Energiemacher am 03 Okt 2023 11:32:03 DonCarlos1962 hat geschrieben:Doch, in Roses haben wir tatsächlich einen Vermieter gefunden. Das Alleinteilungsmerkmal hat allesdings auch seinen Preis.
Das hat mich nun intereressiert und ich habe unweit einen Anbieter gefunden: --> LinkDer bringt sogar das Fahrzeug im Umkreis von 15km und scheint auf den ersten Blick günstig zu sein. Also etwas Flexibilität vorausgesetzt gibt es immer Mittel und Wege. Zum Thema Hund, kann ich nix sagen, aber ich habe mir sagen lassen, das man Hunde auch "erziehen" und "gewöhnen" kann. Und, auich wenn der Vermieter in de Nähe mal etwas teurer ist......naja, wenn ich dann aber Bus und Bahn dagegen rechne, den entspannten Hund dazu addiere kann es nicht mehr teuer sein....und schon gar nicht mich mit einem Gespann zu "belasten". Aber das ist nur meine Meinung bzw. Vorschläge dazu. Für mich käme es nicht in Frage ein Fahrzeug 1000ende km hinter her zu ziehen um am Ende 4h oder 100 EUR zu sparen. :-) Grüße
DonCarlos1962 am 03 Okt 2023 12:15:31 Energiemacher hat geschrieben:Also etwas Flexibilität vorausgesetzt gibt es immer Mittel und Wege.
Da hast Du sicher Recht und das gefundene Angebot scheint sehr gut zu sein. Leider ist der Urlaub fast zu Ende. Energiemacher hat geschrieben:Zum Thema Hund, kann ich nix sagen, aber ich habe mir sagen lassen, das man Hunde auch "erziehen" und "gewöhnen" kann.
Auch hier kann ich zustimmen. Allerdings braucht es dafür recht viel Zeit und Gelegenheit. Unser Hund ist kein Bus/Bahn-Fahren gewöhnt, weil es auf dem Land selten Gelegenheit gibt dies zu üben. Auto- und Wohnmobil fahren ist leider auch nicht sein Hobby, obwohl wir ihn nach allen Regeln der Kunst schon als Welpen daran gewöhnt haben. Ein Hund ist eben keine Maschine. Unter dem Strich würde ich auch gerne auf den Anhänger verzichten. Aber das wird sich noch ergeben. LG Carsten
HaMo19 am 03 Okt 2023 14:01:28 DonCarlos1962 hat geschrieben: Unter dem Strich würde ich auch gerne auf den Anhänger verzichten. Aber das wird sich noch ergeben.
LG Carsten
Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, geht es hauptsächlich ums Überwintern in Spanien und dafür ein Auto dabei zu haben. Hast du mal an die Variante gedacht, dass einer das WoMO und einer das Auto zum Zielort fährt. Dann brauchst du keinen Anhänger und hast trotzdem Beides. Außerdem ist es auch egal welches Auto du dann "mitnimmst".
DonCarlos1962 am 03 Okt 2023 14:51:53 HaMo19 hat geschrieben: Hast du mal an die Variante gedacht, dass einer das WoMO und einer das Auto zum Zielort fährt.
Ja, natürlich. Dann habe ich diese Idee meiner Frau vorgestellt. Sekunden später war die Idee vom Tisch. Weil einfach Strecke über 2.000 Km wären. Selbst wenn man drei Monate oder länger bleiben kann, ist das schon ein Aufwand. Vielleicht könnte man sich auch ein Auto dort unten mit Anderen teilen? Aber das kann auch schnell zu Zank führen. Vorteil unseres Cabrio: Es hat auch eine AHK und kann seinen eigenen Anhänger auf den Parkplatz bringen. LG Carsten
DonCarlos1962 am 04 Okt 2023 14:38:24 Unser englischer Campingnachbar zeigt wie es geht! Er hat auch sein Cabrio mitgebracht. IMG-20231004-WA0001.jpg Very stylish, very britisch! LG Carsten
HaMo19 am 08 Okt 2023 12:28:16 DonCarlos1962 hat geschrieben: Unter dem Strich würde ich auch gerne auf den Anhänger verzichten. Aber das wird sich noch ergeben.
LG Carsten
Da gehe ich mit dir. Ich habe aber jetzt für kommenden Dienstag einen Autotrailer gemietet. Unsere A Klasse wird dann verladen und für eine Probefahrt durch die Gegend geschaukelt. Danach werde ich entscheiden, ob es Sinn macht das WoMo mit dieser Last zu quälen. :lol: Ergebnis wird berichtet.
dieter2 am 08 Okt 2023 16:10:23 DonCarlos1962 hat geschrieben: Die Frage ist ja, ob das mit 3,5t überhaupt möglich ist und welche Erfahrungen es darüber gibt.
LG Carsten
Warum soll das nicht möglich sein ? An unseren Sunlight T67 3,5 to hatten wir einen Anhänger mit einen Smart drauf am Haken. Die zulässige Hinterachslast hat sich im Hängerbetrieb um 100 kg erhöht. Es hatte Vo u. Nachteile. Die Vorteile, wir waren immer mobil wenn wir auf den CP standen. Der Nachteil, wir mußten immer drei Fahrzeuge händeln, Womo,PKW u. Hänger. Wir haben aber nie für den Anhänger bezahlen müssen, Platz auf der Parzelle war auch immer genug. Wir sind immer in Frankreich unterwegs. Da wir grundsätlich nur auf Campingplätze stehen und das zweimal im Jahr für 3 Wochen, Vorsaison u. Nachsaison, sind wir jetzt umgestiegen auf einen Wohnwagen. Das passt besser auf unser Campingverhalten. Hier mit Smart auf einen Schulte Aluanhänger mit Sunlight T67 Bj2012.
Gast am 08 Okt 2023 16:20:21 dieter2 hat geschrieben:An unseren Sunlight T67 3,5 to hatten wir einen Anhänger mit einen Smart drauf am Haken. ... Da wir grundsätlich nur auf Campingplätze stehen und das zweimal im Jahr für 3 Wochen, Vorsaison u. Nachsaison, sind wir jetzt umgestiegen auf einen Wohnwagen. Das passt besser auf unser Campingverhalten.
Das Ist das, was ich mich auch gerade gefragt habe..... Wenn ich einen Anhänger mit einem Auto drauf an ein Wohnmobil hänge um Mobil zu sein, warum nehme ich dann kein Wohnwagengespann? Ein Wohnwagen kostet deutlich weniger und hat in der Regel auch mehr Platz... Gruß Dieter
mafrige am 08 Okt 2023 16:28:13 lonely0563 hat geschrieben:... Das Ist das, was ich mich auch gerade gefragt habe..... Wenn ich einen Anhänger mit einem Auto drauf an ein Wohnmobil hänge um Mobil zu sein, warum nehme ich dann kein Wohnwagengespann? Ein Wohnwagen kostet deutlich weniger und hat in der Regel auch mehr Platz... Gruß Dieter
Hallo Dieter, so gesehen hast du recht. Aber du kannst den Anhänger zu Hause lassen (kostet ja nicht die Welt) und mit dem Wohnmobil solo reisen. Also nur den Smart bei längeren Aufenthalte, wie Überwintern, benutzen. So machen wir das. PS: manchmal fahren wir auch beim Überwintern, mit mehreren Wohnmobilen, zu irgendwelchen Feiern/Erlebnissen. Mit Wohnmobil, nur, um darin dann zu schlafen ... weil in der Regel, abends nicht mehr fahrtüchtig :oops:
dieter2 am 08 Okt 2023 16:41:06 mafrige hat geschrieben:Hallo Dieter,
so gesehen hast du recht. Aber du kannst den Anhänger zu Hause lassen (kostet ja nicht die Welt) und mit dem Wohnmobil solo reisen. Also nur den Smart bei längeren Aufenthalte, wie Überwintern, benutzen. So machen wir das.
Ja klar, kann man auch machen. Aber wir fahren nur in den Urlaub, sonnst nicht. Mit den Womo haben wir Europa abgegrast vom Nordkap bis zur Algarve, Uk bis Griechenland. Jetzt mögen wir es gemächlich, vielleicht zweimal Platzwechsel und das wars. Diese viele Fahrerei die wir mit den Womo gemacht haben wollen wir nicht mehr. Mit den WW Lager aufschlagen und mit den PKW die weitere Umgebung besichtigen. Und wenn wir ein Jahr garnicht fahren sonder einen Anderen Urlaub machen, der WW kann stehen, stört mich nicht.
HaMo19 am 11 Okt 2023 08:24:55 Gestern fand der erwähnte Test statt. Ich hatte mit einen Trailer für einen Tag gemietet (50€), um verschiedene Dinge zu testen. Ausgesucht hatte ich mir einen Anhänger der zwar etwas überdimensioniert war, dafür aber die spätere Gesamtlast widergespiegelt hat. Ich war also mit knapp 2to Anhängelast unterwegs. Da wäre: - die berühmt berüchtigte Achslast hinten - Deichsellast - wie verhält sich die Comformatik bei Auslastung 20231010_114237 - Kopie.jpg Die Testfahrt hat sich über 170km erstreckt und der Spritverbrauch lag gerade mal 2 Liter über der vergleichbaren Solofahrt. Die Automatik stand die ganze Zeit auf Bergfahrt. Dadurch sind die Schaltvorgänge kürzer und die Drehzahl wird auf einem höheren Niveau gehalten. Das hat gut funktioniert. Die Deichsel- und die daraus resultierende Achslast war so mein Sorgenkind im Vorfeld, was sich in der Praxis auch bewahrheitet hat. Zunächst habe ich das Auto bis zum Vorderradanschlag gestellt. Ein kurzer Blick auf das WoMO, das wird nix. Also, Auto auf dem Trailer stückchenweise nach hinten, bis die Lage dem entsprach, was mein 1200kg Kofferanhänger im beladenen Zustand erzeugt. Das entspricht in etwa 40 bis 50 kg Deichsellast die eine stabile Fahrlage ergeben. Der gemietete Anhänger wäre jetzt nicht praxistauglich, weil er durch den Doppelrahmen und die Hydraulik nicht mehr genug Bodenfreiheit im Anhängebereich hat. Fährauffahrten wären hier nahezu ausgeschlossen. Fazit: Im nächsten Frühjahr werden wir uns einen Trailer kaufen, um die längeren Aufenthalte auf einem Campingplatz angenehmer zu gestalten. Und nur dafür wird er verwendet. Der größte Teil der Fahrten wird weiterhin Solo stattfinden. Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen: möglich ja, aber ob sinnvoll muss jeder selber entscheiden.
hampshire am 11 Okt 2023 08:38:55 dieter2 hat geschrieben:Hier mit Smart auf einen Schulte Aluanhänger mit Sunlight T67 Bj2012.
Schönes Gespann. Ich dachte, dass der Motor des transportierten Fahrzeugs vorne sein müsse.
Tinduck am 11 Okt 2023 08:54:40 hampshire hat geschrieben:Schönes Gespann. Ich dachte, dass der Motor des transportierten Fahrzeugs vorne sein müsse.
Ein Fahrzeug ist auf einem Anhänger auch nur Ladung, das kannst Du auch aufs Dach drehen, wenn du möchtest. Bedingungen: - ordentliche Ladungssicherung - keine zulässige Achslast überschritten - Stützlast im Rahmen des Zulässigen (min. 4% des zGG Anhänger oder 25 Kg [wenn die 4% weniger als 25 Kg sind], max. zulässige Stützlast Anhänger oder Zugfahrzeug, je nachdem, welche niedriger ist) Und wer ein stabiles Gespann haben möchte, nutzt die max. zulässige Stützlast aus, soweit möglich (Hinterachslast...). bis denn, Uwe
hampshire am 11 Okt 2023 10:22:44 Tinduck hat geschrieben:Ein Fahrzeug ist auf einem Anhänger auch nur Ladung, das kannst Du auch aufs Dach drehen, wenn du möchtest.
Dann kann man ja auch sein kopflastiges Fahrzeug rückwärts auf den Hänger fahren um die Stützlast nicht zu hoch werden zu lassen. Könnte eine Lösung für HaMo19 sein. Ich habe mal nachgesehen woher meine Erinnerung kommt - es gab da mal ein Urteil im Saarland zu einem Streit um eine Schadenregulierung. Ein Fahrer hatte mit einem Gespann und vorwärts auf dem Hänger gestellten Fahrzeug mit Heckmotor einen Unfall. Die Versicherung wollte wegen grober Fahrlässigkeit nicht zahlen. Im Urteil hob das Oberlandesgericht Saarland hervor, dass auch ein Laie wissen müsse, dass man ein Fahrzeug mit Heckmotor auf einem Hänger entgegen der Fahrteichtung transportieren müsse. Ich habe mich damals gewundert, da ich schon sehr viele Fahrzeuge (auch mit Heckmotor) auf einem Hänger transportiert habe und keines davon rückwärts. --> LinkDas Urteil ist schon recht alt, vielleicht gibt es ja neue Regelungen.
Tinduck am 11 Okt 2023 10:48:23 Wenn das Gespann im Urteil durch die 'falsche' Beladung eine negative Stützlast hatte, wäre der Vorwurf nachvollziehbar. Das macht das Gespann instabil und kann kritische Fahrsituationen verursachen. Wie gesagt, alle technischen Parameter müssen korrekt eingehalten werden, wie ich oben schon schrieb. Ob der Schwerpunkt jetzt durch den Motor oder eine alte Heizung im Kofferraum 'falsch' ist, dürfte belanglos sein. Und nein, man darf deshalb seine Hinterachse nicht durch negative Stützlast entlasten :) Edith: hab den Link mal gelesen. Scheint mir simplifiziert wiedergegeben und es ging anscheinend in der Tat um zu geringe Stützlast, das Gespann wurde instabil und landete in der Leitplanke. bis denn, Uwe
andwein am 11 Okt 2023 11:19:52 HaMo19 hat geschrieben:Gestern fand der erwähnte Test statt. Ich hatte mit einen Trailer für einen Tag gemietet (50€), um verschiedene Dinge zu testen.
Dafür ein Pünktchen! Guter, sachlich ausgewogener Praxistest, vor allem der Punkt Fährauffahrten. Gruß Andreas
fomo am 11 Okt 2023 12:02:01 Tinduck hat geschrieben:- Stützlast im Rahmen des Zulässigen (min. 4% des zGG Anhänger oder 25 Kg [wenn die 4% weniger als 25 Kg sind], ...
oder 25 Kg [wenn die 4% mehr als 25 Kg sind] so ist es doch richtig?
Tramp678 am 11 Okt 2023 12:29:45 akany hat geschrieben:Ich tippe mal als Zauberwort auf "Gesamtzuggewicht". Das steht im FZ-Schein. Und damit dürfte die Überlegung zu "Auto" sehr schnell beantwortet sein.
Und wo bitte soll das "Gesamtzuggewicht" stehen ??? Unter F1/F2 steht die Fz-Gesamtmasse, unter 7.1/7.2/8.1/8.2 stehen die dazu gehörenden Achslasten. Unter O1/O2 stehen die Anhängelasten gebremst/ungebremst. Ein "Gesamtzuggewicht" ist nicht aufgeführt. Da mußt Du einen anderen Fz-Schein haben 
HaMo19 am 11 Okt 2023 12:33:48 Tramp678 hat geschrieben:Ein "Gesamtzuggewicht" ist nicht aufgeführt. Da mußt Du einen anderen Fz-Schein haben 
Dieser andere Fz- Schein heißt COC. :lol: Dort ist das Gesamtzuggewicht aufgeführt.
Gast am 11 Okt 2023 12:34:47 fomo hat geschrieben:... oder 25 Kg [wenn die 4% mehr als 25 Kg sind] so ist es doch richtig?
Ja, das ist die Gesetzliche Regelung.... Trotzdem ist es immer besser, die maximal zulässige Stützlast auszureizen.... Desto besser läuft der Anhänger hinterher, desto geringer ist die Neigung zum Aufschaukeln... In der Physik sieht es so aus, dass die Punkte zur Stützung des Anhängers ein Dreieck bilden, dessen vorderer Punkt die AHK ist, und die hinteren Punkte die Räder.... Der Schwerpunkt muss in diesem Dreieck liegen, und je weiter dieser nach vorne in Richtung der AHK rutscht (durch Erhöhung der Stützlast...), desto geringer ist die Hebelkraft des Schwerpunktes und damit desto geringer die Neigung zum Aufschaukeln. Die Vorgaben (Stützlast, Anhängelast, Hinterachslast, zGG des Hängers, etc.) müssen aber eingehalten werden.... Gruß Dieter
Gast am 11 Okt 2023 12:38:04 HaMo19 hat geschrieben: Dieser andere Fz- Schein heißt COC. :lol: Dort ist das Gesamtzuggewicht aufgeführt.
Im Kfz-Schein muss das Gesamtzuggewicht nur eingetragen sein, wenn dieses geringer ist als die Summe von zGG plus zulässige Anhängelast... Gruß Dieter
Tramp678 am 11 Okt 2023 13:04:21 HaMo19 hat geschrieben:Dieser andere Fz- Schein heißt COC. :lol: Dort ist das Gesamtzuggewicht aufgeführt.
Ok, das macht Sinn  lonely0563 hat geschrieben:Im Kfz-Schein muss das Gesamtzuggewicht nur eingetragen sein, wenn dieses geringer ist als die Summe von zGG plus zulässige Anhängelast...
Gruß Dieter
Das macht auch Sinn und momentan hab ich mir um die Planung mit einem Autotransportanhänger Gedanken gemacht, denn ich hatte jetzt nicht alle Daten abgespeichert und wenn die zGM auf 5,5t beschränkt wäre, wäre da ein "kleines" Planungsproblem. Also ist planungsmäßig doch alles i.O. 
UweHD am 11 Okt 2023 13:50:38 hampshire hat geschrieben: ...Schönes Gespann. Ich dachte, dass der Motor des transportierten Fahrzeugs vorne sein müsse.
Nein, der Schwerpunkt muss stimmen. Ich transportiere meinen Wagen mit Frontmotor z.B. immer rückwärts, weil ich ihn dann mit den Hinterrädern an den Anschlag des Hängers fahren kann. Vorwärts aufgefahren würde ich ihn viel weiter hinten fixieren müssen. Neben dem richtigen Schwerpunkt sollte man auf einem Anhänger noch versuchen, die geladene Masse möglichst zentral zu positionieren, also keine Kopflast mit einer entsprechenden Masse im hinteren Bereich ausgleichen etc. Das spielt bei einem zu transportierenden Fahrzeug aber selten eine wirkliche Rolle, bei Maschinen oder Anlagenteilen hingegen schon.
DonCarlos1962 am 11 Okt 2023 15:45:53 Es ist geplant unseren Astra auf den Anssems ECO 2000 zu stellen. Nach dem, was ich gerade von euch gelesen habe, frage ich mich, ob ich die Stützlast überhaupt großartig beeinflussen kann. Der Anhängerkasten hätte diese Maße: Ladefläche ca. 4,00 x 1,88 m Das Auto ist aber schon etwa einen halben Meter länger. Viel nach vorne oder hinten lässt es sich sicher nicht verschieben? Zumal vorne ja noch das Stützrad im Weg ist. Amt 2000.jpg Astra Seite.jpg Astra Vorn.jpg LG Carsten
dieter2 am 11 Okt 2023 15:47:55 dieter2 hat geschrieben:Hier mit Smart auf einen Schulte Aluanhänger mit Sunlight T67 Bj2012.
hampshire hat geschrieben:Schönes Gespann. Ich dachte, dass der Motor des transportierten Fahrzeugs vorne sein müsse.
Das Gewicht ist genau ausgewogen, habe 95 kg Stützlast gehabt, wie gewünscht. Hatte sogar einen Mover am Anhänger :mrgreen:
HaMo19 am 11 Okt 2023 17:17:49 DonCarlos1962 hat geschrieben:Es ist geplant unseren Astra auf den Anssems ECO 2000 zu stellen.
Nach dem, was ich gerade von euch gelesen habe, frage ich mich, ob ich die Stützlast überhaupt großartig beeinflussen kann.
Der Anhängerkasten hätte diese Maße: Ladefläche ca. 4,00 x 1,88 m
LG Carsten
Der steht bei uns auch auf der Liste. Habe noch nichts vergleichbares gefunden. Natürlich kannst du die Stützlast aktiv beeinflussen. Bei dem gemieteten Anhänger habe ich das nur grob austariert. Der Anssems hat, wie du schon richtig geschrieben hast eine Ladefläche von 4m. Schau mal auf deine Bilder, der Radstand beträgt 2,61m. Das ist genug, um das Auto passend zu platzieren. Unsere A-Klasse hat fast die gleichen Maße. Der wird wohl eher mit dem Heck überstehen, um die gewünschte Deichsellast zu erreichen.
paul54 am 11 Okt 2023 17:32:49 Hallo, habe den Anssemms Eco 2000 seit 4 Jahren im Betrieb mit einem Suzuki Ignis ALLRAD und davor Richtung Deichsel quer noch eine Honda SH 125. Geht sich alles gut aus. Bei deinem Astra hast du allerdings größere Überhänge als bei meiner Suzi, wenn das Stützrad stören sollte einfach entfernen oder ein umlegbares Stützrad verwenden. Ich habe bei meinem Hänger die Plattform komplett mit Aluriffelblechen geschlossen (vernietet) und fartrichtunsseitig Eine abschließbare Riffelblechkiste für Zurrgurte etc. angebracht. Fotos findet man unter meinem Profil. LG Peter
akany am 11 Okt 2023 18:23:36 Schön, dass die Frage nach dem Gesamtzuggewicht geklärt wurde. Dann brauche ich ja keine Kopie von meinem Schein einstellen. Danke an die Foristi, die dem Fragesteller das erklärt haben :top: Ich halte das mit dem Anhänger ziehen für ein sehr wichtiges und ein sehr ernstes Thema. Denn Fehler können weitreichende Folgen haben. Ich habe in der Vergangenheit nicht nur Wohnmobile gehabt, sondern auch lange Zeit einen Wohnwagen, Hobby 650 WFU Doppelachser, 8,5 Meter Gesamtlänge. Anfangs habe ich den mit einer Mercedes E Klasse (W211, 320 CDI) gezogen. Aber: Ich fühlte mich nicht wohl dabei, denn die Nickbewegungen des (Doppelachser-!)Wohnwagens kamen bis in das Zugfahrzeug durch. Und zwar in dem Masse, dass ganz klar das Gefühl entstand, dass der W211, wie soll ich sagen, „hinten zu leicht“ war, um die Fuhre dahinter zu bändigen. Und das schon bei der ersten Fahrt (da war im Wohnwagen alles leer) und dann auch danach… frei nach der alten TAG Werbung, „power is nothing without control“… Dann habe ich das Zugfahrzeug durch einen Mercedes M Klasse (W164, 320 CDI) ersetzt. Das war wie Tag und Nacht. Der Trumm lief hinten dran wie auf Schienen, der SUFF davor hat sich nicht irritieren lassen. Es kommt also auch sehr auf die Proportionen zwischen Zugfahrzeug und Hänger an. Und dabei bin ich mir nicht so sicher, wie und ob das Popometer bei einem Teilintegrierten 3,5t WoMo das so recht übermittelt… Beim Ziehen habe ich auch Wert gelegt auf ein paar Kleinigkeiten, u.a. : Immer höchstmögliche Last auf die Anhängerkupplung. So war der Fahrradträger für unsere 3 Räder z.B. nicht hinten an der Rückwand, sondern auf der Deichsel. Es ist einfach (nur) eine Frage der Hebelkraft. Und genauso ist es das selbe physikalische Gesetz, mit dem ein Gespann eben stabiler werden kann, wenn der Hänger nicht „in der Waage“ ist, sondern Gewicht nach vorne. Ich habe mal mit dem W164 meinen T3 auf einem Doppelachser-Hänger abgeholt… und wollte nicht den nachfolgenden Verkehr irritieren, indem ich ihn rückwärts drauf fahre und dann ziehe… dachte, der M schafft das locker… ich habe nur knapp vermeiden können, meinen T3 zusammen mit dem M zu verlieren. Ein schleuderndes Gespann, nur weil eben der T3 hinten den Motor hat und so extrem übel das Gewicht verteilt war. Darum: Motor nach vorne, auf die Deichsel. Jedenfalls bei Motoren jenseits des Gewichts einer Kiste Bier… Bei z.B. meinem 2 Tonnen Alu-Koffer, Doppelachser, der hat die Doppelachsen leicht nach hinten versetzt… und besorgt so ein sattes Gewicht auf der Anhängerkupplung. Der läuft auch wie auf Schienen. Fazit: Ich kann nur jedem raten, von „ausgewogenen“ Gespannen abzusehen. Es muss! Gewicht auf die Kupplung. Ein Hänger ist keine Flohmarkt-Waage, sondern ein Transportsystem. Bringt das maximal mögliche Gewicht auf die Kupplung. Wenn mal Euer Hänger die Kontrolle über das Zugfahrzeug übernehmen will, werdet Ihr verstehen, warum. In US z.B. bringen nicht umsonst alle deren extrem schwere Hänger (schaut mal wo die Achsen sind) ein hohes Gewicht auf die Kupplung. Das ist jetzt nur meine Erfahrung. Die teile ich gerne, aber niemand braucht sie zu teilen ;)
HaMo19 am 12 Okt 2023 09:59:09 andwein hat geschrieben:Dafür ein Pünktchen! Guter, sachlich ausgewogener Praxistest, vor allem der Punkt Fährauffahrten. Gruß Andreas
Danke.
HaMo19 am 20 Okt 2023 10:05:29 DonCarlos1962 hat geschrieben:Es ist geplant unseren Astra auf den Anssems ECO 2000 zu stellen.
Unsere Planung ist abgeschlossen. Der Anssems 200 ECO ist es geworden, der am Dienstag zugelassen wird. Ein Händler hat mir ein Angebot gemacht, bei dem ich nicht widerstehen konnte. Die Beladung hinsichtlich der Achslast werde ich dann austesten und berichten.
HaMo19 am 29 Okt 2023 08:23:41 Gestern war mal eine kurze Regenpause, in der wir dann auf einem ebenem Parkplatz das Verladen ausgetestet haben. Bei unserer Konstellation hat ergeben, dass ein Verschieben um 10cm die Deichsellast um 20kg verändert hat. Wie jemand fahren will, muss er aber selber entscheiden. Ich habe das mit den gezeigten 60kg gemacht und die Fuhre lies sich gutmütig bewegen. 20231028_164321.jpg 20231028_264349.jpg Bei einem Smart wird wohl mehr Platz vorhanden sein. Der Anssems hat eine Ladebreite von 1,88m, unsere A Klasse steht mit 1,85m zu buche. 20231028_174656.jpg Die abschließende Probefahrt ergab das, was wir uns vorgestellt hatten.
DonCarlos1962 am 29 Okt 2023 09:30:59 Vielen Dank für den tollen Bericht! So habe ich mir das auch vorgestellt. Allerdings mit einem Fahrradträger auf der Deichsel, weil ich die Garage leer räumen muss. Die 1,88m Breite sind ganz schön knapp. Man muss wohl zum Verladen mit dem Auto genau in Längsachse hinter dem Anhänger stehen, rangieren ist ja kaum noch möglich. Geht das gut?
LG Carsten
HaMo19 am 29 Okt 2023 09:43:50 Zu zweit geht das gut. Man muss sich auf den Einweiser verlassen können, da man beim Auffahren auf den Trailer diesen nicht mehr sieht. Übrigens, ein Aufladen ohne dass der Trailer am WoMO hängt ist nicht zu empfehlen.
mafrige am 29 Okt 2023 09:59:32 DonCarlos1962 hat geschrieben:... So habe ich mir das auch vorgestellt. Allerdings mit einem Fahrradträger auf der Deichsel, weil ich die Garage leer räumen muss. ... LG Carsten
Bei einem Fahrradträger auf der Deichsel, kannst du beim Rangieren/Rückwärtsfahren nicht mehr voll einschlagen, weil dann Berührung mit der Stoßstange/Rückwand. Du hast eine Deichsellänge von 123cm, die du um deine Fahrräder einkürzt, beim einschlagen kann das Probleme machen.
pwglobe am 29 Okt 2023 10:26:08 Hallo, der Fahrradträger auf der Deichsel hat bei unserem Karmann dazu geführt, dass ich eine neue linke Heckverkleidung kaufen musste. Man ist beim Rangieren sehr stark eingeschränkt, auch bei engen Einfahrten kann es schon zur Berührung kommen.
Campertobi am 29 Okt 2023 18:34:38 Ich komme damit recht gut zurecht. Wenn es Richtung 90 Grad Winkel geht kann es schon eng werden. Da muss man schon ein bisschen aufpassen. Wollte schon mal einen gebrauchten Träger besorgen und entsprechend die Rücklichter abmontieren da diese bei mir als erstes Kontakt zur Rückwand herstellen würden. Mit etwas Vorsicht geht das schon. Ich brauche ja nicht ständig Anhänger und beide Fahrräder. Als Notlösung ist das schon machbar.
fomo am 30 Okt 2023 08:26:07 Leicht off topic, aber: "welches Kennzeichen (Zugfahrzeug oder Anhänger) muss bei dieser Art (s.o.) der Fahrradträger-Montage angebracht sein?"
akany am 30 Okt 2023 08:41:58 fomo hat geschrieben:Leicht off topic, aber: "welches Kennzeichen (Zugfahrzeug oder Anhänger) muss bei dieser Art (s.o.) der Fahrradträger-Montage angebracht sein?"
Auf der Deichsel? Keines. Ich nehme mal an, dass der Träger auf dem Foto auch als Heckträger auf der AHK genutzt wird und deshalb das Kennzeichen vom Fahrzeug dran ist.
pwglobe am 30 Okt 2023 09:03:48 Hallo, unsere Niederlassung in Valencia mietet für Mitarbeiter aus Deutschland Fahrzeuge. Langzeitmiete bei verschiedenen Anbietern zwischen 5€ und 8€ pro Tag für einen Wagen in der Kompaktklasse. Aktuelle Angebote 249€ für einen Monat für ein Mittelklasse Fahrzeug Seat Ateca oder Skoda Karo, den konnte man noch mit Freunden teilen. Es gibt auch günstige car sharing Angebote in Spanien. Da stellt sich schon die Frage ob man einen eigenen PKW auf dem Anhänger mitnimmt. Wir haben zwar auch unseren Smart dabei, aber ich bin ernsthaft am Überlegen ob wir beim nächsten Trip nicht ein Auto mieten. In der Saison sind die Preis natürlich höher aber im Herbst und Winter kann man günstig mieten.
fomo am 30 Okt 2023 11:07:01 akany hat geschrieben:Auf der Deichsel? Keines. Ich nehme mal an, dass der Träger auf dem Foto auch als Heckträger auf der AHK genutzt wird und deshalb das Kennzeichen vom Fahrzeug dran ist.
Dann könnte hier ein übereifriger Ordnungshüter doch sicher auf "Kennzeichenmissbrauch" hinweisen. off topic Ende
DonCarlos1962 am 30 Okt 2023 13:35:02 pwglobe hat geschrieben:Aktuelle Angebote 249€ für einen Monat für ein Mittelklasse Fahrzeug Seat Ateca oder Skoda Karo, den konnte man noch mit Freunden teilen.
In der Saison sind die Preis natürlich höher aber im Herbst und Winter kann man günstig mieten.
Tatsächlich ist das eine gute Idee. Die Frage ist nur, ob ein Anbieter zumindest in einigermaßen in der Nähe ist. Wenn man sich dann, wie vorgeschlagen, den Wagen teilen kann, ist das in jedem Fall besser als einen eigenen Wagen mit zu schleppen. Hat denn jemand in der Gegend von Mazarrón /Port de Mazarrón entsprechende Angebote gefunden? LG Carsten
Campertobi am 30 Okt 2023 18:34:07 Um Spekulationen vorzubeugen. Wenn ich mit dem Radträger auf der Deichsel unterwegs bin führe ich am Träger gar kein Kennzeichen. Auf dem Bild wurden lediglich Rangierversuche durchgeführt mit allen meinen Zugfahrzeugen. Inzwischen nutze ich wenn der Anhänger mitgeführt wird zwei e–Scooter die ich dann in der Heckgarage transportiere.
Mir fehlt hier zum Kennzeichenmissbrauch auch die rechtswidrige Absicht. Diese Absicht an einem Fahrradträger entgegen der Fahrtrichtung montiert an einem Anhänger der an zudem ein eigenes amtliches Kennzeichen trägt zu unterstellen halte ich für sehr abstrakt. Könnte man auch argumentieren daß Lichter funktionieren müssen wenn am Anhänger oder Fahrzeug montiert. Solchen Klagen sehe ich gelassen entgegen und sollte ein Richter so wenig Verstand haben mich für sowas zu verurteilen nehme ich das Urteil voller Demut an.
Leider möchte ich z.B. zwingend dieses Auto mitführen und so ist für mich mieten keine Option
DonCarlos1962 am 30 Okt 2023 20:24:42 Campertobi hat geschrieben: Leider möchte ich z.B. zwingend dieses Auto mitführen und so ist für mich mieten keine Option
Auch ein nicht zu vernachlässigendes Argument! Auto mieten ist toll. Aber auch ich mag auch mein Eigenes, weil ich ich Spaß daran habe. Wir wollten ja gerne dieses Auto mitnehmen, weil wir uns vorstellen können, dass es in Spanien zur Zeit einer Überwinterung schönes Cabrio-Wetter gibt. OPEL.jpg Es ist wirklich nicht so einfach... und es gibt viele Ideen und Aspekte! LG Carsten
HaMo19 am 30 Okt 2023 20:53:57 Campertobi hat geschrieben:Leider möchte ich z.B. zwingend dieses Auto mitführen und so ist für mich mieten keine Option
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ein schönes Teil, das Erinnerungen weckt. :gut:
Tinduck am 31 Okt 2023 10:13:13 Wenn man was anderes als nen Smart oder den gezeigten schönen Klassiker Fiat 500 mitnehmen möchte, muss man sich halt vor der Anschaffung des Womos Gedanken drüber machen. 3,5-Tonnen-Womos im allgemeinen und der Ducato im besonderen sind nicht auf Anhängerbetrieb optimiert.
Jede Entscheidung hat Konsequenzen... insbesondere Sonderformen des Anhängerbetriebs fallen einem leichten Fronttriebler halt schwerer als geeigneteren Fahrzeugen.
Z. b. wie besprochen (richtige :-) ) Autos trailern (wg. Anhängelast/Zuggesamtgewicht); oder auch Boot trailern und vor allem slippen (dito und Frontantrieb).
bis denn,
Uwe
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