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4x4 Reise Mittelasien Mongolei


mfk55 am 19 Okt 2023 20:15:17

Wenn ich sehe, dass schon auf der ersten Seite in diesem Forum posts aus 2017 stehen, dann habe ich eher wenig Hoffnung, dass ich hier einschlägige Antworten bekomme, aber ein Versuch schadet nichts.

Wir hatten geplant in 2024 mit "Abenteuer Osten" (jetzt "Abenteuer Touren") eine knapp 5 monatige Reise speziell für 4x4 Wohnmobile bis in die Mongolei zu machen. Mittlerweile gibt es die Reise nur noch für normale Womos. Da könnte man natürlich mitfahren, aber offen gesagt, wir haben uns nicht ein sauteures Iveco Bimobil gekauft um dann monatelang auf Strassen und Pisten zu fahren, die man mit einem normalen Womo fahren kann.

Alternative Veranstalter haben wir keinen gefunden. Wir scheuen, gerade auch im Hinblick auf die gegenwärtige politische Lage, davor zurück solch eine Tour, entweder durch Russland oder den Iran alleine zu unternehmen, sowohl was die Sicherheit betrifft, als auch den organisatorischen Aufwand für die Grenzübertritte, ggf Verschiffung übers Kaspische Meer, Diesel in Usbekistan etc.

Gibt es hier jemand, der diese Tour nach Februar 2022 unternommen hat oder erwägt sie zu unternehmen ?

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Fildermann am 19 Okt 2023 22:21:12

mfk55 hat geschrieben:... aber offen gesagt, wir haben uns nicht ein sauteures Iveco Bimobil gekauft um dann monatelang auf Strassen und Pisten zu fahren, die man mit einem normalen Womo fahren kann.


Hallo mfk55,
meine Antwort passt nicht genau auf deine Frage, aber:
Irgendwann muss jeder Wohnmobilfahrer von der guten Straße runter und abseits parken/ übernachten. Und hier hat mit Sicherheit dein Fahrzeug Vorteile und Du musst dich nicht mit irgendwelchen "Geländeunzulänglichkeiten" abfinden. Deine Stellplatzauswahl-Möglichkeiten sind bedeuten größer als von einem WoMo mit Frontantrieb. Hierin sehe ich durchaus einen Vorteil.

Gruß
Fildermann

cheldon am 19 Okt 2023 22:51:23

Wir waren 2015 in Zentralasien. Die Mongolei haben wir nicht bereist. Wir waren Schwerpunktmäßig in Uzbekistan, Tadjikistan und Kirgistan. Dort gab und gibt es noch tolle Pisten in den Bergregionen.
IMG_5967.jpeg
.
Ihr werdet euch auch immer wieder auf frischen Asphalt freuen. Wir sind allein unterwegs gewesen und haben fast keine ausländischen Individualreisenden getroffen.
Wenn ich 2024 in die Mongolei fahren möchte, würde
ich fahren.
Wenn ihr aus nachvollziehbaren Gründen Russland und der Iran nicht auf eurer Route liegen sollen, wird’s schwierig.

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cheldon am 19 Okt 2023 22:58:00

Nachsatz zum Thema Visa: Russlandvisum für 90 Tage, mehrere Einreisen. Es gibt auch Visa für längere Aufenthalte.
War mussten diese wegen COVID-19 verfallen lassen.
Jetzt werden sie jedoch wieder ausgestellt. Das e-Visum gilt nicht für Landgrenzen nach Kasachstan und Mongolei.

Enola am 19 Okt 2023 23:52:20

Gibt so einige, die unterwegs sind.
Iran ist problemlos möglich zu bereisen, auch Russland, was man aktuell so hört.
Diesel ist in vielen Ländern problematisch, ist halt schon eine Mitteleuropäische Geschichte, Benzin gibts überall. Zusatzkanister für min. 1000 km geben dir Sicherheit und Unabhängigkeit.
AD blue ist da schon bedeutend schwieriger, rausprogrammieren lassen ist wohl die beste Lösung…
Die Visum Geschichte kann eingekauft werden, gibt spezielle Agenturen hierfür.
Zum Beispiel caravanistan oder sicher auch in D möglich.
CDP kriegst du vom ADAC.
Die jeweiligen Haftpflichtversicherungen, neu für RU, bezahlst du an der Grenze.
Aktuelle Reiseberichte hierzu von Overlandern findest du in Deutsch auf dem wuestenschiff.
Wenns „nur“ die Mongolei sein soll, ist ja nicht soo schwierig, quer durch Russland, beim Baikalsee nach Süden und schon bist du in Ulanbator.
Die südliche Route ist momentan mehr oder weniger zu, Aserbeidschan, Georgien, Armenien, schwierig für Rookies. Du triffst andere Reisende unterwegs, fahren alle mehr oder weniger immer die selben Routen.
Und ja, Offroad, wo es Tar roads gibt, verfallen die Offroadverbindungen. Und wenn du mal 1000 km offroad auf Wellblech gefahren bist, küsst du die Teerstrasse, sobald du sie erreichst und dein Gerät noch heil, fahr- und bewohnbar ist.
Viel Spass, freue mich auf deinen Reisebericht.

BikeAir am 20 Okt 2023 03:34:40

mfk55 hat geschrieben:....., aber offen gesagt, wir haben uns nicht ein sauteures Iveco Bimobil gekauft um dann monatelang auf Strassen und Pisten zu fahren, die man mit einem normalen Womo fahren kann.

Als jemand, der seit fast 9 Monaten und fast 30.000 km mit eine normalen 2 x 4 durch Südamerika reist, erlaube ich mir mal folgendes dazu zu sagen: Ich habe einige Overlander getroffen, die mit einem 4x4 nicht die Ripios gefahren sind, die wir gefahren sind, aber es gibt viele Ripios, die wir nicht gefahren sind, weil es sinnbefreit gewesen wäre. Der Vorteil eines 4x4 ist ja nicht, das man Offraod fahren MUß, sondern, das man es könnte, wenn man es möchte und vor allem, das man es hat, wenn man es braucht! Letzteres hat uns leider mehrfach gefehlt :D Also kein Grund zu hadern.

Macht das einfach, tolle Idee!

Grüße aus Kolumbien

Tinduck am 20 Okt 2023 08:04:21

Selbst nach begrenzter Pistenerfahrung auf Island kann ich dir sagen, dass du darauf nicht gerne längere Strecken fahren willst, wenn eine bessere Strasse zur Verfügung steht.

Den Allrad kann man immer noch gut für Abstecher zu besonderen Locations oder Übernachtungsplätzen nutzen, abseits der Hauptstrassen wirds schon noch genug Pisten geben, auf denen du dich austoben kannst.

bis denn,

Uwe

Elgeba am 20 Okt 2023 11:22:49

Spätestens nach 50 KM "Wellblech" hast Du die Fahrerei "dick" und bist froh,wenn Du wieder auf Asphalt fahren kannst.Und denk daran: Auch ein 4x4,vor allem mit Wohnmobilaufbau, ist verwundbar.


Gruß Bernd

Koblenzo am 20 Okt 2023 11:32:05

Elgeba hat geschrieben:Auch ein 4x4,vor allem mit Wohnmobilaufbau, ist verwundbar.

Ja, aber:

mfk55 hat geschrieben:wir haben uns nicht ein sauteures Iveco Bimobil gekauft um dann monatelang auf Strassen und Pisten zu fahren

was würden denn die Nachbarn sagen, wenn die teure Karre ohne Beulen und ohne Kiesreste am Unterboden
wieder nachhause kommen würde? Die würden ja denken, er ist nur mal über einen IKEA-Parkplatz gefahren.
:oops: :razz: :eek: (nur Spaß)

Elgeba am 20 Okt 2023 11:39:18

Ich habe auf dem SP in Emden am Innenhafen fünf Tage lang zusammen mit einem solchen Fahrzeug und seinen Eignern gestanden,die schienen sich da durchaus wohl zu fühlen.....
Auch in der Mongolei usw.entstehen überall Teerstraßen,die zunehmenden Transporte lassen sich so viel einfacher abwickeln,China leistet dort (natürlich völlig selbstlos :lol: ) sehr wirkungsvolle Hilfe,die "neue Seidenstraße" lässt grüßen.Wer sich unbedingt auf Pisten austoben will,dem sei z.B.Nordafrika empfohlen.ich habe dort selbst Pisten befahren,allerdings mit einem VW Camper ohne Allrad,geht also auch.


Gruß Bernd

Enola am 20 Okt 2023 13:19:43

Ich wäre schon längst wieder unterwegs in den Süden Afrikas, wenn es denn die politische Situation zulassen würde.
Aber, Libyen nicht fahrbar, Sudan Krieg, Aethiopien hohe "Importzölle", Ostroute ist auch schwierig, zudem sumpfig und korrupt.
Von Tunis bis Cape Town Teerstrasse, das letzte, was es braucht, ist ein geländegängiges FZ.
Harley mit ellenlanger Springergabel oder ein simpler Ducato vollintegriert sind da die bessere Wahl.
Nordafrika, tja, halt auch vieles geteert.
Tunesien ab Douz bis runter Teerstrasse, auch Ksar Ghilane ist mit dem Reisebus erreichbar.
Zu den Seen kommst du nicht mit dem Camper, zu sandig, zu schwer, zu wenig Bumms.
Eindrücke davon, auch schon wieder ein paar Jahre her: --> Link
Die Rommelpiste ist betoniert seit eh und jeh, quer übers Gebirge Teer, man muss schon suchen mittlerweile.
Algerien, wieder geöffnet für Touris, Autobahn bis Tamanrasset, dementsprechend werden die Pisten runter nicht mehr geschoben, Offroad ist in Algerien Sand, siehe Tunesien.
Marokko, geht eigentlich vieles auch mit dem Ducato ausser die paar Sandpassagen im Süden.
Libyen, zu, aber das schönste und freundlichste aller Mittelmeeranrainer, bei Weitem.
Agypten gibt es kein hinkommen, weisse Wüste gesperrt, ansonsten viele Minenfelder.
Israel, eher nicht im Moment, obwohl schön.
Sinai gesperrt für 4WD und kein hinkommen.
Aber alles OT, geht um die Mongolei.
Bin nur grad ins Träumen gekommen, hatte so ein Bild von Elefanten, Affen, Giraffen, Löwen vor Augen und draussen pisst es...

uli644 am 20 Okt 2023 14:01:25

Enola hat geschrieben:Ich wäre schon längst wieder unterwegs in den Süden Afrikas, wenn es denn die politische Situation zulassen würde.


Bin nur grad ins Träumen gekommen, hatte so ein Bild von Elefanten, Affen, Giraffen, Löwen vor Augen und draussen pisst es...


Wir sind jetzt das zweite Jahr im Süden Afrikas unterwegs. Macht Spaß hier unten…

Anreise geht halt aktuell nur per Schiff, entweder RoRo Richtung Südafrika oder Namibia, oder auf Flatrack nach Kenia.

Wenn Du Sehnsucht hast mach hin,-)

An mfk55, vielleicht eine Alternative für Euch? Brauchst hier nix organisiertes, hast reichlich Strecken, die nur mit guter Bodenfreiheit gehen, und immer auch mal Passagen, die ohne Allrad nicht gehen (i,d.R. Tiefer Sand auf längerer Passage, oder sehr steinige und steile Oassagen die Berge hoch…)

hampshire am 20 Okt 2023 14:31:05

mfk55 hat geschrieben:Da könnte man natürlich mitfahren, aber offen gesagt, wir haben uns nicht ein sauteures Iveco Bimobil gekauft um dann monatelang auf Strassen und Pisten zu fahren, die man mit einem normalen Womo fahren kann.

Dann fahr da doch einfach mal mit. Es wir genug Gelegenheiten geben bei denen Du die 4x4 Fähigkeiten Deines Fahrzeugs ausprobieren kannst.
Dazu gibt es auch Reisebüros und Anbieter wie z.B. --> Link, die Dir Touren zusammenstellen können. Die wissen auch mit individuellen Anforderungen zurecht zu kommen wie zum Beispiel: Ausnutzen der technischen Fahrzeugmöglichkeiten, wilde und einsame Gegenden erkunden, begrenztes Abenteuerpotenzial hinsichtlich Planänderungen und Begegnungen.

mfk55 am 20 Okt 2023 14:42:14

Herzlichen Dank für Eure (fast) durchweg konstruktiven Beiträge. Was Ihr zu Pisten und Teer sagt unterschreibe ich. Wir sind auch keine Womo und 4x4 Neulinge, neu ist nur das 7 T Bimobil.
Wir fahren tracks nicht als Selbstzweck, sondern um an Plätze und in Landschaftsabschnitte zu kommen, die wir sonst nicht erreichen könnten und ja, wir kennen sehr gut das wohltuenede Gefühl endlich mal wieder Teer unter den reifen zu haben :-)

Wir wollen bestimmt nicht permament Rüttelpiste fahren, das Problem ist, dass bei einer 4x2 Gruppe die ganze Streckenführung und die Übernachtungsplätze auf 4x2 ausgelegt ist und wir daher viele schöne Abschnitte und Plätze verpassen würden.

Aber zum Thema: (den link mit Reiseberichten muss ich mir noch anschauen). Bisher, vor allem in einer anderen (FB) Gruppe lese ich viele Kommentare, "mach doch", "trau Dich", "machen viele", alles vom Hören sagen, aber kein Einziger der schrieb, "jau, haben wir gerade gemacht, oder stehen kurz davor" ...

Namibia und Südafria waren wir übrigens schon mit 4x4 unterwegs, auch abgelegene Gebiete wie Kaokoveld. Über van Zyls Pass, wenn ich nur an die Anfahrt dorthin denke, da ist eine normale Wellblechpiste Erholung gegen - aber das war vor mehr als 10 Jahren, Namibia ist heute ja weitgehend asphaltiert.

Und um noch auf den einen Kommentar "was die Nachbarn denken" einzugehen. Wir haben das Fahrzeug nicht als Statussymbol sondern weil wir mit mittlerweile Ende 60 gerne mehr Komfort und Platz haben wollen, aber nicht darauf verzichten wollen (fast) überall hinzukommen.

Koblenzo am 20 Okt 2023 15:08:18

mfk55 hat geschrieben:- Wir haben das Fahrzeug - weil wir mit mittlerweile Ende 60 gerne mehr Komfort und Platz haben wollen

Ich gönne dir/euch doch jedes Vergnügen, aber (ja, nur für mich) ein "4x4 Bi-Mobil - Komfort und Platz"
für 70jährige? Also ich weiß ja nicht; aber jedem das Seine. Ein Freund von mir (75) geht noch immer ein
Mal jährlich in den Himalaya auf über 5.000m - mei "wer's mag, für den isses des Höchste"

nasso am 20 Okt 2023 15:22:05

Ich bin vor ein paar Monaten in SiChuan rumgebrummelt. In der Gegend, in der letztes Jahr das Erdbeben war.
Da waren viele Straßen noch kaputt, teils verschüttet, aufgerissen, viel Geröll auf den Wegen.
Da habe ich mir nen 4x4 gewünscht, obwohl der Daily das ganz gut gemacht hat.
Uwe

Tinduck am 20 Okt 2023 17:29:32

uli644 hat geschrieben:
Anreise geht halt aktuell nur per Schiff, entweder RoRo Richtung Südafrika oder Namibia, oder auf Flatrack nach Kenia.


Das sehen die beiden hier anders - sind mit nem T3 die komplette Westküste runter, im Moment in Namibia.

--> Link

bis denn,

Uwe

uli644 am 20 Okt 2023 18:16:07

uli644 hat geschrieben:
Anreise geht halt aktuell nur per Schiff, entweder RoRo Richtung Südafrika oder Namibia, oder auf Flatrack nach Kenia.


Tinduck hat geschrieben: Das sehen die beiden hier anders - sind mit nem T3 die komplette Westküste runter, im Moment in Namibia.

--> Link

bis denn,

Uwe



Naja, wir haben hier unten auch zwei Paare getroffen, die die Westküste runter gefahren sind (zu der Zeit, wo in Niger noch Ruhe war), beide haben gesagt, würden sie nicht wieder machen. A) lohnt es nicht, weil es kaum Länder gibt, wo man sinnvoll etwas sehen kann, vor allem aber waren sie extrem genervt, durch die „interessanten“ Polizeikontrollen, dazu gab es auch ich meine zwei Länder, wo sie für den gesamten Weg eine Polizeieskorte hatten.


Und Ostküste geht halt auch grad nicht wirklich. Sudan,… muss man wollen und Äthiopien verlangt eine „Zollgebühr“ für das Fahrzeug, die man vielleicht sogar zurück bekommt…


Aber, das sieht halt jeder, wie er es sehen mag…

mfk55 am 20 Okt 2023 19:05:57

bissl viel OT. Ging um D->Mongolei. Aber egal. Nach mehr Recherche und einem Gespräch mit jemand der viel Erfahrung auf diesen Routen hat, ist unser Fazit: auf keinen Fall alleine, wenn überhaupt dann durch Iran. Russland keinesfalls, weder allein, noch als Gruppe. (was nicht heisst, dass es nicht Leute gibt, die das machen, aber es gibt ja auch Leute die mit 200 kmh auf dem Motorrad über die Autobahn jagen, meistens gehts ja gut ...)

Tinduck am 20 Okt 2023 19:28:23

mfk55 hat geschrieben:Russland keinesfalls, weder allein, noch als Gruppe. (was nicht heisst, dass es nicht Leute gibt, die das machen, aber es gibt ja auch Leute die mit 200 kmh auf dem Motorrad über die Autobahn jagen, meistens gehts ja gut ...)


Der Reiseveranstalter des TE ist Russland-Spezialist, der Reiseleiter ist schon zu SU-Zeiten dort unterwegs gewesen und hat da schon -zig Reisegruppen durchgeschleust - auf was fusst deine Aussage, dass man da als Gruppe nicht fahren sollte?

bis denn,

Uwe

seppr am 20 Okt 2023 19:33:50

Durch den Iran ist das Carnet leider ziemlich teuer.
Ich schätze euer Wohnmobil auf einen Wert von über 200 Tausend. Carnet wäre dann um die 120Tausend (meines Wissens 60% des Wertes). Das bekommt man nach Rückkehr mit dem Auto zwar wieder zurück, aber erst mal muss man es vorstrecken oder als Bankbürgschaft aufnehmen. Und billigrechnen wie früher geht nicht mehr. Der ADAC verlangt ein aktuelles Wergutachten.

Das wäre für mich und viele andere der Knackpunkt. Nicht umsonst nehmen Iranreisende ein billiges Auto.

Sepp

Enola am 20 Okt 2023 19:55:25

mfk55 hat geschrieben:wenn überhaupt dann durch Iran. Russland keinesfalls, weder allein, noch als Gruppe

Wenn Iran, dann wünsch ich dir und deiner Frau gutes Gelingen in Afghanistan, durch Kabul, Kunduz und Tatschikistan, Rasieren Monate vorher verboten, Frau zwingend immer mit Kopftuch.
alles Andere geht fast nicht momentan.
Und da du Russland nicht willst, frag ich mich, wie du wohl die Mongolei erreichen willst.
China kannst du knicken als Selbstfahrer.
Was spricht gegen Russland? 6000km zum See und runter?
14 Tage hin, 14 Tage zurück, gehst halt in Hotels, wenn du dich unsicher fühlst.
Bleiben immer noch 4 Monate in der Mongolei, wo du alleine mit dem Yak Hirten vergorenes Yogurth schlürfen kannst.

seppr am 20 Okt 2023 20:27:18

ja, ich teile die Skepsis von Enola.

Aber vielleicht sind die Reiseplanungen ja noch nicht soweit ins Detail gegangen, dass diese Hindernisse eingerechnet wurden.

Ich denke auch : Russlandquerung in einem kleinen oder größeren Konvoi ist der einfachere und billigere Weg.

Sepp

Lagerfeld am 17 Mai 2025 11:32:17

cheldon hat geschrieben:Russlandvisum für 90 Tage, mehrere Einreisen. Es gibt auch Visa für längere Aufenthalte.
Jetzt werden sie jedoch wieder ausgestellt. Das e-Visum gilt nicht für Landgrenzen nach Kasachstan und Mongolei.

Ja, stimmt, ich nehme immer das Visum für 180 Tage mit mehreren Einreisen.
Preis 2023: 180 €
Preis 2025: 450 €
Die Sache mit dem E-Visum ist sowieso keine Überlegung wert, da es ja nur für 16 oder 30 Tage zählt. Und die zentralasiatischen Grenzen sind damit nicht passierbar.

Lagerfeld am 17 Mai 2025 12:02:58

Tinduck hat geschrieben:Der Reiseveranstalter des TE ist Russland-Spezialist, der Reiseleiter ist schon zu SU-Zeiten dort unterwegs gewesen und hat da schon -zig Reisegruppen durchgeschleust - auf was fusst deine Aussage, dass man da als Gruppe nicht fahren sollte?

Um Rußland zu bereisen, braucht man keinen Spezialisten, die kosten nur unnötig Geld. Ich bin 2023 zwei mal quer von Georgien nach Nordossetien fahrend, weiter nach Tschetschenien, Dagestan und Kasachstan, die Tour war summa summarum 16500 km, wozu einen Spezialisten?
Zu den jetzt sauteuer gewordenen Visa [seit Dez. '23] kommen noch verschiedene Versicherungen dazu, da die Grüne Karte, die jetzt weiß ist, nicht mehr akzeptiert wird. Und wer hier was von Diesel-Problemen schreibt, da frage ich mich, welche waren das?
Diesel gab's überall, auch spottbillig, allerdings in RUS nicht mit der CC zahlbar, das hat mich schon genervt.

Im Winterhalbjahr sollte man vorsichtig in Zentralasien sein, im Norden Kasachstan's gibt's Temperaturen von -40° C, das wird der Motor und sein Diesel nicht vertragen.

Stellplätze gibt's dort überall an jeder Ecke, auch bewacht für ganz kleines Geld.

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