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Kfz -Anhänger am 3,5 Tonner möglich sinnvoll? 1, 2, 3


UweHD am 31 Okt 2023 11:32:29

Tinduck hat geschrieben:Wenn man was anderes als nen Smart oder den gezeigten schönen Klassiker Fiat 500 mitnehmen möchte, muss man sich halt vor der Anschaffung des Womos Gedanken drüber machen. 3,5-Tonnen-Womos im allgemeinen und der Ducato im besonderen sind nicht auf Anhängerbetrieb optimiert.

Hast du in Bezug auf Hängerbetrieb mit einem Ducato eigene Erfahrungen oder beruht deine Einschätzung lediglich auf der Tatsache, daß entsprechende Hecktriebler wie Iveco unstrittig noch besser für diesen Einsatzzweck geeignet sind?

Ich habe mit unserem Hymer Camp Bj. 1994 mit 2,5l TDI 116PS über ein Jahrzehnt lang die umliegenden Rennstrecken mit einem 2,5t Plattformanhänger und einem rennfertigen Tourenwagen nebst Reifenregal & Werkzeug transportiert. Da kamen locker fünfstellig Hängerkilometer zusammen, ich kann also schon von etwas Erfahrung sprechen :)
Probleme gab es dabei keine, wenn man mal von der etwas eingeschränkten Bergaufperformance mit dem eher drehmomentschwachen TDI der ersten Generation absieht. Der Ducato hatte am Ende knapp 200.000km auf der Uhr, noch die erste Kupplung und war auch sonst vom Antrieb her ohne jeden Defekt im Originalzustand.

Traktionsprobleme mit dem Frontantrieb gibt es auf normalen Straßen auch im Hängerbetrieb keine. Mit einem schweren Boot an der Slipanlage mag das anders aussehen, da habe ich nur Erfahrungen mit einem leichten Schlauchboot - das ging immer einwandfrei. Das Einstellen einer hohen Stützlast - hier im Thread ja auch thematisiert - halte ich dabei für kontraproduktiv und unnötig. Mehr als die geforderten 25kg stelle ich nie ein, auch nicht bei Hecktrieblern. Nach meiner Erfahrung aus 30 Jahren Anhängerbetrieb bringt mehr Stützlast keine weitere Verbesserung der Fahrstabilität des Anhängers.

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Tinduck am 31 Okt 2023 11:48:15

Meine Erfahrungen mit Frontantrieb und (mittel)schwerem Anhänger beruhen auf T5 mit 2 T Wohnanhänger. Wenn man damit nicht nur im Flachland unterwegs ist, merkt man schon, dass das nicht so das passende Konzept ist. Bei Nässe am Berg anfahren kann da schon mal schiefgehen, von losem oder schmutzigem Fahrbahnbelag (Campingplatz am Berg...) völlig abgesehen. Über Winterbetrieb reden wir mal besser nicht.

Dass man in der Ebene damit glücklich werden kann, kein Zweifel. Wenn denn die Beladung in die Zahlen passt. Über 2,5 Tonnen Anhängelast wirds mit aufgebauten Womos dünn bis unmöglich, wenn ein Fronttriebler drunter steckt.

Wenn das alles allgemeingültig so völlig problemlos möglich wäre (wie es in Deinem Fall anscheinend ist), gäbe es diesen Thread nicht - und man würde nicht so viele Ultraleichtanhänger mit Mikroautos drauf hinter Womos sehen.

bis denn,

Uwe

HaMo19 am 31 Okt 2023 11:52:45

UweHD hat geschrieben:Traktionsprobleme mit dem Frontantrieb gibt es auf normalen Straßen auch im Hängerbetrieb keine.


Dafür von mir ein +

Mir war das zu viel Geschreibsel das......

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Gast am 31 Okt 2023 11:56:05

UweHD hat geschrieben: Das Einstellen einer hohen Stützlast - hier im Thread ja auch thematisiert - halte ich dabei für kontraproduktiv und unnötig. Mehr als die geforderten 25kg stelle ich nie ein, auch nicht bei Hecktrieblern. Nach meiner Erfahrung aus 30 Jahren Anhängerbetrieb bringt mehr Stützlast keine weitere Verbesserung der Fahrstabilität des Anhängers.


So so, ist also unnötig... Dann haben die Fahrtrainer und die Physik also unrecht.....

Nur mal so nebenbei... hast Du mal einen 2-Tonner Einachser Wohnwagen mit 25 kg Stützlast gefahren? So wie Du hier sprichst ganz bestimmt nicht! Ich aber.... mit 25 kg Stützlast begann das Aufschaukeln auf gerader Strecke ohne Verkehr und fast windstill bei ungefähr 84 km/h.... mit 90 kg Stützlast konnte ich 115 km/h fahren ohne Aufschaukeln.... alles OHNE Antischlingerkupplung.....
Ich halte Deine Aussage hier für sehr gefährlich....

Gruß Dieter

hampshire am 31 Okt 2023 12:12:51

lonely0563 hat geschrieben:mit 90 kg Stützlast konnte ich 115 km/h fahren ohne Aufschaukeln.... alles OHNE Antischlingerkupplung.....
Ich halte Deine Aussage hier für sehr gefährlich....

Dass eine erhöhte Stützlast dabei hilft einen Anhänger zu stabilisieren steht außer Frage.
Dass ein Hänger auch mit nicht ausgenutzter Stützlastreserve stabil fahren kann ist möglich.
Die Stützlast eines Hängers unter 4% des Hängergewichtes einzustellen ist nicht ideal. Manchmal reicht dazu die Stützlastreserve des Fahrzeugs nicht.
115 km/h (mit einem 2t Einachs)hänger zu fahren ist hoffentlich nur teuer für den Fahrer.

DonCarlos1962 hat geschrieben:Wir wollten ja gerne dieses Auto mitnehmen, weil wir uns vorstellen können, dass es in Spanien zur Zeit einer Überwinterung schönes Cabrio-Wetter gibt.

Das ist zu 100% verständlich und Du hast das Thema ja bereits gelöst. Glückwunsch.

UweHD am 31 Okt 2023 12:15:51

lonely0563 hat geschrieben: ...Nur mal so nebenbei... hast Du mal einen 2-Tonner Einachser Wohnwagen mit 25 kg Stützlast gefahren? So wie Du hier sprichst ganz bestimmt nicht!

Hier geht es um Wohnmobile und nicht um Wohnwagen-Gespanne. Darauf bezog sich meine Aussage, denn ein Wohnwagen am Wohnmobil ist schon eher exotisch.
Und: Nein, ich habe mit meinem Wohnmobil in der Tat niemals einen 2t Einachser Wohnwagen gezogen und würde mir so etwas als Einachser auch niemals kaufen.

UweHD am 31 Okt 2023 12:23:52

Tinduck hat geschrieben: ...Wenn das alles allgemeingültig so völlig problemlos möglich wäre (wie es in Deinem Fall anscheinend ist), gäbe es diesen Thread nicht - und man würde nicht so viele Ultraleichtanhänger mit Mikroautos drauf hinter Womos sehen...

Der Grund. für die vielen Ultraleichtanhänger an Wohnmobilen liegt i.d.R. am limitierten Zug-Gesamtgewicht der Ducato-Basis.
Unser Adria Coral hat z.B. nur eine Anhängelast von 2t, die sich bei höherem zGG entsprechend weiter reduziert. Da bleibt oftmals nur noch ein Ultraleicht-Anhänger, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will.

Unser alter, verglichen mit modernen Fahrzeugen leichter Hymer Camp hatte noch 2,5t Anhängelast eingetragen und war somit von der Zulassung her unkritisch mit einem vollwertigen Autotransporter zu betreiben. Daß der alte Hymer mit 116PS und zweifelhaften Bremsen dabei technisch besser geeignet war, einen schwereren Anhänger zu ziehen als der Coral mit 165PS, ESP und weit höherem Eigengewicht, möchte ich hingegen bezweifeln. Und aus der Praxis kann ich bestätigen, daß ein 2t Autotransporter hinter dem Coral noch weniger zu merken ist als das beim Hymer der Fall war.

UweHD am 31 Okt 2023 13:30:25

Kurz noch einmal zum Thema Schlingern und Stützlast, auch um die Diskussion zu versachlichen:
Es ist unbestritten, daß das Thema Schlingern insbesondere bei Wohnanhängern ein ernstzunehmendes Problem ist. Als Kind mußte ich einmal miterleben, wie unser Familengespann aus Opel Rekord und 7m Tabbert beim Überholen fast auf die Seite gedreht wurde, nachdem der relativ große Wohnanhänger den zierlichen Rekord massiv in Querbewegung brachte. Und es ist auch unbestritten, daß der kritische Punkt durch extreme Stützlast weiter nach oben verschoben werden kann.

Wir sind hier aber im Wohnmobilforum und reden hier über Gespanne, bei denen das Zugfahrzeug i.d.R. deutlich mehr Masse mitbringt als der gezogene Anhänger. Das ist eine ganz andere Ausgangssituation als bei einem Gespann aus PKW und Wohnanhänger, der allein schon aufgrund seiner großen Seitenflächen windanfällig ist und schnell mal mehr Masse mitbringt als ein durchschnittlicher PKW selbst. In meiner langjährigen Erfahrung mit (schweren) Anhängern hinter Wohnmobilen ist es mir nicht einmal passiert, daß der Anhänger hinter dem Wohnmobil zum Schlingern geneigt hätte - selbst bei deutlich höherem Tempo als die erlaubten 80 km/h. Und ich fahre neben Autotransportern auch z.B. einen 2,5m hohen und 3m langen Kofferanhänger mit 1,5t und nur einer Achse. Alles ohne Anti-Schlingerkupplung. Und oft auch mal mehr als die erlaubten 100km/h (mit dem Kofferhänger).

Dem gegenüber habe ich erst kürzlich einen schwer beladenen Kofferanhänger mit dem 330d gezogen, der bereits unterhalb von 80 km/h bedrohlich zu schlingern begann und die Fuhre nur durch absurd hohe Stützlast irgendwie zu beruhigen war. Das war dann das, was ich als ungeeignete Fahrzugkombination bezeichnen würde, und die extreme Stützlast als Notnagel.

Daher denke ich, daß die Stützlast beim Anhängerbetrieb hinter einem Wohnmobil nicht auf 90-100kg hochgepuscht werden sollte, nur um ein Schlinger-Problem zu lösen, daß es eigentlich in der Kombination aus Zugfahrzeug (Wohnmobil) und Anhänger (Autotransporter, Gepäckanhänger) so nicht gibt. Die Stützlast hat bei dem üblicherweise (ggü. einem PKW) langem Hecküberhang des Wohnmobils ja nicht nur Vorteile, sondern auch gravierende Nachteile wie erhöhte Achslast auf der HA, Entlastung der VA etc.

Daher meine Frage an die mitlesenden Wohnmobilisten: Wer hat am Wohnmobil bereits tatsächlich einmal einen schlingernden Anhänger erlebt, die Einhaltung einer halbwegs seriösen Höchstgeschwindigkeit mal voraussetzend? Mir ist klar, daß es da viele Beispiele aus dem Bereich PKW + Wohnanhänger gibt. Aber auch mit dem Wohnmobil?

mafrige am 31 Okt 2023 13:49:49

Tinduck hat geschrieben: ...Wenn das alles allgemeingültig so völlig problemlos möglich wäre (wie es in Deinem Fall anscheinend ist), gäbe es diesen Thread nicht - und man würde nicht so viele Ultraleichtanhänger mit Mikroautos drauf hinter Womos sehen...

UweHD hat geschrieben:Der Grund. für die vielen Ultraleichtanhänger an Wohnmobilen liegt i.d.R. am limitierten Zug-Gesamtgewicht der Ducato-Basis.
Unser Adria Coral hat z.B. nur eine Anhängelast von 2t, die sich bei höherem zGG entsprechend weiter reduziert. Da bleibt oftmals nur noch ein Ultraleicht-Anhänger, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will...


Na für mich waren mehr die Länge und das Gewicht, die für einem Smart sprechen.
Mein Anhänger wiegt 230kg, der Smart 820kg und ist für 1300kg mit bis zu 100Km/h zugelassen.
Damit kannst du ca. 200 - 250 kg aus deinem Wohnmobil auf den Anhänger auslagern!
Er lässt sich mit Hand leicht bewegen, selbst mit Smart drauf, auf einer Straße kein Problem, per Hand zu wenden, das liegt daran das er nur eine Achse hat und 14 Zoll Räder hat.
Die Länge des Wohnmobils 7m und Anhänger sind mit 11m noch gut händelbar und angenehm beim Rückwärtsfahren.
Auch bemerkt man den Hänger hinter dem Wohnmobil während der Fahrt nicht, außer an Steigungen, da gilt dann schon Vollgas und einen Gang runterschalten!
Noch einen Vorteil hat der Smart, man hat keine Probleme einen Parkplatz zu finden und er hat eine breite Türen, sowie eine hohe Sitzposition. :lol:

PS: natürlich habe ich Verständnis sein Vorhandenes Auto mitzunehmen. So ein Smart mit Anhänger kostet schon extra, als wenn man das vorhandene nutzt.

DonCarlos1962 am 31 Okt 2023 13:51:17

UweHD hat geschrieben: Da bleibt oftmals nur noch ein Ultraleicht-Anhänger, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will.


Ich habe schon mit Besitzern eines Anssems 2000 ECO gesprochen und auch hier schreibt HaMo davon, dass er sich für dieses Modell entschieden hat, der wohl als Ultraleicht-Anhänger bezeichnet werden kann.

Tatsächlich hat aber, trotz des geringen Eigengewichtes, hat keiner von einer Instabilität gesprochen/geschrieben.
Vielleicht mag so ein Anssems nicht das Richtige für einen Profi sein, der das Teil ständig be- und entläd.

Was spricht also gegen einen Ultraleicht-Anhänger? Fährt der schlechter, weil er leichter ist? Geht der schnell kaputt?
Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass, wenn genug Gewichtsreserven vorhanden sind, ein Aluriffelblech zwischen die Fahrspuren zu nieten, was wohl noch zusätzliche Stabilität geben würde. Aber sonst?

Wo liegt der Unterschied?

LG Carsten

Gast am 31 Okt 2023 13:54:01

UweHD hat geschrieben:Wir sind hier aber im Wohnmobilforum und reden hier über Gespanne, bei denen das Zugfahrzeug i.d.R. deutlich mehr Masse mitbringt als der gezogene Anhänger.


Wir sind hier im Wohnmobilforum, richtig.... nur leider hast Du in Deinem vorherigen Posting ganz allgemein von Anhängerbetrieb gesprochen...

UweHD hat geschrieben:Mehr als die geforderten 25kg stelle ich nie ein, auch nicht bei Hecktrieblern. Nach meiner Erfahrung aus 30 Jahren Anhängerbetrieb bringt mehr Stützlast keine weitere Verbesserung der Fahrstabilität des Anhängers.


... und das ist falsch. Weiterhin bringt natürlich auch bei einem schwereren Zugfahrzeug die Erhöhung der Stützlast zusätzliche Stabilität des Gespanns, da ist die Physik nicht anders....

Im übrigen hatte das Zugfahrzeug bei meinem Versuch mit dem 2-Tonner Wohnwagen (der ca. 1,85 t Gewicht hatte) rund 2,6 t Gewicht.... war also auch deutlich schwerer.... :D

Gruß Dieter

DonCarlos1962 am 31 Okt 2023 14:15:11

mafrige hat geschrieben:Er lässt sich mit Hand leicht bewegen, selbst mit Smart drauf, auf einer Straße kein Problem, per Hand zu wenden, das liegt daran das er nur eine Achse hat und 14 Zoll Räder hat.

Man sagt allerdings den Tandemachsern nach, dass sie noch stabiler hinterher laufen und bei einer Reifenpanne sicherer sein.
(Obwohl ein kaputter Reifen am Einachs-Anhänger im Regelfall unspektakulär abläuft, wie ich selbst schon zwei mal erlebt habe.)

mafrige hat geschrieben:Noch einen Vorteil hat der Smart, man hat keine Probleme einen Parkplatz zu finden. :lol:

Der Nachteil für mich liegt darin, dass ich damit unsere "Kinder" nicht vom Flughafen abholen kann. :lol:
Meine Frau bekommt irgendwann Sehnsucht nach den Kindern und möchte sie ab und zu einfliegen lassen. :lach:

Eine Anhängerkupplung am "Beiboot" ist sicher nützlich um auch schwerere Anhänger weiter weg zu bringen.

mafrige hat geschrieben:Mein Anhänger wiegt 230kg...


So ein Anssems ECO 2000 wiegt gerade einmal gut 100kg mehr. Ich habe das Teil einmal unbeladen bewegt. Stützrad nach ganz oben gedreht läuft der fast nur auf dem Hinterrad und lässt sich einfach von Hand rangieren.
Mit Auto drauf sieht das dann allerdings schon ganz anders aus. Da gebe ich Dir Recht. :cry:

LG Carsten

Tinduck am 31 Okt 2023 14:27:42

DonCarlos1962 hat geschrieben:Mit Auto drauf sieht das dann allerdings schon ganz anders aus. Da gebe ich Dir Recht. :cry:

LG Carsten


Wenn Du eh schon Geld ausgibst, bau dir nen Mover dran. Sind dann allerdings locker 40 Kg extra, wenn man ne leichte LiFePO einbaut :)

bis denn,

Uwe

UweHD am 31 Okt 2023 15:53:55

DonCarlos1962 hat geschrieben: ...Was spricht also gegen einen Ultraleicht-Anhänger? Fährt der schlechter, weil er leichter ist? Geht der schnell kaputt?

Die kleinen Ultraleicht-Anhänger sind schon ok und tun ihren Zweck für die gelegentliche Nutzung.
Wenn du dann aber mal alternativ einen Fitzel mit Kipphydraulik und allem PiPaPo gefahren hast, dann merkst du schnell den Unterschied. Das fängt damit an, dass man auf einem großen Kipphänger einfach streßfreier auffahren (Stichwort Kippwinkel!) und verschiedene Arten von Autos immer bequem sichern kann. Auch fährt so ein größerer und schwererer Trailer einfach souveräner, vermutlich auch weil der Schwerpunkt aufgrund des Eigengewichtes tiefer liegt. Ich bevorzuge z.B. daher einen Tieflader ggü. einem Hochlader, wobei der Tieflader aufgrund der breiten Achse (2,5m) natürlich Nachteile bei engen Straßen hat und Erfahrung erfordert.

Für die gelegentliche Mitnahme eines Autos hinter dem Wohnmobil ist so ein Mini-Hochlader aber voll ausreichend. Man sollte nur bei tiefliegenden Autos darauf achten, daß man da auch ohne besondere Maßnahmen draufkommt.

Mein Auto hat da etwas spezielle Anforderungen und würde schon allein wegen der Breite nicht auf den Hänger passen, da sollte das übliche Womo-Beiboot einfacher zu handlen sein :D

rocco.jpg

Ahorne7500 am 31 Okt 2023 17:57:00

DonCarlos1962 hat geschrieben: Ich habe das Teil einmal unbeladen bewegt. Stützrad nach ganz oben gedreht läuft der fast nur auf dem Hinterrad und lässt sich einfach von Hand rangieren.

Hallo,

Was auch funktioniert
Das Stützrad nicht nutzen und die Deichsel runterdrücken.
Dann rollt der Anhänger nur auf der Vorderachse.

Bei ungünstigem Untergrund ist das schon ein langer Hebel,
wenn das weit ausgedrehte belastete Stützrad plötzlich hängen bleibt.
.

Campertobi am 31 Okt 2023 18:14:23

Kenne das Auto vom Castrol Haugg Cup, oder täusche ich mich?

Mein Fiat wiegt nur um die 500 Kg, ich habe mich trotzdem für einen Tandemanhänger entschieden. Grund dafür war der Heckmotor des 500er. Bei dem Einachsanhänger den ich beim Kauf damals auch ins Auge gefasst hatte hätte ich immer rückwärts rauffahren müssen und das wollte ich nicht. Es wird immer Kombinationen geben die besser passen und welche die nicht so toll harmonieren. Hilft nur probieren und testen. Als ich noch mit dem Wohnwagen unterwegs war habe ich es immer so gehalten den Anhänger so leicht als möglich zu beladen und das Zugfahrzeug eher zu beschweren. z.B. Vorzelt und Gestänge auf die Rücksitzbank gepackt da nur 2 Personen an Bord. Nebenbei ich drehe meinen Tandemanhänger auch auf der Stelle um. Ist alles eine Sache der Übung und Technik.

Jeder ist auf der Suche nach der billigen eierlegenden Wollmilchsau. Hilft nur was will ich, was brauch ich, auf was kann ich verzichten, mit welchen Nachteilen kann ich leben…..usw.

Viel Erfolg!

UweHD am 31 Okt 2023 20:03:37

Campertobi hat geschrieben:Kenne das Auto vom Castrol Haugg Cup, oder täusche ich mich?..

Stimmt, gut erkannt! :)

HaMo19 am 15 Nov 2023 11:09:16

Testfahrt Anssems Eco 2000 an Ducato Carado T449
Wir haben an Allerheiligen eine Testfahrt gemacht. Vom Saarland über die A8 bis nach Bad Tölz, dort abgeladen, einige Unternehmungen, weiter über Land am Bodensee vorbei bis Zell am Harmersbach und letztendlich über die A5 wieder zurück nach Hause. Streckenlänge 1200km.
Verlauf: im Urlaubtrimm hat das WoMo 3,5to, der Anhänger mit Auto knapp 2to. Für den Duc mit gerade mal 130 PS ist das bergauf schon eine ziemliche Anstrengung.
Wir waren vom Tempo her am oberen Limit der LKW`s unterwegs um einerseits denen nicht im Weg zu „stehen“, und andererseits selber nicht ständig überholen zu müssen.
Der erhöhte Verbrauch um ca2 Liter hat sich meiner Meinung nach moderat zu Buche geschlagen.
Die Fahrstabilität war sehr gut, allerdings im Schiebebetrieb bergab wird die Fuhre über 100km/h schnell instabil.
Mit einer Gespannlänge von 13m ist die Auswahl der Haltepunkte natürlich reduziert gegenüber einem Solobetrieb.

Fazit: Für die Anfahrt auf einen Campingplatz, verbunden mit einem längeren Aufenthalt geht das voll und ganz in Ordnung. Für mehr ist das nicht gedacht, und dabei wird es auch bleiben. Es erweitert aber die Möglichkeiten und dafür wurde er auch angeschafft.

DonCarlos1962 am 15 Nov 2023 13:16:07

Danke für diesen sehr guten Bericht! Das hilft mir sehr weiter! Prima!

LG Carsten

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