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Guten Tag, da ich in diesem Forum noch nichts darüber gefunden habe: Gibt es mittlerweile Informationen darüber, wie teuer die Umrüstung eines älteren Fahrzeugs (EZ 2000-2010) von einem alten Diesel-Motor auf einen Elektro-Motor inklusive der weiteren Anpassungen kostet? 400 km Reichweite wären gut, und Schnell-Ladung in circa 30 Minuten + Ladeanzeige. Ich habe etwas von 10.000 € für einen E-Motor gelesen + 100 Arbeitsstunden (= ca. 4.000 bis 6.000 €?) = 16.000 €. Zudem etwas von ca. 400 kg Gewicht für E-Motor und Batterien. Das Wohnmobil muss kein Hightech-Fahrzeug werden. Es geht drum, eine mittel- bis langfristig günstigere Alternative zu haben und in 5 Jahren noch einen Wiederverkaufswert zu haben, wenn ich das Fahrzeug beim Kauf 80.000 oder 180.000 km drauf hatte und ich mit E-Motor nochmal 50.000 km fahre.
und zwar bei autoservicepraxis zum Stichwort Umbaukit
alternativ wäre vielleicht auch ein Motor mit Autogas interessant. Hallo Frodo! das ist noch alles Neuland für die meisten hier, wir fahren überwiegend den alten Diesel in neueren Fahrzeugen. Aber wie ich gelesen habe ist der ausstausch eines defekten Motors gerade bei älteren Autos duraus sinnvoll. Wenn ein Motor Schrott ist wird dann meist das gesamte Fahrzeug entsorgt. Ist die Basis noch gut zu gebrauchen, gibt es wohl in einiger Zeit vorgefertigte Bauteile, auch für LeichtLKW. GKN will so ein System auf den Markt bringen, angedacht ist wohl 2025. Die ersten Prototypen des eDrive existieren schon. AUTOBILD berichtet: :arrow: --> Link Der Antrieb ist modular angelegt und soll vorläufig in drei Leistungsstufen zwischen 113 und 185 kW (154 bis 252 PS) angeboten werden. Er ist ausdrücklich auch für leichte Nutzfahrzeuge konzipiert. GKN Automotive plant zwei Ausführungen: Die "2-in-1" genannte Kombination aus Motor und Antrieb sowie "3-in-1", das Gesamtsystem inklusive Wechselrichter für DC-Akkustrom. Zu empfohlenen Fahrakkus bzw. der notwendigen Steuerungselektronik gibt es keine Angaben. Auch über Spezifikationen wie Gewicht oder Effizienz erfahren wir vorläufig nichts Die Kosten sollen wohl zw. 5 und 10tsd € liegen Es wird auch die Firma Naext bei Hamburg erwähnt, sie baut einen Umrüstkit für VW-Transporter. Hmmm 10 000 Motor, 100 Arbeitsstunden in einer Werkstatt mit gerne 100 € /Stunde (wo gibt es noch eine Schrauberbude mit 40 €/Std) Dazu noch der Akkupack mit 400 Kg, Preis? Die nächste Frage ist das Gewicht da sollte das Fahrgestell Reserven haben um letztendlich auch als Womo nutzbar zu sein Das wird nix, warum auch einen wirklich guten und langlebigen 2,8l Dieselmotor austauschen, der hat seinen Umweltschutz getan, denn "Neu bauen ist umweltschädlicher als Weiterfahren!" Der Umbau ist nicht so simpel, der gesamte Antriebstrang vorne muss neu aufgebaut werden, Motor und Getriebe müssen raus, dafür ein neuer Motorsitz mit standfesten Halbwellen (Elektromotoren sind Drehmomentmonster!), eine spezielle Hochstrom-Hochvolt-Motorsteuerrung und eine neue 12V Versorgung für die vorhandenen Komponenten. Und dann kommt noch der Akkupack ... wohin damit? Er muss geschützt untergebracht werden, zwischen den Längsstreben des Leiterrahmens? Da ist doch so schon kaum Platz, außerdem muss so ein Akkupack vor ALLEN Umwelteinflüssen geschützt werden, auch Kollisionen mit Gegenständen, welche die Akkustruktur schädigen könnten. Jetzt haben wir noch den Aufbau UND: Die verbleibende maximale Zuladung! Ein Akkupack für einen 3,5t Transporter resp. WoMo mit der gewünschten Reichweite wird ca. 700 - 900 kg Masse haben, ein Akkupack für einen PKW wiegt ja schon je nach Reichweite und PKW-Typ zwischen 200kg (Hüpfkugel für den Stadtverkehr) und 700kg (BMW i7). Der Antriebstrang ist auch nicht viel leichter als ein Verbrenner mit Getriebe - ein E-Motor mit evtl. Untersetzungsgetriebe, Steuerung und Kühleinrichtungen wiegt beim Tesla (E-Motor + Inverter: 158 kg, Differential: 79 kg) ca. 240kg. Also bräuchte man ein MAXI-Chassis damit für den eigentlichen Nutzzweck des Fahrzeugs, nämlich als WoMo, wenigstens noch so viel freie Nutzlast (dann aber in der >3,5t Klasse!!) übrig bleibt, dass man nicht nur in Nudistencamps fahren kann. JM2C. BTW: es gibt den Duc-Kasten auch als e-Ausführung ... für den Stadtverkehr!!!
Das ist genau das, worauf ich warte... sollte ich denn dann irgendwann einen neuen Motor brauchen. Es ist ein gigantischer Markt, all die Verbrennungsmotoren auf Elektro umzurüsten. Dabei sollte der Elektro-Motor einfach nur den aktuellen Motor ersetzen und die Batterien den Tank. Da braucht es keine 600PS und den Schnick-Schnack den einige Hirnlose heute gerne in Fahrzeuge reinschreiben wollen. Wenn ich vorher bei dem 2,8 Diesel 122 PS hatte, dann braucht es auch danach nicht (wesentlich) mehr. Und warum nicht auch danach das installierte Getriebe nutzen? Und wenn "im Moment" noch!!! nichts verfügbar ist, dann gilt das ja nicht für ewig plus 3 Tage. Eines Tages kommt eine kleine Firma, die wusste das nicht und macht es. Vieles ist im Moment nur wegen Lobbies nicht verfügbar, also auf dem Markt verfügbar. Geben tut es das schon. Und das wird auch auf den Markt kommen. Wait & see. Elektrizität ist die einzige Energie, die jeder selbst "herstellen" kann. Die Speicherung dieser Energie wird gerade gelöst. Die Lobbies, die sich den Markt der Energielieferung (und sei es mit Kabeln quer durch die Republik) sichern wollen, müssen weg und werden verschwinden. Die Zukunft bleibt spannend. Die Realität wird dich schneller einholen, als dir lieb ist! Abgesehen vom Aufwand und Kosten des Umbaus, absolut unrealistisch! Unser PKW E-Fz 1750kg leer mit 64Kw Akku bringt lt WLTP 550km und 600km RW im Stadtverkehr. Willste den Akku lange am Leben lassen gilt die 20/80 Regel, bleiben noch 44Kw nutzbar. Winters bis zu 20 kWh Verbrauch, kannste dir selbst ausrechnen wie weit der PKW kommt! Bei KaWa bzw Womo in der 6-7m Klasse rechne mit 30kWh eher mehr. Allein der 64er PKW Akku wiegt schlappe 700kg. Wenn E Transporter nur was fertiges, Sprinter, Transit, Ducato, Maxus etc. Der Markt wird zusehends größer. Wenn Du umbaust, unbedingt hier berichten und Bilder nicht vergessen! Dennoch wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben! Gr mani
Weil der Drehmomentverlauf eines E-Motors ein ganz anderer ist als der eines Verbrenners. Außerdem müsste man den E-Motor dahingehend „vergewaltigen“ das er, schon alleine von den Drehzahlen, mit dem Getriebe klar kommt. Zwischen Verbrennern und Elektro liegen Welten. Das kannst Du nicht mischen!
ICH sehe da gar keinen Markt! :eek: Wenn in 5 - 10 Jahren jemand so ein Umrüst-Kit raus bringen würde, dann gibt es nur noch eine handvoll Diesel-Transporter. Der Rest fährt dann schon elektrisch. Und die die noch mit Diesel unterwegs sind brauchen den Diesel für lange Strecken, für Fahrten ins Ausland,… Die abgeranzte und vor allem abgeschriebene Handwerkerkarre wird niemand auf „E“ umbauen. Die Paketdienstleister fahren dann schon „E“ oder wollen / können nicht, und für so‘n paar olle Wohnmobile lohnt das alles nich‘. :D Grüße Dirk Die meisten Batterien für PKW/Transporter sind noch Li-Ionen-Akkus mit Ni, Co usw., nur ganz wenige in Europa mit LiFePO4 (meist in China und z.T. in den USA. Ich gehe mal davon aus, dass Du in Deinem Womo auch schlafen willst. Was denkst Du, warum alle Vernünftigen LiFePO4-Batterien in ihrem Womo verbauen? Das liegt daran, weil die gängigen Li-Fahrzeugbatterien eine Neigung zur spontanen Selbstentzündung haben und eine solche Selbstentzündung ist sehr sehr schnell, sehr viel schneller als ein Autobrand in einem PKW (PKW: ca. 5 ... 10 Minuten zum Aussteigen, Elektro-Autos: 5 ... 10 Sekunden!!! zum Aussteigen). Wenn sich so eine konventionelle Batterie in Deinem Wohnmobil entzündet, während Du schläfst, dann ist Deine Überlebenschance gleich Null. Es ist also aus Sicherheitsgründen geradezu verrückt, sein Wohnmobil auf Elektro umzustellen. Ich teile übrigens nicht die Meinung, dass in wenigen Jahren Wohnmobile nur noch mit Elektroantrieb hergestellt werden. Dazu sind die Nachteile eines Elektroantriebs viel zu gravierend. Die jetzigen Modellelektrowomos kommen offiziell auf eine Reichweite von max. 90 km, wenn kein Licht gebraucht wird und alle anderen elektrischen Verbraucher aus sind. Wie diverse Tests ergeben haben, ist die tatsächliche Reichweite von Elektro-PKWs nur ca. 45 -65 % der vom Hersteller angegebenen. Die Umstellung beginnt dann frühestens, wenn sichere Batterien mit mindesten der doppelten Kapazität pro kg Gewicht zur Verfügung stehen und auch da kommt man real nicht weit. Ich schätze mal, dass noch mindestens 15 Jahre bis dahin vergehen, vorausgesetzt, die Batterietechnik entwickelt sich so wie gedacht bzw. gewünscht. Während es dann in D und einigen weiteren Ländern genügend Ladesäulen gibt, werden diese in vielen unserer Zielländer noch rar sein. Dazu kommt, dass herkömmliche Ladesäulen rein Platzmäßig nicht für so große Fahrzeuge geeignet sind - viel zu kleine Parkbuchten. Fazit: Es ist eine sehr sehr schlechte Idee, sein Womo auf Elektroantrieb umstellen zu wollen. Was genau soll das bringen, einen Verbrenner auf Elektro umzurüsten? - Gewicht steigt - Reichweite sinkt - Sauteuer - Nicht umweltfreundlich (den Umbau fährt man ökologisch gesehen nicht mehr rein gegenüber einfach weiter so fahren wie vorher) Wenn der Verbrenner nicht mehr rentabel repariert werden kann, macht ein neues Elektrofahrzeug als Ersatz Sinn. Ansonsten ist es am umweltfreundlichsten, alte Fahrzeuge so lange wie möglich in Betrieb zu halten, anstatt neue zu bauen oder aufwändigst umzurüsten. bis denn, Uwe
Ein Elektomotor entwickelt kurz nach der ersten Umdrehung bereits sein höchstes Drehmoment und ist weit höher Drehzahlfest als ein Verbrenner. Somit entfällt ein Getriebe. ...alle hier aufgeführten Denkansätze beruhen auf das Wissen und den Möglichkeiten von heute. Da können wir unseren Kopf noch so sehr anstrengen, wir können nicht in das Morgen schauen. Vor 30 Jahren hätte niemand über ein E-Auto gesprochen. Vor 50 Jahren hat man nicht geträumt von der heutigen IT. Also warum jetzt zweifeln, was in zehn Jahren sein kann. Ich bin da ganz entspannt. Aber jetzt ein Womo umrüsten auf E-Antrieb kann ich mir nicht vorstellen. Was die Zukunft bringt.... Hallo, losgelöst von den Antworten mit Möglichkeit und Notwendigkeit usw Ich persönlich finde es unsinng, heute ein 15 - 20 Jahre altes Womo zu kaufen, über 10.000 E darin zu investieren, um es dann in 5 Jahren zu verkaufen. Bleibt noch das Risiko, Du verkaufst zwar ein schon umgerüstetes Auto, aber dein Auto hat dann in 5 Jahren evtl veraltete Technik. Ist aber nur MEINE Meinung. .
Wenn Du dir heute ein flammenneues, von mir aus auch elektrisches, Auto kaufst dann ist dessen Technik in 5 Jahren auch veraltet! Grüße Dirk
Das stimmt so nicht. E Fahrzeuge gab es ziemlich zeitgleich mit Verbrennungsmotoren schon vor bald 100 Jahren. Und die konnten sich aus gleichen Gründen wie heute nicht durchsetzen. Dabei darf man nicht nur den technischen Stand der Batterien damals sondern auch den Stand der Verbrenner zum Zeitpunkt damals betrachten.
Dieser Anbieter hilft und verkauft Teile: --> Link Die hier setzen Dein Projekt komplett um: --> Link Die hier haben schon LKW umgerüstet: --> Link Herr Fleck baut auch um und hat sogar Videos dazu: --> Link Und Moerschel gehört zu den bereits etablierten Anbietern von Umbauprojekten: --> Link Ich habe ein Projekt für einen Honda Civic BJ1978 nicht umgesetzt, da ich an die 25T€ hätte investieren müssen. War mir zu viel und selbst basteln wollte ich nicht. Ein Freund hat ein E-Motor-Umbauprojekt in seinem Segelboot umgesetzt. Es funktioniert prima. Die Stunden der Eigenleistung und Teilekosten rechnet man besser nicht zusammen. Die Technik und das Wissen sind verfügbar. Alles Andere ist eine Frage des Willens und der Finanzen oder des Eigenengagements.
Das stimmt so auch nicht! Elektrofahrzeuge gab es schon lange vor Verbrennern: --> Link. Grüße Dirk Na ja,ich ging jetzt von einem "Auto" im heute bekannten Sinne aus...
Ach ja, Träume sind schön! Was zur Realität: So ein Tank fasst ca. 70l Diesel, wenn man dieses Energievolumen auf eine Li-Batterie umrechnet sieht es folgendermassen aus: Wenn man die Energiedichte w von Batterien mit anderen Energieträgern vergleicht, sieht man die generellen Probleme einer Energiespeicherung in Batterien. Der Energiegehalt von Diesel und LPG ist pro Kilogramm Gewicht hundert Mal, der von Wasserstoff sogar knapp dreihundert Mal höher, als der einer LFP Lithiumbatterie. • Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) bis 120 Wh/kg • Diesel 12.000 Wh/kg Ein Liter Diesel wiegt dca. 820g, in einen Duc 70l Tank passen also ca. 57 kg Treibstoff und damit ca. 684.000 Watt. In dieses Volumen von 70l passen aber leider nur 8.400 Watt als Li Batterie (Formangepasst!)!! Ein grasses Missverhältnis. Mit dem Tankvolumen kommst du nicht weit. Das Misverhältnis im Gewicht möchte ich gar nicht beleuchten, Bei einem Womo zählt erst einmal die Reichweite. Aber ich weiß, ich bin ein gnadenloser Realist, Gruß Andreas Hallo, für den Eurocargo gibt es Umbausätze, Preise liegen zwischen 12.000€ und 16.000€. Reichweite 500km, die Fahrzeugmasse ändert sich unwesentlich, da der Motor und komplette Antriebsstrang entfällt. Zur Zeit noch uninteressant, aber für die Zukunft vielleicht eine Option.
Ich gebe Dir zwar 100% Recht, trotzdem sollte man nicht vergessen dass ein Verbrennungsmotor „nur“ etwa 40-45% der eingesetzten Energie in Bewegung umsetzt ( der größte Teil geht in Wärme über ) wohingegen der E-Motor einen Wirkungsgrad von über 65% hat. Dazu kommt dass das Getriebe bei einem Verbrenner zusätzliche Reibung in den Antriebsstrang bringt und der Verbrennungsmotor in einem „günstigen“ Drehzahl- / Wirkungsbereich gehalten werden will. Das alles ist beim Elektroantrieb so nicht vorhanden. D.h. der E-Antrieb hat insgesamt einen erheblich besseren Wirkungsgrad. Das ändert ( noch? ) nichts an der „mitgenommenen Energie“ / der Reichweite, aber sooo schlecht steht der E-Antrieb auch nicht mehr da. Grüße Dirk
Andreas, Deine Zahlen kann ich nachvollziehen. Dein Realismus stoppt mitten in den Überlegungen. Das Gewicht zu beleuchten ist zumindest bei einem LKW sinvoll, denn Antriebsstrang und Getriebe wiegen deutlich mehr als zwei Elektromotoren. Da gibt es zwar keinen kompletten, aber doch zumindest einen kompensierenden Vorteil für den E-Antrieb. Die Energieeffizienz eines Elektromotors ist eine andere als die eines Dieselmotors - oder: je Wh wird mehr Vortrieb erzeugt. Das bedeutet, dass der Energiegehalt des Diesels nicht 1:1 durch die Batterien kompensiert werden müssen. Ausgehend von einem älteren Dieselmotor mit 40% Wirkungsgrad zu einem modernen Elektromotorsystem von 75% (Inklusive Ladeverluste, und Rekuperierung etc) brauchst Du für dieselbe Reichweite deutlich weniger Energie. Wenn Du noch einen Schritt weiter denkst, wirst Du feststellen, dass auch die Energieproduktion von Strom (auch im heutigen Kohle-Gas-Erneuerbar-Mix) deutlich effizienter ist als die von Dieseltreibstoff, denn bei dem kostet die Produktion von 1Wh rund 0,6Wh. Dabei ist der Ressourceneinsatz nich nicht berücksichtigt. Nun kann man noch den Energie- und Ressourceneinsatz für die Herstellung des Dieselantriebes samt Tank und den Elektroantrieb samt Batterie miteinander vergleichen. In Sachen Batterie tut sich da sehr viel, wie es genau im Vergleich aussieht ist mir nicht ausreichend detailliert bekannt. Emissionen und Entsorgung kosten die Gesellschaft zunehmend viel. Auch hier lassen sich Vergleiche für heute und Entwicklungen berechnen. Als holistisch denkender Realist kann man feststellen: Für Besitzer ist das Umrüsten insbesondere ohne Reichweiteneinschränkung heute unwirtschaftlich. Volkswirtschaftlich ist jede Umrüstung wünschenswert und lohnend.
Ich könnte mich jetzt auf einen Hinweis auf einen der weiter oben genannten Ausbauer beschränken, der das In VW Bus etc realisiert (schon wieder dieses Wort...) hat. Und auch mit Getriebe... halt einfach "nur" im Moment noch ein wenig teuer. Aber ich will näher drauf eingehen: Wahrer Realismus (darin sehe ich mich als unschlagbar an) baut nicht auf variablen derzeit zur Verfügung stehenden Komponenten auf, sondern hat eine Vision von der Zukunft. Sonst würde man ja auch im Sommer mit Winterklamotten rumlaufen und vice-versa. Wenn es nie eine (derartige) Vision von einer möglichen, erstrebenswerten Zukunft gegeben hätte, würden wir noch in Höhlen wohnen und per pedes Kaninchen jagen... Darum schrieb ich:
Man bemerke das "im Moment". Genau so wie ich auch anderswo hier geschrieben habe, dass ich "im Moment" die Li... Batterien nicht bei mir will sondern auf deren Weiterentwicklung warte. Die nächste oder übernächste Generation. Die ist schon unterwegs. Und anstatt dann die Augen zu rollen und zu sagen: "ach ja, die Träumer", täten wir alle besser daran, die Realität der Bremser zu erkennen. Die Bremser, die da heissen Lobbies, Seven Sisters und gewisse politische Profiteure. Oer die Uninformierten. Oder die Ja-Sager, die, denen Mami am Morgen die passenden Strümpfchen rauslegen muss. Ach ja, Bremser sind auch all die, deren Horizont den Radius NULL hat. Das nennen die dann zwar ihren Standpunkt, aber von da aus sieht man nixxxx! Denn: wo kämen wir denn hin, wenn heute jeder seinen Strom selbst erzeugen könnte und diesen auch noch speichern? Wo kämen wir denn hin, wenn der/die/das damit auch noch beweglich würde uns sich quer durchs Land mit einem selbst (oha!) gesteuerten Fahrzeug bewegen würde? Wo kämen wir denn hin, wenn er das auch noch ohne schlechtes Gewissen machen würde? Wäre ja gar nicht mehr verwaltbar, so ein Volk! :mrgreen: :cry: Aber dahin werden wir kommen. Ich habe schon vor über 40 Jahren geschrieben, dass der elektrische Antrieb bei Autos die einzig wirkliche Alternative sein wird. Damals habe ich schon geschrieben, dass die Karosserie über Solartechnik Strom erzeugen wird, der dann gespeichert wird. Wir sind auf dem Weg! Was abgeschafft werden muss, ich schrieb es, sind jene "Influencer", die meinen, die Karre müsste dann 700PS haben, müsste alles elektrisch gehen und einen Sound-!Generator haben. Diese Schwachköpfe müssen weg! All die eingeengten Sichten äusserst interessierter Kreise müssen weg. Einem Volk, einem Land, kann es nur dann gut gehen, wenn es den Indiviual(!)-Personen gut geht, aber nicht, wenn es nur ein paar grossen Konzernen gut geht. Wenn es aber der Bevölkerung gut geht, dann geht es auch den Konzernen gut. Ist die alte Frage "form follows function" oder "function follows form"... Was gebraucht wird, ist ein Fahrzeug, welches sich mit elektrischen Motoren, gespeist aus entsprechenden Speichern, zu akzeptabler Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Da sind wir zwar auf dem Weg, aber alleine das Beispiel der sog. "Ladesäulen" zeigt doch, was ich meine, mit dem Halten in der Abhängigkeit... und dabei gehe ich noch nicht auf die Witzfiguren ein, die die gesamte Welt unter X vorführen... So geht (angewiderter) Realismus. Hallo, mein Schwager hat meine Oldtimerwerkstatt in Senden / Bösensell bei Münster. Er hat sich den Einbau eines E- Motors für einen alten Bulli genau durchgerechnet. Er kam auf Kosten von ca. 20.000€ bei einer Reichweite von 80 bis 100km! Das Problem sind die Akkus und deren Gewicht! Wohin damit und soll außer den Akkus noch etwas geladen werden?
Lass ihn mal Murschel googeln. Und das war schon vor über 10 Jahren...
Die Wissenschaft, die Wirtschaft und mittlerweile auch die Politik sehen die Elektromobilität als „Brückentechnologie“. Es ist also eine Brücke weg von der Mobilität angetrieben von fossilen Energieträgern hin zu was neuem. Irgendwann wird also das Ende dieser Brücke erreicht sein und der E-Motor als Antrieb unserer Mobilität wird Geschichte sein. Und genau daran wird im Moment mit Hochdruck geforscht und entwickelt. Niemand glaubt heute noch ernsthaft daran dass schwere LKWs, Flugzeuge oder Schiffe mit Batterien zu betreiben sind. Und wenn sich eine neue Technologie, in Bereichen die sehr hohen Energiebedarf haben, durchgesetzt haben, dann bekommt der PKW-Verkehr einen günstigen Abkatsch davon. Grüße Dirk
Das sind für mich 2 verschiedene Sachen und darum auch jede mit ihrem eigenen Entwicklungspotential Hmm, bist du der Schwager von Janpr??? Sorry, die Frage ist irgendwie komisch, bzw. die Antwort fast selbsterklärend. Was willst du tausende € in eine alte Kiste stecken, die Kosten fährst du niemals raus, ob das Fahrzeug nach 5 Jahren noch verkäuflich ist wage ich zu bezweifeln. Schon mal den gesundheitlichen Aspekt bedacht? Wie es aussieht, nicht. Es gibt mittlerer einige Studien, die gar nicht gut aussehen. Anscheinend ist es genauso wie mit 5G, eindeutig Mikrowellen-Strahlung, nur keinen interessiert`s. Und Elektroantriebe haben nun mal sehr hohe Frequenzen in den Steuerteilen. Da werden, tut mir leid, die Eier regelrecht gekocht.
Du bist ja lustig. Machst Dir Gedanken zu einem Bereich in dem es noch keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schädlichkeit gibt. Dass fossile Kraftstoffe beim einatmen und in den Abgasen krebserregend sind ist wissenschaftlich belegt - aber eben keine Sensation mehr. Na ja, daran hat man sich halt gewöhnt und macht keine Schlagzeile. Möglicherweise gibt es bald irgendeinen gerissenen Meschen, der Aufkleber für Lenkräder von E-Autos verkauft um die Insassen vor Strahlen zu schützen. War eine Weile bei Handys auch ein großer Verkaufsschlager. Und zu 5G: Natürlich interessiert das keinen, der sich ein wenig damit beschäftigt. Der Frequenzbereich liegt zwischen 24,25 und 27,5 GHz. Das ist im Bereich der Mikrowellen. Mikrowellenöfen nutzen eine Frequenz um Wasser zum schwingen und damit zum Erwärmen zu bringen. Diese liegt ebenfalls in dem Bereich der Mikrowellen (sonst würde das Gerät ja nicht so heißen) und zwar bei 2,45GHz. Diese Frequenz ist nicht Teil des für G5 vorgesehenen Bereichs. Wer nur den Begriff "Mikrowelle" nimmt um Schrecken zu verbreiten ist entweder unbedarft oder führt irgendetwas im Schilde. Mit Wissenschaft jedenfalls hat das nichts zu tun. Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum alle Physik/Chemie und Wirtschafts - Professoren, Doktoranden und Ingenieure so viel Zeit nebenbei in Wohnmobilforen verbringen können…. Kein Wunder, dass die Studenten heute auf dumme Gedanken kommen und sich mehr um ihre Work-Life-Balance kümmern. Wenn die Profs schon nicht anwesend sind… ;) Die waren sicher alle in Karlsruhe bei der Deppenshow der Grünen Spinner.........
Aber wieviele Elektro Womos kennst du, die man auch kaufen kann ? Natürlich ist es einfacher und billiger einfach einen neuen Verbrenner einzubauen, aber gratis ist der auch nicht. Wenn man als Vorreiter sein will, warum nicht.
Man wird sicher keines kaufen. Aber wenn man es schon hat, der Motor defekt ist und man mit dem Aufbau zufrieden ist ?
Das ist ein Risiko für alle Elektrofahrzeuge. Wobei ein umgerüstetes Fahrzeug sicher einfach upzudaten ist als ein fertiges.
Allerdings ist die Fläche selbst bei sehr guten Solarzellen zu klein und reicht gerade mal fürs Pendeln zur Arbeit, wenn das Fahrzeug im Freien steht und das Wetter gut ist. Also kein Schattenparken im Sommer und im Winter am besten gar nicht betreiben.
Ich glaube, daß der E-Motor noch lange bei uns sein wird. Nur die Energiequelle und -speicher werden sich ändern. Alternativen wären Motoren, die z.B. durch Luftdruck oder ein anderes Medium angetrieben werden. Das braucht aber viel Medium oder Motoren, um das Medium zu komprimieren oder auf Geschwindigkeit zu bringen. Man könnte elektrisch die Luft in Bewegung versetzen und auf eine Turbine leiten. Aber bis so etwas auch nur ansatzweise Serienreife und einen guten Wirkungsgrad hat, werden wir wohl nicht mehr leben. Der Motor ist ja nicht das Problem (von den Seltenen Erden mal abgesehen). RK
Sorry an alle die dem Elektroumbaugedanken was abgewinnen können. !. Ich bin auch dafür 2. Ich bin Techniker, aber einer mit Wohnmobilerfahrung und 3. Ein Realist der die Überschrift liest, nämlich Fiat Duc 2,8 JTD. Dieses Auto ist über 20 Jahre alt und der Umbau soll so erfolgen dass die Batterie den Platz des 70l Tanks einnimmt. Traum von "akany" Darauf basiert meine Antwort!!! (siehe Zitat) Wenn man das Thema generell betrachtet gebe ich so manchen Beiträgen recht. So ist das halt mit den "gnadenlosen Realisten", sie antworten halt auf das was ein anderer Beitrag sagt, sorry mit allerfreundlichsten Grüßen, Andreas
Solche Versuche haben nun schon zwei mal stattgefunden,einmal in der Ölkriese und erst vor einigen Jahren für den Verkehr im Stadtbereich besonders mit Dieselfahrverbot. Der Energieaufwand um das Medium nach der Entspannung durch Druckablass wieder zu verdichten ist zu hoch selbst wenn man Energie welche beim Bremsen auftritt oder Berg ab nutzt. Denn die Speicherbare Energie ist begrenzt (Aufwand) reicht gerade zum anfahren aber nicht auf Strecken.Zumal die Druckspeicher schwer sind im Verhältnis zu der Möglichkeit eine Energiemenge zu speichern.Die Versuche wurden wieder eingestellt
Ich dachte eher an so was wie einen Ionenantrieb, wie er schon in der Raumfahrt angewendet wird, der auf eine Turbine wirkt. Nur daß auf der Erde das Medium schon vorhanden ist. Allerdings braucht man dafür erst wieder viel Strom oder eine andere Technologie. Im Weltraum macht man es mit Solarpanelen, hat aber nur sehr geringe Schubkraft über lange Zeit. RK
Im Weltraum hast du auch keinen Luftwiderstand ,Reibung,Steigung,und andere lustigen Sachen die einem hier das Leben schwer machen :lol:
Naja, meinen Beitrag und alles was ich zu elektrisch angetriebenen Autos geschrieben habe, so zu interpretieren ist schon ziemlich böswillig. Aber das würde ich Dir natürlich nie unterstellen. Ich glaube nicht, dass die Entwicklung zu oder gegen Elektroautos am Speichervermögen eines durch einen 70 Liter Tank freiwerdenden Plätzchens sich orientiert. So viel Realismus sollte schon sein! Im meiner Vision hat ein Elektroauto so viele Motoren wie es Räder hat. Und bevor jetzt der nächste wortzerpflückende Hüpfer kommt, nein, nicht im Rad, sondern in der ungefederten Masse. Denn so ein Motörchen wiegt nix. Und, wer meine Halluzinationen ("Visionen" scheinst Du ja auszuschliessen) mitverfolgt (hat), liest auch, dass ich auf die (über)nächste Generation Energiespeicher warte. Und wer besonders aufmerksam war, hat vielleicht auch irgendwo, irgendwann, gelesen, dass ich diese Energiespeicher in einem austauschbaren, genormten Format für durchaus realistischer halte als das Auflad-Gedüdels. Oder, noch irrer, dass ich durchaus in naher Zukunft eine energetische Verwertung des sog. atomaren Abfalls für möglich halte. Denn aus dem einfachen Grund, dass Energie sich nie verliert, sondern nur umwandelt - und in dem Mist ist jede Menge Energie. "Wir" wissen sie nur (noch) nicht zu nutzen. Und überhaupt, habe ich den momentan möglichen Zustand sehr distanziert gesehen... eben Entwicklungsbedarf. Aber Realität! Ach, da waren noch Leute in der Vergangenheit, pure Realisten, die sagten zur Entwicklung der Eisenbahn, dass wenn der Mensch schneller als es die damals mit Pferden übliche Geschwindigkeit zuliess, unterwegs sei, dies tödlich für ihn wäre... :roll: :mrgreen: :lach: Ich bin Realist, gnadenloser Realist. Darum glaube ich an die Weiterentwicklung und eben nicht an den Stillstand. Klar, ich bin auch Optimist. Aber zur Frage zum Glas, ob halb voll oder halb leer, habe ich immer geantwortet: "Das Glas ist zu gross". So geht Realismus. Ach, habe die Woche Zeitung gelesen... irgend so ein hochenergetisches Teil irgendwo im All aufgetaucht und strahlt auf die Erde... Wissenschaftler finden es unerklärbar. Wenn man sich das im Hirn zergehen lässt und dann die Geschichten der Vergangenheit sich vornimmt, wo Forscher Dinge unerklärbar hielten... oder, auch nicht so weit, als einige "Fachleute" noch behaupteten, die Hard-Disk werde sich nie durchsetzen, es werde immer auf Floppys gearbeitet werden... :lach:
Das halte ich für unrealistisch nach heutigem Stand der Technik. Warum? Ich fahre u.a. einen Mini Cooper SE 3-türer, der quasi ein vom Hersteller werksmäßig und dementsprechend konsequent umgerüsteter Benzin-Mini Cooper mit E-Antrieb ist. Anstelle des Benzinmotors sitzt beim SE der E-Motor, auch das Getriebe ist ersatzlos entfallen. Die Leistung des SE ist in etwa mit der des Benzin-S vergleichbar. Dennoch wiegt der SE mit 1440kg knapp 200kg mehr als der vergleichbar starke Mini Cooper S mit Benzinantrieb (1250kg), und das auch nur aufgrund des vergleichsweise kleinen Akkus im SE, der dem Stadtflitzer eine echte Reichweite von lediglich 150km bei defensiver Fahrweise verleiht. Für 500km Reichweite würde sich der Gewichtsnachteil mindestens verdoppeln, wenn nicht mehr. Und wenn ich jetzt davon ausgehe, dass BMW bei der Konstruktion des Cooper SE nicht komplett unfähig war, dann habe ich so meine Zweifel, dass man aus einem Eurocargo mittels nachträglichem Umbausatz zum E-Antrieb auf 500km Reichweite ohne erhebliches Zusatzgewicht kommen kann. Die dafür benötigten Batterien allein wären schon immens schwer.
Die Methoden, sie zu nutzen, sind nicht das Problem. Die Sicherheit einerseits gegen Verstrahlung andererseits gegen "unfreundliche" Nutzung des Materials sind kaum in den Griff zu bekommen. RK
Klar, das ist aber schon bei jedem Molotow der Fall...
Der wirkt aber (abseits von staubtrockenen Wäldern) nur auf wenigen m2, nicht auf zig km2 für Jahrzehnte. RK [quote="akany"]..........Naja, meinen Beitrag und alles was ich zu elektrisch angetriebenen Autos geschrieben habe, so zu interpretieren ist schon ziemlich böswillig. .Aber das würde ich Dir natürlich nie unterstellen. /quote] Das war auch nicht im Sinn und war auch meiner Meinung nach nicht der Fall. Aber welchen Platz möchtest du den sonst? Es bleibt dann nur noch am Unterboden des Aufbaus zwischen den Achsen. Ich versuche schon das mit der heutigen Batterietechnologie zu sehen. Und da liegt das Gewicht für eine 80-100kW Batterie zwischen 350 und 500 kg. Das Restleergewicht Chassis + Aufbau reicht dann kaum mehr aus für 3,5t Zulassung, auch wenn der alte Diesel wegfällt. (oder soll der Umbau erst in 10 Jahren stattfinden?) Aber Achtung: Auch diese Antwort bezieht sich auf das Thema alter Duc auf E-Motor umbauen! Gruß Andreas Ich denke ein Umbau sollte auch in der Relation zum Wert des Wohnmobils stehen. Wenn der Umbau mehr Kostet als das Womo noch Wert ist muss man diesen schon in Frage stellen. Beim Individualausbau oder Liner mag sich das sogar noch nach 15 oder mehr Jahren rechnen, bei Massenware auf Ducato ist es eher Idealismus. Technisch gesehen ist der Batteriepack mit E- Motor ungefähr doppelt so schwer wie der Motor und Antriebsstrang. Damit ist man beim Duc schnell über dem Gewichtslimit, wenn man eine akzeptable Reichweite erreichen will. Da die Entwicklung der Batterien ständig weitergeht und auch große Fortschritte bei Energiedichte und Ladegeschwindigkeit erreicht werden, ist es bestimmt in naher Zukunft eine Alternative. |
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