit vermeintlich intelligenter Lichtmaschine hast dann passt das was Du beobachtet hast: die Lima lädt in erster Linie dann wenn der Motor in den Schubbetrieb geht. Und so ein Fahrzeug braucht, wie Franz ( Stocki333 ) das schon mehrfach geschrieben hat, einen Ladebooster für die Aufbaubatterie(n)!! Wenn Du den nicht hast und das Trennrelais bei laufendem Motor die Aufbau- und die Starterbatterie zusammenschaltet, dann lädt die vollere Batterie die leerere. Wie alt ist denn Dein Fahrzeug? Grüße Dirk Ein Ladebooster ist eingebaut. Das Fahrzeug ist von 2021. Gruß Franz
Ist ja schön, wenn man das auch erfährt. Schon ein netter Zug von dir. :razz: Und wieso arbeitet das Trennrelais noch, bzw. warum kommt es noch zu Rückströmen. Lag aber nicht an den fehlerhaftn Masseverbindungen, die die Werkstatt festgestellt hat. Wer hat den eigentlich den Booster eingebaut. Du oder die Werkstatt. Intressante Frage. Franz
Das Fahrzeug ist also gerade mal zwei Jahre alt. Das Problem bestand aber offensichtlich ja immer schon, warum sonst wurde vor einem Jahr die Batterie erneuert? Bring‘ das Fahrzeug in eine ( Vertrags- ) Werkstatt. Auch wenn die Gewährleistung / Sachmängelhaftung abgelaufen sein sollte würde ICH das, unter Hinweis auf den Batterietausch innerhalb der Gewährleistung, reklamieren. Selber anfangen und irgendwelche elektrischen Leitungen, von denen ich nicht mal weiß wofür sie sind, würde ich NICHT umklemmen! Btw: warum sollte ein EBL drei (!) Leitungen zur Starterbatterie haben? Und dann noch auf der MasseSeite?!! Grüße Dirk Habe das jetzt länger beobachtet und leider hat das unklemmen der Aufbauminuspolleitungen das Problem nicht gelöst Hatte das Fahrzeug jetzt bei einer Boschwerkstatt. Alles, was die testen können, ist in Ordnung. Bosch hat bestätigt, dass die Minusleitungen auf die andere Seite des Shunts müssen. Der Verdacht liegt jetzt auf der Motorsteuerung. Bosch kann offensichtlich nicht überprüfen, ob die in Ordnung ist. Ich habe jetzt im Netz Werkstätten gefunden, die die Motorsteuerung überprüfen und reparieren können. Wo ist denn die Motorsteuerung im Ducato / Jumper? Gruß Franz Hallo, also, das hört sich doch bald wie das bekannte Problem mit der Rekuperation bei den intelligent geregelten Lima's an. Man kann hier einfach Abhilfe schaffen, indem man den IBS ab- und zu resettet. Dazu ist im Sicherungskasten die linke Sicherung in der mittleren Reihe kurz zu ziehen. Die Lima lädt dann für mehrere Fahrstunden wieder mit voller Spannung die Starterbatterie. Eine Fa. aus Goch baut dafür z.B. einen Taster in ihre Kundenfahrzeuge ein :) . Grüße Klaus Interessant. Müsste ich notfalls ausprobieren. Ich war jetzt in einer anderen Werkstatt und die sagten folgendes: An den Minuspol, an dem der Messshunt für die IBS ist, darf nix direkt angeschlossen werden. Es musss mindestens 20 cm entfernt sein. Sie haben jetzt die Massekabel des Aufbaus an einem weiter entfernten Massepunkt angeschlossen. Und natürlich wurde auch mein eigener Messshunt entfernt. Ich habe bisher nur kurze Strecken zurückgelegt. Aber die IBS scheint sich tatsächlich etwas anders zu verhalten. Über einen Dongle am OBD kann ich die aktuelle Spannung am Steuergerät ablesen und weiß somit, ob gerade geladen wird oder nicht. Leider kriege ich State of Health und Ladungszustund nicht über diesen Dongle raus. Ich habe mir deshalb noch einen Carly Adapter zugelegt. Er wirbt damit, den Batteriestatus zu überwachen. Große Enttäuschung. Wenn man das Batteriemanagement in der Carly Anwendung startet, wird mitgeteilt, dass der Dongle ein update braucht. Das bestätige ich dann, der update wird gemacht. Meldung, dass update erfolgreich durchgeführt wurde. Wenn man dann das Batteriemanagement startet, kommt aber wieder die Meldung, dass der Dongle einen update braucht. Meldung beim Carly Support. Man muss ein längliches Formular ausfüllen, Screenshots und Videos dann auf einem eigenen Server hochladen und mit dem Formular verlinken. Es wird versprochen, dass innerhalb drei Tagen reagiert wird. Kurz vor Weihnachten ausgefüllt. Seither keine Reaktion von Carly. Das grenzt für mich an Betrug. Gruß Franz Hallo Sailor 9060 und andere, ich habe mit Interesse dieses Thema gelesen, da wir mit unserem Knaus Boxstar genau das gleiche Problem haben. Wir fahren einen Fiat Ducato 2.3l 140 MJ mit Euro6d-Temp und Start-/Stopp Lichtmaschine. Baujahr 2021. Das Fahrzeug ist mit einer 100W Solaranlage ausgestattet, einem EBL und einem WA121525 Ladebooster von Schaudt. Anfangs lief alles ohne ersichtliche Probleme. Nach 2 Jahren (also nach Ablauf der Garantie) mussten wir Probleme mit unserer Starterbatterie feststellen. Wir nehmen an, dass das Problem aber von Anfang an bestand, es jedoch erst auffiel, als die Batterie älter wurde. Es ist genau, wie in diesem Thread beschrieben. Beide Aufbaubatterien und die Starterbatterie werden sowohl am Landstrom als auch von der Solaranlage geladen. Wobei das eigentlich eher ein geringer Erhaltungsstrom ist, der zur Starterbatterie fließt, abgesichert über eine 5A Sicherung. Hängt man aber lange genug am Landstrom oder steht in der vollen Sonne, lädt sich die Starterbatterie komplett wieder auf, auch wenn sie vorher nur noch 60% hatte. Beobachten können wir das, weil wir einen BatteryGuard von intAct verbaut haben. Die Starterbatterie entlädt sich immer NUR während der Fahrt bzw. lädt sich überhaupt nicht auf, der Pegel sinkt immer weiter. 13% haben wir schon erlebt .... gar nicht schön. Irgendwann haben wir im Internet herausgefunden, dass wir das "Problem lösen können, in dem wir die Sicherung "33" ziehen bzw. den Shutter von der Batterie ziehen. Sobald also die Spannung der Starterbatterie während der Fahrt wieder unter 13V sinkt, halten wir, ziehen die Sicherung, starten den Motor einmal kurz, schalten wieder ab, setzen die Sicherung wieder ein und .... tataaaaa ... alles ist wieder schön. Die Starterbatterie wird sehr schnell wieder auf 100% geladen. Eine Lösung ist das aber allerdings nicht. Zumal nach jedem dritten, vierten Start die Sicherung ziehen muss. Unser Händler nimmt sich der Sache nicht mehr an und bisher haben wir noch keine Werkstatt in Dortmund gefunden, die sagt, dass Problem sei ihr bekannt, das können wir lösen. Seltsam, wo doch in diversen Foren und auf YouTube das Problem mehrfach beschrieben wird. So bin ich auch auf diesen Thread gestoßen. Weil wir nämlich auf der Suche einer Lösung sind. Aber nirgendwo wird die Lösung beschrieben. Auch hier berichtet keiner, ob das Problem am Ende behoben wurde. Es wäre echt toll, wenn mir hier mal jemand weiterhelfen könnte. Grüße Anja |
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