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Was würden Sie empfehlen, eine elektronische Handbremse oder eine Standard-Handbremse für die Adria SGX 640? Bei elektrischen Handbremsen ist der Hebel nicht im Weg. Ich würde sie vorziehen. Aber hier wirst du viele Meinungen hören.
Wenn es um einen Ducato geht da ist der Handbremshebel ja links, stört also so gut wie nicht. ICH würde KEINE elektrische Handbremse nehmen. Schon gar nicht bei der Konstruktion des Ducatos. Und dann auch noch ein Womo das „alle Jubel-Jahre“ mal unterwegs ist? Ist aber nur meine Meinung! Kann jeder halten wie er will… Grüße Dirk Genau weil er links ist, bin ich beim aussteigen daran mit einer kurzen Hose hängen geblieben und habe den Handbremshebel soweit nach außen gebogen, dass die Plastikverkleidung und der Hebel kaputt waren.
:eek: Das ist meiner Frau und mir in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges mal gelungen! :eek: Grüße Dirk Mir gleich in der ersten Woche nachdem ich das WoMo gekauft hatte. Ich habe weder mit dem einen, noch mit dem anderen System ein wirkliches Problem. Beim Ducato allerdings stört die angezogene Handbremse schon mal beim Aussteigen, beim Sitz drehen und man muss sich ziemlich tief beugen um diese zu erreichen. Daher würde ich im Ducato die elektrische vorziehen. Es wird nicht lange dauern, dann ist diese Form der Handbremse allgemeiner Standard - auch weil es letztlich billiger ist wenn die intelligente Verdrahtung durch Assistenzsysteme sowieso schon vorhanden ist. Eine elektrische Handbremse die die Räder blockiert wenn das Fahrzeug steht ? Wenn dem so ist, stellt sich für Saison - Fahrzeugen die Frage ob die Bremsen nach z.B. 4 Monaten wieder aufmachen :wink: MfG kheinz
Ja, machen sie. Zumindest bei meinem PKW, der während Pandemie und Home-Office sogar länger draussen stand, ohne bewegt zu werden.
Das macht sie. Aber ICH möchte nicht mit einem Ducato auf einen Bremsenprüfstand der eine elektrische Handbremse hat. Die Konventionelle ist schon schlimm genug. :D Grüße Dirk Mit reicht die die mechanische Handbremse. Aber mit reicht auch ein 6-Gang-Getriebe. Wahrscheinlich bin ich da nicht der Maßstab.
Kann man das echt noch aktuell auswählen?! Meine Info dazu war „darauf hat man beim Ducato keinen Einfluss mehr; die sind alle nur noch elektrisch betätigt“…. Ansonsten tendiere ich (vllt aus Gewohnheit) zum „Störhebel“…… den man noch dazu nach einem langen Urlaub im Auto anschliessend dauernd vergeblich greifen will :mrgreen: Ja, es handelt sich um eine Zusatzausstattung. Im Jahr 2023 teilten sie mir mit, dass ich für 2023 in Adria keine elektrische Handbremse bestellen kann. Ich bin kein KFZler, aber mein Kumpel, der meine Autos für mich wartet, sobald sie aus der Garantie raus sind, hat mir mal erklärt, dass er bestimmte Dinge (z.B. Bremsenwechsel, ect.) bei einem meiner Autos nur machen kann, wenn das Fahrzeug keine elektrische Feststellbremse hat. Er bräuchte dann wohl eine bestimmte Software des Herstellers. Insofern war ich froh, eine mechanische Feststellbremse zu haben… Oder habe ich da was missverstanden? Lg Kai In meinem Hymer BMLT 780 ist auch eine elektrische Handbremse drin. Diese hat zweifellos ihre Vorteile, aber manchmal habe ich doch ein mulmiges Gefühl, z.B.: 1. Bei komplizierteren Anfahrmanövern konnte man mit einer mechanischen Handbremse die Bremse schleifen lassen. Das geht jetzt nicht mehr. Ein gewisser Ersatz wäre in solchen Fällen, die Kupplung schleifen zu lassen, aber mein Womo hat keine Kupplung mehr. 2. Die Eisenbahn und manche LKW haben Druckluftbremsen. Die Bremsbacken werden mit Federn angedrückt. Ist das System drucklos (Defekt in Bremsleitungen, lange Standzeiten), kann nichts passieren, da ja Federn die Bremsbacken andrücken. Die Druckluftbremse muss i.O. sein, damit sich die Bremsbacken lösen. Wie ist das bei einer elektrischen Handbremse im Womo, wenn die Spannung abfällt? Blockiert eine spannungslose elektrische Handbremse analog einer Druckluftbremse oder löst sich die Bremse? Wenn dem so wäre, warum steht dann in der Bedienungsanleitung, dass man beim Parken an einer Steigung zur Sicherheit einen Bremskeil unterlegen soll? Dieser Ratschlag vermindert mein Vertrauen in eine elektrische Handbremse (=Feststellbremse). Da unser Womo ein Automatikgetriebe hat, kann ich das Womo nicht einmal mit eingelegtem Gang abstellen, wie das bei einem Schaltgetriebe möglich ist.
Das steht in der Anleitung für die manuelle Parkbremse ebenfalls.
Eine elektrische Handbremse funktioniert ähnlich einer konventionellen Handbremse nur das halt ein Elektromotor die Bremsbeläge bewegt. D.h. beim anziehen der Bremse fährt der E-Motor in eine Richtung bis die Bremsbeläge ( sehr ) fest an der Trommel / Scheibe anliegen. Danach wird der Motor abgestellt / stromlos geschaltet. Zum lösen der Bremse bekommt der Motor wieder Strom und bewegt sich und die Beläge in die andere Richtung. Das ganze ist selbsthemmend d.h. die Beläge können den Motor nicht bewegen. Wenn der Motor keinen Strom hat dann bleibt die Bremse in der Position in der sie steht!
Du kannst das Automatikgetriebe aber in „P“ schalten. Dabei wird ein Metallstift im Getriebe in ein Zahnrad gedrückt welcher verhindert dass sich das Zahnrad und damit das Getriebe drehen kann. Das ist zwar KEIN Ersatz für die Feststell- / Handbremse aber auch „Gang einlegen“ ersetzt diese ja NICHT! Grüße Dirk Eine elektrische Handbremse hat sicherlich Vorteil, ich denke, die hält um einiges besser wie eine mechanische Handbremse. Zumindest hatte ich bei meinem Passat den Eindruck. Und das war dann auch mal der große Nachteil: Der Schalter war nämlich defekt und hat die Handbremse nicht mehr freigegeben. Ich stand an einer Zufahrt zu einem Flugplatz und die Bremse ging nicht mehr auf. Das Fahrzeug konnte keinen Millimeter bewegt werden. Nach 2x Batterieabklemmen und ca. 45min ging's dann wieder. Eine mechanische Handbremse ist in der Regel nicht so fest zu wie die Elektrische. Kann dann von Vorteil sein (s.o.) Zudem kann man zum Anfahren am Berg besser dosieren und man kann damit in gewissen Situationen "spielen", wenn man z.B. auf Keile fährt. Mich hat die Handbremse im Ducato nie gestört, auch der Sitz konnte ohne Einschränkung gedreht werden. Jetzt im Daily sitzt sie rechts, stört mich dort aber auch nicht, wenn ich in den Wohnraum gehen oder umgekehrt. Und hängen geblieben bin ich auch noch nie daran, weder am Linken noch am Rechten. Gruß Axel Warum hat noch niemand vom Mehrgewicht der Elektromechanik geschrieben? Das ist doch DAS Argument gegen die elektromechanische Parkbremse, wenn mit jedem Gramm gegeizt wird, um bußgeldmäßig im geduldeten Rahmen zu bleiben.
Ob der Motor tatsächlich so viel schwerer als der Hebel und die Mechanik ist?
Naja, wenn es DAS Argument ist dann, befürchte ich, ist es ein Argument FÜR die elektrische Parkbremse! :D Die beiden kleinen Motörchen hinten "in" der Bremse zzgl. den beiden dünnen Kabeln und vielleicht noch´n Stecker gegen die Umlenkhebel aus Metall die bei einer konventionellen Bremse die Beläge betätigen, dazu die Bowdenzüge, deren Umlenkungen und Verstellmöglichkeiten und als letzes der, nicht gerade leichte, Handbremshebel incl. dem Sockel mit dem er angeschraubt wird. In Summe, würde ICH sagen, ist die elektrische Ausführung leichter. Zwar nur ein paar 100 Gramm, aber leichter. :eek: Grüße Dirk Servus zusammen, ich muss ehrlich gestehen: Ich war anfäglich auch kein Freund der elektrischen Bremsen. Sowohl bei meinen PKW als auch beim Womo war ich froh, einen direkten, mechanischen "Draht" zu den Hinterrädern zu haben. Was ärgerlich war ist, dass dieser "Draht" (vulgo: Handbremsseil) dann doch über die Zeit ziemlich anfällig war. Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich einige Male unterm Womo lag und mittels Heißluftfön das Bremsseil im Winter (Ganzjahresnutzung) wieder auftauen musste um die "Handbremse" wieder lösen zu können und ganze Winter ohne die Feststellbremse auskommen musste. Das regelmäßige Wechseln des Seils war also beim Karmann auf T4 Pflicht, um nicht im Winter Probleme zu bekommen. Unterm Strich also das Fazit: Meine anfänglichen Bedenken waren (bisher...) unbegründet, sowohl in den PKW (seit 8 Jahren) als auch im Womo (3,5 Jahre) erfüllen die elektrischen Helferchen zuverlässig ihre Pflicht. Bei allen Fahrzeugen ist die on/off-Betätigung kein Nachteil, da die einen über ein Automatikgetiebe verfügen und der manuell geschaltete PKW (wie die "Automaten" übrigens auch) mittels eine "Berganfahrhilfe" ("Hillholder") problemlos auch in Steigungen anzufahren sind. Meine Entscheidung wäre: elektrisch betätigte Feststellbremse - einfach weil sie zuverälssig funktioniert und den aktellen Stand der Technik darstellt. Viele Grüße, polobilist
An meinem PKW habe ich noch den Zwitter, einen Elektromotor der das Handbremsseil zieht. Und immer einen Seitenschneider im Kofferraum :D ( und auch schon gebraucht! :eek: ) Wer einen älteren, und damit "angegammelten", VW ( z.B. Passat ) fährt, der kennt vielleicht den Werkstatt-Meister, der die Handbremse reinigen muss, schon persönlich? Vor allem wenn das Fahrzeug NICHT viel gefahren wird. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich kann jetzt keinen wirklichen Grund für oder gegen das eine oder andere System erkennen. Einzig vielleicht das die konventionelle Handbremse weniger Teile hat die zum Ausfall führen können und das man diese auch nicht anlernen muss ( was bei einigen Fahrzeugen gemacht werden muss ). Grüße Dirk
Auf beide Punkte muss man hier wohl nochmal eingehen: ad 1. nun bin ich ja auch nicht erst seit gestern unterwegs und habe über die Jahre einige Systeme und Anordnungen für Handbremsen kennen gelernt. Jemand, der eine Handbremse "schleifen lässt", ist mir noch nicht untergekommen. Man fährt jedenfalls nicht schlechter oder unsicherer mit Lösungen, bei denen sich die Handbremse automatisch / schlagartig löst. Man denke an ältere Mercedes-Benz-Modelle mit Pedal und Auslöse-Knopf. Neue Fahrzeuge, selbst mein eher recht simpler Jumper, haben auch eine Berganfahrhilfe, die einen Einsatz der Handbremse / Parkbremse völlig unnötig machen. ad 2. Die Systeme bei Eisenbahnen kenne nicht. Bei LKW ist es aber NICHT so, wie du schreibst, sondern genau umgekehrt. Die Benutzung der Betriebsbremse (das ist die, die man mit dem Bremspedal betätigt) setzt Druckluft voraus. in einem drucklosen System ist die Betriebsbremse OFFEN. Es wird nicht gebremst. Genau umgekehrt ist es allerdings bei der Parkbremse: die ist ohne Luftdruck geschlossen und wird durch Belüften (Einleiten von Druckluft) gegen eine Federkraft geöffnet. Steuerventile verhindern, dass die beiden Systeme sich überlagern. Bei meinem Dienstwagen (RAV 4) mit elektrischer Park- und Handbremse mache ich es so, dassdie Bremse offen bleibt wenn der Wagen bei starkem Frost draußen parkt oder wenn er mehrere Woche nicht benutzt wird, im Urlaub etwa. In allen anderen Fällen wird die Parkbremse mit dem Schalten auf P automatisch aktiviert. Der Bedientaster ist auch für den Beifahrer erreichbar und dient somit auch als Notbremse. Beim Ziehen des Tasters während der Fahrt wird eine kontrollierte Bremsung mit allen 4 Rädern eingeleitet. Bei Stillstand wird dann die parkbremse aktiviert. solche Sachen gehen mit dem im Abseits gelegenen Handhebel im Duc halt nicht. Da ist das automatische System für mich klarer Sieger.
Wenn du ein Freund von Auffahrkeilen bist,wirst du dich über die E-Handbremse sicher nicht erfreuen. grüsse Frankkk Eine elektrische Handbremse ist komplexer und damit Fehler-anfälliger als eine mechanische. Nachteil Nummer 1. Eine elektrische Handbremse lässt sich nicht mehr ohne weiteres lösen, wenn z. B. die Batterie leer ist. Nachteil Nummer 2. Vorteile sehe ich keine. Ich würde immer die Old School Variante nehmen, wenn ich die Wahl hätte. bis denn, Uwe
ICH hab´ an meinem Womo zwar noch eine konventionelle Handbremse, habe diese aber BEIM auffahren auf die Keile noch nie gebraucht! :eek: Ok, wenn man "oben" ist dann zieht man die natürlich an aber beim auffahren? Allerdings brauche ICH auch kein "Gas" um auf die Keile zu fahren: 1. Gang, Kupplung mit viel Gefühl langsam kommen lassen und den Rest macht die elektronische Motorregelung... Grüße Dirk
Komplexer ist sie nicht, das wurde hier ja schon dargelegt. Inzwischen sind das ja auch keine ganz neuen Technologien mehr. Somit aus dem Blickwinkel kein Nachteil. Das mit der leeren Batterie stimmt. Hatte ich schon. Aber an die Batterie und / oder einen Starthilfepunkt kommt man ja nun dran, selbst wenn es nur ist, um das Fahrzeug schiebe-bereit zu machen. Wegen eines Ereignisses, das 1x bis höchstens 2x im Autoleben auftritt, verweigert man doch keine ansonsten bessere Lösung. Und: elektronisches Gaspedal, elektronische Betriebsbremsen, elektronisch gesteuerte Kupplungen und (Teufelszeug!!) elektronische Motorsteuerung statt Zündverteiler und Unterbrecher-Klapperatismus haben uns ja in den vergangenen 30 Jahren auch das Leben leichter gemacht statt schwerer.
Was ich jetzt gerade nicht ganz verstehe ist: Wenn das obige/zitierte der tatsächlichen Situation entspricht und darüber hinaus das WoMo (offensichtlich) im Jahre 2023 konfiguriert werden soll (ergo: nachdem man eine solche Option werksseitig laut Aussage nicht mehr wählen kann), wieso kommt denn dann diese Frage überhaupt auf?! Steht ein Wagen bereits „auf dem Hof“, dann ist die Frage als solches obsolet weil „ist drin“ (dies oder das)….und kein normaler Zeitgenosse käme wohl auf die Idee dies umbauen zu lassen (sofern möglich). Oder hat Adria noch zigfach alte Schätzchen mit „sowohl als auch“ auf Halde stehen…noch dazu unausgebaut…. Alles recht dubios für meine Begriffe! Zudem erübrigt sich diese Art von was würde ich nehmen wenn, dahingehend dass man im Groben ein ähnlich grosses Wahlspektrum hat wie der Kunde vor einigen, vielen Jahren in den USA als er nach der Farbe fragte: „(Henry Ford wird oft nachgesagt, er habe gesagt,) …dass jeder Kunde einen Ford in der Farbe seiner Wahl bekommen könne – solange die Farbe schwarz sei….“ Ergo mit IST(Nov 2023) bei Neuwagen gilt IMHO: E-Bremse un feddisch is die Laube. Alles andere ist Wunschdenken und nostalgische Schwärmerei hinsichtlich Ducato?! Gilt auch für alles andere IST in jedwedem Wagen …… wie sagt der Kölner: et is wie et is…. Bitte um sachkundige Aufklärung sofern ich gedanklich falsch abgebogen bin! Nachtrag: war die manuelle Bremse am 244er noch „eine Wucht“, so abgrundtiefer Murks war die am 250er….hielt die 4,5to nicht mal annähernd in einer schiefen Ebene….TÜV nur mit „…wir machen das schon….“ beim örtlichen…. Da KANN E nur um Dekaden besser sein!!!
Nee, das ist sie nicht. Sie hat einen Stellmotor und einen Stromanschluss statt einen Seilzug mit Führung und Verteiler durch das gesamte Fahrzeug. Ob nun der Seilzug öfter reißt oder sich aushängt oder ein Schalter bzw. Stellmotor kaputt geht wäre zu untersuchen. Der defekte Seilzug bei der Parkbremse jedenfalls ist ein Klassiker.
Früher hätte ich das ein Argument gefunden. Heute tut sich in Autos sowieso nichts mehr wenn der Strom weg ist. Ist dann auch schon egal.
Meine Frau schon, denn sie tut sich schwer mit dem Lösen der Handbremse wenn mein Sohn oder ich sie angezogen haben und nun ist sie unsicher ob ihre Kraft für ein gutes Halten der Handbremse reicht. Nun, die "Handbremskehre" und das Unterstützen des Einlenkens bei Fronttrieblern sind mit der manuellen Bremse einfacher. Aber darauf kann ich verzichten - und im Wohnmobil schon dreimal.
Servus Genau meine Worte. Ich habe beim Toyota Hybrid eine Elektrische, und sehe keinerlei Vorteile gegenüber der mechanischen. Im Gegenteil. Als ich auf Sizilien auf regennasser Fahrbahn nach einer Kurve bei ca 15% nicht mehr weiterkam, konnte ich das Fahrzeug nur mit der mechanischen Bremse rückwärts abremsen, und in eine Hofeinfahrt, in der Kurve, steuern, um dann mit Schwung und Traktionskontrolle den Berg zu meistern. Das war die bisher schwierigste Situation mit dem Camper, und mit elektrischer Handbremse wäre das nie und nimmer möglich gewesen. Da ich meine Bremsen seit jeher selber einstelle, wüßte ich nicht wie ich eine elektrische Bremse gleichmäßig einstellen kann. Wie das bei der ersten HU bei der Bremsprüfung mit dem Hybrid war, weiß ich nicht mehr, aber ich denke die Bremse macht radikal zu, und somit kann man evtl unterschiedliche Drücke oder Angreifzeitpunkte auch nicht messen, was eine Einstellung eh hinfällig machen würde. Das wäre der einzige Vorteil. Gruß
Sorry, aber dann "knallen" Dein Sohn genauso wie Du die Handbremse viel zu fest an! Eine gut eingestellte Handbremse hält das Fahrzeug ab dem 3. Zahn. Den Griff "hoch reißen" bis nix mehr geht geht definitiv auf´s Material! Dabei reißen dann auch gerne mal Bowdenzüge ( = Bremsseile ). Grüße Dirk
Wenn ich mich noch richtig entsinne, wurde die elektr. Handbremse bei meinem alten Passat gar nicht geprüft. Radikal zugehen tut sie aber nicht, zumindest nicht bei hohen Geschwindigkeiten. Da soll sie so ca. 50% zumachen und das Auto abbremsen. Eine Notbremsung mit einer elektr. Handbremse soll somit möglich sein. Gruß Axel
Richtig ist das die elektrische Handbremse radikal zu macht und es dabei zum Blockieren der Räder auf einem Rollenprüfstand kommt. ( was die Handbremse ja auch können sollte! ) Aber die Motoren brauchen ja auch eine gewisse ( zwar kurze aber trotzdem ) Zeit bis die Bremse zu ist. Diese Zeit reicht um 1. das Ansprechverhalten zu erkennen und 2. Unterschiedliche Bremsleistungen zu erkennen. Auf der anderen Seite besteht die Handbremse den Bremstest aber auf jeden Fall wenn beide Räder blockieren. Wenn eins eine Sekunde später blockiert ist das zwar unschön ( und wirft das Auto u.U. seitwärts aus dem Rollenprüfstand :D ) aber solange beide auf der Anlage zum blockieren kommen gilt der Test als bestanden. Schlecht aber wenn eine der beiden Bremsen es nicht bis zum blockieren schaffen. Wo bei der herkömmlichen Handbremse durch "ein paar Bremsversuche" versucht wird z.B. die Trommeln beim Ducato wieder "freizuschleifen" ( vermutlich bei jedem Ducato älter 5 Jahre :D ) da fällt die elektrische Handbremse wegen grobem Mangel durch. Auf einem Plattenprüfstand dürfte ein Fahrzeug mit elektrischer Handbremse eigentlich nicht geprüft werden. :gruebel: Grüße Dirk
Eigentlich gilt "keine HU ohne Feststellbremse". Und doch, die sollte auch bei 200km/h auf der Autobahn, so kein Gas gegeben oder gekuppelt wird, mit voller Leistung funktionieren!! :eek: Allerdings kommt es hier durch das ABS u.U. ( Hersteller abhängig! ) nicht zum blockieren der Räder. Grüße Dirk die kraft der elektrischen feststellbremsen wird durch und über das Steuergerät geregelt...daher kann es nur zum kontrollierten verzögern kommen...nicht zum Blockieren bei Fahrt. Sogar das abkühlen heißer Bremsscheiben (die Scheibe wird dadurch "dünner" ) wird nach dem Abstellen vom Fahrzeug nachgeregelt. (der e-Motor drückt nach)
Kannst gerne vorbeikommen und wir probieren das an meinem PKW aus! :D Allerdings NICHT bei 200km/h auf der Autobahn! :mrgreen: Grüße Dirk
Zieht man das Hebelchen für die elektronische Feststellbremse bei höherer Geschwindigkeit wird statt der Feststellbremsfunktion eine sehr starke Bremsung eingeleitet solange man das Hebelchen gezogen lässt. Dabei sind die elektronischen Fahrstabilitätsprogramme im Einsatz. Gut wenn der Fahrer ohnmächtig geworden ist und der Beifahrer handeln kann, schlecht, wenn ein Beifahrer sich einen dummen Scherz erlaubt. Die Funktion der Feststellbremse hat das Hebelchen in der Regel nur bei Schrittgeschwindigkeit oder langsamer.
"Anknallen" ist zu viel gesagt aber mehr als den 3. Zahn durchaus. Wir sind keine Grobmotoriker. Meine Frau hat oft Rückenprobleme und die Handbremse beim Ducato ist blödsinnig tief angebracht das ist dann bereits durch die Bewegung sowieso schon schwer für sie - es braucht es keine Urgewalt beim Anziehen um Probleme zu bereiten. Auf unserer Hanglage will keiner das Risiko eingehen die Bremse nicht fest genug anzuziehen. Es kommt mitunter beim Parken noch ein Balken oder Stein am Rad dazu. Das Vertrauen in den "3.Zahn" habe ich nicht.
Natürlich wird bei der HU die Wirkung der elektrischen Feststellbremse auf die Hinterräder geprüft. Im täglichen Gebrauch wird von Fahrern, die von der mech. Handbremse auf eine elektrische Feststellbremse umsteigen oft das fehlende Feingefühle beim Bremsen vermisst, das traditionelle Handbremsen vermitteln können. Die Elektronikbremse wird sich vermutlich aufgrund des Kostenvorteils immer weiter durchsetzen. Eine Wahl hat der Käufer ohnehin nicht. Macht man die Feststellbremse zum Ausschlusskriterium, fallen viele Modelle auf Sprinter-und Crafterbasis weg.
Wenn Du mich zitierst dann auch bitte richtig und NICHT aus dem Kontext gezogen! :evil:
Grüße Dirk
Das eigentliche beabsichtigte Zitat hier, sorry. Ungewohnt beim Camper ist allerdings die Platzierung der trad. Handbremse links vom Fahrersitz. Der Mittelgang muss frei bleiben . Vermutlich ist aber die alte "Ford"-Stockhandbremse wegen der Verletzungsgefahr auch keine Alternative. Hallo,
ich habe bei unserem Mini bei Schnee auf einem Parkplatz eine Handbremswende versucht, also bei ca. 20km/h moderat Gas gegeben, Lenkrad rum und Handbremse rein. Das Ergebnis war enttäuschend: das ABS hat das Blockieren der Hinterräder verhindert, dafür durfte wegen ansatzweise durchdrehender Vorderräder das ESP ran. Viele Grüße Jürgen
Genau DAS hatte ich geschrieben:
Grüße Dirk moin , das mag ja sein das in den letzten 30j einfacher gemacht haben . aber auch anfälliger !!!! ich selber fahre noch die alte technik 4 pkws audi bj 90-95-96-02 alle fast oder über 300tkm gelaufen womo 244er bj 04, irgendwie habe ich da kaum ärger mit . in der firma haben wir neuere handwerkswagen , renault master . ford transen die kleinen busse . km stand 50- 80 tkm ihr glaubt nicht wie oft die schon in der werkstatt waren . die fords schon als neuwagen ich glaube das in ca alle 4 wochen ne lampe im cockpit leuchtet . immer was neues . und wir haben nur 4 transporter . echt grausig das neue zeugs . gruss nur meine erfahrung Hallo audibirne, und was hat das mit dem Thema "elektrische oder mechanische Handbremse" zu tun ? Gruß Frank |
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