audibirne hat geschrieben:…ich selber fahre noch die alte technik …
Früher, also in der „guten alten Zeit“ :D , hab’s auch keine Klima, keinen Airbag und kein ABS.
Aber will man das heutzutage noch?!? :gruebel:
Grüße
Dirk
Früher, also in der „guten alten Zeit“ :D , hab’s auch keine Klima, keinen Airbag und kein ABS. Aber will man das heutzutage noch?!? :gruebel: Grüße Dirk
Wenn wir schon gefragt werden, kann ich gern antworten: Im Moment brauche ich keine Klimaanlage, das ABS hat bei mir schon lange nicht mehr eingegriffen und der Airbag kann gern in seiner Parkposition bleiben.
Dann komm´vorbei: die Airbags kann man ausprogrammieren, das ABS-Steuergerät abklemmen und den Klimakompressor außer betrieb setzen! :wall: Grüße Dirk
Meine Handbremse (Ducato) wird jedes Jahr geprüft. Trotzdem reicht sie mir am Berg nur voll angeknallt, weil man sonst merkt, daß sich was bewegt. 3.Zahn geht vielleicht auf der Ebene zur Sicherheit, aber nicht mit Steigung.
Nicht ganz. Zumindest könnte man es noch zur Seite oder rausschieben. Das geht dann u.U. auch nicht mehr. RK Bei Wiki fündig geworden, aber es wurden dort andere Begriffe verwendet: "Die elektrische Feststellbremse ist eine Technik in Kraftfahrzeugen, die mittels Aktoren an der Hinterradbremse und eines Steuergeräts die konventionelle Feststellbremse ablöst. Der in der Kurzform EPB genannte Begriff kommt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für Electric Parking Brake. Je nach Automobilhersteller ist die EPB auch unter dem Namen APB (Automatic Parking Brake), EFB (Elektrische Feststellbremse) oder EMF (Elektromotorische Feststellbremse) bekannt." Selbst bei trad. Trommelhinterradbremsen kommen die elektr. Helfer mittlerweile zu Einsatz. Die Möglichkeit bewährte Seilzüge wählen zu können, gibt es kaum noch, ganz geschweige von den Stockhandbremsen der 50ger-70ger Jahre. (Eigentlich schade? Aber könnte das Fehler mod. elektr. Assistenzsysteme nicht auch ein Grund dafür sein, dass alte WM-Kastenwagen immer beliebter werden?) Hallo,
bei unserem PKW ist auch der Wahlhebel für die Automatik elektrisch. Ich wüsste nicht, wie ich bei leerer Batterie von P nach N komme. Viele Grüße Jürgen Es ist bei leerer Batterie eh keine Fahraktion mehr möglich. Also kann es doch egal sein, was dann nicht mehr geht. Ein Anruf beim Pannendienst und es geht in der Regel zügig weiter. Außerdem sollten wir bei der Eingangsfrage bleiben: Handbremse!
Oder Starthilfe von der Nachbarin! :D Und dann hat auch die elektrische Handbremse wieder Strom. :D Grüße Dirk
Servus, und sorry das ich hier nachhaken muß. 1. Die Handbremse die das Fahrzeug im 3 Zahn festsetzt ist in Ruhestellung nicht ganz auf, und wird meistens heiß. Die Bremswirkung wird ab dem 3 Zahn spürbar. Da prüft man die Gleichmäßigkeit, und ab dem 4 Zahn beginnt die Haltekraft. 2. Das Handbremsseil das du mit dem Hebel abreißt ist schon zu 90% durchgescheuert oder gerostet. Ein gutes Seil reißt niemand mit dem Hebel ab. 3. Am Berg gibt es kein,,die Bremse ist zu fest angezogen,,. Die Bremswirkung bei Meinem ist eigentlich gut, aber wenn die 70 Zentner den Berg runter wollen, wird gezogen was geht, und meine Frau bekommt sie dann auch nicht mehr auf, was wiederum ein Vorteil von der Elektrischen wäre. Ich schreibe hier meine Erfahrung mit Bremsen, die ich seit 48 Jahren selber einstelle, wechsle und warte. Wie geschrieben, meine Erfahrung. Grüße und nix für unguad Da das Problem mit der leeren Batterie und der sich ergebenden Immobilität des Fahrmobils hier weitere Fragen aufwirft: Es ist richtig, dass bei entleerter Starterbatterie auch der ggf. vorhandene Automatikwählhebel nicht mehr ohne weiteres bewegt werden kann, um beispielsweise von P auf N zu schalten. Das hatte ich im vergangenen Jahr, wie droben bereits geschroben, an meinem RAV 4 Hybrid. Obendrein ging die elektrische Heckklappe nicht auf, so dass es auf den ersten Blick auch keinen Zugang zur Batterie gab, die beim aktuellen RAV4 hinten rechts im Kofferraum sitzt. Lösung: a) der Wählhebel kann nach Entfernen eines kleinen Kunststoffkläppchens neben der Schaltkulisse durch Einstecken eines Schraubendrehers oder des Not-Schlüssels entsperrt werden. Ich vermute, dass das so auch bei anderen Herstellern gelöst ist, das ist ja nun kein wirklich neues Problem. Da aber wegen der angezogenen elektrischen Parkbremse das Auto weiterhin nicht bewegt werden konnte und der Zugang zu den Starthilfekontakten im Motorraum beim Toyota eine sagen wir mal bescheidene Lösung ist... musste ich mir Zugang zur Batterie verschafffen: b) Nachdem die Fahrertür ja bereits offen war (geht mit Notschlüssel mechanisch), war es ein leichtes, danach die hintere linke Tür mechanisch zu öffnen. Dann Rücksitzlehne umklappen, ab in den KKofferraum. Dort mit einem kleinen Schraubendreher ein Kläppchen an der Innenseite der Heckklappe entfernen, sodann hat man Zugang zur mechanischen Notentriegelung und kann dann die Heckklappe von Hand öffnen. Danach kann man die Batterie freilegen und sich Starthilfe geben lassen. Das klingt alles furchtbar kompliziert, dauert aber länger zu lesen als zu machen. Was das Anfahren am Berg an sizilianischen Steigungen angeht: ich hab vielleicht nicht alles verstanden, aber ich wüsste jetzt nicht warum ein MODERNES Auto mit elektrischer Hand-/Parkbremse das nicht können soll. Zumal man ja heute eher serienmäßig einen Berganfahrassistenten hat, der den manuellen Einsatz der Parkbremse nun wirklich überflüssig macht. Nochmal zum Betätigen der elektrischen Parkbremse während der Fahrt: da kann ich mir nicht vorstellen, dass mein Toyota der einzige Wagentyp ist, bei dem bei Betätigung der Parkbremse während der Fahrt eine kontrollierte (!) Bremsung mit ALLEN Rädern eingeleitet wird. Das dient ja auch der Sicherheit, nämlich dadurch dass auch ein Beifahrer sorglos auf diese Weise in einer Notlage den Wagen zum Stillstand bringen kann. Funktioniert ausgezeichnet, ich hab es probiert. Insofern fehlen mir einfach stichhaltige Argumente für eine althergebrachte Seilzugbremse.
Wie der mit allen Rädern bremst, möchte ich mal sehen, wenn die Bremsflüssigkeit beider Kreise einen Kilometer hinter dir auf der Autobahn liegt. Genau für den Fall ist die Handbremse gedacht. Richtig ist, dass die Notbremsfunktion dann von der elektrischen Parkbremse übernommen wird, aber eben auch nur an den Rädern, an denen sie elektrische Aktuatoren hat. Offensichtlich wird aber gleichzeitig 'normal' gebremst, wahrscheinlich über die ABS/ASR-Funktionen. Bringt zwar nix im beschriebenen Fall, ist dann aber gut für den Fall, dass der Beifahrer bremsen muss, weil der Fahrer indisponiert ist. Deine Beschreibung oben liefert übrigens unfreiwillig genug Argumente, eine mechanische Handbremse vorzuziehen - am besten auch gleich mit manueller Schaltung. Ich hab keinen Bock auf ein Escape-Room-Spiel, wenn die Batterie mal streikt. KISS! bis denn, Uwe
Das gibts auch umgekehrt. Ich hatte mal eine leere (bzw. dann schon ausgebaute) Batterie und konnte die Beifahrertür (Ducato250) nicht verschliessen, weil dort kein Schloß ist. Ich hab einen Meister in der (Fach-)Werkstatt gefragt, der wußte keine Möglichkeit. Später habe ich dann im Netz gefunden, wie man es doch mechanisch mit einem Trick machen kann. Steht aber nicht im Handbuch (zumindest damals), und wenn es schon der Fachmann nicht weiß... rKop
Aber auch nur dann wenn der indisponierte Fahrer den Fuß nicht mehr auf dem Gaspedal hat. Viele Autos gehen nämlich bei gleichzeitigem Betätigen von Gas und Handbremse von einem technischen Defekt aus und ignorieren ( mit entsprechenden Meldungen ) die elektrische Handbremse. Grüße Dirk
Wie dämlich ist das denn? Wenn Gas und Bremse gleichzeitig getreten werden, wird der Gaspedalbefehl ignoriert. Das sollte man für die elektrische Handbremse genau so umsetzen, sonst hat die keinen Sinn mehr - oder nur noch als Parkbremse. bis denn, Uwe
Das musst Du DIE Hersteller fragen die das so umsetzen. :D
Naja, wenn das Steuergerät zusätzlich zu den Werten des Gaspedals auch noch Werte von der Fuß-Bremse bekommt dann kann eigentlich nur ein technischer Defekt ( oder ein alkoholisierter Fahrer :D ) die Ursache sein. Wenn aber bei 160km/h in der Autobahnkurve der Beifahrer ganz unvermittelt "zufällig" an den Schalter / Hebel für die elektrische Handbremse kommt... Oder stell dir vor Du willst an einem sehr steilen Berg, ohne Hillholder ( haben ja nicht alle serienmäßig ), mit einem schweren Anhänger beim anfahren ( mit einem Schaltwagen? ) die Handbremse mit einsetzen...? ( sind aber nur Gedankenspiele. Ob die Autoindustrie sich das auch so gedacht hat... :nixweiss: :nixweiss: ) Grüße Dirk
Die elektronische Handbremse lässt sich im Stand ebenso lösen wie eine mechanische.
Du meinst man kann das anziehen der Handbremse verhindern oder wenn sie schon angezogen hat wieder lösen?! Das ist korrekt. Setzt aber natürlich voraus das man dran denkt. Bei der mechanischen muss man ja aktiv die Handbremse betätigen, bei der elektrischen passiert das in der Regel automatisch. Aber, und da gebe ich Dir Recht: wer sich Gedanken darüber macht ob nach vier Monaten Standzeit die Handbremse noch löst der läßt sie halt nicht anziehen. Und wem das egal ist, der macht sich "beim nächsten Mal" Gedanken... :D Grüße Dirk
Das ist ja bei vielen Dingen im Leben der Fall... Ausserdem mag es ja das Fahrwerk gar nicht, wenn es nach dem Radwechsel mit angezogener Bremse wieder einfedern soll.
passiert nichts, der Hebel muss gehalten werden damit die elektrische Handbremse während der Fahrt aktiviert wird und sobald der Schalter/Hebel losgelassen wird ist sie wieder inaktiv. viele Grüße aus dem Steigerwald, Dietmar ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Du verstehst! Außerdem bremst das Fahrzeug mit allen vier Rädern gleichmäßig ab. Wie bei der normalen Bremsung über die Fußbremse. Man merkt, das hier viele mitreden, die eine solche Bremse noch nicht im täglichen Einsatz haben.
Wie funktioniert das denn technisch? Welche Aktoren der elektrischen Handbremse betätigen denn die vorderen Radbremszylinder? Die werden ja zumindest heutzutage immer noch hydraulisch angesteuert.
Nun ich hab‘s heute mit meinem PKW nochmal ausprobiert. Allerdings nur bei 30km/h und die Straße war nass. Die Hinterräder haben unbarmherzig blockiert! :eek: Das ABS hat bei dem Jaguar NICHT eingegriffen! Allerdings gab es diverse akustische und auch optische Warnmeldungen und die elektrische „Handbremse“ läßt sofort los bzw. funktioniert NICHT wenn man das Gaspedal auch nur ganz leicht „antippt“. Ich geb‘ aber ganz ehrlich zu: Jaguar ist nicht Fiat und einen aktuellen Ducato mit elektrischer Handbremse habe ich gerade nicht zur Verfügung. Grüße Dirk Wie alt ist dein Jag? Welche Generation der Elektronik?
Hm, also das gibt mir nun wirklich zu denken. So viel Unkenntnis, gepaart mit abstrusen und diffusen Ängsten, da möchte ich dir eigentlich raten, dich nicht mit so komplexen Produkten wie einem Wohnmobil zu beschäftigen und vor allem bloß nicht sowas außerhalb eines abgesperrten Geländes zu fahren. Lieber Pauschalurlaub auf Malle, ich denke das passt bei dir besser. "...wenn die Bremsflüssigkeit einen Kilometer hinter dir liegt...." - das ist einfach zu absurd, um darauf wirklich was sinnvolles zu antworten. Wenn dir sowas regelmäßig passiert --> siehe oben --> Malle
Die Hersteller gehen da sicherlich unterschiedliche Wege. Für meinen RAV4 (ich hab das ab 2019 gebaute aktuelle Modell XA5) kann ich dir folgendes mit auf den Weg geben: Beim Ziehen des Parkbrems-Knopfes während der Fahrt wird die Parkbremse überhaupt nicht betätigt und ist auch erst einmal nicht beteiligt. Vielmehr wird über das Betriebsbremssystem hydraulischer Druck aufgebaut - als wenn man auf das Bremspedal tritt - und an alle vier Radbremszylinder geleitet. ABS und ESP bregrenzen die Bremskraft sinnvoll, so wie es auch beim Betätigen der Fußbremse der Fall wäre. Das ist möglich, weil jedes Auto mit ESP ja ohnehin eine Druckpumpe hat (teils auch ältere nur mit ABS, je nach System), die man entweder durch Druck auf das Bremspedal in Gang setzen kann oder eben durch ein anderes Signal. Wenn dein ESP eingreift, passiert ja nichts anderes: einzelne Radbremszylinder werden dabei gezielt angesteuert, um über einen kurzen Bremsimpuls das Fahrzeug zu stabilisieren - und zwar ohne dein Zutun. Im RAV 4, im Prius und anderen Modellen geht das soweit, dass das Bremspedal wirklich nur eine reine Steuerfunktion hat, es dient nicht dazu, die Bremskraft aufzubauen. Erst im Notfall gibt es eine rein hydraulische Rückfallebene. Das führt dazu, dass man im Stand das Pedal mühelos bis zum Boden durchtreten kann. Ist aber bedeutungslos.
Diesen Kommentar finde ich völlig daneben: 1. Was soll denn dieser persönliche Angriff? 2. Inhaltlich: Früher waren Handbremsen von einer Hydraulik unabhängige mechanische Systeme. In Fahrschulen gab es sogar Modelle anhand derer das gelehrt wurde. Begründet wurde das damit, dass man sich nicht auf eine Hydraulik verlassen wollte um zu verhindern, dass ein Fahrzeug im Stand ins Rollen kommen kann. Das bedeutet nicht gleich, dass heutige Systeme ohne diese technische Trennung prinzipiell unsicher sind, aber die Frage wie dieser Aspekt gelöst wird ist durchaus legitim, auch wenn es dazu eine gute Antwort im §41 der StVO gibt. --> Link
Servus Ich denke wenn du richtig gelesen hättest, würdest du es auch verstehen. Es ging nicht um´s Anfahren, denn wenn das Fahrzeug während der Fahrt bei starker Steigung und Regen, trotz elektr. Hilfe, im 1. Gang einfach durchrutscht, Kraft vom linken auf das rechte Rad wechselt (Traktionskontrolle), und zu hoppeln beginnt, geht nicht´s mehr vorwärts. Dann ist Anfahren auch nicht mehr möglich. Mit Fußbremse rückwärts geht dann auch nicht, weil die Vorderräder oft rutschen und somit das Fahrzeug schlecht lenkbar ist. Da half dann nur mit Handbremse einigermaßen abbremsen, und rückwärts in die Hofeinfahrt peilen, während die Frau die Straße unter uns Blick hatte, denn wenn da gleichzeitig Jemand hochgefahren wäre??? Evtl hätte ja Hupen genützt... Erleben möchte ich die Situation nicht mehr, und wenn, dann hab ich es ja schon mal erlebt.... :eek: Gruß und nix für unguad
Mein lieber Olli, die Handbremse war schon immer dazu gedacht, eine Notbremse im Falle des Totalversagens der hydraulischen Bremsanlage zu sein. Max hat ja oben zitiert. Und in dem Fall kann auch die elektrische Handbremse nichts anderes nutzen als die mechanischen Aktuatoren an den Rädern, die das System mitbringt. Soviel zum Thema. Zu deinen Handels- und Urlaubsortsempfehlungen: Deinen Post solltest Du mal in einer ruhigen Minute selber lesen und goutieren. Und dann mal reflektieren, wie das auf dich wirkt. bis denn, Uwe |
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